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ig. (DNB. Funkspruch.) Der Weltkongreß fand am

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DasZa" für den Führer und Kanzler!

Der amtliche Stimmzettel

Ja

Nein

enger wlrd. mühungen.

Litauen die in Richtung

seine Hände hat der Reichspräsident an der Großen das Schicksal Er schuf damit die

die erste Frucht unserer Be­liefern Jahre machte auch langem erwartete Bewegung eine engere Zusammenarbeit.

getreue Ekkehard und Gruft Friedrich des Deutschlands gelegt.

Berlin, 11. 2Iui

5. Baptisten - \

ist In seit auf

Der Reichskanzler »elf einer

Oer Führer dankt Frankreich.

Paris, 10. August (DNB.) Ministerpräsident D o u m e r g u e hat auf sein Beileidstelegramm zum Tode des Reichspräsidenten, Generalfeldmar-

günstig oder ungünstig lautet, das Ende der st e n Phase Der Verhandlungen darstellen. Nachdem die baltischen Staaten bereits ihr grund-

London, 11. Aug. (DNB.'Funkspruch.) Der Pariser Vertreter derTime s" berichtet: Die Verhandlungen über einen Sicherheitspakt in Dfteuropa nähern sich einem entschei­denden Abschnitt.

Die französische Regierung erwartet eine baldige Mitteilung der polnischen Regierung über ihre Haltung gegenüber dem Vorschlag. Sie hat die polnische Regierung darauf hin- gewlesen. wie wichtig es fei, noch vor dem Zusammentritt der Völkerbundsversammlung im September Stellung für oder gegen den Pakt zu nehmen.

Fürst Schönburg-Hartenstein gegen den Bruderstreii.

Hettnnnft Du, deutscher Mmm, und Du, brntfd Der in diesem Gesetz getroffenen Regelung zur

Brücke vom Gestern zum Morgen, zum einigen Deutschland.

Vn jedem Mann des Kyffhäuserbundes erwarte ich, daß er dieses Vermächtnis unseres Schirmherrn hochhält, und daß er deshalb grade in diesen Tagen mit soldatischem Bekenntnis das Dertr-auen aller Kreise des Volkes zu unserem Führer Adolf Hitler sichert.

Es ist dies die erste große nationale Aufgabe, die eder Mann des Kyffhäuserbundes im Gedenken an semen Schirmherrn und Marschall zu erfüllen hat. Sie gilt dem Deutschland der Ehre, der Freiheit und des Friedens, für das Hindenburg fein Leben lang gekämpft hat. Wer !e nJa nicht gibt, handelt gegen den Willen Hindenburgs.

w?8r?rb^?eiV^Ianb und der Führer Adolf Hitler!"

Englische Erkenntnisse.

London, 10.August. (DNB.) In der Wochen- schnftSpectator" schreibt Powys Green- wood aus Berlin, wenige Leute hätten gedacht,

Oie Freiheit der Abstimmung gewährleistet.

Berlin, 10. Aug. (DNB.) Der Reichs- mini ft er des Innern hat angeordnet, daß bei der Abstimmung am 19. August für den Schutz der Stimmlokale und der Ab- stimmenden unbedingt zu sorgen ist. Die zu­ständigen Stellen sind ferner angewiesen worden, jede mögliche Vorsorge zu treffen, daß die Stimm­berechtigten entsprechend der ausdrücklichen Anord­nung des Führers und Reichskanzlers ihren Willen

Aeues Verständnis für Deutschland.

Deutschlands Gleichberechtigung ist die Voraussetzung für wahren Frieden.

Die polnische Antwort wird, ie günstig oder ungünstig lautet, das

daß die Uebertragung aller Macht auf Hitler so rasch und mit so wenig Getue vor sich gehen werde Unter Bezugnahme auf die Vereidi­gung der Reichswehr unterstreicht Greenwood, d i e preußische Tradition sei eine Tradi­tion des Gehorsams und der Treue. Für Männer, die in dieser Tradition auferzogen sind, sei ein Treueid nicht bedeutungs- l o s. Ueber die bevorstehende Volksabstim­mung bemerkt Greenwod: Nach den zahllosen hakenkreuzflaagen zu urteilen, mit denen tue frühe­renmarxistischen" Kreise Berlins weiterhin ge­schmückt sind, hat kein großer Meinungswechsel unter den Massen stattgefunden.

großen Marschalls Hindenburg forlzuführen, als Adolf Hitler. 3n

Paris Hal Eile mit dem Aordostpakt.

Rußland brauchtSicherheit imWesten.-ImSeptemberEintritt in denBölkertunö

Deutsches Sängerfest im Saargebiet verboten

Vom natürlichen Bekenntnis zum leidenschastlichen Protest.

Beschluß der Reichsregienmg zur Herbeiführung einer Volksabstimmung.

vom 2. August 1934.

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Die Reich,reglervu»

gestrigen Freitag in den Ausstellungshallen am Kaiserdamm seinen Abschluß. Unter den sehr zahl­reichen Anwesenden bemerkte man u. a. den ame­rikanischen Botschafter Dr. D o d d, der selbst Bap­tist ist. Dr. Gray (Amerika) dankte in einer An­sprache der Stadt Berlin für ihre Gastfreundschaft und dem R e i ch s b i s ch o f für den Empfang einer Abordnung, vor allem aber für seine Erklärung, daß eine zwangsweise Eingliederung derBaptistengemeinden indie Reichs­kirche nicht in Frage komme. Dadurch werde es den etwa 1400 versammelten Auslands­vertretern leichter gemacht, in ihren Ländern für die deutschen Belange einzutreten.

Wetter sprach Dr. Gray der Reichsregierung Dank aus für die den Deltkongreßlettnehmern gewährte Versammlungs- und Redefreiheit. Der Redner betonte, daß die Vertreter von 60 Ra­tionen während ihres Aufenthaltes neues Ver­ständnis für Deutschland gewonnen hätten. Lr schloß mit der feierlichen Erklärung, daß es in der Wett nicht eher wahren Frieden geben werde, bevor nicht Deutschland Gleichberechti­

gung gewährt sei. I

Wir können optimistisch sein, da die Stellung Lett­lands unter seinen Nachbarn stark ist uno d i e Gesamtlage an den Gestaden des Bal­tischen Meeres keinerlei Furcht recht­fertigt. Die baltischen Staaten stehen auf dem Standpunkt, daß die Lage in Osteuropa soweit ge­reift ist, daß man eine dauerhafte Verstär- kung durch einen den bestehenden Beziehungen entsprechenden Vertrag ins Auge fassen kann.

Japan und Rußland.

Erklärungen des japanischen Minister­präsidenten.

Tokio, 11. Aug. (DNB.) Ministerpräsident O k a b a äußerte der Presse gegenüber, es liege kein Grund für eine Krise in den forofet- russisch-mandschurischen Beziehun­gen vor. Okada meinte, daß sich Grenzzwischen- fälle zwischen der Sowjetunion und der Mandschu- rei, die ja eine gemeinsame Grenze hätten, nicht vermeiden ließen, aber nicht zu einer Zuspitzung der Lage zu führen brauchten; denn es gebe keine Frage zwischen der Sowjetunion und der Mand­schurei, die nicht auf friedlichem Wege ge- löst werden könne. Auch zwischen Japan und der Sowjetunion gebe es eine Reihe von Streit­fragen, z. B. die Frage des Kurses bei Sowjet­rubels und die Frage des Ankaufs der Ost- ch i n a b a h n. Aber auch diese Fragen könnten friedlich bereinigt werden, und man brauche nicht zu den Waffen zu greifen. Wenn ein Staat einen Krieg beginne, müsse er sich darüber klar sein, daß er sein Dasein aufs Spiel setze.

Saarbrücken, 11. Aug. (DNB.) DieSaar­brücker Zeitung" meldet: Wie wir erfahren, ist das ür den 7. und 8. September angesetzte Sänger- est des Saar-, Mosel - und Nahe-Gaues verboten worden. Zu dem Fest wurden einige zehntausend Sänger aus dem Reich erwartet. Um- angreiche Vorbereitungen waren bereits getroffen, da nach den Angaben maßgebender Stellen der Re- gierungskommission aufgrund der früheren Erfah­rungen mit den Sängern keine Bedenken gegen das Fest bestanden und seine Genehmigung daher als eine Frage von lediglich formaler Bedeutung an­gesehen werden konnte. Die Formalität, wenn wir genau unterrichtet sind, hat in der Zustimmung der Abstimmungskommission bestanden. Offen- bar ist sie nicht erfolgt.

Das von der Volksabstimmungskommis- 10 n irn Saargebiet verbotene Gaufest )es Deutschen Sängerbundes ist nun­mehr nach Trier verlegt worden.

DieSaarbrücker. Zeitung" oeröffent»

schalls von Hindenburg, vom Führer und Reichs­kanzler Adolf Hitler folgendes Telegramm erhalten:

Ich danke Ew. Exzellenz lebhaft für die An- teilnahme, die Sie in Ihrem Namen und im Namen der französischen Regierung an der National- trauer Deutschlands genommen haben.

Gez.: Adolf Hitler, Reichskanzler."

Außerdem wird das Telegramm veröffentlicht, das der Präsident der Republik, Lebrun, auf fein Beileidstelegramm von Oberst von Hinden­burg erhalten hat. Es lautet:

Ich lege Wert darauf, Ew. Exzellenz meinen tiefempfundenen Dank für die warme Anteilnahme zu versichern, die Sie an dem schweren Verlust genommen haben, den ich durch den Tod meines Vaters erlitten habe.

Gez.: Oberst von Hindenburg."

licht heute den Schriftwechsel zwischen der Gausüh- rung des Deutschen Sängerbundes und den behörd­lichen Stellen. In dem ablehnenden Bescheid der Abstimmungskommission heißt es, sie (die Abstim­mungskommission) sei der Meinung, daß derartige Veranstaltungen, welche eine große Menge von auswärtigen Besuchern'in das Saar­gebiet bringen würden, angesichts der bevor- stehenden Abstimmung grundsätzlich unter­bleiben sollten.

Die Saarbrücker Zeitung" schreibt dazu u. a.: Für die negative Entscheidung ist also trotz des Drängens der Gauführung ein Viertel­jahr gebraucht worden. Sie erfolgt einen Mo­ua t v o r dem Fest und macht fo die geleistete große organisatorische Vorarbeit zu- nicht e. Sie stellt darüber hinaus aber auch bei der Größe des Festes ein Außerachtlassen wirt­schaftlicher Gesichtspunkte für das Saargebiet dar, das bei dem Charakter gerade dieser Veranstaltung heute doppett unverständlich ist.

Oer baltische Staatenblock.

Riga, 11. Aug. (DNB.-Funkspruch.) In einer Rede in ß i b a u (Liepaja) führte der lettländische Ministerpräsident und Außenminister U l m a n i 0 aus: Wir müssen für eine Zusammenarbeit der Länder am baltischen Meer nach­drücklich eintreten. Die Aufgabe Lettlands besteyt an erster Stelle darin, seine Kräfte mit denjenigen seiner Nachbarn zu vereinigen, wo die geschicht­lichen, geographischen, wirtschaftlichen und politi­schen Verhältnisse den leichtesten Erfolg ermöglichen. Wir verfolgen diese Aufgabe vom ersten Tage unserer Unabhängigkeit an.

Die tettländifcheftländische Union, die immer

men. In diesem Zusammenhang will Schuschnigg einen scharfen Unterschied zwischen politischen und kulturellen Aufgaben machen:

Es könne in Oesterreich eine nationale Frage niemals im kulturellen, sondern nur im engsten politischen Sinne genauer gesagt, nur im parteipolitischem Sinne geben.

Zum Schluß erklärte Schuschnigg, er werde sich be­sonders freuen, wenn er in absehbarer Zeit Ge­legenheit haben werde, die Grüße seines Landes und den Ausdruck feiner Sympathie auch persön­lich Italien überbringen zu können.

Schuschniggs Besuch in Ungarn.

B u d a p e st, 10. Aug. (DNB.) Der österreichische Bundeskanzler Dr. Schuschnigg, der am Don» nerstagnachmittag im Flugzeug m Szeged in eintraf, um auf Einladung des ungarischen Kultus­ministers an der Freilichtaufführung von Madachs Die Tragödie des Menschen" teil^unehmen, ist Freitagvormittag mit seiner Gemahlin und seinen Begleitern in Budapest eingetroffen, wo er von dem ungarischen Ministerpräsidenten Gömbös und Mitgliedern der ungarischen Regierung empfangen wurde.

Erlaß des Reichskanzlers zum Vollzug des Gesetze» über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reich» vom l. August 1934 lReichsgesetzbl. IS. 747).

Dom 2. August 1934.

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in freier und geheimer Abstimmung bekunden können. Niemand darf in der Ausübung feines Stimmrechtes behindert werden. Jede Be­lästigung von Stimmberechtigten, namentüch auch vor den Stimmlokalen, soll mit allen Mitteln ver­hindert werden.

Oie allen Soldaten stehen znm Führer.

B e r I i n, 10. Aug. (DNB.) Oberst a. D. R e i n - Hard, der Bundesführer des Deutschen Reichs­kriegerbundesKyffhäuser", erläßt zur Volks- abstimmung am 19. August folgende Kund­gebung:

Durchdrungen von der Ueberzeugung, daß jede Staatsgewalt vom Volke ausgehen und von ihm in freier und geheimer Wahl bestätigt fein muß, hat der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler den Willen ausgesprochen, daß die Betrauung sei­ner Person und damit die des Reichskanzleramtes mit den Funktionen des verewigten Reichspräsi­denten ausdrücklich vom deutschen Volke gutgeheißen wird.

Die Reichsregierung hat deshalb zum Sonntag, den 19. August, eine Volksabstimmung an- geordnet.

Niemand ist berufener, das Erbe unseres

ätzlickes Einverständnis erklärt haben, bleibt dann noch die Stellungnahme der Reichsregierung abzuwarten. Der Grund für den französischen Wunsch, vor September zum mindesten zu einer vorläufigen Entscheidung au kommen, ist darin zu uchen, daß es jetzt endgültig feststeht,

daß Sowjekruhland auf der Sepkemberver- fammlung den Antrag auf Zulassung zum Völkerbund stellen wlrd.

Falls die Aufnahme erfolgt, würde dies den ersten Schritt zur Verwirklichung des Paktes bedeuten. Die Franzosen erwarten, daß es dann eine Periode eifriger Verhandlungen geben < wird, für die sie völlig gerüstet zu fein wünschen. Nach französischer Ansicht müßten die Verhandlun- jen möglichst beschleunigt werden, um gewisse Ge- ahrenquellen in Osteuropa zu stopfen.

Die Franzosen erklären, wenn Polen und Deutschland nicht leilnehmen wollten, dann müsse der Pakt ohne sie abgeschlossen werden, im Rotfall sogar nur zwischen Frankreich und Rußland.

Der Korrespondent fügt hinzu, die Franzosen be­haupten nicht, daß die Mitgliedschaft im Völkerbund oder eine Verständigung mit Frankreich für die Sowjetregierung eine ideale Lösung der russischen Probleme bedeute.

Die Sowjetregierung brauche Sicherheit im Westen,

die ihr die Möglichkeit geben würde, der wirklichen oder vermeintlichen japanischen Gefahr gegenüberzutreten.

Das Ungarische Telegravhen- und das Korrespon­denzbüro meldet: Nach Anschluß der Besprechungen zwischen dem österreichischen Bundeskanzler S ch u -

' Nachdem sodann der Generalsekretär der Baptisten i und Präsident der englischen Freikirchen, Dr. i Rushbrooke (London) herzliche Dankesworte 1 gesprochen hatte, schloß der Präsident die Ver­sammlung mit Segenswünschen für Deutschland und alle Nationen.

Gegen die Kriegshetzer.

Paris, 11. Aug. (DNB.) Im Rahmen der Rundfrage desP e t i t I o u r n a l"Werden wir wieder einen Krieg erleben?" bringt das Blatt in seiner heutigen Nummer die Antwort des ungari­schen Ministerpräsidenten G ö m b ö s, der erklärte: Ein neuer Krieg wäre eine nicht wieder- autzumachende Katastrophe, von der sich die zivilisierte Welt niemals wieder erholen würde. Er wolle nicht glauben, daß es Staatsmän­ner gebe, die kaltblütig die Möglichkeit eines Krie­ges ins Auge faßten.

Wer einen Krieg entfesseln wolle, der wisse nicht was Krieg bedeute, ober der Betreffende sei fo allen Gewissens bar, daß er niedergeschossen zu werden verdiene.

IEr, Gömbös, gl ~-be fanatisch daran, daß nur eine auf den Gnn -ß der Gerechtigkeit ge­gründete Politik die _Je[t retten könne.

Essen, 10. Aug. (DNB.) Generaloberst Fürst Schönburg-Hartenstein, der als offizieller Vertreter der österreichischen Wehrmacht an den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Reichs­präsidenten Generalfeldmarschall v. Hindenburg teil­genommen hat, äußerte sich in einer Unterredung mit dem Vertreter derN a t i o n a l z e i t u n g über seinen Besuch in Deutschland und seine Ein­drücke:

Der Fürst entstammt einem uralten deutscken Adelsgeschlecht, Der nun 74jährige war während oer Jahre 1895/97 österreichischer Militärbevollmächtig­ter in Berlin. Während des Weltkrieges befehligte er die österreichischen Truppen in Tirol und leitete die große Offensive gegen die Italiener im Jahre 1917, an der deutsche Truppenabteilungen hervor- raaend beteiligt waren. Bekanntlich war der Fürst au] Bitten des verstorbenen Bundeskanzlers Doll­fuß im vorigen Jahre als Heeresminister in das österreichische Kabinett eingetreten, trat aber dann angesichts der Entwicklung der Dinge in Oesterreich später zurück.

Fürst Schöneburghartenstein betonte gleich ein­gangs der Unterredung, daß er ein sehr guter Deutscher sei und daß es ihn über alles schmerze, daß zwischen dem Brudervolk ein der­artiger Zwist überhaupt ausgebrochen sei.

Es war für mich, so führte er aus, ein tiefes Er­lebnis, als Vertreter der österreichischen Wehrmacht bei dem Leichenbegängnis des verstorbenen General­feldmarschall von Hindenburg teilnehmen zu dürfen. Die zwei Tage in Berlin unb Tannenberg werden mir in immerwährender Erinne­rung bleiben. Ich war mein ganzes Leben nicht Politiker, sondern nur Soldat. Und gerade des­halb, im Gedenken an die 4 Vrjährige Waffen- b r ü d er s ch a f t, wo Reichsdeutsche und österrei­chische Truppen Schulter an Sckulter kämpf­ten, wo Deutsche aller Stämme uno Gaue sich zu­sammenfanden in der Verteidigung ihres großen deutschen Vaterlandes, berührt es mich sehr schmerz-

diese Einladung angenommen und wird sich im September nach Warschau begeben. Die Einzelheiten über diesen Besuch werden gegen- (juM|uien uem ujierreiajqcgen ^ounuesiangier o aj u wärtig von den Außenministerien in Warschau und schnigg und dem ungarischen Ministerpräsidenten z Budapest vereinbart.

lich, wenn ich den Bruderzwist sehe, der zwischen den deutschen Gauen ausgebrochen ist.

Auf eine Frage nach dem künftigen Ver­hältnis zwischen dem Reich und Oester- r e i ch erklärte der Fürst:

3d) will nicht über Politik sprechen. Doch freut es mich von ganzem Herzen, baß ber Führer unb Reichskanzler Herrn von Popen mit einer auherorbentlichen Mission nach Dien be­traut unb bah bie österreichische Regierung tie­fer Betrauung ihr Agrement erteilt hat.

Ich möchte auch betonen, daß eine gewisse Presse einen großen Teil der Schuld an der Verhetzung trägt.

Rach der künftigen Einstellung Oesterreichs gegen­über dem Reich befragt, bemerkte der Fürst: Ich bin nicht befugt, über Politik zu sprechen. Doch ist Bun­deskanzler Schuschnigg ein aufrichtiger unb ehrlicher Deutsch er, der das Gesamt- Deutschtum immer und immer wieder betont hat.

Es wirb unb muh einen Weg ber Verslänbl- gung geben. Von unserer Seite ist ber Wille ba, hat boch auch Abolf Hitler erst vor wenigen Tagen einem auslänbischen Korresponbenten erklärt:Wir werben Oesterreich nicht angreifen, aber wir können bie Österreicher nicht Hinbern, zu versuchen, ihre frühere Verbinbung mit Dentfchlanb wieberherzustellen." Fürst Schön­burg-Hartenstein gab ber Zuversicht Ausbruck, bah es Abolf Hiller, ber fo Gröhes geleistet habe, auch gelingen werbe, ben Konflikt zweier Bruberoölfer beizulegen.

Was immer auch kommen möge, so schloß er, mir Deutsche Oesterreichs werden nie und nimmer unsere gesamtdeutsche Mission ver­gessen. Wir Deutsche Oesterreichs werden unser Schicksal nie unb nimmer in nichtdeutsche Hände legen.

G 5 m b ä s wurde folgende amtliche Verlaut­barung ausgegeben:

Gelegentlich der Unterredungen, die anläßlich des Besuches des Bundeskanzlers Schuschnigg beim königlich ungarischen Ministerpräsidenten ftattfan» ben, wurden die verschiedenen aktuellen wirtschaft­lichen und politischen Fragen erörtert. Bei dieser Ge­sprächen kam eine volle Ueberein ft im­mun g der Ansichten zum Ausdruck, und insbeson­dere waren sich beide Staatsmänner darüber einig, daß die im Sinne des verstorbenen Bundeskanz­lers Dr. Dollfuß eingeleitete Politik der engsten Freundschaft und Zusammenarbeit auch weiterhin aufrechterhalten werden wird."

Bundeskanzler Schuschnigg begab sich nach dem Diner beim Ministerpräsidenten Gömbös nach Godöllo, wo er vom Reichsverweser Horthy in Audienz empfangen wurde.

Gömbös fährt nach Warschau

Warsckau, 11. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der polnische Gesandte Lepkowski hat dem ungari­schen Ministerpräsidenten Gömbös die offizielle Einladung der polnischen Regierung zu einem B e« such In Warschau überreicht. Ministerpräsident Gömbös hat, wie die polnische Presse meldet,