Ausgabe 
6.1.1917
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3
 
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lrme ist im 2. urchtunxien besrie- ! an Kriegsseuchen Rankheiten betrug, nKopfstärke: ll

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joleva und DMuS ;nb sonstigen We­lschen (Pocken), teils MW. Tas mll weite Knesjahr die de. schlecht versorgte en geführt hat. »w (t neben bem $nnf- galt der ErnMm Isen, wie auch UJ 1« 1915

neu Bann ehmer W hwark: ,

er der beste - den Frieden ne ^c(c er )ie 'rer de

S Geld! Als die armen, halbverhungerten und durch die seelischen Demütigungen erdrückten Gefangenen sich auf der Reede von Madeira von den herumschwimmen- ° "feine Ver- ' den Booten Obst einhandeln wollen. dürfen sie da?

^inpm^w^ild /n Tiere^inqehen. Wfl- I nur durch Vermittlung von englischen Offizieren tun.

Mn VJ rt4 t«rU füh- I die bei einem Ankaufspreis von 2 Mark ,ur den

lichert sein, dag >..r n# m | ÄDr6 öen (gefangenen 10 Mark abfordern'»

Mord gegen Bargeld!"

Keine Gemeinheit gibt es. die diese Bestien nicht für brauchbar halten. Haben da ein paar Deut,che privatim auf dem benachbarten spanischen Rio-Munr- Gebiet zu tun. Mit offenen Mitteln ist da nichts zu erreichen. Aber wozu ist man Offizier des engnstgen Königs? ..Bargeld für jeden Deutschen! Eventuell schlägt man sie tot! Ein paar von unseren Loldaten kriegt ihr mit: sie sollen aber ihre Uniform auszrehen. Und so wandert das Mordgesindel nach dem spani­schen Gebiet, schlägt die zwei deutschen Kaufleute tot und bringt deren linke Ohren. H ä n d e um. j einen Finger seinem englischen ^ustraggeber um für diesen Beweis vollzogener Dat die klingende Ent­schädigung zu erhalten.

iSvorschlag war lein wirklicher Frre..cri.vo- Er sprach immer noch im Tone eines sr- rs und in der Laune eines Mörders. über ~ ? w

::gen mit - -

jari versichert sein, dav r_;c nicht

Deutschland zu zerschmettern, l andern nur m. 'litärische Macht zu zerschmettern, den mu.r - Uebermut nicht nur in Teutschland. so'.d.rn , und daß. bevor w:c ,n Verhandlungen em

Teutschland Belgien und dre von ihm bei^.en - der anderen kleinen Völker geräumt haben Es must einwilligen, für das ihnen ange ane t Wiedergutmachung zu gewahren und-einen nsvertrag zu unterschreiben, der fi*auf tot itionale moralische Starke der ganzen

esser als dieser Tobsuchtsanfall kann uns keine srrede die hilflose Ohnmacht und Perzmen . . glischen Ministeriums dartun.

9 des Griechenland will weiter ausharren,

um W PZ» er LondonerDaily Telegraph" berichtet.^dre

er Lonooner ,

jet des Königs Konstanttn meinten, man könnte iockade gut einige Zeit aushalte n.

una versuche Zeit zu gewannen. Regierungs­meinten die Regierung könne dre Ententefor- ;-n wegen des Widerstandes der öffentlichen mg nicht annehmen, doch werde dre Entente ,rch nicht beruhigen. Jetzt schon seren dre diploma-

Beziehungen mit Mittelgriechenland brachen. Fast alle Ententegesandten und> Nn- en befinden sich mit Ausnahme des 'talrem- Gesandten und der Italiener "» igord der . In einigen Tagen dürften die drplomatnchen jungen ganz abgebrochen werden.

Tic Angst vor Mackensen.

- irische Mi' 'beiter des .,Ecko de ?ari*" st. es könne kein Zweifel darüber bestehen dag ^lfeldmarfchall von Mackensen letne Erfolge wei- -ink nutzen werde.

Offenbar hat man in Paris Ans CK in Südrustland einbreck n.

Van der römischen Entente-Konferenz Mailänder Blätter glauben, daß "«1 der Konferenz ba» Perkehrsprvblen, fonne b« * 0 * 1 f n Getreidefraae. besonders mit Hinstan am m. besvrochen wurden. Llovd George. Briand Zärrail sind Sonntag abend abgereist.

Ne Friedsbedinnnngen der englischen Arbeiter.

Ser Ministerprästdcni »nd Arbeiterführer Senderson ie amerikanischen Journalisten gegenüber solaende^. Irbeiierpariei wird sich mit einem Freden beamlwen. e, Eristcnz einer grasten nickt durch morglinbe E ngen geleiteten Militärmacht ein Ende macht, wenn Km** vi*4+orftrtrtSTi»»trt<»tt acficbert werden kann. - len Dürastbafien für die Aei^-'-"na de? deutschen ekier? stnd Friedensbedinaunaen. die eln^.-s»«s r.trM Mk einaegeben sein dürfen, andererseits aber ana* ich machen müssen, daf. Deutschland beneat worden id '.war so. das; es selbst für putsche aimöalich sein wird, zu bebanvtcn. dak: Dtuimu..n.. ilnsana de? 20. Iabrbnnderi? einer Militarkaste ''

volanae^dw enalifche Arbeiterschaft sich an d^artfae nkenlose Nachvlappereien Asauitb'scher Gcdanfeu fl eTn lässt, gibt c? auch \tx ncacnfltKT nn eme o. dlimg^spracbe: die Sprache de? Lchwerte^.

Nnssische Bötterrechtsbrüchc.

Nunland vreszt fortgesetzt mit allen Mitteln die ^'ischon und slowakischen Gefangenen \n i- icafbicint der russischen Armee. ^ieinKew Meinende Zeitung ..Tschechoslavianin entha.t lol- 1 4en Aufruf: ^ .

Bon der zweiten Rotte der 114 GenossensSaft Krieg' gefangenen, die sich gegenwärtig nr . i stnden/ ,norden alle Tschechen und Slowaken am, > wiort ihre *«« ^full-^und ,.n

So führt England Krieg' Tenn nicht ein Paar verkommene Lumpen sind es ^e «uf drese Werse dw Uniform ihres Königs schänden, sondern der Tur gl­ich nitt ist es. der so handelt. Seite für Seite de-- Weißbuchs gibt den Beweis dafür, den Beweis nicht nur deutscher, sondern auck spanischer, schwei­zer is» er tzengen. in welch himmelschreiender Art das englische Gesindel seinen Instinkten freien Raum lästt. _

«Marina« fand dort di« 25jährige Krankenpflegerin Alma Pelina Krille ermordet auf. Ta- Mädchen war in den letzten ?«hren in ernem Tresdeiier Kram kenhauS tätig gewesen und hat ^Uung

etwa sieben Wochen aufgegeben. s,e hat dann nach polizeilicher Bekundung mrt ernem fahnenflüchtrge Soldaten Paul Louis Notzkp aus L-ahda i. S. ^etzeQv nebab^ Nostkv hatte sich Zivilkleider zu aewuüt sowie den Patz eines gewissen Richard Mül­ler. als den er sich wahrscheinlich ^-geben »mrd. Er hat allem Anschein nach auch öwei Sparkassen bücker der Krille geswhlen. dre verschwunden sind. Auf seine Ergreifung sind 300 Mark Belohnung auS- Ztz worden. - Weitere schreckliche Bluttater; haben ssth in der Tornblüthstratze zu TreSden zugetragem Dort t ö t e t e ein Beamter ferne b c r d e n K r n d e r i^rd erbänatc sich daraus rn ernem Vorort Dresdens, Ursache der Tat ist Krankheit und Furcht vor Ver­erbung seiner Krankheit auf die Krnder.

** Wände einrcnncn geht nicht. Einen verwege­nen Fluchtversuch unternahm in Elberfeld der stnter- ?,!ck>unasaefanaene Paul Bönschen. gegen den wegen

rnnfanareichcr^ D^eibriemen-Diebstähle ^ verhandelt wer­den sollte. Er warf dem ihn beglertenden GerrchtS- diener eine Handvoll Kalkstaub, den er sich von den Wänden seiner Zelle abgekratzt hatte, ins Gesicht unr rannte dann dem Ausgang des

Bei der Flucht stiest er mit dem Kopf gegen einen Pfeiler und erlitt eine Zertrümmerung der Schädel­decke. die seinen Tod herbeiführte.

n S «3 ml der ^elbisch swwalis4ien Mteilunaen cm He Tschechen haben N-h s°wrt bm der

abenteuetW&e 4 - b , ^,fKisck>en Perbandes für R«i>-

-rl°»S-E -! den - Alle zur russischen Armee qe- ih»r

z gar 81 >np n dort,

melden. - Alle zur russischen Armee ge g-s-bechen werden neuerdings überdies n b n > c ti K! rche ..bekehrt».

Ia6 glaubwürdigen Privatmitteilungen aus

nnivben über 10OO an§ Rumänien gefluchtete

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Sen gewaltsam in die ru ssische Armee eingere.kt

alische 5 z'rüinrtat in Kawerun.

^ hör ^nrrefvondenz der Deutschen Kolonial-

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Fisher von den Engländern geyört haben. ^

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of vcr Teufel das internationale N^cht."

Wie sehr die englischen Marodeure den - ^ g

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c B n A zurückverlangte. erhielt et sw °n m- n iisch-n Offizier mit den Worten: ,,Tie können

-bekommen, denn es ist l° kein Gold- Selbst d

zu eines englischen Majors. J «* mit

..Krankenschwester" begleitete, beteiligte sich mu Ätzern Erfolg an den Räubereien, dah sie, we nn t Koffern ankam, mit sechzig den Schauplatz h en verließ. Bettington hieß dieie englische Blute v d-r Teufel das ganze internationale -tcechr. oateigentnm respektieren und schützen wir niwfl tun. was wir wolle», und wenn Sie uns d e üssei nicht geben, brechen wir einfach au,. £«0= -te des ..politischen» Offiziers Powl an einen stdtrcktor in Tuala enthüllen die dieses englischen Offiziersgeflndels. Mach ich, wenn es geht; ab»c aus irden »att. m a«,

Politische Rundschau.

Fna Gräfin v. Ruppin. geb. Ena v. Bassewitz, die Gemahlin des Prinzen Oskar v. Preußen, fl von einem gesunden Kriegs,ungen entbunden wo.den.

König Ludwig beging am Sonntag seinen Ge­burtstag. München war reich beflaggt. __

.. ? : c Krieasziele vesNationalanssÄu,,es . Tw

folgende Voraussetzungen für den Abschlutz de^ Fwe dens ^estgesteM^ nid)t nur ein deutscher, son­dern zugleich ein Friede unserer Bundesgenossen sern.

Das 'dauernde Zusammengehen der ,etzt verbundenen Mächte must durch ihn gesichert werden.

2 Ueber die von uns eroberten Gebiete ^ auf Grund der .Kriegslage unter Betonung der deutschen Interessen zu entscheiden. Vor allem aber sind d e strategisch erforderlichen Grenzberichtigungen »u - streben TaS SchlagwortEroberungspolitik dar, un-,

Nicht abschrecken. ^ Meere für uns und für die übrige nichtenglische Welt, namentlich für die neutralen

^'Ki VK^b-n-. und vertEgungsfahiges Kolonialreich muß uns wiedergegeben werdtzp.

5 Eine unseren Opfern zu erstrebende Krieg-eut-

bei seinen engen Beziehungen zur Regierung diesen Be­schluß nicht ins Blaue hinein gefaßt hat. ^

:: Kriegswirtschaftliche Fragen, ^r Zentrumsab- nenrdnete Trendel hat wiederum gleich vier tterne Anbraaen auf einmal an den Reichskanzler gerich­tet Tie erste lautet:Ter Verkaufspreis de- Sacha­rin in den durch die Kommunalverbände abgegebenen Papiersäckchen" bl-trägt 25 Pfennig für 1 25 Gramm Alpscbt' Maünahmon aedenkt der RerchskaNister zu rres wn um der Bevölkerung während des .Krieges Sacha­rin' zu einem billigeren Preise zur V°rfüWng «u stellen^" In einer weiteren Anfrage hEitzt es. f Ir ababermeM ist eines der besten Futtermrt- teX Fst der Reichskanzler bereit, Auskunft zu 6^n.

[f ^ ^ierkadaver im Reiche bereits verwertet wer- den °b^nd"vch°viele Fabriken zur Berwerflme; .der Tiorkadaver im Reiche -rrichiet oder in Aussicht ge-

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Endlich berührt er «och einige Ge,av,ft.prln,ipien Kriegsgesektschaft für W e i n o b st e r n k a u s.

Lokales.

gkür die englische" Arbcilszeit ohne Mittags- paufl mU tüherem Schluffe am Abend wird jetzt von mastgebender Stelle aus nachdrücklich Propaganda ge­macht. Es wird da geltend gewacht: ..11»,weiselhas g es eine Anzahl von industriellen und geschäftlichen B - meben namentlich aber von Bureaus usw.. dre nur au, den Anstob woflkn. di« jetzige geteille Arbeitszer durch die durchgehende zu ersetzen. Die Enahrung lehrt, dav die Arbeitsleistung des Einzelnen bei durchgehender Ar­beitszeit nicht vermindert, sondern vermehrt unrd. >5 t) namentlich in der Großstadt, der wesentlchste Teil der \ oder ^ stündigen Mittagspause durch die Fahrt non und Tn der Arbeilsstätte in Anspruch genommen, und KNegsMchen. ober auch nur die Bereitstellung von Ein Anbau ver ja bereits vielfach vorhandenen Bolk^- Auswärmegelegenheit sür das milgebrachte Epen w r eine Verkürzung der Mittagspame aus A obex .* ^ '

ben ohne weiteres ermöglichen . ... Eist u)^oer vur^ gehenden Arbeitszeit aber wird sich vor allem eme tat­sächlich ins Gewicht fallende Ersparnis an Licht und Kraft erreichen lassen. Jetzt stehen hunderttnu,ende von Betrieben zwei Stunden hindurch in emer Zeit strll. m der noch Tageslicht zur Verfügung steht, die Räume aber, die Feuerung der Kesiel usw. muß fortge,etzt

werden.

** onrtÄ ctu .Häkchen werden will . . . Drei Schul­mädchen im Alter von ^wölf dreizehn und vierzehn ^abren haben ganz Erfurt durch ihre Taschendiel stähle in Aufreguna gebracht. Sie frönteu diesem Laster mit einem Eifer und einer Beharrlichkeit,^ daß man glauben konnte, die Stadt^wimmele von Dieben und Diebesbanden. Dre jugendlichen Spchbübinnen batten sich eine große Handfertigkeit angeeignet. öcrainq kein Tag. an dem sich nicht bestohlene S rauc bei der Polizei meldeten. 400 Diebstähle wurden be- reit? festgestellt. Verschiedene .Kriegerfrauen blitzten die^ganze.Kriegsunterstützung ein. sie wurde ihnen aus

m»ftnhTpu Eine der von der Poii^er in 'wislben festqesteNten Diebinnen soll auf dlnstlftung Erwachsene ^gehandelt haben. Die beidrn "»deren ha­ben au« einer krankhaften .Habgier gestohlen, um- iiche Bedürfnisse stillen Spielkram hausen und Nascke^ reien verzehren zu können. Ter Erfolg ryrer Gü­tigkeit ging weit über ibre Bedürfnisse ^naus. . hatten zu Hause über tausend Mark in Scheinen und zahllose Geldtäschchen versteckt.

*» WeitzSrotverbote. In Hamburg wurde um an

Arbeitskräften in den Bäckereien zu svaren. Ji * ein Einheitsbot gebacken, das aus ^ Prozent Roggen stellung von Weißbrot verboten. Es wird dort i M und 40 Prozent Weizenmehl zusammengesetzt ist.

«s ut eine Lust, zu leben," wird es im rwilen Fahre für'die Eingesessenen des westpreußischen Krer- ses Schlochau heißen. Dort hat der Landrat , 01 - aende Bcrkaussvreise im Kleinverkanf festgesetzt ,FM Lliäpwl 12 5 Pfg sM das Pstmd PMckaVs-1 47 Via für lebende Gänse bis zu ernem Gewicht von Psund 1.60 Mark, über 12 bis 15 Pflmd 2 Mark über 15 Pfund 2.50 Mark, für ^schlachtete Ganse br- zu 12 Pkund 1,80 Mark, über 12 bis l-> Pfrind 2,-0 Mark über 15 Psund 2,75 Mark, lebende Enten - Mark, geschlachtete Enten 2.25 Mark, für Hühner 1,5V Mark. Die städtischen Händler dürfen zu diesen Piei- f--n einrn Znschlaa von 15 Prozent nehmen Hoffent. ttch fliegen nun nicht die biiliaen Gänse Enten und Hühner über die Schlochauer Kreisgrenze davon.

« In Nord- und Zeniral-QueenSland lAustralwnl haben Wirbelstürme von n,e gekannter Hestigkert M geheure Verheerungen "ngerrchtet. In der Stadt Ehe mont sind Hunderte von Men,chen fortgeschwen mt worden.

Aus aller Welt.

*. MM«taten in Drespe«. In der ^diNM H«t»e h»t sich wi«»ec ein ivi.rd »us«tr«,en. »m

Scherz und Ernst.

tk Wenn ick Soldat werde, »ann hänge ick 'nick

npp!" Diesem schon lange vorher selbst ausgesproche­nen entsetzlichen Vorsatze ist der 44,ahr,ge ^wleaenheitS- arbciter Wilhelm Leder in Bienenburg treu aeh ieben. Leder, der vor 8-10 Tagen zum Mfl,tardien,t ern- berufen wurde, bat am 1. Weihnach sfeiertag durch Erhängen seinem Leben ein Ende bereiter.

- Kindermund. Ich wurde im März in Sachsen einaezogen und kam zu einem rn einer schlesischen Garnison stehenden sächsischen Ersatzbataillon. ' « w.,- n»m und meiner Familie größten Leidwesen gab/S Pfingsten noch keinen Urlaub, und so machte- sich werne Frau aus. mich zu besuchen. Zur, freudigsten Neber- raschung wr mich brachte sie meine beiden ältesten Kinder die vierjährige Herta und den zweie-nhalh- iähriaen Fredi. mit. Tie Große erkannte, natürlich ihren Pater, den sie noch nicht in des Königs Rock aeseh-n" hatte, sofort wieder. Ter Junge dagegen müsterte mich mißtrauisch von der Pfle ^edenfall. wollte es ihm nicht so recht, m ,e,n Zischen daß der «fricQcr im feldgrauen Kleide sein Vater sein sollte. Aber schließlich ließ er sich's doch einreden. daß 'cki A Vater sei - Beim Mittagessen im Gasthofe mach e er sich einer Neinen Ungehvrigkeit ,chuldig, Ich straste ihn dafür durch einen kleinen Schlag auf seine Fm ge>- Erst sah er mich ganz erstarrt an, dann l'«" ""

A weinen, und schließlich, schluchzte er Mm Herwr. weichen in den Schoß ,emer Mutter hme-n. Auf deren erstaunte Fraae (meine Frau hatte dem Vorgänge keine Aufmerksamkeit geschenkt), warum er den» weine, wer ihm etwas getan habe, bracqte er >M>h!am. unter stoßweisem Schluchzen heraus:Ter - Soldat - da. der hat mich gehauen!"

tf Ter Äv: and »es Tcufl.he» Sprachvereins be. schtv, einstimmig, an den Herrn Reichskanzler- ^r. v. Lethmann Hottweg die Bitte zu rtchtcn. bei^rukunfl riaen Friedensverhandlungen vre deur.^en Be.tretcr an^uweisen sich ausschließlich der deutschen Sprache Lu^veVienen ^und ferner unter keinen Umständen Me Sprache eines unserer Feinde als Lewein,ame Handlungssprache zuzulassen. .