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Startverlosung zur 14. Gießener Herdstregatta.

Gestern lief der Meldetermin für die am Sonn­tag, 26. August, auf der Lahn stattfindenden und von dem Verein Rudersport 1913 ausgerichteten 14. Herbst-Regatta ab. Das Meldeergebnis, das gestern abend im Bootshaus des Vereins Ruder­sport 1913 Gießen bekanntgegeben werden konnte, war zwar nicht ganz so umfangreich, wie das der vorjährigen Herbst-Regatta, immerhin aber doch befriedigend.

Gemeldet haben insgesamt 15 Vereine, die 5 6 Boote in die Rennen schicken. Von 20 vor­gesehenen Rennen gelangen.16 zur Durchführung.

Meldungen wurden von folgenden Vereinen ab­gegeben: RC.Saar"-Saarbrücken, Mainz-Kasteler RG. 1880, Hanauer RC.Hassia", RG. Wiesbaden- Biebrich, Limburger RC. 1907, Frankfurter RG. Borussia", RV. Eltville, Krefelder RC. 1883, Rfptv.Amicitia" Frankfurt, RV. Bochum, Wetz­larer RC. 1880, Gießener RC.Hassia", Gießener RG. 1877, Renngemeinschaft Gießen, Verein Ruder­sport 1913 Gießen.

Für die einzelnen Rennen wurden der Zahl nach au Booten gemeldet: Lahn-Jungmann-Vierer 4; Zweiter Vierer 3; Jugend-Gig-Vierer 3; Lahn- Vierer 2; Herbst-Jungmann-Einer 5; Erster Jung­mann-Vierer 2; Herbst-Vierer 4; Junior-Vierer 2; Herbst-Einer 4; Vierer (Kurzstrecke) 5; Herbst-Achter 3; Lahn-Achter 2; Zweiter Jungmann-Vierer 5; Ermunterungs-Vierer 4; Großer Achter 2; Schluß­achter 3 Boote. Der Herbst-Jungmann-Achter, der Erste Vierer, der Herbst-Anfänger-Vierer und der Lahn-Einer fallen aus, da für drei dieser Rennen nur je eine Meldung vorlag.

der Sp.-Vg. 1900.

Faulseil (1900) beim Kampfspiel-Marathonlauf erfolgreich.

Zum Marathonlauf der Deutschen Kampfspiele, deni mit 110 Teilnehmern am stärksten besetzten Wettbewerb, hatte die Spieloereinigung 1900 den Langstreckler Faulseit entsandt. Faulseit, der schon bei dem hier in Gießen stattgehabten Gau-Ma­rathonlauf eine gute Figur abgegeben hatte, schlug sich in Nürnberg ganz ausgezeichnet und kam als 24. ein. Der 1900er durchlief die 42,2 Kilometer lange Strecke in der für ihn außerordentlich schmei­chelhaften Zeit von 2:53,04 Stunden. Durch ein Versehen bei der Startnummer-Ausgabe war Faul- seits Name in der vorläufigen Siegerliste nicht ver­zeichnet; das dieser Tage erschienene amtliche DSB.-OrganStart und Ziel" weist jedoch die Richtigkeit des' 24. Einlaufplatzes und der Zeit von 2:53,04 Stunden für Faulseit aus. Dieser Er­folg dürfte für den noch am Anfang seiner sport­lichen Laufbahn stehenden Spieloereinigungsmann ein großer Ansporn sein. Faulseit war in Nürn­berg nicht nur bester Marathonläufer des Gaues Nordhessen Schranke! (Diez) gab auf, Bernd (Niederlahnstein) wurde 40. und Wolter (Kassel) 46. sondern ließ auch bekannte Leute aus dem Reich, wie Kreqlinger (Wilhelmshaven), John (Breslau), D o p i r a l s k i (Berlin) und Schulze (Ilsenburg) hinter sich. Vielleicht gelingt es Faul­seit, zu gegebener Zeit an das Können eines Man­nes anzuknüpfen, der bis vor wenigen Wochen noch das 1900er Wappen trug und in Nürnberg zweiter Kampfspielsieger wurde: Paul Gerhardt, der aus beruflichen Gründen nach Berlin übergesiedelt ist und für den dortigen Polizeisportoerein startet.

Ausstieg - Entscheidungsspiel Heuchelheim - Biffenberg.

Bei der Tagung der Kreisführer wurde die Bil­dung der Gruppe Bezirksklasse Gießen anders eingeteilt, als ursprünglich geplant war. Danach ist das Spiel HeuchelheimBissenberg entscheidend über den Aufstieg zur Bezirksklasse. Bissenberg hat 6 Punkte in 5 Spielen, dagegen hat Heuchelheim in ebenso vielen Spielen nur 5 Punkte. Sollte Bissenberg das Spiel remis gestalten, so genügte dieser eine Punkt, gewinnt allerdings Heuchelheim das Spiel, dann ist diese Mannschaft die Glück­lichere. Die Spielstärke ist ziemlich ausgeglichen, jedoch hat Heuchelheim den Vorteil des eignen Platzes für sich und wird sich sehr ym den Sieg bemühen.

Das Sportfest im Bann 116.

Der Bann 116 der H I. teilt mit:

Wie bereits gemeldet, finden am nächsten Sonn­tag, 19. August, die Sportwettkämpfe des Bannes 116 der Hitlerjugend statt. Die Wettkämpfe, die sich im Rahmen neuer Wege ab­spielen, sollen allgemein beweisen, daß die HI. fähig ist, nicht nur auf kulturellem und politischem Gebiet erzieherisch auf die heutige Jugend einzu­wirken, sondern daß in ihren Reihen in erster Linie Wert auf körperliche Ertüchtigung und Sport ge­legt wird. Sport, verkünstelt oder sich in falschen Bahnen bewegend, nur daraus hinausgehend, Sportskanonen oder Größen irgendeines speziellen Gebietes zu züchten, liegt der Hitlerjugend völlig fern. Allseitige Körperausbildung, wahrer Volks­sport und besonders Leistungen, die man von jedem einzelnen erwarten und auch verlangen kann, Leistungen, die eine allseitige sportliche Ausbildung des ganzen Körpers bedingen, sind das Ziel und das Streben der Führung. Das Programm dieses Sporttages der Jugend wird deshalb ziemlich viel­seitig sein und auch Neuerungen bringen.

-Morgens um 8 Uhr beginnen die Mehrkämpfe. Don 11 bis 12 Uhr finden die Vorrunden im Hand­ballblitzturnier statt. Anschließend marschieren die stimmberechtigten Teilnehmer geschlossen zum Kreis­amt, um dort ihrer Stimmpflicht Genüge zu tun.

Um 14.30 Uhr beginnen die Qjin3etwett kämpfe. Sondervorführungen, Bodenturnen, Me­dizinballstaffeln und Tauziehen wechseln ab. Die lOXlOO-Meter-Stafsel findet ebenfalls am Nach­mittag statt; Rubu- (Kampfballspiel) und die Hand­ballendspiele kommen zum Austrag. Den Abschluß des Tages bildet das Fußballwettspiel der Mann­schaft des Bannes 254 und des Bannes 116.

Die Jugend erwartet an diesem . Tage jeden Volksgenossen, damit sie zeigen kann, daß ihre Ar­beit keine Spielerei ist. Am Sonntagmorgen kann a-'wählt werden und am Sonntagnachmittaa den Wettkämpfen der Jugend auf dem Universitäts­sportplatz das nötige Interesse entgegengebracht werden.

Tennis - Turnier der DT. mit Länder­kampf der DT. in Bad-Nauheim.

Am kommenden Samstag, 18. August, und am darauffolgenden Sonntag, 19. August, findet in Bad- Nauheim das 7. Tennisturnier, verbunden mit dem'

2. Länderturnier der Deutschen Turnerschaft statt. 16 Gaue werden miteinander um die Entscheidung kämpfen, und fünf Ländermannschaften ringen um den Sieg. 120 Spieler und Spielerinnen treten an zum Einzel für Herren, zum Einzel für Damen und zum gemischten Doppel. Die Spiele dauern an beiden Tagen von 7 Uhr ununterbrochen bis 19 Uhr. Zu Ehren des Turniers findet am Sams­tag, 18. August, im Kurhaus ein großerBunter Abend" statt, an dem hervorragende Künstler auf= warten werden.

Tennis-Länderkampf Deutschland-England.

In Hannover begann am Dienstag der Tennis- Länd erkämpf Deutschland gegen England. Bei prächtigem Wetter hatten sich zahlreiche Zuschauer eingefunden, die durchweg spannende Kämpfe zu sehen bekamen. Nach dem ersten Tage steht der Kampf unentschieden 6:6. Besonders gut haben

Bei den Europameisterschaften der Schwimmer in Magdeburg fielen am Dienstag weitere Ent­scheidungen. Im 100-Meter-Kraulschwimmen der Damen siegte itie HolländerinWillie den Duden vor ihrer Landsmännin Mastenbroek und der Berline­rin Gisela Ahrendt. Einen deutschen Sieg gab es im Kunstspringen durch Leo E s s e r - Wünsdorf; hier fiel auch der zweite Platz an einen Deutschen, den Berliner Mahraun. In den Vorläufen zum 400-Meter-Kraulfchwimmen der Herren setzte sich der Stettiner N ü s k e für den Endlauf durch, wäh­rend der Magdeburger Deiters durch eine schwache Leistung ausschied. In den Vorläufen zur 4X200-Meter-Kraulstaffel schwamm die deutsche Mannschaft im ersten Vorlauf hinter Ungarn den zweiten Platz heraus, der für die Teilnahme am Endlauf genügte.

Leo Ester siegt im Kunstspringen.

Der erste Wettbewerb des Tages war das Kunst­springen, das gleich bis zur Entscheidung durch­geführt wurde. Schon nach den Pflichtsprüngen lag der Wünsdorfer Leo Esser mit 62,37 Punk­ten vor dem Berliner Mahraun mit 58,86 Punkten, dem Franzosen Poussard und dem Deutschböhmen Seifert an der Spitze. Leo Esser konnte seinen Vorsprung auch bei den Kür-Springen verteidi­gen und mit 138,74 Punken siegen. Mahraun war zwischendurch hinter Seifert zurückgefallen, im letz­ten Sprung holte er aber den Verlust wieder auf und sicherte sich mit 129,53 fünften den zweiten Platz. Seifert wurde mit 129,28 Punkten vor dem Franzosen Poussard (123,24 Punkte) Dritter.

Willie den Duden nicht zu schlagen.

Im Endlauf zum 100-Meter-Damen-Kraulschwim- men lag die Holländerin Willie den Duden schon bei der ersten Wende in Führung. Zweite war hier

urzsere Damen crbgeschnitten, Cilli Äußern und Marielouise Horn konnten ihre Spiele gegen Peggy S c r i v e n und Miß S y l e sicher gewin­nen. Im Herren-Einzel erlitten wir die üblichen Niederlagen, sowohl Kuhlmann als auch Tübben konnten sich gegen Hare bzw. Cooper nicht durch­setzen. In den Doppelspielen errangen wir vier Siege bei der gleichen Anzahl Niederlagen.

Die Ergebnisse:

Da me n - E i n ze l: Äußern Scriven 6:0, 4:6, 6:4; Horn Spie 4:6, 6:4, 6:4. Herren- Einzel: Hare Kuhlmann 6:1, 8:6; Cooper Tübben 2:6, 6:3, 6:3. Gemischtes Doppel: Außem-Henkel Ccriven-Tuckey 6:3, 6:1, Horn- Denker Syle-Tinkler 6:2, 4:6, 6:3; Schneider- Kuhlmann Hardwick-Hare 6:3, 6:4; Dearman- CooperEhepaar Schomburgk 7:5, 6:1. Damen- Doppel: Horn-Schneider Scriven-Hardwick 6:2, 6:3; Dearman-Syle Außem-Schneider 6:2, 7:5; Herren-Doppel: Hare-CooperHenkel- Denker 6:4, 1:6, 6:4; Tuckey-Tinkler Kuhlmann- Tübben 6:2, 6:1.

Bad-Wettmrrsterschaften in Leipzig.

Bei den Rad-Weltmeisterschaften in Seipzig wur­den am Montag die internationalen Gast-

noch Gisela Ahrendt, die aber auf dem letzten Teil der Strecke noch die Holländerin Mastenbroek passieren lassen mußte. Willie den Duden schwamm ihr Rennen ungefährdet in 1:07,1 nach Hause, Frl. Mastenbroek benötigte 1:08,1 und Gisela Ahrendt wurde in 1:10,3 Dritte. Die zweite deut­sche Teilnehmerin, Hilde Salbe rt, kam über den letzten Platz nicht hinaus.

Deiters ausgeschieden.

Zum 400-Meter-Kraulschwimmen wurden vier Vorläufe ausgetragen, aus denen die beiden Ersten und der beste Dritte in die Entschei­dung kommen. Die beste Zeit erzielte erwartungs­gemäß der Franzose Jean Taris, der 5.03,2 Mi­nuten benötigte. Von den deutschen Teilnehmern plazierte sich der junge Stettiner Nüske für die Entscheidung, er wurde im zweiten Vorlauf hinter dem in 5:14,3 siegenden Ungarn Sengyel Zweiter. Dagegen schied Meister Deiters, der im dritten Vorlauf nur 5:19,5 schwamm und Dritter wurde. Als bester Dritter kam der Däne Jorgensen in die Entscheidung.

In den Vorläufen zur 4 X2 0 O-Me t e r-Kraul- st a f f e l belegte die deutsche Staffel, nicht voll aus- schwimmend, in 9:34,6 hinter den in 9:32,9 siegen­den Ungarn den zweiten Platz, der für die Teil­nahme am Endlauf genügt.

Deutscher Wasserballsieg über Spanien.

Die sich recht rauh und mit wenig sportlichen Mitteln wehrenden Spaniern wurden 6:1 (2:1) ge­schlagen. Sie schossen durch Sabata den Führungs­treffer. Deutschland kam durch Schulze und Dr. S ch ü r g e r auf 2:1 und nach der Pause fielen durch.Schulze, Dr. Schürger, Gunst und Aki Rademacher vier weitere Treffer.

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MeEuropameisterschasienimSchwimmen

Deutscher Sieg im Kunstspringen.

Willie den Duden gewannt die ^OO-Meter-Oamen-Kraul.

fahrer für Amateure ausgetragen. In bet über 126,8 Kilometer führenden Hauptklasse fiegte der Chemnitzer Reichel im Endspurt der 14 3)1 tum starken Spitzengruppe in 3:42.32,2 Stunden vor seinem Sandsmann Schulze und dem Sechzig^ Dornbluth. Unter den übrigen dichtauf folgenden Fahrern befanden sich auch drei der kurzfristig nach, gemeldeten italienischen Fahrer. Bei den Alter;, fahrern fuhr der unverwüstliche Hannoveraner Fritz Brehmer über die gleiche Strecke sein Rennen für sich. Er ließ alles stehen, benötigte 3:56.4g Stunden und kam, obwohl er große Strecken allein fahren mußte, mit neun Minuten Vorsprung dOt dem Nächstplazierten ein. Dies war der Breslauei Kirchner.

Die in der Vorentscheidung ausgeschiedenen Fgh, rer wurden am Sonntag zu einem Trostfahren ocr einigt. Der Berliner Sothar E h m a r siegte bei den Berufsfahrern, mit einer Vorgabe von 130 Meter bedacht, über 1000 Meter vor dem Italiener Peh, zari (110 Meter), dem Holländer van den HeuU 130 Meter), dem Belgier Huybrechts (80 Meten und dem Kölner Engel, der 50 Meter Vorgabe er halten hatte. Den gleichen Wettbewerb der Amo teure gewann der Holländer Kremers (20 MU vor seinem Sandsmann Scene (30 Meter) sowie btit Schweizern Kaufmann (30 Meter) und Wägch (5 Meter).

Deutscher Irauen-Leichlathleiik-Gies gegen Japan.

Vor 3000 Zuschauern begann am Mittwoch ut 18 Uhr pünktlich der Frauen-Sänderkarnpf Deutfit landJapan mit dem Einmarsch der beiden Mann schäften in das Wuppertal-Elberfelder Stadion. 2i deutschen Seichtathletinnen trugen zum Zeichen bei Trauer um den verstorbenen Reichspräsident« einen Trauerflor. Nach den Begrüßungsworten durch den Beauftragten des Reichssportführns, Standartenführer Kurtz (Köln), der auch der gto ßen Gastfreundschaft gedachte, die unserer Sänber Mannschaft 1929 in Japan zuteil wurde, erklangen die beiden Nationalhymnen. Gisela Mauer- meyer überreichte als Mannschaftsführerin einen Wimpel, die Japanerin Watanabe dankte mil Wimpel und Blumenstrauß.

Die deutschen Damen erfochten einen überlegen« Sieg. Mit 61:28 Punkten mußten sich die Jo panerinnen geschlagen bekennen. Die Gäste hatte, fast in feiner Disziplin etwas zu bestellen, unfet Frauen waren in Hochform und siegten, wie fi wollten. Trotzdem wehrten sich die Japanerinnn tapfer. Ihr Kampfesmut ist auf jeden Fall anzii erkennen.

Aus aller Welt.

Ehrenband der Deutschen Landsmannschaft für Oberpräsident Schwede.

Das Presseamt der Deutschen Sandsmannschaf teilt mit: Anfang August fand in Heidelberg ein Führerstabssitzung der Deutschen Sandsmcmnschcü statt, die eine noch engere Bindung der DS. an Volk und Heimat zum Hauptgegenstand hatte. Der Führer der DS., Dr. Meinshausen, setzte sm bei dieser Gelegenheit entschieden für Wert uni Zukunft des Korporationsstudententums ein. Für besondere Verdienste um das Vaterland und bie Deutsche Sandsmannschaft hat diese ein Ehren­band geschaffen. Es wurde dem Führer der DL. und dem Oberpräsidenten und Gauleiter von Pom­mern Pg. Schwede verliehen, der als Koburgel Oberbürgermeister der DS. seit Jahren besonder nahesteht.

Schweres Autounglück. Ein Toter, fünf Schwerverletzte.

Ein Kraftwagen aus Essen stieß in der Näht von Dberfiemau bei Koburg mit einem Kraftwagen aus Ochsenhausen bei Bieberach zusammen. Dabei geriet der Essener Wagen in Brand. Der Fahrer dieses Wagens, der Versicherungsdirektor der Nordstern", Josef Seuchter, war sofort tot Seine Gattin, sein Schwiegersohn und dessen Gal tin erlitten schwere Rippen- und Knochen­brüche. Der Wagen verbrannte vollständig. Del zweite Wagen wurde ebenfalls beschädigt, dabei er­litten der Bezirkstierarzt Weinrich aus Ochsen Hausen mehrere Beinbrüche, ebenso seine Frau die am schwersten verletzt ist.

Jleun Verletzte bei einem Autounglück.

Der Führer am Steuer eingeschlafen?

Ein Sieferroa.gen, der täglich 16 Arbeiter von Annaburg nach Belgern (Kreis Torgau) zur Arbeit bringt, fuhr in einer Kurve am Brückenkopf gegen einen Stein, streifte einen Baum und stürzte dann in den Straßengraben. Neuen Personen wurden verletzt, von denen vier mit sehr schwe­ren Verletzungen ins Torgauer Krankennhaus ein- geliefert werden mußten. Der Wagenführer, dek bereits eine Nachtfahrt hinter sich hatte, soll vol Uebermübung am Steuer eingeschlafen fein. .

Hinrichtung eines Mörders in Passau.

Im Hofe des Sandgerichtsgesängnisses in Passau wurde die Hinrichtung des vom Schwurgerich! Passau am 7. März d. I. wegen Mordes zum Tode verurteilten 49 Jahre alten Wilhelm Drax« l e r aus Tann in Niederbayern mit dem Fallbeil vollzogen. Draxler hatte am 18. Juli 1933 feine: ehemaligen Dienstherrn, den 61 Jahre alten Bram reibesitzer Meierder, mit dem er einen Prozeh hatte, im Bett überfallen und durch mehrere Messel- stiche ermordet.

Amerikanische Forscher 900 Meter unter dem Meeresspiegel.

Die amerikanischen Forscher Dr. William Beeb! und Otis B a r t o n, die, wie gemeldet, bereits vol einigen Tagen mit ihrer kugelförmigen Taucher- glockeBathysphere" eine Tiefe von 765 Meter unter der Meeresoberfläche erreicht hatten, haben jetzt mit rund 910 Metern einen neuen Tiefenrekord aufgestellt.

Sarrasani will Brasilianer werden.

Der Direktor des Zirkus Sarrasani, Hans Stosch-Sarrasani, hat, wie aus Rio de Janeiro gemeldet wird, um seine Einbürge' r u n g in Brasilien nachgesucht. Wie verlautet steht dieser Wandel der Staatsbürgerschaft daB in Zusammenhang, daß Sarrasani wegen dec schleiyten finanziellen Ergebnisse seiner Gastspiele mit den Beständen seines Zirkus den Zoologischen Garten in Rio übernehmen und auffüllen mochte-

Dürreschäden und hohe Getreidepreise in USA.

In einem Ueberblirf über die Folgen dek Dürre erklärt das amerikanische Sandwirtschafts' Ministerium, der angerichtete Schaden sei viel schwe' rer, als es jemals feit absehbarer Zeit der FoH gewesen sei. Das 3Jlinifterium erwartet, daß k»t meisten Getreidepreise bis zum späten Früh' ling oder bis Anfang Sommer 1935 hoch bleiben werden.