Ausgabe 
10.3.1917
Seite
4
 
Einzelbild herunterladen

Graf Zeppelin +

Berlin, 8. März. Graf Zeppelin ist heute vormittag um *U12 Uhr im Westsanatorium zu Char­lottenburg einer Lungenentzündung erlegen.

Graf Ferdinand Zeppelin ist am 8. Juli 1888 in Konstanz als Sohn des hohenzollernfch - hechingilchen Hofmarschalls geboren. Ec studierte auf dem Polytech­nikum in Stuttgart, ging dann zur Kriegsschule in Ludwigsburg und besuchte als Kavallerieoffizier die Universität Tübingen. 1859 wurde er Oberleutnant, 1863 wurde er zur Teilnahme am amerikanischen Se

veuische Männer. Deutsche Trauen?

hillW

4 10

Alk.

er Weltkrieg drängt zur Entscheidung. Unsere Feinde haben ihre Absichten enthüllt Wir sind ihnen dankbar, daß sie die letzte Maske fallen ließen, daß wir heute me^ denn je wisien, daß wir für den Bestand unseres Vaterlandes kämpfen, für das Sein o Nichtsein von Haus und Herd, von Weib und Kind.

Jetzt gilt es alle Kräfte für dies Ziel einzusetzen und nichts zu Unterlasten, w

iiio"

Aiidk

zessionSkrieg beurlaubt und machte bei St. Paul seinen, f Ä ... , r,~ .

ersten Aufstieg Im Fesselballon. Ec nahm an den>un,ere Kraft IN dem Bolkerringen zu steigern und zu starken vermag.

Ter Ankauf von Goldsachen durch die Reichsbank und der Verkauf von Juwelen in

Kriegen 1866 und 1870/71 teil; unvergeßlich hat sich

Gras Zeppelin schon damals gemacht durch seinen von f Qf f ' , 1 Jr? ; r

selten großem Mut und zähester Ausdauer getragenem neutrale Ausland durch die ^.lamandenregie gilt diesem Ziel.

Patrouillenrttt bis tief in das damals noch französische Elsaß hinein. 1873 wurde er Major, 1882 Komman

Cr stärkt den Goldschatz des Reiches. Er steigert unsere wirtschaftliche Leistung ^ur^des' 19 '.Ulane'nreg"ments^ von 1885 n I 867 "warlfähigkeit. Er wird dazu beitragen, uns einen ehrenvollen Frieden und den Wiederaufb Graf Zeppelin Mtlitärbevollmächtigter bei der württem^ her Friedenswirtschaft 2 U sichern.

belgischen Gesandschaft in Berlin. Bon da an bis 1890 ~ ; , p. * < < v < rrc

württembergtscher Gesandter in Berlin. 1888 war er ^Las Opfer der Gold- und Juwelenabgabe, zu welcher die Rnchsbank austorde

Generalmajor geworden, drei Jahre später wurde er zählt und das sei hier den mancherlei herumschleichenden Anzweifelungen aeqenüb als Generalleutnant zur Disposition gestellt. Bon letzt r, W, ; ; ) \ ) 0 1 » » »

an widmete er sich vollständig seinem Plane, ein star- > ausdrücklich sestgestellt reS, brauchbares, lenkbares Luftschiff zu bauen. Was ec auf diesem bis dahin unerreichten Gebiete durch sein geniales Wissen und sein AuSharcen vollbracht, das

gebracht. "Ganz^Dmtzchland' besonders ^aber wirdÄelmit denen wir gewillt sind, unseren Feinden entgegenzutreten und unseren Fahnen de vergessen, daß Graf Ferdinand Zeppelin einer seiner Endsieg zu Wahren.

ctev

jt» 1

zu den notwendigen Nilstnngrarbeiten.

rin«

größten und beliebtesten Söhne ist. Bis in die fernsten Zetten wird sein Name in höchsten Ehren genannt werden.

Das Gefühl der Notwendigkeit dieses Opfers erfüllt noch nicht alle Kreise unsere".

Var Uaterbaus!

(Nachdruck verboten).

Der Sohn muß zieh« in Feindesland,

Der unser Stolz stets war,

Und läßt zurück nun kummervoll Das alte Eltecnpaac.

Im Vaterhaus wirds nun so still,

So öd und traurig sein,

Wo nach so langer Friedenszeit Jetzt Sorg und Leid zieht ein.

Des Sohnes Platz bei Tisch wird leer,

Wo er schon saß als Kind,

Drum eine Träne beim Tischgebet Vom Mutterauge rinnt.

Noch einmal drückt ans Mutterhecz Den Sohn zum Abfchtedskuß;

Leb wohl leb wohl auf Wiedersehn, Bleibt stets an Dich mein Gruß.

Gott schirm Dich prnuf#«

Dankbar gedenk ich Dein

DaS V iterhaus das Mutterherz

Soll mir. der Himmel sein.

Gießen L. R o l o f f.

- , (i

13 Miicz kan" 1 1 1 un b b-> Wkn 1

Volkes. Noch können wir zwar davon absehen, Goldschmuck und -gerät aufzurufen, bei ^

ein hoher Kunstwert oder wie alten durch Generationen aufbewahrten Familienstücke, -oh» d-r GwßM und den Trauringen der Lebenden ein besonderer kulturhistorischer oder ethischer Wei «in; i 892 innewohnt, aber für alles übrige muß auch hier rückhaltlose Opferfreudigkeit sich in de» M bt | 0tD , u g Vaterlandes Dienst stellen. Wie jeder deutsche Mann und jede deutsche Frau sich heut, W]" 1 ' fl ^ tn 2 68f wo es den Kampf um des Deuschen Volkes Dasein gilt, draußen wie drinnen selbstlo Eibgioßh»;' und selbstverständlich in die Reihe der Kämpfer stellt und längst von dem Wahn geheilt is ^ 1908 geborene? auf den einzelnen komme es nicht an, so ist es auch hier not, daß jedes Goldstück, jede, .z, Hessenlmd > Schmuckstück und Gerät, von dem sich weitherzigste Opferwilligkeit zu trennen vermag, de ^ m diesem ($«** Kampf für das Vaterland mitkämpft. Wir brauchen heiße Herzen und offene Hände. stwfjrt

Frauen und Männer Deutschlands! Zeigt eure Opferbereitschaft. Laßi'

euch in dem gesunden Bewußtsein, daß des Deutschen Volkes schwerste ZeihM

von euch verlangt, auch an dieser Stelle eure HM z» spcnven, nicht wankenv«' itbaS machen durch s»» yeyoroerre Oipser zu hoch erscheint.

Mir brauchen euer O>pfert

Vaterländischer Hilfsdienst.

Aufforderuüg des^Ukiktzsamtes zur freiwilligen Meldung

Berlin, den 1. Feoruar

Havenstein,

Präsident der Reichsbank.

**7

£ebensmittel aller fix\

gemäß §7 Absatz 2 de» Gesetzes übex den vaterländischen für unsere Beamten und Arbcüer.

Hilfsdienst. I S»ea»:»nelnt

Angebote erbitten:

**********

Ohne Seilenkarle!

Tollettenwaschmlttel ..Fanla

Sieg-Rheinifche

Hierzu gibt die KriegsamtSstclle Frankfurt a. M L^0M0tiV- «. Maschinenfabrik

folgendes bekannt:

Zwecks Förderung der Serfchiffastrl werden alle männlichen Deutsche zwischen dem 17. und 00. Le- bcnSjahrr, 'owcit sie nicht krtegSverwendungSfähig oder garnison- ' arbeitSvcrwcndungSsählg sind und die in

irgend einer tigenfchafl zur See getabren haben, anfge- forflerl, ihre Dienfte xnr verliignng zu (teilen. Es ist dringend erwünscht, daß alle diejenigen Personen, die zur See gefahren haben, und die nach ihren körperlichen

Fähigkeiten geeignet sind, wieder zur S>re ,» gehen sich umgehend freiwillig melden. Personen, die bereits in der Seeschiffahrt oder sonst im Baterlündischcn HilsS dienst tätig sind, diirsen sich aus diesen Aufruf nicht melden.

Meldungen sind schriftlich unter Angabe von Namen, Wohnort und Wohnung zu richten an die

Ztifrallfcllc für Scbilfsmannfcbafien, Hamburg, mönkedamm u, T.

Die sich Meldenden erhalten von dort auS einen Fragebogen zugcfandt, nach dessen Ausfüllung und Nück- sendung sie die weiteren Mitteilungen der Zentralstelle

Die bisherige Berufstätigkeit

G. m. b. H. Kirchen a. d. Sieg.

Ziehung 24. März

Wormser Dombau

Qeld=£otterie

1000 000 Lose, 3667 ßewlnne M.

ioo ooo

Haupt -5 O O O O

Gewinne f O O

bar ohne Abzug zahlbar.

Lose 31. ro "' b *n

I, Dinkelmann, Worms.

Welallbeiten

Holzrahmenmatratzen, Kinderbetten Eisenmdbelfabrik, S»hl i. Thür.

vor-

»onelol

injelbeimer

Rotwein

ganz vorzügliche Qualität liefert in jedem Quantum

ruhig abzuwarten haben.

dürfen sie nicht ausgcben, bevor nicht ihre Einberufung

erfolgt ist. Außer den zur Sec befahrenen Hilfsdienst | pSaftlwSctlter pflichtigen können sich auf dem vorstehend geschilderten Wege auch Unbefahrene zum Dienste als Kohlen sicher oder Jungen für die Seeschiffahrt melden.

Wein*ntsl>e*it*er Xieder-lnselelm ft R

Kriegsamtftelle Frankfurt a.

DbncLcbcrkarte gebe ab ro Ctr.

Mzthot* tafeln gepreßt ca JJCPCr n Pfd. schwer. Preis

1 Mk. pro. Pfund Muster gegen Nachnahme.

R. ^angc Ncucöllu, Weserstr. 93

CsHer Rhcumati<<muc«, Glicht Fjclnao, (gclcnk , Wefidjt

(^cnickichmcrz, Hexenschuß usw

bat, davon befreit sein »vill, lasse idi gratis Salbcitproben senden

von I. Zahn. Qdcr Fitgelßeim

AllSgeschricbene Lieferungen für das Heer

werden in der Zeitschrift

Deutschlands KticgS Bcdar

Leipzig. Köuigftraüc oerofiil. Neueste Nummer l Mt

Zunges Määcden

in kleinen HauShali (2 alte Damen) gesucht. Lff. unter 58ti a. b. (Srpeb. d. BI.

ober desto banfbaret ib( gefeiert.

msherzog Emst Ludwig tgiebungcn durch Wort it; deutsch tunten und

IE' ÄP'^He

pi.-iuit Hecrscherhouse i Sotfen unb In allen such: Möge Gcosther

:):e eine gleich gesegnel

kür ToileU6 und Bad nach dem erfahren von Prof. Dr. L. arraßtädter und Dr. J. Perl

auf chemischem Wege hergestellt.

Fanla* 4 enthält kein Ton, kein Kaolin, kein Soda, oder Aetzmittel.

Fanla 14 schäumt, wäscht und reinigt gnt.

Fanla* 4 macht die Haut sammet­weich, glatt und geschmeidig.

,Fanla ist das ergiebigste, daher im Gebrauch billigste Wasch­mittel.

Fanla* 4 löst sich nicht im Was­ser von selbst auf.

Fanla ist das idealste Reini­gungsmittel für Haus, Küche, Rad, Rüro,Werkstätten, Hotels Wirtshäuser, Krankenhäuser, Lazarette, lür Aerzte usw. und unentbehrlich für das Militär 12 Stück inkl. Yerpakung 4. M 36 .. 10.- M

nur gegen Nachnahme ab Fabrik. Salmiak-Schmierwascholia, unenl behrlici beünWäschewaschen bewährt sich ganz vorzüglich, Blechdose zirka 10 Pfund 6 M ab Fabrik gegen Nacnnahme

Scheuerwascho'ln reinigt vorzüg lieh sehr schmutzige Hände, unentbehrlich für Masclu nisten, Eisen- und Sprengstoff- ar >eiter, scheuert Treppen, Fussböden, Tische, Holz und Geschirr blendend weiss Blechdose za. 10 Pfond 6 B! Nachnahme ab FabriL.

Fabrik-Versandhaus . Alga,

Berlin H 58, Milastrasse 10

> IM iMItht

abzugeben. ,60 mtr

Ruffenpfer'

verkaufen auch einj' ; 0 B c ® ^a uptqu q

1,45 mtr.

icr

ifc id) der Avre griffen

Oliib. Oimenberfl ^ ,n I« säuueou« u

* «°°°» twÄ Ä

Wir suche» ^unsere Stoßtr,

verkäuftie "! h ^ west

v c r k a u i m i Sfcosnes Suff,

Häuser

Rßene 1 ©übU

:suck durch und kosten los N jtlte, neuffi Angebole von.SelbstetyetDnsog hr , Qn l

an beliebigen PIägen Irnlt ^,.. . , y ohne (Geschäft Wn UnirC.

tunst an Bes

vorgemerfte

\ ^

Champagne

fiam:

ciiounichl nn den Verlag H herbeis

Vermlot u. Vorkat::i ssij^ ?i ^UbehM

Zentrale ^ Ngibnj^^'^ 1,0

Frankfurt a

ßefilid

Hanaahaum. vil'g pb! 1 .?* ' n de

* Oumabtcilu,,

* Init'ROi:'

«e», 200

.Der Rest

hohe HC(«cn b« grofrem trioll »ndKOWft' rr.eln »w»le

\ System H

t Mehrloü» 9 ' * gekrönL Ac^ Mch«. rddiVJs fbrout ^ Or« kfl

i I

frans Menzel,

Frankfurt

Windraü