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ReichsarbeitsMrer Hier! über den 19. August

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Heinrich George über den Führer

Die Parole des Gauleiters Sprenger

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Frankfurt, 13.Aug. (LPD.) In der zweiten Dreiminutensendung zur Volksabstimmung sprach

das Schwungrad der Arbeit wieder in Schwung gebracht. Er hat ohne Ansehen der Person Fäulniserscheinungen schonungslos ausge­brannt. Lr hat die deutsche Ehre in der Wett wiederhergestellt und dem deutschen Volke den Frieden bewahrt. Sein ganzes Dasein ist Sorge für sein Volk und Dienst an seine..» Volk. Adolf Hitler an der Spitze des deutschen Volkes be­deutet kraftvolle Führung, Gerechtigkeit und Frieden im Inneren, bedeutet Frieden und Ehre nach autzen. Für jeden deutschfühlenden, verantwortungsbewußten Volksgenossen ist da­her die ausdrückliche Zustimmung zu dem Ge- fetz selbstverständliche Pflicht.

W e r hi e r abseits bleibt, st e l l t sich abseits seines Volkes. Zeigen wir am 19. August dem von einer internationalen Lügen- presse umnebelten Auslande, daß Adolf Hitler kein mit Gewalt dem deutschen Volke aufgedrun- aener Diktator, sondern der vom gläubigen Vertrauen und der hingehenden Liebe des ganzen Volkes auf de n Schild gehobene Führer Deutschlands ist.

heil Hitler!

Die Aufgaben der SA

Eine Unterredung mit dem Ehef des Stabes.

3a,,die Nachfrage ist so enorm,. Aber ist das ein, Wunder ?- Eine solche Ggarette 2u,35 H., da, raucht doch, niemand, mehr elwas Anderes.

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_2;wL *. > Geschicke des deutschen Vol­kes lenken soll. Die Entscheidung ist einfach zu fällen, wenn du, deutscher Volksgenosse, Rück­schau in die Geschichte deines Volkes hältst.

Die deutschen Stämme, die deutschen Staaten stiegen in der Vergangenheit auf zu Wacht und Ruhm, wenn sie als geschlossene Gefolgschaft hinter einem Führer standen; sie zerfielen, wenn sie sich In hader und Zwietracht zer­fleischten. Der Hang zur Selbstzerfleischung wurde zu allen Zeiten von den Feinden des

Der Führer in Oberammergau

Begeisterte Huldigungen im ganzen bayerischen Hochland.

Oberammergau, 13. Aug. (DRV.) Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler besuchte >eute Oberammergau und wohnte, wie bereits 930 auch in diesem Jahre dem Passionsspiel ei. Der Kanzler folgte dem Spiele in tiefer Er- ^Der"^Besuch des Führers gab Veranlassung zu Kundgebungen stürmischer Begeiste- un g für Adolf Hitler, wie sie in dieser berwältigenden Art bisher im bayerischen hoch- and noch nicht zu verzeichnen waren.

Wenige Minuten vor 8 Uhr morgens betrat der Führer mit seiner Begleitung den von etwa 6000 Besuchern gefüllten Zuschauerraum, und schon brauste ihm ein tausendfaches heil! entgegen, bis bas Spiel seinen Anfang nahm.

In der Pause richtete Bürgermeister Rai- nund Lang in bewegten Worten den Dank des ^Zassionsdorfes an den Führer. Er dankte ihm, daß er gekommen sei, um sich am heiligen Passionsspiel m erbauen.

Inzwischen hatte sich im Passionsdorf längst die £unbe von der Anwesenheit des Führers verbreitet. Ueberall gingen die Fahnen hoch. 3n kurzer Zeit bot Oberammergau ein festliches Biß. Bor dem Theater stauten sich die Massen, so daß die Feuerweht Seile zur Absperrung ziehen nutzte. Die Hitler-Jugend und der Bund deutscher Mädel marschierten auf, die Mädel mit Blumen für den Führer in den Händen. Als der Führer rach dem vormittägigen Teil des Spiels das Thea­ter verließ, kam es zu stürmischen jubeln- ben Kundgebungen. Das ganze Dorf jubelte auf, und vor dem HotelWittelsbach" ertönten rach dem Gesang der nationalen Lieder immer vieoer neue Heil-Rufe auf den Führer, den die Menge in Sprechchören zu sehen begehrte.

deutschen Volkes benutzt, Wacht über dieses Volk zu erlangen, ja sogar, um es vorüber­gehend sich dienstbar zu machen.

Das traurigste dieser Beispiele, das die Geschichte des deutschen Volkes kennt, haben wir selbst mit- erlebt. Die sog. Revolution von 1918 wurde geistig von Fremdrassigen mit dem Geld feindlicher Völ­ker geführt; die Auswirkungen haben wir alle mit­erlebt. Deutschland war als Staat, das deutsche Volk als solches dem Untergang geweiht, wenn nicht die Vorsehung in Adolf Hitler den Erwecker des Volkes berufen und feinen Kampf gesegnet hätte.

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ihres Wollens, ihre Handlungen, Einzelaktionen, auf Teilabschnitte eines Landes begrenzt.

hier aber leidet einer mit einem ganzen Volk und kämpft einer für ein ganzes Volk. Ein ganzes Volk leidet mit ihm und kämpft mit ihm. Ist das deutsche Volk nicht eins mit feinem Führer? Ist der Führer nicht das deutsche Volk? Er ist heute nicht mehr einer, heute ist er Alles. Er leidet und kämpft, wenn Deutschland leidet, und Deutschland leidet unter Lüge und Mißtrauen, und Deutschland kämpft um Freiheit, Ehre und Vertrauen. Und Deutsch­land sehnt sich nach Ruhe, Ordnung, Arbeit und Frieden. Und er, der Führer, ist fein Weg­

bahner, ist fein persönlichster Ausdruck.

Wozu noch Volksabstimmung? Und doch groß­artig und einmalig die Tat, alles durchdas Volk zu sein oder nichts. Alles vom Volke zu empfangen und wäre es auch die schwerste Last, wie Atlas sie zu tragen; nicht Deutschland, nein, die Sorgen einer Welt in seinem Zweieramt au schultern, heroenmut, Titanenkampf! Was ist da Wallenstein"? Ja, was istGötz"'? Und dennoch, wie wurden Goethes Sätze leuchtend und tief in jener Sommerarbeitsnacht aufgerissen zu ihrer ganzen Bedeutung, Götzens Worte:Treu und Glauben, du hast mich wieder betrogen!" Oder, wenn er von dem Aufstand der Bauern erfahrt, die sich an ihren tyrannischen Herren rächen:Mich dauert der Herr und der Untertan, wehe denen Großen, die sich aufs Uebergewicht ihres Ansehens verlassen, die menschliche Seele wird stärker durch den Druck". Und nicht zu vergessen die schönsten Worte von Götzens Tod, die Goethe als Schluß seiner Geschichte eines der edelsten Deutschen sagt: Edler, edler Mann, wehe dem Jahrhundert, das dich von sich stieß, wehe der Nachkommenschaft, die dich verkennt!"

Daß das nie sein wird, das wird das geeinte deutsche Volk am Sonntag, den 19. August, der Welt beweisen!

Frankfurt, 13. Aug. (LPD.) Am Montag um 20 Uhr sprach in der vierten Dreiminuten- Endung des Frankfurter Reichssenders zur Volks- h Abstimmung

Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger:

Volksgenossen, deutsche Frauen, deutsche Männer!

Die Frage, die ihr am 19. August beantworten sollt, ist die, ob der Führer Adolf Hitler

Als der Führer auf dem Balkon erschien, bran­dete die Begeisterung der vielen Hunderte.nur um so höher empor. Auch als der Führer um 14 Uhr wieder zum Passionstheater fuhr, erneuerten sich auf dem Wege die Kundgebungen.

Nach dem Passionsspiel begab sich der Führer ins Bühnenhaus. Bürgermeister Raimund Lang stellte ihm die Hauptdarsteller einzeln vor und gab dabei das Versprechen ab, daß Oberammergau das von den Vätern übernommene Gut erhalten und weiter pflegen werde. Die Oberammergauer versprächen auch, dem Führer zu die­nen und damit dem deutschen Vater­lande. ,

Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler dankte in kurzen Worten der Erwiderung Ober­ammergaus und brachte den Pasfionsdarstellern zum Ausdruck, daß sie ergreifend und wunderschön gespielt hätten. Er betonte, er werde die Pas­sionsspiele auch in Zukunft fördern.

Beim Verlassen des Theaters und des Pasfions- dorfes wurden dem Führer, dessen Besuch ein ganz besonders denkwürdiges Ereignis des Jubiläums­spieljahres Oberammergaus 1934 darstellt, abermals beigeisterte Kundgebungen dargebracht.

Auch auf dem ganzen Wege von Oberammergau nach München wiederholten sich die aewaltigen Ovationen. In Murnau, in Weilheim und in allen anderen Orten, die der Führer berührte, waren Menschen herbeigeströmt. Sie brachten in über­wältigender Begeisterung dem Führer von Volk und Nation ihre Liebe zum Ausdruck. So wurde der Oberammergauer Besuch Adolf Hitlers zu einer ganz außergewöhnlichen Kundgebung der Liebe und Treue des bayerischen Ober­landes, wie sie schöner und eindrucksvoller nicht gedacht werden kann.

Frankfurt a. M., 13. Aug. (LPD.) In der dritten Dreiminutensendung zur Volksabstimmung prach heute im Reichssender Frankfurt um 16 Uhr der

Schauspieler Heinrich George:

Es ist 20 Uhr, eines Tages Mitte Juli, der dämmerige Vorabend der Eröffnung der Reichs- e ftf p i e l e in Heidelberg auf dem Schloß­hof. Es war Generalprobe angesetzt zumUrgötz" von Goethe; der Beginn wurde verschoben. Der Führer spricht im Reichstag zum deutschen Volk und zu der Welt über die Vorgänge des 30. Juni. Wir saßen versammelt auf den Zuschauer-Tribünen im Schlohhof: Arbeitsdienstlager, Statisterie, Mu­siker, Feuerwehr, Polizei, sämtliche Schauspieler und Regisseure, kurz: die ganze Belegschaft Reichs- festfpiele Heidelberg. Wolken hingen über dem hei­ligen Berg, es dunkelt früh. Käuzchen schrien und heulten vom Königsstuyl herunter, eine schwere, gelbe Wolke lag über den Ruinen des Schlosses; wie Alpdruck verschlug sie einem den Atem. In banger Erwartung saßen alle.

Da von irgendwoher aus dem Dunkel der Bäume, aus den Ruinen des Schlosses oder aus der Wolke über uns erscholl eine Stimme; erst dumpf schwer lastend, dann stoßweise abgehackt, immer klarer werdend, dann hart, dann leidend, schreiend, dann wieder gütig und verzeihend; wie da einer litt und kämpfte, um Deutschland, kämpfte um Treue und Glauben, um Ehre, Freiheit und Gerechtigkeit; wir sahen wie gelähmt.

Als wir erwachten, hing die Wolke nicht mehr lastend über uns; einige Regentropfen fielen, als weinte der Himmel selbst, dann gingen langsam Sterne auf. Eine Titanenfaust unsichtbar hatte Blitze geschleudert, die Wolke zerteilt, die Luft ge- säubert. Wir gingen an die Arbeit. Goethes Ge­schichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eiser­nen Hand fing an. Was war da Götz, was ist da Wallenstein? Private Schicksale trotz der Gröhe

Das zeige sich, wie Viktor Lutze hervorhob, nach außen und innen symbolisch auch ganz besonders in der persönlichen Verbundenheit oes Chefs des Stabes mit dem Obersten SA.-Führer selbst, da beide als Frontsoldaten in einem besonders nahen

immer und ewig als erster S A. - M a n n fühle. Es werde das Bestreben des Chefs des Stabes sein,

die SA. künftig wieder wesentlich stärker zur politischen Arbeit heranzuziehen,

als dies in den letzten Monaten der Führerverwir- rung möglich gewesen sei. Die SA. sei, so betonte der Chef des Stabes ausdrücklich, ein u n d e r r ü d- barer B e st a n d t e i l d e r Gesamtp artet und der nationalsozialistischen Bewegung. Die SA. vornehmlich stelle die politischen Soldaten A d o l f h i t l e r s , uns sie werde wie in den ersten Kampfzeiten der Bewegung nach Wiederherstellung des alten Vertrauensverhältnisses der t r e u e ft e und zuverlässig st e Helfer Adolf Hit­lers sein. Jahrelanger Uebertteferung entsprechend werde die SA. am Reichsparteitag in Nürnberg in diesem Jahre voll teilnehmen, da

Deutschland und die Wett sehen sollen, daß Adolf Hitler und seine SA. eins feien.

KURMARK ist leider im, Augenblick ausverkauft!

Deutsche Volksgenossen, Männer des Arbeitsdienstes!

Nach dem Heimgang des verewigten General­feldmarschalls von Hindenburg hat die deutsche Reichsregierung durch ein Gesetz das Amt des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers ver­bunden und damit in die Hand unseres Führers Adolf Hitler gelegt. Der Führer hat die Reichs­regierung angewiesen, die ausdrückliche Zu­stimmung des deutschen Volkes zu die­sem neuen Gesetz einzuholen.

Adolf Hitler hat unser Volk zu seinem eigenen besseren Wesen wieder zurückgeführt. Er hat Volk und Staat vom Rande des bolschewisti­schen Lhaos zurückgerissen. Er hat dem Kamps der Parteien und Klassen ein Ende gemacht und unser Volk politisch und sozial geeinigt. Er hat der Arbeitslosigkeit Einhalt geboten und

Zieh' die Lehre, Volksgenosse, aus deiner Rück schau, sieh auf Adolf Hitler, deinen Führer, den Erretter aus Rot, hunger und Zwietracht EI n Volk, e i n Reich, e i n Führer ein ein- heitlicher Lebenswille, eine Gemeinschaft der Tat sind Bürgen der Zukunft des deutschen Volkes vor aller Welt.

Es gilt nun, der Welt au beweisen, daß wir heute geschlossener Denn je treu z u Adolf Hitler stehen!

Darum Volksaenosse, am 19. August dein jKreuz in den Kreis des Ja!

Königsberg, 14. Aug. (DNB.) Im Hinblick tuf die am Mittwochabend in Königsberg zu hal­lende Rede gab der Chef des Stabes der 6 21., Viktor Lutze, dem Berliner Vertreter ierKönigsberger Allgemeinen Zeitung" eine län­gere Unterredung, in der er sich über eine Reihe ton Fragen äußerte, die zur Zeit zur Erörterung sehen. Die Beteiligung der SA. am Ab- s. immungskampf, sagte er, werde sich in den blichen und gewohnten Bahnen bewegen. Jrgend- oelche allgemein regelnden Maßnahmen seien von -iten des Chefs des Stabes nicht geplant.

Der Ehef des Stabes gab aber der Erwartung Ausdruck, daß die SA. gerade bei diesem Ab­

stimmungskampf wieder in vorderster Linie stehen werde, und daß sie sich nach lleberwin- dung der Führerkrise wieder als das zeigen werde, was sie immer gewesen sei: Als der tüch­tigste und treueste Kämpfer Adolf Hitlers.

gerade in diesem Zusammenhang betonte der Chef les Stabes, daß das restlose Vertrauens- Verhältnis zwischen dem Obersten SA.-Fuhrer !(bo(f Hitler und seinen braunen Gef olgs- Hannen in dem vollen alten Umfang!

Nieder h e r g e st e ll t sei und daß der Führer, beide als Frontsoldl vie er selbst einmal ausgedrückt habe, sich noch I Verhältnis stünden.