OerGtaaisbesuch des Führers inHamburg
Die Hansestadt jubelt Adolf Hitler in herzlichster Weise zu
a, /Ä-UAA-LtMA l Eigenheime sind im Bau, überall wird gemerkt.
ßrWdnUtlQ ^uyrers. Das fühlt der Hamburger Arbeiter und so
be-iterführer, der
denen s-lbst"die langen Ahnen d?e sich an den ^elbe, vierschrötige Bauern aus dem Dithmarschen Häuserfronten herunterziehen, klein und zierlich und alle tragen heute den Kaps hoch und stolz. D
Alle vor Anker liegenden Schiffe, aber auch die kleineren Fahrzeuge, Barkassen, Schlepper und Fahr- booie haben die 'Wimpelleinen aufgezogen.
Da sieht man bunte Bauerntrachten aus den Hamburger Landgebieten, Lierländerbauern, Bauern aus dem Alten Lande, aus dem Gebiet der Unter
neuen Deutschland.
Am Eingang zur Moenckebergstrahe ist eine große Ehrenpforte errichtet, von deren freudigem Rot das Hoheitsabzeichen in Silber leuchtet. Wundervoll ist der Blick von hier aus durch die fahnenübersäte Straße bis zum Nadelturm St. Petris, der in sanfter Patina das Straßenbild beherrscht und selbstverständlich auch die Fahnen des alten und neuen Deutschlands herausgesteckt hat. An allen Häusern auch sind nationale Symbole angebracht: „Führer wir folgen Dir".
Am Bahnhof herrscht schon in den frühen Morgenstunden Hochbetrieb. Die Züge speien immer neue Massen von Nah und Fern aus, die den Führer sehen wollen und in den Straßen, die der Führer passiert, sitzen schon seit acht Uhr morgens begeisterte Menschen.
Auf dem Rathausturm flattern nach allen Himmelsrichtungen die Reichsfahnen. An den gewaltigen Fahnenmasten vor dem Rathause hängen m langen Rahmen die riesigen Fahnentücher des alten und des neuen Deutschlands, und die hohen Lichtträger sind ebenfalls ganz in Grün gebettet und mit Ranken und Tannenreis verbunden. Das Rathaus selbst hat sonst keinerlei Schmuck außer seiner reichen Ornamentik und des zarten Patinagrüns seines hohen, figurengeschmückten Dachsimses.
Ueber Nacht hat das Linienschiff „Schleswig- Holstein" an den St. Pauli-Landungsbrücken festgemacht, dem der Führer am Nachmittag einen Besuch abstatten wird. Das Hafenbild ist unvergeßlich schön.
darauf, ihrem Führer heute in die Augen blicken zu. können, um ihm zu zeigen, da sie wie zu allen Zei-1 ten der lebende Garant, des nationalsozialistischen Staates sind. Singende SS. - Kolonnen ziehen die Straßen entlang. Jetzt leuchtet von fern das Blauqrau der Fliegerstürme auf und nun tönen frühlinqsfrische K i n d e r st i m m e n darein: Hamburger Schulkinder, die sich an der Spalierbil- dunq beteiligen. Von jungen Mädchen werden Eichenblätter und Blumen auf die Straße gestreut, ein Gruß der hamburgischen Jugend an ihren
Die 38 000 Mann SA., SS., Arbeitsdienst und Luftsportdienst, die den Ordnungsdienst auf dem 14 Kilometer langen Einfahrtsweg des Führers versehen, haben ihre Posten bezogen. Dahinter stauen sich schon 6, 8, 10, 12 Glieder tief die Menschen.
dienstes und Abteilungen der HI., des Jungvolkes und des B D M. Aufstellung genommen.
Um 13 Uhr ist auf der Straße, die vom haupt- bahnhof zum Rathaus führt, an ein Durchkommen nicht mehr zu denken, bis endlich die Absperrlinien der SS. bis zu den Strahen- bahnschienen vorrücken, so daß nur ein schmaler Fahrweg offen bleibt. Vor den Häusern haben die Schaulustigen improvisierte Tribünen mit Kisten, Tischen und Stehleitern errichtet, aus den Fenstern quillt förmlich Kopf an Kopf; selbst auf den Balustraden der Häuser, auf den Dächern und Türmen der Kaufmannshäuser hängen Menschentrauben. Es ist fast ein Wunder, daß kein Unglück geschieht. Alles ist in fieberhafter Erwartung, hinter der SS.-Ab- sperrung ist HI. und BDM. in mehreren Gliedern postiert und hinter diesen wieder scheint ganz Hamburg zu stehen.
Kinooperateure filmen das eindrucksvolle Schauspiel der sonnendurchfluteten, mit Fahnen übersäten, in frisches Grün getauchten Straßen und Plätze mit den begeisterten Menschenmassen.
wirken.
Alle Straßen, die der Führer auf seiner Fahrt durch Hamburg berühren wird, sind mit Girlanden, die sich von Mast zu Mast ziehen, eingefaßt. Die Haltestellensäulen und die Masten der Straßenbahn sind vollkommen in Grün eingebettet. Jedes Haus trägt frische grüne Ketten zwischen den Fahnen des alten und
Und immer wieder fängt man bei der langsamen Fahrt Gesprächsfetzen auf: „Was das Ausland eigentlich will. Für uns ist es doch s e l b st v e r - ländlich, daß Adolf Hitler unser Führer ist." Diese Stimme und ähnliche, sie sind bezeichnend für die Stimmung des Volkes.
Die Ausländer, die an den Straßen stehen und Zeugen dieses unerhörten Einzuges des Führers in die Stadt Hamburg wurden, sind gefangengenommen von dem Bild, sind angesteckt von der Stimmung, und fast von selbst strecken auch sie den Arm und grüßen.
Neben den Hakenkreuzfahnen und der Flagge Schwarzweihrot wehen von den Häusern auch Fahnen fremder Nationen, dem Führer zum Gruß. Schwedische und norwegische Fahnen sieht man an einzelnen Häusern, da sieht man sogar den Union Jack und das Sternenbanner. Wer hätte den kühlen Hamburgern solch einen Enthusiasmus und solch eine B e - geisterung zugetraut! Deutsche Jugend säumt jetzt die Straße. Hell klingen ihre Rufe, und noch lange tönen hinter uns ihre Lieder, deutsche Jugend, Träger der kommenden Taten.
Der Bahnhof ist passiert. Nun geht es durch die Mönckebergstraße, durch die schmale Flucht zwischen den himmelhohen Bureaupalästen. Ueberall an den hohen Fronten wimmelt es von Menschen, an allen Fenstern, aus den Dächern, aus den Simsen. Es ist fast beängstigend, und man fürchtet, es könnte ein Fensterrahmen brechen und ein Unglück passieren. Sie aber, die dort oben in lebensgefährlicher Stellung einen Blick auf den Führer zu erhaschen versuchen, sie empfinden gar nicht die Gefahr, in die sie sich begeben haben. Die Begeisterung für den Führer hat alle Gedanken an Vorsicht ausgeschaltet. Das Herz Hamburgs und das Herz des deutschen Handels hat hier dem Führer eine überwältigende Ovation bereitet.
Run biegen die Wagen in den Adolf-hik- ler-Plah ein und fahren vor dem Rathaus vor. Der ganze Platz ist ein einziges wogendes Menschenmeer. Kein Apfel könnte zu Boden 1 fallen. An den Mauern des Platzes bricht sich wie das ferne Brausen des Meeres der Jubel- fchrei der Menge.
und Soldaten ist. C----o — .
das deutsche Volk auf diesen einen Mann, m dem sein Schicksal beschlossen liegt.
Immer wieder hört man die Menschenmenge rufen: Unser Führer ist Adolf Hitler!
Reichen des großen Ereignisses zu stehen, so hat sich das farbenfrohe Bild in der Nacht noch gewaltig verstärkt. Nun ist in der Tat kein Haus in der Stadt ohne Fahnen, Wimpel und Girlanden. Ganze Lastwagenladungen an frischem Eichengrün und Tannenreisern sind in den Nachtstunden' abgeladen und angebracht worden. Dor allem die Moenckebergstrahe vom Hauptbahnhof bis zum Rathaus bietet ein zauberhaftes Bild. 5n Abständen von etwa 100 Meter hängen über der Straßenmitte riesige Hakenkreuzfahnen, neben
Volkes.
Auf dem Flughafen haben die Ehrenkompanien der Reichsmarine, der Landespolizei, dann E h r e n st ü r m e der SA., SS., eine Ehrenformation der PO., die aus 200 politischen Leitern besteht, ein Flieger sturm, eine Abteilung des Freiwilligen Arbeits--
wohl nirgendwo sonst im weiten deutschen Land. Sie haben uns damals gelehrt immer und immer wieder daß wir nicht müde werden dürfen im Kampfe. Wir sind dieser Lehre gefolgt und haben herrliche Erfolge dabei gehabt.
Sie, mein Führer, sind heute durch die Straßen dieser Stadt gefahren. Der Jubel des Volkes, jenes Teiles des Volkes, der seinen Arbeitsplatz verließ, um Sie zu sehen, schlug Ihnen entgegen. Sie, der die deutschen Menschen besser kennt als irgend jemand sonst, haben aus Millionen jubelnden Rufen, aus hunderttausenden strahlenden Augenpaaren gefühlt, daß Ihnen, nur Ihnen, diese Menschen gehören. Getreu Ihrem Wort und Befehl, immer nur gestützt und gestärkt durch Ihre Lehre und Ihre Tat, haben wir um diese Menschen gerungen. Wir haben Sie erobert und gewonnen. Treu wie sie einst der anderen Fahne folgten, folgen sie heule Ihnen; denn Hamburgs Menschen sind schwer, unsagbar schwer zu erobern, denn sie sind treu, ewig treu dem Manne, dem sie sich verschworen fühlen.
Ich habe die schöne Aufgabe, Sie, mein Führer, hier zu begrüßen. Ich kann es nur mit einfachen, nüchternen Worten tun. Den Dank für all das, was Sie für uns taten, werden Hamburgs Menschen Ihnen selber sagen W i r g r ufj en Sie, Adolf Hitler, des Deutschen N e i - ches Führer und Kanzle r."
Dann ergriff
Negierender Bürgermeister Krogmann
im Rahmen des großen Staatsaktes das Wort. Er führt u. a. aus:
Mein Führer!
Ich begrüße Sie im Namen der Freien und Hansestadt Hamburg. Es ist das erstemal, daß Sie
Führer.
Von St. Pauli und aus der Altonaer Gegend ziehen Hamburger Arbeiter heran; auch sie, die einstmals vielfach verhetzt im marxistischen Lager standen, haben längst zum neuen Deutschland gefunden und sich zum Führer bekannt.
Sie haben am eigenen Leibe den Unsegen des Marxismus empfunden, und sie haben selbst gespürt, wie vom 30. Januar 1933 ab von Monat zu Monat die Wirtschaftslage besser wurde. Auf den Werften wird wieder gearbeitet neue Schiffe liegen auf Kiel. Das Gangeoiertel wird zum größten Teil niedergerissen: vorbildliche
Um 2.15 Uhr betritt der Führer das Rathaus, geleitet von Gauleiter Kaufmann und Bürgermeister Krogmann, um zunächst noch einige Besprechungen abzuhalten.
Der Führer und Reichskanzler wurde im Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters von diesem willkommen geheißen. Ein geschichtlicher Augenblick für die alte Hansestadt, als des neuen Reiches Führer feinen Namenszug in das Goldene Buch Hamburgs einzeichnet.
Im Kaisersaal des Rathauses läßt sich sodann der Führer die leitenden Manner der hamburgischen Geschicke, die Senatoren und Staatsräte, die Spitzen der Behörden, der Partei, der SA und SS., den Doyen des Konsularkorps usw vorstellen. Auch die Gauleiter der Nachbargaue Schleswig-Holstein und Ost-Hannover sowie der Leiter der Auslandsorganisation, Gauleiter Bohle, sind anwesend. Ein fester Händedruck dankt für Jahre der Treue, ist Verpflichtung für wettere treue Arbeit für Volk und Vaterland.
Triumphfahrt des Führers
Millionen rufen Ja!
aus die nationalsozialistische Bewegung in Hamburg ihren Ausgang nahm, an dem Hause, in dem der 1927 starb, die erste nationalsozialistische Sektion in Hamburg aufzog. Vorbei ging -bie Fahrt an dem Hause, in dem Thälmann wohnte, der sich einstmals als Herrscher von Hamburg dünkte, heute eine vergangene Größe. Heute ist es verklungen und vergessen; die Gedanken des ganzen Volkes gehören nur einem Mann: Adolf Hitler! Heute gehört das ganze deutsche Volk nur ein em Mann: Adolf Hitler. Heute gibt es nur einen einzigen Argleichzeitig Führer des Bauern Gläubig und vertrauensvoll baut
, deutsche Bauer hat nun seine Stellung wiederer- halten, die ihm zu allen Zeiten gebührte; denn immer war er der Ernährer und Erhalter des
Der „Einzug der Gäste auf der Wartburg gespielt vom Hamburger Philharmonischen Orchester, leitet dann über zu der Begrüßungsansprache, die der
Neichsstaithalier
und Gauleiter Kaufmann
an den Führer und Kanzler richtet, und in der er u. a. sagt:
„Mein Führer! k s .
3um ersten Male seit dem Tage, da durch das Vertrauen des verewigten Herrn Reichspräsidenten und Generalfeldmarschalls von Hindenburg die Verantwortung für das hohe Amt des Reichskanzlers in Ihren Händen liegt, weilen Sie heute
Da Hamburg von früher haben Sie gekannt, so wie wir es kannten. Sie haben damals verspürt, wie gerade hier die Lehre vom Klassenhaß, vom Standesdünkel tief Wurzeln geschlagen hatte, wie
Als gegen 13.15 Uhr das Flugzeug des Füh-> re r 5 über Hamburg auftauchte, machte sich Die । Spannung, in der sich das ganze Volk befand, in | brausenden Heilrufen Luft. Ufn 13.20 Uhr war das Flugzeug unter Führung von glugtapitan Standartenführer Baur glatt auf dem Flughafen Fuhlsbüttel gelandet. Unter den Klangen des Deutschlandliedes, des Horst-Wessel-Liedes und des Präsentiermarsches der Marine schritt der Führer bann bie Fronten ber Ehrenformationen aller Verbände a h ynb begrüßte viele Formationsführer burch Handschlag. Das Flughafengebäude trug bis zum Dach getürmt und gestaffelt riesige jubelnde Menichen- l a st. Doch diesmal war die Begrüßung anders als
Die Einfahrt in die alte Hansaftadt gestaltete sich zu einem Triumphzug sondergleichen.
Oer Gtaatsempfang im Rathaus
Nach der Landung anf dem Flugplatz f^ Führer die Front der dort ausgestellten
sonst.
Neben dem Siegheil auf den Führer erklang immer wieder, nicht nur auf dem Flughafen, sondern auf der ganzen Fahrt durch die Stadt brausen^ und millionenfach das „3 a! , das begeisterte „3 a“ der Hamburger, das begeisterte „3a“ des deutschen Volkes. Wer das sehen und miterleben durfte, dem ist nicht bange um das deutsche Volk und seinen Führer.
Nun schritt der Führer durch die Flughalle hindurch, hinaus zu seinem Wagen, gefolgt von feinem Adjutanten Gruppenführer B r uck n er, von Reichsminister Dr. Goebbels, von Reichs- i Pressechef Dr. Dietrich, geleitet von Reichsstatt- ----- ----- --- ... Halter Gauleiter Kaufmann, SA.-Gruppen-
Die größte Sorge ist behoben: Das Barometer ist fü. rer q- u .-t unö SS.-Gruppenführer Lorenz, wieder gestiegen und strahlender Sonnen- Kurz vor 14 Uhr läuten bie Glocken schein vergoldet diesem Tag. Schon in den { 0 Kirchen. Eine Fliegerstaffel kreuzt über
frühesten Morgenstunden rollte Lastwagenzug auf Innenstadt Ein Wagen und die Motorrad- Lastwagenzug in die Stadt. Alle Straßen sind . Polizei werden als Vorhut freudig be- mit Marschkolonnen gefüllt. SA. marschiert heran; 'L nber e5 bauert noch geraume Zeit, bis bie blutrot flattern ihre Sturmfahnen unb die Besitzer » P' = Bahnhof her bie Ankunft des Fuh-
sind stolz und frei. Di- S A. - M ° n n - r sind stolz 7',„kund-n * r • 1 i n AfA 9l UAÖM hlt/TOU 211 1 . * • YV? _f
2Uit einem Male kommt Bewegung in die Massen: die Arme fliegen hoch, Heilrufe dringen näher und näher. Mit einem Orkan der Begeisterung wird der Führer, der im ersten Wagen steht, empfangen. Tausendfältig bricht »ch an den Häuserwänden das Echo der Heilrufe. Mit erhobener Rechten dankt der Führer dessen Wagen in langsamer Fahrt durch d»e Moncke- bergstrahe auf den Rathausptah fährt. Auch Dr. Goebbels, der im zweiten Wagen folgt wird mit stürmischen Heilrufen empfangen. Ehrentor über Ehrentor: überall grüßt das Hoheitszeichen der nationalsozialistischen Bewegung und von den Häusern leuchten überall bie roten unb weihen Plakate mit dem einen Wort „3 a . An manchen Häusern waren von oben bis unten sämtliche Fenster mit diesem Plakat beklebt:
Dieses Haus sagt „3 a!
Die Straßen, die der Führer durchfuhr, und m denen an manchen Stellen 4 0 und 5 0 tief die Menschen sich staffelten haben historische Bedeutung für Hamburg. In der Grin- del-Allee ging es vorbei an jener Stelle, v


