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Montag, 28. MW

r. \2\ Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

Nachdruck verboten!

16 gortlefiung

sofort und half

Standartenführer ß u 11 e r (im Vordergrund links) mit der Sammelbüchse unterwegs. Daneben in Uniform Sturmbannführer Hobel. (Ausnahme: Photo-Psass.)

Vorbeimarsch der Stürme nach dem Propaganda­marsch vor dem Vrigadesührer Schmidt und dem Feldzeichen der Standarte 116 aus dem Landgraf» Philipp - Platz. Dorne grüßend Brigadeführer Schmidt, dahinter rechts Standartenführer Lut­ter, anschließend das Feldzeichen der Standarte 116. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

Standartenadjutant Münker (in der Mitte), zu seiner Rechten Graf Solms-Laubach vom Brigadestab, zu seiner Linken Bürgermeister Dr. Hamm vom Standartenstab, unterwegs aus der Sammlung. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

Don Samstag nachmittag bis weit in den <5onn= tg abend hinein sah man in allen Teilen der (ladt SA.-Führer der verschiedensten Rangstufen nb SA.-Männer die Straßen durchstreifen. Sie ( ngen immer nur zu zweit. Einer trug eine kleine süchse, ein anderer hatte entweder einen Zigarren- lnften, einen Pappkarton, oder eine Blechschachtel h. der Hand. Sie befanden sich im Dienst Der 5 räger der Büchse hielt den Passanten mit Rundlicher Miene den kleinen Behälter entgegen, Irr Begleiter fingerte in dem Kasten herum und gölte ein weißes oder bronzenes Etwas heraus, [39 für den Passanten bestimmt war So ging es ^chl nur in den Straßen, sondern auch durch die Haststätten in unermüdlicher Folge der Sammler 15 spät in die Nacht hinein bzw vom Sonntag siüh wiederum bis über die Abendstunden hinaus.

SA.-Führer sammelten, und ihre Mitarbeiter in den Stäben bzw. die Kameraden aus den Stür­men halfen eifrig dabei. Sie sammelten zum Vesten der hilfsbedürftigen SA.-Kameraden, um Geldmittel zu gewinnen, die dazu dienen sollen, Rot und Bedrängnis zu lindern, oder den wirt-

die Ergebenheitsbeteuerungen des Mannes hinein, mit gewollter Wirkung:Würden Sie die Güte haben, einen Boten auf den Parkplatz an meinen Wagen zu schicken?"

Mir eine ganz besonder Ehre! Sofort, gnädige Frau! Sofort!"

Es ist ein weinrotes Maybach-Kabriolett."

Der offene Mund Dannerts blieb sekundenlang unbeweglich.

Maybach! Maybach!" In seinen Ohren summte es.

Der Boy stürzte davon.

Hat der Film der gnädigen Frau gefallen?"

Weil ich schon gehe? Nun ja..." Das schöne Gesicht Evelyns zeigte einen Ausdruck von Unan- genehmberührtsein.

Der Film schon doch ich verstehe nicht. Ihr Personal scheint ja enorme Gagen zu beziehen. Die Platzanweiserin wagte es, mir das Trinkgeld, das ich ihr anbot, hartnäckig zu verweigern. Auf Szenen bin ich aber absolut nicht eingestellt."

Das Bulldoggengesicht Dannerts wurde blaß.

Nicht möglich, gnädige Frau! Nicht möglich! Nein, die Mädchen werden ganz normal bezahlt; sie sind ja doch froh, wenn sie mal hier und da ein Trinkgeld bekommen. Ich verstehe nicht. Dars ich fragen, gnädige Frau...!"

Gott wir wollen kein Aufheben machen. Aber im Augenblick war ich doch mehr als peinlich berührt. Mir fiel schon auf, daß die Logenschließenn es offenbar unter ihrer Würde hielt, mir die Tür zu öffnen. Sie machte erst einen so netten Ein- druck blond hübsch."

In Donnert kochte es.

Aber bitte, gnädige Frau! Es war mir eine ganz besondere Ehre. Ich werde sofort..."

Ach, keine Beschwerde, Herr Direktor!" Ein verbindliches Lächeln Evelyns.

Der Direktor erstarb beinah in Ehrfurcht.

Gnädige Frau dürfen überzeugt sein, daß Der- artiges in meinem Betrieb nicht wieder passiert!"

Mit unzähligen Verbeugungen geleitete Donnert Frau von Rakenius an den Wagen.

Dann sah er rechnend dem schweren Wagen nach, dessen Preis die hohen Kosten für den letzten Um­bau der gesamten Tonfilmanlage sicher überstieg.

Mit hastigen Schritten kehrte er zurück. Am lieb- sten hätte er Ellen gleich in das Direktionsbüro gebeten, um sie sofort herauszuschmeißen.

Doch dann bremste er. Jetzt wollte er noch nichts sagen. Jetzt noch nicht

Das Mädchen reizte ihn schon seit langem.

Das ist auch kein unbeschriebenes Blatt mehr", redete er sich ein und dachte an die Begegnung mit jenen Herren neulich.

Vielleicht reifte dieses Fraulein auf ihr hübsches Gesicht und nahm sich, wie solche Mädchen es nur allzu häufig machten, dadurch allerhand Frechheiten heraus. Zudem aber hatte er Bernd Caßler schon mehr als einmal abends vor seinem Hause stehen

schafllich schwachen, aber dringend erholungsbe­dürftigen SA. Männern eine Zeit der Urlaubs- erholung irgendwo auf dem Lande oder in den heimischen Bergen zu verschaffen.

Diese Stunden des Sammelns waren in der brei­tsten Oeffentlichkeit ein außerordentlich ein» hrucksvolles Bekenntnis ber engen Kameradschaft, die in der SA von dem hjchsten Führer bis herab zum letzten SA.-Mann die miteinander feft verbindet und füreinander mit Hier Hingabe einstehen läßt Und diese Dokumen- hrung der kameradschaftlichen Verbundenheit und

E>A.-Kührer sammeln!

Lin schönes Werk der Nächstenliebe zum Besten hilfsbedürftiger GA.-Männer

^I?" Ellen aber kämpften Enttäuschung und Da?'Geldstück brannte in ihrer Hand wie glü- ^",Ne1n^gnädige Frau! So nicht Es ist doch unser Dienst. Ich nehme keine Trinkgelder an. Bitte nicht!" stammelte sie flehend.

Von Evelyns Gesicht fiel im Augenblick Die Maske der Freundlichkeit, die sie eben noch ge- tra So"so! Sie werden offenbar zu gut befahlt hier oder .sie vollendete den Satz nicht, fugte aber empört hinzu:Das ist mir wirklich noch nicht passiert. Personal wagt es Trinkgelder zuruck­zuweisen? Wissen Sie, was das heißt?

Ohne sich noch einmal nach Ellen umzusehen, schritt sie die teppichbelegten Stufen hinunter und ließ das arme Mädchen in Verwirrung und Der- ^Unten^im Parterre vor dem Direktionszimmer verhielt die schöne Frau den Schritt.

Sie sind der Geschäftsführer?

Direktor Donnert, gnädige Frau! Womit kann td) Fra? Doktor von Rakenius!" Evriyn beobachtete mit innerlichem Triumph die Wirkung ihres ^Sie kennen unsere Werke, Herr Direktor?

«Gewiß, gewiß, gnädige Frau! Sehr gut! Die Chemie-Aktiengesellschaft beabsichtigt, m der nächsten Woche einen Lehrfilm Moderne Kosmetik hier la,!Beabpcf)tigtm$)err Donnert!* fagte Evelyn von Rakenius gedehnt und lenkte auf ihr Ziel zu.

Ein überraschtes Gesicht. Donnert begriff nicht fllC$ie Verhandlungen sind nach nicht abgefchlosien. Aber mir liegt natürlich ,ehr daran, gnädige grau!

Ich werde dafür sorgen. Herr Direktor! Und in

Anspruch nehmen.

Um so größer war ihr Erstaunen, als diese schon nach dem nächsten Akt die Loae verließ.

Weisungsgemäß folgte ihr Ellen sofort und hals ihr draußen in einen kostbaren Pelz.

Bitte, gnädige Frau!"

«Sie sind noch nicht lange hier, Fraulein?

Nein, gnädige Frau! Seit wenigen Tagen erst hier oben", erwiderte Ellen höflich.

Frau von Rakenius zog ihre Geldbörse hervor und drückte Ellen eine größere Münze in die Hand.

,Fiw Ihre Bemühungen, Fräulein!" Genug­tuung glühte in Evelyn von Rakenius

War es nicht köstlich, der Geliebten des eigenen Gatten ein Geldstück in die Hand drucken zu

And nun, Ellen?

Vornan von Käthe Mehner

Urheberrechtsschutz: Füns-Türme-Derlag, Halle (S.)

sehen und machte sich als der Zu-kurz-Kommende so seine Gedanken.

Indessen fuhr Evelyn von Rakenius mit einem Triumphgefühl davon.

lieber die Abwehr, die sie von Ellen erfahren hatte, setzte sie sich schon hinweg. Für jetzt war es genug. Es würde schon Mittel und Wege genug geben, den Stolz dieses Dämchens zu brechen.

In diesem Punkt genügte es ja schon, vollkommen auf Olsen sich zu verlassen, der raffiniert genug war.

Olfen. Olaf Olsen. Wieder wurde ihre Sehnsucht nach diesem Manne mächtig stark.

Vierzehntes Kapitel.

Düster und melangolisch saß Bernd Caßler an einem der nächsten Tage dem geliebten Mädchen gegenüber.

Sie hatten wieder das kleine Cas6 ausgesucht, das traulich verschwiegen zwischen Reklamefassaden und buntdekorierten Schaufenstern träumte.

Bernd Caßler hatte zu dem kleinen Ausgang am Vormittag inständigst gebeten.

Die quälenden Zweifel, die das Erscheinen Holms vor dem Kino geweckt hatten, trieben ihn dazu. Und Ellen war gefolgt, weil ihr die Veränderung im Wesen des Freundes aufrichtig weh tat.

Wie ein Alpdruck hing das dumpfe Schweigen in den ersten Minuten über den zwei Menschen. Drau­ßen im Lärm der Straße hatte Bernd Caßler aus Freude über den gemeinsamen kurzen Spaziergang seine alte Beredsamkeit für kurze Zeit wiederge­funden. Jetzt, da er Ellen gegenübersaß, sah er unruhig verlegen auf die Preiskarte. Sein schma­les Gesicht war jetzt wieder einmal beinah kränk­lich blaß.

Sie sind seit einigen Tagen merkwürdig ver­ändert, Bernd Caßler. Es tut mir weh. Wollten wir nicht Kameraden sein?"

Die mutige Art des Mädchens beschämte den Mann, der die Augen unstet hob und senkte.

In Ellen war der Wunsch stark, dem Freunde etwas Gutes zu sagen eine Brücke zu ihm zu finden.

Sie wußte, daß sie mit Bernd Caßler den ein­zigen Menschen verlieren würde, den ihr das Schicksal in dieser Welt vorläufig noch gelassen hatte.

Und dann? Sie würde zurückfallen in Untätigkeit. Sie wußte genau: nur Berd Caßlers beherztes An­fassen des Lebens war es, das sie mitriß. Doch das nicht allein. Der rührend gute Mensch hatte ihr ganzes schwesterliches Empfinden geweckt, das in einer Frau ebenfo schlummert wie in dem Manne das Bedürfnis, hilfebedürftige Frauen als der Stär­kere zu schützen.

Ja!, ich bin verstimmt! Muß verändert fein» Ellen!"

Eine leise Verbitterung klang aus den Worten des Künstlers.

Fortsetzung folgt.)

Samstag abend fand Zapfenstreich statt, bet dem unter dem Kommando des Sturmbannführers Walter zwei Stürme mit dem Spielmanns­zug und der Standartenkapelle an der Spitze durch mehrere Straßen der Stadt zum Oswaldgarten marschierten, wo die Kapelle und der Spielmanns­zug den Zapfenstreich barboten, als dessen Abschluß der erste Vers des Horst-Wessel-Liedes, von den Stürmen und der riesigen Züschauermenge gemein- am gesungen, erklang. Hieraus rückten die For­mationen zum Standartengebäude zurück, um dort wegzutreten.

Am Sonntagmittag ging unter Führung des Standartenführers Lutter ein Propaganda- marsch durch die Stadt vor sich, an dem dos Feld­zeichen der Standarte 116 und viele Föhnen der marschierenden Stürme teilnahmen. Der Marsch ging vorn Standartengebäude aus durch die Brandgasse, Walltorstroße, Kirchenplatz, Marktplatz, Marktstraße, Bahnhofstraße, Horst - Wessel - Wall, Seltersweg,

Wie jede leichtlebige Frau glaubte sie sich außer- , hrib aller Grenzen und Gesetze, und nahm es als kslbstverständlichkeit hin, daß der Mann sich mit ihren Launen und Extravaganzen abzufinden hatte

Und diese Ueberzeugung trieb sie zu der Ansicht, bifc ihr Mann sie maßlos und ehrvergessen hinter- i Bingen hatte. Sie war im Necht. Im vollen I Bei dieser Erkenntnis fuhr sie schnell auf. Emen Uick noch auf die schmale Armbanduhr. Dann Ringelte sie der Zofe.

Ich möchte mich gleich umziehen. Bestelle sofort Wagen. Er soll gleich vorfahren

Und dann saß sie in ihrem eleganten Kabriolett pn'?nmittelbme?Nähe des Ufatheaters ließ sie ! Die^^orftellung hatte bereits begonnen die Csgen waren schwach besetzt.

Bald nahm sie die Dämmerung des Lichtspiel hruses gefangen - die Handlung vom auf der

Sigmar "hochgradig erregt. Nervös spielten ihre !^nÜlt'°u7d-^^hED°r Ihr stand Ellen

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pME »sS leine dunkle Röte über ihr ttafes

anr ja Frau von Nakenms Na> $(ajd)e Tappte Hilflos, verlegen brachte f neben dem

I sikh schon im Dunkeln ihrem Bollen

I 6'ngang wieder zu. m,.nöerbar schön!, dachte | Wie schon sie ist wie wunderv H be g[omm l@-len Ehlers unentwegt.^ Eme tett geliebten II ihr auf zu der fAonen J^^entlücfenbe, Cannes. Ja, jetzt begriff sie ? s wahnsinnig ^pflegte Geschöpf mußte er ja Ueve ,

Ih'ben. . . n. f0 ausgesucht

I grau von Rakenius hatte 1 1" Wunsch,

I fiEuablid) behandelt. Ihr Befehl war em

em freundlich geäußerter Wunsch

Brigadeführer Schmidt (Zweiter von rechts) bei der Sammlung. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

mehr Volksgenossen anzutreffen waren, die noch kein Spendeabzeichen trugen. Und wo die Sammler eine solcheFehlstelle" entdeckten, waren sie schnell be­müht, diesenSchönheitsfehler" zu beseitigen, und gerne ließen sich Mann oder Frau zu dieser Deko­rierung mit dem Spendeabzeichen der Sammlung bereitfinden. Unermüdlich waren die Sammler in den Straßen am Werk, rastlos pilgerten sie von Gaststätte zu Gaststätte, am Sonntagvormittag bei der Haussammlung treppauf, treppab von Woh­nung zu Wohnung.

Inmitten der Sammler-Offensive sah man u. a. den Brigadeführer Schmidt als obersten Befehls­haber der hiesigen Brigade, den Führer unserer Standarte 116 Standartenführer Cutter, den Standartenadjutanten Münker, die Sturmbann­führer So Id an und Höbet, außerdem viele Sturmführer usw. Sie alle wetteiferten in uner­müdlichem Auf und Ab'in den Straßen und in den Gaststätten mit der Sammelbüchse in der Hand mit ihren übrigen Kameraden in der braunen Uniform, alle miteinander beseelt von dem einen Gedanken, möglichst viel herauszuholen.

Dem vereinten hingebungsvollen Eifer war denn auch überall schönster Erfolg beschleden.

Die Sammlung brachte am Samstag und am Sonntag auch einige Veranstaltungen, bei denen die Musikzüge der SA. und die Stürme in geschlossener Einheit sich für die Werbung zum Besten der hilfsbedürftigen SA.-Kameraden ein­setzen konnten. Am Samstag gegen Abend und am Sonntag mittag, sowie am Sonntag abend gaben der Musikzug des fReferoe -(Sturm­bann 9 1/116 unter Leitung von Musikzugführer Herrmann und der Mufikzug der Stan­darte 116 unter Leitung des Musikzugführers N i e b e r g a 11 an der Ecke Plockstraße/Iohannes- straße, am Walltor, am Selterstor und auf Os- waldgarten Platzkonzerte, bei denen die vor- trefflichen Leistungen der Kapellen den großen Zu­hörermengen schöne musikalische Genüsse boten. Am

Treue fand bei der Bevölkerung unserer Stadt ein freudiges Echo. Von allen wurde nach beften Kräften gespendet, jeder gab mit freundlichem Gesicht und mit großer Bereitwillig­keit Zwischen den einzelnen Sammlergruppen entwickelte sich zeitweise sogar ein gewisser scharfer Wettbewerb, eifrig klapperten die Geldstücke in den Büchsen, alle Register der Beredsamkeit wurden gezogen, frohe Scherzworte schwirrten umher, um immer wieder die Gebefreudigkeit anzuregen und noch zu steigern Dabei bedurfte es aber kaum einer besonderen Anregung.

Die Volksgenossen und Volksgenossinnen zogen vielfach von selbst beim Anblick der Sammel­männer in der braunen Uniform die Geld­tasche, um ihre Spende für die hilfsbedürftigen SA-Männer zu geben. Diele spendeten sogar mehrfach, ebenso viele hielten sich durchaus nicht an den Mindestsatz der Spende, sondern gingen erheblich, ja sogar sehr erheblich dar­über hinaus. Markstücke, 2-Markstücke usw. pas­sierten die Schlitze in den Sammelbüchsen,

alles in freudigster Bereitwilligkeit aus freiem Entschluß gegeben, einzig und allein getrie­ben von dem Gedanken, den hilfsbedürftigen SA.-Kameraden beizustehen und damit in die­sem Rahmen der SA. zu danken für ihren selbstlosen Dienst als Gefolgsmänner des Füh­rers für das neue Deutschland.

Der Sammelbetrieb war namentlich am Sams- tagmittag und -abend sowie am Sonntagvormittag sehr eifrig im Gange. In diesen Stunden wurde der Absatz der Spendenabzeichen so lebhaft durch­geführt, daß schon von Sonntagmittag ob kaum

Nicht eine Sekunde lang war ein Gefühl des Neides in Ellen. Nur höchste Bewunderung und Dankbarkeit empfand sie für die Fremde und fast hegte sie den heimlichen Wunsch, Frau von Rakenius möchte ihre Dienste noch einmal in