Das Echo in Paris.
Paris, 16. Aua. (DNB. Funkspruch.) Die Pa- riser Blätter veröffentlichen am Donnerstag den Wortlaut des Testaments Hindenburgs an erster Stelle und versehen es teilweise mit eigenen Kommentaren. Während die einen den Anschein zu erwecken versuchen, als ob das Testament in allen «leinen Teilen nicht echt fei (!) und die anderen den umstand unterstreichen, daß es erst 13 Tage nach dem Tode des Reichspräsidenten und kurz vor der Volksabstimmung veröffentlicht wird, wollen wieder andere darin keine restlose Anerkennung der politischen Ziele des Führers erblicken (!). Es ist der immer wiederkehrende krampfhafte Perfuch der französischen Blätter, zu intrigieren und alles, was in Deutschland vor sich geht, zu verwischen und zu trüben, um es ber Öffentlichkeit in entstellter Form vorsetzen au können.
„E ch o de Paris" veröffentlicht das Telegramm mit dem Zusatz, daß der erste im Jahre 1919 geschriebene Teil bestimmt authentisch sei. Im ganzen genommen stelle es eine prächtige Propaganda für den Führer dar.
„I o u r n a l" erklärt, man wisse nicht, ob der
zweite Teil ebenfalls von der Hand Hindenburgs geschrieben sei, kommt aber auch au der Schluß- folgeruna, daß der verstorbene Reichspräsident das Werk H l t l e r s a n e r k e n n e und dem Führer feinen Dank ausspreche.
„Petit Journal" erklärt, es fei noch nicht möglich, eine Aussprache über die Echtheit des Testamentes zu eröffnen. Jeder Kommentar fei «daher vorläufig überflüssig. Man müsse aber zugeben, daß das sensationelle Schriftstück die Rolle, die der „Atte Herr" gespielt habe, genau so wiedergebe, wie sie die Geschichte aufnehmen werde.
Während also diese drei Blätter die Ansicht vertreten, daß das Schriftstück eine volle Anerkennung Hitlers und seiner Politik sei, aber zwischen den Zeilen den hilflos anmuten- den Versuch unternehmen, feine Echtheit in Zweifel au stellen, ist der „Matin" ganz entgegengesetzter Auffassung. Das Blatt zweifelt nicht daran, daß es sich um das Testament des Reichspräsidenten han- beit. Es fei im übrigen nicht das Schriftstück eines stolzen Erneuerers des Reiches, fondern eines Dieners des alten preußifchen Reiches.
Verständnislosigkeit in England.
London, 16. August. (DRB. Funkspruch.) Die Kommentare der Lonboner Heimatfchrift- l e i 1 u n g e n zu der Veröffentlichung bes politi- fchen Testamentes des verstorbenen Reichspräsidenten von Hinbenburg lassen erkennen, wie v erst ändnis los man dort, im Gegensatz zu manchen Berliner Korrespondenten, den Ereignissen in Deutschland gegenübersteht.
So sagt „Daily Expreß" ironisch, plötzlich fei das „lange vermißte Dokument gefunden worden." An seiner Echtheit sei kein Zweifel möglich, denn Herr von Papen setze sich dafür ein. Die weiteren Ausführungen des Blattes sind üble Verleumdungen der deutschen Propaganda.
Ebenso wenig Gnade findet das politische Testament Hindenburgs vor den Augen des „Daily Hera Id", des Blattes der Labour-Party, das auch in ironischer Form den Inhalt bespricht.
„Daily Telegraph" überschreibt seine Meldung „Hindenburg vermacht Deutschland an Hitler". In feinem Leitaufsatz nennt das Blatt die Veröffentlichung im gegenwärtigen Augenblick ein Meisterstück der Propaganda. Das Blatt geht in seiner Enttäuschung über den Inhalt des Testamentes so weit, Hindenburg einen Opportun i st en zu nennen. Es versucht ferner, den Sinn und Inhalt durch den Hinweis darauf herabzusetzen, daß das Testament vom 11. Mai datiert fei, „das heißt, nach der Zeit, in der der Streit zwischen den Monarchisten und dem linken Flügel der Nationalsozialisten lebhaft geworden war, aber andererseits vor der Hinrichtung «der Leute der Linken." Früher hatte man in englischen Blättern lesen müssen, die Ereignisse des 36. Juni hätten „Leute der Rechten" getroffen. Die Ratlosigkeit der englischen Presse kommt durch nichts deutlicher zum Ausdruck.
„News Ehr o nie le" erklärt u. a., Reichspräsident von Hindenburg enttäusche die Leute, die gehofft hätten, er werde einen Nachfolger ernennen. Aber er zeige, daß er „mindestens bis zum Mai" (!) Vertrauen zu Hitler hatte.
Der Berliner Korrespondent der „Time s" sagt zum politischen Testament des Reichspräsidenten von Hindenburg, das Dokument überlasse Hitler, wenn nicht direkt, so doch indirekt das Schicksals Deutschlands. Da es drei Tage vor der Abstimmung herauskommt, dürfte es, nach Ansicht des Korrespondenten, einen großen Einfluß auf Leute ausüben, die noch nicht beschlossen hätten, ihr Ja abzugeben. Im übrigen veröffentlicht die „Times", wie mehrere andere englische Blätter, eine ausführliche und sachliche Wiedergabe des Inhalts des Testaments.
„Hindenburg huldigt Hitler"
Der Eindruck in Dänemark.
Kopenhagen, 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Das politische Testament Hindenburgs wird von der dänischen Presse in großer Aufmachung veröffentlicht. „Hindenburg huldigt Hitler" und „Eine Huldigung für bie Reichswehr unb deren Unabhängigkei t", so überschreiben die Blätter das Testament.
In der konservativen „Sagens Nyheter" wird es als natürlich und verständlich bezeichnet, daß der Soldat Wilhelms I. und Wilhelms II. im Glauben an die Zukunft der Monarchie gestorben sei, und daß er es in seinem Testament habe sagen wollen; doch würde der Gang der Ereignisse dadurch nicht geändert werden können. Was die Reichswehr angehe, so wird nach einem Hinweis auf die „schönen und starken Worte" Hindenburgs über die Reichswehr deren Unabhängigkeit betont.
3m Dritten Reich sei die Reichswehr auf den Platz gestellt worden, den der große verstorbene Generatfeldmarschall gewünscht habe.
Die demokratische „Politiken", die das Testament als ein „I a für Hitle r" bezeichnet und davon spricht, daß das verstorbene Staatsoberhaupt, der Feldmarschall und Reichspräsident dem neuen Staatsoberhaupt, dem Führer und Reichskanzler, seine Stimme und damit eine Art moralischer Sanktion gegeben habe, geht auch auf die Abstimmung des kommenden Sonntags ein. Das Blatt glaubt, daß auch das deutsche Volk Hitler seine ausdrückliche „moralische Sanktion" geben und
Deutschland sich erneut zu Hitler bekennen werde.
Das Blatt kann sich aber nicht einige durch nichts gerechtfertigte Gehässigkeiten über die Vorbereitung der Abstimmung, das Wahlgeheimnis usw., versagen.
0er Eindruck in Polen.
Warschau, 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Das Bekanntwerden des politischen Vermächtnisses des verewigten Reichspräsidenten von Hindenburg hat die polnische Oeffentlichkeit um so mehr überrascht, als sich die polnische Presse bisher an englische Quellen gehalten hatte, deren Tendenz hinreichend bekannt ist. Jetzt bringt die polnische Presse lange Auszüge aus dem Testament Hindenburgs und unterstreicht die besonders markanten Stellen, wo der Verewigte von der nationalen Wiedergeburt des Reiches und von seinem Kanzler Adolf Hitler spricht.
Der Vlilk des Auslands auf Deutschland.
„Echo de Paris "über den Führer
Paris, 16. Aug. (DNB.-Funkspruch.) Das „Echo de Pari s", das am Mittwoch schrieb, es handele sich nicht darum, welche Mehrheit Hitler am Sonntag auf sich vereinigen werde, fondern welchen Gebrauch er von diesem Machtzuwachs machen werde, geht heute näher auf diese Frage ein und stellt einleitend noch einmal fest, daß
der Führer am 19. August das ganze deutsche Volk hinter sich haben werde.
Seine elementaren Gefühle, seine grundsätzlichen Ansichten, der Ton und die prophetische Haltung, die das Merkmal seiner rednerischen Begabung seien, hätten um ihn eine Art „religiösen Nimbus" geschaffen, der nichts mit den Ideen und Eingebungen zu tun habe, von denen politische Bewegungen der Demokratien geleitet würden. Man urteile daher voreilig, wenn man behaupte, er sei das Werkzeug der Reichswehr, er befinde sich in den Händen Der Schwerindustrie.
Eine Armee, und besonders eine deutsche Armee, sei diszipliniert. Außerdem müsse man sich fragen, wen diese Armee nach dem Tode Hindenburgs dem Führer hätte gegenüberstellen können. General Blomberg sei ihm ergeben. 2Han dürfe auch nicht vergessen, daß die nationalsozialistische Bewegung zum mindestens einen großen Teil der Mannschaften und Offiziere des Heeres erfaßt habe.
Gegen die Unterstellung, daß der Führer sich in den Händen der Schwerindustrie befände, spreche die Behandlung, die er den Vertretern dieser Jndu- ftrie widerfahren lasse, dagegen spreche seine ganze Außenpolitik. Was Stresemann oder Brüning nie hätten wagen dürfen, habe Hitler getan. Er habe zum mindestens vorläufig auf zwei bedeutende Forderungen, nämlich Rückgabe der Kolonien und des Korridors verzichtet und mit Polen ein zehnjähriges Abkommen getroffen. Die Oeffentlichkeit habe ihm für diese Handlung Beifall gespendet.
Feststellungen in Dänemark.
Kopenhagen, 16. Aug. (DNB. Funkspruch.) Unter der Überschrift „Deutschland wird Hitler ein großes Vertrauensvotum
geben" veröffentlicht die konservative „Berlin g s k e T i d e n d e" einen Bericht ihres Berliner Korrespondenten über die Vorbereitungen der Abstimmung vom 19. August und deren voraussichtlichen Ausfall. Nach einem Hinweis darauf, daß sich ganz Deutschland mit der bevorstehenden Abstimmung beschäftige, wird darin festgestellt, daß
der Führer unb Reichskanzler allem Ermessen nach bei starker Wahlbeteiligung ein gewaltiges Vertrauensvotum von etwa 90 v. h. der abge
gebenen Stimmen erhalten würde.
Es heißt in bem Bericht bann u. a. weiter: „Man hat außerhalb Deutschlanbs Zweifel baran gehegt, inwieweit bie bevorstehende Wahl frei fein würbe, ober ob es, mit anberen Worten, ungefährlich fein mürbe, gegen Hitler zu stimmen. Jeber, ber bie letzten Wahlen erlebt hat, wirb barauf antworten, daß
der Verdacht eines Wahldrucks völlig unberechtigt ist.
Ich habe mich davon das letztemal persönlich über« zeugt." Zum Schluß wird auf die außerordentliche Volkstümlichkeit des Führers hingewiesen, für die jeder in Deutschland Lebende täglich Beweise sehen könne.
Amerikaner hissen in Paris eine Hakenkreuzflagge.
P a r i s , 16. August (DNB. Funkspruch). Veranlassung zu einem großen Menschenauflauf und zum (Eingreifen der Polizei gab am Mittwoch ein Ereignis das sich in einer der Hauptstraßen von Pans abspielte. Aus dem Fenster eines großen S)otet3 ging eine H-> k e n k r e u z f a h n e hoch, die auf die Pariser Bevölkerung wie das „bekannte *-?te AH °uf den Stier" wirkte. Im Nu hatte sich eine Menschenmenge angesammelt, die gegen diese angebliche „Herausforderung" protestierte. Die Polizei wurde alarmiert und der Hotelbesitzer aufgefordert, für die Entfernung der Fahne zu sorgen. Hierbei stellte sich heraus, daß das Zimmer, aus dem die Fahne ausgehängt wurde, nicht etwa von Deutschen bewohnt war, sondern von aroei jungen A m e r i k a n e r n. die soeben aus Deutschland zurückgekehrt sind unb anscheinend von ihren dortiaen Eindrücken so begeistert sind, daß sie ihren Gefühlen auf diese Weise Ausdruck gaben.
Ein stummes Gelöbnis der Gefolgschaft, die das schaffende Volk seinem Führer leistet.
Es gilt das Leben der Ration!
Aufruf des Ministerpräsidenten Göring.
Berlin, 16. Aug. (DRV.) Der „Völkische Veob- achter" veröffentlicht folgenden Aufruf des 21ti- nisterpräsidenken Goring an das deutsche Volk zum 19. August:
„Weine lieben deutschen Volksgenossen und Votksgenossinnen!
Adolf Hiller hat das deutsche Volk zum 19. August aufgerufen, darüber zu entscheiden, ob es mit der Vereinigung der Aernter des Reichsoberhauptes und Reichskanzlers in feiner Person einverstanden ist.
Wie immer, wenn der Führer das Volk ruft, gilt es, eine Frage von ungeheuer weittragender Bedeutung für das Schicksal Deutschlands zu entscheiden.
Generatfeldmarschall von Hindenburg, der Schirmherr des deutschen Volkes, ist nicht mehr. 3n stummer und ehrfürchtiger Ergriffenheit gedenken wir des großen Helden. Er lebt in den Willionen deutscher Herzen weiter.
heule aber gilt es das Leben der Ration. Die Zukunft stellt an uns große neue Anforderungen. Rach dem Willen des grohey Verewigten hat das deutsche Volk die Hände nicht untätig und fassungslos ob des schweren Verlustes in den Schoß gelegt. Wil verdoppelten Kräften gehen wir vielmehr daran, in feinem Geiste weiterzuarbeiten, zu kämpfen und zu siegen. Wir sind nicht untätig, wir sind aber auch keinen Augenblick unruhig gewesen in banger Sorge um die kommenden Wochen und Wonate, um die Zukunft und die Frage, wer nunmehr an höchster Spitze Deutschlands Schuh und Schirm sein solle.
Das deutsche Volk hat sich in den schweren Tagen um seinen Führer zusammenge- schloffen, der im entscheidenden Augenblick an die Spitze Deutschlands trat und damit sowohl das Vermächtnis des verewigten Generalfeldmar- challs, wie den Willen der Ration er- ü 11 f e.
Wit dieser genialen Tat ist zugleich eine staatspolitische Entscheidung von weittragender Bedeutung gefallen. E i n Wann vereinigt in Deutschland die mächtigsten und verantwortungsvollsten Aernter des Reiches. In einem Wann allein liegt das Schicksal unseres Volkes. Der beste und stärkste W a n n, der die Berechtigung zum Führer tausend- ach bewiesen, dem die Liebe und das Vertrauen aus jedem deutschen Auge entgegenleuchtet, ist allein berufen, Deutschland in lichte hohen zu führen.
Adolf Hitler ist auch der ober sie Garant der unbeschränkten Freiheit des deut- chen Volkes und des ehrlichen und aufrichtigen Friedens, im Innern und nach außen. Freiwillig fordert er jetzt die Stimme feines Volkes.
So selbstverständlich die Entscheidung ist, um so wichtiger ist es, daß das ganze deutsche Volk in der Geschlossenheit, die uns der Führer geschenkt hat, am Sonntag zur Wahlurne geht.
Riemand darf fehlen und sich des Vertrauens feines Führers unwürdig erweisen. Es gilt, der ganzen Welt eine machtvolle Demonstration entgegenzustellen, die alle Lügen und Verdrehungen über das neue Deutschland hinwegfegt. Es gilt zu zeigen, daß Adolf Hitler und das deutsche Volk eins geworden sind, eins geworden im Denken, handeln und Fühlen.
Adolf Hitler hat sein Volk aufgerufen. Deutscher Volksgenosse, folge seinem Rufe und lege am Sonntag dein freudiges und ehrliches Bekenntnis ab!
Dr. Ley an die Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront.
Berlin, 15. Aug. (DNB.) Der Führer der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Robert Ley, hat folgenden Aufruf erlassen:
Mitglied der Deutschen Arbeitsfront! Volksgenosse! Volksgenossin!
Der 19. August ist uns allen ein heiliges B e - kenntnis zum Nationalsozialismus.
Der Nationalsozialismus ist der Führer!
Der Führer gehört jedem von uns!
Er ist unser Führer — mein Führer!
Aböls Hitler hat uns aesührt aus büsterem Wahn- unb Aberwitz zur Frechen, vernünftigem, instinktsicherem Hanbeln unb Denken!
Wir bekennen uns, Mann unb Frau, vor allem aber bu, deutscher Arbeiter, Unternehmer unb An« gestellter, z u Aböls Hitler, bem Arbeite^
Aus unseren Reihen ist er gekommen. Unserck Not kennt er!
Die Schwere ber Arbeit hat er verspürt.
Wir bekennen uns zu Abolf Hitler, bem Sol« baten! Er trug bas große Erleben bes Schützen« grabens in bie Heimat, um es für uns zu retten«
Wir bekennen uns zu Abolf Hitler, bem Poli« tiker! Er lehrte uns, baß Politik Kunst sei« Kunst am lebenben Volk. Uns alle hat diese- Schöpfer des Nationalsozialismus neu geformt.
Deshalb ist er unser Führer — mein Führer! Das bekennen wir am 19. August vor Gott und der Welt.
Heil Hitler! Gez. Dr. R. Ley.
Ein Großkampftag.
Berlin, 16. Aug. (DNB.) Im Rahmen der großen Werbeaktion für die Volksabstimmung am 19. August gestaltete sich der Mittwoch zu einem Großkampftag. Es sprachen u. a. die Reichsminister Dr. Goebbels, Rust, Kerrl, Darrs, der Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley, der Chef des Stabes Lutze und Reichsleiter Alfred Rosenberg. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens erließen 21 u f i rufe an das deutsche Volk.
Borgen Gemeinschasts- programm aller deutschen Sender
Berlin, 16. Aug. (DNB.) Die Reichssendelei- tuna teilt mit: Bei gelegenheit des Staatsbesuches, den der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler am Freitag, 17. 21 u g u ft, der Freien und Hansastadt Hamburg abstattet, wer- den alle deutschen Sender von 13 Uhr bis 23 Uhr Gemeinschaftsprogramm von Hamburg senden. Das Programm sieht vor: Funkbericht von der Ankunft des Führers in Hamburg und Uebertragung seines Eintreffens im Rathaus. Nachmittags wird das Mikrophon durch den Hamburger Hafen wandern. Zwischendurch gibt es Unterhaltungsmusik aller Art, die in den späteren Nachmittagsstunden fortgesetzt wird mit einem Rundgang durch bekannte Stätten in der Umgebung Hamburgs. Innerhalb dieser bunten Ausflüge bietet sich die Gelegenheit, den Hörern auch einige Bilder aus dem Leben bes neuen Hamburg zu zeigen. Um 20.15 Uhr erfolgt bann ber Funkbericht unb bis Uebertragung ber Führerrebe aus bem Großen Saal bes Hamburger Rathauses, mit bereu Enbs gegen 22.30 Uhr zu rechnen ist. Don ba ab bleiben bie Senber weiter zusammenaeschlossen, schalten auf Berlin, von wo aus ber Tag in Marsch- und Tanzmusik ausklingt.
Der Förderer der Industrie, Der Führer bei bet Besichtigung einer neuen. AutKorrstrnMork
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