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§am§tag?8. August 1954

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Nr. 192 viertes Blatt

Hitlers Verbundenheit mit dem Volk.

Ein Herz und eine Seele mit seinen alten Mitkämpfern.

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Der Stimmzettel am 19. August

So mutz das Kreuz gemacht werden!

Stimmst Tu, deutscher Mann, und Tu, deutsche Sron, der In diesem Gesetz getroffenen Siegelung zu?

in Auftrag gegeben, die Zementindustrie hat eine 1 zwanzigprozentige Auftragsmehrung gegen­über den vergangenen Jahren zu verzeichnen, funf- zigtausend Tonnen Stahl für Brücken im Zuge der Reichsautobahnen beschäftigen zur Zeit Tausende von Arbeitern in den deutschen Brückenbauanstalten. Das Rad läuft, und es ist ein Schwungrad, das nicht so schnell wieder stillstehen wird.

Wodurch kam das? Denken wir zuruck an die Jahre 1928 bis 1932, in denen eine Regierung nach der anderen versuchte, der Arbeitslosigkeit Herr zu werden, mit dem Ergebnis, daß jedes Jahr eine Million Arbeiter mehr als im Vorjahr arbeitslos wurde. Es ist kein Zufall, daß dies heute anders ist! Es ist kein unpersönlicher Konjunkturaufschwung, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist der Vollzug des Willens eines einzelnen Mannes, unseres Führers Adolf Hitler. Elf Tage nach der Machtübernahme hat der Kanzler bei der Eröffnung der Automobilausstellung die Inangriffnahme eines gigantischen Straßenbauprogramms angekündigt, die Durchführung wurde im ersten Regierungsjahr in Gang gebracht. Es wurde ein Bauvorhaben in die Wege geleitet, das die gr ö ß t e In g e n i e ur­auf gäbe darstellt, die je in der Welt unter­nommen wurde und unserm deutschen Vaterland das beste Straßennetz der Welt schafft."

Dies ist der Segen des gigantischen Hitlerwerks, wie ihn der Führer selbst zu Frühlingsbeginn dieses Jahres umriß, als er das erlösendeFanget an!" rief, als an zweiundzwanzig verschiedenen Baustellen im ganzen Reich an diesem Tage die Arbeiter mit geschultertem Spaten und geschmückten Vermessungsstäben angetreten waren, um die große Schlacht zu beginnen:

Um der künftigen Verkehrsentwicklung groß­zügig die Voraussetzungen zu sichern, wurde das Riesenwerk der neuen deutschen Reichsauto­bahnen projektiert und begonnen. Es wird von den kommenden Generationen dereinst als e i n Standardwerk der menschlichen Ver­kehrsentwicklung angesehen werden. Sein Nutzen wird einst allen Deutschen zugute kommen Daran wollen wir denken, die uns das Schicksal bestimmt hat, an diesem Werk mitschaffen zu dürfen, das nicht den Interessen eines einzelnen dient, sondern allen gehört und viele Jahrhunderte lang allen dienen wird."

Längst bahnen sich nun in allen Gauen Deutsch­lands die Spaten und Bagger ihren Weg durch die Landschaft. Zwischen Berlin und Stettin, zwischen Elbing und Königsberg, Bremen und Lübeck, Frankfurt und Heidelberg, München und Rosenheim, Liegnitz und Breslau, Chemnitz und Dresden, Halle und Leipzig, Hannover und Braunschweig, Stuttgart und Ulm, Köln und dem Ruhrgebiet überall sind die Reichsautobahnen im Bau. Und während in Ostpreußen die Bäume gefällt werden, legen sie am Main schon die i Straßendecke, pslanzen sie schon Hecken zwischen . den Fahrbahnen. So wachsen in großartigem Elan : die Straßen Adolf Hitlers, die modernsten

Zur Volksabstimmung in Gießen.

Die Hitlerjugend wird am heutigen Sams­tag, um 17 Uhr, zur Propaganda für die Volksabstimmung eingesetzt.

Wir bitten alle Betriebe, den Angehörigen der Hitlerjugend dazu Urlaub zu erteilen, soweit es irgendwie möglich ist.

Kreisleitung Gießen.

Inhaber von Stimmscheinen!

Die Beteiligung an der Abstimmung der In­haber von Stimmscheinen wird beobachtet!

Niemand versuche, sich seiner hohen staats­bürgerlichen Pflicht unbemerkt zu entziehen!

Auch der mit Stimmschein versehene Stimm­berechtigte wird in der behördlichen Wählerliste registriert! Darum:

Geht alle abstimmen!

Straßen der Welt! ,

Für die Reichsautobahnen werden alljährlich vierhundert Millionen Mark zur Ver­fügung gestellt. 47 vom Hundert dieses Betrages stellen den Lohn der Arbeiter dar, 25 vom Hundert werden für Baustoffe ausgegeben, die restlichen 12 vom Hundert für Werkzeuge und Mckschinen das heißt: hiervon werden wiederum neue sechzigtausend Mann in den Lieferwerken zusätzlich beschäftigt. Um mit Zahlen zu belegen, welche realen Unter­lagen dies ideale Werk der Reichsautobahnen hat und welch ein Segen für ungezählte Arbeiter­familien von ihm ausströmt: die Ersparnis an Arbeitslosenhilfe beträgt allein dank dem Reichsautobahnen-Werk, jährlich 120 Millionen, der Mehreingang an Steuern 80 Milli- °n®ies alles staunend betrachtend und wertend, weiß das deutsche Volk doch, daß auch das Riesen­werk der Reichsautobahnen nur ein Teil des unvorstellbar gigantischen Gesamtwertes ist, das der Führer auf sich genommen hat und von Ersolg zu

Ein gigantisches Hitlerwerk

Entstehung und Bedeutung der deutschen Reichsautostrahen.

Hindenburg sah in Adolf Hiller seinen Aachsolger

Oberst von Hindenburg an das deutsche Volk.

Erlaß des Reichskanzlers zum Vollzug des Gesetzes über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs vom l. August 1934 lReichsgesetzbl.l S.747).

Tom 2. August 1934.

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eolla. btn 2. OuguD 1934.

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Beschluß der Reichsregierung zur Herbeiführung einer Volksabstimmung.

Tom 2. August 1934.

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Erfolg führt. Aber selbst dies einzelne schon zwingt die Gesamtheit zu ehrfürchtiger Bewunderung und Dankbarkeit auch dies ist mit ein spornender Antrieb zu der selbstverständlichen Pflicht des gan­zen deutschen Volkes am kommenden Sonntag: zum Gang an die Wahlurne und zu einem inbrünstigen: Ja!" G. H.

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Arbeitern Angestellten und Unternehmern gab der 'd"en"d°ri°brichZ!ig7e7Arbki.ern Berdienst und

halbe Millian Schaufeln « ?"^dle,em Jahr für deutsche Straßenbauarbeiter fin«o *a fti morben Rollwagen und Baugeleise, die Mo ires iabelang unbenutzt auf den Bauhosen der .1M Inaerten sind heute in ganz Deutsch­land" ergrifsem Baumaschinen aller Art wurden

Am Sonntag hat das deutsche Volk an der Wahl, urne die Frage des Führers zu beantwortem Stimmst du, deutscher Mann, und du, deutsche Frau, der in dem Gesetz vom 1. August 1934 ge- troffenen Regelung zu?" Und dieser Sonntag wird, des sind wir alle gewiß, ein Siegestaa voll freu- diqem Jubel desJa!", voll Geschlossenheit und einer schwurhaften Einstimmigkeit werden, auf daß alle Welt erkenne, wie begeistert und dankbar das Volk zu dem von einem gnädigen Schicksal geschenk­ten Führer steht! Dankbarkeit - das wird wohl das tiefste Motiv sein das uns allen dies

Ja'" zu einem feierlichen Gelöbnis macht! Denn ans tiefstem Chaos und tiefster Schande heraus wurde Deutschland mit starker Faust zum Licht und «er Ehre emporgerissen, und von allen Enden ist der Angriff aus das Schreckens- J e|nen fl der Arbeitslosigkeit und des Derlalls erfolgt, dieser nie abreißende General- angriff, der Erfolg auf Erfolg zeitigte und unab­weisbar deutlich auf den grandiosen Endsieg hm- steuert.

Eines der gigantischsten der begonnenen Werke unseres Führers in diesem Kamps gegen Arbeits­losigkeit und Verfall ist das Riefenbauwerk

DRB. Am heutigen Samstag spricht der Oberst von Hindenburg folgende Worte im deutschen Rundfunk: _ . . 1

In tiefster Trauer und nut heißem Dank im i Herzen stehe ich hier.

Dieser Dank richtet sich zu Gott, der meinem i Heimgegangenen Vater die Gnade geschenkt hat, ' seinem über alles geliebten Vaterlande und dem i deutschen Volke in schweren Jahren schirmend zur I Seite stehen zu dürfen. Er wendet sich an all die, l die in Liebe und Treue zu dem Der- l e w l g t e n standen. 1

Diese Liebe und Treue kam in all dem herzlichen Empfinden während der vergangenen Tage in so Überwältigender Weise noch einmal zum Ausdruck und fand ihren Höhepunkt am 7. August, dem Trauertage von Tannenberg.

Führer und Volk haben diesen lag zu einer so wunderbaren letzten Ehrung werden lassen, daß INenschenworte zu gering sind, um das wiederzugeben, was mich in tiefster Ergriffen­heit bewegt hat.

Unauslöschlicher Dank wird Zeit meines Lebens in meinem Herzen wurzeln!

Lassen Sie mich nun als Erben des Namens meines Vaters noch ein Wort sprechen zu der am nächsten Sonntag bevorstehenden Volks- 'a b ft i m m u n g , durch welche das deutsche Volk seine Zustimmung zu der Vereinigung des Amtes des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers geben soll.

Der Heimgegangene Reichspräsident und Gene­ralfeldmarschall hat sich, seitdem er am 30 Januar vorigen Jahres seinen Bund mit Adolf Hitler geschlossen und ihn in der Weihestunde in der Garnisonkirche zu Potsdam am 21. März feierlich bekräftigt hat, stets zu dem Reichs­kanzler Adolf Hitler bekannt und allen ent­scheidenden Entschlüssen der von diesem ge­führten Reichsregierung seine Zustimmung ge­geben.

In der letzten Rede, die mein Vater im Rundfunk am 9. November vorigen Jahres an das deutsche

Volk hielt, hat er seine ausdrückliche Zu- t i m m u n g z u der Politik Adolf Hitlers erklärt, feiner mutigen, zielbewußten und kraft­vollen Führung Dank gezollt und hervorgeho­ben, daß durch diese Führung Deutschland sich selbst wiedergefunden und die Kraft gewonnen habe, den Weg zu beschreiten, den ihm seine nationale Ehre und seine Zukunft vorschrieben. Das Ver­trauen meines Vaters zu dem von ihm berufenen weitsichtigen und tatkräftigen Kanz- l e r und seine freundschaftliche Gesin­nung zu diesem sind in den V/t Jahren enger Zusammenarbeit immer gewachsen und ester geworden.

Mein nunmehr verewigter Vater selbst hat in Adolf Hitler seinen unmittelbaren Rachfolger als Oberhaupt des Deutschen Reiches gesehen.

Ich handle daher im Sinne meines Va­ters, wenn ich alle deutschen Frauen und Man­ner auffordere, bei der Volks b e f ra g u n g.am 19. August der durch Gesetz ausgesprochenen Ueber- tragunq des bisher von meinem Vater mnegehab- ten Amtes des Reichspräsidenten auf den Führer und Reichskanzler zuzustimmen.

Mein verewigter Vater ist niemals müde gewor­den, deck deutschen Volke zuzurusen:S e i d einig !", und es war das letzte Gluck fernes rei­chen Lebens, daß er den Zusammenschluß und die Einigung des deutschen Volkes zur einheitlichen Nation noch gesehen hat.

So bringt vom Marschalls-Turm A Tannen­berg auch in diesen Tagen noch sein ^uf.

Schart Euch zusammen und sieht fest geschlos- sen hinter Deutschlands Führer. Zeigt nach außen und innen, daß ein unzerreißbares Band das deutsche Volk inlinern Willen fest umspannt!-

Nur so kann der Führer und Kanzler sein Werk weiterführen und vollenden, Deutschland wieder ? zu Ehren unb Geltung zu bringen