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Der Freund der Jugend.

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Volk abzuheben, denn ihn kennt jedermann. So hat das Volk ihn lieb gewonnen (Beifall), denn das Volk will nicht nur zu seinem Führer emporblicken, es will ihn auch mitten unter sich wissen und hin und wieder auch sehen, daß er t m Volke geblieben ist und des Volkes bleiben will. (Bravo! und Händeklatschen.) Der Führer denkt nur an uns. Er ist keiner Kapitalisten- clique hörig. Der Führer hat die ganze Leidens- zeit unseres Volkes mitgemacht. Er kennt das alte Deutschland, denn er hat unter dem alten Deutsch­land anaefanaen. Er kennt die Gröhe, die das deutsche Volk im Krieg bewiesen hat, denn er bat in seinem Heer gekämpft. Er hat sich nicht, als Die Revolution hereinbrach, auf den bequemen Boden der Tatsachen gestellt, er hat der Novemberrevolu­tion den Kampf bis zur Vernichtung anaesagt und bis zum siegreichen Ende geführt. (Beifall.)

Am 30. Januar 1933 begann er dann den Auf­bau der Nation. Wehr als er versprach, hat er gehalten. Vier Jahre Zeit bedang er sich aus, um seine ersten Erfolge vorweisen zu können. Nach knapp eineinhalb Jahren steht er als Ein­zelmensch, als Mann auf sich selbst gestellt vor der Nation und fordert sie zum Jawort auf. Dieser Mann konnte es auch wagen, der Welt die unabdingbaren Lebensrechte seines Volkes abzutrohen. Er hatte keine Waffen, keine Ka­nonen und Flugzeuggeschwader, und trotzdem hat er das getan, was die vorangegangenen Regierungen für unmöglich erklärt hatten. Lr Hot der Welt gesagt:Ohne Ehre und Gleich­berechtigung werdet ihr uns an eurem Kon­ferenztisch nicht mehr wiedersehen!" (Stürmt- scher Beifall.) Er hat das getan, ohne die Ge­fahr eines neuen Krieges heraufzubeschwören. Denn das ist das Wunderbare, dah er vor der Welt die vitalen nationalen Lebensrechte seines Volkes mit Ehre und Würde vertritt, ohne dah die Welt leugnen könnte, dah er damit zum sichersten Garanten des europäischen Friedens geworden Ist.

Ich frage euch nun, Männer und Frauen, was anderes wäre denkbar, als daß Hitler die Ge­samtführung des Reiches und Volkes übernimmt. Und ich bin der Ueberzeugung, daß ihr alle, daß die ganze Nation auf diese Frage antwor­tet: Das Volk will es so! (Stürmischer an­haltender Beifall.) Das Volk will es so, daß einer seinen Willen und sein Lebensrecht vor der Welt vertritt. Das Volk hat keine Sehnsucht nach der Rückkehr der Parteien und des Parlamentarismus. Es will nicht, daß die Horden des Bolschewismus jemals wieder durch die Straßen der Großstädte ziehen. Es will nicht, daß Unordnung, Unfriede und Bürgerkrieg wieder Einkehr halten, das Volk will, daß der Zustand der Stabilität und inneren F e st i y k e i t erhalten bleibt. Was 2000 Jahre nicht möglich war, nämlich aus Katholiken und Pro­testanten, Süddeutschen und Preußen, Proletariern und Bourgois ein Volk zn schmieden der Führer hat es vollbracht! (Stürmischer Beifall.)

Er hol damit das Anrecht erworben, Partei, Armee und Volk In seiner Hand zu vereinigen (Zustimmung). Und dah dieser Vereinigungpro­zeh nun der Welt gegenüber in einer nie ge­sehenen Demonstration der Geschlossenheit und der Wucht und eines zähen Trohes den Un- billen des Schicksals gegenüber vor sich geht, das ist jedermanns Sache. Das muh sich Jedermann zur Ehre machen, mit dafür zu sorgen, dah am 19. August niemand an der Wahlurne fehlt, dah wir hier eine Demonstration unseres natio­nalen Lebenswillen vor der Welt vollziehen, vor der die Welt einfach in Schweigen versinken muh. (Stürmischer Beifall.)

Gleich, nachdem wir die Macht antraten, haben wir unter der Leitung des Führers mit dem Aufbau­werk begonnen. Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, daß dieser Ausbau schwer und opferreich gewesen ist. Denn Ihr selbst habt an den schweren Opfern dieses Aufbaues Anteil gehabt. Aber Ihr werdet auch nicht behaupten wollen, daß der Führer oder seine Reaierung sich diesen Opfern entzogen hätten. Sie haben den Mut gehabt, neue Wege zu beschreiten, haben auch unpopuläres getan, wenn sie wußten, daß es notwendig war, und in allen Krisen und Gefahren dem Führer die Treue gehalten. Das können wir heute sagen: Was Ihr um den Führer seht, ist wirklich eine V e r ° schwörerschaft der neuen Idee, und nie wird es einen geben, der aus dieser Verschwörer- schäft austritt. Wir sind im Kampfe groß geworden und im Kampfe an die Macht gekommen.

Wir werden die Wacht benutzen, um mit dem Führer Deutschland einer neuen Zukunft ent­gegenzuführen.

In allen Krisen und Erschütterungen, an denen unsere Parteigeschichte so unendlich reich ist, hat der Führer standgehalten, hat er Charakter bewiesen, ist er aufrecht und gerade geblieben, ist, ohne nach links oder rechts zu sehen, seinen Weg gegangen. Wieviele Millionen haben nach dem 3 0. Juni d. I., da der Führer die schwersten Tage seines Lebens überstehen mußte, voll banger Sorge auf ihn geschaut, oder vielleicht befürchtet, daß er unter

Mmsterpräsident Göring über die Aufgabe der Deutschen.

München, 13. Aug. (DNB.) Der Tradi- tionsgau München-Oberbayern begann am Montag die große Werbeaktion für den 19. August mit einer einzigartigen Kundgebung auf dem Konigsplatz. Hunderttausend Menschen nahmen an der Veranstaltung teil. Es sprach

Mmsterpräsident

Hermann Göring

mit stürmischen Heil-Rufen empfangen, der u. a. sagte:

In Ehrfurcht stand die Nation an der Bahre des Reichspräsidenten Generalfeldmarschall von Hinden­burg. Jetzt aber gilt wieder das starke Leben der Nation. Die Zukunft der Nation ist die Zukunft Deutschlands. Sie jetzt zu sichern und weiter zu gestalten, ist das Wirken des Man- nes, dem der große Feldmarschall das Vermächtnis und Erbe in die Hand gelegt hat, Adolf Hitler.

Adolf Hitler ist nicht nur durch die Berufung des Reichspräsidenten, er ist auch durch das Vertrauen feiner Mitstreiter, durch das Ver­trauen der Reichsregierung mit den hohen Aemtern belehnt worden, legal, auf vollständig gesetzlichem Wege. Und doch hat er selbst nun die Frage an das Volk gestellt. Das Volk selbst soll entscheiden.

Dieses Volk war keinen Augenblick im Zweifel, in Anast oder Unruhe, was nach dem Tode des Reichs­präsidenten kommen werde, sondern es war diesem Volk von Anfang an selbstverständlich, daß nur ein Mann das Ruder als Staatsoberhaupt, wie als Kanzler in seine eiserne Faust nehmen dürfe, daß nur ein Mann Deutschland gestalten und das Erbe des greisen Feldmarschalls antreten konnte, das ist der bisherige Kanzler, der jetzige Letter des gesamten Schicksals unseres Reiches, unser Führer Adolf Hitler! (Jubelnde Zustimmung.)

Es konnte keine Frage sein, daß das Volk als Nation den besten und stärksten Mann an das Ru­der seines Staatsschiffes stellen will (Lebhafter Bei­fall).

heute ruft das deutsche Volk den besten Wann an die Front, den Wann, dem es seine Ge­schlossenheit erst wieder verdankt.

Es ist der Wille des Führers, daß das Volk selbst Äwerden soll. Damit beweist er vor der gan-

lt wieder einmal in der Tat, daß allein das deutsche Volk in seinen größten und schicksalsreichsten Fragen das Urteil spricht. Man­cher demokratische Staat könnte sich ein Vorbild nehmen, wie hier der Satz wahr gemacht wird: Die Staatsgewalt geht vom Volke a u s." (Anhaltende Zustimmung).

Der Ministerpräsident beschäftigte sich dann mit der Frage, die da und dort gestellt werde:I a, warum denn überhaupt eine Volks­befragung? das alles ist doch selbstverständlich. Es kommt ja überhaupt kein anderer Mann in Frage."

Gewiß, so fuhr der Ministerpräsident fort, wir alle empfinden dasselbe, aber vergeßt nicht:

Noch regiert die Lüge und nicht die Wahrheit die Welt. Noch behauptet die ganze Welt, dah

hier ein deutsches Volk lebte, unterdrückt durch Zwangsmaßnahmen, gedemütigt durch Tyran­nen und ausgesaugt bis zum letzten. Nun wol­len wir der Welt zeigen, dah dieses deutsche Volk das freieste der Welt geworden Ist und die Freiheit gerade durch den Wann gekommen ist, den es nun an feine höchste und letzte Spitze be­ruft. Jeder einzelne trage es in sich; die Wich­tigkeit dieser Wahl ist so entscheidend, nicht weil es selbstverständlich der Führer sein wird, son­dern um der Welt zu beweisen: Deutsch­land und der Führer sind eins ge­worden, das deutsche Volk selbst stellt seine inner st e Verbunden­heit, seine unauslöschliche Dank­barkeit zum Führer vor der gan­zen Welt unter Beweis.

Und es ist auch zum anderen wichtig: Nicht weit von dieser Stadt lebt ein Brudervolk. Auch dort wird immer gesagt: Das Volk soll herrschen. Ihnen soll der Beweis gegeben werden, wo in Wahrheit der V o l k s w i l l e regiert. Sie sollen sehen, daß die deutsche Regierung, insonderheit der deutsche Führer es nicht zu scheuen hat, jede Stunde vor das Volk zu treten.

Wenn am 19. August der ganzen Welt bewiesen wird, daß Adolf Hitler zum Staatsober­haupt gewählt ist, dann wird auch der Welt bewiesen, daß der erste, stärkste und beste Garant des Weltfriedens gewählt wurde. Immer wieder hat es Adolf Hitler selbst, der Front­soldat, gesagt, immer wieder haben wir den Appell an jene Frontsoldaten der anderen gerichtet/ Sol­daten, die einst mit oder gegen uns gestanden haben, und haben sie aufgerufen zu erkennen, daß eine Generation, die die Grauen und S ch r e k- ken des Weltkrieges erlebte, nicht noch einmal hineingeschickt werden will in ein großes Blutbad. Diese Nation weiß mehr als alle anderen zu schätzen, was es heißt, einem Volk den Frieden zu erhalten.

Deutschland will nicht unterwerfen, Deutschland will aber auch nicht unterworfen werden. Denn die Staatsmänner anderer Völker vor ihren Parlamenten darüber sprechen, dah nicht die natürliche Grenze ihres Landes die Grenze ihrer militärifchen Sicherheit bedeutet, wenn das eine Land feine Grenzen an den Rhein, das andere an die Elbe und das dritte an die Oder verlegt, dann mögen sie es uns verzeihen, wenn wir daraufkommen, auch an unsere eigene Sicherheit und Grenzen zu denken.

(Stürmischer Beifall.)

Daß in Deutschland Friede herrscht, daß die Fluren und die Ernte gesichert sind, das wollen wir dadurch bezeugen, daß wir den ersten Frontsoldaten Adolf Hitler an die Spitze der Nation stellen. Wir Frontsoldaten wissen, daß wir keinen besseren Repräsentanten herauszustellen haben als den Gefreiten des Welt­krieges. Darum wird am 19. August nickt nur das 'deutsche Frontsoldatentum, es wird alles an- treten. Adolf Hitler ist der Sieger über Not, Schande und Schmach gewesen und darum kann

er auch nur allein die gewaltige Aufgabe vollenden.

So wichtig alle die Ausgaben gewesen sind, die Adolf Hitler bisher vollendet hat, fo wesent­lich ist auch für die Zukunft die gewaltige Auf­gabe, die noch vor uns liegt. Denn der innere Aufbau Deutschlands seht gebieterisch die Schaf­fung der Geschlossenheit unseres Volkes, die Schaffung einer Nation, eines einheitlichen Reiches voraus und in dieses Reich, das vor ein paar Jahren nur ein Phantom war, in dieses Reich haben wir nun den besten Kern eines Volkes gestellt und aus dieser Geschlossen­heit wird der innere Ausbau wieder glücken, denn Adolf Hitler hat die Voraussetzung ge­schaffen.

So einig aber Deutschland heute ist, so miß­günstig ist uns eine gewisse Presse des Auslandes. Auch hier wollen wir diesen Kräften im Ausland eine neue Enttäuschung bereiten. Sie haben es dargestellt, als ob das Reichskabinett nur eine Versammlung von sich gegenseitig bekämpfenden Menschen wäre. Könnten sie aber nur einmal einer solchen Sitzung beiwohnen, sie könnten nur den heißen Wunsch aussprechen, daß es bei ihnen eine gleiche Einheit gebe.

Heute gilt alles nur einer Zielrichtung:

Dem Dienst an Volk und Vaterland!

Ueberall regt es sich heute, überall schafft man, überall sieht man, daß das Volk die ganze Kraft aum Aufbau einsetzt. Und doch sind das alles erst Die ersten Anfänge der ganzen Arbeit. Wenn das Schwungrad des Aufbaues sich einmal rascher dreht, dann wird auch die Nation mit diesem Schwungrad fortgerissen und mit diesem Schwung hebt sich auch das Glück des deutschen Volkes und damit das Glück des einzelnen. (Jubelnder Beifall).

Die Geschichte der Nachwelt wird feststellen, daß das Volk am 19. August 1934 sich selbst seinen größten Helden zum Füyrer erkoren und darum selbst wieder heldisch wurde. Das Volk fühlt und empfindet das. Darum auch jenes grenzen­lose Vertrauen zum Führer, jene einzigartiae Liebe zu diesem Führer. Darum gibt es auch für uns am kommenden Sonntag nur eines:

Wir, das deutsche Volk, haben Vertrauen zu Adolf Hitler, well er uns selbst dieses ver­trauen gelehrt hat. Wir verehren den Führer, weil er uns selbst wieder gelehrt hat, in Ver­ehrung niederzufinken vor der großen Ver­gangenheit unseres Volkes. Wir lieben den Führer, weil er auch bei uns den haß wieder umgewandelt hat in Liebe zum Volk. Dir stehen treu zum Führer, weil er uns selbst wieder die Treue gelehrt hat. (Lebhafte Zustimmung).

Und darum Volksgenossen heißt es auch am Sonntag: Unser Vertrauen, unsere Verehrung, un­sere Liebe und Treue nur dem Manne, der in schwärzester Nacht die Fackeln der deutschen Zukunft entzündet hat, nur diesem Führer unsere Stimme, diesem Führer aber vor allem unser Herz. Und darum, der Führer Adolf Hitler Sieg- Heil!

der Last von Treulosigkeit, Enttäuschung und Verrat innerlich zusammenbrechen würde. Und sie sahen nichts anderes als einen Mann fein Werk, das ihm das Schicksal aufgegeben hatte, fortsetzen, und höch­stens, dah seine Gesichtszüge ernster und versteinerter wurden.

Von alten Kampfgenossen muhte er sich tren­nen, und er deckte Ihre verbrechen nicht mit dem Wantel der Liebe zu, sondern machte das wahr, was das Volk für rechtens hielt, dah man, wenn man einen laufen lassen will, höchstens den Kleinen laufen lassen, den Grohen aber hängen soll.

(Stürmische Zustimmung.) Was ist allein in bie­ten letzten sechs Wochen über den Führer herein- gebrochen! Und wie ehern fest und in sich selbst ruhend ist er geblieben. Ist es zuviel, wenn wir, die wir um ihn stehen, nun vom Volk verlangen, daß es das Vertrauen, das der Führer ihm entgegenbringt, i h m mit dem­selben Vertrauen belohnt? (Stürmischer Beifall.) Im Vertrauen auf ihn hat eine ganze Nation mit dem Aufbau begonnen. So wie der Führer uns Beispiel war im Kampf, in der Festig­keit und in der Arbeit, so hat die Nation diesem Beispiel nachgeeifert. Wir wissen es alle:

Er wird sein Volk, Wann für Wann und Frau für Frau, am 19. August an der Wahlurne sehen, jedermann wird ihm sein heiliges und unerschütterliches Jawort geben und ihm Treue und Gefolgschaft geloben für die Lösung der schweren Probleme, die uns in der Zukunft noch vorbehalten bleiben.

Lassen Sie mich, Männer und Frauen, zum Schluß ein persönliches Bekenntnis zum Führer ablegen. Seit zwölf Jahren habe ich nun das Glück, bei ihm zu sein. Ich sah ihn im Sieg, und ich sah ihn in der Niederlage. Ich sah ihn, wenn er vom Unglück, und ich sah ihn, wenn er vom Glück verfolgt war. Niemals aber sah ich ihn [eine Art ändern. So wie er war an dem tage, an dem ich ihn zum ersten Male sah, so ist er bis zum heutigen Tage geblieben. Und ich alauve, ich könnte mein Wort darauf geben, daß er sich bis z u fei­nem Ende nicht ändern wird: weil er sich nichtändern kann. (Stürmischer Beifall.)

Er ist heute, was er war, und er wird bleiben, was er ist, ein ganzer Wann, ein Wann, zu dem das Volk mit Liebe, vertrauen und Ehr­furcht emporblicken kann. (Beifall.)

Ist es nicht etwas Wunderbares, daß wir unter und über uns einen Menschen wissen, lebendig aus »und Blut, der weder Familie noch Frau

Inder besitzt, der keine persönlichen Ansprüche an das Glück stellt, der fast bedürfnislos lebt, der nicht raucht, nicht trinkt, kein Fleisch ist, der nur ein Siel kennt: Mein Volk (Brausender Beifall), und der jede Kraft auf das Glück und Gedeihen dieses Volkes verwendet.

was wäre Deutschland ohne ihn? Für ein Leben voll Kampf, Mühe, Sorge, Entbehrung und Verzicht auf persönliches Glück ein Be­kenntnis zu Ihm!

Man hat mir in diesen Tagen in einer wunder» baren Formulierung einen Gegensatz aufgewiesen,

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den Sie morgen oder übermorgen an den Plakat­säulen wiederfinden werden: Anderthalb Mil­lionen Kilometer fuhr der Führer in zwölf Jahren in Flugzeug, Auto ober Eisenbahn für die Wiederauferstehung des deutschen Volkes 500 ober 1000 Meter sollst bu zur Wahlurne gehen, um ihm bafür zu banken! (Donnernber Bei­fall.) Ich glaube, es gibt in Deutschlanb niemanben, ber sich bieser Pflicht entziehen wollte.

Die ganze Nation wird aufstehen und ihm ihr millionenfaches Ja entgegenrufen.

In seine Hand wirb sie Schicksal unb Zukunft bes Reiches legen unb am Abenb bes siegreichen 19. August, wie nie in vergangenen Zeiten, mit Inbrunst unb Begeisterung bas Lieb fingen, bas in ben Zeiten ber Opposition so oft unser Kampf- unb Trotzgesang gewesen ist:

Im Volk geboren, erstanb uns ein Führer, Gab Glauben und Hoffnung an Deutschland uns wieder!"

(Stürmischer, minutenlanger Beifall, Heil!-Rufe unb Hänbeklatschen.)

Der Widerhall in Paris.

Paris., 14. Aug. (DNB. Funkspruch.) Die große Rebe bes Relchspropaganbaminifters Dr. Goeb­bels wirb in ber Pariser Presse zum Teil sehr ausführlich wiedergegeben unb besprochen. Die Blätter sind davon überzeugt, daß ber Führer am 19. 21 u g u ft d i e gleiche Stimmenzahl auf sich vereinigen werbe, wie bei ber Volksabstimmung vom 12. November 1933. Der Berliner Berichterstatter desMatin" ist sogar der Auffassung^ daß man diesmal mit einer noch stärkeren Mehrheit rechnen müsse. Auch ber Berliner Korresponbent ber halbamtlichen französi­schen Nachrichtenagentur Haoas erklärt, daß die

Argumente, die Dr. Goebbels in feiner Rede vor» gebracht habe, unbedingt Früchte tragen werden. Die Blätter unterstreichen noch besonders die An­griffe des Propagandaministers gegen die Ausland­presse, durch die sie sich getroffen fühlen.

Der Eindruck in Polen.

Warschau, 14.Aug. (DNB. Funkspruch.) Die Morgenpresse vom Dienstag schenkt der Rebe des Reichspropaganbaministers Dr. Goebbels am Montagabenb große Beachtung unb weift insbesonbere barauf hin, baß bas deutsche Volk in beispielloser Geschlossenheit hinter seinem Führ er Adolf Hitler steht. ___________

Betrübte Lohgerber in Moskau.

Moskau, 12. Aug. (DNB.) Die Samstagsaus- gäbe berI s w e st i j a" beschäftigt sich eingehend mit ber Wirtschaftsverstänbigung zwi­schen Danzig unb Polen. In ber Bespre­chung wirb ble enblich erreichte Bereinigung der wirtschaftlichen Streitfragen zwischen Danzig und Polen keineswegs beifällig ausgenommen. Das Blatt scheint vielmehrvom Sowjetstanbpunkt unerwünschte Rückwirkungen auf bie Ostpaktpolitik" zu befürchten. Der Vertrag Danzigs mit Polen schreibt bieJswestija" sei im Grunde genommen eine Art wirtschaftlich er Anschluß Dan­zigs an Polen. Politisch bedeutet dies, daß Deutschland die beutsch-volnische Annäherung wirt­schaftlich zu festigen suche. Das sei aber, so betont bas Blatt, kein entsprechender Gegenwert auf einen Verzicht Polens darauf, an derFestigung der Sicherheit in Osteuropa" teilzunehmen.