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Der pfingstmarkt in Lich

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I. G. Farven-Industrie Scheideanstalt........

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Vamtniig-emertta»Batet .....

Hamburg-Südam. Dampfschiff Hansa-Dampfschiff...........

Norddeutscher Lloyd 81.®. für Berkehrswesen ent. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Prtoal-Bank ... Deutsche Bank und Disconto» «esellschast................

Dresdner Bank

Reichs dank :

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Felten & Guilleaume 0 Gefellich.s.Elcktr.Unternehmung. 5 Rheinische EleküizitLl ....... 5

Schuckert L Co..............5

Siemens & Halste 7 Ladmev-r L To............. to

* Lich, 24. Mai. Unsere Stadt stand gestern völlig im Zeichen des zweiten Tages des P f i n g st m a r k t e s. Herrlichstes Wetter begün­stigte die Veranstaltung. Aus weitem Umkreis kam die Landbevölkerung und die Händlerschaft in unsere Stadt, so dah lebhaftes Treiben in den Straßen herrschte. Der zweite Tag (über den Verlauf des Schwoinemarktes am ersten Markttag berichteten wir bereits am Mittwoch an anderer Stelle) brachte den Zuchtvieh-, den . H a nd e l s v i eh - und den Z i e g e n m a r k t. Besonderes Interesse wandte sich den Rindvieh- und Ziegenprämi­ierungen zu. Außerdem wurde auch eine Bul­ke n s ch a u abgehalten.

0,75 v. H. m , £

Am Rentenmarkt lagen Neubesitz im Verlause schwächer und zwar gingen sie bis auf 17,35 nach vorübergehend 17,90 v. H. zurück. Auch Altbesttz bröckelten etwa 0,13 v. H. ab, im übrigen stockte

Geschäft vollkommen. Der Pfandbriefmarkt

ffrieF 2,473 58,56 56,91 12,72 16,52 169,79

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Der Gesamtauftrieb betrug ungefähr 150 Stück Großvieh und 107 Ziegen. Für die Ziegenprämi­ierung wurden fast alle am Markt befindlichen Ziegen vorgeführt. Es waren hiersür Preise in Höhe von 450 Mark zur Verfügung gestellt worden, die sämtlich vergeben werden konnten. Die Rich­tung der Ziegen hatte der Kreisziegenzuchtverein Gießen übernommen. Es wurde sehr gutes Mate­rial vorgeführt. Für die Rindoiehprämiierung mür­ben etwa 100 Tiere der Fleckviehrasfe und 32 Tiere der Vogelsberger Rasse gezeigt. Das hessische Fleck- rren Dr. Schneider, Ueber das

machen.

Ausstellung von llebernahmescheinen für Eier.

Die Reichsstelle für Eier veröffentlicht eine Be­kanntmachung über die Ausstellung von lieber» nahmefcheinen für Eier, nach der Eier nur in den Verkehr gebracht werden dürfen, wenn für sie ein Uebernahmefchein ausgestellt ist. Ausgenommen sind Eier, die aus einem, im Zollinland gelegenen Er­zeugerbetrieb unmittelbar an den Verbraucher ab­gegeben werden. Den Antrag auf Stellung eines Uebernahmescheines können' Betriebe stellen, die Eier beim Erzeuger aufkaufen und in den Verkehr bringen wollen, sowie Einzelerzeuger, denen die Erlaubnis zur Kennzeichnung von Eiern erteilt ist und die Eier an andere als den Verbraucher ad- geben. Der Antrag muß bei dem Eierverwertungs- verband gestellt werden, dem der Betrieb angehört, oder in dessen Bezirk far Betrieb des Einzelerzeu­gers gelegen ist. Die Uedernahmescheine sind nicht übertragbar. Für die im Zollinland erzeugten Eier wird als Unterschiedsbetrag eine Gebühr von 1 Rpf. je Kilogramm ober nach Wahl der Reichsstelle für Eier oder des von ihr beauftragten - Eierverwer­tungsverbandes 0,06 Rpf. erhoben. Die Uebernahme- scheine sind nach Ablauf ihrer Gültigkeit vom An­tragsteller an die Stelle, die sie ausgefertigt hat, zuruckzugeben. Es ist darauf zu vermerken, welche Mengen Eier auf Grund des Scheines in den Ver­kehr gebracht worden find. Die eingehenden Gebüh­ren werden zur Marktreglung verwendet. Sie kom­men damit der gesamten Eierwirtschaft und jedem einzelnen zugute'. Die Scheine werden erstmalig durch die Eierverwertungsverbände für die Zeit vom 1. bis 30. Juni 1934 ausgestellt. Später sind sie je­weils für drei Monate im voraus zu beantragen und auszustellen. Der Antrag auf Ausstellung eines neuen Uebernahmescheines ist 10 Tage vor Ablauf der Gültigkeitsdauer des alten Scheines einzureichen.

* Mannesmannröhren - Werke, Düs­seldorf. Der Rohertrag stellt sich 1933 auf 55,50 (48,68) Mill. Mark, Handlungsunkosten auf 45,35

Amerikanische Notes..............

Belgische Notes......

Dänische Roten ..

Englische Noten ..

Französische Noten ... Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten Deutsch Oesterreich. 4 100 Schilling Rumänische Noten .............

Schwedische Note» Schweizer Noten (panische Note» ...........

hatte denkbar kleinste Umsätze, wobei die Kurse gegenüber gestern kaum verändert waren. Stadt­anleihen gaben zum Teil nach, meist blieben fie aber behauptet. Der Auslandsrentenmarkt lag ohne Interesse.

Tagesgeld war zu 3,50 v. H. erneut um 0,25 v. H. leichter.

Abendbörse: still aber freundlich.

Die Nachricht von einem bevorstehenden Abschluß der Transfer-Verhandlungen im Laufe des fauli­gen Tages löste an der Abendbörse eine zuversicht­liche und freundliche Stimmung aus. Allerdings blieb die Umsatztätigkeit weiterhin sehr klein, da man erst Näheres abwarten will.

Vom Publikum lagen kaum Aufträge vor, nur tn Farbenindustrie beobachtete man noch kleine Käufe, die fan Kurs um 0,75 v. H. erhöhte. Auch die üb­rigen Papiere lagen gegen den Berliner Schluß zumeist um 0,25 bis 0,50 v. H. freundlicher. Im Verlaufe blieb das Geschäft klein. Farbenrndustne bröckelten leicht ab, und auch die Neubesitzanleche, die anfangs um 20 Pfennig höher lag, ging etwas zurück. Im übrigen lagen die Rentenkurse unver- ändert. Farben-Bonds konnten sich um 0,75 v. H. auf 120,75 v. H. befestigen. U. a. notierten: Neu- befitzanleifa 17,80 bis 17,70, Altbesitzanleihe 95,90, ßproz. Stahlverein-Bonds 72,75, Reichsbank 150,25, Buderus 73,50, Gelsenkirchen 60,50, Mannesmann 62,25 bis 62,50, Phönix 48, Rheinstahl 91,40, Aku 55,25, Bekula 133, Bemberg 64, Daimler 46,50, Scheideanstalt 185,50, JG.-Farben 134,75 bis 134,50 bis 134,63, Holzmann 61, Metallgesellschaft 79,25, Rhein. Elektro 94, Schuckert 88,50, Siemens 132, Nordd. Lloyd 28,40.

Nächsten Montag keine Börse.

Am Montag, 2 8. Mai, fallen anläßlich des 125jährigen Jubiläums der Industrie- und Handels­kammer Frankfurt a. M. die Mittags- und A b e n b b ö r f e sowie der Getreidegrotz- markt aus.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 24. Mai. Auftrieb: Rinder insgesamt 63 (gegen 64 am letzten Donners­tagmarkt), darunter befanden sich 20 Ochsen, 8 Bullen, 14 Kühe und 21 Färsen; Kälber 459 (1608); Hämmel 13 (24), Schafe 3 (13); Schweine 612 (689). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mk.: Kälber: Sonderklasse, andere a) 56 bis 58, b) 51 bis 55, c) 44 bis 50, d) 37 bis 43. Lämmer, Hammel und Schafe wegen des geringen Auftriebes nicht notiert. Schweine: al), a2), b) 37 bis 41, c) 37 bis 40, d) 34 bis 40, e), f), gl) g2). Dm Preisvergleich zum letzten Donnerstag­markt waren Kälber um 6 Mark teurer, Schweine gaben um 1 Mark nach. Marktverlauf: Kalber, Hämmel und Schafe rege, ausverkauft. Schweine schleppend, geringer Ueberftanb (88 Stück).

F 1 eischgr 0 ßmarkt. Beschickung: 794 Vier­tel Rindfleisch, 126 ganze Kälber, keine Hämmel und Schafe, 612 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch! 54 bis 60, II 50 bis 54; Bullenfleisch 48 bis 55; Kuhfleisch II 36 bis 45, III 30 bis 36. Kalbfleisch II 75 bis 80, III 68 bis 75. Hammel- und Schaffleifch nicht notiert. Schweinefleisch I 60 bis 66. Geschäfts­gang fas Fleischgroßmarktes: lebhaft.

Die beiden Rassen wurden nach folgendem Plan prämiiert:

1. Bullen über 2 Jahre. 2. Bullen von 16 bis 24 Monate. 3. Kühe mit 3 und mehr Kälbern, erkennbar tragend. 4. Kühe fasgl. in Milch. 5 Kühe mit 1 bis 2 Kälbern, erkennbar tragend. 6. Kühe fasgl. in Milch. 7. Rinder erkennbar tragend. 8. Rinder über ein Jahr. 9. Familien.

Die Prämiierungsliste.

Vogelsberger Rasse:

Klasse I: Prinz Frdr. Ldg. zu Solms-Lich, Mühlsachsen 2. Pr. c

Klasse II: Graulich Philipp, Hattenrod, Aner­kennung.

Kl a s s e III :Prinz Fr. Ldg. z. S. H.-Lich, Muhl­sachsen, Ehrenpreis; derselbe 2. Pr.; Pein Ernst, Nieder-Bessingen, 2. Pr.; Bötz Heinrich, Bersrod, 3 Pr.; Münch Heinrich, Großen-Buseck, 3. Pr.; Bötz Heinrich, Bersrod, A.

Klasse IV: Fach Wilhelm, Nieder-Bessingen, 1. Pr.; Märle Karl Frdr., ßick 2 Pr.; Harbach Hch., Großen-Buseck. 2. Pr.; Prinz ftrbr Ldg., Mühlsachsen, 3. Pr.; derselbe 3. Pr.; Münster Hein­rich, Hattenrod, A.

K l a s s e V : Becker Ludwig II., Steinbach, 1. Pr.; Keblowski Karl. Nieder-Bessingen, 2. Pr.; Prinz Frdr. Ldg., Mühlsachsen, 3. Pr.; Fischer Karl Frdr., Lich, A.

Klasse VI: Harbach Heinrich VIII., Großen- Buseck, 1. Pr.; Münster Hch., Hattenrod, 2. Pr.; Keblowski Karl, Nieder-Bessingen, 2. Pr.; Harbach Hch., Großen-Buseck, 2. Pr.; Pein Ernst, Nieder- Bessingen, 3.Pr.; Fach Wilh., N.-Bessingen, 3.P.

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4,20% Oesterreichtsche Sllberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische StaalSrente v. 1910 4H% betflL von 1918..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Düriische Zollanleihe von 1911 4% Türtisch« Ba-dadbahn»Anteihr

Vieh wurde von

Bopp und A l t 0 a t e r bewertet.

Vogelsberger Vieh urteilten die Herren Fischer und Velten. Die Landesbauernschaft Hessen- Nassau machte sich ebenfalls um die Durchführung der Prämiierung verdient. Für die Rindviehprämi- ierungen stand ein Betrag von 800 Mark zur Ver­fügung, der ebenfalls restlos vergeben werden

Steigender Treibstoffverbrauch.

Der Verbrauch von Treibstoffen ist ebenso wie der von Kohle oder von elektrischer Kraft in erster Linie von der Beschäftigungskonjunktur der Ge­samtwirtschaft abhängig. In zweiter Linie erzeugt aber die fortschreitende Motorisierung der Wirt­schaft und des Verkehrs eine Zunahme des Treib­stoffverbrauchs. Solange die deutsche Wirtschaft und mit ihr der Verkehr immer mehr abglitt, ging selbstverständlich auch der Treibstoffverbrauch stän­dig zurück. Er verminderte sich von 2,20 Millionen Tonnen im Jahre 1931 auf 1,97 Millionen Tonnen im Jahre 1932, also innerhalb eines Jahres um 10,7 Prozent. Im Jahre 1933 trat zum ersten Male eine Wiederbelebung der deutschen Wirtschaft auf Grund der nationalsozialistischen Arbeitsbe­schaffungsaktion ein. Infolgedessen erhöhte sich auch der Treibstoffoerbrauch wieder auf fast 2,07 Millionen Tonnen.

Bei oberflächlicher Betrachtung erscheint diese Zunahme des Verbrauchs um 5,2 Prozent ange­sichts der schnell fortschreitenden Automobilisierung als ziemlich gering. Man muß aber berücksichtigen, daß infolge der in den vergangenen Jahren einge­tretenen Verarmung Deutschlands auch die auf sparsamsten Betriebsstoffverbrauch gerichteten Be­strebungen bedeutende Erfolge erzielt haben. In Vieser Richtung liegt auch der Uebergang des Auto­mobilverkehrs zur Benützung von Kleinautos. Be­merkenswert ist ferner, day der Verbrauch von Gasöl infolge des Vordringens des Dieselmotors um 21,7 Prozent gestiegen ist. Auf diese Zunahme des Gasöloerbrauchs entfällt sogar die gesamte Steigerung des Treibstoffverbrauchs, die im Jahre 1933 festzustellen ist, so daß also der Verbrauch der leichten Treibstoffe infolge der sparsameren Bewirtschaftung überhaupt nicht gestiegen ist.

Der Verbrauch ausländischer Benzine ist erfreu­licherweise abermals zurückgegangen, ebenso der von Benzol ausländischer Herkunft. Dagegen hat der Verbrauch von deutschem Benzol erheblich zu­genommen und bereits wieder den Stand des Jah­res 1931 erreicht. Auch die inländische Erzeugung von Benzin ist um 16,4 Prozent gestiegen. Trotz­dem entfallen von dem fast 1,08 Millionen Ton­nen betragenden Benzinverbrauch des Jahres 1933 erst 174-000 Tonnen auf die Jnlandserzeugung, während der Benzolverbrauch zu 88 Prozent und der Spiritusverbrauch restlos aus der Jnlands­erzeugung gedeckt wird. Von dem 584 000 Tonnen betragenden Gasölverbrauch stammen 110 000 Tonnen aus der inländischen Erzeugung, während 474 000 Tonnen eingeführt sind. Offensichtlich hat die Deckung des deutschen Treibstoffverbrauchs aus inländischer Produktion im Jahre 1933 befriedi­gende Fortschritte gemacht, wenn wir auch noch weit von dem Ziele entfernt sind, unsere Treibstoff­versorgung vom Auslande völlig unabhängig zu

(42 02) Mill Mark. Abschreibungen werden in Höhe von 8,05 (9,82) Mill. Mk. vorgenommen so daß sich ein Reingewinn von 2 098 423 ergibt (1. D. 3,17 Mill. Mark Verlust, der sich durch den Gewinnvortrag auf 1,21 Mill. Mark ermäßigte). Nach Abzug dieses Verlustoortrages bleibt ein Reingewinn von 883 786 Mark. Der GV. am 27. 6. in Berlin wird vorge­schlagen, nach Zuweisung von 0,44 Mill Mk. an die gesetzliche Rücklage die Dividende auf die Vor­zugsaktien Lit. A und B für 1932 (Fehljahr) und 1933 auszuschütten und 112 674 Mark vorzutragen.

Frankfurter Börse.

Mttagsbörse: etwas freundlicher.

Frankfurt a. M., 24. Mai. Die Börse lag noch sehr ruhig, war aber allgemein etwas freund­licher, vor allem am Rentenmarkt. Da die Transfer­verhandlungen im Grunde abgeschlossen seien, wo­bei die Börse auch schon einen bestimmten Inhalt des Abkommens kennen wollte, neigte die Kulisse zu Meinungskäufen. Seitens der Bankenkundschaft lagen noch wenig Aufträge vor. Immerhin wurden kleine Käufe gegen Sperrmark und für Rechnung der Stillhaltegläubiger beobachtet.

Etwas lebhafter waren Staatsanleihen. Hier ge­wannen Altbesitz 20 Vf., Neubesitz ebenfalls 20 Pf., nur späte Reichsschuldbuchforderungen lagen knapp behautet. Reichsmark-Obligationen waren geschäfts­los. Am Aktienmarkt lagen Farbenindustne bet 133,65 v. H. etwa behauptet, die übrigen Chemie- werte sehr still und kaum verändert. Der Elektro­markt tendierte etwas fester, wobei Siemens 1,25 0. H., Licht und Kraft 0,75 v. H. und Schuckert 0,50 v. H. gewannen, nur AEG. setzten noch 0,13 v. H. dichter ein. Montanaktien notierten bei kleinster Veränderung uneinheitlich; etwas leichter mären Harpener, Mannesmann, Phönix und Rheinstahl, dagegen fester Stahlverein und Klöcknerwerke, letz­tere um 0,75 d. H. Zellstoffwerte wurden etwas stärker beachtet, Aschaffenburger um 1,50 vH., Waldhof um 0,50 v. H. befestigt. Reichsbankanteile zunächst 149,50, dann bis 150,25 v. H., also leicht über Vortagskurs. Von Schiffahrtswerten blieben Hapag gehalten, Nordd. Lloyd gaben 0,50 v. H. nach. Im einzelnen eröffneten Daimler 0,65 v. H. freundlicher, unverändert lagen Continental Gummi, Bemberg und Gement Heidelberg. Die Nebenmärkte lagen sehr still. . , v

In der zweiten Börsenstunde stagnierte das Ge­schäft vollkommen, das Kursniveau erwies sich aber als sehr widerstandsfähig, wenn auch eine gewisse Uneinheitlichkeit bestehen blieb. Am Montanmarkt konnten einige Anfangsrückgänge ausgeglichen wer­den, Farbenindustrie erhöhten sich auf 133,75 v. H., ferner gewannen Elektr. Lieferungen 2 v. H., Deutsche Linoleum 0,25 v. H., andererseits bröckelten ! Nordd. Lloyd weiter etwas ab und AKU. verloren

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Zistern geben Oie Hohe Oer zuletzt beidiloflenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 0. H., Lombardztnsfuß 6 v. H.

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Berlin

mrt börse

Klasse VII: Keblowski Karl, Nieder-Bessingen, 3. Pr.; Schmidt Wilh., Großen-Buseck 3. Pr.

Klasse VIII: Märle Karl Frdr., Lich, 3. Pr.; Bötz, Hch., Bersrod, 3. Pr.; Brück, Wilhelm, Nie- der-Befsingen, A.; Pein Ernst, Nieder-Bessingen, A.

Klasse IX: Harbach Heinrich VIII., Großen- Buseck, Ehrenpreis; Prinz Frdr. Ldg. z. S. H.-Lich, Mühlsachsen, 1. Pr.; Fach Wilhelm, NiederBessin- gen 2. Pr.

hessisches Fleckvieh:

Klasse I: Stadt Lich, Lich, 1. und 2. Preis;

Klasse II: Schmidt Karl, Münzenberg, 3. Pr.; Köhler Hch. IV., Langsdorf, A.; Pauli Eduard, Langsdorf, 21.; Kuhlmann Otto, Münzenberg 21.; Wehrum Karl, Albach, A.

Klaffe III: Fischer Chr. Ldg., Lich, 1. Pr; Schäfer H. K. L., Lich, 2. Pr.; Albach K. Ldwg. II., Lich 2. Pr.; Vogt Karl I., Lich 3. Pr.; Reitschmidt Hch. IV, Eberstadt 3. Pr.; Fey Eduard, Langsdorf, 3. PrJhring Julius, Lich, 21.; Albohn Chr. PHI. Herrn., Lich, 21.; Albohn Karl Hch., Lich, 21.; Mul­ler Hch. II., Birklar, 21.; Gasche Wilh., Müschen- heim 21.

Klasse IV: Nathes Karl Wilh., Lich, 1 Pr.; Roth Wilh. VI., Langsdorf, 1. Pr.; Hofmann Adam, Langsdorf, 2. Pr.; Schmidt Ldg. I., Langsdorsi 2. Pr.; Keck Philipp, Lich, 3. Pr.; Zimmer Karl. Lich, 3. Pr.; Köhler Otto, Langsdorf, 3. Pr.; Fischer Chr. Ldg., Lich, 21.; Schiel Hch. Langsdorf, 21.; Müller Hch. II., Birklar 21.

Klaffe V: Fauerbach, Eberstadt, 1 Pr.; Wolf Karl Chr., Lich, 2. Pr.; Nathes K. Wilh., Lich, 2. Dr.; Zimmer Karl, Lich, 3. Pr.; Keck Philipp, Lich, 3'. Pr.; Bausch Emil, Langsdorf, 3. Pr.; Köh­ler Otto I., Langsdorf, 3. Pr.; Roth Wilh. VI., Langsdorf, 21.; Jhring Julius, Lich, 21.; A bohn K. Hrch., Lich, 21.; Reitschmidt Hrch., Eberstadt, A.; Albach K. Ludw. II., Lick, 21. m

Klasse VI: Nathes Karl Wilhelm, Lich, 1. Pr.; Köhler Otto I, Langsdorf, 2. Pr.; Walz, Karl V., Lich, 2. Pr.; Weber Ludw., Langsdorf, 3. Pr.; Wolf K. Chr., Lich, 3. Pr.; Jhring Julius, Lich, 3. Pr.; Schmidt Wilh., Langsdorf, 3. Pr.; Albohn K. Hrch., Lich, 2t.; Schmidt Wilh., Langsdorf, 21.;

Klaffe VII: Hofmann Adam, Ehrenpreis; Bommersheim Hrch. Friedr., Langsdorf, 1. Pr.; Nathes K. W., Lich, 2. Pr.; Jhring Julius, Lich, 2. Pr.; Weber Ludw., Langsdorf, 2. Pr.; Köhler Karl III., Langsdorf, 2. Pr.; Schäfer H. K. Ludw., Lich, 3. Pr.; Köhler Hrch. III., Langsdorf, 3. Pr.; Schäfer H. K. Ludw., Lich, 3. Pr.; Fauerbach Friedr., Eberstadt, 21.; Gasche Wilh., Muschenheim, A Köhler Otto I., Langsdorf, A.; Wolf Karl Chr., Lich, 21.; Walter Karl, Oberbessinaen, 21.

Klaffe VIII: Walz Karl V., Lich, 3. Pr.; Vogt Karl I., Lich, 3. Pr.; Köhler Hrch. III., Langs- dorf, 2t.; Keck Phil-, Lich, 2t.; Roth Wilh. VI., Langsdorf, 21.

Klaffe IX: Jhring Julius, Lich, Ehrenpreis; Schmidt Ludw. I., Langsdorf, 2. Pr; Fauerbach Friedr., Eberstadt, 2. Pr.; Weber Ludw., Langs- dorf, 2. Pr.; Hofmann Adam, Langsdorf, 2. Pr.; Köhler Otto, Langsdorf, 3. Pr.; Köhler Heinr. III., Langsdorf, 3. Pr.; Nathes Karl Wilh., Lich, 3. Pr.; Keck Philipp, Lich, 21.

Die Milchleistungsbewertung.

1. Fauerbach Friedrich, Eberstadt, A.; 2. Märle Karl Friedr., Lich, 2t.; 3. Schmidt Ludw. I., Langs­dorf, 21.; 4. Köhler Otto I., Langsdorf, 3. Pr.; 5. Schiel Heinr. I., Langsdorf, 21.; 6. Weber Ludw., Langsdorf, 21.; 7. Albach Karl Ludw. II., Lich, 2. Pr.; 8. Derselbe, 1. Pr.; 9. Münch Heinr. I., Großen-Buseck, 3. Pr.; 10. Harbach Heinr. VIII., Großen-Buseck, 21.; 11. Fauerbach Friedr., Eber­stadt, 2. Pr.; 12. Keblowsky Karl, Niederbessingen, A.; 13. Derselbe, 21.; 14. Hofmann Adam, Langs­dorf, 1. Pr.; 15. Weber Ludwig, Langsdorf, 21.

Das Ergebnis der Bullenbewertung.

Die Richtuna der zur Versteigerung gelangenden Bullen hatte folgendes Ergebnis:

Je einen zweiten Preis erhielten: Be­sitzer: Adami Joh. Hrch. II., Nieder-Weisel; Weicker Otto, Zell; Schmidt Otto, Angenrod und Mack Fr. Ww., Nieder-Weisel.

Je einen dritten Preis erhielten: Be­sitzer: Knauß, Bürgermeister, Stangenrod; Caspar Otto, Zell; Schiel Heinr. I., Langsdorf; Weber Ludwig, Langsdorf. .

Je eine Anerkennung erhielten: Besitzer: Hofmann Gg. Karl, Stangenrod; Bender Ernst, Griedel; Seipp Heinr., Trais-Münzenberg; Hof­mann Adam, Langsdorf; Häuser Christian, Ostheim.

Nachdem die Bewertung der Bullen durchge- , führt worden war, schritt man zur Versteigerung der Tiere. Die Nachfrage war alledings mäßig. Es wurden nur vier Bullen zu einigermaßen befrie­digenden Beträgen verkauft.

i Den originellen Abschluß des Marktes , bildete ein Umzug der prämiierten Tiere durch verschiedene Straßen der Stadt. Für die ° Marktbesucher war auch hinsichtlich der Unterhat- ; tunq gut gesorgt. In verschiedenen Lokalen der > Stadt 'wurde musiziert und getanzt. Einige Jux« ' geschäfte boten allerlei Kurzweil. Erst am späten . Abend machte man sich auf den Heimweg.

Datum

% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 % ehem.7°/«» Dt.ReichSanl. 0.1929 6Ki% Doung-Anlelhe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablüs.-Schulv mit

AuSlos.-Rechlen ...........

DeSgl. ohne Auölol.-Reckte......

t% ehern.8% Hess. BoUSstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

6% Heff. Landesbank Darmstadt ®olb M. li...............

6y«% Heff. LandeS-Hypotheken- 5ant Darmstadt Ötqiri.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten..........

Deutsche Komm. Sammelabl. An- lethe Serie 1 mit AuSlof.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hhp.-Bank gloldpfe. 15 unkündbar bis 1935 1% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bunk Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

%% ehem. 4V,% Franks. Hyp.-

Vank-Ltqu.-Pfandortese.......

ehem. Rheinische

Hhp.-Bank-Llliu.-Äoldpfe. ... «% ehem. 8% <jfr. Landespfand- brietanstalt, Pfandbriefe R. 19 % ebcm. 7% Pr. LandeSpfand- vriefanstalt, Pfandbriefe 8t 10 Eteuerautsch. Verrechnungskurs

Frankfurt a.M.

börse

Frankfurt a. Ul.

Serlln

Schluß- hirt

Gchlußk. Abend- börfe

Schluß- kurs

Schlußk. Ulinag» börfe

Datum

23-5-

24-5.

23-5-

24-5-

«ansselder Bergbau ..

.......0

69

68,65

68,75

KokSwerke .......

.......0

94,25

94,5

Phönix Bergbau......

.......0

47,25

48

47,25

47,5

Rheinische Braunkohle»

.....10

222,65

222,5

222

221,5

Rheinstahl.......

.......0

90,65

91,4

90,5

91,25

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

40,4

40,5

40,75

40,65

Otavi Minen ........

.......0

14

14

14

14

Kaliwerke Aschersleben.

.......6

107

107

Kaliwerke Westeregeln .

.......6

107

106,5

107

107

Sollwert, Salzdetfurth

.....

144

144

144

1« IJUIK

Franliuri a. Ul.

1 UCII -puptci < Berlin

Schluß» kurS

Schlußk. Abend­börse

Schluß» furt

Gchlußk. Mittag» börse

23-5-

24-5-

23-5-

24-5-

23-Mai

24-Mai

Amtliche DloHcrung

Geld | Drlei

Amtliche Notierung

Geld | Srie

Buenos Aires

0,583

0,587

0,583

0,587

Brüssel.....

58,43

58,55

58,48

58,60

Rio de Jan. .

0,209

0,211

0,159

0,161

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,79

56,91

56,74

56,86

Danzig.....

81,60

81,76

81,60

81,76

London .....

12,715

12,745

12,705

12,735

HcliingforS..

5,624

5,636

5,624

5,636

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ....

169,53

169,87

169,53

169,87

Italien.....

21,29

21,33

21,29

21,33

Japan ......

0,754

0,756

0,756

0,758

Jugoslawien

Oslo.....:

5,664

5,676

5,664

5,676

63,89

64,01

63,84

63,96

Wien.......

47,20

47,30

47,20

47,30

Lissabon ....

11,57

11,59

11,57

11,59

Stockholm...

65,53

65,67

65,53

65,67

Schweiz ....

81,23

81,39

81,30

81,46

Spanien....

34,27

34,33

34,29

34,35

Prag.......

10,43

10,45

10,43

10,45

Budapest ...

Neuyork...

2,494

2,498

Sanknoten

2,018

2,022

Berlin, 24-Mai

Geld