W
H
1M
,
■»
'<. -' I
•^*&V < --Ü-
> ;/ < ‘ i-
ME^
Samstag, 18. HugufHOy
Girßener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Nr. 192 Drittes Blatt
MW^W^W
werden.
dvk -in h g-res Geräusch als der Schr-i -in-s Wirtscha t. Es ergänzt den ötronweoan oes ueo«. » de- “ÄlÄh e t»
Rvuvknbänd vselrm G?Ze'd°s Tal M° B-idfsind untereinander durch -in-n Stollen °er-
Hillersbach-
und länger gerecht zu
Der Wanderer, den der Weg in dieses Tal führt, .wird, bevor die Straße völlig in das Halbdunkel des Waldes drängt, sich noch einmal umsehen. Am Talausgang erblickt er L i ß b e r g , das Dorf mit seinen schönen Fachwerkhäusern, an den Hügel gebaut, sich allmählich überhöhend, überragt von dem trutzigen Turm, dem Bergfried der längst verfallenen Burg. Ein einzigartig schöner Anblick!
Im Hillersbachtal herrschte bis vor etwa drei Wochen tiefe ©tUIe Kaum daß jemand den Weg in dieses Tal fand, selten, daß der Peitschenknall eines Fuhrmannes die Stille durchdrang, selten, . < r i • m ..i .X» —XX a v (v\ ninoa
Das leuchtende Fleisch einer Hand und Stirn, der rostige Pelz und das dunkle Tuch einer Schaube, der weiße Saum zierlicher Spitzen, die rote Glut des Brokats und der Perlenschaum im Geschmeide: alles tauchte sein Pinsel hinein in den glasklaren Grund seiner Farbe.
Als er in Basel sein großes Madonnenbild malte, klangen die Farben wie Glocken; da war die farbige Fülle des Genter Altars von neuem leibhaftig ge» worden in einer einzigen Tafel.
Aber die Basler Bürgerlichkeit war zu karg für die Pracht und die Fülle; Erasmus, fein spöttischer Gönner und Freund, half ihm nach England: da wurde Hans Holbein der Maler des Königs und seiner reichen Hofhaltung.
Denn Max, der Kaiser, war tot; kein Fürst und kein Fugger konnte dem Reich den Königshof bauen, der über der Notdurft des Tages der Kunst eine Stätte bereiten, der den prahlenden Reichtum zur edlen Zier hinlenken sollte.
Machtgier und Habsucht hielten das Gold in schäbigen Händen, und wenig fiel ab von den Tischen, daran die Bürgerschaft längst übersatt saß.
Nur die Kaufleute drüben im Stahlhof wurden von Holbein gemalt; die Erbherren der Hansa brach- ten die Tafeln als köstliches Gut zurück aus der Fremde.
- - >
"Zeitschriften
— Als Ergänzung zu den großen umfassenden Geschichtsquellen und den Memoiren der Zeitgenossen kommt den illustrierten Wochen- und Monatsschriften als Quellen für die Kunde vom kulturellen Gesicht einer Zeit eine hohe Bedeutung zu. Das hundertjährige Jubiläum des Verlages I. I. Weber in Leipzig, das zugleich ein Jubiläum der „Illüft r i r t e n Zeitung" ist, die seit dem Jabre 1843 im Weberschen Berlage erscheint, veranlaßt einen kurzen Streifzug durch die Kulturgeschichte vieler Jahrzehnte. In' die Biedermeierzeit fiel das Erscheinen der ersten Nummer. Die Moden jener Zeit, das Erstaunen der friedlichen Bürger über das Auf- tauchen der ersten Errungenschaften der modernen Technik wie der Eisenbahn und der Untertunnelung der Themse stehen uns wieder vor Augen, und auch in den folgenden Jahrzehnten zeigt der Prospekt hinter den 'großen politischen Ereignissen die ge- waltiqen Fortschritte der Industrialisierung der ganzen modernen Welt, der Entdeckung der dunklen Erdteile und des gesellschaftlichen Lebens, mit tien Bereichen Theater, Literatur. Musik und bildende Kunst. Bis zum Kriege führt diese Zeitchronik, um dann ein großes Gemälde des gewaltigen Völker- ringens zu werden und schließlich durch die schweren Jahrzehnte der Nachkriegszeit bis in die Gegen- wart zu gelangen, die unmittelbar an unsere Empfindungen rührt.
Das reizvolle Landschaftsbild des , tales wird durch diese Vergrößerung des Stau- fees keinerlei Beeinträchtigung erfahren. Vielmehr
Von Lißberg (bei Ortenberg) aus, in der Richtung nach Nordosten, ist leicht der Eingang zum schönen Hiller sb achtal zu finden. Eine gufe Straße, die bisher fast nur der Holzabfuhr diente, zieht sich durch das enge Tal, das links und rechts von prächtigen Laub- und Nadelwäldern gesäumt ist Im Wiesengrund schlängelt sich der Hillersbach, der hier zwar mit seinem Oberlauf keine Verbindung mehr hat, weil das Wasser im Staubecken gefangen wird, der aber trotzdem munter sprudelt und Wasser führt, weil auf der an sich kurzen Tal- strecke Quellen liegen, die dem Bach ein Teil dessen an Wasser wiedergeben, was ihm der Stausee entzog An den Ufern des Wasserlaufes stehen buschige, frischgrüne Weiden und mancherlei andere Bäume, die den feuchten Grund lieben; sie lassen den Der- lauf des Baches genau erkennen.
Die Fahrt, die südwestlich führt, wird in wenigen Derfen packend anschaulich geschildert. Die Sterne der südlichen Halbkugel tauchen über den Horizont. Fünfmal erneuert der Mond sein Licht Endlich ragt Land ein Berg aus der Flut^ Aber ehe die Abenteurer die Küste erreichen und die neue unbewohnte Welt betreten können, verschling em Wirbelwind ihr Schiff, und das Wogengrab schließt sich über ihnen. —
weiß nicht, wie lange man mich noch spielt! — Ich j träume manchmal davon, wie es sein könnte: Ich ehe dann ein Konzert, da spielt das Orchester nur um der Musik willen, nicht um Beifall, und der Dirigent leitet es nur um der Musik willen, ohne Pose und Geste, ohne Arroganz und Koketterie; denn er und sein Orchester haben kein Publikum, das ablenkt. Keiner sieht zu, keiner ist da gekommen, um ins Konzert zu gehen, um sich zu zeigen und andere zu sehen, um den Dirigenten anzu- chwärmen oder in der Nähe eines geliebten Wesens zu weilen. Niemand sieht das Konzert; aber alle hören es, alles, was Ohren hat und hören will m aller Welt. Es erklingt „Missa Solemnis“ den Gläubigen aller Zungen zum Trost. Eine Stimme singt „An die ferne Geliebte", und wo jemand sich geliebt weiß, fühlt er sich erschüttert Das „Adagio" aus der „Pathetique" dringt in die Seelen der Leidenden in den Spitälern, zu den Verzagenden in den Gefängnissen und macht sie hoffen und stark. Die Ouvertüre zu „Fidelio" braust in die Kammern der Vereinsamten in allen Landen, erfüllt die naiven Herzen der Bauern, erfüllt der armen Tagelöhner Dachstuben und Kellerwohnung, die sonst nie einen Fuß in den Konzertsaal gesetzt haben. Alle Welt hört? Alle Welt! Bis zu dem schlichten Wächter in der wasserschäumenden Meeresnacht, in den Türmen und Felsen der Berge, die bisher von aller Welt abgeschnitten waren Und die „Neunte^ ertönt allen und umschlingt ausklingend Millionen!
Llnbewußte Prophezeiungen.
Von Wilhelm von Scholz.
Barbara Schultheß, die Schweizer Freundin Goethes, die mit einer ihrer Tochter und einem Vetter zur Begrüßung des aus Italien heimkehrenden Dichters die große Reise von Zurich nach Konstanz machte — die heute mit dem Wagen etwa eine und eine halbe Stunde dauert übernachtete am 3. Juni 1788 in Frauenfeld Sie empfindet sich da schon weit von der übrigen Familie getrennt, denkt, wie es nun wohl zu Hause gehen möge, und schreibt ahnungslos hin, daß sie sich einen — Telegraphenapparat wünscht: „Ich 9^"^te (hatte Lust, Verlangen) nur nach ein paar Maschinen, die sich magnetisch an zwei Orten Zugleich bewegen liehen und mit denen man sich so Zuschreiben konnte, daß im gleichen Moment die Maschine in Zürich schreiben würde, was ich mit der in Frauenfeld schrieb, und so dann der Tour an euch käme.
Die Freundin Goethes und Lavaters, eine schöngeistige, durchaus nicht „technische" Seele, gibt eine kurze treffende Bezeichnung des Telegraphen, gewiß ohne jeden Gedanken daran daß noch ehe hundert Jahre vergangen sind, zahllose solche Mcr- schinenpaare sich aufeinander einstellen und zugleich an verschiedenen Orten dasselbe schreiben werden.
^Dreißig Arbeiter sind hier tätig. Das Maschinenpersonal, etwa zwölf Mann, hat sein Quartier unmittelbar in der Nähe der Arbeitsstätte aufge- schlagen. Es ist ein richtiges kleines Arbeitslager entstanden. Eine ältere Frau sorgt m der improvisierten Kantine für Essen und Trinken. Die meisten .der hier beschäftigten Arbeiter stammen aus Orten Iber Umgebung und wurden durch das Arbeitsamt vermittelt. Nach des Tages Arbeit kehren sie in ihre Heimatdörfer zurück.
Das ganze Werk vollzieht sich nicht ohne Schwierigkeiten. Die obere Erdschicht, Lehm, macht der Bauleitung besonderen Kummer. Wenn es geregnet hat, sinken die schweren Bohlen, tue die Schienen der Feldbahn tragen, leicht em und °er- Heren den halt. Der Bagger kann auch nicht gleichmäßig ra>ch arbeiten. Der Boden letzt sich auf die verschiedenste Weise zusammen. Es wurden sowohl Lehm, wie Lette. Kies und Sand, Gerolle und Findlinge sestgestellt. die das Arbe.tstempo wesentlich mitbestimmen. Dennoch schreitet tue Ar beit rasch vorwärts. Eine Lore füllt sich nach der länderen, ein um das andere Mal grabt sich der Löffel des Baggers in das Erdreich. Seit öret Wochen ist man an der Arbeit, in weiteren sechs ober sieben Wochen soll es geschafft sein. Selbst- verständlich sind auch Pumpen in Betrieb die das Wasser das sich im ausgehobenen Raum anlammeit, in das'bisherige Staubecken bringen. Die Bauausführung wurde der Firma Baugeschaft H. Reutz (Friedberg) übertragen.
Für das Nidderkraftwerk Lißberg bringt dieser Ausbau des Stauweihers am Hillersbach keine Veränderung mit sich, die vorhandenen Maschinensätze vermögen durchaus einer höheren andauernden Belastung und Leistung
Es ist lehrreich, hier zu sehen wie dem Entstehen neuer Erfindungen, die technischer Verstand schafft, harmlose Wunsch- oder Märchenphantasiebilder vor- angehen, die sicherlich auf alle neuen Erfindungen einwirken. Wir wissen ja, daß zum Verspiel 3ule5 Verne nicht nur das Unterseeboot und die Abkürzung der Reise um die Erde, natürlich noch untechnisch, vorausgeschildert hat.
Im letzten Teil des XXVI. Gelange« von D an- t e s „Hölle", die er etwa um 1300 schrieb, laßt Dante den Ulysses als seine letzte Fahrt — den Aufbruch zur Entdeckungsreise des Kolumbus erzählen, wie sie zwei Jahrhunderte später Wirklichkeit wurde. „Ich warf mich", berichtet der homerische Held „in einem einzigen Schiffe ins offene Meer, durchfuhr die Säulen des Herkules (Meerenge von Gibraltar) ließ Spanien rechts, links Libyen hinter mir und rief den Gefährten zu:
O Brüder die durch taufend von Gefahren ihr hier im Abend kühn euch eingestellt, verwendet jetzt, um Neues zu erfahren, weil Seele noch und Leib zufarnrnenhalt, den kurzen Rest von eurem Erdenleben!
Der Sonne nach zur unbewohnten Welt!— — Und rastlos ging's ins weite Meer hinein.
(Streckfuß.)
Stausee-Erweiterung im Hittersbachtal
Im Dienste der Elektrizitätsversorgung Oberheffens.
Man kann mit einem gewissen Recht den chlest sch-n Dichter Johann Christian G u n t h e r als den ..Vor-Goethe" bezeichnen, als d-n ersten Berfuch der Zeit, den zubrmqen. in dem das Leunanm" h
chcntum verschmilzt und zum geil 9 ersckilollene neuen Zeit wird. Wie eine zu ftuö «W-flen« Blute in den noch nachkommenden Frosten ersrwit und abfällt. so 8"g auch Gunther um den das
nidit geboren war, und schenkte in sei- Tode noch n ch t ba5 wa9 ihm die Zeit
in" Deutschland noch nicht zu sollenden erlaubte: hJ™ netoidten Kopfe, der nach mir die Laute n^mt nnMie » nach der
griechischen Zither stimmt, . Goekye.
In der Berliner Funk-Ausstellung hatte man nrnnhetitoen Worte Beethovens an die m\nnhPaetorieben- „Ich wollte mit meiner Musik die ganze ^Lelt umspannen, zu allen sprechen, und
Unter den unklar-verworrenen und vielfältig deutbaren Prophezeiungen des großen mittelalterlichen politischen Sehers N o ft r a d am u s, de ihrer miederkehrenden vierzelligen Form nach „Quatr ain s" heißen, gibt es jroei bret bie unmißverständlich auf bestimmte geschichtliche Ereignisse oder Personen hinzuweisen scheinen: eines das den Hof des Emporkömmling-Empereurs mit geringen Leuten als feinen Kammerherrn Marschällen schildert, muß auf Napoleon gelesen werden; ein anderes enthält sogar die Aahreszh, wann im Frankreich der Revolution das Christentum abgeschafft und die neue Zahlung der Jahre begonnen wurde. Solche Vorherfagen verlieren einen Teil ihrer erstaunlichen Seltsamkeit wenn man an diese unbewußten, "vbeabsicht g hersagen denkt, wie wir sie bei Dante oder der Barbara Schultheß fanden. Es gehört eigen ch, eine wirkliche Prophezeiung entstehe, dazu nur noch, daß den, der achtlos im ®ort em künftig Wirkliches nennt, ein leichtes Stutzen befallt ein Vermuten: hier ist mehr als em bloßes Spiel der Phantasie oder gar nur des Wortes
Die Ausschachtung ist gegenwärtig m vollem Gange. Ein Löffelbagger, mit Dampf betrieben, vermag am Tage bis zu 500 Kubikmeter Erde aus- zuheben. Der Löffel faßt von unter her in der kraftvollen Aufwärtsbewegung füllt er sich mit Erde, der Kran schwenkt den vollen Losfel seitlich aus und durch eine vom Führerstand auszulosende Bodenklappe fällt die ausgehobene Erde m öie darunter stehenden Loren. Neben dem Bagger sind noch zwei Feldbahnlokomotiven im Betrieb die auf |den schmalen Schienen rasch hin und her eilen. Ge- schäftiq ziehen sie je sechs der gefüllten Loren aus dem traben, rangieren sie zur Seite, dorthin, wo das ausgebaggeru Erdreich aufgefchuttet werden fall. Leer rollen die Loren wieder unter den Bagger
auf. Seitdem ist es mit der Ruhe im Tal vorbei....
In den Jahren 1922/23 war dort, wie auch im benachbarten Tale der Nidder bei Hirzenhain, eine Staumauer errichtet worden, die die Wasser des Hillersbaches aufhielt und sich sammeln ließ. Der Mensch benützt das aufgestaute Wasser als Kraftquelle, deren Energie im Nidderkraftwerk Lißberg zum gefügigen elektrischen Strom um- aemünzt und täglich ausgenützt wird. Das Jüten dient insbesondere der sog. „Spitzendeckung für den Bedarf an elektrischer Kraft zu Zeiten stärkerer und stärkster Inanspruchnahme durch Industrie und Wirtschaft. Es ergänzt den Strombedarf des Ueber-
Link. oben- Das Nidderkraftwerk bei Lißberg. - Rechts oben: Der Stausee im Hillersbachtal. - Links unten: Bagger und Feldbahn an der Arbeite Lmks oben. Das ^looerrrasiwerr »^lle. - Rechts unten: Loren werden gekippt, Erdreich aufgefchuttet.
Die Beispiele liehen sich gewiß um manche vermehren. Wenn nach Ben-Akiba alles schon einmal dagewesen ist, so mag sein Spruch auch dahin gelten, daß vieles, ehe es wirklich kommt, schon im Wort dagewesen, schon einmal gesagt worden ist.—
Hans Holbein.
Ein deutsches Malerbildnls.
Von Wilhelm Schäfer.
Als Albrecht Dürer in Nürnberg die Melancholie machte, kam Holbein nach Basel, Sohn eines Malers in Augsburg und selber schon seiner Sache gewiß.
Ihm war die Weite nicht mehr verschüttet, und keine Wirrnis der Fragen hielt ihm den Willen gefesselt; er wollte das Werk seiner kunstreichen Hände, wie eine Schwalbe den Flug will.
Den rechten Körper recht in den Raum zu stellen, brauchte er Augen und Hände, nicht aber bas Richtmaß schwieriger Gedanken, weil er ein Gluckskino der Sinnenwelt war. v .
Wohl mochte sein Silberstift zart und beharrlich die Dinge umschreiben, aber Zeichnen und Malen war ihm wie Essen und Trinken, und gern hielt er der Farbe ein lockeres Mahl
| bunben, so daß in beiden auf gleicher Höhe liegen- Iden Becken immer ein ausgeglichener Wasserstano I kei länger anhaltender Trockenheit, wie befon- I ders auch in diesem Jahre, wurden diese Stau» I decken fast stets bis zur Grenze des Möglichen er- I schöpft. Die verbleibenden Reserven waren also I jeweils sehr gering. Um diesem unbefriedigenden --- Zustand abzuhelfen und in Zukunft durch größere _ i I Wasserreserven während eines längeren Zeitraumes als bisher Strom erzeugen zu können, hat sich die
! Prooinzialdirektion entschlossen, das Staubecken der Hillersbachtalsperre auszubauen.
i Von einer Erhöhung der Staumauer mußte aus i technischen Gründen abgesehen werden. Man ent- „uJ chied sich vielmehr dafür, das ziemlich flach ver- laufende Tal auf einer Strecke von 175 Meter ■ Länge 90 Meter Breite und einer gleichmäßigen Tiefe von etwa 2,50 Meter auszubaggern und da- durch die notwendige Vergrößerung des Stau- deckens zu erreichen. Die Erweiterung betragt ungefähr die Hälfte des bisherigen Beckens, insgesamt etwa 40 000 Kubikmeter, so daß sich der normale Wasserstand im Staubecken auf eine Ge- ™ hamtmenge von insgesamt ungefähr 120 000 Kudik- meter Wasser erhöhen kann.


