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unmittelbaren Machtsicherheit in der Ke schichte auch die Gerechtigkeit bestimmen könnte. Wir wünschen, daß für alle Zeiten dem Hero­ischen die Erde zugeteilt werden möge und nicht der Dekadenz. Auf innenpolitischem Gebiete sei das Recht die Formgebung des politischen Erfol­ges. Politik sei ein Fortschreiten von Rechtssatz zu Rechtssatz. Der Jurist müsse der Führer in der so­zialen Ordnung einer Nation sein, der ewige Aus- aleichsfaktor, der stets bereit sei, nicht nur den totreit an sich zu schlichten, sondern den Streit durch Erziehung des Volkes zum Rechtsbewußtfein von vornherein auszu­schalten. Die Verkennung dieser Aufgabe sei mit schuld an der Entfremdung - zwischen dem Rechts­leben und dem Volk.

Das Reichskultusministerium und die Länder.

Berlin, 16. Mai. (DNB.) Durch die Erlasse des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers ist nunmehr das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung im Rohbau gestaltet. Damit ist, erstmalig in unserer Geschichte, die Mög­lichkeit einer einheitlichenNationalerzie- h u n a der gesamten deutschen Jugend, von der Volksschule bis zum Akademiker, im Prinzip ge­sichert. Ein bedeutsamer Schritt in der Entwicklung der Reichsreform! Die Betätigungsmöglichkeit der Länder wird durch die Schaffung des neuen Reichsminiperiums nicht lediglich auf das Gebiet der Ausführung beschränkt fein; es ist vielmehr der ausdrückliche Wille des Reichsministers Rust, bei der kommenden Reichsgesetzgebung alle schöpfe­rischen Kräfte der Kultusministerien der Län­der h e r a n z u z i e h e n, um die dort in engerem Stammestum der Heimat und Landschaft gesam­melten Erfahrungen dem Gesamtwerte uneinge­schränkt nutzbar zu machen. Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung wird nicht zusammenhanglos über dem preußischen Kul­tusministerium schweben, sondern die orga­nische Verbindung, die durch die Personal­union des Reichsministers Ruft als Chef beider Behörden vorgezeichnet ist, weiter vertiefen.

Gegen Preissteigerungen.

Berlin. 16. INai. (DBB.) 3n Ergänzung der bereits in den letzten Wochen ergriffenen Wahnah- nahmen hat der Reichswirtschaftsminister eine Ver­ordnung gegen Preissteigerungen erlassen. Sie be­sagt il a.» daß für lebenswichtige Gegen- stände des täglichen Bedarfes und lebenswichtige £el ff ungen zur Befriedigung des täglichen Bedarfes bis auf weiteres ohne Einwil­ligung der zuständigen Preisüberwachungsstelle von Verbänden oder anderen Zusammenschlüssen keine Winde st preise, INindestverarbeitsungsspannen, rNindesthandelsspannen, höchstnachlässe oder Hlin- destzuschläge für den inländischen Geschäftsverkehr verabredet, festgesetzt oder empfohlen werden dür­fen. Soweit bisher Behörden auf Grund der Ver­ordnung vom 8. Dezember 1931 Mindestpreise fest­gesetzt haben, werden diese aufgehoben. Die Bestimmungen der Verordnung beziehen sich da­gegen nicht auf landwirtschaftliche Er - zeugnifse und Lei st ungen. Gleichzeitig hat der Reichswirtschaftsminister die Preisüberwachungs- siellen ersucht, ihre ganze Aufmerksamkeit darauf zu richten, daß die Preise nicht erhöht werden. Bei Feststellung ungerechtfertigter Preissteigerungen werden nicht nur Verbände aufgelöst wer­den, sondern der Reichswirtschaftsminister wird auch notfalls die Schließung von Betrie­ben anordnen und gegen den Schuldigen mit den schärfsten Maßnahmen vorgehen.

Verschärfter Kampf gegen das Denunziantentum.

Berlin, 16. Mai. (DNB.) Der Reichsminister des Innern hat die Landesregierungen ersucht, die Polizeibehörden anzuweisen, gegen d i e leicht­fertige Erstattung ungerechtfertigter Anzeigen auf Grund des § 164 StGB, in der neuen Fassung vom 26. Mai 1933 mit allem Nachdruck vorzugehen. Der Reichsminister der Justiz hat die Landesjustizvenvaltungen gebeten, die Strafverfolgungsbehörden anzuweisen, auch ihrerseits der nachdrücklichen Bekämpfung des Denunziantentumes ihr besonderes Augenmerk zuzuwenden.

Kleine politische Nachrichten.

Der Herr Reichspräsident empfing den neuernannten deutschen Gesandten in Bogota, Dr. von H e n t i g (früher Generalkonsul in San Franzisko), sowie den Gesandten in Lima, Dr. Schmitt (früher Generalkonsul in Mailand, ein gebürtiger Oberhesse, der durch Veröffentlichung mehrerer Romane bekannt geworden ist).

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Der Reichspräsident hat zum 1. Juni 1934 auf den Posten des Präsidenten des Reichswirtschaftsgerichtes den Ministe­rialrat im Reichswirtschaftsministerium Dr. Karl W i l l e ck e berufen. Ministerialrat Willecke war zuletzt Reichskommissar für die Mailänder Messe.

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Der Reichsminister für Volksaufklärung und Pro­paganda hat feine 18 Reichspropagandastellen zu Landespropaganda st eilen erhoben. Zum Geschäftsbereich des Reichsministeriums für Volks­aufklärung und Propaganda gehören nunmehr Landespropagandastelle 15: Kurhessen, Kassel; Lei­ter- ©erlaub; Landespropagandastelle 16: Hessen- Nassau, Frankfurt a. M.; Leiter: Müller-Scheld.

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Ministerpräsident Göring hat einen kurzen Pfingsturlaub angetreten und Berlin im Flugzeug mit dem Ziel Athen verlassen. Die Reise ist rem privater Natur. *

Wie dieNationalzeitung" erfährt, ist der L a n - idesverbandsführer West mark b e 5 !NSDFB. (Stahlhelm) Goernemann- Dussel- iborf in Schutzhaft genommen worben.

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Der Reichsleiter bes Karnpfbunbes für beutsche »Kultur, Alfreb Rosenberg, hat Staatskommissar ;Hans Hinkel, MbR., auf seinen Antrag hin Hnfolge Arbeitsüberlastung von bem Posten bes Meichsorganisationsleiters im Kampfbunb für deut­sche Kultur entbunden.

Eisenbahnunglück bei Verden.

D-Zug Bremen-Dresden entgleist.-3 Tote, 9 Verletzte.

Hannover, 16.Wai. (DRV.) Die Pressestelle der Reichsbahndirekton teilt mit: Am 16. Wai um 11.27 Uhr entgleiffe bei Eangroebeln in der Nähe von Verden an der Strecke BremenHanno­ver der D-5ug 131. Die Maschine und die vorderen Wagen fielen dabei um. Ein Toter und a ch t Schwerverletzte sind ermittelt worden. Die Ursache ist vermutlich zu schnelles Befahren einer Umbaustelle. Rach einer späteren Meldung aus Verden find leider drei Tote zu beklagen, und zwar der Lokomotivführer, der Heizer und die Warfefrau. Ihre Ramen find noch nicht bekannt. Außerdem wurden neun Passagiere verletzt, darunter wahrscheinlich vier schwer. Einer der

Bremen

Lengwedel werden

Verletzten konnte bereits aus dem Krankenhaus ent­lassen werden. Die Ramen der Verletzten find nach vorläufigen Angaben, die aber noch einer Rach- prüfung bedürfen, folgende: Leonhardt R e i m e r s, Bremen; Herbert 3 e n e k e, Berlin; Kurt P e - ludßinfki, Berlin; Alfred W r z a f k, Dresden; Georg Kafany, Bovenih; Elisabeth Meinisch, Dresden; Anna hegeler, Oldenburg; Margarete h e g e l e r, Oldenburg. Die Verletzten sind im Krankenhaus zu Verden untergebracht. Man hofft, sie alle am Leben erhalten zu können.

Der v-Zug 131, der sich auf der Fahrt von Bre­merhaven über Bremen nach Dresden befand, ent­gleiste wahrscheinlich infolge zu hoher Gefchwin-

digkeit auf dem Bahnhof Langwedel. Leider ist es bisher trotz größter Anstrengungen noch nicht ge­lungen, den Lokomotivführer und den Führer des Unglückszuges zu bergen, da fie in dem zufammen- gedrückten Lokomotivführerfland eingepreht find und die zusammengedrückten Teile erst ausein- andergefchweißt werden müssen. Die Dagen des Zuges sind völlig ausgebrannt. Zum Glück war der V-Zug nicht sehr stark beseht, sonst hätte das Unglück leicht größere Ausmaße annehmen kön­nen. Der Verkehr auf der Strecke wird durch Umsteigen aufrechterhalten.

Auf die Nachricht von dem v-Zug°Unglück wurden in Verben sofort Sanitätskolonnen unb Feuerwehr alarmiert, bie sogleich mit allen verfüg­baren Fahrzeugen an bie Unfallstelle eilten. Mann­schaften von ber reitenben Abteilung bjs Verbener Artillerie-Regiments übernahmen die Absperrung ber Unfallstelle. In ber Nähe würben verschiedene Verbandplätze eingerichtet. Mehrere Zuginfassen waren sofort nach dem Unglück damit beschäftigt, den Brand im Speisewagen zu löschen, das Feuer griff jedoch außerordentlich schnell um sich und er­schwerte die Rettungsarbeiten. Die Aerzte und das Sanitätspersonal, die inzwischen eingetroffen sind, sorgten für schnellen Abtransport der Verletzten in das Verdener Krankenhaus. Sowohl Sanitätswagen wie Privatkraftfahrzeuge übernahmen den Trans­port.

Vier Todesopfer eines Eisenbahnunglücks in Pforzheim.

Donnerstag morgen gegen 6.30 Uhr fuhr im Bahnhof Pforzheim eine Rangierlokomotive dem einfahrenden Personenzug 2302 Mühlacker Pforzheim in die Flanke. Dabei wurden drei Per­sonenwagen aufgerissen, ein weiterer stark beschä­digt. Durch den Zusammenstoß wurden vier Rei­sende getötet und, soweit bisher fesigestellt wurde, zehn Personen' schwer verletzt. Außerdem gab es eine größere Anzahl Leichtver­letzte. Alsbald nach dem Unfall trafen mehrere Aerzte und die Sanitätskolonne Pforzheim zur Hilfeleistung ein. Die Verletzten wurden ins Kran­kenhaus gebracht, einige der Leichtverletzten un­mittelbar in ihre Wohnung. Der Sachschaden ist nicht unerheblich. Die Untersuchung ist.eingeleitet.

Sensationelle Aufklärung eines scheußlichen Verbrechens in Ehikago

Der gefilmte Mörder. Die Kamera bringt es an den Tag.

55.

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Ja, das kann man schon von der Oberst sagen! Ihr Neutra-Papier ist sorgsam abgestimmt auf das milde Aroma ihres Tabaks, sodaß

Tabak und Papier, beide in

voller Harmonie, das ist die

der einzigen 3/3 Pfennig-

Zigarette mit Neufra-Papier.

Ministerpräsident Ulmanis.

Spitze aller Bewegungen, die Schul- und Kirchen-

WALDOR?

AS TO RIA

einen kleinen Teil der Bevölkerung hinter sich. Der größte Teil der Erwerbstätigen, fast 69 Prozent, ist in der Landwirtschaft beschäftigt, und nur llProzent arbeiten in der Industrie unb bilben bas Reservoir ber Marxisten. Die Männer ber Er­neuerung, vor allem bie oaterlänbische Organisation

beim Rauchen dieser Ziga­rette kein Mißklang entsteht:

tung bes ernannten ober bie Wahl eines anberen Verwalters sowie zur Prüfung ber nachträglich an- gemelbeten Forberungen Termin auf:

Dienstag, den 5.3uni 1934, vormittags 9 Uhr, vor bem unterzeichneten Gericht, Zimmer 101, an-

Gießen, ben 11. Mai 1934.

Hessisches Amtsgericht.

Vor zehn Jahren wurde in Chikago ein wohl­habender Privatmann in seiner Villa ermordet aufgefunben. Dieser Mann, ein gewisser Etienne L e l o n g , war vor Jahren mit seinen letzten Er­sparnissen aus Europa ausgemanbert, um in Ame­rika sein Glück zu versuchen. Er hatte lange Zeit unter ben härtesten Entbehrungen ein kärgliches Dasein fristen müssen, bis er eines Tages bie über- raschenbe Nachricht erhielt, baß er eine größere Erbschaft gemacht hatte. Da Herr Lelong ein leibenschaftlicher Amateurphotograph war unb seine freie Zeit feit jeher bamit verbracht hatte, an ben verschiebensten Erfinbungen herumzubasteln, richtete er sich mit bem geerbten Gelb in seiner Villa ein Laboratorium ein. In biefem Labora­torium war Etienne Lelong Tag unb Nacht mit seinen neuen Erfinbungen beschäftigt. Er war einem neuen Verfahren für Farbenphoto­graphie auf ber Spur.

Eines Tages würbe bann Lelong in feinem La­boratorium ermorbet aufgefunben. Die Unter­suchungen, bie sofort von ber Polizei eingeleitet würben, verliefen vollkommen ergebnislos. Der Täter hatte es offenbar glänzenb verstauben, auch bie geringsten Spuren feiner Anwesenheit zu verwischen. Die Beamten ber Morbkommission mußten die Wohnung unverrichteter Dinge verlas­sen. Sie hatten alle Räume bis in ben letzten Win­kel burchstöbert, ohne auch nur ben geringfügigsten Anhaltspunkt für bie Person bes Mörbers zu fin- ben. Am nächsten Morgen würben bie Unter­suchungen mit verschärfter Energie fortgeführt. Zweifellos wäre auch biefe zweite Untersuchung er­gebnislos verlaufen, wenn nicht einer ber Beam­ten plötzlich bie Lust verspürt hätte, bie Film-

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OBERST

Der autoritäre Kur« in Lettland

Am Ende eines Jahrzehnts marxistischer Mißwirtschaft.

k a m e r a bes ermorbeten Erfinbers näher zu un­tersuchen. Bei bieser Untersuchung fielen ben Be­amten einige sonberbare Aufnahmen in bie Hänbe, auf benen ein unbekannter Mann adgebil- bet war. Es gelang ber Polizei, biesen Unbekann­ten mit. einem gewissen Mister C h e st o n zu ibentisizieren. Nach anfänglichem Leugnen mußte Cheston zugeben, ben Photographen in seinem La­boratorium überfallen unb ermorbet zu haben. Cheston, ber zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt würbe, hat sich in biesen Tagen in seiner Zelle erhängt.

Wie kamen aber bie Aufnahmen des Mörbers in das Laboratorium? Wenn die Polizei diese Auf­nahmen nicht gefunden hätte, wäre der grauenvolle Mord wahrscheinlich nie gesühnt worden. Nach den Ermittlungen der Beamten mußte sich die fürchterliche Szene im Laboratorium so abgespielt haben: als der Mörder das Zimmer betrat, machte die Filmkamera automatische Aufnahmen. So wurde der Mörder, während er seinem wehrlosen Opfer mit einem stumpfen Gegenstand die Schädel- decke einschlug, von der automatisch funktionieren­den Kamera in allen seinen Bewegungen photo­graphiert. Auf diese Weise kamen nicht weniger als 25 Bilder zustande.

Noch nie ist wohl ein Mord auf eine so eigen­artige Weise aufgedeckt worden. Ein Mörder, der im Augenblick seiner scheußlichen Tat, gefilmt wird, ohne davon eine Ahnung zu haben! Er hätte zwei­fellos schleunigst von seinem Opfer abgelassen, wenn er gewußt hätte, daß in der Filmkamera ein un­sichtbarer und stummer Privatdetektiv lauerte, ber ihn durch einen Zufall der Gerechtigkeit auslieferte.

Der letttsche Ministerpräsident Ulmanis hat den Ausnahmezustand über Lettland verhängt, das Parlament, bie Saeima, wie bie Letten es nennen, aufgelöst unb bie Marxistenführer ver­haften lassen. Damit ist ber Versuch gemacht wor­ben, Lettlanb nach Jahren bes wüsten Parteihabers unb bes Terrors ber ganz besonbers linkseingestell­ten unb von Moskau birigierten lettischen Sozial- bemokratie zu einem Orbnungsstaat zu machen. An unb für sich war bie Bewegung bazu in ben letzten Jahren sehr erstarkt. Wie überall in noch nicht vermorschten Staaten war bas Front- k ä m p f e r t u m mit bieser Bewegung zur Aus­merzung bes Parteikrebses eng oerbunben.

Als am 18. November 1918 in Riga bie Pro­klamierung ber selbstänbigen Repu­blik Lettlanb erfolgte, war bas Lanb burch bie Kriegsfolgen verheert, von 2,5 Millionen Ein­wohnern waren nur etwa 1,5 Millionen übrig ge­blieben, bie anberen entroeber gefallen ober wäh- renb bes Krieges nach Rußlanb verschleppt worben. Eine eigentliche Aufbauarbeit konnte erst begin­nen, nachbem am 15. Juni 1920 zwischen Deutsch­land) unb Lettlanb unb am 11. August 1920 zwi­schen Rußlanb unb Lettlanb ber Friebens- vertrag zustanbe kam. Die M a r x i st e n waren in Lettlanb besonbers beutschfeinblich. Sie began­nen mit ber Agrarreform, bie auf ft o ft e n bes beutschen Grunbbesitzes ging, aber, entwicktungsgeschichtlich betrachtet, nichts anberes war als bie Beseitigung bes Feubal- S y st e m s, bas im europäischen Osten sich am längsten erhalten hatte. An unb für sich hatten unb haben bie Sozialbemokraten in Lettlanb nur

N. 8/33.

Betr.: Konkursverfahren über bas Vermögen des Heinz Seiberf, Gießen, ZHäusburg 3 (als Alleininhaber der Firma Heinz Seibert, da­selbst). 29780

Beschluß.

Der Rechtsanwalt Zimmermann in Gießen wird auf seinen Antrag von seinem Amt als Konkurs­verwalter entbunden.

Der Rechtsanwalt W. Rohn in Gießen, Kaiserallee

Rr. 7, wird zum Konkursverwatter ernannt.

Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehal-

der Pehakonkrusts, berDonnerkreuzler" bekämpfte seit langem bie marxistischen Sportvereine, bie als Trupps für ben Umsturz gebilbet worben waren. Diese Trupps waren bie Träger bes Boykotts . gegen Deutschlanb unb ber wüstesten Hetze, unb Beraumt, auch in Lettlanb ftanb bie Sozialbernokratie an ber C