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Dienstag, 21. Augustin

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhesien)

Hl 194 Drittes Blatt

OieGießenerSA. huldigt dem Führer der Deutschen

haben die Pflicht, diese Leute nicht zu enl- täuschen, wir müssen sie zu uns heranziehen, damit sie freudig mit uns marschieren.

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mir nun die Puppe auf. Ich merke

Seltsames Eheschicksal.

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Kindheit verbracht habe und

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so fremd geworden, daß sie sich kaum wiedererkann­ten. Aber die amtlichen Papiere und die Erzäh­lungen der Beiden bestätigten das unerkannte Nebeneinanderleben der Gatten. Nun erhob sich auch eine Fülle schwieriger rechtlicher Fragen. Die Gerichte, die noch immer mit der Klärung des Fal­les beschäftigt sind, haben bis jetzt lediglich entschie­den, daß Mr. Furlonger seiner ersten Frau den wöchentlichen Unterhaltszuschuß gewähren muß, zu dem er 1901 in seiner Abwesenheit verurteilt wor­den war. Da der zuständige Richter es aber ab­lehnte, den Ehegatten auch zur Nachzahlung der fälligen Unterstützungssummen für die letzten 33 Jahre zu verurteilen, so ist die Annahme berechtigt, daß er in diesem besonderen Fall es für geboten hält, die Vergangenheit ruhen zu lassen und den Frieden, den diese Menschen in ihrem Alter nach ihrem wechselvollen Schicksal so nahe beieinander auf einem so kleinen Fleck Erde gefunden haben, nicht zu stören.

ernannt.

Der o. Honorarprofessor für Rechtswissenschaften, Staats- und Völkerrecht sowie Politik an der Uni- versität Breslau, Dr. A. Freiherr F r e y t a g h- Loringhoven, ist zum Ordinarius in der Bres- lauer juristischen Fakultät ernannt worden

Professor Dr. E. S woboda von der Univer­sität Graz wurde zum Ordinarius für Bürger­liches Recht an der Deutschen Universität in Prag ernannt.

Dem o. Professor der Landwirtschaftslehre an der Technischen Hochschule in D a n z i g , Dr. O. Heuser ist die Professur für Wirtschaftslehre de« Landbaues an der Technischen Hochschule in M ü n- chen angeboten worden.

tologie vertritt, hat im Einvernehmen mit Reichsregierung einen ehrenvollen Ruf an Universität Ankara (Türkei) angenommen.

Volkes geworden. INit überwältigender Mehr­heit hat sich gestern das deutsche Volk freudig zu feinem Führer bekannt.

Ein kümmerlicher Rest von 10 Prozent Nein-Stim­men, abgegeben von Menschen aus persönlichen Vorurteilen, persönlichen Ansichten, marxistisch-kom­munistischen Ideen heraus verhetzt, diese Nein- Stimmen können wir nur wirtschaftlich wer­ten, d. h. wenn es diesen Menschen demnächst besser geht, kommen sie auch zu uns. Politik ist mit diesen Leuten nicht zu machen, noch viel weniger Staat. Heber Millionen ungültige Stimmen sind abgegeben worden von Leuten, die heute noch unbelehrbar sind, in ihrer kleinen Eitel­keit gekränkt sind, die gedacht haben, wenn Hin­denburg tot ist, dann würde das Kaiserreich wieder ausgerufen werden, oder einer von ihrer Clique an die Macht kommen. Wir müssen auf diese Leute Obacht geben, und im rechten Augenblick werden wir zugreisen und sie unschädlich machen. Im übri­gen werden sie an ihrer eigenen Dummheit zu­grunde gehen.

Wir Nationalsozialisten wollen uns nicht ein­bilden, daß diese 90 Prozent heute schon alle überzeugte Nationalsozialisten find. Viele von ihnen haben den Führer in ihrer Herzensnot nur als Retter des Vaterlandes gewählt. Wir

Jungfrau Maria Bettstroh Don E. O. Petersen.

Qocbsctmlnacb richten

Der Herr Reichsstatthalter in Baden hat den Ge­heimen Hofrat Professor Dr. Wilhelm Salo­mo n - C a l o i von der Universität Heidelberg auf sein Ansuchen zum 1 Oktober d. I. von sei­nen Amtspflichten entbunden. Professor Salomon-

»lick auf das Feldzeichen der Standarte 116 und einen Teil der Sturmfahnen. (Aufnahmen: Photo-Pfaff.)

Der ao. Professor Dr. E. H a u b e r r i s s e r der Universität Göttingen wurde zum Ordina- rius für Zahnheilkunde an der Universität Bonn

Zu einer nachdenklichen Betrachtung über enge Begrenztheit, in die manche wechselvollen menschlichen Schicksale schließlich einmünden, kann UNS eine merkwürdige Begebenheit veranlassen, die kürzlich in einem kleinen englischen Ort bei Hom- wood große Beunruhigung hervorrief. Der dort seit 1917 wohnende pensionierte Soldat Charles Fur­longer mußte nämlich plötzlich die Entdeckung machen, daß er im gleichen Ortsbezirk mit seiner ersten Gattin wohnte, die er seit 29 Jahren für tot hielt, lieber seinen Lebensgang weiß er folgendes zu berichten: Als er 1897 als Berufssoldat der bri­tischen Armee in Indien weilte, erhielt er die Nach­richt, daß ein Mädchen, dessen Bekanntschaft er vor feiner Ausreise gemacht hatte, ein Kind von ihm erwarte Er suchte die junge Mutter sofort nach sei­ner Rückkehr auf und heiratete sie. Die Schwieger­eltern aber machten dem unsteten Mann bald das Leben zu Hause so unbehaglich, daß er sich heimlich wieder zum Kolonialdienst meldete und seine Frau verließ. Einige Jahre später, es war im Jahre 1905, erreichte ihn' schließlich in Gibraltar die Nachricht, daß seine Frau verstorben sei. Nach weiterem Sol­datenleben in allen Ländern der Welt bekam er schließlich wieder Sehnsucht nach der Heickat, hei­ratete 1912 von neuem und ließ sich gegen Ende des Krieges 1917 mit seiner zweiten Frau in Flint Hill nieder, das zu Hornwood gehört. Hier ver­bringt er nun auch feine Ruhestandsjahre. Da er­fuhr er, daß seine erste Frau noch am Leben fei und feit vielen Jahren in Millbottorn wohne, kaum zwei Meilen von ihm entfernt. Zunächst schenkte er dieser Nachricht keinen Glauben, machte sich dann aber auf den Weg. Und tatsächlich: es war Mrs. Furlongerl In den fast vier Jahrzehnten hatten die beiden Ehegatten sich so verändert und waren sich

elegante Dame mit dem verlorenen Schmuck und dem überraschend gefundenen Abenteuer, Karl Lud­wig Diehl, der ein Spezialist in solchen Dingen ist, den überaus romantischen Speisewagenkellner mit der geheimnisvollen Vergangenheit. Ralph Arthur Roberts und Richard Romanowski), zwei Komiker von höchst gegensätzlichem Tempera­ment, haben reichlich Gelegenheit zur Entfaltung ihrer Talente. Paul Heidemann und Hans Richter sind vom übrigen Ensemble zu erwäh­nen. Im Beiprogramm sieht man die ergreifen­den Aufnahmen von der Trauerfeier am Tannen­berg-Denkmal. Außerdem: eine interessante Rhem- reife im Flugzeug von Mainz bis Köln.

Calvi, d'er in Heidelberg die Geologie und Palaeon- " der

Zuerst müssen wir auch heule wieder National­sozialisten fein'. IHänner und Führer der SA.! Wir müßen in und außer dem Dienst, in unfe- rem ganzen Lebenswandel fo makellos und tadellos dastehen, daß uns keiner etwas nach- fagen kann.

Ebenso geschlossen müssen wir auch auftreten, wenn Denunzianten es wagen sollten, sich an einen der Unsrigen mit ihrer gemeinen Karnpfesweise heran­zumachen. Wir wollen nicht viele Worte machen.

Bei dem lodernden Feuer wollen wir unserem Führer aufs neue schwören, unsere ganze Tat­kraft für den Führer und sein Werk einzusehen, damit für alle Zeit bestehe: ein Reich, ein Volk, ein Führer?

SA.! Stillgestanden! Unserem obersten SA.-Führer Sieg-Heil!

Mit begeisterten dreimaligen Sieg - Heil - Rufen huldigten die SA. und die riesige Menschenmenge unserem Führer und Kanzler Adolf Hitler. Hieraus folgte der Gesang des Horst-Wessel-Liedes.

Sodann erklangen, während die Stürme der SA. stillstanden, die feierlichen Klänge des von dem Spielmannszug und dem Mufikzug gespielten Großen Zapfen st re i ch s über den Platz. Die

Der Führer der Standarte 116, Obersturmbannführer Cutter, bet seiner Ansprache. Neben dem Tische stehend, von links nach rechts: Standartenadiutant Sturmbannsiihrer M ü n k e r, Ortsgruppenleiter Gießen-Mitte Kaufmann Horst, Gaumfpekteur und Kreis- leiter Klo ft ermann, Provinzialrat Vogt.

Abenteuer im Südexpretz.«

fache Bie Jagd nach dem nachtl.cherweUe gestahle- non fnfthnren Schmuck wird hier auf eine er- JIen' r* i^rtnHftUche Weife betrieben, vielmehr mU^op?rettenha t!n ^der doch lustspielmäßigen Ge- mit operel 0 i komischen Pointen. Daß

n"d°e Kriminalhandlung eine Liebesaffäre verfluch- en ist erhöht zwar ohne Zweifel die Spannung, ober dennoch kommt der aufmerksame Beschauer ni.I hpm Staunen über die merkwürdigen Begeben-

Arhlafmaqen und im Hotel nicht heraus, - U- sich^zuletzt alles nach Wunsch und Voraus- sicku entwickelt und entwirrt. Unter der Regie von Erich W-fchneck fpielen Charlotte Susa d.e

ein arger Stümper unter den ernst gewordenen Kinderblicken vor. Zu meiner Rechtfertiguna bleibt mir nichts anderes übrig, als aus meiner Zigaret­tenschachtel zwei Köpfe zu schneiden und sie den

. . Pferdeleibern aufzusetzen. Hurra, hurra letzt ist

Der hochsommerliche Tag spannt sich wie ein qUc5 jtet! Die Kinder lachen wieder. Sie tanzen

blauer Bogen über das Land. Nur einzelne kleine um ^erum und der Sonnenschein steht »hnen

weiße Wolken segeln sacht darunter und spiegeln > Aura um das fliegende, flachsblonde

im feierlichen Blau etwas von dem emsigen Treiben /z

auf den Feldern wider. Die ^^e hat begonnen. o mir nun ^e Puppe auf. Ich merke

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blauer Wegeroark und r° er ffiiefentnopf unB o gewordene Kind Mit rührender In-

dem feinen gelben Schleier des Lab trautes ]ie g die Brust drückt. Es wird mir nun auch

ein starker, Honig,Üher ®uf.e em Opfer 3um brunft a B »ruft.Brucn^ es ,

erntesegnenden Himmel empor. gelbes Labkraut gebettet liegt! - Unb eine freudige

Einige Kinder spielen am Wegrand. Zwei Ton- Welle steigt mir zu Herzen ich fpüre, rme je3 nenaapfen sind als Pferde vor eine Pappschachtel Sonne nicht nur den Kindern, sandern auch aefDamit die mit abgezupftem Labkraut hoch beladen mir selbst wie ein lichter Schein um die Schlafen ?ft Eine Holzpuppe, von vielen Kinderhänden blank- steht. Oder ist es der Widerschein von meine aeatiffen lentt das Gefährt. Als die Leute draußen plötzlichen inneren Erleben - 'st es die Erjnnerung aul dem Acker Brotzeit halten und sich im Schatten . an längst Gehörtes und Vergessenes, das nach। Poeten der auTaSen Garben niederlassen, stülpen d.e Jahren ganz zufällig hier am Wegrand Wirklichkeit Eindt>r ihren Wagen um und betten die Puppe auf wurde? , .. . . h

den duftenden Haufen gelben Srautcs. | Dort, wo ich meine Kindheit verbracht habe d

Ich komm- den Weg entlang gesch-end-r. und "ut*

schaue den Kindern zu. Warum denn die Tannern oonnen. Aber als u» bort das gelbe Lab- äTS "Ä?

sste», s:'ä. in die Zapfen. Vier kurze Strohhalme kommen a s Beine hinein und ein Graswedel als Schweiß Die Kinder jubeln. Vor lauter Eifer, richtig 3"! Hau en zu können, lehnt sich mir eines der kleinen Mädchen über die Schulter - helle Haarsträhnen kitzeln mich an der Backe, während ich mit dem Mester hantiere. Dann aber fällt eine Frage, die die Begeisterung plötzlich verstummen läßt: Warum haben denn die Pferde keine Köpfe?

Alle Augen schauen mich groß und erwartend an, 1]ns ich sehe ein, daß meine Einmischung eine Dummheit war. Die Behauptung, daß meine Pferde auch keine Köpfe gehabt haben, und daß ihre Ton- nenzanfen sogar ohne Beine und Schwänze doch Pferde gewesen waren, nutzt mir nicht viel Die Uinderphantasie ist gcftört - Zapfen, die soeben als feurige Rosse den Wagen gezogen hatten, sind fetzt Krüppel ohne Köpfe, weil s,e Beine bekamen. Die Kleinen haben recht, und ich komme mir rote

Eine riesige Menschenmenge beteiligt sich in herzlicher

Obwohl bei der Kürze der Vorbereitungszeit die Marschstraßen bis zur gestrigen Mittagsstunde noch nicht feftgelegt und auch nicht veröffentlicht werden konnten bis zu dieser Zeit war es-uns wenig-

Die Marschstrecke wurde im Verlaufe des gestri­gen Spätnachmittags auf folgende Straßen jeft- gelegt: Vom Landgraf-Philipp-Platz durch die Sonnenstraße, Kreuzplatz, Neuenweg, Neuen Baue, Gartenstraße, Ludwigsplatz, Ludwigstraße, Bleich­straße, Hindenburgwall, Seltersweg, Kreuzplatz, Mäusburg, Marktplatz, Kirchenplatz, Lindenplatz, Walltorftraße, Marburger Straße, Steinstraße zum Oswaldsgarten.

Die Sturmbanne der SA., die Technische Not­hilfe und der Arbeitsdienst stellten sich von 20 Uhr ab auf dem Landgraf-Philipp-Platz und in den Zugangsstraßen zum Marsch bereit Eine große

Menschenmenge säumte schon hier die Fahrbahnen.

Gegen 20.30 Uhr wurden die Fackeln der braunen Marschkolonnen angezündet, das Feldzeichen der Standarte 116 und die Fahnen der Stürme wurden feierlich aus dem Standartengebäude abgeholt, dann begann in Sechserreihen der außerordentlich eindrucksvolle Marsch der politischen Soldaten Adolf Hitlers.

Unter dem Kommando des Führers der Stan­

darte 116, Obersturmbannführer Lutter, mar­schierten die braunen Kolonnen unter Vorantritt des Spielmannszuges und des von Musikzugführer Herrmann geleiteten Standartenmusikzuges I ftrammen Schrittes einher, wobei sie, soweit die Marschmusik nicht mehr zu hören war, ihre Marschlieder fangen, die kräftig zum Nachthimmel emporftiegen. Riesige Menschenmengen standen unterwegs und bekannten sich in herzlicher Ver­bundenheit zur SA. und damit auch zu dem Ober- , ften Führer Adolf Hitler. UeberaU wurde den braunen Kolonnen herzlichste Sympathie offenbart, ! die Standarte und die Fahnen in ehrerbietigster ' Weise begrüßt, begegneten sich die leuchtenden

Der Marsch fand feinen Abschluß mit einer großen Kundgebung auf Oswaldsgar- ten. Hier waren die Sturmbanne in einem Viereck rund um den weiten Platz herum aufmarschiert. Mit ihren Fackeln boten sie, ebenso wie vorher in den Marschstraßen, ein wunderbar eindrucksvolles Bild, an dem sich jedermann herzlich erfreuen konnte. Der Aufmarsch der Sturmbanne war von einer nach vielen Tausenden zählenden Menschen- menge, die dichtgedrängt in vielfachen Gliedern hintereinander die an den Platz angrenzenden Straßen füllte, umsäumt. Nachdem alle Formatio­nen ihre Plätze auf Oswaldsgarten eingenommen hatten, sprach

stens möglich, den Fackelzug selbst anzukündigen und als ungefähre Marschstrecke auf die Haupt­straßen unserer Stadt zu verweisen, war eine _______ , ,

riesige Menschenmenge auf den Beinen, um nicht Augen der stramm marschierenden SA.-Männer mit nur Zuschauer, sondern zugleich mit der SA. begeisterten Blicken der deutschen Männer und

' r- '-----c "-----------Frauen beiderseits der Marschstraßen.

nur Zuschauer, sondern zugleich mit der. auch bei dieser Gelegenheit Bekenner zum Füh­rer und Reichskanzler Ädolf Hitler zu werden.

Nach dem überwältigenden Bekenntnis des deut­schen Volkes zu seinem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler und damit zum nationalsoziali­stischen Staat drängte es die SA. des Stand­orts Gießen, dem Obersten SA.-Führer, dem Führer des ganzen deutschen Volkes in besonderer und weithin sichtbarer Weise ihre verehrungsoolle Liebe und unverbrüchliche Gefolgschaftstreue zum Ausdruck zu bringen. Innerhalb weniger Stunden wurde von der Führung der Standarte 116 ein großer Fackelzug aller SA. - Forma­tionen des Standorts Gießen organi­siert. Diese Huldigung für den geliebten Obersten, Führer der SA., an der auch die Technische Not­hilfe und der Arbeitsdienst sich beteiligten, fand gestern abend statt.

Weise an der Ehrung.

der Führer der Standarte 116 Obersturmbannführer Lutter:

SA.-Kameraden, Nationalsozialisten, deutsche Männer und Frauen!

Gestern am 19. August 1934 ist der Schlußstein der deutschen Revolution gesetzt worden. Das große Werk unseres Führers ist vollendet.

Der Oberste SA.-Führer ist Führer und Kanz­ler des deutschen Volkes nach dem Willen des

Wir Nationalsozialisten müssen den Orden bilden, der auf Gedeih und Verderb mit dem Führer zu­sammengeschweißt ist, der sein ganzes Leben -für das Werk des Führers einsetzt, sogar sein Leben dafür hingibt. Die heute noch außenstehenden Volks­genossen müssen auf jeden Nationalsozia- listen als ein Vorbild sehen. Deshalb müssen wir in unseren Organisationen alles Klein­liche beiseite lassen im Interesse des großen Ganzen, wir müssen uns wieder zusammengeschweißt fühlen wie in der ersten Kampfzeit, wo es hieß:Was bist du?"Nationalsozialist". Dann erst kam PO., SA., HI., das alles kam erst in zweiter Linie.