Der Stellvertreter des Führers über Mer und sein Werk
Der Vlilk des Auslandes auf Deutschland
uns auch in der
nach außen im
Arbeit macht freu
Führer am 19. August: einer unlöslichen großen im Kampf um Deutsch-
Völker einnehmen.
Wir sagen unserem Wit dir sind wir in Einheit verschworen
Der Schirmherr des Bauernstandes, dem er die ureigene Aufgabe wieder gewiesen hat, Lebensquell des Volkes zu sein.
Wir sind glücklich und stolz, einen Großen bet Geschichte zu unseren Lebzeiten unter uns und als Sohn unseres Volkes zu sehen. Er führt uns schon heute. Das Jawort, durch welches wir feine Führerschaft vor der Welt anerkennen, ist zugleich unser Dank an ihn.
Deutsche Arbeiter, euch besonders möchte ich zurufen: Seid stolz darauf, daß es ein Mann des deutschen Arbeiter st andes ist, dem ihr am 19. August die Führung Deutschlands bestätigen sollt. Seid stolz darauf, daß es einer der euren ist, dem ihr am 19. August symbolisch zurufen könnt:
Wir wollen an dem Platz des deutschen Reichskanzlers und des deutschen Reichspräsidenten dich, Adolf Hitler, einen deutschen Arbeiter, sehen. Dort, wo weithin sichtbar in der Geschichte als Führer des deutschen Volkes Könige. Kaiser und Präsidenten standen, steht nach unserem Willen, nach des deutschen Volkes Willen, zum ersten Male ein vorbildlicher deutscher Arbeiter. Ein Arbeiter, der weiß, wie hart noch immer seine Schicksalsgenossen von einst um ihr
lands Zukunft. Mit dir sehnen wir uns nach Erhalt des Friedens und find nach deinem Befehl zum Einfah bereit, den Frieden unseres Volkes zu verteidigen.
nur Hitler der Wer wollte auch einen würdiger und fähiger Reichspräsidenten, des
daß Hitler und Führer fein kann, anderen nennen, der wäre, das Amt des
bisher nach innen und außen für Deutschland getan hat und vertrauen seinen Entschlüssen für die Zukunft.
Deutschland sieht in Adolf Hitler den berufenen Rachfolger Hindenburgs, und es ist nunmehr das ganze deutsche Volk, das Adolf Hitler den Ehrennamen gibt, den ihm die nationalsoziall- stifche Bewegung feit langem gegeben hat: Der Führer. Dies Wort ist viel mehr als eine Anrede, es ist ein Bekenntnis und eine Gewißheit: Mein Führer.
Und weiter sagt das deutsche Volk dem Ausland: Adolf Hitler soll unser Führer sein und bleiben, weil dessen Politik die Politik des ganzen deutschen Volkes ist. Wir wollen, daß in Hitlers Namen fortgesetzt werde, was in seinem Namen begonnen wurde: die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die Befriedung der Gewissen, die moralische Erneuerung der deutschen Jugend, die Befestigung des Ehrbegriffes, Deutscher zu sein. Wir Deutsche zeigen, daß Hitler will, was wir alle wollen: wirtschaftlichen Ausgleich mit allen Völkern der Welt, die das gleiche Bedürfnis haben, politischen und militärischen Frieden mit den Völkern der Erde, auf daß Wohlfahrt und Kultur nach Jahrzehnten des Niederganges und der Zerstörung wieder die ihnen gebührenden Rechte im Leben der
karges tägliches Brot ringen müssen und dessen Sinnen und Trachten vor allem mit darauf gerichtet ist, ihr Los so schnell als möglich zu bessern.
Dort werdet Ihr ihm Eure Ja-Stimmen geben, und wenn man Euch fragt, warum Ihr ihn wähltet, könnt Ihr antworten: Wir wählten Adolf Hitler, weil er der Mann ist, in dem das Front- erle bnis eine Weltanschauung reifen ließ, die die Grundlage ist für alle neue deutsche Geschichte.
Weil ihn Kraft und Mut als Vorbild auszeichneten im fünfzehnjährigen Kampf gegen eine feindliche Welt.
Weil er im entscheidenden Augenblick immer unter Einsatz seiner eigenen Person handelt und damit zeigt, daß er eine heldische Führerpersönlichkeit ist.
Weil er nichts für sich und nichts für den Augenblick tut, sondern alles für Deutschland, und alles für die Zukunft seines Volkes.
Weil er das Ideal der Jugend ist und weil er mit diesem Glauben der Jugend an ihn berufen ift, das deutsche Schicksal für morgen zu bestimmen.
Weil er uns allen einen neuen Glauben an Deutschland gegeben hat. Weil er unser Leben wieder sinnvoll machte, indem er uns erkennen lehrte, wozu wir deutsche Menschen auf der Welt sind. Weil er der Vollstrecker des Willens einer höheren Gewalt und well er damit der Inhalt des heutigen Deutschlands ist. kurz: Weil er wirklicher Führer ist.
Mit allen unseren Ja-Stimmen werden wir Deutsche am 19. August sagen:
A n Dich glauben wirk
Adolf Hitler — Sieg heil!
Müssen diese unbeachtet bleiben? Kann nicht einiges Lob gespendet werden?
Muh sich die Presse zusammenschttehen, um England über die menschlichen und fortschrittlichen Maßnahmen in Unkenntnis zu lassen, die das Gesicht des modernen Deutschlands so verändert haben? Welche Macht oder welcher Einfluß hinter der Presse veranlaßt die Zeitungen, gerade das Land anzugreifen und in Verruf zu bringen, das den Mut und die Entschlossenheit hat, den Kommunismus daran zu hindern, Westeuropa mit seinem üblen Einfluß zu durchdringen? Adolf Hitler hat jetzt eine große Verantwortung vor seinem Volke und Europa übernommen. Würde es nicht unseren britischen Traditionen entsprechen, ihm unsere moralische Unter st ühung bei der Erfüllung dieser Verpflichtungen zu gewähren?
Er hat Polen die Freundschaftshand hingestreckt und Polen hat sie ergriffen. Er hat eine großzügige Geste gegenüber Frankreich getan — selbst wenn Frankreich sie unbeantwortet läßt, sollten wir ihr Anerkennung gewähren. Er hat ein Volk von 65 Millionen von einem Komplex der Entwürdigung und Demütigung befreit und ihm Selbstvertrauen und Hoffnung gegeben. Er sagt, er wünsche die Freundschaft Großbritanniens. Würde es im Interesse des Friedens und der Eintracht Europas klug sein, ihn im Stich zu lassen?
Kronrat in London.
London, 14. August (DNB.) Der König hielt am Dienstag einen Kron rat ab, bet de» u. a. der Dominion-Minister Thomas als Ver» treter von Baldwin und der Unterstaatssekretär für Flugwesen, Sir Philipp S a s s o o n, anwesend waren.
Erkenntnisse in Pans.
Paris, 15. August (DNB. Funkspruch). Die Pariser Moraenpresse beschäftigt sich auch weiterhin mit der Eröffnung des Feldzuges für die Volksabstimmung in Deutschland und ist mehr denn je davon überzeugt, daß die erdrückende Mehrheit des deutschen Volkes sich am kommenden Sonntag hinter den Führer stellen wird. Aber gerade diese Tatsache, daß Hitler das uneingeschränkte Vertrauen aller Deutschen besitzt, beunruhigt die Blätter einigermaßen, weil man französischerseits naturgemäß eine innere Zersplitterung Deutschlands gewünscht hätte, um sie der eigenen Politik nutzbar zu machen.
Wladimir d ' O r m e s s o n schreibt im „Figaro", Dr. Goebbels habe vollkommen recht, wenn er sage, daß sich das deutsche Volk fast ein» stimmig für Öen Führer aussprechen werde.
Auch das „Echo de Paris" ist von dem großen Erfolg des Führers am kommenden Sonntag überzeugt. Wie groß aber die Stimmenzahl auch fei, das Schwergewicht liege, so schreibt das Blatt, in den wahren Absichten Hitler. Man frage sich, wie er wohl die erhöhte Autorität anzuwenden gedenke, die ihm der Ausgang der Abstimmung verleihen werde. Diese Frage stelle sich heute ganz Europa.
Eine englische Stimme der Vernunft.
London, 15. Aua. (DNB.-Funkspruch.) „Times" veröffentlicht in ihrem Briefkasten ein Protest- schreiben des konservativen Parlamentsmitgliedes Oberstleutnant Moore gegen die Haltung des größten Teiles der englischen Blätter gegenüber dem Nationalsozialismus. Darin heißt es: Selten lesen wir etwas von den s o z i a - pädagogischen und auch moralischen Lei st ungen der hitlerregierung.
Kiel, 14. August. (DNB.) Nachdem der Stellvertreter des Führers Rudolf h e ß am Montag in Breslau in einer großen Massenversammlung über die Entscheidung des nächsten Sonntug gesprochen hatte, nahm er heute abend in einer Riesenkundgebung in Kiel abermals das Wort: Er sagte u. a.:
Kaurn je ist mir eine Rede so schwer gefallen, wie diese. Denn es ist schwer, etwas begründen zu sollen, was an sich eine solche Selbst verständlich ke it ist wie die Nachfolge Adolf Hitlers auf Hindenburg.
Ich hatte das Glück — fei es durch Zufall, fei es durch Bestimmung — einst im Sommer 1920 im Sternecker-Bräu z u München in ein kleines Zimmer zu kommen, in dem ein mir bis dahin völlig unbekannter Mann, ein gewisser Adolf Hitler, vor einem Dutzend Menschen einen Vortrag hielt. Ein Vortrag, der so klar und logisch und überzeugend ein neues politisches Programm entwickelte, das alles enthielt, was ich als heimkehrender Frontsoldat als Ausweg suchte aus der scheinbar verzweifelten Lage, in der meine Frontkameraden und ich Deutschland vorfanden! Ein Vortrag, der einen unerhörten Glauben und eine fortreißende Leidenschaft ausströmte, wie ich es vorher nie erlebt hatte. Besonders eigenartig war es, daß ich und andere Zuhörer mit gesundem Menschenverstand nicht hell herauslachten, als dieser Redner mit seinen wenigen Mann Gefolgschaft allen Ernstes, wie in einer Vision sagte,
es würde der Tag kommen, da die Fahne der neuen Bewegung, für deren Sieg er kämpfe, über dem Reichstag, über dem Berliner Schloß, ja über jedem deutschen Haufe wehen werde, als das siegreiche Symbol eines neuen, ehrenhaften, nationalen und sozialistischen Deutschland.
Ich kannte diesen Adolf Hitler, als er noch im abgeschabten feldgrauen Rock und oft mit hungrigem Magen in Begleitung von ein paar Getreuen nachts durch die Straßen Münchens zog Zettel anzukleben; in der einen Hand einen dicken Eichenstock, mit dem er nur zu oft sich in der ursprünglichsten Weise mit Gegnern der damaligen USPD, und des Spartakusbundes, häufig aber auch irgend einer bürgerlichen Partei, herumschlug, weil ihnen das Ankleben dieser Zettel mit primitiven Wahrheiten nicht paßte.
Ich sah den Mann in späteren Jahren des Auf und Nieder seiner Bewegung, in den Augenblicken der schwersten Rückschläge, als seine Gefolgschaft oft der Verzweiflung nahe war — immer war er es, der d i e Kleinmütgen wieder auf- richtete, sie mit neuem Feuer beseelte.
Ich war mit ihm zusammen in der Festung Landsberg, als alles endgültig verloren schien. Damals, wie stets sonst, zeigte er sich als Meister in der Anpassung an neue Lagen, im radikalen Brechen mit Wegen, die er für überholt oder ungangbar hielt!
Sieben Jahre später schrieben wir 1932! Es war das Jahr, in dem die Kräfte der vergangenen Zeit vergeblich versuchten,, den endgültigen Sieg des Nationalsozialismus aufzuhalten. Um Haaresbreite verhinderte es das Schicksal, daß der Führer bereits 1932 an die Regierung kam; mit ihm wären Männer an die Macht gekommen, welche innerlich feine Feinde waren, und später als Mitglieder der Regierung schwersten Schaden hätten anrichten können.
So schwer dem Führer 1934 menschlich der Verrat Röhms war, so sehr ihn seelisch das blutige Gericht, welches er halten mußte, belastete, so notwendig war auch dieses Zwischenspiel, das die Führerschaft Adolf Hitlers vor dem Volke endgültig erwies.
Der 30. 3unl zeigte den Geführten, daß sie die menschliche Güte des Führers, seine vorsichtige und weise Führung nicht mißverstehen dürften, daß sie daraus nicht das Recht ableiten dürften, sich über den Willen des Führers hinwegzu- fehen oder gar Verrat an ihm und feiner Sache zu üben. Der 30. Juni beugt vor, daß etwa Unterführer in einem kritischen Augenblick Verrat üben aus Unkenntnis über die Härte des Führers — in einem Augenblick, in dem dann der Verrat tödlich wirken könnte. Der 30. Juni mit seiner fast grausam scheinenden Härte beugt vor, daß sich ein solcher Tag wiederholt. Und war es nicht eine waltende Vorsehung, daß der areise Feldmarschall und Reichs- iräsident noch so lange seinen Namen und eine schützende Hand der jungen nationalsozialisti- chen Regierung leihen konnte, bis die Führer- chaft Adolf Hitlers endgültig vor dem Jn- und Ausland erwiesen war und fein Name den Klang erhalten hatte, der notwendig war, um endgültig die Gesamtführung des Reiches zu übernehmen.
Sichtbarlich hat die Vorsehung im Leben Adolf Hitlers gewirkt. Ein Wunder hat sich vollzogen, wie wir in der Geschichte kaum seinesgleichen finden. In der höchsten Not rief sein Volk den Mann hervor, dessen es zur Rettung bedarf.
So groß die Rot unseres Volkes, so groß Ist der Wann, der kommen muhte, um sie zu mel-
obersten Leiters der Geschicke des Reiches, zu bekleiden?
Vielleicht möchte einer einwenden, daß schließlich ogar ein Adolf Hitler Gefahr laufen kann, mit Willkür und Unbedacht seine Alleinherrschaft aus« zuüben! ^Da kann ich nur antworten: Ein größerer Schutz geaen den Mißbrauch eines Amtes als parlamentarische Kontrollorgane oder als eine Teilung der Macht ist das Gewissen der sittlichen Persönlichkeit! Und ich weiß aus der Kenntnis des Menschen Adolf Hitler, daß niemand mehr sich sein ejn Gewissen verantwortlich fühlen kann und kraft seines Gewissens seinem Volke, als er.
Ich habe es die Jahre hindurch gesehen, wie er mit verantwortungsvollen Entschlüssen rang, die Entscheidung hinauszog, bis er die Gewißheit hatte, einwandfreie Unterlagen zu feinen Entschlüssen zu besitzen. Ich weiß, wieviel schlaflose Nächte ihn allein der Entschluß gekostet hat, Deutschlands Austritt aus dem Völkerbund zu erklären, ich weiß, wie er wieder und wieder sich die Einwände aller vor- tragen ließ, die Einwände zu bringen hatten. Ich weiß, wie er nicht ruhte, bis er die Einwände durch eine klare Logik widerlegte hatte. Erst dann faßte er den endgültigen Entschluß, und übernahm zugleich die alleinige Verantwortung.
Sein Gewissen, die Verantwortung vor seinem Volk und vor der Geschichte, sind seine letzte und höchste Instanz. Die Richtigkeit seines handelns in der ganz großen Linie aber prüft er nach, indem er sich von Zeit zu Zeit an das Volk selbst wendet und sich seine Führerschaft von neuem bestätigen läßt.
Er weiß, daß seine Ehre und fein Werk auf dem Spiele stehen. Er kann seine Verantwortung nicht verstecken hinter Beschlüssen unverantwortlicher Parlamentsmehrheiten, wie Führer anderer Staaten! Dafür wird sein handeln aber auch nicht gehemmt, notwendige Entschlüsse werden nicht verzögert und verwässert durch parlamentarische Vertretungen oder sonst eine Zweiteilung der Macht. Er kann, wo notwendig, blitzschnell eingreifen und durchgrei-
• / v9 DOr allem ist der Grund, warum in Not- ijeiten der Staaten und Völker der unumschränkte Führer — sofern er die Befähigung zum wirklichen Führer besitzt — eine Notwendigkeit ist, ja die Voraussetzung sein kann für die Erhaltung bes Lebens von Staat und Volk.
Wir wissen, daß Adolf Hitler zum Führen geboren und zum Führen berufen ist, da sich in ihm nach seinem ganzen Wirken eine sittlich hochstehende Persönlichkeit offenbart hat.
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Ln1*?; V. Regierunasform, unser ^braucht in seiner Not endlich die beste, heute mögliche Regierungsform. 1
einem Worte Lloyd Georges die Völker in den Weltkrieg hineinstolpern ließen.
Adolf Hitler hat nicht nur durch Reden, sondern durch die Schnelligkeit und Entschiedenheit seiner staatsmännischen Entschlüsse gerade erst in den kritischen letzten Wochen für den Frieden der europäischen Rationen entscheidende Wirkung erzielt. Wögen uns feindlich gesinnte Staaten dies heute noch nicht wahrhaben wollen, eine spätere Geschichtsschreibung wird es anerkennen.
Deutsche Volksgenossen! Führt euch auch die außenpolitische Bedeutung der Abstimmung vom 19. August in aller Deutlichkeit vor Augen. Das deutsche Volk dokumentiert nut seinem Jawort der Tr e u e am 19. August dem Ausland: Wir Deutsche sehen in Adolf Hitler den uns vom Sch icksal bestimmten Führer. Wir Deutsche heißen gut, was er
(Fin Führer, der das Beste seines Volkes will ift nnrh großen Schicksalsfrage des Volkes - o AiUen dur Aufrechterhaltung des Friedens ein besserer Garant, als parlamentarische Mehrheiten, die in mangelnder Entschlußkraft im entscheidenden Augenblick ihre Völ- ker ins Unglück hineinstolpern lassen, wie sie nach
stern. Die Vorsehung gab Ihm die Gaben und Kräfte, um die günstigen und ungünstigen Umstände, welche er vorfand, und welche im Laufe der Zeit sich entwickelten, zu verwenden zur Erreichung seines Zieles: der Rettung
Deutschlands!
Die Vorsehung handelt durch ihn unerklärlich, zugleich aber auch sichtbar für alle, die das Glück haben, ihn in seinem Schaffen aus nächster Nähe verfolgen zu können. Wie oft sagt er mir: ,Hch weiß, daß diese meine Entscheidung ober diese meine Handlung richtig ist; ich kann im Augenblick noch nicht sagen, warum, aber ich fühle, daß es richtig ist, und die Entwickelung wird die Richtigkeit beweisen." — Mit untrüglicher Sicherheit zeigte sich später stets, daß dieses unerklärliche Gefühl den Führer richtig geleitet hatte.
Ein großer Geschichtsschreiber hält die Fähigkeit, die Dinge richtig zu sehen, für das Entscheidende für den Staatsmann und für wichtiger, als das Talent. Kaum je hat ein Führer diese Fähigkeit stärker gehabt, als Hitler — den Beweis finden wir in feinen Reden seit 1920. Selten sind politische Zustände und Zukunftsentwickelungen richtiger gesehen und vorausgesagt worden. Selten darüber hinaus die Folgerungen klarer gezogen worden dank seiner Fähigkeit, die schwierigsten und kompliziertesten Dinge und Fragen in die großen und einfachen Grundlinien zu verlegen, sie zurückzufüh- ren auf den klaren Ursprung.
Die Fähigkeit, richtig zu sehen, welche der Geschichtsschreiber für fo wesentlich, ja für wesentlicher hält als das Talent, verbindet sich beim Führer nicht nur mit Talent, sondern mit Genialität. Die Fähigkeit richtiger Erkenntnis, verbunden mit der Genialität, und beide verbunden mit dem Wirken der Vorsehung, gibt uns die Erklärung für das Wunder, welches sich in den letzten Jahren und insbesondere feit dem Regierungsantritt Hitlers vor unseren Augen vollzogen Hal.
Denn ist die Wandlung, die in unserem Volke vorgeht, nicht ein Wunder: dieses Zurückfinden zu uns selbst, zu den Quellen seiner Kraft, dieses Wiedererwachen seines Stolzes und seines Wertgefühls, des Willens zur Selbstbehauptung vor der Welt, dieses Freimachen von allen internationalen Giften, von den Erscheinungen des Verfalls auf allen Gebieten feines Lebens. Ist es nicht ein Wunder, daß es Adolf Hitler gelang, in fo kurzer Zeit einen solchen überwältigenden Sieg in der Arbeitsschlacht davonzutraaen, die brachliegenden Kräfte einzusetzen sowohl für Werte des täglichen Bedarfs, wie für große Kulturgüter, die einst in Form gewaltiger Autostraßen, in Form von Kanälen und Monumentalbauten kommenden Geschlechtern künden werden von der hitlerzeit des deutschen Volkes? Ist es nicht ein Wunder, wenn eine Nation, die gespalten war in sich, bitter befehdende Klaffen und Stände, in eigenbrötlerische Kleinstaatler, in Preußen, Bayern und Sachsen und was alles mehr, nun zusammenwirkt in gegenseitigem Verstehen für die großen, gemeinsamen Aufgaben und für die Erhaltung von Volk und Nation?
Ich weih nicht, wie ich es noch begründen sollte,


