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^.A.-'Spoit

Das traditionelle Schauinsland-Rennen, das in

Das traditionelle ^cyaumsiand-^ennen das m. ^asch nen-Klassen und in der kleinen Beiwagm- L>ef«m Jahre zum ersten Male alsGroßer Berg- st'2 (i i4)"(cin konnte.Bobby" Kohlrau,ch Preis von Deutjchland ausgetragen wurde, war , bei den Sportwagen erfolgreich und

wieder -in ganz großer Erfolg Bei schönstem g-rnst Burg aller (Berlin, bracht- einen Sport- Wetter umfaum en Zehntaufende d,e kurvenreiche llnh' in,n R-nnwaaen-Laus an sich.

und einen Rennwagen-Lauf an sich.

scherseits keine sonderlichen Erwartungen gesetzt

werden. Besonders die deutschen Amateure hatten

Pech, und so war der einzige Erfolg der 4. Platz

wäre. Die anderen

-orenz, Klöckner, Hasselnberg

Deutschland im Gegelslug voran!

tätigen gewährt werden muj satz halten wir fest.

Mit Beginn der neuen Spielserie haben wir da­her für die Erwerbslosen zum Besuch der Sport-

Zu dem bereits gemeldeten Volks- und Mann­schaftsschießen, das der Schützenverein Gießen Mitte September veranstaltet, sind die Vorbereitun­gen bereits so weit gediehen, daß mit einem guten Gelingen gerechnet werden kann. Nähere Einzel­heiten werden zu gegebener Zeit bekanntgemacht

den, daß Arbeitslose beim Lösen von Eintritts­karten den von den Vereinen mit der Kontroll- Kassenführung Beauftragten vom Arbeitsamt -oder vom Wohlfahrtsamt ausgestellte Ausweise vor­zeigten, die bei genauer Durchsicht als ungültig an- gesprochen werden mußten. Teilweise waren diese Ausweise letztmalig vor Jahresfrist oder noch län­gere Zeit zurückliegend abgestempelt worden. Fer­ner konnte beobachtet werden, daß Sportplatz­besucher Eintrittskarten einmal gegen Vorzeigung alter ungültiger Ausweise, zum anderen auch ohne Ausweise an Erwerbslosen-Kassen lösten, mit der Begründung, ihre Ausweise vergessen zu haben, obwohl bekannt war, bzw. späterhin festgestellt werden konnte, daß alle diese Personen erwerbs­tätig und demnach zum Lösen von Karten ohne Ermäßigung verpflichtet waren.

Diesem Mißstand abzuhelfen, hält sich der Gau im Interesse der Erhöhung der Einnahmen der in Betracht kommenden Vereine für verpflichtet.

Wir vertreten nach wie vor den Standpunkt, daß den Erwerbslosen beim Besuch von Sportplätzen unter allen Umständen hinsichtlich der Eintritts-

in der Gau-Geschäftsstelle, Kassel, Weißenburg­straße 1, und soweit sie auswärts wohnen, beim zuständigen Kreisführer gegen Vorzeigung ihrer zur Zeit gültigen Arbeitslosen-Stempelkarte unver­züglich zu beantragen. Der Ausweis ist allmonat­lich der Gau-Geschäftsstelle oder dem zuständigen Kreisführer zur Abstempelung vorzulegen, denn nur die mit dem jeweiligen Monatsstempel ver­sehenen Ausweise berechtigen in Zukunft das Lösen einer verbilligten Eintrittskarte.

Es wird besonders darauf hingewiesen, daß die Karten in keinem Falle übertragbar sind. Bei Ver­

etwas in den Knochen zu liegen, denn er fuhr nicht mit der sonst bei ihm gewohnten Tollkühnheit. Am Schluß lag er 26 Sekunden hinter Hans Stuck, und das will bei einem Bergrennen schon etwas heißen. Stuck brauchte für die Strecke 8:06,6 Minuten, was einem Durchschnitt von 88,779 Stundenkilometer entspricht. Er stellte damit die Tagesbestzeit und einen neuen Berg-Rekord aus. Caracciola kam nach 8:32,6 Minuten am Ziel an. Sein Durchschnitt war 84,276 Stundenkilometer. Auf dem dritten Platz landete ebenfalls ein Deutscher, Ernst von Delius (Berlin), der allerdings einen italienischen Alfa- Romeo-Wagen fuhr.

preise eine Vergünstigung gegenüber den Erwerbs- . An diesem Grund-

Einführung von Ausweisen für Erwerbslose beim Besuch von Sportplätzen.

Seit der Segelflug besteht also seit rund fünf­zehn Jahren war der Rhön-Segelflug-Wettbe- werb auf der Wasserkuppe stets ein getreues Abbild dessen, was das ganze Jahr hindurch in diesem schönsten, weil freiesten und erzieherischsten Sport geleistet worden ist. Betrachtet man nun einmal die Ergebnisse der 15. Rhön, dann gebietet die Gerech­tigkeit, festzustellen, daß der Deutsche Luftsportver­band die Aufgabe, die er sich selbst gestellt hat, tn einer Weise zu lösen vermochte, die größte An­erkennung und Bewunderung verdient.

War der Segelflug vor der nationalsozialisti­schen Revolution trotz allen Gemeinschafts­geistes doch eine ganz individuelle Betätigung, so hat der Dille unseres Luftfahrtministers Hermann Göring ihn innerhalb ganz kurzer Zeit zu einem Gemeinschaftssport gemacht. Es haben nicht weniger als 20 Segelflugzeuge während des Wettbewerbs Strecken von mehr als 125 Kilometer zurückgelegt, und 15 Ma­schinen vollbrachten Dauerflüge von mehr als fünf Stunden.

Die Zahl derjenigen Piloten, die ihre Startstelle um mehr als 1000 Meter zu Überhöhen vermoch­ten und die Zahl derer, die länger als eine Stunde in der Luft blieben, ist so groß, daß die Liste bei der feierlichen Preisverteilung nicht bekanntgegeben werden konnte. Acht junge Segelflieger, darunter der jüngste Wettbewerber mit I8V2 Jahren, holten sich das Leistungsabzeichen, die höchste Auszeich­nung, die jeder Segelflug zu vergeben hat.

Diese Ergebnisse sind bestimmt ebenso wichtig wie die großen, hervorragenden Leistungen unserer Besten, wie die Rekordflüge von Wolf H i r t h , von Ludw. Hofmann, von Wiegmeyer und Heini Dittmar, der alle schlug und sich mit seinem Streckenfluge über 375 Kilometer den Welt­rekord eroberte. Nicht das Können einiger Weni­ger entscheidet, sondern das. Leistungsniveau der Allgemeinheit. Und daß dieses sich auf einer Höhe befindet, die man noch vor einem Jahre kaum zu erhoffen wagte, das ist der größte Erfolg dieses erfolgreichsten aller bisherigen Rhön - Segelflug- Wettbewerbe. Während sich früher dieRhön" zum größten Teil über die Wasserkuppe und der ihr benachbarten Bergmassive abspielte, stand sie dies­mal fast gänzlich im Zeichen der Streckenflüge. Ge­wiß, der erste Teil des Wettbewerbes brachte mit seinen starken Westwinden und großen thermischen Segelflugmöglichkeiten ein geradezu ideales Wetter für Streckenflüge. Aber was nützt das geeignetste Wetter, wenn die Flieger nicht den Mut haben, sich vom vertrauten Hang zu lösen? In diesem Jahre hatten sie den Mut: nicht nur dieKano­nen", die allen Situationen gewachsen sind, sondern auch die Jungen, die vielleicht zum ersten Male auf der Rhön waren. Sie alle zogen aus, manch­mal in regelrechten Geschwadern und ließen sich von der Kraft der Luftbewegungen weit ins Land tragen.

Es ist nicht leicht, auf Strecke zu gehen; unbe­kannt ist das Ziel, unbekannt das Lande- gelande. Und die Maschine, die den jungen Flieger tragt, ist nicht nur fein Heiligtum, fon-

werden.

G-oßer Bergpreis von Deutschland.

Hans Stuck Deutscher Bergmeister.

sagen Lacquehays im Steherendlauf hinzu, nach­dem Paillard schon im Vorlauf ausgeschieden war. Den Sieg in der Straßen-Weltmeisterschaft der Be­rufsfahrer holtsn sich dafür die Belgier, die nicht nur durch Kaers den ersten, sondern auch durch Daneels den 3. Platz belegten. Scherens war bei den Berufsfliegern auch diesmal eine Klaffe für sich. Besser als erwartet kamen schließlich noch die Holländer mit dem Sieg Pellenaars in der Stra­ßen-Weltmeisterschaft und dem 2. Platz van Dliets in der Amateur-Flieger-Meisterschaft, etwas schlech­ter als wohl erwartet die Schweizer weg: auch die Dänen spielten gar keine Rolle, von den übrigen beteiligten Nationen nicht zu reden.

*

Die Lage im internationalen Radsport ist durch den Verlauf und die Ergebnisse der Leipziger Welt­meisterschaftskämpfe in mancher Hinsicht deutlicher oder auch etwas anders als bisher gezeichnet wor­den. Die Vorherrschaft im internationalen Amateur- fliegersport ist umstritten. Merkens' überragende Stellung hat durch die Leipziger Niederlage eine empfindliche Erschütterung erlitten. Ein gewisser Trost liegt darin, üaß Merkens nun aller Wahr­scheinlichkeit nach dem deutschen Amateursport er-

Können zeigen würde und da gab er auf! Die beiden errungenen Weltmeisterschaften im Zweier- Ra d b a l l und im Sechser-Rasenradball durch die Mannschaften der Frankfurter Germania- Wanderlust rundeten das deutsche Gesamtergebnis günstig ab.

Jedoch nicht nur Deutschland ist es so gegangen. Für die Italiener war die Niederlage ihrer Mann­schaft in der Berufsfahrer-Weltmeisterschaft eine Enttäuschung, um so mehr, als sich Guerra dem bisher noch wenig bekannten jungen Belgier Kaers zum Schluß beugen mußte, Olmo schon vorher aufgegeben hatte und auch Vergamaschi nichts zu bestellen hatte. Dafür bildete in erster Linie der Sieg ihres jungen Ama­teurfliegers P 0 l a in der Weltmeisterschaft ein Pflaster auf diese Wunde, und schließlich stellte der dritte Platz ihres Stehermeisters Severgnini hinter Metze und Krewer einen schönen Achtungserfolg dar.

Für die Franzosen wie die Belgier trifft dieselbe Cbarakterisierung in der Weise zu, daß die ent­täuschten Hoffnungen bei den Franzosen, die über­troffenen Erwartungen bei den Belgiern waren.

Der französische Radsport ist ohne jeden Titel von Leipzig heimgekehrt.

Bei den Amateurfliegern brachte es Leute noch auf den dritten Platz, bei den Berufsfliegern endeten Gerardin und Michard hinter Scherens und Rich­ter. Mit einem undankbaren 2. Platz muhte sich auch Deforge im Amateurstraßenrennen begnügen, und die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Verteidi­gung der Berufsfahrer-Straßen-Weltmeisterschaft wurden völlig enttäuscht. Der vorjährige Meister Speicher konnte infolge einer Sturzverletzung über­haupt nicht starten, der Vorjahrszweite Magne spielte zum Schluß keine Rolle mehr, Lapebie mußte aufgeben. Und dann kam noch das Ver-

So blieb noch die Entscheidung der Steher- weltmeislerschaft, und hier haben die deutschen Fahrer Wehe und krewer die auf sie ge­fetzten Erwartungen übertroffen.

Galten vorher die französischen Teilnehmer als die gefährlichsten Rivalen, so waren gerade sie zum Schluß überhaupt nicht mehr dabei. Paillard gab bereits im Vorlauf, den Metze gewann, nicht zuletzt unter dem Eindruck der ausgezeichneten Leistung des Deutschen Meisters entmutigt auf. Hatte der vorjähriae Lacquehay den anderen Vorlauf über-

Die Radweltmeisterschaften 1934 können in die Sportgeschichte eingehen als die Weltmeisterschaften der enttäuschten Hoffnungen und der übertroffenen Erwartungen zugleich. Vor allem für Deutschland, das zu Beginn der Weltmeisterschaften die Nieder­lage feines heißen Favoriten Merkens in der Weltmeisterschaft der Amateurflieger erleben mußte und auch die Hoffnungen enttäuscht sah, daß es

EnMschteHoffnungen/iibeltwffeneEnvMngen

Rückblick auf die Raöwel Meisterschaft n in £cipdg.

Der Amtlichen Sport-Rundschau des Gaues XII Nordhessen entnehmen wir fol­gende Veröffentlichung:

In den vergangenen Monaten konnte bei dem Besuch der Sportplätze wiederholt festgestellt wer-

Auch bei den Motorrädern und Sportwagen gab es spannende Kämpfe. Der erfolgreichste Fahrer war hier der Godesberger Loos, der in zwei Solo- ! mnfrhmpn^fnffpn lind in der kleinen Beiwaam-

Strecke und verfolgten mit Spannung die harten Kämpfe der Rennfahrer. Besonders wurde natür­lich der Start der beiden deutschen Meisterfahrer Hans Stuck und Rudolf Caracciola beachtet. Die Frage: Kann StuckCaratsch" diesmal schlagen, lag in aller Munde. Es gelang Hans Stuck. Allerdings schien dem Mercedes-Ben^Fahrer Caracciola der Sturz beim Acerbo-Pokal-Rennen in Pescara noch

Die bestehenden alten Rekorde wurden nicht we­niger als 39 mal unterboten, ein Beweis für die große Schnelligkeit der gestarteten Maschinen. Es gab auch zwei Ausländersiege, und zwar von dem Italiener Rosoelle in der 1100-Kubikzentimeter- und von Keßler-Schweiz in der 1500-Kubikzentimeter- Rennwagenklasse.

sind zur engeren internationalen Elite noch nicht zu rechnen. Doch auch in Italien, Frankreich, Hol­land, Schweiz sind die größeren 'Könner sehr selten. Im Berufsfliegersport ist die Lage völlig unver­ändert geblieben. Der Belgier Scherens, der Deut­sche Richter, die Franzosen Michard, Gerardin, Faucheux, und nur noch wenige andere bilden nach wie vor die erste Klasse.

Stärkere Veränderungen sind im Straßenrenn­sport hervorgetreten. Das Amateurrennen stand im Zeichen der neuen Leute. Unsere deutschen Fahrer Scheller, Krückl, Weiß sind bestimmt besser, als das Endergebnis zum Ausdruck bringt.

Itebrigens wurde das entscheidende Rennen in einem Durchschnittstempo von 41,920 Stunden­kilometer gefahren, d. h. mit einer bisher noch in keinem Straßenrennen der Welt erreichten Ge­schwindigkeit!

Das erfolglose Abschneiden der Italiener und der Franzosen im doppelt so langen Berufsfahrer­rennen, mag auch darauf zurückzuführen fein, daß es sich nicht um ein Straßenrennen handelte, wie es diese Fahrer in erster Linie gewöhnt sind, sondern mehr um ein Rundstreckenrenn auf dem auch die Vertreter desFlachlandes" gewannen. Wer den Ver­lauf beobachtete, konnte feststellen, was es heißt, mit N a t i 0 n a l t a k t i k" zu fahren. Führten Olmo und Vergamaschi, so versuchte hinten Guerra, das Tempo der übrigen Teilnehmer zu mindern. Lag Guerra vorn, so konnte man den Eindruck Haben, daß Olmo hintenbremste". Allerdings: zum Schluß half alle Taktik nichts, da Guerra doch noch einen Fehler machte und sich von dem Spurtfahrer Kaers schlagen ließ.

Taktisch gefahren wurde auch die Steherweltmei­sterschaft von deutscher Seite. Dabei muß besonders die Leistung Krewers anerkannt werden, der ein ge­radezu unüberwindliches Hindernis für Lacquehay darstellte und damit Metze seine Aufgabe erleichterte.

Für den deutschen Stehersport stellt Leipzig einen Erfolg dar, der das Ansehen der deutschen Fahrer weiter zu steigern geeignet ist. E.

halten bleibt, was im Falle seines Sieges wohl nicht mehr der Fall gewesen deutschen Fahrer Lorenz,

eins^führer. Letzteren wird empfohlen, zur wirk­samen Durchführung einen Abdruck der Maßnahme am Sportplatzeingang auszuhängen.

Riemann, Fußball-Gauführer. Fr. V a up e l, Gau-Kassenwart.

Terminliste der Dorserie der 2. Kreiö- klaffe Gruppe Biebertal.

9. September: Erda Fellingshausen, Franken­bach Hohensolms, Kinzenbach Krofdorf-Glei­berg II, Vetzberg Wißmar, Launsbach Turn­gemeinde Rodheim.

16. September: Fellingshausen Frankenbach, Hohensolms Launsbach, Krofdorf II Vetzberg, Wißmar Erda, Kinzenbach Rodheim.

23. September: Frankenbach gegen Kinzenbach, Launsbach Krofdorf II, Vetzberg Hohensolms, Erda Rodheim.

30. September: Fellingshausen Vetzberg, Krof­dorf II Frankenbach, Hohensolms Erda, Rod­heim Wißmar, Kinzenbach Launsbach.

7. Oktober: Vetzberg Rodheim, Frankenbach gegen Erda. Launsbach Fellingshausen, Wiß­mar Hohensolms.

14. Oktober: Erda Kinzenbach, Rodheim gegen Krofdorf II, Fellingshausen Wißmar, Vetzberg gegen Frankenbach.

21. Oktober: Hohensolms Fellingshausen, Krof­dorf II Erda, Wißmar Frankenbach, Launs­bach Vetzberg.

28. Oktober: Fellingshausen Krofdorf II, Erda gegen Launsbach, Frankenbach Rodheim, Kin­zenbach Hohensolms.

4. November: Krofdorf II Wißmar, Launsbach gegen Frankenbach, Rodheim Hohensolms, Fel­lingshausen Kinzenbach.

11. November: Kinzenbach Vetzberg, Rodheim gegen Fellingshausen, Wißmar Launsbach.

18. November: Vetzberg Erda, Kinzenbach gegen Wißmar, Hohensolms Krofdorf II.

Schützenverein Gießen.

Wiederum kann der Schützenverein Gießen von sehr beachtlichen Erfolgen berichten. Wenn auch vom kürzlich in Leipzig stattgefundenen Deutschen Bun­desschießen noch nicht sämtliche Resultate bekannt- gegeben worden sind, so steht doch heute schon fest, daß sich die daran beteiligten Gießener Schützen bestens placiert haben. Mit dem 2. Preis auf Pi­stole-Meisterscheibe und dem 11. Preis auf Pistole- Festscheibe steht Georg Schilling unter den deut­schen Schützen an ganz hervorragender Stelle. Unter zirka 3000 Bewerbern konnte er damit den goldenen Eichenkranz auf Pistolen-Meisterschaft erringen. Willi Georg vermochte auf Kleinkaliber-Meister­schaft einen silbernen Eichenkranz zu sichern. Wie oben erwähnt, sind noch nicht alle Resultate dieses größten und bedeutendsten Schießens Deutschlands ermittelt, und es wird demnächst weiter darüber berichtet werden können.

Der vergangene Sonntag sah die Gießener Schüt­zen auf dem Gauverbandsschießen Hessen und Hes­sen-Nassau in Laubach. Hier holten sich Gg. Schil­ling, Heinrich Appel und Willi Georg im Mannschaftsschießen den 1. Preis und somit die Gau­kette. Als Einzelsieger gingen Gg. Schilling mit dem 2., Heinrich Appel mit dem 6. und Willi Georg mit dem 11. Preis aus dem Wettkampf hervor. Weiterhin erhielten:

300-Meter-Feldfestscheibe: H. Sauer, 6. Preis, Hch. Appel, 8. Preis.

175-Meter-Standfeftscheibe: W. Georg, 5. Pr., Gg. Schilling, 7. Preis, Dippel, 11. Preis.

175-Meter-Wehrmannfeftscheibe: Gg. Schilling 1. Preis (Ehrenpreis der Stadt Laubach).

100-Meter-Auflegefcheibe: Fr. M ö b s, 4. Preis, H. Sauer, 8. Preis, W. Georg, 14. Preis.

fehlungen wird die betr. Karte eingezogen. ... .

Wir bitten um schnellste und geeignete Bekannt- legen gewonnen, so brachte er im Endlauf eine um so gäbe dieser Anordnung durch die Kreis- und Ver- größere Enttäuschung. Fast 75 Kllometer lang war- ..... ~ ' ' - " * teten die Zuschauer darauf, daß er nun fein großes

vorgelegt werden. Wir fordern daher alle heute

noch arbeitslosen Sportkameraden auf, sofern sie . . - -

zum Besuch von Wettspielen demnächst eine Preis- «n Verlauf der Straßen-Weltmelsterschaft auch noch Vergünstigung zu beanspruchen wünschen, ihren Pech, und so war der einzige Erfolg der 4. Platz Ausweis, soweit sie ihren Wohnsitz in Kassel haben,1 des 'un^n G H u f chke m der Weltmeisterschaft . . -1 - < der Berufsstraßenfahrer.

Plätze Ausweise eingeführt, auf Grund deren in - . v ...», ~

Zttunft nur noch einzig und allein eine Preisner- : R, cht e r viel eicht gelingen möge, auf deutschem günstigung gefordert werden kann. Diese Ausweise i Boden ben be!gifd)en Titelverteidiger Scherens zu müssen der Gau-Geschäftsstelle, bzw. den zuständi- besiegen. Richter wurde Zweiter. Merkens sogar gen Kreisführern allmonatlich zur Abstempelung nur Vierter Auf die Straßenrennen konnten deut-

dern das der gesamten Gruppe. So bürden Slreckenslüge den Flugzeugführern auch ein großes Maß von Verantwortung auf.

Es war eine Freude zu sehen, wie sie alles auf sich nahmen und hinauszogen ins Unbekannte. Mehr als ein Viertel des Erdumfanges ist während des Wettbewerbes in Streckenflügen umflogen wor­den, und ein einziger, der junge Mannheimer P> lot Ludwig Hofmann, konnte allein 1177 Kilometer mit feinem FlugzeugLan- desgruppe Baden" bewältigen. Neben diesen Streckenflügen beherrschten die ausgesproche­nen Gemeinschastsleistungen, die in diesem Jahre zum ersten Male in der Ausschreibung besonders berücksichtigt wurden, den Wettbewerb. Wer da an­fänglich den Kopf geschüttelt und gemeint hatte, Gemeinschaftsflüge seien zwar für Motor- nicht aber für Segelflugzeuge möglich, der mußte sich eines Besseren belehren lassen. Die Segelflugzeug- kette der Landesgruppe Württemberg, die den Ziel- flugpreis für Segelflugketten errang, flog nicht nur zum Heidelstein und kehrte wieder zur Kuppe zu- rück, sie absolvierte den ganzen Flug sogar im ge­schlossenen Verband und erhielt für diese besond.re Leistung auch eine Prämie zugesprochen. Ähnlich; sind die Streckenflüge der Segelllugketten zu w"r- ten, auf denen 581, 473 und 289 Kilometer zurück» gelegt wurden. Das Beispiel des Deutschland-Fluges hat Schule gemacht: auch im Segelflug sind Ge- meinschastsleistungen möglich.

In diesem Jahre ist die 300-Kilometer-Grenze überschritten worden. Heini Dittmar kam mit feinen 375 Kilometer fast bis an die 400-Kilometer-Zone heran.

3n den kommenden Jahren wird es weiter vorwärts gehen, und wir dürfen davon über­zeugt fein, daß die Möglichkeiten des Segel­flugsports heute noch keineswegs erschöpft sind. Im Gegenteil, jeder Wettbewerb, ja, jeder Flug bringt etwas Neues. Wir Deutsche aber müssen stolz darauf sein, daß wir es waren, denen die motorlose Eroberung des Luftraumes gelungen ist. Aus der Not geboren, entstanden in einer Zeit, da man mit der Willkür von Diktaten den deut­schen Aar an den Boden fesseln zu können glaubte, hat der Segelflug einen Siegeszug zurückgelegt, der uns berechtigt, große Hoffnungen in die Zu­kunft zu fetzen. Doch nicht allein Geist und Kön­nen der Piloten entscheiden, eine ausschlaggebende^ Rolle spielt auch das Flugzeug. So sehr die straffe- Organisation des Segelsluges durch den Deutschen Luftsportverband zu begrüßen ist, und so wertvoll' die Beschränkung auf nur wenige, besonders be­währte Segelflugzeugmuster im Hinblick auf die Verbilligung der Beschaffung erscheint, darf man doch die Gefahr einer Stagnation in konstruktiver Hinsicht nicht unterschätzen. Die 15. Röhn hat im Gegensatz zu den vergangenen Wettbewerben neben großen Gruppen von Standardtypen eigentlich nur drei neue und wegweisende Muster am Start ge­sehen. Die schwanzlose Maschine der Brüder Hor­ten, über die ein abschließendes Urteil noch nicht möglich ist, und die ausgezeichneten Konstruktionen Fafnir II" von Alexander Lippisch undNieder­sachsen" der Göttinger Gruppe, die bereits er­folgreich ihre Feuerprobe bestanden, waren alles, was technisch neu und wertvoll war.

Es ist also an der Zeit, die Konstrukteure wie­der auf den plan zu rufen und für das nächste Jahr anreizende preise für Reuschöpfungen auszusehen.

Alles in allem jedoch: Veranstalter und Wett­bewerber dürfen mit den Erfolgen der 15. Rhön zufrieden sein. Der diesjährige Jubiläums-Segel» flugwettbewerb auf der Wasserkuppe, der ohne jeden Unfall ablief, zeugte deutlich, daß Deutschland im Segelflug führt, daß unsere Jugend sich täglich aufs neue den Luftraum erobert und daß wir dem Ziel, das uns Reichsluftfahrtminister Hermann Göring gestellt hat, nämlich ein JBotf von Fliegern zu werden, ein beträchtliches Stück näher gekommen sind. K. J.

Radfernfahrt Berlin-Warschau.

Deutscher Sieg auf der ersten Etappe nach Schneidemühl.

Die große Radfernfahrt BerlinWarschau, die gleichzeitig einen Radländerkampf Deutschland gegen Polen barftellt, wurde am Mittwoch mit der ersten; Etappe, BerlinSchneidemühl, gestartet. Die Fahrt! endete mit einem großen deutschen Siege, konnten doch die deutschen Fahrer nicht weniger als 33/< Stunden Zeitvorsprung herausholen. Zwölf Mannl trafen in kurzen Abständen am Ziel in Schneide-1 mühl ein, und erst bann folgte ber erste Pole,^ Olecki. Sieger ber Etappe würbe ber Bielefelder! Scheller im Enbspurt nach einer Fahrzeit doit 7:35,40 Stunben für bie 249 Kilometer. Als Zwei­ter kam ber Deutsche Meister Krückl- Münchei ein. Weiß- Berlin, Hauswalb - Siegmar uni Fuhrmann- Breslau waren bie nächsten. Ii ber Länderwertung führt Deutfchlanb mit 45:34:21 Stunben vor Polen mit 48:46:42,6 Stunben. Dek Zeitvorfprung Deutfchlanbs beträgt also gen-' 3:13:15,6 Stunben.

Kurze Sportnotizen.

7 0 0 Nennungen liegen für bas vom As 23. September ftattfinbenbe Snternationr turnier vor.

Weltmeister Metze siegte am ^^oDer 10 000 Zuschauern beim Abendrennen-'^°^o°er im 100-Kilometer-Dauerrennen in /

ben vor Severgnini-Jtalien, Lacqi^ay ch,

Paillarb-Frankreich, Möller-Hanner un Pneto Spanien.

et.. .. ec- , - Üniete beim Davispokal-

Für bie 1 n 3 c JL.,se folqenbe Auslosung k°mpf gegen Dänemark Ed g z^Eer Ja- norgenommen: Sreita^ « Sonntag: Yen-

cob en, von Gramm un " Anker fei II gegen Ulrich, Tramm gegen zinrer Ja- cobfen. *

rc r~(IfTun oon 335 Kilometer bewältigte L" im Uweitbewerb au^bem tg felberg beteilig ba9CJ^xa®0? in der Tschechoslo- der vorn ber fünfte Segelflieger,

er infb&m mehr als 300 Kilometer »eit

flog. *

Silbernen Sport-Plakette.der Stadt geehrt.

- . .ha.» Weifter gehen am Wochen-

? r.e L Olnmcha-Werbesportfest in Kassel an ben Star? »TrAmener, Schein und Metzner treffen au, m! n°rdheffffche Elite und zahlreiche wertere Spitzen, fönner aus bem Reich.