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Guropa-Schwimm-MsteWasten gestartet

Die Ergebnisse:

Meyer-Andersen '(Dänemark), van Egmond, G.

Kurze Sportnotizen.

Maier-Quist (Spanien-Australien) Vodicka-Casca Die beste Zeit des Ta g e s beim Lücken- 6'2 6 4 6'3 dorfer Bergrennen fuhr der Münchener Rudi

Meisterschaft im Damen-Doppel: Steinweg auf Bugatti mit einem Stundenmittel Dearmann-Lyle (England) Adamoff-Couquerque DOn 109,49 Kilometer. Das Rennen war m diesem (Frankreich-Holland) 6:4, 6:2. Jahre nur von 20000 Zuschauern besucht

tim die Deutschen Tennismeisterschaften

Nachdruck verboten!

13. Fortsetzung.

Konzert.

Am nächsten Tage besichtigte sie die Villa im Grünewald mit dem Herrn zusammen, den die

oebrandmarkt Dori-' packte ein, was sie in Koffern und Kstten georanomarr ^rtbrachte. Und es redete chr niemand dazwischen.

dastand.

ihr im ein

Unö der Ruf einer Frau wurde durch alle Gossen geschleift. Und der, der sie immer ritterlich geschützt hatte so widerlich diese Frau ihm im Grunde ge­nommen auch war, der konnte nun nichts mehr für sie tun. Das Geständnis des Verbrecherpaares, denn man hatte auch Marie Katschet mit verhaftet, brachte es mit sich, daß Doris nun---"

Aber er schien auch Order zu haben, kein Wort zu agen. Er stand nur höflich da und notierte, was mitgenommen wurde.

Und dann reiste Doris ab.

haft.

Wohin also dann?

Nun nach Berlin mußte sie schließlich erst ein­mal. Nun waren ihre Koffer ja nach dorthin auf­gegeben, und eigentlich konnte sie eine luxuriöse Villa kaufen, damit sie ein dauerndes Heim hatte, wenn sie einmal heimkommen wollte. Am Wannsee, Zehlendorf, Grünewald oder irgendwo. Berlin war ja herrlich! Also war es durchaus kein Fehler, wenn sie sich dort ansässig machte. Sie überlegte nicht, daß, wenn Sie jetzt längere Zeit reisen wurde, doch dann der Villenhaushalt unnötiges Geld kostete. Sie glaubte, ihr Geld sei unerschöpflich.

Und sie schmiedete weiter Pläne. Vielleicht ging sie einmal nach einem Gebirgskurort? Nein! Das

aber ganz langsam.

Diese Fahrt war wunderschön. Berlin gefiel außerordentlich, und sie kam angeregt daheim Hotel wieder an. Am Abend besuchte sie

Maklerfirma ihr auf ihren telephonischen Anruf geschickt hatte. Die Villa war ein neuerer Bau, hatte allen Komfort und war, nach einigen kleinen Er-

Auf der Bahn in Leipzig-Lindenau begannen am; Samstag die Kämpfe um t 2£ "f *'

mei st erschuften mit den Dor- und Hoffnungs­läufen zu den Kurzstrecken-Meisterschaften. Bei dem

Dearman-Lyle, blieben im Damen-Vierer gegen die den Schweizer Din französisch-holländische Mannschaft Adamoff-Cou- beifällig aufgenom querque ebenso sicher mit 6:4, 6:2 erfolgreich schen Olympiasieg Daß sich das vorjährige Wimbledoner Meister- Engel hielt den paar Frau Sperling-Gottsried von Cramm vierte deutsche 23ent, - . - -

die Meisterschaft im Gemischtem Doppel nicht neh-, rardin im Vorlauf geschlagen worden war, holte men las en würde, war zu erwarten. Mit 6:2, 6:4 sich dann den zweiten Hoffnungsbauf gegenBerga- war der Sieg über die Engländer Miß Scriven- mini. Außer diesen gelangten noch Weltmeister Tuckey sehr bald sichergestellt. Scherens, Huybrechts (Belgien), Michard, Faucheux

«Crnohniffo- W (Frankreich», Falck-hanftn (Dänemark, Anker

besuchte, mit den Flaggen der teilnehmenden Na­tionen geschmückte Bahn einen festlichen Anblick. Don den Deutschen setzten sich alle bis aus den

Mitten in der Nacht!

Weil sie die gaffenden Gesichter nicht mehr er­tragen konnte. Und weil in jedem Gesicht etwas wie Verachtung lag. Und das hatte sie doch nun wahrhaftig nicht nötig, daß sie sich von den ein- ästigen Leuten hier angaffen ließ!

Ein Frühlingsabend! So mild und schön und die Erde verjüngend, daß jeder Mensch davon berührt wurde. Aber Doris Feller spürte davon nichts. Sie dachte fieberhaft darüber nach, wo sie wohl Fritz Farnhorst wiedersehen könnte.

Doris lächelte hohnvoll. Ihre Schwiegermutter hatte ihr geschrieben, daß sie sie nicht mehr sehen könne. Es sei am besten, wenn jedes seinen Weg ginge.

Hatten die Fellers etwa gedacht, sie würde sich ihnen aufdrängen? Jetzt, nachdem der Herr Sohn so an ihr, seiner Frau, gehandelt und sie enterbt hatte?

Dafür verdiente er, daß sie ohne jede Trauer an ihn dachte! Und dieser Mann hatte gesagt, er liebe sie!

Nun es war gut, daß sie leben konnte, wo es ihr gefiel! Gut oh, so gut war das!

Und Doris saß dann im Zuge, der sie forttrug. Nach Berlin! Vorerst wollte sie dorthin! Dem Leben, dem Genuß entgegen! Ihre Möbel mochten lagern. Viel hatte sie nicht. Denn Richard hatte ja die Villa von sich aus eingerichtet. Aber immerhin ge­hörten ihr persönlich doch noch einige wertvolle Stücke, die sie seinerzeit mit aus ihrer ersten Ehe gebracht hatte. Vorerst würde sie in einem der vor­nehmen Hotels wohnen. Und ja, die Trauer würde sie ein bißchen wahren müssen!

Um diesen Mann mußte sie trauern nach außen hin, der sie enterbt hatte und ihr damit bewies, was sie im Grunde genommen wert gewesen war!

Berlin!

Wenn sie keine großen Toiletten tragen durfte, jetzt, während der Trauer, dann hatte es auch gar keinen Zweck, in Berlin zu leben.

Die oberflächliche, herzlose Frau überlegte fieber«

^'Die Polizisten von Hessen und Branden­

den, B. Leene (Holland), Kaufmann, Wägelin (Schweiz), Horn (England), Heusy (Belgien) und Holm-Petersen (Dänemark).

Bei den Berufsfliegern fertigte R i ch t e r den Schweizer Dinkelkamp ab, E h m e r trug einen ....... ______i inen en Sieg über den holländi- lu,ul Olympiasieger van Egmond davon und Engel hielt den Italiener Bergamini sicher. Der vierte deutsche Vertreter, Stesses, der von Ge-

(Frankreich-Holland) 6:4, 6:2.

Meisterschaft im Gemischten Doppel: Sperling-von Cramm (Dänemark-Deutschland) Scriven-Tuckey (England) 6:2, 6:4.

Künfsronienkamps des deutschen Sports

Schwimmen - Radsport - Tennis - Rudern - Frauenleichtathletik.

Der Leichtathletik-Gaukampf in Saar- brücken zwischen Südwest und Württemberg endete mit einem Siege der Südwest-Leichtathleten von 79,5:75,5 Punkten. Der deutsche Meister im Ham­merwersen Becker (Saarbrücken) erreichte in seiner Disziplin die neue deutsche Rekordweite von

neuerungen, sofort beziehbar.

Und Doris entschloß sich, diese Villa zu kaufen!

Der Preis war gewaltig herabgesetzt. Hundert­zehntausend kostete sie noch. Die Formalitäten waren bald erledigt, und ein Architekt richtete die Villa nach dem persönlichen Geschmack der neuen Besitzerin ein. Vielleicht ließ er seinen eigenen vor­nehmen Geschmack bedeutend mehr walten dabei. Aber er war ein geschickter Herr, der es doch so hinstellte, als sei alles nach den Wünschen der Be­sitzerin auf das peinlichste ausgeführt worden.

Die Inneneinrichtung kostete ein kleines Der« mögen. Dann kamen die Möbel!

Was da alles angefchafft werden mußte?

Aber dann war doch alles fertig, und Doris Feller bezog ihr neues Heim.

Dienerschaft war engagiert worden, und einen schönen neuen Wagen hatte sie sich auch gekaufte Ein herrliches Leben.

Die ersten paar Wochen dachte Doris kaum noch daran, daß sie hatte reifen wollen. Sie tollte mit zwei weißen Hunden umher, arbeitete sogar zu- weilen ein bißchen beim Gärtner hinten im Gemüse- land und fand das neue Leben entzückend.

Eines Tages war es aus damit.

Sie langweilte sich, weinte sogar ein paar Tr8- nen, weil sie doch gar so verlassen war, und beschloß nunmehr, zu reisen.

(Fortsetzung folgt.)

Radweltmeisterschafien in Leipzig.

Nm die Titel bei Berufs- und Amateur- Fliegern.

Feierlicher Auftakt.

Vor 9000 Zuschauern wurden am Sonntag im neu erbauten Magdeburger Schwimmstadion die Europameisterschaften eröffnet. Unter den Klängen des Badenweiler Marsches zogen die Teilnehmer in das mit den Fahnen der teilnehmenden Natio-

1 nen geschmückte Stadion ein. Die deutsche Mann­schaft, von Küppers und Sietas als Fahnen­trägern angeführt, machte als letzte Gruppe des Zuges einen sehr vorteilhaften Eindruck. Der Prä­sident der Europäischen Schwimmliga, der Eng­länder Fern, begrüßte die Vertreter der 17 Na­tionen und dankte Deutschland für die Ausrichtung der Veranstaltung. Der deutsche Reichssportführer von Tschammer und Osten gab dann seiner Freude darüber Ausdruck, daß die europäischen Nationen so zahlreich dem Rufe gefolgt feien und erklärte die Meisterschäften für eröffnet.

Der Kampf beginnt...

Mit den Vorläufen zum 100-Meter-Kraul- schwimmen der Herren begann dann der sport­liche Teil, wobeiE t e" Rademacher als Starter fungierte. Die beiden deutschen Teil­nehmer Wille- Gleiwitz und Fischer» Bremen konnten sich beide für den Endlauf qualifizieren. Fischer gewann den zweiten Vorlauf überlegen in neuer Freiwafferbestzeit von 59,6, während Wille im dritten Vorlauf im toten Rennen zusammen mit dem Schweden Petterson in 1:01,6 als Erster

Hilde Sperling-Krahwinkel siegt...

Bei den Internationalen Deutschen Tennis- Meisterschaften in Hamburg wurde am Samstag der erste Titelträger ermittelt. Im Damenein- z e l konnte die vorjährige deutsche Meisterin, Frau Hilde Sperling-Krahwinkel, ihre alte Rivalin Lilly Außem, Köln, glatt in zwei Sätzen mit 6:2, 6:3 schlagen. Frau Sperling war ihrer Gegnerin weit überlegen und siegte auch ver­dient.

Das Endspiel im Herren-Doppel sah das einzige deutsche Doppel am Samstag im Dorschluß- runden-Kampf ausgeschaltet. Das spanisch-austra­lische Paar Maier-Quist besiegte das deutsche Nachwuchsdoppelz Henkel-Denker in drei Sätzen überzeugend mit 6:4, 6:2, 6:4. Das zweite Paar für die Schlußrunde sind die Tschechen Vodicka-Casca, die ihre Landsleute Hebda-Pallada 6:3, 6:4, 6:4 ausschalteten.

Für die Endrunde im Damendoppel haben sich Adamoff - Couquerque und Dearman- Lyle qualifiziert. Adamoff-Couquerque triumphier­ten über die Engländerinnen 6:1, 1:6, 6:1, wahrend Dearman-Lyle schon am Freitag durch ihren 6:2 7:5-Sieg über Sperling-Horn für den Schluhkampf feststanden.

Auch im Gemischten Doppel wurden am Samstag die Endgegner ermittelt, nachdem am glei­chen Tage dieLetzten Vier" festgestellt wurden. Sperling-v. Cramm schlugen Dearman-Coo­per in zwei Sätzen glatt 6:0, 6:3, und Scriven- Tuckey schalteten Adamoff-Quist ebenfalls aus.

Aber die Meinung des alten Weibleins war nicht maßgebend. Maßgebend waren die Grunde, die den Doktor Farnhorst stark belasteten.

Da man rechnete schon stark mit seiner Verur­teilung, es waren ja nun inzwischen schon Wochen vergangen - hieß es plötzlich, der alte Knmmal- kommissar Thieme hätte den richtigen Mörder ge- fUSart Kodi, ein lang- gesuchter Verbrecher, der der Geliebte des Stubenmädchens der Frau Feller gewesen war!

Nein aber auch so etwas!

Der Doktor Farnhorst?

Kein Mensch hatte dem je diese Untat zuaetraut. Man hatte ganz bestimmt gewußt, daß sich der wahre Mörder noch finden muffe. Nun freute man sich, daß der junge, sympathische Direktor bald wieder makellos dastehen wurde. So sagte man nun wieder.

Eins'ttieb bestehen: Sjerr Richard Feller hatte seinen jungen Direktor entlassen, und die schone Frau Feller hatte eingestanden, daß es aus Eifer- sucht geschehen sei!

Bestanden"hatte also etwas! Und »u tuscheln blieb noch übergenug. Aber mit der Tat selber hatte der Doktor nichts zu tun, und das war doch nun wirk­lich sehr gut.

Der wahre Mörder hatte schon alles gestanden. Er hatte sich seit Wochen in der Umgegend Herum­getrieben. Dann hatte er sogar zwei Wochen in dem alten Geräteschuppen gehaust, und seine Geliebte Marie Katschek hatte ihn mit Nahrungsmitteln ver- sorgt. Er aber hatte schon immer eine Gelegenheit ausfindig machen wollen, um bei Richard Feller in die Villa einzubrechen. Da hatte sich aber dann eine andere Gelegenheit geboten, zu Geld zu kommen. Marie Katschek hatte Geld von ihrer Herrin erpreßt! Zehntausend Mark! Und eigentlich wurde nun gerade durch diese gemeine Erpressung aufgedeckt, daß der Doktor Farnhorst völlig unbeteiligt an adem war. Denn er hatte ja auch noch jede An­näherung Frau Fellers zurückgewiesen.

Alles, alles kam ans Licht!

Lmopameisterschasten der Ruderer

Deutsche Siege im Einer und Viererohne".

nungslauf zum Achter war den deutschen Ver­tretern nicht zu nehmen. Hellas Berlin ging nach 750 Meter unwiderstehlich an die Spitze, um leicht mit drei Längen gegen Belgien zu gewinnen. Im anderen Lauf hatte Jugoslawien die Tschechen ge­schlagen.

Zu zwei schönen Erfolgen kamen die deutschen Ruderer bei den am Sonntag beendeten Europa­meisterschaften in Luzern. 3m Einer konnte Gu­stav Schäfer (Dresden) den Titel erringen und den zweiten deutschen Sieg gab es im Vierer ohne Steuermann, den der W ü r z b ur ger R V. ge­wann. Durch verschiedene gute Plätze in den übri­gen Konkurrenzen war

Deutschland die beste Ration im Gesamtergebnis.

Die Entscheidungen wurden mit dem Vierer mit Steuermann eröffnet. Der deutsche Ver­treter, Sturmvogel Spindlersfeld, hatte hier nicht allzu viel zu bestellen und kam nur auf den 5. Plag. Der Titelverteidiger Pullino d'Jstria (Italien) setzte

und Gottfried von Cramm auch ...

Deutschlands Internationale Tennis-Meisterschaf­ten 1934 gingen dann am Sonntag zu Ende. Bei fonnigem und sehr warmem Wetter hatten sich zu den Entscheidungsspielen im Herren-Einzel, Damen- und Herren-Doppel sowie im Gemischten Doppel auf den Plätzen am Rothenbaum über 2500 Zu­schauer eingefunden, die natürlich in erster Linie auf den Kampf zwischen Gottfried von Cramm und dem jungen Amerikaner Burwell gespannt waren. Der Verlauf des Kampfes enttäuschte jedoch etwas. Nicht von Seiten unseres Meisters, der sich wieder in Hochform befand und seinem Ruf als überragender Tennisspieler in jeder Phase des Kampfes gerecht wurde, das Versagen mußte bei seinem Gegner, dem jungen Armerikaner Burwell, festgestellt werden.

Burwell hatte buchstäblich nie auch nur die ge­ringste Chance, unserem Meister ernsthaften Widerstand leisten zu können. 3n knapp 45 Mi­nuten war der ganze Meisterschaftskampf erledigt.

Gottfried von Cramm siegte mit 6:2, 6:1, 6:4. Die­ses Ergebnis spiegelt wohl am besten den ganzen Spielverlauf wieder. Nur im dritten Satz merkte man, daß für von Cramm überhaupt ein Gegner auf dem Platz war.

Gottfried von Cramm hat damit das Vertrauen, das man immer in ihn fetzte, wieder einmal glän­zend gerechtfertigt. Er hat bewiesen, daß er unser bester Mann ist und bleibt. Bedauerlich ist nur, daß

Bochumer Hasselberg durch, der im Dorlauf von dem Franzosen Lents geschlagen wurde und auch im Hoffnungslauf dem Schweizer Wagelin den Vortritt lassen mußte. Der Kölner Klöckner, der im Vorlauf nur Dritter geworden war, ge­langte im dritten Hoffnungslauf über den Franzo­sen Chaillot in die nähere Entscheidung. Meister Toni M e r k e n s, der den Holländer Leene schlug, und Lorenz (Chemnitz), der über Heusy (Belgien) triumphierte, kamen in die Zwischenläufe, ebenso 1 SUovr.kAZ.lnH; SHnfn SPinnm Wpun Italien).

noten gezählt.

Da war es geschehen!

Der Verbrecher hatte sich auf den völlig Ahnungs­losen gestürzt, hatte ihn mit einem Stem erschlagen.

Das war das grausige Verbrechen dessen Einzel­heiten der Mörder mit zynischem Gleichmut em- 9 Ihn traf die gerechte Strafe! Und ein Teil davon fiel auch auf das Mädchen, das feine Braut gewesen war!

Aber gutgemacht wurde nichts! m .

Ein alter Mann lag todkrank danieder. Der Vater Richard Fellers! Man hatte es ihm nicht sagen dürfen, das Schreckliche. Man hatte ihm: nurr gefagt Richard fei mit dem Auto verunglückt; aber er werde bald wieder hergeftellt fein. Da hatte der alte Herr glücklich gelächelt. Und nun wartete er! Und mitten in biefem Warten schlief er an einem Abend hinüber. Sanft und friedlich. Und eine alte gebeugte

non dem Rechtsanwalt ihres Gatten die Anweisung, die Billa zu verlassen. Sie i-i vvllltändia enterbt. Das Vermögen solle an ferne Mutter die damit tun und lassen könne, was ihr beliebe'Und das große Feller,che Vermögen gehöre ia mr Seit noch seinem Vater und nicht ihm. Sie eMa stlber r?ich non ihrer ersten Ehe her da wurde es sie nun wohl auch nicht weiter treffen. Richard hatte das Testament gemacht, weil er befürchten mußte, im Zweikampf zu fallen.

Das^war^seine Liebe gewesen? Das hatte er fertigqebracht? Nun gut! Sv loste sie sich eben von den Fellers. Gott fei Dank, daß sie elber Geld batte! Das wurde ihr alles überwiesen. Damit konnte sie tun und lassen was sie wollte. _

- - -1-" « Koffern ur

Alle Deutschen im Endkampf.

Zweiter Tag der Ruder-Europameisterschaften.

Der ©onntagoormittag galt der Ermittlung der restlichen Teilnehmer für die am Sonntagnachmittag ausgetragenen Entscheidungskämpfe. Schönes Wetter und beste Wafferverhältniffe begünstigten die Aus­tragung der Hoffnungsläufe. Sowohl im Vierer m. St. als auch im Ächter fetzten sich die beiden deutschen Boote überlegen durch, so daß nunmehr alle gemeldeten deutschen Boote in die Entscheidung eingreifen konnten.

Der Hoffnungslauf zum Vierer m. St. sah zu­nächst .Sturmvogel und Nereus Amsterdam ge­meinsam in Front. Nach 500 Meter zogen die Deutschen davon, wurden später von Holland und Polen abgelöst, doch dem Endspurt der Spindlers- felder war keiner gewachsen. Mit gut 2V- Längen gingen sie als Erste vor Polen durchs Ziel, die nun ebenfalls in den Endlauf kommen, nachdem der FC. Zürich verzichtet hat. Auch der zweite Hoff-

einkam. Auch im 200-Meter-Bru st schwim­men der Damen setzten sich die beiden deutschen Vertreterinnen für die Entscheidung durch. Die Krefelderin Martha ©enenger unb Anm Holz­ner - Plauen gewannen in 3:12,4 bzw. 3:09,6 sicher ihre Vorläufe. Im 100- Meter- Kraul­schwimmen der Damen belegte Gisela Ahrendt im zweiten Vorlauf hinter der Hol­länderin Maftendroeck den zweiten Platz, sie er­zielte aber mit 1:09,4 einen neuen deutschen Rekord. DieNixe" Hilde Salbert wurde leider im ersten Dorlauf nur Vierte und schied damit aus.

Beginn im Wasserball.

Deutschland schlägt Italien 5:0.

Die deutsche Wasserballmannschaft traf am ersten Tage auf Italien und gewann verdient und über­legen 5:0 (3:0). Die deutsche Mannschaft spielte mit: Heinrich, Mehlberg, Dr. Schürger, Gunst, Aki Rademacher, Heiko Schwartz und Schulz. Schwartz, Gunst und Rademacher schossen vor her Pause dre, Treffer und nach dem Wechsel warAki" noch zweimal erfolgreich.

Im zweiten Spiel der Runde trifft Deutschland am Montag auf die Mannschaft der Tschecho­slowakei, die von Spanien mit 1:0 (0:0) ge­schlagen wurde. r r

Die beiden Spiele der anderen Gruppe sahen Un­garn mit 5:1 (1:0) über Belgien und Holland mit 3:1 (1:0) über Jugoslawien erfolgreich.

48,57 Meter.

Deutscher Meister im 20-Kilometer- Gehen wurde der Titelverteidiger Schnitt (SC. Charlottenburg), der in Frankfurt a. M. m der Zeit vmoenau Deguuucii um. von 1:41:43 <5tuni)en Bauer (S.tustAvrt), Harn m die Rad-Welt-! (Erfurt) und Wied (Frankfurt) aus die Platze ver-

war immer langweilig. Irgendein mondänes Bad mußte es sein. Oder noch besser: die Schweiz! Dort kannte sie niemand. Dort konnte sie tun und lassen, was sie wollte. Konnte Sport treiben, konnte tanzen, konnte weiter reisen, wenn es ihr gefiel. Wie herrlich das Leben doch fein konnte, wenn man frei war!

Die Räder fangen:Frei bist du! Frei bist du!"

Und Doris Feller lehnte sich behaglich zurück, schloß die Augen. In Berlin angekommen, fuhr sie insEsplanade". DenKaiserhof" mied sie, weil man sie dort kannte. Sie ruhte sich einige Tage aus, fuhr nur ab und zu mit einem Mietwagen in die Umgebung Berlins. Dabei entdeckte sie im Grünewald eine große, schöne Villa, die in einem parkähnlichen Garten lag. Das Grundstück gefiel ihr und war zu verkaufen. Ein großes weißes Plakat zeigte den Namen einer bekannten Berliner Maklerfirma. Doris notierte sich diese Adresse, sagte dem Chauffeur, daß er jetzt weiterfahren könne,

sich keiner unserer Nachwuchsspieler zu seiner Klasse

^Bedauerlich ist es auch, daß bei unseren deutschen; wie Bambugiotti, Po'la, Rigoni, Mezzo (Italien), Meisterschaften vier ausländische Paare die Titel im Lents, Matos (Frankreich), van Dliet, van der Lin- Herren- und Damen-Doppel ausmachen mußten. wnncim

Maier-Quist holten sich die Meisterschaft im Herren- Doppel durch einen 6:2-, 6:4-, 6:3-Sieg über die tschechische Kombination Vodicka-Casca und Dearman-Lyle, blieben im Damen-Vierer gegen die

W, Nie Nie MM.

Vornan von Gerl Nothberg.

Urheberrechtsschutz: Fünf-Türme-Verlag, Halle (S.)

Meisterschaft im Herren-Einzel: Leene, Van den Hevel (Holland) und Linari (Jta- Gottfried von Cramm (Deutschland) Burwell den) in die Zwischenläufe.

(Amerika) 6:2, 6:1, 6:4. ßuHC (5ü0l*ft10fUCn.

Meisterschaft i m H erren - Doppe I: ytu 8 y .

ÄÄtKns.SWaÄS '4.*ÄKJS!8SS nun tm Endspiel auf Hamburg.

Ein- wichtig- Roll- in dem Vernehmungsprozeß I Der Diener, der hier angekommen war, der schien hatten die beiden Freunde Richard Fellers gespielt. Order zu haben, nur auszupassen was sie nutnahm. Sie sagten beide aus, daß zwischen Feller und'" - .....A

Farnhorst ein Duell vereinbart worden sei. Daraus war kaum noch an einer Schuld Farnhorsts ge­zweifelt worden. Das warf das schlechteste Licht aus ihn. Er hatte den Gegner bereits vor dem Duell unschädlich gemacht!

Äber nun war es geklärt!

Alles war geklärt! Und Fritz Farnhorst verließ die Gefängniszelle als ein freier, von jedem Makel gereinigter Mensch! _

Und der wirkliche Mörder gestand, daß er an jenem Tage auf seine Braut gewartet hatte. Da war dann auf einmal den schmalen Weg vom Bahnhof her der Herr Feller gekommen. Und er war auf den alten Schuppen zugekommen! War eingetreten. Der Verbrecher hatte sich m die Ecke gedrückt, wo einige ausgestellte Balken em will­kommenes Versteck boten. Herr Feller hatte sich auf die Bank gefetzt. Er hatte lange Zelt still bagefessen. Er hatte auch Tropfen eingenommen. schien nicht wohl zu sein. Dann hatte er plötzlich die Brief­tasche hervorgezogen, hatte eine ganze Menge Bank-