Ausgabe 
3.2.1917
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- Hnsctgcitprcis 20 Ysg.

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Verlag derGiesteuer Zeitung", Gießen.

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Der U-Boot-Krieg verschärft.

Erfolgreich« Kämpfe »stlichlderMa. 14 Offiziere ««»über SW*«»« 8 C«nfl««. UnsereJFronten im»Osten, Westen und Süden standhaft.

^ ~ diesen Erlaß zur allgemeinen R.>-,in. 1. Bei

9" f^ottniffe, !°stllchen Kultur, unter allen Um-

unt Änbau neuer

lc ln den Kreisen len Eitrag unter

Gießen.

Der Krieg wir« weitergefiUmgunterlvollem Ginfatz aller Klaffen.

Berlin. 51. Januar. (W. B.) Der Regierung der Bereinigten Staaten ist heute mitgeteilt worden, daß die fleutfcDe RtflUrunfl den ihr von neuem aufgezwun­genen Rawpr um» Darein nunmehr unter vollem kinsatr »Iler Waffe« Toriführen, daher auch die LescdrLnllung fallen lassen nurr. die sie sich bisher in der perwenaung Ihrer RampfmMel rur See auferlegt hat. Demzufolge wird vom I. sebrnar IYI7 av in genau bezeichneten Sperrgebieten um ömsbritanien, franüreicb und Italien herum und im Oestlichen Mittelmeer feaem Seeverfiefir ohne Weiteres mit allen Warten entgegen getreten werden.

Für den Verkehr der regelmäßigen amerikanischen Pas- sagierdawpfec nach und von Falmouth werden beschränkte Ausnahmen zugelassen. -

Ich ersuche Sie,

Kenntnis zu bringen.

Großes Hauptquartier, den 30. Januar 1917.

Wilhelm I. R-

An den Reichskanzler.__

Berlin. 1. Februar, abends, sind besondere Ereignisse gemeldet.

An keiner Front

Der Dank des Haifers an das Uolk.

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Der Reichskanzler veröffentlicht an der Spitze seiner neuesten Ausgabe folgenden Dankerlaß des Kaisers:

Dem Ernst der Zeit entsprechend sind auf meinen Wunsch auch an meinem dnsjährigen Geburtstage die landesüblichen festlichen Veranstaltungen auf kirchliche und Schulfeiern beschränkt worden. Das deutsche Volk hat cs sich aber nicht nehmen lassen, an diesem Tage im Gotteshause und daheim meiner mit treuer Für­bitte zu gedenken und mir freundliche Glück- und Se­genswünsche telegraphisch und schriftlich aus allen Gauen des Vaterlandes darzubringen. Aus diesen überaus zahlreichen Kundgebungen städtischer, ländlicher und kirchlicher Gemeinden, Korporationen und Vereinigungen aller Art sind mir mit überwältigender Kraft und Ein­mütigkeit entgegengeklungen: die Entrüstung über die schnöde Zurückweisung unseres Frtedensange- botes uud die enthüllten schändlichen Pläne un­serer Feinde sowie das Gelöbnis, jedes Opfer an Gut und Blut freudig zu tragen, um das Vaterland vor der ihm zugedachtm Erniedrigung zu brwahren und den verweigerten Frieden mit allem Nach­druck unserer Waffen zu erzwingen. Tiefbe­wegt durch solche Aeußerungen echter Vaterlandsliebe möchte ich allen jung und alt in Stadt und Land die sich an meinem Geburtstage zu erneutem Treu gelöbnis gedrungen gefühlt haben, hierdurch meinen wärmsten Dank sagen. Schwere Zeiten liegen noch vor uns. äußerste Kraftanspannung fordert die Not des Vaterlandes von jedem einzelnen. Aber fest und unerschütterlich steht das deutsche Volk, von Krastbe- wußtsein und Siegeswillen erfüllt, im Felde und m der Heimat zur Verteidigung seiner gerechten Sache bis zum letzten Mann bereit. Und mit Zuversicht sehe ich dem Ausgange des blut'gen Ringens um Sein oder Nichtsein von Kaiser und Reich entgegen. Gott wird auch weiter mit uns sein und unseren Waffen den Sieg verleihen

Amtliche deutsche Cagesbericbte.

wtb. Großes Haupt q u artier, 31. Jan. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Starker Frost und Schneesälle schränkten die Ge- fechistättgkeit ein. - An der lothringer Grenze bet Lelntrey war von Mittag an der Actilleriekampf stark. Abends griffen die Franzosen einen Teil unserer Stel­lungen an; sie wurden abgcwiesen.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Front des Gcucralscldmarschalls Prinz Leopold von Bayern.

Auf dem Ostufer der Aa stürmten unsere Truppen eine russische Waldstcllung und wiesen in ihr mehrer- starke Gegenangriffe zurück. 14 Offiziere und über 900 Mann wurden gefangen. 15 Maschinengewehre erbeutet.

Heeressronl des Generaloberst Erzherzog Joseph.

Nach heftigem Feuer griffen die Russen mehrmals die Stellungen südlich der Valeputuastraße an. Zwei starke Angriffe scheiterten, beim dritten Ansturm gelang es einer russischen Abteilung in einen stutzpumt ein- zudringen.

Heeresgruppe des G.ncralscldmarschalls von Mackensen.

Nahe der Donau gingen starke feindliche Auskllir- ungsabteilungen vor; sie wurden von den osmantschen Posten zurückgetcteben.

Mazedonische Front.

Deutsche Erkunder brachten von einer Streife im Cecnabogen mehrere Italiener gefangen ein.

Der Erste Generalquarttermeister: Lud endorff.

wtb Großes Hauptquartier, 2. Februar 1917. Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Zwischen Armentiercs und ArraS schlierten zahl­reiche Vorstöße starker englischer Aufklärungsabteilungen. Beiderseits der Ancce und Somme herrschten leb

hafte Artilleriekämpfe. In den Morgen-/upd Abend.

stunden rege Tätigkeit unserer Erkunder, die südwestlich von Micaumont und nordöstlich von Le sars l Offi­zier 12 Mann aus den feindlichen Gräben haltem - Am Wege Gueudrcourt Beaulencourt drangen nach stac­kem Feuer die Engländer in Kompagniebreite ein. Im Gegenangriff wurde die Stellung gesäubert. Eine An­zahl Gefangener blieb in unserer Hand.

Heeresgruppe Kronprinz.

An der Combreshöhe und im Aillywald kehrten Stoßtrupps aus den zerschossenen französischen Linien mit 20 Gefangenen zurück; in den Vogesen brachten unsere Aufklärer 6 Franzosen von einer Unternehmung ein _ An der nordw-stltchen Front waren die Flieger sehr tätig. Unsere Geschwader machten imenglischen Teil Frankreichs wertvolle Feststellungen, -ie Gegner büßten bei Luftkämpfen 7 Flugzeuge ein.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Bei stackem Frost und Schneefällen keine besonderen

Ereignisse. Mazedonische Front.

Die Lage ist unverändert.

Der Erste Generalquarttermeister. Ludendorfs.

Berlin. 31. Jan, abends. Bei Kälte und Schnee- fall an allen Fronten nur geringe Gefechtstatigkctt.

Berlin, 2. Febr. abends, sondere Kampfhandlungen.

An keiner Front be-

wtb. Großes Hauptquartier, 1. Febr. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

An vielen Stellen der F.onl brachten Erkundungs- Vorstöße wertwolle Feststellungen über den Feind.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Front des Generalscldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Bei strenger Kälte nur an wenigen Stellen leb finite Kamvftätigkeit. - An der Raraiewka drangen Teile eines sächsischen Regiments in die russische -Stel­lung und kehrten mit 60 Gefangenen und einem Ma- schtnengewehc als Beute zurück.

Hccttsftont des Generaloberst Erzherzog Joseph und bei der

Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen kleine Vorfeldgefechte und vereinzeltes Acttllenefeuer.

Mazedonische Front.

Südwestlich des Dojcansees nach stackem Feuer vocgehende Abteilungen wurden abgewtesen.

Der Erste Generalquartie-metstec : Ludendorff

Oefterreiclvungarilcbe Cagesbericbte. wib. Wien, 31. Jan. 1917.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen. Die osmantschen Truppen wiesen zunächst der Se- reih Mündung starke russische Erkundungstrupp-» ab. Hccrcssront des Generaloberst Erzherzog Joseph.

Im Mestccanesci-Abschnitt nahmen die Russen ihre 91«nriffe wieder auf. Zwei ihrer Anstürme wurden rest» ws°Egewtesen Lei einem dritten ging ein Stützpunkt südlich der Valeputna-Stcaße verloren.

Front des Generalseldmarschalls Prinz Leopold v. Bayern.

Südlich des Pripjet keine besonderen Ereignisse. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Gmevüskws:

wtb. Wien. 1. Februar 1917.

Außergewöhnlich starkes Winterwettec unterbindet der ganzen Ostfront jedwede stackere Kampftatig. ren Auch vom italienischen Kriegsschauplatz und aus Albanien ist nichts Wesentliches zu melden.

Der StellHtttreter des Chefs des Eeneraistads. von Hofer. Feldtnarschalleutnanl.

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Verantwortlich: Aibtn Klein in Gießen.

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