Wirtschaft
Rundsunkprogramm
Devisenmarkt Berlin — firanffurf a M
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Norddeutscher Lloyd .......
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Dresdner Bant..............
19.30: Kleine Unterhaltung. 20: Nachrichten. 20.15: Linienschiff „Derfflinger". 21: 4 oberbayerische Bauern singen Volks- und Jodellieder. 22: Danzig ruft. Der stellvertretende Führer der deutschen Tur- nerschaft, Carl Steding, spricht über die Vorbereitungen der Turner für das Ostlandturnfest. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen... 22.45: Nach-
i aus dem Senderbezirk. 23: Tanzmusik. 0.30
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Dienstag, 29.2HaL
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik H. 6.55: Frühkonzert: „... dann fließt die Arbeit munter fort!" 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.45 Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.50 Sozialdienst. 12: Reichssendung: Eröffnung der 1. Reichsnährstandschau in Erfurt, mit einer Rede des Herrn Reichsernährungsministers DarrS. 13: Nachrichten. 13.20: Mittagskonzert II. Blasmusik. 13.50: Nachrichten. 14: Von Stuttgart: Mittagskonzert III. 14.40: Stunde der Frau, Das Kind als Schöpfer. 15.50: Wirtschaftsbericht. 16: Noch- mittagskonzert. 17.30: Kalendergeschichten und Schnurren aus alter Zeit. Von Hans Brandeck, Freiburg i. Br. 17.45: Neue Tänze für Klavier zu 2 Händen. 18: Ingenieur und Haustechnik. Ein Zwiegespräch zwischen den Diplom-Ingenieuren W. Schaub und W. Wegener, Frankfurt a. M. 18.15: ..Aus Wirtschaft und Arbeit". 18.25: Italienischer Sprachunterricht. 18.50: Griff ins Heute. 19: Volkstümliche Unterhaltungsmusik. 20: Nachrichten. 20.15: Reichssendung: Stunde der Nation. Hellere Klassik. Orchester des Königsberger Opernhauses. 21: „Helle- res Wien". Wiener Volkstheater Dor~ 100 Jahren. Ein Hörspiel. 22: „Original Schwarzwälder Dauern- musik", ausqeführt von den alten Dorfmustkanten Brost und Klaus aus Siegelau. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen... 23: Hymne an den Mond. Musik und Dichtung. 24 bis 1: Nachtkonzert. Lyrische Musik.
Briefkasten her Nehoktion
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Stammtisch Sch. Von dem Aufenthalt von Nachtigallen in der Nähe des Triebes, am Waldsportplatz bzw. am Universitätssportplatz in diesem Jahre ist uns bisher nichts bekannt geworden.
Daten für Samstag, 26. Mai.
1521: Luther wird in die Reichsacht getan. — 1923: Albert Leo Schlageter von einem französischen Kriegsgericht zum Tode verurteilt, wird in Düsseldorf erschossen (geb. 1894). — 1933: Reichsstatthalter für Mecklenburg-Strelitz, Mecklenburg-Schwerin und Lübeck ernannt. Das Vermögen der KPD. beschlagnahmt.
Daten für Sonntag, 27. Mai.
1703: Gründung Petersburg durch Peter den Großen. — 1846: Der Geigenkünstler Niccolo Paga- nini in Nizza gest. (geb. 1782). — 1910: Der Bakteriologe Heinrich Koch in Baden - Baden gest. (geb. 1843).
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frankfurter Börse
TNitlagsbörse: widerstandsfähig.
Frankfurt, 25. Mai. Die Börse lag geschäfts- los, war aber unter Berücksichtigung der ausgesprochenen Umsatzlosigkeit ziemlich widerstandsfähig. Die neuen Erfolge in der Arbellsschlacht, die erhöhte Jndustriebeschäftigung und günstige Wirtschaftsnachrichten blieben eine Stütze. Die Transfer- Verhandlungen, über die verschiedentlich eine Abschlußmitteilung angekündigt war, werden nach wie vor zuversichtlich beurteilt.
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Daimler Motoren..........
Deutsche Linoleum .........
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SerumnIatorea-FabrS...... tonMhnnmt
bedingungen aufgehoben. Sie werde in Zukunft ihrem Geschäftsverkehr die Einheitsbedingungen der deutschen Bekleidungsindustrie, sowie der deutschen Textilindustrie zugrundelegen.
* Adam Opel AG., Rüsselsheim. Die Verwaltung der Adam Opel AG. teilt mit: In der gestrigen Generalversammlung der Adam Opel AG. wurde von deutscher Seite ein sehr beträchtlicher Teil des Aktienkapitals treuhänderisch vertreten. Das Vertrauen in den weiteren Aufbau der deutschen Verkehrswirtschaft, von dem wir bereits in dem Ende Februar 1934 erschienenen Geschäftsbericht sprachen, findet seine Rechtfertigung in folgenden Zahlen: Es wurden in diesem Jahre bis einschließlich 24. Mai 10,6 Millionen Lohnstunden geleistet, gegenüber 5/1 Millionen in der entsprechenden Periode des Vorjahres. Der Wagenabsatz im Jnlande erhöhte sich stückmäßig in der gleichen Zeit um 113 vom Hundert gegenüber dem Vorjahre. Der Automobilexport konnte um 30 v. H. gesteigert werden. Ende 1933 beschäftigte die Firma 10 010 Leute, am 24. Mai betrug die Zahl 17 417. Der gegenwärtige Auftragsbestand dürfte auch für die nächsten Monate eine volle Beschäftigung des Werkes sicherstellen. — Der FWD. berichtet ferner: Die GV. erledigte die Regularien für 1933 mit Minderung des Verlustvortrages auf 11,39 (16 41) Mill. Aus dem AR. sind die Herren Fred Fisher, Albert Bradley und Eh. Fisher ausgeschieden, neugewählt wurden Bankdirektor F. B e l i tz, Vorstandsmitglied der Reichskreditgesellschaft AG., und Dr. Carl Lüer, Präsident des Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstages, Frankfurt a. M.
* Großkraftwerk Franken AG., Nürnberg. Für 1933 wird von einer Steigerung der Stromabgabe um 5,9 v. H. auf 161,9 Mill. Kilowattstunden berichtet. In der Bilanzfitzung hat der AR. beschlossen, der GV. im Juni für 1933 die Verteilung von 6 (5) v. H. Dividende auf 7,9 Mill. StA. und wieder 5 v. H. auf 313 000 VA. vorzuschlagen. Damit ist die vorvorjährige Dividendenhöhe wieder erreicht.
freigesprochen, also rehabilitiert, und verlangte seine Wiedereinstellung in den Dienst. Der Arbeitgeber vertrat jedoch den Standpunkt, daß er zu Willstorfer das Vertrauen verloren habe und verweigerte ganz entschieden die Rücknahme der Kündigung. Da lief der Vielgeprüfte denn zum Kadi und verlangte Satisfaktion. Die Richter waren einigermaßen verlegen, denn dies dürfte der erste Fall in der österreichischen Rechtspraxis sein, in dem ein Angestellter wegen „Verdacht", sich des Mordverbrechens schuldig gemacht zu haben, seinen Posten verlor. Und nach stundenlangem Reden und Gegenreden wurde die Verhandlung vertagt — die traurige Groteske „Kündigungsgrund: Mord" aber geht weiter...
Iwan hak das abgelehnt. Wer weiß, ob das nächste wieder so fest ist und so gut Kugeln fängt, denn auf dem Balkan find die Menschen hitzig, wie der Fall unseres Iwan beweist . . .
Born Unglück verfolgt.
P. L. V. W i e n.
Willstorfer heißt der bedauernswürdige Bürger, her nicht nur seine Frau, sondern gewissermaßen „infolgedessen" auch seinen Posten verloren hat. Die Gattin schied vor einiger Zeit freiwillig aus dem Leben, und zwar unter Umständen, daß der Ehemann formal unter Mordanklage gestellt wurde. Daraufhin kündigte ihm sein Brotherr wegen „Der- brechen des Mordes". Nach kurzer Zeit wurde er
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Am Chemiemarkt bröckelten Farbenindustrie 0,50 v. H. ab, Metallgesellschaft blieben behauptet, Scheideanstalt zogen um 0,75, Deutsche Erdöl in Erwartung mindestens der Vorjahrsdividende um 0,25 o. H.'an. Am Elektromarkt lagen AEG. 0,25, Siemens 0,50, Gesfürel 0,13 v. H. freundlicher. Auch Montanaktien waren Überwiegend leicht gebessert, so Harpener um 0,40, Stahlverein um 0,25 v. H., Phönix dagegen um 0,40 o. H. niedriger. Transportwerte etwas abgeschwächt, wobei Hapag 0,75, Nordd. Lloyd 0,40 und AG. für Verkehrswesen 0,50 v. H. verloren. Zellstoffpapiere blieben zu den erhöhten Vortagskursen behauptet. Kunstseideaktien etwas nachgebend, Aku um 0,25, Bemberg um 0,50 v. H. Im einzelnen lagen Holzmann 1, Daimler 0,25 v. H. niedriger, dagegen Cement Heidelberg und Dt. Linoleum je 0,25 o. H. und Südd. Zucker 2,5 v. H. höher.
Am Anleihemarkt war die Altbesitzanleche mit Rücksicht auf die bevorstehende Ziehung weiter leicht befestigt, auch Stahlverein-Obligationen etwas höher dagegen Neubesitzanleihe, in denen seit einiger Zeit von gewisser Bankseite Verkaufsaufträge beobachtet werden, um etwa 0,13 v. H., auch späte Reichsschuldbuchforderungen um 0,13 v. H. niedriger. Reichsmark-Anleihen still.
Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille weitgehendst an doch blieben die Kurse verhältnismäßig wider^ standsfähig. Einzelne Spezialwerte waren noch 1 r r? r _ r____........ „vw non unh 'OöltHmP
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erzielten: Blumenkohl (Treibhaus^ \ 30 bis S5, II 15 bis 25, Bohnen (Treibhaus) 50, Erbsen 18 bis 22, Gewürze! gr. Bdl. 35 bis 40, Salat« Gurken (Treibhaus) 12 bis 40, 28 bis 35 holl^ Karotten Bdl. 8 bis 10, 30 bis 40 holl., Kartoffeln, gelbe 50 kg 340 bis 350, neue Kartoffeln gelb, runde 700 bis 800 ital., lange 900 bis 1100 ital., Kohlrabi (Treibhaus) 4 bis 7, Kopfsalat 2 bis 5, Rettich kl. Bdl. 3 bis 5, groß, Stück 3 bis 6, Rhabarber 2,75 bis 3,25, Römischkohl 10 bis 12, Spargel I 30 bis 34, II 22 bis 25, III (Suppenspargel) 10 bis 13, Spinat 6 bis 8, Tomaten 36 bis 42 holl., Früh-Wirfing 9 bis 10, Zwiebeln mit Schloten Bdl. 8 bis 10.
Obst- und Südfrüchte: Gutes Angebot von Apfelsinen und ausländischen Aepfeln. Zitronen sind sehr stark angeboten und im Preise rückläufig. Die Zufuhren von Erdbeeren und Kirschen waren der Nachfrage entsprechend genügend. Infolge der Trockenheit ist die Qualität der Erdbeeren geringer als sonst und die Preise gaben weiter nach, im übrigen blieben sie unverändert. Das Geschäft nahm in Aepfeln, Apfelsinen, Erdbeere^ und Kirschen einen guten Verlauf. Es erzielten: Aepfel, Kiste
etwa 40 Pfd, rote 750 bis 850 Amerikaner, Apfelsinen blond 14 span., Blut 12 bis 17 span., Erdbeeren (Treibhaus) I 60 bis 70, II 40 bis 45,
Freiland-Erdbeeren I 50 bis 55, II 30 bis 35.
Kirschen 16 bis 24, 25 bis 28 ital., Stachelbeeren, grüne 10 bis 12, Zitronen, Kiste 150 Stück 400 bis 450. Die angegebenen Preise sind Großbezugspreise und verstehen sich in Pf. für 1 Stück bzw. V2 kg bei Abnahme am Derkaufsstcmd, also ohne Der» sandkosten.
Mainzer Getreidemarkt.
Mainz, 25. Mai. Es notierten (Großhandels- Einstandspreis je 100 kg loko Mainz) in RM.: Weizen 20,50, Roggen 17,85 bis 18,00, Hafer 17,60 bis 17,70, Braugerste 18,50, Jndustriegerste 17,75 bis 18,00, Malzkeime 13,25, Weizenkleie fein 10,80 bis 10,90, Weizenkleie grob 11,20 bis 11,30, Roggen- kleie 11,35 bis 11,85, Weizenfuttermehl 11,90 bis 12, Biertreber 13,60 bis 13,75, Sonaschrot 15,65, Trockenschnitzel 10,30 bis 10,40. Tendenz: Roggen, Hafer und Gerste fest, Futtermittel gehalten.
Datum
4% desgl. Sene II
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^, °/° Rumän.vereinh.Rentev. 1913
4% Rumänische vereinh. Rente
andererseits lagen Mannesmann 0,40 und Klöckner- werke 0,50 o. H. leichter.
Am Rentenmarkt bröckelten Neubesitzanleihe nochmals um 0,13 v. H. auf 17,40 v. H. ab, während sonst keine Veränderungen eintraten. Stadtanleihen blieben zumeist unverändert, und auch der Pfandbriefmarkt hielt sich größtenteils behauptet von geringen Abweichungen abgesehen. Schwach lagen nur Pfälzische Hypothekenbank Liquidation, die um 1 d. H. auf 92 v. H. zurückgingen. Ausländer lagen still.
Am Kassamarkt waren Feinmechanik Setter, Bronce Schlenk und Bad Salzschlirf angeboten. — Tagesgeld blieb zu 3,5 v. H. unverändert.
Abendbörfe: gut behauptet.
An der Abendbörse verhielt man sich im Hinblick auf den bevorstehenden Abschluß der Transfer- Konferenz abwartend. Die Grundstimmung war weiter widerstandsfähig, allerdings bewegten sich die Umsätze in sehr engen Grenzen. Am Aktienmarkt eröffneten Farbenindustrie 0,25 v. H. niedriger, im Verlaufe glichen sie diesen Rückgang jedoch wieder aus. Im übrigen lagen die zum Teil ermäßigten Berliner Schlußkurse gut behauptet. Am Rentenmarkt erhielt sich Nachfrage für die Alt- besitzanleihe, die um 0,25 v. H. anzog, auch die Neubesitzanleihe lag um 10 Pfennig freundlicher.
Die Zurückhaltung hielt bis zum Schluß der Abendbörse an und nennenswerte Veränderungen waren nicht mehr festzustellen. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 17,50, Altbesitzanleihe 96,50, 6prozent. Staylverein-Bonds 72, Schutzgebietsanleihe v. 1914 9, Reichsbank 150,50, Harpener 91, Mannesmann 62,13, Phönix 47, Rheinstahl 90,75, Betula 133, Scheideanstalt 186, IG.-Farben 134,13 bis 134,40, Gesfürel 95,50, Holzmann 59, Schuckert 89, Reichs- bahn-DA. 108,75, Commerzbank 50,50, Dresdner Bank 59,25, DD-Bank 53, Nordd. Lloyd 27,65.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Frankfurt a. M., 25. Mai. Arn Gemüse- mar k t nahm das Geschäft bei fast allgemein rückläufigen Preisen, nur Spargel zogen leicht an, einen lebhaften Verlauf. Trotzdem verblieben bei Kopfsalat, Rettich und Rhabarber infolge des zu starken Angebots Ueberstände. In den übrigen Gemüsearten war des Angebot ausreichend. Es
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
angeführten Zistern geben Qu r)0M öei zuiesti oeichioyenen Dividende an - Re.chsbankd.stom 4 o H. Lombardzinsfuß S o. H.
Wochenbericht vom Frankfurter Vroduktenmarkt.
Am Frankfurter Getreidegrotzmarkt erhielt sich tziuch nach den Feiertagen die feste Grundstimmung, Das Geschäft blieb aber nach wie vor nur auf einige Spezialartikel beschränkt. So verzeichnete weiterhin der Futtergetreide mar k t lebhaftere Umsätze bei weiter anziehenden Preisen. Das Angebot in Sommerger st e und Hafer vor sehr knapp, während die lebhafte Konsumnachfrage anhielt. Die Preise zogen sowohl für Sommergerste, wie für Hafer um je 2 Mark auf 175 bis 176 bzw. 174 bis 176 Mark per Tonne an und haben sich damit ganz nahe an den Roggen- preis, der in dieser Woche mit 178,50 Mark per Tonne unverändert blieb, herangeschoben. Norddeutscher und ostpreußischer Roggen waren in genügenden Mengen offeriert, doch bestand hierfür angesichts der vorgeschrittenen Jahreszeit wegen Qualitätsbefürchtungen nur geringe Kaufneigung. Weizen war ausreichend am Markt. Nur vereinzelt fanden aber zum Mühlenfestpreis von 205 Mark per Tonne Abschlüsse statt. Der Kraft- futtermi-ttelmartt hat weiter stetige Tendenz bei zumeist unveränderten Preisen. Die Nachfrage erstreckte sich indessen nur auf den notwendigsten Bedarf, lediglich Roggenkleie ist besser gefragt, auch Sojaschrot und Trockenschnitzel haben normalen Abzug, wobei letztere um 10 Pfennig auf 10,25 bis 10,35 Mark pro 100 Kilogramm anzogen. Am M e h l m a r k t beschränkt sich das Hauptgeschäft immer noch auf die Abwicklung der alten Verpflichtungen. Daneben sind aber in zunehmendem Maße Ansätze zu Abschlüssen auf Grund der neuen Typen und Bedingungen zu erkennen. Die Preise blieben unverändert
Wochenbericht oom Frankfurter Schlachtviebmarkt
Die Preisentwicklung am Frankfurter Schlacht- viehrnarkt nahm auch nach den Feiertagen einen günstigen Fortgang, was allerdings hauptsächlich auf die erheblich verminderte Zufuhr zurückzufüh- ren ist. Daneben zeigte sich aber auch noch guter Konsumbedarf, so daß die Märkte bei meist lebhaftem Geschäft geräumt werden konnten.
Arn S ch w e i n e m a r f t ist die Lage weiterhin sehr ungünstig. Das Angebot aus Kreisen der Landwirtschaft hält unvermindert an, während die Nachfrage damit nicht Schritt hält, was zu einem weiteren Nachgeben der Preise führte. Diese für den Bauernstand leider recht betrübliche Tatsache hat nunmehr die Landesbauernschaft veranlaßt, beim Reichsnährstand Anträge zur Verhinderung eines weiteren Preiszusammenbruchs bei Schweinen zu stellen. Während an allen anderen Märkten die Auftriebe eine merkliche Entlastung erfahren haben, blieb die Zufuhr für Schweine mit 4294 Stück viel zu stark, um eine Erholung der Preise herbeizuführen. Nach schleppendem Geschäft und bei um 1 bis 2 Mark rückläufigen Preisen verblieb Ueberftanb. Für fette Speckschweine blieb der Preis von 50 Mark unverändert.
Am Kälbermarkt haben die Preise einen neuen Auftrieb um 6 Mark erhalten, und nach lebhaftem Geschäft wurde die wesentlich verminderte Zufuhr von 760 (gegen 2497 Stück vor Pfingsten) glatt geräumt. . nO4
Am Rindermarkt betrug der Zutrieb 984 gegen 1428 Stück. Nach mittelmäßigem Handel und bei gleichbleibenden Notierungen wurde ausver
Für Hämmel und Schafe stellten sich die Auftriebe auf 13 (38) bzw. 3 (22) Stuck. Infolge dieses geringen Angebots wurde von einer Preis- iestsetzung Abstand genommen. Das Geschäft verlief rege, die Märkte wurden geräumt
♦
* Die Liefer- u. Z a h l u n g s b e d ing u n - een der Reichszeugm eiste re l. Meder fteichsverband der Deutschen Bekleidungsindustrie I nitteilt, hat die Reichszeugmelsterel auf seine An- I legung ihre bisherigen Lieferungs- und Zahlungs-
Sonnfag, 27. IttaL
6.15 Uhr: Hafenkonzert. 8.15: Nachrichten. 8.25: Morgengymnastik. 8.45: Choralblasen. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Feierstunde der Schaffenden. Sonntagmorgen-Musik. Violinmusik von Joh. Brahms. 10.15: Katholische Morgenfeier. 11: Stunde des Chorgesangs. 11.45: Vilma Mönckeberg: Etwas von unseren Volksmärchen. 12: Mittagskonzert. 13: Kleines Kapitel der Zeit. 13.15: Schallplattenautomat. 14.20: Zehnminutendienst der Landwirtschaft: „Gute und schlechte Legehennen". 14.30: Stunde des Landes. 15: Kinderstunde. 15.30: Hörbericht vom internationalen Avusrennen 1934 für Rennwagen. 17: Florenz: Fußball - Weltmeisterschaft Deutschand — Belgien. 18: „Reineke, der Fuchs". Ein Hörspiel. 19: Reichssendung: Zur Eröffnung der Reichstheaterwoche. 19.30: Reichsfendung: „Tristan und Isolde". 21: Sportnachrichten. 21.15: „Sonntag ist's!" Ein bunter Ausklang. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen... 22.45: Nachrichten. 23: Nachtmusik. Aus deutschen Volksopern. Szenen aus „Der Cvangelimann" von Wilhelm Kienzl. 24 bis 2: Nachtmusik: „Gute Nacht, ihr Sorgen...!"
Montag, 28. Mai.
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Senderbezirk. 13.20: Mittagskonzert II. Familiensimpeleien. 13.50: Nachrichten. 14: Mit- tagskonzert III: 's ist Frühling am Rhein! 14.30: Nachrichten. 14.40: Stunde des Liedes. Lieder zeitgenössischer Komponisten. 15.50: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzeri des Philharmonischen Orchesters. 17.30: Kindersegen — Segen der Kinder. Von Dr. Fred Hagenmeyer. 17.45: Kleine Hausmusik. 18: Stunde der Jugend: Theodor Körner. Leben und Sterben eines deutschen Dichters. Eine Hörfolge. 18.25: Französischer Sprachunterricht. 18.50: Das Leden spricht. 19: Orchesterkonzert.
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91,25
90,5
Bereinigte Stahlwerke.
.......0
40,5
40,75
40,65
40,5
Ptaui Minen
.......0
14
14
14
14
Kaliwerke Aschersleben.
....... 6
107
107
107
107
Kaliwerke Westeregeln .
.......6
106,5
107
107
106,9
Kaliwerk, Salzdeifurtb
... 7 V,
144
144
144
144
I. G. tfarbcn-tJiiDuime
....... 7
134,65
134,4
134
134,4
.......e
185,5
186
—
GnlNschmiht ___.. ....... 0
63
63
63,25
63,75
40,5
40,65
40,4
40,25
....... 0
79.25
79,5
79,5
61
59
61
58,5
Q,mfntmi»rf ApIhpffiPTQ
......0
100
100,25
Lemeatrverk Karlstadt
.......0
126
125
24-Mat
25-Mai
Amtliche
Jlotierunq
Amtliche Dotierung
Seid
I Srie
Geld
Nrie
Buenos Aires
0,583
0,587
0,581
0,585
Brüssel.....
58,48
58,60
58,46
58,58
Rio de Jan. .
0,159
0,161
0,149
0,151
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
56,74
56,86
56,79
56,91
Danzig.....
81,60
81,76
81,60
81,76
London .....
12,705
12,735
12,72
12,75
Heljingfors..
5,624
5,636
5,629
5,641
Paris ......
16,50
16,54
16,50
16,54
Holland ....
169,53
169,87
169,53
169,87
Italien.....
21,29
21,33
21,30
21,34
Japan ......
0,756
0,758
0,756
0,758
Jugoslawien
5,664
5,676
5,664
5,678
Cato..... ;
63,84
63,96
47,30
63,89
64,01
Wien.......
47,20
47,20
47,30
Lissabon ....
11,57
11,59
11,58
11,60
Stockholm...
65,53
65,67
65,58
65,72
Schweiz ....
81,30
81,46
81,30
81,46
Spanien....
34,29
34,35
34,29
34,35
Prag.......
10,43
10,45
10,43
10,45
Budapest ...
—
—
—
Neuyork...
2,018
2,022
2,499
2,505
6,7
—
—
4.1
—-
—
—
6,85
6,6
3,65
3,5
3,5
30,5
30,5
30,4
22,5
23,25
21,75
22,75
23
27,65
28,25?
27,5
64,5
65
64
84,75
84,75
84,75
50,5
49,25
50,5
53
53,25
53
59,25
59,5
59,25
150.5
150.65
151
24,25
z4,75
24,25
133
133
132,9
97
97
97,75
103,9
103
104
55,4
55
55
95,5
95,25
95,4
—
94
93,75
89
87,75
88,75
132,5
132,5
132,5
116
'15.5
116,25
73
73,75
73
115
114,9
115,13
60
60,4
60
91
90,65
91,25
71,5
70,25
136
—
——
110,75
110
63,5
64
63,5
62,13
61,9
62
Serlin, 25-Mai
Geld
Amerikanische Noten..............
2,452
Belgische Noten ................
58,30
Dänische Noten . . ..... . ..
56,74
Englische Noten .................
12,675
Kranzöstsche Noten . . .. .......
16,46
Holländische Noten...............
169,11
Italienische Noten................
21,18
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
63,72
Rumänische Noten...............
—
Schwedische Note»...............
Schweizer Noten.................
65,42
81,12
Spanische 9iote» •••••••••••••••••
Ungarische Note»


