Ausgabe 
31.1.1917
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Fortsttzung von der 1. Sette.

Feind in unsere vordersten Gräben ein Unsere Kamps- ltnie wurde auf die nächste Kuppe verlegt.

Front drs Generalseldmar'chall Prinzen ^eopol) v Bayern.

Beiden östercctchisch ungarischen Klästen nlchts von Belang.

Italienischer n. südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von H ö f e r, Feldmarschalleutnant.

wtb lllle». 29. Januar 1917.

Leftlicher Kriegsschauplatz Im Mestccaneöci Abschnitt verhielt sich der Fund gestern ruhig. Heute früh setzte er erneut zum Angriff ein, wurde aber unter schw«ren Verlusten abgeschlagen An derglota Lipa griff.n gestern vormittag die Nüssen das oLmanische 1b. Korps mit starken Kräften an. Die tapferen türkischen Truppen w rfcn den Feind in erbt - tertem Kampfe zurück und stieben in d^r Vrrfolgung bis zu den zweiten Linien der russischen Sicklung nach. Sie brachten zahlreiche Gefangene ein. Sonst nichts von Belang.

Italienischer Kriegsschauplatz Im Abschnitt östlich des DoberdoseeS beachte eine Abteilung des Infanterie Regiments Nr. 91 von einer

S elungenen nächtlichen Unternehmung 3t gefangene taltener zurück Die Artillecictätigkiit ist im allge meinen mäßig. Nur zwischen Gardasee und Etschtal richtete der Feind zeitweise ein lebhafteres Feucc gegen unsere Ortschaften.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalslabs: v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant.

wtb. Ulfen. 30. Januar 1917.

OestUch er Kriegsschauplatz.

An ganzer Front keine besonderen Ereignisse.

Italienischer Kriegsschauplatz. Unternehmungen unserer Truppen im Görzischen hatten wieder E/olg. Bet Kastantevtca drangen Abtei­lungen dcS Infanterie Reg. Nr. 71 in die seindliche Stel­lung ein. Sie üb^wältigtcn mehrere itali^nischei^ Kom­pagnien. zerftvlten die Gräben und kchrtcn mit 6 Offi­zieren, 140 Mann als Gelangt ne und mit 2 erbeuteten Maschinengewehren zurück. Oestlich Vcrtoiba brachten Abteilungen des l. und k. Landsturm-Insantcriercgt mcnts Nr. 2 von einer ähnlichen Unternehmung 27 Gefangene und 2 Maschinengewehre ein. Unsere Ort- schosten zwischen Gardasee und Etschtal standen auch gestellt unter Feuer.

Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert.

Der Stellv» rtcetcr deS EhefS dcS GcncralstabcS: von Höfer, GencralfcldmarjchaUcutnant.

D Frühka toff lanbau sollt»- in drr 5tah großer

Städle gefördert werden. Bei der Krwpph it d,?r Kar­toffeln find ober die nötigen ^aotkartoffcln 1 -H 7 tbwer zu beschaffen ES liegt deshalb im aus'bliefilichen In t ttffc der Kommunolverbändc, wenn dieselben bei ke Abnahme der Speis-kactoff.ln die Saatk? taffcln der Landwirte und sonstigen Erzeuger unter all n Umnän den schonen und schon jetzt den Pflanzern 10 Centncr p:o Morgen auSg lckener SaatkaNoff ln belast' n. vt Landwirt, dcm die Saatkartoff ln abgefocd.rt we.den, wird auf den Anbau von Kartoffeln ganz verzichten oder eine erh.bliche Einschränkung deS Anbaues beifcI ben vornehmen müssen. Dazu kommt, daß bei den hohen Preisen für Sacukartofftln (Höchstpreise für solche sind nicht zu erwarten) die Ausgaben des Landwirtes für Beschaffung von Saatgut für einen Morgen An­baufläche ganz erheblich sind, sodaß für ihn bei der Abgabe seiner Saatkartoffeln zum Sp ifcfactcffefpceiS große Verlust? entstehen

6. Der Anbau von Futterrüben sollte eine weitere Ausdehnung nicht erfahren, trotzdem der Höchst­preis dafür ein verhältnismäßig hoher »st, da fon,t landwirtschaftliche Kulturpflanzen, die im Interesse der Voikscrnährung angebaut werden müssen, eine Ein schiänkung zu e.fahccn hätten. Es wird deshalb auch mit allen Mitteln darauf hingewirkt werden, daß die F- nützung angemessener Höchstpcetse für die verschiede­nen landwirtschaftlichen Erzeugnisse vor dem Anbau im Frühjahr noch crfo'gt.

7. Im Anbau von S om m e r ö l g e w ä chs er: sollte man m t Rücksicht aus deren Unsicherheit und vcc. '.tnismäßig gering'.» E trag vorsichtig sein Nur der

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Einbau von Sommerraps und Sommerrübsen kann in

höheren Lagen und aus leichteren Böden empfohlen we den. U brrall dort, w' im Interesse der Bolkscr- nähcunz höhere Erträge mit anderen landwirtschaftli­chen Kulru pflanz. n errickt werden können, sollte der Anbau dcr Sommerölfrüchte nicht in Frage kommen.

Dem Mangel an Orl ist durch besonderen Anbau von WmtcrrapS möglichst abzuhelfen.

8. Der Anbau an Flachs ist nur in den Bezirken zu rmpfthlen, in denen er bereits srühcr heimisch ge­worden ist. Dort sollte die Ausdehnung dcS Flachsan­baues und namentlich die dcS FrühflacbfeS möglichst veranlaßt werden Der Hanf stellt im allgemeinen r , g'okie Ansprüche ar. den TüngungSzustand und die Be- L ,. ' " ^ schaffenheit dcS Bodens. Er kann also nur sür bessere »

Böden tij Frage kommen.

Der Anbau von F r ü h g c m n s e ist durch Abschluß von Anbau und LieferungSverträgcn mit Gärtnereien und Landwirten zu heben. Im gleichen Sinne kann eine Ausdehnung der Anbaufläche von Spinat. Möhre und Steckrüben auf frühzeitig abgeerntiten Kartoffel- und Stoppelfeldern in dasüc geeigneten Gegenden em­pfohlen werden.

10. Mit Rücksicht auf die schwierigen Verhältnisse, welche dcm Anbau aller landwirtschaftlichen Kultur- pflanzen zur Zeit entgegenftehen, ist unter allen Um­ständen davon abzusehen, Anregung zum Anbau neuer Kulturpflanzen zu geben, deren Kultur in den Kreisen '.ec Landwrrte nicht bekannt und deren Ertrag unter unseren Verhältnissen kein gesicherter ist.

Verantwortlich: Albin Klein in G'eßen.

Ehre seinem Andenken!

Rlcbillnlen für den landwirtfcbaTilicbcn Anbau im Triibjabr 1917

1. Durch den Mangel an Arbeit«- und Gcspann- krästtn. sowie durch die WitterungSverhältnisse bedingt, ist jedenfalls der Anbau an Wintcrgctrcide nicht über all in derselben Ausdehnung erfolgt wie früher, Unter günstigen Boden und klimatischen Verhältnissen sollic deshalb der Anbau von S o nr m c r w e i z c n im Früh jahc 1917 im allgemeinen als Ersatz dienen. Ws dessen Ertrag nicht sicher ist, kann der Anbau von Sommer- gerstc empfohlen werde»«, da ja letztere als Brotgc treideftucht im Jahre 1917 in Frage kommen dürfte.

2 Die Haseranbau fläche muß mit Rücksicht aus die Ernährung dcL PferdebrstandeS der Armee und die Versorgung der landwirtschaftlichen Nutzticce, sowie die Verwendung dcS Hafers zur BolkSernährung den filöni Umfang behalten, wie bisher.

3. Wo für d»n Anbau des Sommergetreides keine ausreichenden Slickgoffr mengen zur Verfügung stehen, sollten bet zusagenden Boden- nrrd K l i m a v e r h ä l t- n i ss e n die v. rschicdev.cn H ü l j c n f r ü ch t e angebant werden.

4. Der Mangel an Stickstoff, überhaupt an künst- lichen Dünge-Mitteln, sowie der Mangel an Arbrttö und Gripannk,ästen wird unter Umstand n die U J . sein, daß der Hackfeuchibau cin< E nschränkung erfährt. In erster Linie wird diese Einschränkung fcen Zack > rübenban tr»ffen. cv »viid somit schon j gt mit entern Rückgang d-r- Zucker»über anba. »c zu rechn n s und nulß deshalb unterlass, e werien, b.u Zacke r io» nb. u

Allzeit getreu und stark, im Kampfe für das Vaterland, starb am Dienstag, den 16. Januar 1917, infolge Halsschuss

der UntcrolTizior der Reserve

Kar! Plauz

Berlin, & 3 fl *' fcBtalflW i! IdlfcK WW* ,

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iiglerdiiinpfttnnchun!

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Kav.-Seliiitzen Regt. 87, 3. Esk.,

Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse.

Wir verlieren in ihm einen tapferen Mitkämpfer und guten Kameraden.

Ruhe sanft in fremder Erde!

Die Unteroffiziere der 2. Eskadron.

;u Gunsten des Kvitost 1 bau V durch blond r Maß

nahmen noch weiter cinzuscheänken, da lon'i di. sah! besteht, daß wir cm*.n erheblichen Auofall an Zuck.c

im Jahre 1917 < chatten.

5. Die Kaitoffele nbaustäche ist. soweit iegcnd mög sich, im Interesse der BolkSernäh ung mi id^l'UnS a , demselben Umfange, wie im Jahr? 1916 zu ( halten.

tmiichurrg.

Tic in lctzter Zeit besonders starke Beanspruchung der EistnbahnvcrwaUung durch den Gütelvcrkchr macht eS notwendig, zur glatten Durchführung dieses Verkehrs von Mittwoch den 24. Januar an den Peisovenzug 713 zwischen Gießen (Abs 6.43 Vorm.)

und P!a bürg (Ank. 7.34 Vor.) und den Prrsonenzug 772 zwischen Piacbilig (Abs 2 02 Vor.)

und Frttdberg (Ank. 419 Vor.) vorüvergebenä Ausfallen zu taffen.

Kgl eifenbahndlrtKtlon TrankTur? (Itlain).

gc.z K ü m n» e l.

Der Dank dt$

DttReichökanzler ntueftfn Ausgabe folg Tein Ernst der \ Vunsch auch an meii landksüblichtn sesilich und Cchulseiern besch^ hoi cS sich abcc nid im GotteShause und bitte zu gedenken un genSlvünsche telegrapl des BaierlandcS da, zahlreichen Kundgebi kirchlicher Gemeinden, aller Aii sind mir n Billigkeit enigegenge !4«öde Zurülkweij boies uud die enth, Feinde sM und Blut freu!

v ?t ^ ^gedi venveigecte unserer M lvkgi durch

Beklumtmachung.

Vom 25. Januar vdk - Frankfurts gleich

Casselvcrttn in nachslchendcm Fahrplan: l'ich an mein

Frankfurt ab 10* Rachm. (bisher 9 icdüerg Gelöbnis gedrungen an 11«, ob 11?' (bisher 10,»/10,), Sab toär mftcn $ Qnf Nauheim ab 11, M (bisher 10 / ), Gießen a\i bot uns. äußerste 12, 1B Bor ) und weiuc iir

h plan deS Ez. D. ' %tn ab 12 , V 4 utUciich ultn Fii drichttraße an 9/* Vorm. 9

Honial eifenbabndirekiion Trankfurf (Main)

Die in letzter Zeit besonders stocke Beanspruchung der Eksenb'.bnv rwaitun r dttr^ den Gütcrvcrk. hc m icht cs nottvendt.', zur glatttn '2 -rchführung dieses Verk hrS von Mittwoch den 24. I luar an:

Pz 635 , ß cn ob 47 Bor. Betzdorf an 9.03 Voc. und

Pz. t'54 Betzdorf b 903 2 bds. «ließen an 11.35 AbdS. ssrübrrgebrsS ausfaüea zu 'aff n

Kfll UiTcnbahmlirektion frankfurt (irufR).

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