an unsere gesch. avonnenten. Inserenten und Geschäftsfreunde!
Infolge des Krieges und der dadurch eingetretenen allgemeinen Teuerung sind wir veranlaßt worden, die Preise für Veröffentlichungen durch unser Blatt etwas zu erhöhen. Es wird vom l. Januar 1917 ab die 44 Millimeter breite Petitzeile oder deren Raum für Lokal-Inserate mit 20 Pfg. und für auswärtige Inserenten mit 30 Pfg. berechnet, die 90 Millimeter breite Reklamezeile kostet jetzt 72 Pfg.
Das Abonnement erhöht sich auf monatlich 40 Pfg. und vierteljährlich auf 1 Mark bei freier Zustellung ins Haus.
Unsere Geschäftsräume befinden sich jetzt Lüdanlage Nr.
dritten Haus seitwärts vom Cafe Hettler, wenige Schritte vom Seltersweg) im der Neuzeit entsprechend eingerichteten Gebäude. Wir bitten, uns auch ferner stützen, zumal wir ieht den Wünschen unserer gesch. Auftraggeber und Geschäft; mehr nachkonrmen können. - Anzeigen nehmen wir auch von uns bekannten schäftsfteunden durch den Fernsprecher entgegen.
Der Verla
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Zloczow brachte eine auS unseren und deutschen Kämpfern zusammengesetzte Sturmtruppe in glücklicher Streifung 3 Offiziere und 127 Mann ein.
Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Keine bemerkenswerten Kämpfe.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnanl.
wtb. Alt». 4. Januar 1916.
Oeftlicher Kriegsschauplatz.
Die Dobrudscha ist mit Ausnahme der schmalen gegen Äalatz ziehenden Landzunge vom Feinde gesäubert. — I» der rumänischen Ebene außer erfolglosem Vorsühlen russischer Kavallerie keine besonderen Ereig. nisse. — Westlich von OdobeSct haben wir den Milcev überschritten, bei Soveja und an der Oitoz-Straße feindliche Stellungen gestürmt. Westlich von Baleputna bemächtigten sich die Russen eines unserer Gräben. Sonst im Nocdoften nichts von Bell- Italienischer uud südöstlicher 8r l allplatz. Unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs dts Generalstabes: o. H ö f e r, Feldinarlchalleutnartt.
wtb. Wlta, 6. Januar 1917.
Oeftlicher Kriegsschauplatz.
In der Dobrudscha dringen die Verbündeten auf Braila und Galotz vor. — Südlich und westlich von Lattnul am Buzeul brachen deutsche und österreichisch- ungarische Truppen die feindlichen Linien. Es wurden 1400 Gefangene eingebracht. Bei Rominceni erstürmten deutsche Regimenter mehrere Ortschaften. — Im Gebirge nordwestlich von OdobeSct wurde der Feind jaus einigen Höhenstellungen geworfen. Auch östlich von Negcilesci bet Soreja und bet Harja schritten die Angriffe der Verbündeten vorwärts. — Zwischen Gorna Walca und Ezckenesct stärkere AufklärungStättgkeit der Russen. Die feindlichen Abteilungen wurden überall abgewiesen. — Weiter nördlich bei den österreichisch ungarischen Streit- kräften nichts von Belang.
Italienischer Kriegsschauplatz und
Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert.
Der Siellverlreter des Chefs des Eeneralftabs. von H ö f e r, Feldmarschalleutnant.
Durch Verlegung unseres gesamten Betriebes find wir mit 2 Nummern in Rückstand, die sehr bald nachgeholt werden. Wir bitten um Nachsicht.
Der Verlag.
Gin unerhörter Angriff.
Die Gegner der NeichSccgierung halten cS nun- mehr auch für ihre Ausgabe, die Politik deS 12. Dezember zu bekämpfen. In der ersten Ueberraschung hatte man eine gewisse Zurückhaltung geübt, jetzt aber, nach
dem das Angebot von den Feinden abgelehnt worden ist, glaubt man die Zeit für gekommen, um die alten Intrigucn und inneren Kämpfe weiter auszusptnnen. Das Stärkste auf diesem Gebiet leistet sich die ^Unabhängige Nattonalkorrespondenz" des Herrn Dr. Fritz Stephan Neumann. In einem Artikel, der in der üblt- chen pathetischen Weise den Standpunkt der Ueber- Nationalisten vertritt, wird behauptet, daß die Politik vom 12. Dezember uns hart am Abgrunde vorbeige- führt habe, und an einer anderen Stelle wird der folgende unerhörte Satz geprägt:
„Der Gewinn des 12. Dezember besteht, man mag die Dinge drehen und wenden, wie man will, in dem Verlust kostbarer dreier KctcgSwochcn, die dem Feinde nun mehr zur Verfügung standen, um sich auf das vorzubtreiten, waS jetzt doch kommt, weil es kommen muß."
ES wird hier also der Reichsregiecung der krasse und beleidigende Vorwurf gemacht, sie hätten sich durch den Friedensvorschlag verleiten lassen, 3 Wochen lang in den militärischen Rüstungen und Taten nachzulassen, diese kostbare Zeit über die Hände in den Schoß zu legen uud dem Feinde Gelegenheit zu geben, sich mili- tärisch zu erholen und zu festigen. Eln andrer Sinn kann aus dem obigen Satze schlechterdings nicht herauS- gelefen werden. Es wird demnach unseren leitenden Männern die wahnwitzige Sünde am Geiste unsrer Kriegsbereitschaft untergeschoben, daß sie, ohne v»m Feind auch nur die leiseste Zusicherung des Entgeaen- kommenS zu haben, und ohne die Abmachungen eines allgemeinen Waffenstillstandes ihrerseits die Waffen hätten rosten lassen. Sehen die Herren, die derartige frivole Behauptungen ausstellen, denn gar nicht ein, wie sie damit unfern Feinden in die Hände arbeiten, die nur daraus lauern, Beweisstücke für unsre angeblich nachlaffendc Zähigkeit und militärische Offtnsivkraft zu erhalten? Und schämen sich die Herren nicht, die unsre Sache schädigende Behauptung zu verbreiten, wir hätten auch nur einen Augenblick wegen unsres Friedensangebots in unserer militärischen Bereitschaft und Tatkraft nachgelassen? Widerlegen nicht die offensichtlichen Kriegsereignisse jene verleumderische Darstel' lung? Unermüdlich, in Regen und Schmutz, haben unsere Truppen an der Somme Wache gehalten gegen den Feind; im ganzen Osten bis hinunter zu den Waldkaipathen hat der Gegner unsere zähe Widerstandskraft erfahren; prachtvolle Taten hat unsere U Boot
Flotte gerade in jenen 3 Wochen auSgesührt; in! . i bonicn haben unsere Feldgrauen Schulter an Sl i& mit den verbündeten Bulgaren gekämpft; und vor ^-reusv Dingen ist unser Siegeslauf in Rumänien nicht Augenblick durch die politischen Erwägungen, ob -ji. - echi
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leicht ein Frieden kommen könnte, gehemmt, wlß $!to nU ^o e itu
Im Gegenteil, man wird behaupten dürfen,
Friedensworte unsres Kaisers den Elan unsrer Tri u Kr in Rumänien gefördert und beflügelt haben, so b schier unmenschliche Marschleistungen und Kampfel vollsührten, um nur ja, wenn der Frieden koi sollte, recht kräftig gesiegt zu haben und recht l die FriedenSwagschale werfen zu können. Angl solcher Heldentaten unsrer Armeen ist eS traurig g wenn ein Deutscher auS sehr durchsichtigen, inner; scheu Gründen heraus sich zu der unwahren Be tung versteigen kann, wir hätten unsere militi Pflicht nicht voll erfüllt.
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Literarischer. nliM !„„„
Ei» RohmeSblatl für die Technik, für die Tech»
unsere Zen von Eisen wachsen lieft, ein Loblied für die scha (jlidjcr silltg I erdumgestaltende Tätigkeit deS Ingenieurs, das gachleurj u - ^ sjglkel F
Laien mit gleichem Vergnügen in die Hand nehmen wcrH ^ das soeben bei Dr. EyS
hochinteressante Buch: „Die Maschine tu der Karikatur
Buch zum Liege der Technik O.ktav, 210 Setten
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M. 4M. Ein Buch, das sich wie ein spannender Rom, A HM" m bet und daS, wo man cS ausschlägt, Wissenswertes, Anrcgun t’.’>, w^rnnt V0N 2U'DlUi angenehme Unterhaltung btetet. Besonders interessant reiche Bildcrschmuck. jahrhundertelang in Archiven schlur köstliche Blätter hat der Verfasser in eifriger Sammelt zusammengetragen. Im geschichtlichen Teil verfolgt der 7 ‘ . . Qjcncrolfi
fasser die Maschine in der Karikatur. Der Abschnitt .D.e pctlkSsMl Dt3 ww ' nik in der Sprache" enthält köstliche Proben wortgetreuer «NW ScOpOlD VW vergaben von technischen Redewendungen, die von den ( fljmrftjtä
nissen Christi und den Wortbildern HomerS an in unge, j Luttlttu l«..
Fülle in die Sprache eingedrungen sind. Die Kapitel: bit
Schwebebahn", „Die Straßenbahn", „Die Eisenbahn" m, ^ Unterabschnitten: „Belebung der toten
Unglück", „Vorteile und -rucyielle der Eisenbahn , »Da- r nrrwt*n SüMV
riebet" Eisenbahn - Karikatur voran aus der Bah et i,in. gtjiounen
^o^schr/tles", „.Kapital - und Verkehrsfragen", „Die Eist u uttllun^ cm allen Uu alS AuSdruckvmittel in der Karika ur", weiter die Abft .. ..^ ^l GegUlslößc! „Das Fahrrad", „Der Kraftwagen", Magnetismus und £ Ag'McnacWch'e zität", sic enthalten eine überivältigende Menge scherz Jl '• J m f
Karikaturen, sie führen uns in die Zeit zurück, wo diese Ma t im t ruil'.lü)'.! auskamen und begannen, die alta»lSgetrctcnen Kreise au v u : ^-ünaFkont Ullb n Ter Verfasser bleibt aber nicht bei der (beschichte steh«..... (,; n , r u (y L fn{a. führt uns in die neueste Zeit, führt uns bis in das Riesen ' von heute hinein und zeigt, roic die Karikatur bei Freun! CNrTOHt D(3 iZItllkllnMI'll Feind den gewaltigsten Krieg, den je die Erde sah, denl, . ^2ß a Ibf a rliol6,
der Technik" auch mit der Ma,chme als Ausdruckmittel da ::x LJ
So wird in diesem auch drucktechnisch glänzend, gei w X*.Upp€W
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Spiegel der Karikatur, sich und seine Werke. Hier sie - m - au a flf >) e fi n t 0 wie seine Tätigkeit, wie die Frucht seines Geistes von bi . . „TJ völkerung ausgefatzt, beurteilt, geliebt und verdammt wird, ’ c f , uC . n «OtUinDQ 11 sieht er, wie seine Erfindungen tief einschneidend in den »fccni viulig.n LeiluslkN Bt ' ' ' ' 11
Haushalt eingriffen. Das Buch wird von Hand zu Hand tz-.sr M Gefon
wird eine Zierde jeder Bibliothek sein und namentlich old| ; g u [j tfl £ , . \ volles Geschenkwerk überall hochwillkommen sein. 1 1 Ulf40^0'erTUnbr
[WtDungui M östlich v “ l> ?loiboiun üor!
Verantwortlich: Albin Klein in Gießen.
3yi(, Ncu-Jsellburgcr Stadtanleihe.
Bei der heute stattgefundeneu Verlosung von Mk. 9800.— Z'^loNen-Jsenburger Stadtanleihe von 1903 wurden folgende Rummern zur Rückzahlung per 1. Juli 1917 ausgelost:
Lit. A Nr. 100
Sit. B Nr. 55, 198, 291,
Sit. C Nr. 38, 287, 319, 418, 429, 436,
Sit. D Nr. 6, 10, 19, 128, 145, 233, 234,
350, 362.
Die Einlösung der Stücke erfolgt am 1. Juli 1917 bei der hiesigen Stadtkasie, sowie bei dem Bankhanse Baruch Strauß in Marburg und Frankfurt am Main.
Neu-Isenburg, den 31. Dezember 1916.
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