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184. Jahrgang

Gießener Anzeiger

Ur. 114 Erster Blatt 184. Jahrgang Zreltag, 18. Mal M4

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MZM General-Anzeiger für Oberhessen

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en, wenn die Reichsregierung die (Boran«

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sie Repressalien ausüben werde. Schließlich habe die Frage der Gerichtsbarkeit Anlaß zu viel­fach falscher Kritik gegeben. Es sei nicht zu leug­nen, daß der Verlaus einiger politischer Strafsachen den Anschein erweckt habe, als seien die saarländi­schen Gerichte nicht mehr objektiv. Einzelfälle könn­ten aber nicht zu Ausnahmemaßnahmen führen. Es fei durchaus möglich, daß noch ein zweiter Se­nat für Strafsachen beim Obersten Gericht einge­richtet werde. Diese Einrichtung liege im Rahsnen des Friedensvertrages, während die Schaffung von etwaigen Sondergerichten dem Frie­densvertrag widerspreche.

Die pariser Preise erörtert die Möglichkeit eines direkten Saarabkommens.

Gentleman-agreement möglich sei. Der Berichterstatter ist der festen Ueberzeugung, daß die Verhandlungen vor einer Entscheidung ständen und daß sich der französische Außenminister damit einverstanden erklärt habe, die Frage einer internationalen Polizei f al len zu

DiesofortigeErnennungderAbstlm. mungskommission halte er für ein sehr ge­eignetes Mittel, beruhigend auf die öffentliche Ord­nung einzuwirken. Auch die b a l d m ö g l i ch st e Festsetzung des Abstimmungstermins werde viel Stoff zur Kritik beseitigen. Er verstehe diese Forderung der Bevölkerung um so mehr, als der Versailler Vertrag diese Frage bereits eindeutig geregelt habe. Die Schaffung eines Schutzes der abstimmungsberechtigten Personen des Saargebietes in Bezug auf ihre politische Stel­lungnahme halte er für erforderlich, obgleich er kei­ner der beteiligten Nationen unterstellen wolle, daß

Paris, 18. Mai. (DNB.) Der Verlauf der Donnerstagbesprechung in Genf wird von der Pariser Presse verschieden beurteilt. Alles in allem hat man den Eindruck, daß die Besprechungen keine Fortschritte gemacht haben, gibt aber die Hoffnung nicht auf, daß heute oder am Sams­tag doch noch eine endgültige Lösung gefunden wird.

Besonders optimistisch zeigt sich der Genfer Son­derberichterstatter desPetit Parisien", der sich zum Sprachrohr gewisser in Genf umlaufender Gerüchte macht, wonach zwischen Frankreich und Deutschland ein sogenanntes

tiesorderungen annehme. Man warte "nur noch auf die Zustimmung der Wilhelmstraße, um die Durchführungsbestimmungen der Abstimmung festzulegen. Die übrige Presse zeigt sich weniger optlmistisch.

Oie Garantien.

Aloisi vermittelt.Noch keine französischen Vorschläge.

Gens, 17. Mai. (DNB.) Die Verhandlungen über Garantien für die Abstimmungs- berechtigten in Verbindung mit der F e st s e t - jung des Abstimmungstermins sind zwi- schen Vertretern der hauptsächlich interessierten Mächte weitergesührt worden. Es muß hervor- aehoben werden, daß der Vorsitzende des Dreier­komitees, Baron Aloisi, mit großem Eifer als Vermittler tätig ist, um die noch bestehenden großen -Schwierigkeiten, wenn möglich, zu beseitigen. Daß rnan von deutscher Seite bereit ist, alle Garantien M geben, die mit den Bert r^i gen in Aeb er ein st immun g stehen und billiger Weise gefordert werden können, ist bekannt. Es läßt sich im Augenblick noch nicht überblicken, wie Frankreich sich endgültig zu diesen Fragen stellt, da konkrete Vorschläge derFranzosen noch nicht bekannt geworden sind. Rach dem gegenwärtigen Stande der Verhandlungen kann man hoffen, daß für den Fall, daß es gelingt, eine Einigung über die Frage der Garantien her­beizuführen, noch auf dieser Ratstagung auch der Abstimmungstermin im Einklang mit den Forde­rungen des Friedensvertrages festgelegt wird.

Der Sonderberichterstatter der Agentur Havas hält es für sehr wahrscheinlich, daß der Völkerbunds­rat bis zum Sonntag die großen Richtlinien für die Abstimmung im Saargebiet aufgestellt haben wird. Von den drei Fragen: Internationale Polizei, Ga­rantien und Zeitpunkt habe sich d i e er ste r e als die schwierigste herausgestellt. Es sei sehr zweifelhaft, daß der Völkerbundsausschuß, der id) unter der Leitung von Aloisi mit dieser Frage beschäftigt, die Schaffung einer solchen internationalen Polizei Vorschlägen werde, dagegen dürfe man mit ; Sicherheit annehmen, daß der Ausschuß in der Frage der Festsetzung des Z e i t p u n k t e s der Ab- rtimmung in seinem bevorstehenden Bericht an den I Völkerbundsrat genaue Vorschläge unterbrei- «en werde.

Die Zweibrücker Goebbelsrede aus Schallplatten.

Ein Geschenk des Herrn Knox für den Völkerbund.

Genf, 17. Mai. (DNB.) Das Völkerbundssekre- :nriat veröffentlicht heute nachmittagauf Antrag )>es Präsidenten der Regierungskommission des ^aargebietes und zur Information" einen vom ! !2. Mai 1934 datierten Brief des Präsiden­ten Knox, der sich mit der Zweibrücker Rebe des Reichsmini st ers Goebbels beschäftigt. Diese Rede, die in der ganzen Welt das weiteste Echo fand, hat es Herrn Knox scheinbar l-esonders angetan. Er fühlt sich bemüßigt, in Einern Briefd i e ernsteste Aufmerksam- !eit des Rates" auf die Zweibrücker Kund- pebung lenken zu müssen. Knox macht den Antrag ruf noch nie dagewesene Art: Er hat die Rede L»r. Goebbels auf Schallplatten aufneh- men lassen und legt die zahlreichen Platten als .Anlage seines Briefes" für die Archive !°es Sekretariats bei. Wie der Dank des Rates für

lüefes freundliche Geschenk ausgefallen ist, wird Merdings noch nicht berichtet.

Abreise von Berliner Schülerinnen zur DDA.-Togung.

Ser Saarländer Loßmann lehnt landfremde Polizei stritt ab.

Genf, 17. Mai. (DNB.) Vor führenden Mit- ( tebern herDeutschen Front" wies das faarlän- tfsche Mitglied der Regierungskommission C o ß - rann darauf hin, daß brei Fragen im Vorder- g und der Erörterung stehen. Die erste Fruge sei d« Sicher st ellung der Ruhe und Ord- nntng für d i e Zeit der Ab st immun g. 5t erkenne durchaus an, daß die besonderen Ver- HRInisse, die mit der Abstimmung Zusammenhängen, a.lch besondere Maßnahmen bedingen. Er sei jedoch nicht der Ansicht, daß die Zuhilfe­nahme fremder Polizeikräfte das geeig­nete Mittel sei. Im Saargebiet selbst sei die Mög­lichkeit vorhanden, die Ruhe und Ordnung sicher- Mellen. Der beste Garant sei «-ein gutes Zusammenarbeiten zwischen Behör- bt-n und Bevölkerung. Das bisherige 23er- Men der Bevölkerung des Saargebiets gebe ihm bcs unbedingte Vertrauen, daß auch in der schwie- rinften Periode saarländischer Geschichte gesundes 8 rständnis und Verantwortungsgefühl in genü- J(~tbem Maße aufgebracht werden.

Ls fei natürlich, daß die Abstimmungsperiode sine Vermehrung der vorhandenen Aufgaben für die Kontroll- und Sicherheitsorgane mit sich bringt. Er halte deshalb eine angemessene Vermehrung der Polizei- und Landjäger- Üräfte für erforderlich. Zur Rekrutierung des­selben sei im SaargebietreichlichGe- l e g e n h e i t vorhanden. Landfremde Po­lizeitruppen könnten sehr leicht, anstatt der Ruhe und Ordnung zu dienen, zu sonst ver­meidlichen Konflikten fuhren. Die schwer- miegendsten Bedenken habe er gegen hie in der Presse mehrfach erörterte herein-

h olung ni chtdeutfcher Truppen, m sie zu den schlimmsten Auswirkungen führen müßte.

Oer Auftakt.

Frauenkundgebung in Mainz.

Mainz, 18. Mai. (DNB.) Die Pfingsttagung des DDA. an Rhein, Mosel und Saar begann am Freitag vormittag in Mainz mit einer Frauentagung, die mit einer Weihe­ft u n d e f ü r d i e Saar eingeleitet wurde. Nach einem Gesangsvortrag des Chors des Mainzer Stadttheaters und der Hochschulen für Musik be­grüßten die Landesleiterin des Frauendienstes des DDA. in Hessen, Frau Sabine Koepke- Darm­stadt und die Führerin der Frauengruppe Mainz, Frau Liesel Wehner die Versammlung. Nach einer Ansprache des Reichsführers des VDA., Dr. Steinacher, hielt Prof. Dr. Steinbach- Bonn einen Vortrag überWege und Ziele fran­zösischer Saarpolitik". Er gab zunächst ein Bild der französischen Ostpolitik, wobei er den Unter­schied zwischen den eigentlichen Absichten und den jeweilig angewendeten Mitteln scharf heraushob und erklärte dann das sogenannteSaarstatut" als ein Kompromiß mit Wilson, wobei Frankreich durch Uebertragung des Grubeneigentums, die Zollunion, Aufhebung der deutschen Verwaltung usw. sehr gut abgeschnitten habe. Abschließend schilderte der Redner die vaterländische Treue der Saardeutschen, ohne die Bismarck die Auseinander­setzung mit Oesterreich tatsächlich mit Opfern an der deutschen Westgrenze hätte erkaufen müssen. Das deutsche Volk an der Saar werde mit seiner Entscheidung auch jetzt wieder dem französischen Ziel einen Wall entgegensetzen, der von entschei­dender Bedeutung für die Abwehr des jahrhun­dertealten französischen Dranges nach dem Osten sei. Frau Helene von Vopelius - Sulzbach legte dann die Aufgaben der Frauenarbeit im Dolkstumskampf dar.

Der VDA. an den Reichskanzler.

Mainz, 18. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der Reichsführer des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland, Dr. Steinacher, hat zu Beginn der Saarbrücker Tagung, dis in Main- ihren

Anfang nahm, folgendes Telegramm an den Reichskanzler Adolf Hitler in Ber­lin gerichtet:

Der Volksbund für das Deutschtum im Auslande gedenkt auf feiner Tagung im deutschen Westen voller Dankbarkeit des Kanzlers und Führers, durch dessen entscheidende Kraft sich auch die Frucht volksdeutscher Arbeit vervielfältigt hat. Am Beispiel des Führers ist in Begeisterung und neu erkannter Pflichterfül­lung gegenüber dem deutschen Gesamtvolk der Opferglaube wieder erwacht. Im Gelöb­nis treuester Gefolgschaft und tiefster Ehrerbietung. Gez.: Dr. Hans Steinacher, Reichsführer des VDA."

Keine Nüstungsarbeiten bei Krupp.

London, 18. Mai. (DNB.-Funkfpruch.) Ein Sonderberichterstatter derMorning Post", der das Ruhrgebiet bereiste, berichtet über eine Unterredung mit Professor Paul G o e r e n s , der ihn in Ver­tretung von Dr. Krupp von Bohlen und Halbach empfangen habe. Professor Goerens habe u. a. die im Auslande verbreiteten Gerüchte für unrichtig erklärt, daß die Einstellung von 7 0 0 0 Arbeitern im April d. I. mit Be­stellungen für die Ausrüstung von neuen Reichswehrsoldaten im Zusammen- hang stehe. Die Firma habe keine Bestellung für einen solchen Zweck erhalten. Sie hätte auch gar nicht geeignete Maschinen, die für einen solchen Zweck nötig wären, da auf Grund des Ver­sailler Vertrages das ganze Mafchinenma- terlal zerstört worden fei und ein Ersatz der Maschinen Jahre beanspruchen würde. Die Einstel- lung der neuen Arbeiter hänge lediglich mit den Regierungsmaßnahmen zur Erhöhung der Erzeu­gung zusammen.

Das Vertrauensvotum für Herriot.

Radikale Kleinbürger im Fahrwasser der Reaktion.

Von unserem O.S.-Korrespondenien.

Clermont-Ferrand, Mitte Mai.

Das sind keine Revolutionäre, diese Abgesandten der Landesverbände ganz Frankreichs zu dem Außerordentlichen Kongreß der radikalsozialen Partei in Clermont-Ferrand. Sie sind auch keine Radikalen, noch Sozialisten, noch viel weniger radikale Sozialisten. Und doch ist der offizielle Name der ParteiParti radical et radical-socia- liste. Wie kommt diese Partei, deren Mitglieder nach den hier vertretenen Delegierten au schlie­ßen zum größten Teil aus satten uno zufrie­denen, im höchsten Maße konservativen Kleinbürgern bestehen, zu einem derartig revolutionären Namen?

Als am 4. September 1870 die dritte französische Republik ausgerufen wurde, gab es in Frankreich zwei große Parteien: die Monarchisten und die Republikaner. Unter der mitreißenden Führung des Volkstribunen G a m b e 11 a bildeten die Republikaner einen geschlossenen Block gegen die monarchische Reaktion, die ihrerseits in die Legitimisten, die Orleanisten und die Sonarparti ft en gespalten war. Kaum aber war die Gefahr der Reaktion beseitigt, als sich, im Jahre 1879, die Republikaner in die Oppor - t u n i ft e n einerseits und dieRadikalen" unter der Führung Floquets und Clemenceaus andererseits teilten. Nachdem die Monarchisten fast vollkommen verschwunden sind, gibt es, seit 1893, zwei große Parteien: auf der Rechten dieGe­mäßigten" und auf der Linken dieRadikal-So- Sen" oder besserRadikalsozialen", denn dis aten von 1879 haben ihrem Namen das Wortsocialistes hinzugefügt, weil sie ein Pro­gramm sozialer Reformen in Vorschlag bringen wollten.

Seit 1893 bis zum Kriegsausbruch ist die radikalsoziale Partei ununterbrochen und meistens tonangebend (insbesondere unter Waldeck- Rousseau und Caillaux) in der Regierung und an der Macht gewesen. Erst der Krieg und die Nachkriegszeit brachten Koalitions» k a b i n e 11 e derHeiligen Einigkeit" und der Nationalen Einigkeit", sowie von 1919 bis 1924 und von 1928 bis 1932 reine Rechtskabi­nette. Man kann sagen, daß seit über 40 Jah­ren die große Mehrheit des französischen Volkes, vor allem in der Provinz und im Süden und Westen des Landes, radikalsozial geson­nen ist, baß aber die parlamentarische und mini­sterielle Vertretung dieser Mehrheit in Stun­den innerer und äußerer Gefahren edesmal ihre Macht an die tatkräftige und ent- chlossene Minderheit der Reaktion und deren Hintermänner ausgeliefert hat.

So war es in den Julitagen 1926, als der Fran­ken ins Bodenlose zu stürzen drohte, und P o i n car 6 mit einem Rechtskabinett kommen mußte, um die Währung wieder in Ordnung zu bringen, die vorher von denselben Finanzmächten, die Poin- carö riefen und als Retter begrüßten, systematisch zu Grunde gerichtet war. Dasselbe Manöver hat die Rechte in den ersten ^ebruartapen dieses Jah­res wiederholt, nur daß der unmittelbare Anlaß die von der Pariser Presse herausgeforderte Revolte der Rechtsverbände war, und mit ber Gefahr eines Bürgerkrieges gespielt wurde. D a l a d i e r, der von der Hochfinanz und der Rüstungsindustrie am meisten gehaßte Mann, mußte 'abtreten, und Doumergue bildete, wie Poincar6, ein Rechts­kabinett mit Tardieu und Louis Marin, in das genau so wie 1926 Herriot, Sar- raut und Queuille von der radikalsozialen Partei eintraten.

Der außerordentliche Parteitag von Clermont war einberufen worden, um zu oiefer Frage des Eintritts der radikalsozialen Minister in das Ka­binett Doumergue Stellung zu nehmen. Die Aus­sprache über die allgemeine Politik der Partei am zweiten Tage des Kongresses hat eine heftige De­batte über diese Frage herbeigeführt, die den gan­zen Tag über dauerte und erst spät am Abend mit dem dramatischen Ohnmachtsanfall Her­ri o t s endete. Manche erbitterte Angriffe sind im Laufe des heißen Tages gegen den Präsidenten der Partei, welcher Herriot noch immer ist, vorgetra­gen worden. Mit besonderem Feuer und Inbrunst sprach für dieIungtÜrke n", die in der Par­tei vertretene Kriegs- und Nachkriegsgeneration, deren Führer Gabriel C u d n e t. Er wandte sich scharf gegen die chauvinistische Außenpolitik des Kabinetts Doumergue und hatte mit feinen Worten einen nicht geringen Erfolg, der Herriot sichtlich beunruhigte. Eine Anklagerede gegen Herriot waren auch die Erklärungen D a l a d i e r s, wenn dieser auch keinen Namen nannte. Die Ver­sammlung war fast verblüfft über den erstaunlichen Mut Daladiers, der die Pariser Regierungspresse wegen ihrer unwahren Hetze gegen Deutschland verurteilte. Als er daran erinnerte, daß Marschall Fach selbst anerkannt habe, daß Deutschland abgerüstet sei, als er darauf hinwies, daß Frankreich mit feinen 600 000 Mann als stehendes Heer und den ganzen Jahrgängen an ausgebilde­ten Reserven ungleich stärker gerüstet sei als Deutschland, und als er schließlich erklärte, daß Deutschland den gleichen Anspruch auf Sicherheit habe, wie Frankreich, da war es zu­nächst still im weiten Saal. Aber der am Schluß der Rede einsetzende tosende Beifall zeigte doch, daß die ungewohnten und gewagten Worte Dala­diers ihre Wirkung nicht verfehlt hatten.

Allerdings erhielt Herriot am Schluß der De­batte ttotzdem ein einmütiges Vertrauens«