Die Harmonie-Konferenz.
tit Zehnverbandsverhauplungc« tn *jam.
Einer der enrentelichen Schwätzmeister hat e.^.e.n
Pressevertreter anvertraut, auf der Konferenz in :'.om
habe man einen „harmonischen" Kriegsvlan v-rern- d.-uke Bei dem Essen zu Ehren letner ausländischen hart, mir dem man die Mtreimächt? zu ichlagcn ge- Freunds hat der jetzige Leiter der Italiens en schicke, Boselli, eine hochtrabende Rede fletjalr.i. m
'j grüße unk ! 1 .
r-aen und vollständigen S i e q >' der
au -bleiben kann, die unl und r;l . e. bundene Willen-- und Tattralt dcr , r den. ±vi
umph de- Sölkerrechte und .
bündeten."
Tie Beratungen sind tnzwtlcheu r.de: mmDi.n. uw, einem amtlichen Telegramm der „Agenzta -te- sani" stellten die Alliierten am Schlüsse ..uo. einmal ihre Uebereinstiu.mung hinsichtlich der ve ch-e- denen Punkte der Tagc-orduung fest nt- sanieu Beschluß, immermehr die Zusammenstim::nu' )rer
Bemühungen zu verwirklichen."
sic beschlossen haben, lagcn ]\c nrÄt.
Daher hebt jetzt ein große- Rätselraten über den Inhalt der Beratungen an. Ter „Eorricrc d ^talra — ein wüstes Kriegshetzerblatt — orakelt'.
„Man ist der Ansicht, daß die Konferenz sur den AuSaana des Krieges entscheidend sein könne, und glaubt, daß die gefaßten Beschlüsse vollständig imd sogleich angewandt werden und aus den Schlacht
uninu) uuhciuuuvi „:V - . .
scldern eine fühlbare Veränderung \n bct^ Lage
u-
111IH l ii tllll |uyicM*v ^ ^ -' - n
aitnftcn der Entente herbciführen werden.
ES soll also sogleich etwa- unternommen werden. — _
Aber was? Vellcicht im Orient?
T-r römische Korrespondent des „Corrierc della
~ CV<> .T^ttavte Beteiligung dcr ^ersünlichteilcn. die politisch oder mtlitörisch siir die Oricntaktion verantwortlich sind, lasse mit Ti erheit daraus schlie- sien das, die Bertcetcr der Entente dieses verwickelte divölmallsch.milUärischc Problem mit dem nötigen Nachdruck behandeln werden and bcnbsichNgeu. das Balkanproblem in allen fei neu Zusammenhängen und Beziehungen kriegerischer und politisier Art sowie hinsichtlich der Verpflegung endgültig zu lösen."
TaS sind nur Andeutungen. Au- den Vorgängen im Kriege wird man Näheres erfahren.
la hat seine Erlebuifse unter knd gegeben. Er sagte u a. folgender aus: .
,^ie Teutschen wurden geschlagen und gestoyen.
ftwshl mit den Fäusten als euch tmt den Geweh^ 'oi^n. Ter. befangenen wurden Uhren. Messer. Oelfc mt: Gen-lt abgenommcn. mit den O^stz^eren wurde ke-ne Ausnahme gemacht. Wer seine zachen nrchc so? rt gutwillig hergab wurde mir dem Revolver e d r o h t. Einem Einjährig-Gefteiten meiner Kcm- . der Revolver auf die Brust gefegt,
■J ;; feine Uhr nicht gutwillig hergeben wollte. Ta er i,.", hierdurch nicht einschüchtern ließ, schoß ,fm der - iischc Feldwebel tot .
Diesem ganzen Treibe« sahen £fii;ievc gleichgültig zu, ohne sich um die Beschwer- Mt oer deutsä.n Ossiziere im l^-eringjten zu kümmern Tie Behandlung in der Gesangenenlanimel- srellc war überaus roh. namentlich von fetten der rGiriere Tiefe liefen mit Stöcken und Reitpettichen u - ! er und schlugen oft auf die Gefangenen ohne Veranlassung ein. Ter Protest eines Hauvtmann- der 1. Kc-pagme des 1. daher. Res.-RegtS. hatte ub!e ^ol- - '"'v denselben: Ein Offizier besah, einem französischem Soldaten, dem deutschen Hauptmann die ns 7 .-er von: Leibe zu reißen, was auch geschah, ft dag dieser zuletzt nur noch im Hemde dastand, ^.as atte-.- gina unter dr.n Gejohle der umherstehenden - 7 >ldatcn
und Zivilisten vor sich." ...
Unmenschliche Grausa ^.?n gegen deutsche O - fange ne gerade in Frankreich werden in letzter Zeit in so großer .Hausung bekannt, day der Schluß nnhelicgr. die Wut über die dauernden Mißerfolge ersticke je länger, desto mehr alle n'.enfchl'chen Regungen in den Franzosen. Wir „Hunnen und ^ar- baren" sind einer so gewalttätigen Behandlung der Kriegsgefangenen jedenfalls selbst in den Fällen .nicht fähsg wo das schlechte Beispiel unserer Feinde uns ,m Interesse der deutschen Kriegsgefangenen zu Der. geltungsmaßnahmen zwingt.
sani hat sehr starke ständige Befestigungen. Aber de^M- * 1 pärfUn liege« noch Nordosten gegen Ruhlas
s,elfen den Russen l^tzt nicht-.
3 « Braila wurden 350 mit Getreide bela.c.^
Eisenbahnwagen erbeutet
Foesani genommen.
Tie Festung der Screthstellung in unseren Hände». Mackensen fackelt mit dem rumänischen Perratervolk wahrlich nicht. Es folgt Schlag auf Schlag! Am
Allgemeine Kriegsnachrichten.
Rußland bleibt Rußland.
-\n diesem Tiebeslande wird weiter gcswhlen. Ter russische Oberst Nikolai Beliakow, der im Aufträge der- russischen Regierung K r ie g^ mat er r a l i n E n gland kaufen solUe, hat -elbstmord begang^r. Nach den Andeutungen der englischen Presfe. dre die- i sen Fall mit großer Zurückhaltung behandelt, steht der Selbstmord des Obersten mit Unterschlagungen bei den LieserungSgesckmflen im Zusammenhang.
Englands Brotkorb geht rapide höher.
Tie Preise der Lebensmittel in ihrer Gesamtheit haben iih England seit Beginn des Sieges bis Ende vorigen Jahre- im Durchschnitt um 81 Prozent verteuert. Nach einer Zusammenstellung ^ev Manche ter „Guardian" weisen frische Eier, die um 1 « 3 Prozent aesticoen sind, die größte Preissteigerung aus. Es folgen Zucker mit 170. Fij "ttr 120 und^ Kartoffeln \mi 115 Prozent. Butter und ^'.äfe haben sich um Brot um 71. Mehl um 81 Prozent verteuert Bei Fletsch schwankt di-? 7 rigerung zwischen 56 und 11 « Pio.cnt.
Tcr Athener Stadtr beschloß, die nach Veni- re los benannte Straße künftig nach dem historl- t 'i'c'uw des 1. Dezember zu benennen Bem-.'ivs wurd^von der Büraerliste Athens aestrich-n.
In der holländischen Bade, und Hafenstadt Plis- singen sind mit dem Postdampfer „PrinS Hendrvk 10 deutsche Zivilinternierte aus England an c-
kommen. ^
Ter provisorische StaatSra: des an.e.- Polcn tritt in dcn nö" n Tnpcn
2 «r «cs„ndhcit«,ustan» »cr »«ntsckcn «rmcc im 2. KricqSInhre.
Lcr Gesundheitszustand der Armee ist im 2. Kriegsjahre entgegen mancherlei Besürchtungen befrie- dtgend geblieben. Ter JahreSzuganq an Krieg,seu»en oder sonstigen bemerkenswerten Krankheiten betrrig. berechnet aus je lstOV der betrefkrnden KvpfstSrk«' im KriegSsahre I ll
MÜt , .ißfi
«tzSs
«"Lifte ö<i 6 Ct )»erinf" 1 . ’K, 5« -c" Äckert V&W
daß- Sfllcn . Ilewe«
unters
Maie
..... Tobst^
Eüs -
v"ll 7
«ritibenla" ^ S
w^a^e.E^ seit #- L versag | c gerun
... SBiöe«
Skin!'"
K gl nnrti"«*
( n beßnven ' ^
»‘SÄn«
Tn“ -bgcbroch
Me-'.E
(rjfü ü anä
?ic *««» M '
„muiien werd-
, WdniDnd einS
en °tt rSmöS-n
'cilöniift
irigtTteSt8f rl,{
.1 iuiujuiu; v. - , - -r,- — e> - .
Januar — einen Monat nach der Eroberung der
Sie zürne« dem Papste.
Aus der schweizerischen Bundeshauptstadt Bern
wtvd berichtet: .e.
Mie Gecolo meldet, ist r.-.-.n im Vatikan verstimmt darüber, daß Llohd George dem Papst keinen Besuch abgestattet hat. während Asgutth im Vorjahr den Papst aufsuchte. Ter Papst sei nicht einmal durch den englischen Gesandten beim Vatikan von der beabsichtigten Reise benachrichtigt worden "
, , 3", d-rSorm Äf
ho^n mstTin r Per önlichkeit von der Qimlität eines Lloyd'George nicht sprechen zu mAsen. Os'enün w N K^alo" waen Lloyd George habe den Pap,t wegen d^sen angeblicher D«utschfreundlichkett ärgern wollen rn.d bilde sich ein, das sei ihm gelungen.
Ans wden Fall zeigt die Sache, von welch un- säglich kindlichen Gesichtspunkten die ssehnverbänrler heute Weltgeschichte machen. _ -
Dokumente französischer
Schande.
Enivörendc vehauvlung vratscher -iriegSgesangencr durch drc Franzofen.
rin bäuerischer Untervfs^ier vom Reserve-Regi-
««L '«>«d''LNLL
raden die Flucht auS franzömchcr Ge,nug.n,a,att ge^
rumänischen Hauptstadt Bukarest — siel Galati, dre bedeutendste 5oandelsstadt von Rumänien, der vorgeschobene Eckpfeiler der Sereth-Besestigung. in die Hände der stürmenden Sieger. Und zwei Tage spater folgte die bedeutendste Festung des nördlichen Rumänien. Focsani. der Schlüssel der Serethstellung.
Tie Russen hatten sich in scharfen Gegenstößen versucht, die mehrere Tage zu harten Kämpfen führten. Aber wie bei Mitau in Kurland, so war der Entlastungsangriff auch hier vergeblich, obgleich dasW etter den Russen sehr günstig war. Tie gegenwärtigen Kämpfe vollziehen sich überhaupt unter Witterungs- bedingungen. von denen wir daheim hinter deni lftfcYi men Ofen uns keine l26"Grab Kälte und in
ebnem'halbenHeter hohen Schnee g-kampst In Ru^ män7en war's ähnlich/und di- Russen glaubten, dab« besondere Porteile zu haben. Sie haben sichi ver- rechnet! Ihre Angrisfe gegen unsere Front Foc- s^„;__Fundeni hatten nur anfangs einige mit ungeheuren Opfern erkaufte Erfolge der mit unvergal.- uismähig großen Kräften geführten Dorstofze zu verzeichnen. Am zweiten Tage aber schon wurden Ne nicht allein zurückgeworfen, ihre stark auvgebauten Srellun- aen wurden an zwei Stellen durchbrochen, und damit wurden sie beiderseits Obodesei zuruckgeworsen. ^a^e, aab es 3200 Gefangene und Geschütze, -ue r^olge dre- fer Veränderung war dann unser Vorstoß gegen <3^ ani dem diese stärkste rumänische Festung des Nordens gleich am folgenden Tage erlag. Tie Verteidl- auna«anlagen uns gegenüber waren allerdings nicht sehr stark Neben zw^ festen Werken gab es nur Feldbefestigungen, die aber mit allen neuesten Ersah- runqen ausgestattet worden waren, ^er ^r.p .npitz dev Weltgeschichte spielt hier wieder einmal nur. ,^oc-
3.6
0.0L
2.8
0,82
0.17
0.18
Pocken
Unterleibstyphus Fleckfteber Ruhr
Asiattsche Ehol-«
Wechselfteber Scharlach Masern Diphtherie Tuberkulose Lungenentzündung
^mTistTn^Kraukh-it-Vz-iä-n'-inen deut
^ LKNn''W°Ä°r.«. und -M
sind dank den Schutzimpfungen und sonsttp-N ^hvgt^ Nischen Matznahmen teUS ganz erlosche cP - ^ ^
0.07
0.24
2.0
61"
24.3
5,4
0.08
5.8
0,-4
0.80
0,56
0,06
0,57
5.7
o,u
21,5
ttcyen. z.
ttsviMi n»"d" g-TTflit Und Z-nnian
I, ^ikdSbkdinanngen
m MWMdent"
lt amfillnniiillin lifiiftWttti wild P
! H Cniflcm «mn <ck°»
.»tu arielteten »
vr +
fi Waschtn'ien flir WrS sind Fr'iedenßbei einaepeben fein | Id- machen müssen, da! i) nuiiT so. daß e? selb ch sein wird, Mm de? 50. Aalnb
;, r ; c D mehr besagen, aiw oas f 5U f v x .' , ‘: , ; , ‘: r Y rtMt , h.-TÄet Worten li
»«Sr. «su«: Sä£ «ä 6 «. « £** * '
SE.n. 4 *« i«
NacWappere if'r 1361, aiW eS auch ilu'.i-suachk'. die Zpn
oervollkommner yar. i
Cholera überhaupt nur noch vereinzelte «au
gekommen. j o6?iirf)liflc Schamlvsiftirit.
Ter englische Minister für Pensionen Dac-nl beit-rpart-i) scheint ein sehr angenehmer Mas
J
Unsfischt m
ÄuMflnb preßt sotto Glichen und slottalis i o?diensl der russ
sei
T Er aate in einer Rede in Southwark: „Alle wünschen °en ^c,eben aber der best
Vrr.rcnbe jjcitunfl Ts t v v Auf '
der Weiten ü!
den Frieden zu 'erlangen, sei der. den den Gemütern zu verbannen, bi» die li"d. die geeignet sind, ihn zu sichern
Frieden 'elc err. Ter devl
Marketenderinnen.
Tie KriegShauf-n srüherer Jahrhundert, v legten^ meist .uaeheuer groheu Weibertro« ml sich »« '
einen ungeheuer groß^.» W v. v «^i Von Xenophon wissen wir. daß fast alle astatischen .1 ,
rer Frauen mit ins Feld nahmen, und die ^enderaten Griechen erzählen uns. daß ihre Melden von Zahlreichen, als Sklavinnen de-eichneten Mädchen begleitet wurden )n den Begräbnisstätten der allen Perser fand man Söldner mit Frauen und Kindern gemeinsam beerdigt, und wenn es im alten Rom auch vis zur Kalserzeit weibliche -- 1 Üen aus" strengste untersagt toft den Soldaten in* Lager zu folgen. Io war c» den Franc» dock, erlaubt, stch 5 Nähe in Zellen und Hütten auszuhalten, und e. konnte ulcht ansbleiben, daß das Verbot häufig überschritten wurde^ So mußte im Fahre 133 v Chr. der römische Feldherr Scipio 2000 Frauen aus dem Lager von Numantta vertreiben. . .
Daß die Germanen mit Frau und Kind tn den "neg zogen, da» naincntlich die Landdknechtheerc ihre Eheweiber in^ gewaltige,n xrotz mit sich führte» und bestpiettweise die faiscrliche Armee am Ende de» Trrltzigiähr.gen Kriege* nur 10 000 Soldaten, der sie begleitende Troß aber IHM Frauen und Troßbuben zählte, dürfte bekannt um»
Diese Zustände gaben unternehmungslustigen Söldner- franen Gelegenheit. Handel mit allerlei für den Sowaten Begeh renstvertem zu treiben, und so entstand der Berus der Marketenderin. Tie Frauen, denen zum Teil neben den häuslichen Obliegenheiten dir Pflege der Kranken und Verwundeten anvertraut war. fanden bald Gelegenheit, sich einen kleinen Nebenverdienst zu beschaffen, indetn sic Söldnertruppen mit Speise und Trank versorgten, oder die Wäsche und Kleidung nicht nur ihrer eigenen Männer, sondern auch die der nicht verheirateten Soldaten in Ord^ nung hielten. Manche besonders praktisch veranlagten lockeren Vögel nahmen sogar, wie wir aus dem Simplieisiimus von Grimmelshausen wissen. ..keiner anderen llriacho Halver Weiber, als daß sie durch solche entweder um Arbeiten oder aar mit Stehlen ernährt werden sollten Ta war eine Fähnrichin unter den Weibern, die Hane ihre Gage wie ein Gefreiter, eine andere war Hebannne und brachte da-
dlirch sich seldsten und ihrem Mann manch guten ^schmaus zuwege, eine andere konnte stärken^ und waschen, diele wuschen den ledigen Offizieren und Soldaten, andere verkauften Tabak und versahen den Kerls ihre Vfer-en, eure andere war Näherin, womit sie Geld erwmcb, eine andere wußte sich aus dem Felde zu ernähren, im Winter grub sie Schnecken, im Frühling graste sic &alat, tm Sommer nahm sie Vogelnester aus, und im Herbst wutzte sie sonst Schnabelweide zu kriegen. .
Ter Name Marketenderin kommt von dem italienischen inereatante, Handelsmann. Ter Ausdruck ist feit dem 10. Jahrhundert im Deutschen zu finden, und es ist wahrscheinlich. daß die Landsknechte ihn aus ihren italienischen Feldzügen mit in die Heimat gebracht haben. Zn der Reu- tcrbestallung zu Speyer aus dem Jahre l.>70 heiyt cs: m verbotten, daß unterwehrendem Gottesdienst lein -a>ein, oder dergleichen durch die mercatanten ausgezapft wird," und schau in einem alten Spruch aus dem Jahre
1478 heißt es: v .
. kompt ein mercatander. der nfireit und sagt: hoscha. hoscha. ihr Kriegsleit wißt: ein notdurst Brot vorhanden ist wer deß bedarf, der tu nicht Harn, sondern kauf, weil zu kaufen ist."
Ü* scheint, daß die Marketender und gewiß mehr noch die Marketenderinnen nicht immer freundlich von ihren raub.aefittcten Kunden behandelt wurden. Tie oben angeführte „ReuterbestaUung" besagt. ..es sollen keine die mar- cetanten inner oder außerhalb dem Läger plündern." und eine andere Vorschrift aus dem Jahre 1893 verordnet: ..so soll ein jeder Landsknecht die markhendender unbeleidigt
i l(X) TaS Geschäft der Marketenderin muß seinen ..Mann" ernährt haben. Wenigstens berichtet Grimmelshausen in seiner Wunderbaren LelwnSdeschreibung der Erzbetrügertn und Landstönerin Eourasche" van einer Jungfer Libuschka aus Braqobiu. die in Mannsklerdern ;u den bayerischen I Seerhausen geflohen war. um fick vor deren Gewalttätigkeiten zu retten. Nacheinander war sie svaier ^rau Ritt- Meisterin. Hauptmännin. Leutnantin. Oberstin und 'chließ- lich die Frau eines einfachen MuSketicrs geworden und konnte als ..Marketenderin" oft monatlich einen Wechtel 1 von 1000 Kronen nach Prag übersenden.
Allerdings war das wechselvolle und °d.n,.u.,Uch« La- s'
w°r 'KL«
Beredsamkeit dein P-ter nn» Jtz-sta- du* l">r beweglich ,u
schildcri^^te ^ Herr Beller, und morgen dort,
Wie einen der rauhe Kriegesbesen Fegt und schüttelt von Ort zu Ort.
Bin indes weit herum gewesen.
Bin hinauf bis fsch TemeSvar Gekommen mit den Bagagewagen,
AlS wir den Mansfelder täten jagen, vjao mit dem Friedländer vor Strahlsund.
Ging mir dorten die Wirtschaft zugrund Jetzt will ich's im böhmischen Land probieren.
Alte Schulden einkasfieren Gepumpt wurde kräfttg:
..Die halbe Armee steht in meinem Buch.
Der Graf Jsolani. der böse ahler. „
Restiert mir allein noch zweihundert Ta^er.
Auch sonst brachte die Marketenderei manches Unge- mach mi. st» Ls. geschah °°k der brave Ehemann eine» schönen Tage- auf und davon flog und die sauer er. wordenen Sparpiennigc mi, i'ck gehen h'ist Ueberdie* jiand die Marleienderin unter »em ttrengen «rtegSgeseh und manch -in- wurde wegen ger.ngiugigkr B-rgehen mst der „Jiedcb' bestraft, ». b mit Händen und Jü«en m
den Stock gespannt. . „ , ,
ieii Einführung der allgeineinen Dtcnftpsstcht verschwand die Marketenderin mehr und mehr. Im Krieg Vau
fl Aufruf:
I I Jen hi f ••■fnnucncn. b rW ": werben alle ^ £> v *‘ ' '>tt ihre WMkikl-n
T'ic l’fftetfien
' :'»nq bf§ fT,r v
> 7 < lden - Al
werde " '• C n ft i r (f e
; ' ilanbinfirbiqe über 10 fn A'waltscim in i
fische Kul
,'S d» Korrespon
"'»den ein"
i ..Äoionien. die ll'" °°» den (5
I ■® lt teilt die
ein
die ™
.L e . c ! 6n J><f) u,i
i *• liegen
iiete"®^ »an ben
t ?"rden' mi? nn ^ heri i 5 j t ! n ! t euii
|U|1UUIIV ‘ -- - .
"-170 nab es ihr-r noch eine kleine Anzahl.
«•■’C 1
Die Schlange sticht nicht ungereizr.
Schiller.
Am Werk erkennt man den Meister.
Der Armut fehlt vieles, der Habsucht alles.
Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise, Gesellschaft braucht der Tor und Einsamkeit der Weis«.
' ^otmneilT mt ll'ueliw 1 denn, "ÜtantenS'^ei Nen, Ä«#«*
bi
üln' ^ 5^'
“‘Hel «u b»ir v> He beP^en
d'-ie; tui
ien


