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Montag, 20. Augustin

Gietzener »nreiger sGeneral-Anzekger für Gberhesien)

Nr. 195 Drittes Blatt

Gießen und Obecheffen stehen zum Führer.

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Gießen, 19. August 1934.

n^nMroidien Als erfreuliches Gesamtergebnis des Tages kön- UTräteJnenÄ verzeichnen daß unser Führer

Die beutiqe Volksabstimmung brachte in unserer^Stadt wieder ein eindrucksvolles Bekennt-' s oSerem Führer und Kanzler Adolf Hitler. Minder erdrückenden Mehrheit von 9^8 v. H. aller Stimmberechtigten stellte sich unsere Gießener Be­völkerung vertrauensvoll und zur Mitarbeit bereit hinter den Mann, in dem der verewigte Feld- maricball-Reichspräsident seinen unmittelbaren Nach­folge? als Oberhaupt des Deutschen Reiches ge- ^A?säußeres Zeichen der innigen Verbundenheit mit dem Führer zeigten die Straßen unserer Stadt schon seit Freitag mittag reichen Flaggenschmuck. Allenthalben war man eifrig beim Werk, für den Führer und seine große Lebensaufgabe zu arbeiten. Am Samstagabend traten die politischen Soldaten Adolf Hitlers, die SA. und die HI., in Gruppen werbend für den Führer in d... -------

> Mittagsstunde bis auf 95,8 v. H. am Schluffe der . Abstimmung gesteigert wurde Zu vermerken ist ' noch, daß diesmal die Studenten, die bei früheren

Abstimmungen hier mitgezahlt wurden, fehlten, da setzt bekanntlich Universitätsferien sind.

Mit größtem Interesse sah man allenthalben dem (Ergebnis entgegen. Unser Abstimmungs-Sonder. dienst ermöglichte es uns, schon bald nach 19 Uhr die ersten Teilresultate aus der Stadt und aus dem Kreise Gießen bekanntzugeben Fortlaufend folg en dann die weiteren Ergebnisse Bis etwa 21.15 UJr konnten wir neben dem Ergebnis der Stad Giehen auch die Berichte aus den oberhessischen Kreisen und das Gesamtergebnis der Provinz Oberhessen durch unseren Aushang veröffentlichen Daneben ging die Bekanntgabe einer Reihe besonders interessanter Teilergebnisse aus dem Reiche einher. __

Sturmbannführer Walter gibt die letzten Anweisungen für die Werbeaktion der SA.

Das Ergebnis im Kreise Gießen.

Gemeinden

® Stimm- * berechtigte i#*.

_ 9Ihn<>npbene

cO Stimmen ® einschl. Stimmscheine

Ja

19.8.34

Nein \

19.8.34

ngültige Stimmen

19.8.34

Albach ...........

Aliendorf a. d. Lahn..... 1

Allendorf a. d. .......... 1

Allertshausen......... 1

Bettenhausen........ 1

Birklar........... 1

Burkhardsfelden....... 1

Dorf-Gill..........

Ettingshausen........

Geilshausen.........

Grohen-Buseck........ |

Großen-Linden........ 1

Grünberg..........

Heuchelheim.........

Leihgestern.........

Lich. - - -.........

Lumda...........

Muschenheim ........

Nieder-Bessingen.......

Ober-Bessmgen.......

Ober-Hörgern........

Odeuhausen.........

Queckborn..... * *

Rabertshausen........

Reinhardshain

Rodheim...........

Rödgen...........

Röthges...........

Rüddingshausen.......

Ruttershausen........

Staufenberg.........

Steinbach..........

Steinheim..........

Stockhausen.........

Trais-Horloff.........

Treis a. d. ...........

Trohe............

Utphe............

Billingen..........

Watzenborn-Steinberg.....

Weickartshain........

Weitershain.........

276 584 916 238 914

465 1 453

247 |

321 I

258 I 762 1 342 |

496 I 175 I 725 297 397 422 730 348

24536 222

1513 1699 1734 515 289 294 416 2022 826 1275 329 318

1436 411

1365 705 346

1281 2011

243 1704

699 283 | 492

229 470 237 228

I 461 270 230 | 230

233 482 123

I 205

744 256 516 182 527 362 404 224 676 797 344

97 311 1 868

165 345 757

1726 279 393 | 2733

272 I 583 903 235 884 463 I 449 |

247 I 305 I 253 I 733 I 328 1 494 I 174 |

718 292 384 414 698 344 23516 218 1498 1663 1668 I 501 284 293 415 1996 800 1174 326 308 1435 398

1332

683 342 1261 1983 243 1680 673 282 492

I 219 461 233 221 451 265 223 216 230 471 123 203 711 263 511 180 514 357

I 399

I 224 660 787 333 96 303 851 164 330 738 * 1703 271 393 2682

246 531 886

234 808

445 I

432 I

246 I

297 I

247 I

635 I

312 I 458 I 174 |

711 |

292 349

407

656

343

20648

205 1359 1523 1580

452 280 290 403

1744 761

1119 322 305

1344

398 1275

643 329

1178 1877

231

1597 661

280 485

214 443

231

218 436

253 212

214 193

443 121

203 667

262 472

179 511

| 327

I 396

220

I 637

766

325

95 297

834 124

323 724

1503 269

391

2144

17

44

11

1

70

7 1

14

1

4 1

6 I

71

13

25 1

6

27

1

37

2392

9

100

96

68

39

3

2

7

190

31

30

2

2

77

44

34

5

75

84

9

50

11

2

6

3

12

2

11

5

6

1

21

10 1

33

35

1 1

15

2

4

14

16

1 1

2

8

28

6

6

155

2 1

469

9

8

6

6

11

3

4

27

3

11

1

8

6

5

1

476

4

39

44

20

10

1 1

5

62

8

25

2

1

14

13

6

8

8

22

3

24

1

1

2

6

3

4

7

1

16

18

1

11

1

4

2

15

9

5

7

4

9

12

1

8

45

1

69

Insgesamt .

1 72444

70423

| 64645

| 4604

| 1174

m, »-»iHS'ÄSS'wäS

und Kanzler Adolf Hitler in Gießen und in der Provinz Oberhessen wiederum die --druckende Mehrheit der Bevölkerung geschlossen hinter sich § sieht, ein Ergebnis, das für diese Mehrheit unserer engeren Heimat zugleich ein starkes Bekenntnis zu Deutschland in sich schließt.

OasErgebnismGiehen

Iungmädel im Dienste des Tages der *»~g. - «n °'ndrucko°°°er Werbemarfch

und auf den Plätzen in Erscheinung. Trommelwirbel i und Trompetensignale erklangen und Sprecher vr ; lasen Ausrufe, die auf die Bedeutung des 19. August für Deutschland aufmerksam machten.

Am Sonntag früh fanden Propagandamarsche ftati ferner toten, ebetifo wie schon am Samstag, abend Sprechchöre der SA. und der HI. auf. Unsere Mitbürger brachten der regen Werbung überall starkes Interesse entgegen. Der heutige Tag stand von den srühen Morgenstunden an ganz im Zeichen des bedeutungsvollen Ereignisses. Die Auf­forderung, schon srühzeitig zur Abstimmung zu gehen, hatte beim größten Teil unserer Bevölkerung ein starkes Echo gefunden. In den Vormittagsstun­den herrschte in den Straßen schon starker Ver­kehr Vor einigen Abstimmungslokalen hatten sich bereits vor dem Beginn der Abstimmung, also vor 8 Uhr, zahlreiche Stimmberechtigte eingefunden, um so früh wie möglich ihrer höchsten Staatsburger­pflicht zu genügen. Die Abstimmungsvorstande hatten denn auch von Anbeginn an ununterbrochen lebhafte Arbeit zu bewältigen, denn der Zustrom der Stimmberechtigten nahm im Verlaufe des Vor­mittags immer mehr zu. Bemerkenswert ist daß auch viele hochbetagte Volksgenossen und Volks- Genossinnen schon früh an den Abstimmungsurnen ?ur Stimmabgabe erschienen waren. Zur Beforde- rung dieser Stimmberechtigten standen zahlreiche Autos zur Verfügung, die von den alten Leuten gern benutzt wurden, weil ihnen dadurch die Stimm­abgabe erheblich erleichtert war Die rege Beteili­gung an der Abstimmung brachte es mit sich, daß bis xur Mittagsstunde im Durchschnitt etwa 75 v. H. aller Stimmberechtigten bereits ihr Stimmrecht aus- geübt hatten, in einigen Wahlbezirken lag^dle Pro- Aentzahl sogar noch erheblich über dem vorerwahn. len Durchschnittssatz. Dabei ist besonders zu beachten dak bis zu dieser Stunde noch keine Sch epparbeit eingefetzt Chatte. Im «erlaufe des Nachmittags wur- bei? die Abstimmungslokale weiterhin sehr regeb - sucht so daß überall für die Abstnnmungsvorstände reichliche Arbeit zu leisten war. Das Ergebnis be- ltand darin, daß der Stand von 75 v. H. um die

Wahlbezirk | --1

(Stimm- berechtigte

5 Abgegebene oo Stimmen einschl. w Stimmscheine

Ja

19.8.34

Nein

19.8.34

Ungültige Stimmen

1

1228

1215

1036

151

28 |

11

1266

1281

1090

161

30 1

Hl

1393

1415

1237

143

35 |

IV

1318

1324

1134

151

39 1

v

1203

1226

1037

168

21 |

VI

1275

1346

1123

184

39

VH

VIII

1324

1428

1297

1638

1179

1474

99

136

19

28

IX

1475

1489

1322

134

33

x

1322

1322

1178

117

27

XI XII XIII

1201

1041

982

1227

1049

1010

1125

920

889

79

106

105

23

23

16

25

28

XIV

XV

1480

1168

1528

1204

1417

1046

86

130

XVI

1070

1092

950

129

13

23

23

XVII

XVI11

1085

1045

1088

1066

937

874

128

169

XIX

XX

350

349

340

340

8

_____8

1

Zus

| 22304

1 23516

| 20648

| 2392

| 476

_