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DPirrp^en tfoTTM, tinT) sie muffr Kabel die restlose Unterstützung aller NS.-Hago - Mitglieder haben. Weiterhin nahm der Redner Stellung dagegen, daß jetzt von solchen Leuten, die früher nur die Fahne Schwarzrotaold zeigten, die ehrwürdigen Farben Schwarzweißrot geflaggt würden, lediglich zu dem Zweck, sich hinter dieser Fahne zu maskieren und auf diese Weise ihre wahre Gesinnung zu tarnen. Um von diesen Elementen, wie auch von den Leu­ten der Reaktion deutlich sichtbar getrennt zu sein, zeige der Nationalsozialist nur noch die Hakenkreuz­fahne, womit aber in keiner Weise eine Mißachtung der Farben Schwarzweißrot verbunden sei, die man vielmehr ehre und heilig halte und deren Mißbrauch durch die anderen man entschieden ver­urteile.

Am Schlüsse seiner Rede erwähnte der Ortsgrup­penamtsleiter noch, daß in den nächsten Monaten eine rege Schulungsarbeit in der NS.-Hago stattfinden werde, ferner teilte er den Handwerksmeistern mit, daß das neue Handwerkergesetz und die Gesetze über Pflichtinnung zur Verkündung fertig seien, daß aber der Mittelstand sich unbedingt einigen müsse, wenn diese Gesetze sich fruchtbar auswirken sollten. Mit dem Inkrafttreten der Gesetze sei in absehbarer Zeit wohl zu rechnen. Nähere Mitteilungen über die große NS.-Hago-Kundgebung am Pfingstmon­tag in Mainz bildeten. den Abschluß dieser mit großem Beifall aufgenommenen Rede. Neber die Mainzer NS.-Hago-Kundgebung berichten wir heute in anderem Zusammenhang.

Stellv. NG.-Hago-Kreisamtsleiter Heyd

betonte in einer Ansprache, daß die NS.-Hago alle­zeit mit voller Hingabe kämpfen werde, um die berechtigten Interessen des gewerblichen und hand­werklichen Mittelstandes im Rahmen der gesamten Aufbauarbeit unseres Volkes erfolgreich zur Gel­tung zu bringen. Weiterhin betonte auch er, daß gegen die Miesmacher, Wühler und Hetzer, dabei auch gegen Hetzer auf konfessionellem Gebiete der Kampf mit aller Schärfe geführt werde, um diese schädlichen Elemente auszuschalten und der Auf­bauarbeit des Nationalsozialismus wirklich freie Bahn und genügende Regungsmöglichkeit zum Se­gen unseres Vaterlandes zu schaffen. Der Redner kam dann auf den Kampf der NS.-Hago-Führung in Gießen zu sprechen und betonte dabei, daß es sich hier um einen Kampf handele, der nicht etwa im Interesse einzelner oder für den Egoismus irgend einer Gruppe geführt werde, der vielmehr lediglich das Ziel verfolge, der Gesamtheit zu dienen. Der Führer habe durch seinen Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und durch die Schaffung eines neuen Bauernstandes die fundamentalen Grund­lagen für den Wiederaufbau des deutschen Vater­landes gegeben. Von diesem Fundament aus müsse jeder Volksgenosse mit aller Hingabe mitarbeiten, um dem Führer in produktiver Weise bei der Ar­beit zu helfen. Dieser Gesichtspunkt sei auch für den Kampf der NS.-Hago-Führung in Gießen maß­gebend, nicht aber irgendwelche Klassenkampfabsich­ten oder dergleichen, die er und alle Mitarbeiter in der NS.-Hago-Führung mit Entschiedenheit ab­lehnten. Die NS.-Hago sei sich dabei immer be­wußt, daß sie gegen alle Schäden anzukämpfen habe, die auch in ihrem Arbeitsbereich noch vor Händen seien, daß sie ferner an ihrem Teil dahin streben müsse, dem deutschen Arbeiter eine aus­reichende Lebensgrundlage zu schaffen und dabei vor allem gegen die großen sozialen Nöte der deut­schen Heimarbeiter, wie sie sich besonders im Sächsi­schen Erzgebirge zeigen, anzukämpfen. Die bisherige Tätigkeit der Gießener NS.-Hago-Führung habe sich fruchtbar zum B'sten der Allgemeinheit gestal­tet, und sie werde in dem gleichen Geiste und mit

der gleichen Zielsetzung wie bisher fortgesetzt mir damit dem ganzen deutschen Vaterland zu dienen. (Starker Beifall.)

Ortögruppenamtsleiter Gtühler

wies dann noch einmal auf die Schwere des Kamp­fes der NS.-Hago-Führung hin und gab dem Wunsch Ausdruck, daß alle deutschen Volksgenossen immer hinter den Führern der NS.-Hago stehen möchten zum Wohle des Volksganzen.

Sodann ernannte der Ortsgruppenleiter für die drei Zellen der Ortsgruppe als Mitarbeiter der Zellenleiter folgende B l o ck w a r t e: Zelle 1: Ernst Stritter, Ernst Hartmann, Gg. Euler jun.; Zelle 2: Wilhelm Horn jun., Georg Eidmann, Hans Sonn-

biq; Zelle 9* TSufrft», Vetter fun. und Feuer­bach jun.

Mit dem Wunsche, daß die Versammelten die Gedanken und Wünsche der NS.-Hago-Führung allezeit beherzigen und in die breiten Schichten der Bürgerschaft hineintragen möchten, daß sie sich innerhalb der NS.-Hago als aufrechte Mitkämpfer der Deutschen Arbeitsfront anschließen und unse­rem Führer und Volkskanzler Adolf Hitler im­mer treue Gefolgschaft leisten, schloß der Redner seine Schlußansprache.

Mit dreimaligen begeisterten Sieg-Heil-Rufen auf den Führer und Dolkskanzler Adolf Hitler und das deutsche Vaterland, sowie mit dem gemein­samen Gesang des ersten Verses des Horst-Wessel- Liedes fand die Versammlung ihren Abschluß.

ßes geben ein anschauliches Bild alter hessischer Volkskultur. Eine Sonderfchau des Hessischen Staatsministeriums verdeutlicht in reichem statisti­schen und Kartenmaterial die Ausgaben der Lan- oesplanung, der Melioriation, Flurbereinigung und Siedlung im Gebiet des Freistaates Hessen. Die der Arbeit gewidmete Abteilung der Ausstellung wird eingeleitet von einer Uebersicht über die Gliederung der NSDAP, und ihrer Organisationen. Ain gro­ßer Raum ist der Arbeitsbeschaffung durch den Bau der Reichsautobahn durch das Gebiet des Gaues gewidmet. Modelle veranschaulichen die Linienführung der Autobahn, während statistische Schaubilder den jeweiligen Stand der Beschäftig­tenzahl in den einzelnen Bauabschnitten zeigen. In einer dem Ausbau der Wasserstraßen im Main- aebiet gewidmeten Koje fällt besonders ein großes Modell der Main-Staustufe bei Mainz-Kostheim auf. Die Deutsche Reichsbahn zeigt in anschaulichem Bildmaterial, wie sie durch Jnstandfetzungsarbei- ten, Strecken- und Materialverbesserung zur Ar­beitsbeschaffung beigetragen hat. Die Südwestdeut­sche Flugverkehrs-AG. schließlich zeigt, welchen Auf­schwung der Luftverkehr in den Jahren 1932 bis 1934 genommen hat. Der Reichsnährstand zeigt ein großes Relief des Gaugebietes, an dem die Melio- riationsmöglichkeiten und die dadurch mögliche land­wirtschaftliche Intensivierung zu ersehen ist. Modelle von Siedlungshäusern veranschaulichen, wie man heute billig und zweckentsprechend siedeln soll. Die ganze Ausstellung gibt ein eindrucksvolles Bild von der unter nationalsozialistischer Führung bereits geleisteten Arbeit und von den Aufgaben der näch­sten Zukunft.

Rundfunkproaramm.

Freitag, 18. Mai.

5.50 Uhr: Gymnastik. 6.25: Gymnastik. 6.55: Frühkonzert (Schallplatten). 8.20 bis 8.40: Gym­nastik. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13.20: Mittagskonzert II (Schall- platten). 14: Mittagskonzert III (Schallplatten). 14.40: Stunde der Frau. Kleine Plaudereien aus dem Leben der Frau. 15.50: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert des Philharmonischen Orchesters. 17.30: Ein Winter im Grönlandeis. Schlußbericht vom Internationalen Polarjahr 193.233. Von Dr. Grotewahl, Archiv für Polarforschung, Kiel. 17.45: Kleine Klaviermusik. Lyrische Stücke von Edvard Grieg. 18: Vortrag. 18.50: Griff ins Heute. 19: Weltpolitischer Monatsbericht von Professor Dr. Karl Haushofer. 19.20: Von München: Reichs­sendung: 300 Jahre Oberammergauer- Passion. Übertragung aus dem Passionstheater. 20: Politi­scher Kurzbericht. 20.15: Vom Deutschlandsender: Reichssendung: Stunde der Nation.Musik im deutschen Heim." 21: Vom Deutschlandsender: Ede rettet die Lackfabrik. Kurzhörspiel von Werner Lange. 21.15: Russische Ballettmusik. 23: Vom Schicksal des deutschen Geistes.

Samstag, 19. Mai.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.55: Frühkonzert (Schallplatten). 8.20 bis 8.40: Gym­nastik. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. Ein leicht bekömmliches Schall- platten-Menü. 13.20: Mittagskonzert II der Theater­kapelle Rolf Miller. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Fröhliches Wochenend."Olle Kamellen." Heiteres am Flügel von Walther Jäger. 15.10: Von Stutt­gart: Lernt morsen! 15.45: Quer durch die Wirt­schaft. 16: Bunter Nachmittag. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Der Polizeipräsident spricht! 18.30: Stegreiferzählung. 19: Virtuose Cello-Musik. 19.20: Hunsrück." Hörbild von Paul Laven. 20.05: Saar­ländische Umschau. 20.15:Hinaus in die Ferne." Abfahrt des Pfingstexpreß-Sonderzugs 20.15 Uhr. 22.35: Zum Tanz.

Oer Leser hat das Wort.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Reform der Arbeitszeit in Gießen.

Schon mehrmals hat derGießener Anzeiger" berichtet, daß bei der Fittingsfabrik Bän - n i n g e r G. m. b. H., Werksangehörige ihr 25jäh- riges Arbeitsjubiläum feiern konnten. Jubiläen sind immer ein Zeichen dafür, daß zwischen Werkslei­tung und Werksangehörigen.gutes Einvernehmen herrscht, denn nur auf dieser Grundlage kann sich ein Betrieb voll und ganz entfalten und zu der führenden Stellung gelangen, wie sie heute die Firma Bänninger nicht nur in Gießen, sondern über die Grenzen unseres Vaterlandes hinaus im Ausland besitzt. Infolge Rückganges des Ausland­geschäftes mußte die Firma jedoch Umstellungen vornehmen, um ihrer Belegschaft den Arbeitsplatz zu erhalten. Aber nicht nur dies gelang ihr, son­dern sie konnte sogar die Belegschaftsstärke durch Neueinstellungen verdoppeln, so daß sie auch in dieser Beziehung in Gießen und der weiteren Um­gebung wohl an erster Stelle stehen dürfte. Durch diese Neueinstellungen wurden jedoch die Arbeits­platzverhältnisse beengt, so daß verschiedene Erwei­terungsbauten ausgeführt werden mußten, die zum Teil schon in Betrieb genommen wurden. Wie die Firma darum besorgt ist, daß jeder Arbeiter einen geräumigen und Hellen Arbeitsplatz hat, so hat sie auch in diesem Jahre, wie bereits in den vergange­nen Jahren, während des Sommers Anfang und Ende der Arbeitszeit eine Stunde früher ge­legt, fo daß es jedem Werksangehörigen möglich ist, sich nach Schluß der Arbeit um 16 Uhr seiner Familie zu widmen und sich zu erholen. Nach seiner anstrengenden Tätigkeit in den Fabrikräumen kann er sich den Spätnachmittag so gestalten, wie er glaubt, die beste Erholung zu finden, sei es durch Spaziergänge mit seiner Familie in Gottes freier Natur, oder durch sportliche Betätigung, durch Arbeiten in seinem eigenen Garten, ober auf andere Art und Weise. Dieselbe Arbeitszeit ist in diesem Sommer zum ersten Male auch für die Angestellten der kaufmännischen und technischen Büros eingeführt worden. Wenn auch dem einen oder anderen das Frühaufstehen anfangs schwer fallen wird, so wird er doch nach kurzer Zeit schon merken, welche Annehmlichkeiten der frühere Ar­beitsschluß mit sich bringt.

Aus diesem Grunde wäre es sehr zu begrüßen, wenn sich die maßgebenden Stellen in Gießen einmal mit der Frage befassen würden, ob es nicht möglich ist, für die industriellen Betriebe, haupt­sächlich für die Metall- und Zigarrenindustrie, eine

einheitliche Arbeitszeit einzuführen, wie es bei den Behörden bereits der Fall ist. Darüber hinaus müßte, dann mit den maßgebenden Stellen der Reichsbahn verhandelt werden, daß nach dem allgemeinen, einheitlichen Arbeitsschluß Züge nach allen Richtungen gingen, um jeden Arbeiter so schnell wie möglich an seinen Wohnort zu seiner Familie zu bringen. Denn heute ist es durch die verschiedene Arbeitszeit so, daß manche nach Ar­beitsschluß noch stundenlang in Gießen bleiben müssen, da kein früherer Zug fährt und erst spät am Abend nach Hause kommen. Durch einheitlichen Arbeitsschluß ließe sich das alles sehr gut und ein­fach regeln. Ferner müßte es sogar möglich " sein, auch in den Geschäften im Sommer früher zu beginnen und dementsprechend den Laden­schluß früher zu legen, um den dort Beschäftigten auch etwas vom Sommer zuteil wer­den zu lassen. Denn was vor Jahren durch die Einführung der Sommerzeit ging, muß heute doch erst recht gehen, da jeder Arbeiter der Faust und der Stirn nach seinem Tagewerk Anspruch auf Er­holung hat und das jedoch unmöglich ist, wenn er erst spät abends nach Hause kömmt. Damals hieß es einfach, die Uhr wird eine Stunde vor­gestellt, und jeder mußte sich damit abfinden. Er tat es auch gern, denn obwohl er eine Stunde früher aufftanb und an feine Arbeit ging, feiner Uhr nach stand er ja zur selben Zeit wie vorher auf. Also eine Vorspiegelung falscher Tatsachen. Dasselbe müßte man doch heute fertigbringen, ohne die Uhr eine Stunde vorzustellen.

Daß der Gedanke an eine durchgehende Arbeitszeit, die gleichbedeutend ist mit frü­hem Arbeitsschluß, bereits weite Kreise erfaßt hat, die sich hiervon wesentliche gesundheitliche, sozial­politische, bevölkerungspolitische aber auch betriebs­wirtschaftliche Vorzüge versprechen, beweisen die Maßnahmen der Behörden und nicht zuletzt ein Appell, den die Handels- und Handwerkskammer Stuttgart an alle Betriebe gerichtet hat, die durch­gehende Arbeitszeit allgemein einzuführen, da die Gesunderhaltung und Förderung der Leistungs­fähigkeit der Berufstätigen durch die durchgehende Arbeitszeit gefördert werden. K.

Linser Gau in Landschaft, Volk und Arbeit.

LPD. Frankfurt a. M., 16. Mai. In den Römerhallen veranstaltet die (Bauleitung Hes­sen-Nassau der NSDAP, die Ausstellung Unser Gau in Landschaft, Volk und A r b e i t". Alte hessische Trachten und die Erzeug­nisse bäuerlicher und handwerklichen Gewerbeflei­

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