2.
3.
4.
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Banknoten.
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Schluß- W
einbüßten.
Am Rentenmarkt war
ßorpentt.................
Hoesch Eisen—Söln-Neuessea Ilse Bergbau .............
Alse Bergbau Genüsse ...... Rlödnenuerte ............. Dlcmne«ni<mii4ti6cre ......
Oie Liebe einer Mutter teilt sich nicht zwischen ihren Kindern, sie vervielfältigt sich.
Denkt an den Muttertag!
74 113,9 62,75
91
133
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64,5 65,9
95 99,9 90,65
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91
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94,25
94
98
ten schätzungsweise 8000 Fach- und Hilfsarbeiter aus 15 verschiedenen Berufszweigen dem Produktionsprozeß wieder zugeführt werden, was sich immerhin günstiger für den Staatsfiskus auswirken würde, als die weitere unproduktive Unterstützung der gleichen Anzahl Erwerbsloser.
Für Hessen käme anteilmäßig die Beschaffung von 300 bis 400 Instrumenten für die Schulen in Betracht.
Für die Beschaffung der Stücke sehen wir fvl- gertbe Möglichkeiten:
24,25
7,65
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Deutsche fcbN
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Schluß.
Mittag. börs,
74 113,25
62,9 89,5
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135
110,75 i 64,5
65,651
wirtschaftlichen Kreislauf entzogen. Gerade das Gegenteil ist richtig. Das einer Sparkasse anvertraute Geld wird meist schon am gleichen Tage einem kreditbedürftigen Handwerker, Hausbesitzer, Kleingewerbetreibenden, Bauern usw. gegeben, der mit dem ihm zur Verfügung gestellten Kredit meist viel mehr Arbeit schaffen kann, als derjenige Volksgenosse, der unter falschen Gesichtspunkten für das Geld vielleicht überflüssige und volkswirtschaftlich schädliche Gegenstände, z. B. irgendwelche Auslandsware, Luxusartikel usw. einkauft. Diese Zusammenhänge sollte sich jeder überlegen und ihnen gemäß aufklärend wirken, wenn ihm, häufig von Interessenten getragen, die Parole: „Kaufen um jeden Preils entgegengehalten wird. Es gilt auch hier, sich getreulich an die Worte des Führers zu halten, der bei Beginn der Arbeitsschlacht 1934 einen mahnenden Appell an die Sparer zur Bereitstellung der erforderlichen Milliarden für Arbeitsbeschaffung gerichtet hat.
Werbe-Abend
der Stammes V Burgund in Mainzlar.
Am vorigen Sonntag veranstaltete der Jungvolk- Stamm Burgund mit seiner Spielschar einen Werbe-Abend in Mainzlar. Nach dem Einmarsch der Fahnen riß das Gericht „Wir fordern Revolu-
Frankfurter Börse.
Alillagsbörse uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 9. Mai. An der Börse hielt die freundliche und zuversichtliche Grundstimmung zwar an, das Geschäft hat aber eine merkliche Schrumpfung im Vergleich zu den beiden Vortagen erfahren. Vom Bankenpublikum lagen neue Aufträge nur in geringem Umfange vor, wodurch die Kulisse, auch in Anbetracht des morgigen Feiertages etwas Zurückhaltung bekundete und eher zu kleinen Realisationen geneigt war. Die Kursgestaltung war uneinheitlich, doch hielten sich die Veränderungen nach beiden Seiten in engen Grenzen. Die Börse erhielt auch heute eine gute Stütze durch günstige Lageberichte aus der westdeutschen Industrie. Daneben sind die Erwartungen für einen günstigen Ausgang der Transferbesprechungen weiter hoffnungsvoll.
Am Chemiemarkt waren Farbenindustrie 0,50 v. H. Metallgesellschaft 1 v. H. höher, dagegen Rüt- gerswerke 0,90 und Goldschmidt 0,50 leichter. Montanwerke zeigten fast überwiegend Rückgänge um 0,25 bis 0,75 v. H., Rheinstahl um 1 v. H., Klöckner und Stahlverein waren aber gut behauptet. Von Kaliaktien notierten Aschersleben 1,65 v. H. fester. Am Elektromarkt lagen Betula weiter fest und 1,40 v. H. höher, auch Schuckert und AEG. zogen mäßig an, während Siemens und Lechwerke Augsburg je 0,50 v. H. verloren. Schiffahrtspapiere lagen behauptet, Kunstseideaktien bis 0,50 v. H. höher. Von Einzelwerten gewannen Conti Gummi 1 v. H., Reichsbankanteile 1,75 v. H. während Zellstoff Waldhof ca. 1,25 v. H. und Daimler Motoren 0,50 v. H.
Jugend und die Bezirksbeauftragten des Reichs- fportführers.
3. Für die Anerkennung gemäß der Nummer 2 kommen nur die Organisationen der Hitler-Jugend und die dem Reichssporrführer unmittelbar unterstellten Sportvereine in Betracht.
4. Die Anerkennung als Organisation, die zur Inanspruchnahme der Fahrpreisermäßigung berechtigt ist, haben die unteren Einheiten der Hitler- Jugend bei dem. zuständigen Gebietsführer, die Sportvereine bei dem Bezirksbeaustragten des Reichssportführers xu. beantragen. Das Nähere regeln der Jugendführer des Deutschen Reiches und
1670: Kurfürst August der Starke von Sachsen, König von Polen, in Dresden geboren (gestorben 1733); — 1803: der Chemiker Justus Freiherr
40 Pf. auf 16,80 v. H. befestigt, auch Ältbesitz, späte Schuldbücher und Stahlverein-Bonds waren bis 0,25 v. H. freundlicher, doch vollzogen sich diese Erhöhungen bei sehr geringer Umsatztätigkeit.
Im Verlaufe blieb die Kursgestaltung bei kleinem Umsatz uneinheitlich. Ueberwiegend etwas befestigt waren Montanaktien, so Harpener um 1 v. H., Mannesmann, Mansfeld, Phönix und Laura- hütte von 0,25 bis 0,50 v. H. Farbenindustrie bewegten sich bei kleinem Umsatz zwischen 132,50 bis 133 v. H. Von - Schiffahrtsaktien gingen Nordd. Lloyd um 0,65 v. H. zurück. Von den später notierten Papieren gewannen Zellstoff Aschaffenburg 2 v. H., Deutsche Linoleum 0,5 v. H.
Die Neubesitzanleihe konnte sich bei etwas lebhafterem Geschäft bis auf 17,25 v. H. nach 16,80 v. H. erhöhen, später bröckelte sie aber wieder auf ca. 16,95 bis 17,05 v. H. ab. Die übrigen Variablen waren kaum verändert, Altbesitz aber 0,13 v. H. leichter. Am Pfandbriefmarkt erfuhr das Geschäft noch keine Belebung. Goldpfandbriefe blieben überwiegend unverändert, auch Kommunal-Obligationen waren gut behauptet. Für Liquidationspfandbriefe hielt die Nachfrage bei um 0.25 bis 0,75 v. H. anziehenden Kursen an. Stadtanleihen lagen gleichfalls von 0,25 bis 0,75 v. H. fester, Staatsrenten lagen ebenso wie fremde Werte geschäftslos. Schweizerische Werte zogen etwa 1 v. H. an.
Am Geldmarkt war die Lage flüssig. Tagesgeld konnte um 0,50 auf 3,25 v. H. ermäßigt werden.
Die heutige Frankfurter Abendbörse fiel aus.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 9. Mai. Wenn auch die Umsätze noch kein größeres Ausmaß erfahren haben,
•% Deutsche ReichSanleihe v. 1927 •% etem.7% 5)1. RelchSan!. v. 1929 6ys% Boung.Anlethe von 1980 .. Deutsche Ant.^lblSs.-Schuld mit AuSlos.-Rechten ............
DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. BollSstaat 1929 trückzahlb. 102%) ............
S% Hess. Landesbank Darmstadt «old R. 12..................
6%% Hess. LandeS^ypotheken- vank Darmstadt Ltqui.........
Oberhessen Provinz-Anleih« mit AuSlos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
«% ebem. 8% Franks. Hyp.-Bank «oldpfe. 15 unkündbar bis 1935
1% ebem. 7% Franks. Hyp.-Bank «oldpfe. 16 unkündbar bis 1986
•h% ehern. *y,% Frank,. Hyp^ Bank.Liqu..Pfandbrtese.......
6H% -hem. <y,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltrnu-« oldpfe.....
6% ebem. 8% Pr. Lande-Pfand. briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ebem. 7% Pr. Lande-psand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 Stenergntsch. Verrechnungskurs
4% Oetzrretchiiche Goldrentr.... 4,20% Oesterreichifche Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische StaatSrentr v. 1910 *¥>% MflL von 1918..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Dürkische Zollanlethe von 1911 4%Dürkisch« Bagdadbahn-Änleihe
der Reichssportführer. Die Anerkennung wird wie bisher der Hitler-Jugendeinheit bzw. den Sportvereinen schriftlich mitgeteilt. Sie dient als Ausweis gegenüber der Reichsbahnverwaltuna bei Inanspruchnahme der Ermäßigung. Bon den auf diese Weise anerkanten Hitler-Äugendeinheiten und Sportvereinen wird eine Liste angelegt, die in einer zweiten Ausfertigung der Reichsbahndirektion zugeht, in deren Bezirk die Hitler-Jugendeinheiten und die Sportvereine ihren Sitz haben. Don allen Aende- rüngen und Ergänzungen dieser Liste ist der Reichs- bahndirektion Kenntnis zu geben. Die Abgabe der Vordrucke für die Ermäßigungsanträge erfolgt durch die von der zuständigen Reichsbahndirektion bestimmten Stelle nur auf schriftlichen, mit der Hitler-Jugend- oder Vereinsstempeln versehenen Antrag des Hitler-Jugendführers ober des Vereins- vorsitzenden. Jede mißbräuchlich? Inanspruchnahme der Fahrpreisermäßigung wird unbeschadet der strafrechtlichen Folgen mit Entziehung der Berechtigung und der Anerkennung geahndet.
5. Der Erlaß tritt am 1. April 1934 in Kraft.
Kreistag
der südwestdeutschen Studentenschaft.
Kreis VI der D. St. auf dem Gleiberg.
Gestern und vorgestern sand auf dem Gleiberg der Kreistag der südwsstdeutschen Studentenschaften statt. Seit drei Jahren ist es wieder zum ersten Male gewesen, daß ein solcher Kreistag in Gießen stattfand, lieber 50 Studenten von allen Hoch- und Fachschulen des Kreises VI waren zu dieser Arbeitstagung erschienen. Kreisleiter Askewold (Karlsruhe) leitete die Tagung, bei der in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften die neuen Aufgaben des Kreises eingehend erörtert wurden. Die Gäste verließen mit großer Bewunderung über dieses neue Schulungslager, das wohl jeder Kritik standhalten kann, den Gleiberg.
Daten für Samstag, 12. Mai.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzi beschlossenen Dividende an. — Relchsbankdiskoni 4 o H., Lombardztnsfuß 5 o. H
Liebig in Darmstadt geboren (gestorben 1873).
Rundfunk-Empfangsanlagen auf Probe.
Die Pressestelle der Reichspostdirektion Frankfurt am Main teilt mit:
Die Deutsche Reichspost kann Unternehmern, die sich gewerbsmäßig mit der Einrichtung von Rundfunk-Empfangsanlagen befassen und Inhaber mindestens einer gebührenpflichtigen Rundfunkgenehmigung find, auf schriftlichen Antrag widerruflich gestatten, unter gewissen Bedingungen bei Kunden Rundfunk-Empfangsanlagen auf achttägige Probe einzurichten. Die Unternehmer müssen neben der allgemeinen Rundfunkgenehmigung noch im Besitz einer von der zuständigen Reichspostdirektion ausgestellten kostenfreien Vorführungsgenehmigung sein.
In letzter Zeit ist es vorgekommen, daß Unternehmer Rundfunk-Empfanasanlagen auf Probe eingerichtet haben, ohne diese Vorführungsgenehmigung zu besitzen. Auf solche Unternehmer finden die Bestimmungen des § 15 Absatz 2a des Gesetzes über Fernmeldeanlagen vom 14. Januar 1928 Anwendung, wonach Personen, die vorsätzlich genehmigungspflichtige Fernmeldeanlagen unter Verletzung von Genehmigungsbedingungen errichten, ändern ober betreiben, mit Gefängnis ober Gelbstrafen bestraft werben.
Alle Unternehmer, die sich mit der (Einrichtung von Runbfunk-Empfängsanlagen auf Probe befassen unb nicht im Besitze der hierfür erforderlichen Vorführungsgenehmigung sind, werden aufgefor- bert, biefe alsbalb beim zustänbigen Postamt zu beantragen, das die Genehmigung der Reichspostbirektion herbeiführt.
Unverstand oder Böswilligkeit?
Obwohl her Führer anläßlich bes Beginns der Arbeitsfchlacht eindeutig herausgestellt hat, daß neben dem Vertrauen des Volkes die Bereitstellung von erheblichen Sparbeträgen für einen siegreichen Ausgang der Arbeitsschlacht unerläßliche Voraussetzung darstellt, machen sich immer wieder Stimmen geltend, die in offener oder versteckter Form gegen das Sparen Front machen. So fand sich vor einigen Tagen in einer auswärtigen Zeitung u. a. der Satz: „Es ist völlig unverständlich, daß gerade in diesem Jahr, in dem sich die Regierung die erdenklichste Mühe zur Wirtschastsbelebung gibt, der Höchststand der Spareinlagen bei den Sparkassen seit vielen Jahren. angesgmmelt wurde." Ausführungen dieser Art sind von einer bedenklichen Unkenntnis volkswirtschaftlicher Zusammenhänge getragen. Sie zeigen darüber hinaus, daß ihr Schreiber weit entfernt davon ist, die großen weitreichenden Pläne der Regierung zu erfassen und entsprechend zu fördern. Aus derartigen Erwägungen spricht immer wieder Unwissenheit über die grundlegende Bestimmung von Sparkassen, Banken und anderen Kreditinstituten. Immer wieder wird dem in wirtschaftlichen Dingen nicht immer erfahrenen Leser eingehämmert, das z. B. auf eine Sparkasse getragene Geld bleibe dort liegen und werde bem
was hauptsächlich auf die noch bestehende Unübersichtlichkeit über die künftige Handhabung des Mehlmarktes zurückzuführen sein dürfte, so war die Stimmung am Frankfurter Getreidegroßmarkt doch S überwiegend fester. Bei Weizen bestand in
em Umfange zum Mühlenfestprris von 205 Mark per Tonne etwas Derkaufsmöglichkeit, Roggen war sehr knapp aus hiesiger Gegend offeriert und aog im Preise weiter an, ferner fetzte Hafer bei fehr knappem Offertenmaterial feine Wertbesserung fort, und auch Sommergerste war mäßig höher. Am Futtermittelmarkt blieb die Haltung ruhig, aber stetig, stark gefragt blieb Roggenkleie, ohne daß die Notiz eine Veränderung erfahren hätte. Am Mehlmarkt war Roggenmehl fester, Weizenmehl noch fast ohne Umsatz. Zu den alten Bedingungen hielt die lebhafte Nachfrage an. Es notierten ((Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen 205; Roggen 178,50; Sommergerste 170 bis 173,50; Hafer 170 bis 172,50; Weizenmehl Type 563 (Spez. 0, aus Jnlandsweizen), Festpreis« gebiet W X, 28,90 plus 0,50 Frachtausgleich, do. Festpreisgebiet W VII, 28,60 plus 0,50 Frachtausgleich; Roggenmehl (0—60 v. H.) Type 610, Festpreisgebiet R VIII, 25,25 plus 0,50 Frachtausgleich, do. R VI, 25,25 plus 0,50 Frachtausgleich, Weizen- kleie 10,60; Weizenfuttermehl 11,70*; Roggenkleie 11,20; Sofaschrot 15,50 bis 15,65; Palmkuchen 14 bis 14,10; Erdnußkuchen 16,10—16,40; Treber 14; Trockenschnitzel 10,25; Heu 6; Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt oder gebündelt) 2 Mark.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 9. Mai. Auftrieb : Rinder 91 (gegen 48 am letzten Donnerstagmarkt), darunter befanden sich 33 Ochsen, 4 Bullen, 21 Kühe und 33 Färsen. Kälber 892 (1162), Schafe 26 (15) darunter 21 (10) Hümmel, Schweine 730 (594). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mk.: Kälber, Sonderklasse nicht notiert, andere a) 51 bis 53, b) 47 bis 50, c) 40 bis 46, d) 30 bis 39. Lämmer und Hämmel bl) Stallmasthämmel 35 bis 37, c) mittlere Mastläminer unb ältere Mast- härnrnel 32 bis 34; Schafe wegen bes geringen Auftriebs nicht notiert. Schweine a2) 39 bis 42, b) 39 bis 41, c) 37 bis 41, d) 34 bis 40. Jrn Preisvergleich zum letzten Donnerstagmarkt zogen Kälber um 3 Mark an*; Hämmel gaben um 2 Mark unb Schweine 1 bis 2 Mark nach. Marktverkauf: Kälber, Hämmel unb Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine ruhig, geringer Ueberftanb.
F le i s ch g r o ß m a r kt. Beschickung: 916 Viertel Rinbfleisch, 173 ganze Kälber, 10 ganze Hämmel, 609 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- unb Rindfleisch I 53 bis 58, II 49 bis 53; Bullenfleisch 48 bis 54; Kuhfleisch II 38 bis 46, III 30 bis 36. Kalbfleisch II 72 bis 80, III 65 bis 72. Hammelfleisch 75. Schweinefleisch 60 bis 66. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: ruhig.
Bekanntmachung: Der auf den zweiten Psingstfeiertag (Montag, 21. Mai) fallende Schlachtviehmarkt, wird auf Dienstag, 22. Mai, verlegt.
Schweinemarkt in Friedberg.
LPD. Friedberg, 9.Mai. Der Auftrieb zum heutigen Schweinemarkt betrug 371 Ferkel. Bei lebhaftem Handel war der Markt rasch geräumt Es wurden folgende Preise bezahlt: bis sechs Wochen alte Tiere 14 bis 16 Mark, sechs bis acht Wochen 16 bis 20 Mark, acht bis zwölf Wochen 20 bis 28 Mark.
Der Befchaffungspreis von etwa 800 Mark für ein Instrument könnte entweder von der Gemeinde bei Ratenzahlung übernommen werden; es wäre auch zu erwägen, ob derselbe auf die Schüler umgelegt werden könnte, indem diese monatlich 10 Pfennig in eine Instrumenten- lasse abführten. In diesem Falle müßte die Gemeinde die Vorlage des Betrages über» nehmen. Wenn z. B. 500 Kinder einer Schule monatlich 50 Mark auf die vorgelegte Kauf- iumme an die Gemeindekaffe zurückzahlen, ist diese in 1% Jahren dorthin zurückgeflossen.
Die Finanzierung könnte auch durch Stiftungen unb Sammlungen, durch Veranstaltungen von Elternabenden in der Schulgemeinde, durch Schulauftührungen und dergleichen bewerkstelligt werden.
Es wäre auch an eine Verbindung der ange
gebenen Wege zu denken.
Wir beauftragen Sie, Ihren Bericht nach beifolgendem Muster bis zum 1. Juni 1934 zu erstatten.
Aus pafteiamtlichenBekanntmachungen
Das Amt für Beamte der NSDAP., Kreis Gießen, veranstaltet am morgigen Samstag, 20 Uhr, eine Versammlung der Ortsgruppe Gießen des Reichsbundes der Deutschen Beamten im Caf6 Leib. Es spricht Beigeordneter Pg. Bartholomäus, Gießen. Für die Mitglieder der Ortsgruppe ist der Besuch Pflicht, die Angehörigen der Mitglieder sind eingeladen.
Der N S L B., Bezirk L i ch, veranstaltet eine Tagung der Arbeitsgemeinschaft „Volksschule" am morgigen Samstag um 15 Uhr mit Vortrag von Lehrer Arch, Bettenhausen. Anschließend findet die Bezirksversammlung statt.
Die Arbeitsgemeinschaft des NSLB., Bezirk Lollar, trifft sich am morgigen Samstag um 14.30 Uhr im Schulsaal zu Lollar zu einem Vortrag von Herrn Theiß über „Die Saar". Anschließeno Bezirksversammlung.
Höhere Fahrgeschwindigkeit auf oberhessischen Bahnstrecken.
Zur Beschleunigung bes Reiseverkehrs und zur besseren Erreichung von Anschlüssen wirb die Reichs- bahnbirektion Frankfurt a. M. auf den Nebenbahnstrecken
Hungen —Mücke, (Brünberg — Lollar und Friedberg —Hungen
die Höchstgeschwindigkeit der Züge vom 15. Mai ab auf 50 Kilometer die Stunde erhöhen.
Fahrpreisermäßigung zugunsten der Jugendpflege.
Das Kreisjugendamt Wetzlar teilt uns folgendes mit:
Nachdem die NSDAP, unb ihre Organisationen in ein festes Verhältnis zum Staat gebracht worben finb, hat der Herr Reichsminister des Innern bestimmt, baß ab 1. April 1934 nur noch den Organisationen der Hitler-Jugenb unb den dem Reichssportführer unmittelbar unterstellten Sportvereinen Bescheinigungen über die Anerkennung als Jugenb- pflegeoerein zur Erlangung ber Fahrpreisermäßigung bei ber Reichsbahn ausgestellt werben bürfen.
Der Erlaß bes Herrn Reichsministers bes Innern vom 20. April 1926 ist aufgehoben und durch folgenden ersetzt:
1. Die Fahrpreisermäßigung zugunsten" ber Ju- genbpflege wirb unter den tariflichen Voraussetzungen (Deutscher Eisenbahn - Personen-, Gepäck- unb Expreßgut-Tarif, Teil I, vom 1. Oktober 1931 Ausführungsbestimmungen E VIII zu § 11 ber Eifen- bahnverkehrsordnung) anerkannten Vereinen zur Förberung ber körperlichen, sittlichen aber geistigen Erziehung ber Juaenb für von ihnen veranstaltete Ausflüge jugenblicher Personen gewährt, die bas 22. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Zur Inanspruchnahme ber Fahrpreisermäßigung sind sowohl die Jugendlichen, wie die sie als Führer begleitenden älteren Personen mit der im Taris (siehe oben) festgesetzten Beschränkung berechtigt. Die Fahrpreisermäßigung wird sowohl zu Wanderfahrten, wie auch zur Beteiligung an sonstigen Veranstaltungen der Vereine, insbesondere auch an sportlichen Veranstaltungen, gewährt.
2. Die zur Inanspruchnahme der Fahrpreis- ermäßiaung notwendige Anerkennung erfolgt künftig ausschließlich durch die Gebietsführer der Hitler-
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 8t
8. Mai
9.Mai
Amtliche Jlotierung
Amtliche Dlofierung
Geld
| Driei
Geld
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5,634
47,20
5,646
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Prag.......
10,42
10,44
10,42
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BudapeA ...
——
—
—
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3,047
3,053
3,047
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Holland ....
169,53
169,87
169,48
169,82
OSio.......
64,04
64,16
64,14
64,26
Kopenhagen.
56,89
57,01
56,99
57,11
Stockholm...
65,68
65,82
65,78
65,92
London .....
12,745
12,775
12,765
12,795
Buenos Aires
0,568
0,572
0,573
0,577
Neuyorl....
2,497
2,503
2,493
2,497
Brüssel.....
58,39
58,51
58,41
58,53
Italien.....
21,30
21,34
21,29
21,33
Paris......
16,50
16,54
16,50
16,54
Schweiz ....
80,99
81,15
81,00
81,16
Spanien....
34,24
34,30
34,24
34,30
Danzig.....
81,62
81,78
81,60
81,76
Japan ......
Rio de Ian..
0,755
0,757
0,755
0,757
0,211
0,213
0,211
0,213
Jugoslawien.
5,664
11,61
5,676
11,63
5,664
11,63
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11,65
Frankfurt a. M.
Berlin
Gchluß- kurS
Schlußk. Abendbörse
Schluß. kur°
Schlußk. Minag- börse
Datum
8.5.
9-5.
8.5.
9.5.
Mansfeld« Bergbau.........0
Kokswerke............ ... 0
Phönix Bergbau.............0
Rheinische Braunkohle» .....10
Rheinstahl ............. 0
Beretnigte Stahlwerke........ 0
Otavi Minen ......... 0
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerk Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth.....7%
3. G. Aarden-Jndustt«.......7
SchetdeanstaU........... 9
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107,5
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Goldschmidt ..... 0
RütgerSwerke ............ 0
Metallgeiellschaft............. 0
Philipp Hottmann ..... 0
Zementwerk Heidelberg ...... 0
Lemeutwerk Karlstadt......... 0
Schultheis Patzenhoser .......0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................... 0
Hellstoss Waldhof ...... 0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ........ 1
Daimler Motoren ............ 0
Deutsche Linoleum........... 0
Oren stein & Koppel..........0
Leonhard Tietz ....... 0
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Schlußk. Abend- hörfe
Datum
8.5.
3.5.
Frankfurt a.M
Serkin
Gchluß- kurö
Schluß,. Abend- börfc
Schluß- kurS
Schlußk. Mittag- börfe
Datum
8.5.
9.5.
8-5.
9.5.
4% desgl. Serie 11 ..........
6,75
4,13 7
6,65
6,75
4,2
7
5,65
30
22,5
26,25
66 85,25 41,75
54,5 61
150,5
_
5% Rumän. vereinh. Rente 0.1903 4y>°/oRumSn.verelnh.Rentev.lS13
4% Rumänische vereinh. Rente .. »y*% Anatolier
4,25 7
3,65
4,2
7,25
3,7
29,7
22,4
26,5
66,5
85,5
41,75
54,5 61
150,5
26,13
132,9
98,75
103,75
55,25 99,5
95,5
88,5
132,5 119,65
vamvurg-AmerUa-Pakel ..... 0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hansa-Dampfschtff...........0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
Commerz, und Prtoat-Bank ... 0
Deutsche Bank und Dtöconto-
Gesellschaft............... 0
Dresdner Bank..............0
23,25
27,25
66 84,75 41,25
53,5
59,5 149,75
26,65 131,9
99,5 103,5 55,25
98
92,5
89
133
23,5
21,25
27,13
66,25
85,5
41,25
53
Reichöbank ........ 12
8L8.®.................... 0
150
26,65
131,9
97,75
103,75
56,25
99
92,5
89
133,4
118
Bekulo.....................0
Sleftr. LieserungSgesellschaft... s
Licht und Kraft .... 6
gelten & Guilleaume......... 0
Aeselllch.s.Elettr.Unterne-mung. 6
Rheinische Elekttizttät ........ 5
Schuckert & (Jo..............5
Siemens & Halske............ 7
Lahmever L So............. 10
133,25
98,5 103,75
55,25
98,75
89
132,75
117
Serlin, 9.Mai
®ei$
Brief _
Amerikanische Noten..............
2,445
2,465
Belgische Noten..................
58,25
58,49
5fi 94
57,16
Englische Noten .................
12,72
12,78
Französische Noten...............
16,46
16,52
icq nfi
169,74
Italienische Noten................
21,22
21,30
Norwegische Noten ..............
63,97
64,23
Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling
—
Rumänische Noten...............
—
—
Schwedische Note»...............
Schweizer Sloten.••••••••••••••••
65,62
65,88
81,14
Spanische Note».................
34,24
Log arisch« Note» ——————


