Einzelbild herunterladen

*ÖS

Hinblick auf die großzügigen Bestrebungen Deutschen Arbeitsfront und des Reichs- I

eine

Sonntag, -en 19. August

bekennt sich das deutsche Volk zu seinem Führer Adolf Hitler

Stimmberechtigt ist nur

tag! hobl

Oberhessisches Oamenhelm e.V

Statt Karten.

Familie Lenz.

Zeigen ihre Verlobung an

Gießen, den 11. August 1934.

Ruttershausen

4645 D

August 1934

Treis a. b. Lba.

4640 V

Statt Karten!

4636 v

Gießen

03835

Ihre Vermählung zeigen an

Waagen

u. a. m.

Anfragen sind zu richten an

03917

4643 V

Hansa AG., Zeil 90

*" Geheimes

£ B^Mrith-SahL

3m der

wer in die Wählerlisten eingetragen ist oder sich außerhalb seines Wohn­ortes (in Ferien und auf weisen) im Besitze eines Stimmscheines befindet

Emma Herbst

Heinrich Theiß

Zu einer Miiglieder-Versammlung lade ich auf Donnerstag, den 16. August, abends 6 ühr in den Lukassaal ein.

Bruno Heilmann Hilde Heilmann, geb. Reitz

der asylierungsbedürftigen Lungenkranken ist da­gegen etwas zurückgegangen.

Die Zahl der verpflegten Patienten betrug: Kehlkopfkranke 204 (174), Lungenkranke (zur Asylierung) 28 (42), Hals-, Nasen-, Ohren­kranke (Infektionsabteilung) 222 (185), insgesamt 454 (401). Die Zahl der Verpflegunqs- t a g e betrug im Jahr 1933 23 703.

Die Heilstätte war 1930 mit 312, 1931 mit 501, 1932 mit 401 und 1933 mit 454 Patienten belegt.

Was die Behandlung anlangt, so haben sich die in Seltersberg angewandten Grundsätze der Ver­bindung der allgemeinen konservativen Heilstätten­behandlung mit lokalen Behandlungsmethoden durchaus bewährt.

tägliche Nebenkostenpauschale von RM. 1,50 er­hoben. In der Infektionsabteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke wird der Kliniksatz RM. 5,00 ein­schließlich Nebenkosten berechnet.

An Jnstandsetzungsarbeiten ist zu erwähnen, daß zwei Gartenhäuser vollendet wurden; die Gartenhäuser hatten sich für den Aufenthalt der Patienten im Garten als dringend notwendig er­wiesen. Sonst wurden nur unbedingt nötige Aus­besserungen vorgenommen. Alles konnte mit eigenen Kräften durchgeführt werden.

Tuberkulose-Ausschusses, die Lupuskranken mög­lich vollkommen zu erfassen, und die Behand­lungsbedürftigen der Behandlung zuzuführen, fleht zu erwarten, daß die Belegung sich nun­mehr wieder heben wird.

Dabei hofft man, daß der Lupusheilstätte nicht nur chwere und schwerste Fälle, sondern auch vor allem solche Lupuskranke in größerer Zahl zugehen wer­den, bei denen der Beginn der Erkrankung nicht viele Monate und Jahre zurückliegt, und unzweck­mäßige Behandlungsmethoden nicht schon schwere Entstellungen verursacht haben.

Heilstätte Geltersberg in Gießen für Tuberkulose der oberen Lustwege.

Der ärztliche und der wirtschaftliche Betrieb in der Heilstätte Seltersberg haben sich im großen und ganzen im Rahmen des Vorjahres bewegt. Die Zahl der aufgenommenen Kranken ist ange st Legen, und zwar find es die Kehlkopf­kranken und die Hals-, Nasen-und Ohrenkrankheiten der Infektionsabteilung, die in diesem Jahre gegen­über dem Vorjahr zugenommen haben; die Zahl

Danksagung.

Für die wohl tuenden Beweise herzlicher Anteilnahme, die uns bei dem so schmerzlichen Verluste unseres teuren Entschlafenen durch Wort, Schrift, Blumenspenden und ehrendes Geleit entgegengebracht worden sind, sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank.

Aus einer Tour vom Watzmann-Haus zum Hof. eck wurden 14 Bergsteiger von einem Gewit- ter überrascht. Die Touristen konnten zwar die knapp unter dem Gipfelkreuz stehende Unter- kunftshütte noch erreichen, hatten aber hier bange Minuten durchzumachen. Mehrmals schlug der Blitz in das Kreuz und in die Hütte ein. Ein Berliner Herr wurde von einem Blitzstrahl an der linken Körperfeite gestreift. Der Tourist Ferdinand Haß- l o ch aus Nürnberg wurde gleichfalls vom Blitz getroffen, aber nur unbedeutend an den Füßen verletzt. Die Bergsteiger erreichten später das Watz­mann-Haus. Der jüngste dieser Touristen, ein Saar­länder, ist erst 18 Jahre alt.

Die Zwangsversteigerung im Schloß des Fürsten Pleß.

Die bereits angekündigte Zwangsver steige- rung von Teilen der Inneneinrichtung des Schlos­ses des Fürsten von P l e ß wurde vom Leiter des Finanzamtes in Pleß mit drei Beamten durch­geführt. Versteigert wurden die Möbel und sonstige Emrichtungsgegenstände aus zwei Stockwerken. Die Versteigerung der im dritten Stockwerk befindlichen Gegenstände, die der Fürstin gehören, wurde auf Grund einer Jnterventionsklage vom Bezirksgericht Kattowitz abgesetzt. Dagegen ist ein Versteigerunas- termin im fürstlichen Jagdschloß in Promnitz an­gesetzt. Am gleichen Tage sollen auch die Holzvor­räte der Pleßschen Sägewerke versteigert werden. Die polnische Telegraphenagentur teilt mit, daß die Steuerbehörde das Konto des Fürsten Pleß bei der Deutschen Bank und Diskonto-Gesellschaft in Katto- Witz von der Pfänd u n g befreit hatte.

Haben Sie schon einen Stimmschein?

Wenn nicht, dann ist es Ihre pflicht, -en Stimmschein sofort bei Ihrer zuständigen Ortsbehörde anzufordern

3m großen und ganzen kann die Heilstätte Seltersberg nach den Erfahrungen des ver­gangenen 3ahres mit Zuversicht der weiteren Entwicklung entgegensehen. Sie hat ihre Da­seinsberechtigung voll erwiesen. 3hre vorbild­lichen Einrichtungen werden von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt besichtigt und anerkannt.

Eine Denkschrift über die Erfolge der Behandlung der Kehlkopftuberkulose ist von Herrn Professor Dr. Bruggemann in allerletzter Zeit fertiggestellt worden und in einer führenden medizinischen Zeitschrift erschienen.

BerlimZehlendorf

Argentinische Allee 182b

11. August 1934

Ln Waldgirmes ckAvnies am Sonntag, dem 12., und 4634d Montag,dem 13.Aug.,bei Gastwirt LVeimev.

Tagesordnung:

1. Rechnung für 19321934.

2. Auflösung des Vereins.

3. V.: Äechtolsheimer.

3in5ftcic unMorelilMöorletieii zur Entschuldung von Zinsbyvo- tlieken, Ankauf v. Maschinen, land­wirtschaftlichen Geräten, Möbeln usm. Unverbindl. Beratung durch "oans Ma hr, A nn ero d bei Gießen Gr.-Busecker Straße 22 Bezirks-Agentur derPatria", Darlehens- und Kreditversorgung G.m.b.^). - Dem Reichsaufsichts- amt f. Bwecksparunternehmungen unterstellt. 4639v

Aus aller Wett.

Deutsche Hilfe für die Hochwassergeschädigten in polen.

Wie von amtlicher polnischer Stelle mitgeteilt wird, hat die Reichsregierung durch Vermittlung des deutschen Gesandten in Warschau dem Zentral­hilfskomitee für die polnischen Hochwasser- geschädigten mitteilen lassen, daß sie 10 420 Emaillegeschirre für den Hausgebrauch, 1000 lackierte Stahlbetten mit Federmatratzen und 2400 Acker­geräte zur Verfügung stellt. Die gesamte Ladung umfaßt vier bis fünf Waggons.

Der Stahlhelm

bei der Trauerfeier am Tannenberg-Denkmal.

Zu den Trauerfeierlichkeiten anläßlich der Bei- fetzung des Herrn Reichspräsidenten Generalfeld- Marschalls von Hindenburg im Tannenberg- Denkmal hatte der NS. Deutsche Frontkämpferbund (Stahlhelm), dessen Ehrenmitglied der Verewigte war, zwei Bataillone entsandt. Sämtliche 26 Lan­desverbände waren überdies mit Fahnenabordnun­gen bei der Trauerfeier vertreten. Vom Landes­verband Hessen nahm, wie man uns mitteilt, der komm. Landesführer Kamerad General a. D. von Mayer (Kassel) teil. Von Frankfurt nahmen die Kameraden Acker, Görn und Schöne, drei Mitglieder aus dem Jahre 1924, mit der ältesten Frankfurter Stahlhelmfahne an der Trauerfeier teil.

Verkauf des früheren deutschen Kreuzers Königsberg" in Brest.

Der frühere deutsche KreuzerKönigsberg", der nach der Auslieferung an Frankreich in der französischen Kriegsflotte unter dem NamenKreuzer Metz" Dienst tat, ist im Hafen von Brest für 301 000 Franken verkauft worden. Von den ausgelieferten Schiffen der alten deutschen Kriegs­flotte steht nur noch her umgearbeitete und moder­nisierte KreuzerStraßburg" im Dienst. Es handelt sich bei derKönigsberg" um den Ersatzbau für den bald nach Kriegsausbruch nach hartem Kampf gegen feindliche Üebermacht an der ost- afrikanischen Küste untergegangenen Kreuzer gleichen Namens.

14 Bergsteiger am Wahmann vom Unwetter überrascht.

Ihre Vermählung geben bekannt

Erich Stahl Tilly Stahl, geb. £d)r

Die Pflegesätze blieben unverändert. Der Pflege- geldsatz in der Tuberkuloseabteilung beträgt RM. 5,00 (Sonderklasse RM. 7,50). Bei Heilftätten- patienten (nicht bei Asylierungspatienten) wird

Für die vielen Beweise herzlicher Teil nähme und die zahlreichen Kranz­spenden bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir herz­lichen Dank.

Frau Marie Krall und Kinder.

Gießen, den 11. August 1934. 03911

Theken, Tische, Stühle, Hocker, Schränke, Regale, Glas­vitrinen, Ausstellungsschränke, Anproben, Spiegel, Tisch­aufsätze, Beleuchtungskörper

Kontrollkassen

llllllllllllllllllllllllllllll SM»«« Stlimolte- Avkvliilllkll

durch 4532D Hermann Kirchner

Fernruf 4167 iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniii

schränkt werden. Die Stelle des Hausverwalters ist ganz und die der Gartenschwester vorübergehend in Wegfall gekommen. Ende 1933 fetzte sich das Personal wie folgt zusammen: 1 Direktor (Chef­arzt), 2 Assistenzärzte, 2 Medizinalpraktikanten, 1 technische Assistentin, 7 Schwestern, 1 Kontoristin, 3 Heizer, 3 Hausmädchen, 3 Küchenmädchen, 1 Hausbursche, 1 Näherin, 1 Wäscherin. Der täg­liche Verpflegungssatz für Erwachsene betrug im Jahre 1933 5 Mark, für Kinder 3,50 Mark. Patien­ten, die nach einem Aufenthalt von 6 Monaten noch länger dauernden Aufenthalt benötigen, wurde un­ter Umständen der Satz fürHeimpatienten" von 3 Mark zugebilligt.

Größere Reparaturarbeiten und kostspielige Neuanschaffungen find im Jahre 1933 nicht notwendig gewesen.

Lupusheilstätte und Heilstätte Geltersberg im Lahre 1933.

Der Hessische Landesverband zur Bekämpfung der Tuberkulose (Heilstät- tenoerein) hat jetzt für das Jahr 1933 feinen Ge­schäftsbericht herausgegeben. Der Schrift feien be­sonders die Ausführungen entnommen, die in Gie­ßen und in unserer engeren Heimat vor allem interessieren. Es sind dies die Berichte über die Tätigkeit der Lupusheilftätte und der Heilstätte Seltersberg.

Oie Lupusheilstätte Gießen.

Im Jahre 1933 standen in der Lupusheilstätte Gießen 166 Patienten (68 Männer und 98 Frauen) in Behandlung; aus dem Vorjahr waren übernom­men 57, zugegangen 109, darunter 10 Patienten, bei denen es sich nicht um tuberkulöse Hauterkran­kung gehandelt hat.

Von den 166 Patienten sind im Jahre 1933 136 zum ersten, 24 zum zweiten, 4 zum dritten, 2 zum vierten Mal bei uns zur Behandlung ge­kommen.

Von den 166 Patienten waren 75 versichert (39 Männer und 36 Frauen) und zu Lasten von Kran­kenkassen und Landesversicherungsanstalten einge­wiesen, während 91 (29 Männer und 62 Frauen) nichtversichert waren und auf Kosten von Wohl­fahrtsoerbänden behandelt wurden.

Abgänge erfolgten im Jahre 1933: 123; in das Jahr 1934 wurden 43 Patienten übernommen. Die Zahl der Verpflegungstage betrug 20 771 (irn Vor­jahr 29 533). Interessant ist eine Uebersicht über die Belegung der Lupusheilftätte in den letzten zehn Jahren: 1924 290, 1925 263, 1926 273, 1927 385, 1928 579, 1929 384, 1930 402, 1931 331, 1932 206, 1933 166. Die geringe Belegung der Heil­stätte im Jahre 1933 und die seit dem Jahre 1931 fortschreitende Verkleinerung der Belegzahlen hat ihre Ursache in erster Linie in den allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnissen und in den großen Schwierigkeiten, mit denen die Wohlfahrtspflege zu kämpfen hatte. Die schlechte Finanzlage der Ge­meinden und Krankenkassen hat sich im Jahre 1933 in der Belegung unserer Heilstätte noch schlim­mer ausgewirkt, als im Jahre 1932. Es kam nicht nur vor, daß Patienten, die von den Aerzten oder von uns selbst eingewiesen werden sollten, wegen fehlender Mittel nicht ausgenommen werden konn­ten, es mußten sogar Patienten, die in Behandlung standen, auf Weisung der Kostenträger ihre Kur abbrechen und entlassen werden, ohne die Kur zu Ende führen zu können, weil die Mittel versagten. Dazu kommt, daß infolge der Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt die Zahl derjenigen Lupuskranken, die erwerbslos find und keinen Anspruch auf Hilfe­leistungen seitens der Krankenkassen und Landes­versicherungsanstalten erheben können, immer grö­ßer geworden ist. Der Fürsorgetätigkeit aber der Wohlfahrtsämter, charitativen Verbände usw. find immer engere Grenzen gezogen worden. Ganz be­sonders schlimm steht es um die mittellosen oder mit nur sehr geringen Mitteln versehenen Lupus- kranken aus den Kreisen des Mittelstandes; dabei hat es den Anschein, als ob gerade in diesen Kreisen die Lupuskrankheit sich ausbreite.

Eine andere Ursache für den Velegungsrück- gang ist die: Ursprünglich war die Lupusheil- slätle Gießen die einzige Heilstätte ihrer Art in Deutschland. Jetzt gibt es mehrere Lupus- Heilstätten, und neben den Lupusheitstätten sind Lupusstationen oder Lupusabteilungen in Kli­niken und Krankenhäusern eingerichtet worden.

Außerdem gibt es Landkrankenhäuser, die errichtet worden sind, ohne einem dringenden Bedürfnis . abzuhelfen und jetzt, um sich halten zu können, alles" aufzunehmen.

Angesichts der geringen Belegung mußte auch im i Jahre 1933 der Personalbestand weiter einge-1 i

Gießen 11. August 1934 Friedberg

Hochzeit: Friedberg, Hotel Trapp

Wir verkaufen die

Einrichtung

des früh. Hauses Hermann Wronker, Frankfurt/M., Zeü 101

Druckschriften i:^"Bog,n

In gebundenen Ausgaben klar In der Schrift, übersichtlich angeordnet, sorgfältig gedruckt, dienen den Belangen von Handel und Verkehr, Industrie und Bewerbe, Landwirtschaft und Behörden. «Jede Lieferung schnell, gut und preiswert durch die

BrühPsche Druckerei, Schulstraße 7, Anruf 2251

Freihändiger Verkauf täglich von */a9 bis 1 Uhr

im früheren Wronkerhaus, Eingang Holzgraben

Sorgenlose Darlehen SU Kauf' u. Entschuldungszwecken, Existenzgründungen/ bei günstigen

Bedingungen. 4mD gweckspar A.-G., Mainz General-Agentur: Otto Wagner, Groffen-Buseck,AdottHitlerStr.4, Heinrich Müller, Ober-Olimen üb. Atticke, für den nördl. Vogelsberg.

Vorträge und Kursus des Psychologen ».Schriftstellers Walter Thiele aus Hagen im Kur- und Erholungs­heim Falkeneck, Braunfels vom 13. bis 18. August, über die Wunderwirkunyen vernünf­tiger Rohkost nut Fragenbeant­wortung und Kostproben. Der Redner weist hin auf viele Fehler, die beim Uebergang zurRohtost ge­macht werden und beleuchtet in treffender Weise den Wert der Er- nährung in Krankheitsfällen. 4649d