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Aus aller Welt

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September ein-

Uut-rfchied zwischen dem Brun- T M'aximüm' 29,1

illon und der Montgolfiöre be- mrns fFrhfpmnpraturen in 10 cm

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IllUlUVlli --- / * * *** G q,. -

11 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe: am 22. August abends 23,8 Grad, am 23. August morgens 19 Grad. Niederschläge 4,8 mm. Sonnen­scheindauer 9,1 Stunden.

Das Aordbuch der belgischen Stratosphärenflieger.

geleitet.

Hindenburg und die Herrnhuter Losungen.

In den Berichten über Hindenburgs Heimgang war, wie man sich erinnert, von einem Spruch­buch die Rede, in dem der verstorbene General­feldmarschall noch in den letzten Stunden seines Lebens gelesen hat. Es hieß auch, daß Hindenburg einen Spruch besonders angestrichen habe, nämlich: Mit der einen Hand führte er das

haben.

Lin unbekanntes Flugzeug ins INeer gestürzt.

Bei Dieppe ist ein blau angestrichenes Flug« zeug ins Meer gestürzt. Es kam aus der, Richtung von England und kehrte kurz vor Er­reichung der französischen Küste um. Augenzeugen wollen gesehen haben, wie das Flugzeug etwa drei Kilometer von der Küste entfernt ins Meer stürzte. Man behauptet, daß es die Zeichen G. A. G. t. R, trug. Von Dieppe aus find mehrere Rettungsboots und ein Flugzeug entsandt worden, um nach dem Flugzeug zu suchen. '

Kunst und Wissenschaft.

Nürnbergs Trauerfeier für den Architekten Professor Ruff.

NIVEA

mild, leicht echäumend.

ganz wundervoll Im Geschmack.

Rechtsstellung ausschließt: die Aechtung. Diese Aechtung soll für Len Verurteilten Len Ehrentor» bedeuten. , ... .

Die Geldstrafen sollen sparsamer verhängt werden und in ihrer Höhe zu dem Einkommen des Verurteilten in einem Verhältnis stehen, ftas Vor­bild der schwedischen Tagesbuße, der t r a | mar k", könne richtunggebend sein. Die An­prangerung von Verurteilten wird a fl e lehnt, wohl aber könnte alssymbolischer Pranger" die öffentliche Bekanntmachung bei einzelnen Straftaten Anwendung finden. Weiter wird das Strafensystem ergänzt durch Vor­schläge über sichernde und bessernde Maß­nahmen.

Das System der Strafen im neuen Strafrecht

Vorschläge aus der Slrafrechlskommifsion.

München, 22. Aug. (DNB.) Der amerikanische Zeitungskönig H e a r st erklärte dem Auslands­pressechef der NSDAP. Dr. Hanfstaengl über die politische Lage u.a.:

Sie kennen mich nun seit 30 Jahren und wissen, daß es mich immer wieder nach Deutsch­land gezogen hat nach München, Nördlin­gen Dinkelsbühl, Nürnberg, Frankfurt a.M. und seit' einiger Zeit leider auch nach Bad-Nau­heim wo ich mich hin und wieder um meine Gesundheit kümmern muh, um einer neuen Etappe aufreibender Arbeit wieder gewachsen zu sein. Zu -Ibren Aerzten in Deutschland habe ich im­mer uneingeschränktes Vertrauen ge-

Deutschlands Kamps nm Friede und Gleich­berechtigung ist ein Kampf für die Menschheit. Der amerikanische Zeitungskönig Hearst über das Ergebnis des 19. August.

Luft gewesen war, landete er glatt im Norden von Eberswalde auf einer Wiese. Die Versuche werden auf dem Eberswalder Flugplatz unter Leitung des Ballonkapitäns Major Hildebrandt fortgesetzt.

Line echt amerikanische Angelegenheit: Der Mann, der sich selbst entführte.

In ganz Amerika hatte vor einigen Tagen dis Entführung des Reverend A s k e w erhebliches Aufsehen erregt. Askew, der als Prediger bei einer der großen amerikanischen Sekten angestellt war, verschwand, wie bereits berichtet wurde, plötzlich aus seinem Wohnsitz Goldsborough. Seine Frau bekundete, daß er schon seit langer Zeit Droh­briefe erhalten habe. Es traf dann auch ein Schreiben ein, in Dem ein Lösegeld für den ver­schwundenen Prediger gefordert wurde. Bald dar­auf aber wurde der Vermißte von der Polizei wohlbehalten aufgefunden. Wie der Sheriff von Goldsborough jetzt bekanntgibt, hat Askero ihm ge­standen, daß die ganze Entführungsgeschichte [eine eigene Erfindung gewesen sei. Er habe das Bedürfnis geyabt, sich einmal unbehelligt und m aller Stille erholen zu können.

Furchtbare Bluttat in den Salzburger Bergen. -* Zwei Tote, mehrere Schwerverletzte.

Der Gustav-Adolf-Derein beabsichtigt, in Derbin- Luna mit feiner diesjährigen Reichstagung, Lie am 30. September in Königsberg stattfinLen soll, eine Wallfahrt zum Tan- nenberg-Denkmal zu machen, um am Sarge Hindenburgs, der ein besonders warmer Freund des Gustav-ALolf-Werkes war, einen Kranz nieder­zulegen. Die Königsberger Tagung wird Lurch Kundgebung in Danzig am 28.September

Schwert, mit der anderen arbeitete e r."

Es ist die Frage aufgeworfen worden, in ro ei­et) e m Spruchbuch Hindenburg gelesen hat. Dazu schreibt derAufwärts":Es steht von vornherein zu vermuten, daß Hindenburg in demselben Spruch­buch gelesen hat, welches auch Bismarck fahr- aus, jahrein täglich benutzte und mit Randnotizen, und sei es auch nur mit einem Strich versah dieLosungen und Lehr texte der Bru­dergemeine!" Schlagen wir den gegenwär­tigen Jahrgang auf und blättern vom 2 August ab zurück, so finden wir bald das Gesuchte unter dem 16. Juni. Da heißt es in dem Büchlein: 16. Sonnabend, 2. Kor. 6, 110. Jes. 12. Mit der einen Hand taten sie die Arbeit und mit der an­deren hielten sie die Waffe, Nehem. 4, 11. Darauf folgt der Liedervers aus dem Gesangbuch der Bru-

tische Habsburger Angelegenheit, nämlich die der Beschlagnahme des ehemalig en kai­serlichen Besitzes, die durch die Revolutions- gefetze beschlossen worden fei. Möglicherweise werde die österreichische Regierung nach dieser Richtung etwas unternehmen. Schuschnigg wiederholte daß er d i e Politik von Dr. Dollfuß nach den Grundsätzen Unabhängigkeit und Frieden fortzu­setzen gewillt sei.

Eine Aeußerung über Las Ergebnis Les deutschen Volksentscheids lehnte er ab, La er sich nicht mit .der deutschen Innenpolitik zu beschäftigen habe. Wenn LasJournal" die Unterredung von Florenz als eine ,/an die Adresse Deutschlands gerichtete po­litische Demonstration" (!) begrüßt, kommt in an­deren Blättern d e r Z w e i f e l ü b e r I t all en s Uneigennützigkeit nicht zur Ruhe.LOrdre fragt, ob die Versicherung der italienischen Kreise, daß bei Len Besprechungen niemals von einem italienisch-österreichischen Abkommen oder einem Beistandspakt die Rede gewesen sei, wirklich glaub­haft sei. Das Blatt hält, wie auch andere Blatter, es unbedingt für notwendig, daß Außenminister Barthou eingreife und Verhandlungen mit Italien aufnehme.

Ausflüge nach dem Rhein und in den Odenwald bilden Den Ausklang.

Einführung des lieichsbischofs.

Sonntag, den 16. September, vormittags 10 Uhr, wird die feierliche Einführung des Reichsbischofs im Berliner Dom statt- finden. Sämtliche Bischöfe der Deutschen Evangeli­schen Kirche werden an den Einführungsseierlich- teiten teilnehmen. Außerdem werden die Vertreter der Synoden, des Staates, ausländischer Kirchen usw. zugegen sein.

Wallfahrt des Sustav-Adolf-Vereins zum Grabe Hindenburgs.

fohlen. Don der Einführung der Prügelstrafe hat die Kommission abgesehen. Die M i n d e st - dauer Ler Zuchthausstrafe wird wie bis­her ein Jahr betragen. Dagegen wird die M i n - be ft Dauer für Gefängnisstrafe auf zwei Wochen oder sogar auf einen Monat heraufzu- sehen sein

Rach Ausführungen von Ministerialrat Rietzsch wird im künftigen Strafrecht Len Ehre uft r a - fen besondere Bedeutung zukommen. Künftig werde die Unterscheidung zwischen Zuchthaus und Gefängnis gerade darin gefunden werden müßen, daß mit Der Zuchthausstrafe Ehrverlu ft zwangs­läufig eintritt. Für die schwersten Straftaten werde aber noch eine besondere Ehrenstrafe zu schas- fen sein, welche die Rückkehr in eine ehrenhafte

Bundeskanzler Schuschnigg an derMiera

Keine politischen Besprechungen.

werden Äm besten würde die Entscheidung Über eine solche Form in die Hände einer politischen Stelle gelegt, nicht in die des Richters.

Sodann behandelt Rietzsch bie Formen d H a f t ft r a f e n. Die Festungshaft als Kava- üerftrafe des geltenden Rechtes werde ver­schwinden. Das gelte auch fur ößn Z w e l - kampf. Das kommende Strafrecht werde ent- scheiden, ob es den Zweikampf als Erdige Form der Austragung von Streitigkeiten unter Mannern anerkennen will. Wird das bejaht, so bleiben nur noch die Fälle der frivolen Anreizung Zum Zwei­kampf, die durchaus nicht mit Ehrenhaft behandelt

P a r i s, 23. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der öster­reichische Bundeskanzler Schuschnigg ist in Nizza von Pressevertretern geradezu belagert wor­den, da die verschiedensten Gerüchte in Umlauf waren. Man spricht von einer möglichen Begegnung mit einem französischen Staatsmann, von einer Zusammenkunft mit dem in Aix-les-Bains zur Kur weilenden Stanlen Baldwin und auch von Verhandlungen mit Titulescu, der sich an der Coke d'Azur aufhält. Bundeskanzler Schusch­nigg hat es, wie bereits gemeldet, k a t e g o r i \ d) in Abrede gestellt, Laß fein Aufenthalt in Nizza politische Zwecke verfolge. Er weile für zwei Tage als Privatmann hier und werde nieman­den sehen. .

Ueber seine Besprechungen von Florenz befragt, erklärte er:Wir haben den römischen Pakt ergänzt. In dem ausgegebenen Kommunique findet man die für unser Programm bestimmen­den Erklärungen, Unabhängigkeit Oesterreichs und die Unantastbarkeit seines Gebietes." Schuschnigg bekräftigte, daß die Frage d e r H a b s b u r g e r in Florenz überhaupt nicht an gefchnit- t e n worden fei. Sie fei nicht aktuell. Allerdings gebe es für Oesterreich eine rein tnnenpoli-

bergemeine. rp . ....

Reich mir die Waffen aus der Hohe Und stärke mich durch deine Macht, Daß ich im Glauben sieg und stehe. Wenn Stärk und List der Feinde wacht. So wird dein Gnadenreich auf Erden, Darin Gerechtigkeit regiert, Und Lieb und Huld das Zepter fuhrt, Auch von mir ausaebreitet werden." Ebenfalls unter dem 16. Juni sind noch Matth.

10,24.25 zu finden und ein weiterer Gefangbuchvers.

Präsidialkanzlei.

Berlin, 22. Aug. (DNB.) Auf Anordnung des Führers und Reichskanzlers hat das bisherige Büro des Reichspräsidenten die Be­zeichnungPräsidialkanzlei" erhalten. Die dem Büro des Reichspräsidenten bisher obliegenden Aufgaben bleiben unverändert.

Das offizielle Nürnberg hatte sich im Rathaussaal zu einer Trauerfeier Der Stadt zu Ehren Les verstorbenen Architekten Prof. Ludwig Ruff, Des Schöpfers Des Entwurfes für die Kongreßhalle Der Reichsparteitage, eingefunben. Oberbürgermeister Liebel betonte, Daß Nürnberg und nationalsozia­listische Bewegung Durch den Tod des großen Archi­tekten einen unersetzlichen Verlust erlitten haben. (Bauleiter Streicher hielt Die GeDächtmsrede. Der wahre Künstler schaffe nicht für eine Volks­schicht, sonDern für alle, Die gleichen unD guten Mutes sinD. LuDwig Ruff war nicht Das Erziehungs- erqebnis einer akaLemischen Unterrichtsanstalt, son­dern er war aus sich selbst geroorDen. Das Große offenbare sich immer im Einfachsten, unb bei LuD­wig Ruff gewinne man immer roieDer Die Achtung vor Dem unverrückbaren Gesetz Des Zusammen­klangs von Maß, Stoff und Farbe. Vom einfachsten Siedlerhaus bis zur Kongreßhalle des Dritten Rei­ches ging Ludwig Ruff Den Weg Der Klarheit, Der Wahrhaftigkeit und ergreifenden Große.

Scherenschnitte von Ruth Schaumann.

Bildhauerin, Malerin, Dichterin kein Wunder, daß aus solchen Talenten eine besonders reizvolle und kunstfertige Art des Scherenschnitts kommt. Es dürfte die vielen Freunde der Künste Ruth Schaumanns interessieren, daß im Schwabin-' ger Kunstverlag, München 13, zwölf feine Scheren­schnittkarten erschienen sind.

Wettervoraussage.

Die beiden belgischen Stratosphärenflieger C o s y n s und van der Eist werden Heu e (Donnerstag) in Brüssel erwartet. Koma Leopold hat dem belgischen Gelehrten und seinem Assistenten ein herzliches Glückwunschtelegramm übersandt und Cosyns zum Offizier des K r o n e n o r d e n s, feinen Begleiter zum Ritter des gleichen Ordens ernannt.Soir" veröffentlicht unter Cobynght das Bordbuch von Cosyns, das den Verlaus des Fluges anschaulich schilbert. Danach erhob sich der Ballon am Samstag um 6 Uhr mit einer anfänglichen Aufstiegsgeschwindigkeit von 4 jDleter in der Sekunde. Um 7.30 Uhr befand sich der Ballon in einer Höhe von 11000 Meter, also an der Stratosphärengrenze. Mehrfache Versuche, nut den belgischen Funkstationen in Verbindung zu kommen, hatten keinen Erfolg. Gegen 10 Uhr war die Gegend von Nancy erreicht. Schwere Wolken verhinderten meistens die Sicht. Wenn die Erde zeitweise sichtbar war, wurden photographische Aus­nahmen gemacht. Kurz nach 11 Uhr wurde der Rhein bei Straßburg gesichtet. Erne halbe Stunde später befand sich Der Ballon im Norden der Schweiz. Die Geschwindigkeit betrug um diese Zeit 80 Kilometer in der Stunde. Gegen 13.30 Uhr wurde beschlossen, hoher zu (teigen. Es wurden innerhalb einer Stunde sieben Sacke mit Ballast abgeworfen. Die Aufstiegsgeschwindigkeit betrug drei Meter in Der Sekunde, während Die Fort- bewegungsgeschwinDigkeit sich auf 55 KUometer in Der StunDe verringerte. Um 14 Uhr befand sich Der Ballon zwischen 1 5 5 0 0 und 16 0 0 0 Meter Höhe oberhalb Der Alpen. Um 16 Uhr machten sich Kälte und F e ut i g f e i t i n Der Gondel unangenehm bemerkbar. Tie Atmung wurde schwierig, und die beiden Flieger hatten zeitweise unter starken Hustenanfällen zu leiden. Gegen 18 Uhr wurde als Standort Kärnten ermittelt. Die Flieger beschlossen daraufhin, meder- zuaehen. Um 19 Uhr war der Ballon noch etwa 10000 Meter hoch. Die Abstiegsgefchwindlgkeit be­trug vier Meter in der Sekunde. Vor Anbruch der Dunkelheit ging die Landung unter den be­kannten Umständen vor sich. Während der ganzen Fahrt wurden Beobachtungen und Messungen der kosmischen Strahlen anaestellt. lieber das Ergebnis Der Forschungen spricht sich Cosyns in seinem Bord­buch noch nicht näher aus.

Lin Freund des Rechts und der Völkerversöhnung.

Der Bischof von Ripon, Dr. Edward Ar­thur B u r r o u g h s, ist im Alter von 52 Jahren gestorben. Sein Name ist dadurch bekannt gewor­den, als er als erster die Anregung gab, am W a f - , fensti11stand auch die Toten der vormaligen Feinde zu ehren. Die britische Reaierung fntl- fierte er mit Schärfe wegen Des Ruhreinmarsches der Franzosen, indem er erklärte:Wäre Großbri­tannien energisch gegen seinen vormaligen Alliierten angesichts der abscheulichen Ruhrpolitik aufgetreten, so würden wir Frankreich gegenüber nicht dastehen wie ein Vasallenstaat".

Nach fünf Jahren aus Eis und Schnee gerettet.

Dem fowjetruffifchen EisbrecherKrassin" ist es gelungen, an der Wrangelinsel vor Anker zu gehen und die seit fünf Jahren dort weilende In- selbesatzung an Bord zu nehmen. Die Be­satzung, die zum größten Teil aus sowjetrusstschen Forschern und wissenschaftlichen Hilfsarbeitern be­steht, war seinerzeit für die Dauer von zwei Jahren auf die Insel gegangen. Da es jedoch der Hilfs- expedition nicht gelang, über das Eis bis zur Insel vorzudringen, mußten die Forscher notgedrungen fünf Jahre auf der Insel zubringen. Durch die Er- schöpfung der Batterien für Die Rabioempfänger waren sie von Der Außenwelt völlig ab« geschnitten. Infolge Des Lebensmittelmangels haben die Forscher große Qualen Durchmachen mus- en. Der EisbrecherKrassin" geht dieser Tage mit Den Geretteten in See.

Elly Beinhorn in Guatemala.

Die deutsche Fliegerin Elly Beinhorn, Die, wie bereits gemeldet, ihren Weiterflug in Coftanca infolge eines Propeller-schadens unterbrechen muhte, befindet sich seit Mitte voriger Woche als Gast des deutschen Paters Roßbach im Hochland von Guatemala, wo sie Die Ueberrefte der alten Maya­kultur besichtigt. Die Fliegerin wird im Deutschen Klub von Guatemala einen Vortrag hatten und bann gegen Ende des Monats nach San Jos6 m Costarica zurückkehren, um Den mit Dem Zeppelin Dort eintreffenhen Ersatzpropeller in Empfang zu

minifterium hat in Der neuen ©efinft über tommenDe deutsche Strafrecht (Verlag Franz Bahlen) wichtige Leitsätze über das System der Strafen aufgestellt, die nach der Ansicht ihres Verfassers im künftigen Recht geltend sein sollen. Die Todesstrafe soll beibehalten werden. Das neue Strafrecht müsse auch die V oll st re k- tung dieser Strafe regeln. Italien sieht Erschießen vor, Polen Erhängen, der französische Entwurf von 1932 das Fallbeil. Nach deutschem Empfinden sei Das Erhängen d i e schimpf 11 ch sie Fo r m Der Vollstreckung, Dem trägt Das Gesetz vom 29. März 1933 Rechnung (Lex Lübbe), wonach Die Regierung Das Erhängen anorDnen kann, wenn Die Straftat sich gegen Die öffentliche (öidjerljett richtete. Wollte man Dem Empfinden der Mitwelt entsprechen, müßte die Hinrichtung öffentlich vor sich gehen; dagegen sprechen jedoch naheliegende Gründe. Ministerialrat Rietzsch gelangt zu Dem Er­gebnis, daß Das Erschießen dem M i I i t a r - ft r a f r e d) t, Dem Kriegsrecht unD Dem A u s- nahme recht oorzubehalten sei. Als R e g e l- form solle die Enthauptung weiter gelten, wobei die Frage, ob das Handbeil oder das Fall­beil benutzt werde, eine mehr praktische Bedeutung höbe Der Verfasser erwägt sodann die Frage, ob hem Aum Tode Verurteilten das T r i n k e n e i n e s elf b" ch-rs V ft ° tt e t werten foltte ober ob man ihm in Au-nahm-sallen - 'ne Schuß, mässe bereit stellen solle. So konnte der Verurteilte die Strafe an sich f e l b ft vollziehen. Die Voraussetzung wäre allerdings das Vorhanden­sein eines schnell, zuverlässig und schmerzlos wir­kenden Giftes. Mit der Möglichkeit, die Strafe an sich selbst zu vollziehen, käme der alte Gedanke zu einem Recht, einem zum Tode Verurteilten einen

werden müssen. m Ax _

Die Unterscheidung d oin ®ef an0nis

und Zuchthausstrafe soll bestehen bleiben. Die Haftstrafe wird für Die große Mehrzahl der aus a D Jt ä f f i 0 f egegangenen ©trab taten vorzusehen sein, aber nicht f d aus fahrlässigem HanLeln entstanden s (s 3- bei Gefährdung von Menschenleben usw^

Ein besonderer Ab chmtt gilt Den <5 trän) ar funaen Die Strafrechtskommission, habe erwo- q^di- in Kombination aller Schärfungen ver- äugte Zuchthausstrafe zueiner besonderen S.ra -

r V, "bnsie rifh feinere Unter cheidungen IN Der Araxis'nur allzuleicht verwischen. Die Sommtlfioe habe ferner die Einführung emer weiteren Frev heitsstrase, derZwangsarbeit oberFron erwoaen Die Zweckmäßigkeit einer derartigen Strafe sei jeboch eher zu verneinen. Dagegen werde die Zwangsarbeit im Freien als eine F o r m beä Vollzugs der Zuchthaus st rase emp-

nehmen.

Lin heihluftballon mit Passagier 800 TNeter hoch.

Auf Dem Flugplatz Der Eberswalder Fliegerorts- gruppe in Finowfurth hatten sich zahlreiche Inter- eHenten zum Aufstieg eines Heißluftballons Der« sammelt. Es.handelte sich um einen Ballon, der nicht wie üblich mit Gas gefüllt wird, sondern feinen Auftrieb durch heiße Luft erhält, die mittels einer mit Rohöl gespeisten Heizanlage erzeugt wird. Es handelt sich Dabei aber nicht um eine Rückkehr zu Den Anfängen her Luftfahrt, zu der Montgolfiere. Der Unterschied zwischen dem Brun- nerschen Heißluftballon "D d:- ha-

st'eht darin, daß jener eine regulierbare Dauer­heizung erhält, demnach auch beliebig lange in der Lust bleiben kann. Die Montgolfiöre hingegen wurde bekanntlich am Boden solange mit Stroh und anderen Brennmaterialien geheizt, bis sie auf­steigen konnte. Erkaltete dann die Luft, fo kam der Ballon allmählich wieder zu Boden. In der Gondel Des Ballons, der 1500 Kubikmeter groß ist, nahm der Erfinder, der Oesterreicher Brunner, Platz. Der Ballon erhob sich langsam und erreichte in kur­zer Zeit ein Höhe von 600 bis 800 Meter. Er trieb über Finow und später über Eberswalde, wo sich die Passanten in Den Straßen stauten, um Die leuchtende Kugel, die langsam nach Osten trieb, zu bewundern. Nachdem der Ballon 30 Minuten in der

Die wir jetzt gelernt haben, f ast rote selbstver- tänhlid) hinzunehmen, eröffnen in gewissem Sinne eines Der Kapitel Der moDernen Geschichte. Ich hege Den Glauben, daß alles, was Deutschland in irgendeiner Weise nutzen kann, der ganzen Welt zugutekommt. Gelingt es Hitler, seinem Volk Frieden, Ordnung und Wege gu jener ge­sitteten Entfaltung zu erschließen die der Krieg auf der ganzen Welt in weitem Umfange vernich­tet hat, so tut er damit Gutes, nicht allem ur fein eigenes Bott, fondern für bi e gesamte Menschheit. Deutschland kämpft für seine Be­freiung von den frevelhaften Bestimmungen des Versailler Vertrages und für feine Erlösung von der boshaften Unterdrückung und Einschnürung, denen es unterworfen ist, unterworfen von Polkern, die in ihrer Selbstsucht und Kurzsichtigkeit nur Feindschaft für Deutschlands Erfolge übrig haben, der in Wirklichkeit nichts anderes ist als em Kampf, her von allen freiheitsliebenhen Volkern mit ocr« | stcmhnisooller Teilnahme verfolgt werben sollte.

In hen Salzburger Bergen ereignete sich eins furchtbare Bluttat. Zwei Burschen brangen in Die St. Pöltener Hütte auf Den Felsentauern ein unb schossen den Hüttenwirt Fritz Steinber­ger, der sich ihnen entgegenstellte, und das Vor« tandsmitglied her Sektion St. Pölten des Deutschen und Oesterreichischen Alpenoereins Pirtl nieder. Beide waren auf der Stelle t o t. Die beiden Mor- der eröffneten darauf auf die anwesenden Gäste ein rasendes P i st o l e n f e u e r. Mehrere Touristen, darunter ein Holländer, sanken schwer Der letz t zu Boden. Hieraus flüchteten die Verbrecher. Fünf Stunden nach der Tat konnten die beiden Täter, ein 17jähriger und ein 23jähriger Bursche aus Der Steiermark, oerhaftet werden. Sie sind geständig und behaupten, die Tat im Rausch begangen zu

Die Luftdruckoerhältnisse haben sich nur wenig geändert. Immer noch Derbleibt Deutschland an der Südseite der nordwestlichen Störung, so daß bet Zuführung ozeanischer Lust bas Wetter weiterhin etwas unbeständig bleibt und oereinzelt Gewitter- Störungen ober gewittrige Nieberschläge auftreten.

Aussichten für Freitag: Dunstig unb be- wölkt mit Aufheiterung, im ganzen warm. Der- einzelt auftretenbe gewittrige Nieberschläge.

Aussichten für Samstag: Weiterhin etwas wechselhaftes Wetter mit vereinzelten Schauern, kühler.

Lufttemperaturen am 22. August: mittags 28,9 Grab Celsius, abends 19,4 Grad; am 23. August

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fürdie grosse Tube

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^hinsichtlich der Volksabstimmung vom 19 August äußerte sich Hearst u. a. rote folgt. Eigentlich kommt das Resultat einer einstim­migen Willensäußerung gleich. Diese überwältigenden Majoritäten, mit benen Herr Hitler als erster die Welt in Staunen versetzt hat, unb |