Einzelbild herunterladen

184. Jahrgang

Gießener Anzeiger

in Begleitung des Brigadeführers die Front der in

fünf tiefen Zwölferkolonnen angetretenen SA.-, l e r d Formationen unter den Klängen des Präsentier-1 besten

umgesetzt hat. _ . .

In einem unerhörten Kampf hat es^Adost-Hi - l e r verstanden, noch in der

i Menschen um sich zu V

nis wurde. Zwar sind die Kräfte in aller Welt gegen Deutschland mobilisiert worden, zwar ver­suchen alle Gegner der deutschen Wiedergeburt, eine Hetze wie im Weltkriege gegen das deutsche Volk zu entfachen, um so mehr aber ist die Geschlos­senheit dieser Nation die Voraussetzung Dafür, diese Gegner abzuhalten im Bewußtsein, eine geschichtliche Sendung zu vollziehen. Denn Deutsch­land ist nicht etwa zurückgesunken in Barbarei, sondern führt beispielgebend jene inneren Klärun­gen unseres Zeitalters durch, die in den verschie­densten Formen irgendwie doch auch als lebens­entscheidende Probleme innerhalb der anderen Völker des Erdballs auftreten werden.

Was draußen gegen uns steht, ist ein altes Geschlecht, welches die Zeiten unseres Jahrhunderts nicht zu deuten versteht; was f ü r uns steht, ist aber das Oraanisch-Ge- s u n d e überall in der Welt, und auf dieses Streben zur Achtung und Ehre vertraut das junge Deutsch­land. Vor allem aber vertraut es auf die Stimme seiner Seele, auf die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges, und wird sich durch niemand von dieser Sendung abbringen lassen. Am 19. A u g u st be­kennt sich also Deutschland zu den größten Ueberlieferungen seiner Vergangen­heit und spricht seinen unerschütterlichen Willen aus, Gegenwart und Zukunft so zu ge­stalten, wie es seiner Art gemäß ist und wie das Geschlecht seiner Epoche es zur Erfüllung seiner selbst wird notwendig erachten.

Worum es geht!

Don Reichsleiier Alfred Bosenberg.

verlas hierauf einen Gruppenbefehl und richtete dann folgenden Appell an die SA.-Männer: Halten wir uns immer vor Augen, ganz gleich, welches Abzeichen wir tragen, daß wir jederzeit mit reinem und treuem Herzen vor den Führer treten und sagen können: Füh­rer, so, wie du zu uns gesprochen hast: Die SA. gehört mir und ich gehöre der SA, so will ich Dir, meinem Führer, sagen:

Ich gehöre nur Dir! heil Hitler!

Es folgte sodann ein Propagandamarsch der SA. durch die Straßen der Stadt. Am Gutenberg- platz nahm der Brigadeführer den Vorbeimarsch der SA. ab.

Alle Deutschen geschloffen hinter dem Führer!

Stabschef Lutze erklärt treffend:Cs gibt nur einen Führer, den Führer Deutschlands: Adolf Hitler!"

Reichsstatthatter Gauleiter Sprenger zeigt die pflicht aller Deutschen.

Treu dem Führer und Deutschland bis zum Tode.

ips hat es wdoit \ Zeit der Zersetzung die scharen und sie in einem

Pflichterfüllung!

Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hat das deutsche Volk zur V o l k s a b st i m m u n g aufgerufen. Es soll am 19. August in freier und geheimer Abstimmung sein Urteil über die Vereinigung des Amtes des Reichspräst- denten mit dem des Reichskanzlers in der Hand des Führers abgeben. Die reinste und edelste Form einer volksverbundenen Staatsfüh­rung will Adolf Hitler durch die allgemeine Volksbefragung an diesem Tage erneut vor aller Welt unter Beweis stellen. Er selbst sagte darüber in seinem Schreiben an den Reichsinnenminlster über die Anordnung der Volksabstimmung folgendes:

Ich will, daß die vom Kabinett beschlossene und verfassungsrechtlich gültige Betrauung meiner Person und damit des Reichskanzler­amtes an sich mit den Funktionen des früheren Reichspräsidenten die ausdrückliche Sanktion des deutschen Volkes erhält. Fest durchdrungen von der Ueberzeugung, daß jede Staatsgewalt vom Volke ausgehen und von ihm in freier und geheimer Wahl bestätigt sein muß, bitte ich Sie, den Beschluß des Kabinetts mit den etwa noch notwendigen Ergänzungen unver- züglich dem deutschen Volke pur Jreien Volks­abstimmung vorlegen zu lassen."

Mit diesem Appell an sein Volk zeigt der Führer aller Welt, daß im Deutschland Adolf Hitlers die wahre und edelste Form einer demokratischen, vom Volke ausgehenden Staatsführung in Geltung ist, im Gegensatz zu Oesterreich und zu Rußland, die beide m ber schlimmsten Weise unter dem Terror einer volks- remden, brutalen Diktatur der regierenden Kaste zu leiden haben. Für jedermann, der gerecht denkt und urteilt, offenbart Adolf Hitler wieder- holte Befragung seines Volkes, daß er fid) im Bewußtsein seiner vollsten Pflichterfüllung für Volk und Vaterland mit aller Ruhe des guten Gewissens auf das Volk in breitester Schicht stützen kann und daß alles Gefasel der ausländischen Hetzpresse und der Emigranten- Reptile faustdicke Lüge ist. Diese Sicherheit des guten Gewissens der vollsten Pflichterfüllung und das Bewußtsein der innigsten Verbundenheit nut dem Denken und Fühlen seines Volkes sind die gewaltige Stärke und Stoßkraft der Regierung Hitlers, die das deutsche Volk seit dem unvergeßlichen 30. Januar 1933 vorwärts und auf­wärts geführt haben und ihm die Gewißheit geben, daß es mit dem deutschen Staatsschiff unter der von größtem Derantwortungsbewuhtsein und vor­bildlichsten Pflichterfüllung geleiteten Führung Adolf Hitlers auch weiterhin gute Fahrt machen

Wie in der Außenpolitik, so wurde auch in der Neugestaltung des innerdeutschen Le­bens und Wirkens bisher schon vom Führer Großes vollbracht. Seiner hohen Auffassung von taatsmännischer Pflicht und Führerschaft haben Millionen von Volksgenossen die Wiedereingliede- rung in die Arbeit und damit die Rückkehr aus dem Kreis des Elends zu verdanken. Wir wissen aus eigener Verbindung mit allen Kreisen unserer deutschen Volksgemeinschaft, mit welch großer Dank­barkeit und mit wieviel heißen Segenswünschen für den Führer und sein Werk dieser Kampf gegen das Elend der Arbeitslosigkeit vom ganzen Volke be­grüßt wurde. Man denke weiter an die in der deutschen Geschichte, wie überhaupt in der Welt bisher ohne Beispiel dastehende Fürsorge aller deutschen Volksgenossen durch das vom Führer und Kanz­ler angeordnete Werk der NS.-Dolkswohlfahrt, das im vorigen Winter Millionen von deutschen Volks­genossen mit neuer Kraft erfüllte, ihnen neuen Glauben an das eigene Volk gegeben und sie zu Mitstreitern für das neue und bessere Deutschland gemacht hat. Wir 'wollen uns in diesen Tagen weiter daran erinnern, daß Adolf Hitler den deut­schen Arbeiter aus den Klauen eines von krasser Selbstsucht und von internationalen Weltbürgerge­fühlen erfüllten Bonzentums freigemacht und in die Gemeinschaft des gesamtdeutschen, auf feine na­tionale Eigenart stolzen Volkstums zuruckgefuhrt hat. Vergessen sei auch nicht das große Werk der gründlichen Säuberung unseres ganzen öffentlichen Lebens von dem üblen Schmarotzertum und den Aasgeiern, die ihr Drohnenleben aus den Lebens­kräften des deutschen Volkes, insbesondere wieder­aus dem Arbeitsertrag des schaffenden Volkes zu Unrecht bestritten und obendrein noch in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht mit diesem ehrlichen und anständigen deutschen Volke» Schindluder trie­ben. Mit aufrichtiger Dankbarkeit wollen wir auch Daran denken, daß durch die kraftvolle und pflicht­bewußte Regierung Adolf Hitlers die öffentliche. Sicherheit in deutschen Landen durch Vernichtung des volksfeindlichen und volksfremden Kommunis­mus und aller feiner Mitläufer und Spießgesellen in einer Weise wiederhergestellt wurde, wie wir sie so vorbildlich und beglückend für ein Volk nir­gends auf der Welt mehr sehen. Dazu kommt der schöne soziale Friede, den der Führer in die Gemein-

jahrzehntelangen Kampf, der der Gewinnung des deutschen Menschen, der Wiedererrichtung des deut­schen Volkes gewidmet war, in seiner braunen Front, in der Nationalsozialistischen Deutschen Ar- beiterpartei, sich jene Gefolgschaft zu schaffen, die berufen war, den inneren Feind zu überwinden und das deutsche Volk als geschlossenen Block zwi- chen die Völker der Welt zu stellen.

Als der greise Generalfeldmarschall von Hin­denburg dem Führer die Leitung des deut- idjen Volkes und Staates übertrug, gab es nur noch zwei Möglichkeiten: entweder der Führer überwindet das Chaos, oder der deutsche Staat und damit das deutsche Volk gehen unter.

Der Führer war wie dies selbstverständlich dem Reichsoberhaupl, dem Generalfeldmar­schall und Reichspräsidenlen treu ergeben in Kameradschaft auf Leben und Tod. Sie war es, die das unlösliche, unzertrennliche Band um diese Männer schlang, die heule bereits Symbole in der Geschichte Deutschlands gewor­den sind. Der greife Feldmarschall ist in Wal­hall eingezogen und doch sehen wir ihn im Geiste bei uns mit seinem festen Willen, Deutschland den inneren Frieden zu erhalten und das Volk nach außen hin so stark zu ma­chen, daß es in der Welt seinen alten Ruf wie­der zurückgewinnen kann. Aus dem Dunkel des Todes aber leuchtet die braune Front und an ihrer Spitze Adolf Hiller, der vom D oHe anertannte Führer. Hitler bleibt sich treu und so wie er bei der Uebernahme des Reichskanzteramtes das Volk befragte und um fein Vertrauen bat, fo geht er auch heute in das Volk hinein, denn nur mit dem Vertrauen des Volkes, mit dem er auf Gedeih und Ver­derben verbunden ist, will er der Führer des ganzen Volkes fein. Dieses Der trauen wird das Volk zum Führer haben.

Wir Nationalsozialisten haben noch eine besondere Verpflichtung. Wir haben uns freiwillig dem Führer angeschlossen, nicht nur als Mit­glied der Partei; ein jeder von uns, der ehr­lichen Herzens gekommen ist, ist von Anfang gekommen mit dem .stummen Gelöbnis der Treue, ja, wenn es sein muß, der Treue bis zum Tode. Die SA. hat in diesem Rahmen ihre ganz besondere Aufgabe. Sie muß genau wie die SS. gewillt sein, wenn es sein muß, für D e u-t s ch - land und seine Erhaltung freudig den Tod zu suchen. An diesem ersten Tag der Appelle soll das Volk sehen, daß die Partei , lebt, daß ihr Leben als ein Vorbild anzusehen ist für mu­stergültige Treue, für ein mustergültiges Zusam­menleben, Nebeneinander, Miteinander, Füreinan­der und wenn es sein muß, in den miteinander.

Dieses Beispiel, das so der einzelne dem ganzen Volk geben muß, wird den noch Fernstehenden in seinem Vertrauen bestärken und zu der Erkenntnis führen: Jawohl, das ist das Deutschland, das auch ich in meiner Brust ersehne.

So wollen wir täglich stumm für uns dieses Ge­löbnis vor uns selbst erneuern:

Unser Leben fei fo, daß wir jederzeit Rechen­schaft ablegen können, vor uns, dem Volk, vor dem Führer, vor Deutschland und vor der Vor­sehung. Dann wird am 19. August das deutsche Volk eine Geschlossenheit auch nach außen zeigen, die den 12. November in den Schatten stellen wird. Jeder sei sich bewußt, daß der Blick der ganzen Welt, ob gut oder übet ge- finnt, in dieser Woche und am 19. August auf uns ruht, und wir haben zu beweisen, daß wir gewillt sind, zu bestehen.

So, SA.-Männer, wollen wir im Gau Hessen- i Nassau in gegenseitiger Treue und Achtung vorein- : ander die alte Kampfgemeinschaft in diesen Tagen erneuern. So wollen wir maschieren, und. so wollen wir beweisen, was es heißt, treu fein s i ch selb st, treu sein dem Volk, treu sein dem Führer der Deutschen, dem größten Staatsmann, den die Gegenwart kennt, Adolf Hitler! Heil!

Auf das begeistert aufgenommene Heil folgte die erste Strophe des Horst-Weffel-Liedes.

Brigadeführer Dr. von Schimborn

M a i n z, 12. Aug. (LPD.) Die M a i n z e r S A. war nach tarn großen Urlaub am Sonntagoormit- tag 10 Uhr auf dem Adolf-Hitler-Platz zu ihrem ersten Avvel l angetreten, der durch die Anwesen- heit und Ansprache des Gauleiters und Reichsstatt- halters in Hessen Sprenger erhöhte Bedeutung erhielt. Eine große Volksmenge säumte bas gewal­tige Viereck. Nachdem

Gauleiter Sprenger

Marsches abgeschritten hatte, richtete er an die SA. eine Ansprache, in der er u. a. ausführte:

Parteigenossen, SA.! Ihr Appell findet in einer bedeutungsvollen Entscheidungs­stunde unseres Volkes und Reiches statt. Das deutsche Volk hat in der Geschichte immer nur dann bestanden, wenn es sich selbst treu geblieben und in geschlossener Gefolg­schaft gewillt war, einem Führer in Not und Tod zu folgen und wenn es diesen Willen in die Tat

chaft unseres deutschen Volkslebens hineingetragen und mit der Schaffung der wahren deutschen Volksgemeinschaft gekrönt hat. Wenn wir uns im Hinblick auf den 19. August nur an diese wenigen hier stichwortartig gekennzeichneten Merkmale des deutschen Aufbaues erinnern, so wird uns allen erneut klar, mit welch gewaltiger Liebe zum deut- chen Volke und mit welch großem Pflichtbewußt­em der Führer bisher auch innerpolitisch seine ge­waltige Aufbauarbeit geleistet hat.

Nun tritt am 19. August der Führer und Kanz­ler Adolf Hitler erneut vor feine deutschen Volksgenossen, um sie über ihre Stellungnahme zu der Neuordnung in der Spitze unseres deutschen Staatslebens zu befragen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß das deutsche Volk, das nur in Adolf Hitler feinen Führer und den Träger des Vermächtnisses unseres großen, verehrten General­feldmarschalls und Reichspräsiden­ten von Hindenburg sieht, die Frage der Volksabstimmung mit einem freudigen 3 a be­antworten wird. Mit diesem Ja wird das deutsche Volk nicht nur einen kleinen Teil der großen Dan­kesschuld abstatten, zu der es dem Führer und Kanzler Hitler verpflichtet ist, sondern es wird an diesem denkwürdigen August auch dokumentieren, baf) es genau wie sein Führer Adolf Hitler von dem Willen zur ernsten Pflichterfüllung für Volk und Vaterland und für die Zukunft der deutschen Nation erfüllt und getragen ist. Dabei wird und muß jeder deutsche Mann und jede deutsche Frau es als weitere Pflicht und zugleich als Ehre ansehen, an die­sem Tage unter allen Umständen an der Urne zu erscheinen und durch Abgabe der Ja-Stimme die enge Verbundenheit mit dem Führer nicht nur vor den eigenen Volks­genossen, sondern auch vor aller Welt zu bekunden. Die ganze Welt muß erneut sehen, daß das deutsche , Volk sich mit der gleichen Entschlossenheit und freu­digen Hingabe wie am 12. November 1933 zu sei­nem Führer Adolf Hitler bekennt, daß dieser Führer und das deutsche Volk mit unlösbaren Klammern miteinander verbunden sind als ein in vaterländischem Pflichtbewußtsein gestählter und zu jedem Opfer bereiter einheitlicher Block von deutschen Menschen!

Das große Vorbild unseres Führers und fein un­begrenztes Vertrauen zu feinen deutschen Volksge­noffen ist aber auch eine starke De r psi ich - tung für jeden einzelnen deutschen Mann und für jede deutsche Frau. Wie der Führer in bewundernswerter Weise unter Hin­gabe feiner ganzen Person unermüdlich für das Wohlergehen des deutschen Volkes arbeitet wie er mit einer staatsmännischen Kunst, d,e die Welt seit Bismarck nicht mehr gesehen hat weise und kraftvoll die Geschicke des deutschen Volkes lenkt und dabei allezeit der liebenswerte und persönlich bescheidene Mensch geblieben ist, so muß auch jeber deutsche Volksgenosse sich bemühen, diesem hehren Wegbereiter einer besseren deutschen Zukunft m treuer Pflichterfüllung für das Volks­tänze mit blinder Treue und vorbe­haltlosem Gehorsam Gefolgschaft zu leisten. Jeder von uns denke immer wieder dar­an, wie sehr sich unter der Führung Adolf Hitlers die Verhältnisse in unserem deutschen Vaterlande bisher schon zum Besseren gewandelt haben! Das Deutsche Reich hat durch ihn wieder Geltung und Ansehen bei allen gerechtdenkenden Menschen per Welt gesunden. Es ist durch die Fuhrerpersonlich- keit Adolf Hitlers mit der gewaltigen Starke erfüllt worden, gegen die haßerfüllte und von purem Neid getriebene Kräfte bisher vergeblich angerannt stno und auch weiterhn sich erfolglos die Zahne aus­beißen werden. Er hat dem von unmenschlichen und skrupellosen Feinden jahrelang bedrückten und ge­quälten deutschen Volke die nationale Ehre wiedergegeben, indem er dem würdelosen und unmoralischen politischen Treiben derSieger des Weltkriegs, insbesondere Frankreichs, das von allen guten Kräften des deutschen Volkes schon seit Jahren mit Inbrunst ersehnte unerbittliche deutsche Nein entgegenstellte. Das deutsche Volk stimmte dem Führer und Kanzler am 12. Novem­ber 1933 dankerfüllt und mit Begeisterung, im vollen Bewußtsein der schwerwiegenden Entschei­dung, mit 95 v. H. aller Stimmen zu und gab idion damals dem übelwollenden Ausland die Lehre daß Adolf Hitler und das deutsche Volk nicht zwei getrennte Dinge sind, sondern eine auf Leben und Tod in nationaler und völkischer Gemeinschaft verbundene Einheit dar­stellen Was an jenem 12. November 1933 in außenpolitischer Hinsicht vom deutschen Volke de­monstriert wurde, hat noch heute seine volle Gültigkeit und wird auch weiterhin ohne jeden Abstrich als Dertrauensgrundlage' für die Arbeit des Führers in Kraft bleiben!

Am 19. August wird das deutsche Volk auf­gefordert, ein Bekenntnis für die Einheit feiner Gegenwart, für die Gröhe feiner Vergangen­heit und für den Staatswillen feiner Zukunft ab­zugeben. Der Händedruck des dahingeschiedenen Reichspräsidenten, Generalfeldmarschall von Hin - benburg, mit Adolf Hitler war das Hm- überreiche n des Erbes einer großen Vergangenheit, damit es neu 9cftaet.unÖ mit den Notwendigkeiten des 20. Jahrhunderts verbunden hinübergetragen werden kann als traft spendender Ansporn in die Zeit des kommenden Ringens. Hindenburg hat fein Lebenswerk embeutig in die Hände des jungen Führers des Deutschen Reiches gelegt, und dieser hat mit der Verbindung des Amtes des Reichspräsidenten und des Reicks- kanzlers die Möglichkeit erhalten, Deutschlands Schicksal aus einem einheitlichen W 11- len heraus z u gestalten und zugleich zu flC®as ist geschichtlich und politisch die Bedeutung des 19. August. Selten sind Vergangenheit. Gegenwart und Zukunst derart organisch mein- andergewachsen, wohl noch nie ift eine umwälzende Revolution so folgerichtig den Lebenskräften des Volkes gemäß durchgeführt worden, wie das große Geschehen von 1933 und 1934. Die deutsche Nation wird sich dieser Aufgabe gewachsen zeigen und das Bekenntnis zu der völkischer unb staa11ichen Einheit Deutschlan d s so ab­legen, wie es im vergangenen Jahre zum Bekennt-

Nr. 187 Stiles Blatt 184. Zahlgang Montag, 15. Jnjul W

5 _______ ä Annahme von Anzeigen

Erscheint täglich, außer jHHW W W für die Mittagsnummer

Sonntags und Feiertags A AA bis ^Uhrdes Vormittags

wsesss miAMAitAil lln4AiAAr

MM- Vjlvnvllvl UlnvlUvl WM

Auch bei Nichterscheinen MM MM Ermäßigte Grundpreise:

von einzelnen Nummern Stellen; Vereins-, gemein«

ZML General-Anzeiger für Oberhesfen

richten: Anzeiger Gießen v behördliche Anzeigen 6Rpf.

zranWmMawllk« Druck unbVerlag: vriihl'sche Univerfitätr-Vuch- und Steindruckerei rr.Lange in Siehen.Schri,Heilung und s-schästrft-lle: Schulftrah- 7 MengenabschlüsseStaffelS