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liegt, wo ich die Eimvohoo.
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Zahl
7. Nome tmb Borna men deS BaterS (rottm unehelich, Name und Vornamen der ÜBatter):
Ott:
Datum:
Unterschrift bt8 Antragsteller«:
m dessen Bereich die Gemeinde eigenschasi am 28. Juni 1919 hatte
ß. Geburtsdatum: Tag
6. Geburtsort:
>5»^
lt Bewei«stücke' (gegebenenfalls)
*) liegen bet, nämlich: ,
9. Familienname, den die Lheftau am 88. Juni 1919 trug (hn Falle einer Veränderung Familienstandes nach tiefem Datum):
•) a Name und Vornamen derjenigen Tierfon, welche über mich am 28. Juni 1919 die,väterliche Qr ebn die vormundschaftliche Gewalt auSübte, tmb Aufenthaltsort derselben am 28. Juni Ä 1919: - \
4. Gewöhnlicher Aufenthalt im Teitpunfte deS Antrages
stelle hiermit den Antrag auf «nttagimg in die Kiste der Abstimmungsberechtigtes deS SlbstimmungSbeMe«,
1L Beruf am 28. Juni 1919 (im Falle etatr DerufSänderung mich tiefem Datum): A .Mpk | A I
—
b) oder bet welcher öffentNcheo Dlenststelle find fie htnlerlegt» P\ I
12. Anschrift hn Saargebiet, unter welcher Mitteilungen zuzusenden sind: 'S I HfflH
Volksabstimmung des Saargebietes.
Antrag auf Eintragung in die Liste der Abstimmungsberechtigten.
L« Antrag mutz vor dem I. September 1934 au denjenigen GemetndeauSschnß eingereicht werden, tu dessen Bereich die Gemeinde Hegt, wo der Antragsteller die Sinwohneretgeuschast am 28. Fmri 1919 gehabt zu haben beansprucht. Der Gemetndeausschnh wird den Empfang bestätigen.
•) ftngabr 8 afottttlhl) für trt. oo 28 1919
Oie englische Politik im Fernen Osten.
Ein erster Schritt
zur Anerkennung Mandschukuos?
London, 29. äug. (DNB.-Funkspruch.) Heute tritt eine Abordnung des Verbandes britischer Industrieller eine Reise nach dem Fernen Osten an. Ihr offizielles Ziel ist
1. die Lage in Mandschukuo zu studieren und festzustellen, ob die britische Industrie bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes helfen kann,
2. Japan zu besuchen und dort mit wichtigen Industrien und Handelsorganisationen in freundschaftliche Fühlung zu treten. „Financial News" spricht die Vermutung aus, daß noch ein drittes Ziel vorhanden sei. Es heiße, daß die Abordnung im Einvernehmen mit der britischen Regierung reise und daß es sich um einen „typischen englischen ersten Schritt" auf dem Wege zur Realität, d. h. zur Anerkennung von Mandschukuo handele und daß die Anerkennung vielleicht zu ähnlichen engen Beziehungen zwischen Japan und Großbritannien führen werde, wie sie vor 1921 (dem Ende des britisch-japanischen Bündnisses) bestanden haben. Ob diese Auffassung zutreffe, lasse sich nicht sagen, aber es spreche manches dafür.
Kleine politische Rachrichten.
Der Bundesführer des Deutschen Reichskrieg e r b u nd e s „Kyffhäuser" und Oberlandesführer der SAR. II, Oberst a. D. Reinhard, wird mit den Führern der Landesverbände des Kyffhäuserbundes an den Parteitag in Nürnberg teilnehmen. Außerdem wird der Kyffhäuserbund durch eine Abordnung von 4 0 0 0 alten Soldaten vertreten sein.
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Der Chef der Heeresleituna, General der Artillerie Freiherr v. F r i t s ch , hat am 28. August anläßlich der 20jährigen Wie
de r k einen
dergelegt. Anschließend erfolgte der Vorbeimarsch einer Ehrenkompanie.
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Der Re-ichsstatthalter in Thüringen ernannte auf Vorschlag des thüringischen Ministerpräsidenten den Gruppenführer der SA. Zunkel, den Arbeits- gauführer Major Schmückte und den Bezirks- idalter der Deutschen Arbeitsfront Mitteldeutschland Pg. T r i e b e l zu Mitgliedernder t h ü r i n - gischen Regierung und Staatsräten.
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Der Reichsstatthaller in Bayern hat auf Vorschlag der bayerischen Landesregierung den Reichsgescyäfts- führer der NSDAP., Reichsleitstk WL Bouhler, zum Präsidenten der Polizeidirektion München unter Berufung in das Beamtenverhältnis in etatsmäßiger Weise ernannt.
Feierliche Eröffnung des Europarundfluges in Warschau.
In Anwesenheit des polnischen Staatspräsidenten wurde auf dem Warschauer Flugplatz der Europarundflug feierlich eröffnet, worauf die Flaggen der Nationen gehißt und die Nationalhymnen angestimmt wurden. Alsdann besichtigte der Staatspräsident die Maschinen der am Rundflug teilnehmenden Nationen. Er ließ sich die ausländischen Flieger vorstellen und begrüßte sie einzeln. Bei der anschließenden Vorführung von Kunstflügen einiger Segelflieger und einer Jagdstaffel kam es zu einem bedauerlichen Zwischenfall. Einer der polnischen Flieger rollte die Maschine zu tief herunter und st ü r z t e zum Entsetzen der großen Zuschauermenge aus geringer Höhe ab. Die Maschine ging in Trümmer und der Pilot erlitt schwere Verletzungen. — Die sechs italienischen Flugzeuge sind mit großer Verspätung in Warschau eingetroffen; ungünstiges Wetter in den Alpen soll ihren rechtzeitigen Start nach Warschau verhindert haben. Die Organisationsleitung veröffentlicht die amtliche Liste der Teilnehmer. Danach entfallen auf Deutschland 13, auf Polen 12, auf Italien 6 und auf die Tschechoslowakei 3 Maschinen. Unter polnischen Farben startet ein englischer Pilot, während der österreichische Flieger Meinl, der ebenfalls unter polnischen Farben starten wollte, im
ehr der Schlacht bei T a n n e n b e r g »letzten Augenblick absagte. Insgesamt starten also Kranz am Ehrenmal Unter hen Linden nie- > 34 Maschinen.
Pleitegeier Über Monte Carlo.
Oie große Zeit des Kasinos ist endgültig vorüber.
Aus aller Welt
Was man nie für möglich gehalten hätte, ist nun zur Wahrheit geworden: Es kriselt bedenklich in Monte Carlo! Der Spielbank geht es, so erfährt man, gar nicht mehr gut. Der Goldstrom, der durch das Kasino floh und Stadt und Land mit Reichtum überschüttete, versickert. Die Aktien der Spielhölle, die 1932 noch 72 Punkte zählten, halten kaum noch 18. Die millionenschweren Leute, die da unten ihr Geld verjuxten, sterben aus, und der Spielernachwuchs, gottlob, der fehlt; die Jugend in allen Ländern hat heute andere Ideale.
Nun hat man den Eintrittspreis herabgesetzt, die Kleidervorschrift fallen lassen — selbst der olle biedere Seemann kann in seiner „Kluft" ungestört in Monte Carlo spielen; man hat für die Leergebrannten wieder wie einst die freie Rückfahrt in d i e Heimat eingeführt — und dennoch erlischt der Stern Monte Carlos mehr und mehr. Umsonst blühte in diesem Jahr der Frühling an der Azurküste, umsonst lockt der sanft einsetzende Spätsommer — ein Traum ist ausgeträumt, schon frohlockt man, wenn gelegentlich ein paar der früher so verachteten Spieler mit fünf Franken sich an die Spieltische schieben; im übrigen gähnen die Croupiers sich gegenseitig an und de-
„Wodan", wie erinnerlich, im Februar 1934 den Fischdampfer in der Nähe der isländischen Küste dadurch zum Sinken gebracht, daß er die Saugleitung der Schiffspumpe beschädigte, so daß die Pumpe nicht arbeiten konnte. Dadurch erreichte Skörup, daß sich im Maschinenraum Wasser ansammelte. Durch verschiedene Täuschungsmanöver versetzte er den Kapitän in den Glauben, daß an der Maschine etwas nicht in Ordnung war. Der Reeder Kuhr hatte den Maschinisten mit der Versenkung des Fischdampfers beauftragt, um in den Besitz der Versicherungssumme zu gelangen. Als Gegenleistung für die verbrecherische Handlung wurden dem Skörup von Kuhr 10 000 Mark versprochen und ihm später eine Stellung als Inspektor der Reederei in Aussicht gestellt. In der Gerichtsverhandlung waren beide Angeklagte geständig. Skörup erklärte, er habe sich gesträubt, auf das Anerbieten Kuhrs einzugehen, er f)abe sich aber vor neuer Arbeitslosigkeit gefürchtet. Das Leben der Mannschaft habe er auf keinen Fall gefährden wollen.
Hochzeit in Oberammergau.
battieren schon heftig über die Möglichkeiten eines energischen Berufswechsels. Einer nach dem andern wird „abgebaut" — und früher gab es hier hundertfünfzig leitende Croupiers mit fünfhundert gleicherweise beschäftigten Assistenten.
Der Ruf Montes sank bereits unmittelbar nach dem Krieg. Schon einmal stand man vor einer Krise — aber damals sprang der „M a nn im Dunke l", der geheimnisvolle Sir Basil Z a h a - raff, der mit Waffenlieferungen ein sagenhaftes Vermögen erwarb, in die Bresche und kaufte die Spielkonzession auf. Ein gutes Geschäft hat er damit nicht gemacht. Wenn von „illustren" Gästen Monte Carlos die Rede war, so wurde seit Jahren schon meist nur noch Zaharofss Name genannt — fein Prince of Wales spielte mehr hier, kein beb hgischer König — wie der „Kongo-Kaufmann" Leopold — kehrte mehr hier ein ... keine Cleo de Merode mehr machte hier die letzte Mode.
Heute rauscht der schwere Flügelschlag des Pleitegeiers nahe und näyer über dem Kasino. Nicht lange mehr, und er wird sich ausruhend auf den Dachfirst des Spielerpalais, dieser zuendegeträum- ten Illusion eines alten Europas niederlassen.
Wettervoraussage.
Die durch den Vorstoß subtropischer Luftmassen an der Südseite des nordöstlichen Hochdruckgebietes eingeleitete Störungstätigkeit wird durch die Ausbreitung des Jslandstiefs nach dem Festland weiter verstärkt. Beim Drehen der Winde über Süd nach West wird der Zustrom der Warmluft durch den Einbruch kühler ozeanischer Luftmassen abgelöst, so daß das Wetter unbeständigen Charakter an- limmt Neben wechselnder Bewölkung, die zeitweise durch Aufheiterung unterbrochen wird, treten auch Niederschläge auf, die meist als Schauer niedergehen.
Aussichten für Donnerstag: Wechselnd-bewölkt mit Aufheiterung, zeitweise Niederschläge, vielfach als Schauer auftretend, kühler.
Aussichten für Freitag: Weiterhin etwas wechselhaftes und mäßig warmes Wetter.
Lufttemperaturen am 28. August: mittags 23,1 Grad Celsius, abends 16,6 Grad; am 29. August: morgens 15,3 Grad. Maximum 24 Grad, Minimum 11,8 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. August: abends 21 Grad; am 29. August: morgens 17,3 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 5,6 stunden.
einzeln auf und plünderten fie vollkommen aus. Sodann raubten sie den Inhalt der Klo st erlasse im Betrage von 4000 Peseten, sperrten die Mönche unter Bedrohung mit Pistolen in ihren Zellen ein unb ergriffen d i e F l u ch t. Erst vier Stunden später gelang es den Mönchen, sich zu befreien und die Polizei zu benachrichtigen, die zwei verdächtige Personen verhaftete.
Leichtfertiger deutscher Paddler in Holland ertrunken.
In Volendam (Nordholland) wurde die Leiche eines Deutschen aus dem Jjselmeer gezogen, der trotz vorheriger Warnung bei stürmischem Wetter mit seinem Faltboot auf das offene Meer hinausgefahren war. Es handelt sich um einen gewissen Hans Becker, am 23. Mai 1900 in Württemberg geboren, von Beruf Journalist. Er hatte feinen Wohnsitz zuletzt in München.
Weitere Ausdehnung der Explosionskatastrophe in Lampana.
In Campana hat sich der Brand, der der Explosion der Benzintanks folgte, weiter ausge- o e h n t. Infolge einer Winddrehung sprang das Feuer auf weitere Oelbehälter über. Unter ungeheurem Getöse flogen 14 Oeltanks in die Luft.
Zwei Kindesmörder hingerichtet.
Auf dem Hof des Rostocker Gefängnisses wurden die vom Schwurgericht zum Tode verurteilten Mörder Kroll und Krüger hingerichtet. Krüger hatte auf Anstiftung von Kroll und gegen Entlohnung dessen uneheliches Kind ermordet. Der Reichsstatthalter hat eine Begnadigung der beiden Mörder abgelehnt, weil beide unverbesserliche Verbrechernaturen waren und ohne Reue über ihre Tat ihre Verurteilung zum Tode entgegengenommen haben.
Beim Einsteigen in die eigene Wohnung tödlich verunglückt.
In Wiesbaden wollte ein Arbeiter, der seinen Hausschlüssel vergessen hatte, nachts über die Mauer in seine Wohnung einsteigen. Dabei stürzte er ab und erlitt einen schweren Schädelbruch, an dessen Folgen er kurz danach im Krankenhaus Der- t a r b.
In Oberammergau hat sich der Sohn des früheren Christusdarstellers und jetzigen Prologführers Anton Lang, Dr. Anton Lang, der ein Lehramt in Washington übernimmt, mit der Magdalena- Darstellerin Klara Mayr vermählt. Nach der standesamtlichen Trauung fand die kirchliche Feier statt, bei der Pfarrer Dr. Bogenrieder tiefempfundene Worte an die Neuvermählten richtete und der Kirchenchor eine Messe von Rochus Ded - l e r, dem Komponisten der Passionsmusik, zur Ausführung brachte. Ein Frühstück in der „Alten Post", zu dem auch englische und amerikanische Freunde des Hauses Anton Lang sich eingefunden hatten, schloß sich an. Der Pfarrer übermittelte dem jungen Paar noch einmal herzliche Glückwünsche, während der Spielleiter, Bildhauer Lang, den jetzt Scheidenden den Dank für ihren Eifer und ihre vorbildliche Darstellung zum Ausdruck brachte. Das junge Paar wird am 4. September mit dem Lloyd- Dampfer „Bremen" die Reife in die neue Heimat antreten.
Verlobung im englischen Königshaufe.
Der englische Hof gibt die Verlobung des Prinzen Georg, des vierten Sohnes des Königspaares, mit Prinzessin Marina von Griechenland bekannt. Prinz Georg, der der englischen Marine angehört, ist 1902 geboren. Die 1906 geborene Prinzessin Marina ist eine Tochter des Prinzen Nikolaus von Griechenland und der Prinzessin Helene, einer geborenen Großfürstin von Rußland. Prinz Nikolaus ist ein Bruder des verstorbenen König Konstantins von Griechenland, der mit einer Schwester Kaiser Wilhelms verheiratet war. Von den vier Söhnen des Königs von England war bisher nur der Herzog von Port verheiratet, seiner Ehe mit einer Dame des englischen Hochadels entstammen zwei Töchter.
Heimkehr aus der Fremdenlegion.
Nicht weniger als 17 Fremdenlegionäre passierten dieser Tage die Grenze bei Lauterburg (Unterelsah), um wieder in die deutsche Heimat zurückzukehren. Die meisten von ihnen hatten zehn bis zwölf Jahre in fremdem Sold gestanden, jetzt stehen sie, von den Franzosen abgeschoben, völlig mittellos da. Mit fünf Franken hatte man sie weggeschickt — nicht einmal die kärgliche Pension für solche Söldlinge gewährte man ihnen.
Fluchtversuch französischer Strafzöglinge.
56 Zöglinge einer auf der Insel Belle-Jsle-en-Mer (westlich der französischen Hafenstadt Lorient) gelegenen Straferziehungsanstalt überwältigten während der Mittagmahlzeit die Aufsichtsbeamten und ergriffen die Flucht. Nach aufregender Jagd, bei der einige Beamte verletzt wurden, konnten 50 Zöglinge wieder eingefangen werden. Man glaubt, daß es den übrigen gelungen ist, mit Booten auf das Festland zu entkommen.
Spanisches Auguftinerklosler ausgeplündert.
In Sos (Provinz Saragossa) drangen sieben vermummte Männer in der Nacht in das dortige Augustinerkloster ein, weckten die Mönche
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für Öen übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Bä. VII. 34: 10100. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei
R- ßangg, K.-G., sämtlich In Gießen,
Südamerika-Luftpost in knapp 3% Tagen in Deutschland.
Das Luftschiff „Graf Z e p p e l i n " ist unter der Führung von Kapitän Flemming am Dienstag um 15.30 Uhr von feiner sechsten diesjährigen Südamerikafahrt nach Friedrichshafen zurückgekehrt und um 15.45 Uhr auf dem Werftgelände glatt gelandet. — Die am 25 d. M. morgens in Südamerika abgegebene Luftpost ist bereits am Dienstag, 28. d. M. abends in Berlin mit dem Lufthansa - Flugzeug eingetroffen, älle Sendungen können am Mittwoch, 29. äuguft, mit dem ersten Bestellgang den Empfängern zugestellt werden.
Riesenexplosion und Großfeuer in einer argentinischen Stadt. Bisher 14 Tote, 50 Verletzte.
Infolge der Explosion zweier Petroleumbehälter von zehn Millionen Liter Inhalt entstand in der argentinischen Stadt Campana ein Brand, der sehr schnell um sich griff. Der Bahnhof ist völlig vernichtet, äus Buenos äires sind Löschzüge abgegangen. Bisher wurden 14 Tote und 50 Verletzte gemeldet. Die Explosion wurde durch das verbotswidrige Rauchen eines ängeftellten verursacht. Tausende von Freiwilligen reißen die benachbarten Bauten und Baracken ein, um das Uebergreifen des Feuers auf das nur wenige hundert Meter entfernte Wohn- und Geschäftsviertel zu verhindern. Die Verbindungen nach Campana sind unterbrochen, da die Bahngleife kilometerweit geschmolzen sind.
Wolkenbruch verursacht Zugentgleisung.
Die Pressestelle der Reichsbahndirektion Breslau teilt mit: äm 28. äuguft entgleiste an einem Bahnübergang der Straße Groß-Graben — Neu- Mittelwalde der Personenzug 944 mit der Lokomotive und zwei Personenwagen. Die Lokomotive und ein Wagen stürzten um. Acht Reisende und der Lokomotivheizer wurden leicht verletzt. Sie haben nach Anlegen von Notverbänden die Reise fortgesetzt. Der Personenverkehr zwischen Groß-Graben und Neu-Mittelwalde wird auf etwa zehn Stunden durch Kraftwagen aufrechterhalten. Die Entgleisung ist darauf zurückzuführen, daß infolge Wolken- bruchsdie Schienen 20 Zentimeter hoch mit Sand überspült waren.
3m Eisenwerk zu Tode gequetscht.
In einem Eisenwerk bei Siegen ging der 35jährige Arbeiter Walter Meinhardt nach Arbeitsschluß unter einem elektrischen Kranen durch. Im selben Augenblick löste sich ein gerade hochgezogener, etwa drei Zentner schwerer Schrottblock los und fiel auf Meinhardt, der sofort zu Tode gequetscht
wurde. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau und drei unversorgte Kinder.
Ein Arbeiter von stürzendem Gestein erschlagen.
In einem Steinbruch bei Simmern (Hunsrück) waren mehrere junge Männer mit dem Brechen von Steinen beschäftigt. Bei einer Bohrung löste sich plötzlich die Felswand. Ein Mann wurde verschüttet, konnte aber von hinzueilenden Arbeitskameraden bald befreit werden; mit schweren Verletzungen wurde er ins Krankenhaus geschafft, wo er bald nach seiner Einlieferung v e r f ch i e d.
Junges Wädchen mit einer Weinbergspislole erschossen.
Zwei Mädchen, die bei dem rheinhessischen Wein- ort Bodenheim auf dem Felde tätig waren, begegneten dem Weinbergschützen Faß nacht, der gerade einen Rundgang durch den Weinberg machen wollte. Die 18jährige Anna Groß, Faßnachts Stieftochter, bat diesen, auch einmal mit der Weinbergpistole schießen zu dürfen. Als der Mann die Pistole lud, löste sich ein Schuß und ging dem Mädchen so unglücklich durch den Kopf, daß es sofort tot war. Bis zu der Klarstellung des genauen Sachverhaltes wurde Faßnacht in Haft genommen.
Lin Hochstapler in Baden-Baden auf der Flucht erschossen.
Ein Hochstapler schlimmster Art, der u.a. auch in Düsseldorf sein Unwesen trieb und sich dort unter dem Namen Fürst Dr. Polignac-Chalencon und Wildthurn, in anderen Städten unter anderen hochklingenden Namen aufgehalten hatte, wurde in einer der letzten Nächte im Baden-Badener Kurgarten festgenommen. Auf dem Transport zur Polizeihauptwache unternahm er einen Fluchtversuch. Als er auf wiederholten Anruf nicht stehenblieb, machte der Polizeibeamte von seiner Schußwaffe Gebrauch und traf ihn töt) li ch. Nach den amtlichen Feststellungen handelt es sich um den am 5. März 1900 in Augsburg geborenen Karl Friedrich Rott- maier, der schon 17 mal wegen Betrugs, Urkundenfälschung usw. vorbestraft ist.
Sühne für die verbrecherische Versenkung des Fischdampfers „Wodan".
Das Verdener Schwurgericht verurteilte den Angeklagten Johann Skörup wegen vorsätzlicher Versen kung eines Schiffes bei Gefährdung von Menschenleben und wegen 23er- sicherungsbetruges zu sechs Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Der Angeklagte Friedrich Kuhr erhielt roeaen Anstiftung zu diesem Verbrechen neun Jahre Zuchthaus und zehn Jahre Ehrverlust. Auf Anstiftung des Reeders Kuhr hatte der Seemaschinist Skörup auf dem Fischdampfer


