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Wirtschaft

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Banknoten.

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98

Schluß- W

einbüßten.

Am Rentenmarkt war

ßorpentt.................

Hoesch EisenSöln-Neuessea Ilse Bergbau .............

Alse Bergbau Genüsse ...... Rlödnenuerte ............. Dlcmne«ni<mii4ti6cre ......

Oie Liebe einer Mutter teilt sich nicht zwischen ihren Kindern, sie vervielfältigt sich.

Denkt an den Muttertag!

74 113,9 62,75

91

133

111

64,5 65,9

95 99,9 90,65

95,9 17,3

93

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91

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94,25

94

98

ten schätzungsweise 8000 Fach- und Hilfsarbeiter aus 15 verschiedenen Berufszweigen dem Produk­tionsprozeß wieder zugeführt werden, was sich immerhin günstiger für den Staatsfiskus aus­wirken würde, als die weitere unproduktive Unter­stützung der gleichen Anzahl Erwerbsloser.

Für Hessen käme anteilmäßig die Beschaffung von 300 bis 400 Instrumenten für die Schulen in Betracht.

Für die Beschaffung der Stücke sehen wir fvl- gertbe Möglichkeiten:

24,25

7,65

7,4

7,13

8,13

23,5

7,5

7,13

vnbern« .....

Deutsche fcbN

Gelsenkirchener

23,5 1

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8

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133

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134

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Schluß.

Mittag. börs,

74 113,25

62,9 89,5

73,13

135

110,75 i 64,5

65,651

wirtschaftlichen Kreislauf entzogen. Gerade das Gegenteil ist richtig. Das einer Sparkasse anver­traute Geld wird meist schon am gleichen Tage einem kreditbedürftigen Handwerker, Hausbesitzer, Kleingewerbetreibenden, Bauern usw. gegeben, der mit dem ihm zur Verfügung gestellten Kredit meist viel mehr Arbeit schaffen kann, als derjenige Volks­genosse, der unter falschen Gesichtspunkten für das Geld vielleicht überflüssige und volkswirtschaftlich schädliche Gegenstände, z. B. irgendwelche Aus­landsware, Luxusartikel usw. einkauft. Diese Zu­sammenhänge sollte sich jeder überlegen und ihnen gemäß aufklärend wirken, wenn ihm, häufig von Interessenten getragen, die Parole:Kaufen um jeden Preils entgegengehalten wird. Es gilt auch hier, sich getreulich an die Worte des Führers zu halten, der bei Beginn der Arbeitsschlacht 1934 einen mahnenden Appell an die Sparer zur Bereitstellung der erforderlichen Milliarden für Arbeitsbeschaf­fung gerichtet hat.

Werbe-Abend

der Stammes V Burgund in Mainzlar.

Am vorigen Sonntag veranstaltete der Jungvolk- Stamm Burgund mit seiner Spielschar einen Werbe-Abend in Mainzlar. Nach dem Einmarsch der Fahnen riß das GerichtWir fordern Revolu-

Frankfurter Börse.

Alillagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 9. Mai. An der Börse hielt die freundliche und zuversichtliche Grundstimmung zwar an, das Geschäft hat aber eine merkliche Schrumpfung im Vergleich zu den beiden Vortagen erfahren. Vom Bankenpublikum lagen neue Auf­träge nur in geringem Umfange vor, wodurch die Kulisse, auch in Anbetracht des morgigen Feiertages etwas Zurückhaltung bekundete und eher zu kleinen Realisationen geneigt war. Die Kursgestaltung war uneinheitlich, doch hielten sich die Veränderungen nach beiden Seiten in engen Grenzen. Die Börse erhielt auch heute eine gute Stütze durch günstige Lageberichte aus der westdeutschen Industrie. Da­neben sind die Erwartungen für einen günstigen Ausgang der Transferbesprechungen weiter hoff­nungsvoll.

Am Chemiemarkt waren Farbenindustrie 0,50 v. H. Metallgesellschaft 1 v. H. höher, dagegen Rüt- gerswerke 0,90 und Goldschmidt 0,50 leichter. Mon­tanwerke zeigten fast überwiegend Rückgänge um 0,25 bis 0,75 v. H., Rheinstahl um 1 v. H., Klöckner und Stahlverein waren aber gut behauptet. Von Kaliaktien notierten Aschersleben 1,65 v. H. fester. Am Elektromarkt lagen Betula weiter fest und 1,40 v. H. höher, auch Schuckert und AEG. zogen mäßig an, während Siemens und Lechwerke Augs­burg je 0,50 v. H. verloren. Schiffahrtspapiere lagen behauptet, Kunstseideaktien bis 0,50 v. H. höher. Von Einzelwerten gewannen Conti Gummi 1 v. H., Reichsbankanteile 1,75 v. H. während Zellstoff Wald­hof ca. 1,25 v. H. und Daimler Motoren 0,50 v. H.

Jugend und die Bezirksbeauftragten des Reichs- fportführers.

3. Für die Anerkennung gemäß der Nummer 2 kommen nur die Organisationen der Hitler-Jugend und die dem Reichssporrführer unmittelbar unter­stellten Sportvereine in Betracht.

4. Die Anerkennung als Organisation, die zur Inanspruchnahme der Fahrpreisermäßigung berech­tigt ist, haben die unteren Einheiten der Hitler- Jugend bei dem. zuständigen Gebietsführer, die Sportvereine bei dem Bezirksbeaustragten des Reichssportführers xu. beantragen. Das Nähere re­geln der Jugendführer des Deutschen Reiches und

1670: Kurfürst August der Starke von Sachsen, König von Polen, in Dresden geboren (gestorben 1733); 1803: der Chemiker Justus Freiherr

40 Pf. auf 16,80 v. H. befestigt, auch Ältbesitz, späte Schuldbücher und Stahlverein-Bonds waren bis 0,25 v. H. freundlicher, doch vollzogen sich diese Er­höhungen bei sehr geringer Umsatztätigkeit.

Im Verlaufe blieb die Kursgestaltung bei klei­nem Umsatz uneinheitlich. Ueberwiegend etwas be­festigt waren Montanaktien, so Harpener um 1 v. H., Mannesmann, Mansfeld, Phönix und Laura- hütte von 0,25 bis 0,50 v. H. Farbenindustrie be­wegten sich bei kleinem Umsatz zwischen 132,50 bis 133 v. H. Von - Schiffahrtsaktien gingen Nordd. Lloyd um 0,65 v. H. zurück. Von den später notier­ten Papieren gewannen Zellstoff Aschaffenburg 2 v. H., Deutsche Linoleum 0,5 v. H.

Die Neubesitzanleihe konnte sich bei etwas lebhaf­terem Geschäft bis auf 17,25 v. H. nach 16,80 v. H. erhöhen, später bröckelte sie aber wieder auf ca. 16,95 bis 17,05 v. H. ab. Die übrigen Variablen waren kaum verändert, Altbesitz aber 0,13 v. H. leichter. Am Pfandbriefmarkt erfuhr das Geschäft noch keine Belebung. Goldpfandbriefe blieben über­wiegend unverändert, auch Kommunal-Obligationen waren gut behauptet. Für Liquidationspfandbriefe hielt die Nachfrage bei um 0.25 bis 0,75 v. H. an­ziehenden Kursen an. Stadtanleihen lagen gleichfalls von 0,25 bis 0,75 v. H. fester, Staatsrenten lagen ebenso wie fremde Werte geschäftslos. Schweizerische Werte zogen etwa 1 v. H. an.

Am Geldmarkt war die Lage flüssig. Tagesgeld konnte um 0,50 auf 3,25 v. H. ermäßigt werden.

Die heutige Frankfurter Abendbörse fiel aus.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 9. Mai. Wenn auch die Umsätze noch kein größeres Ausmaß erfahren haben,

% Deutsche ReichSanleihe v. 1927 % etem.7% 5)1. RelchSan!. v. 1929 6ys% Boung.Anlethe von 1980 .. Deutsche Ant.^lblSs.-Schuld mit AuSlos.-Rechten ............

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. BollSstaat 1929 trückzahlb. 102%) ............

S% Hess. Landesbank Darmstadt «old R. 12..................

6%% Hess. LandeS^ypotheken- vank Darmstadt Ltqui.........

Oberhessen Provinz-Anleih« mit AuSlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

«% ebem. 8% Franks. Hyp.-Bank «oldpfe. 15 unkündbar bis 1935

1% ebem. 7% Franks. Hyp.-Bank «oldpfe. 16 unkündbar bis 1986

h% ehern. *y,% Frank,. Hyp^ Bank.Liqu..Pfandbrtese.......

6H% -hem. <y,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltrnu-« oldpfe.....

6% ebem. 8% Pr. Lande-Pfand. briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ebem. 7% Pr. Lande-psand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 Stenergntsch. Verrechnungskurs

4% Oetzrretchiiche Goldrentr.... 4,20% Oesterreichifche Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische StaatSrentr v. 1910 *¥>% MflL von 1918..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Dürkische Zollanlethe von 1911 4%Dürkisch« Bagdadbahn-Änleihe

der Reichssportführer. Die Anerkennung wird wie bisher der Hitler-Jugendeinheit bzw. den Sportver­einen schriftlich mitgeteilt. Sie dient als Ausweis gegenüber der Reichsbahnverwaltuna bei Inan­spruchnahme der Ermäßigung. Bon den auf diese Weise anerkanten Hitler-Äugendeinheiten und Sport­vereinen wird eine Liste angelegt, die in einer zwei­ten Ausfertigung der Reichsbahndirektion zugeht, in deren Bezirk die Hitler-Jugendeinheiten und die Sportvereine ihren Sitz haben. Don allen Aende- rüngen und Ergänzungen dieser Liste ist der Reichs- bahndirektion Kenntnis zu geben. Die Abgabe der Vordrucke für die Ermäßigungsanträge erfolgt durch die von der zuständigen Reichsbahndirektion bestimmten Stelle nur auf schriftlichen, mit der Hit­ler-Jugend- oder Vereinsstempeln versehenen An­trag des Hitler-Jugendführers ober des Vereins- vorsitzenden. Jede mißbräuchlich? Inanspruchnahme der Fahrpreisermäßigung wird unbeschadet der strafrechtlichen Folgen mit Entziehung der Berech­tigung und der Anerkennung geahndet.

5. Der Erlaß tritt am 1. April 1934 in Kraft.

Kreistag

der südwestdeutschen Studentenschaft.

Kreis VI der D. St. auf dem Gleiberg.

Gestern und vorgestern sand auf dem Gleiberg der Kreistag der südwsstdeutschen Studentenschaften statt. Seit drei Jahren ist es wieder zum ersten Male gewesen, daß ein solcher Kreistag in Gießen stattfand, lieber 50 Studenten von allen Hoch- und Fachschulen des Kreises VI waren zu dieser Arbeits­tagung erschienen. Kreisleiter Askewold (Karls­ruhe) leitete die Tagung, bei der in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften die neuen Aufgaben des Kreises eingehend erörtert wurden. Die Gäste ver­ließen mit großer Bewunderung über dieses neue Schulungslager, das wohl jeder Kritik standhalten kann, den Gleiberg.

Daten für Samstag, 12. Mai.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzi beschlossenen Dividende an. Relchsbankdiskoni 4 o H., Lombardztnsfuß 5 o. H

Liebig in Darmstadt geboren (gestorben 1873).

Rundfunk-Empfangsanlagen auf Probe.

Die Pressestelle der Reichspostdirektion Frankfurt am Main teilt mit:

Die Deutsche Reichspost kann Unternehmern, die sich gewerbsmäßig mit der Einrichtung von Rund­funk-Empfangsanlagen befassen und Inhaber min­destens einer gebührenpflichtigen Rundfunkgenehmi­gung find, auf schriftlichen Antrag widerruflich gestatten, unter gewissen Bedingungen bei Kunden Rundfunk-Empfangsanlagen auf achttägige Probe einzurichten. Die Unternehmer müssen neben der allgemeinen Rundfunkgenehmigung noch im Besitz einer von der zuständigen Reichspostdirektion aus­gestellten kostenfreien Vorführungsgenehmigung sein.

In letzter Zeit ist es vorgekommen, daß Unter­nehmer Rundfunk-Empfanasanlagen auf Probe ein­gerichtet haben, ohne diese Vorführungsgenehmigung zu besitzen. Auf solche Unternehmer finden die Be­stimmungen des § 15 Absatz 2a des Gesetzes über Fernmeldeanlagen vom 14. Januar 1928 Anwen­dung, wonach Personen, die vorsätzlich genehmi­gungspflichtige Fernmeldeanlagen unter Verletzung von Genehmigungsbedingungen errichten, ändern ober betreiben, mit Gefängnis ober Gelbstrafen be­straft werben.

Alle Unternehmer, die sich mit der (Einrichtung von Runbfunk-Empfängsanlagen auf Probe befas­sen unb nicht im Besitze der hierfür erforderlichen Vorführungsgenehmigung sind, werden aufgefor- bert, biefe alsbalb beim zustänbigen Postamt zu be­antragen, das die Genehmigung der Reichspost­birektion herbeiführt.

Unverstand oder Böswilligkeit?

Obwohl her Führer anläßlich bes Beginns der Arbeitsfchlacht eindeutig herausgestellt hat, daß neben dem Vertrauen des Volkes die Bereitstellung von erheblichen Sparbeträgen für einen siegreichen Ausgang der Arbeitsschlacht unerläßliche Voraus­setzung darstellt, machen sich immer wieder Stimmen geltend, die in offener oder versteckter Form gegen das Sparen Front machen. So fand sich vor eini­gen Tagen in einer auswärtigen Zeitung u. a. der Satz:Es ist völlig unverständlich, daß gerade in diesem Jahr, in dem sich die Regierung die er­denklichste Mühe zur Wirtschastsbelebung gibt, der Höchststand der Spareinlagen bei den Sparkassen seit vielen Jahren. angesgmmelt wurde." Ausfüh­rungen dieser Art sind von einer bedenklichen Un­kenntnis volkswirtschaftlicher Zusammenhänge ge­tragen. Sie zeigen darüber hinaus, daß ihr Schrei­ber weit entfernt davon ist, die großen weitreichen­den Pläne der Regierung zu erfassen und ent­sprechend zu fördern. Aus derartigen Erwägungen spricht immer wieder Unwissenheit über die grund­legende Bestimmung von Sparkassen, Banken und anderen Kreditinstituten. Immer wieder wird dem in wirtschaftlichen Dingen nicht immer erfahrenen Leser eingehämmert, das z. B. auf eine Sparkasse getragene Geld bleibe dort liegen und werde bem

was hauptsächlich auf die noch bestehende Unüber­sichtlichkeit über die künftige Handhabung des Mehl­marktes zurückzuführen sein dürfte, so war die Stimmung am Frankfurter Getreidegroßmarkt doch S überwiegend fester. Bei Weizen bestand in

em Umfange zum Mühlenfestprris von 205 Mark per Tonne etwas Derkaufsmöglichkeit, Roggen war sehr knapp aus hiesiger Gegend offeriert und aog im Preise weiter an, ferner fetzte Hafer bei fehr knappem Offertenmaterial feine Wertbesserung fort, und auch Sommergerste war mäßig höher. Am Futtermittelmarkt blieb die Haltung ruhig, aber stetig, stark gefragt blieb Roggenkleie, ohne daß die Notiz eine Veränderung erfahren hätte. Am Mehlmarkt war Roggenmehl fester, Weizenmehl noch fast ohne Umsatz. Zu den alten Bedingungen hielt die lebhafte Nachfrage an. Es notierten ((Be­treibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen 205; Roggen 178,50; Sommergerste 170 bis 173,50; Hafer 170 bis 172,50; Weizenmehl Type 563 (Spez. 0, aus Jnlandsweizen), Festpreis« gebiet W X, 28,90 plus 0,50 Frachtausgleich, do. Festpreisgebiet W VII, 28,60 plus 0,50 Frachtaus­gleich; Roggenmehl (060 v. H.) Type 610, Fest­preisgebiet R VIII, 25,25 plus 0,50 Frachtausgleich, do. R VI, 25,25 plus 0,50 Frachtausgleich, Weizen- kleie 10,60; Weizenfuttermehl 11,70*; Roggenkleie 11,20; Sofaschrot 15,50 bis 15,65; Palmkuchen 14 bis 14,10; Erdnußkuchen 16,1016,40; Treber 14; Trockenschnitzel 10,25; Heu 6; Weizen- und Roggen­stroh (drahtgepreßt oder gebündelt) 2 Mark.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 9. Mai. Auftrieb : Rin­der 91 (gegen 48 am letzten Donnerstagmarkt), dar­unter befanden sich 33 Ochsen, 4 Bullen, 21 Kühe und 33 Färsen. Kälber 892 (1162), Schafe 26 (15) darunter 21 (10) Hümmel, Schweine 730 (594). No­tiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mk.: Kälber, Sonderklasse nicht notiert, andere a) 51 bis 53, b) 47 bis 50, c) 40 bis 46, d) 30 bis 39. Lämmer und Hämmel bl) Stallmasthämmel 35 bis 37, c) mittlere Mastläminer unb ältere Mast- härnrnel 32 bis 34; Schafe wegen bes geringen Auftriebs nicht notiert. Schweine a2) 39 bis 42, b) 39 bis 41, c) 37 bis 41, d) 34 bis 40. Jrn Preisvergleich zum letzten Donnerstagmarkt zogen Kälber um 3 Mark an*; Hämmel gaben um 2 Mark unb Schweine 1 bis 2 Mark nach. Marktverkauf: Kälber, Hämmel unb Schafe mittelmäßig, ausver­kauft. Schweine ruhig, geringer Ueberftanb.

F le i s ch g r o ß m a r kt. Beschickung: 916 Vier­tel Rinbfleisch, 173 ganze Kälber, 10 ganze Häm­mel, 609 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- unb Rindfleisch I 53 bis 58, II 49 bis 53; Bullenfleisch 48 bis 54; Kuhfleisch II 38 bis 46, III 30 bis 36. Kalbfleisch II 72 bis 80, III 65 bis 72. Hammelfleisch 75. Schweinefleisch 60 bis 66. Geschäftsgang des Fleisch­großmarktes: ruhig.

Bekanntmachung: Der auf den zweiten Psingstfeiertag (Montag, 21. Mai) fallende Schlacht­viehmarkt, wird auf Dienstag, 22. Mai, verlegt.

Schweinemarkt in Friedberg.

LPD. Friedberg, 9.Mai. Der Auftrieb zum heutigen Schweinemarkt betrug 371 Ferkel. Bei lebhaftem Handel war der Markt rasch geräumt Es wurden folgende Preise bezahlt: bis sechs Wochen alte Tiere 14 bis 16 Mark, sechs bis acht Wochen 16 bis 20 Mark, acht bis zwölf Wochen 20 bis 28 Mark.

Der Befchaffungspreis von etwa 800 Mark für ein Instrument könnte entweder von der Ge­meinde bei Ratenzahlung übernommen werden; es wäre auch zu erwägen, ob derselbe auf die Schüler umgelegt werden könnte, indem diese monatlich 10 Pfennig in eine Instrumenten- lasse abführten. In diesem Falle müßte die Gemeinde die Vorlage des Betrages über» nehmen. Wenn z. B. 500 Kinder einer Schule monatlich 50 Mark auf die vorgelegte Kauf- iumme an die Gemeindekaffe zurückzahlen, ist diese in 1% Jahren dorthin zurückgeflossen.

Die Finanzierung könnte auch durch Stiftungen unb Sammlungen, durch Veranstaltungen von Elternabenden in der Schulgemeinde, durch Schulauftührungen und dergleichen bewerk­stelligt werden.

Es wäre auch an eine Verbindung der ange­

gebenen Wege zu denken.

Wir beauftragen Sie, Ihren Bericht nach bei­folgendem Muster bis zum 1. Juni 1934 zu er­statten.

Aus pafteiamtlichenBekanntmachungen

Das Amt für Beamte der NSDAP., Kreis Gießen, veranstaltet am morgigen Sams­tag, 20 Uhr, eine Versammlung der Ortsgruppe Gießen des Reichsbundes der Deutschen Beamten im Caf6 Leib. Es spricht Beigeordneter Pg. Bar­tholomäus, Gießen. Für die Mitglieder der Ortsgruppe ist der Besuch Pflicht, die Angehörigen der Mitglieder sind eingeladen.

Der N S L B., Bezirk L i ch, veranstaltet eine Tagung der ArbeitsgemeinschaftVolksschule" am morgigen Samstag um 15 Uhr mit Vortrag von Lehrer Arch, Bettenhausen. Anschließend findet die Bezirksversammlung statt.

Die Arbeitsgemeinschaft des NSLB., Bezirk Lollar, trifft sich am morgigen Samstag um 14.30 Uhr im Schulsaal zu Lollar zu einem Vor­trag von Herrn Theiß überDie Saar". Anschlie­ßeno Bezirksversammlung.

Höhere Fahrgeschwindigkeit auf ober­hessischen Bahnstrecken.

Zur Beschleunigung bes Reiseverkehrs und zur besseren Erreichung von Anschlüssen wirb die Reichs- bahnbirektion Frankfurt a. M. auf den Nebenbahn­strecken

HungenMücke, (Brünberg Lollar und FriedbergHungen

die Höchstgeschwindigkeit der Züge vom 15. Mai ab auf 50 Kilometer die Stunde erhöhen.

Fahrpreisermäßigung zugunsten der Jugendpflege.

Das Kreisjugendamt Wetzlar teilt uns folgendes mit:

Nachdem die NSDAP, unb ihre Organisationen in ein festes Verhältnis zum Staat gebracht worben finb, hat der Herr Reichsminister des Innern be­stimmt, baß ab 1. April 1934 nur noch den Or­ganisationen der Hitler-Jugenb unb den dem Reichs­sportführer unmittelbar unterstellten Sportvereinen Bescheinigungen über die Anerkennung als Jugenb- pflegeoerein zur Erlangung ber Fahrpreisermäßi­gung bei ber Reichsbahn ausgestellt werben bürfen.

Der Erlaß bes Herrn Reichsministers bes Innern vom 20. April 1926 ist aufgehoben und durch fol­genden ersetzt:

1. Die Fahrpreisermäßigung zugunsten" ber Ju- genbpflege wirb unter den tariflichen Voraussetzun­gen (Deutscher Eisenbahn - Personen-, Gepäck- unb Expreßgut-Tarif, Teil I, vom 1. Oktober 1931 Aus­führungsbestimmungen E VIII zu § 11 ber Eifen- bahnverkehrsordnung) anerkannten Vereinen zur Förberung ber körperlichen, sittlichen aber geistigen Erziehung ber Juaenb für von ihnen veranstaltete Ausflüge jugenblicher Personen gewährt, die bas 22. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Zur In­anspruchnahme ber Fahrpreisermäßigung sind so­wohl die Jugendlichen, wie die sie als Führer be­gleitenden älteren Personen mit der im Taris (siehe oben) festgesetzten Beschränkung berechtigt. Die Fahrpreisermäßigung wird sowohl zu Wander­fahrten, wie auch zur Beteiligung an sonstigen Ver­anstaltungen der Vereine, insbesondere auch an sportlichen Veranstaltungen, gewährt.

2. Die zur Inanspruchnahme der Fahrpreis- ermäßiaung notwendige Anerkennung erfolgt künf­tig ausschließlich durch die Gebietsführer der Hitler-

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 8t

8. Mai

9.Mai

Amtliche Jlotierung

Amtliche Dlofierung

Geld

| Driei

Geld

Srlc*

»!?.::

5,634

47,20

5,646

47,30

5,644 47,20

5,656

47,30

Prag.......

10,42

10,44

10,42

10,44

BudapeA ...

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169,53

169,87

169,48

169,82

OSio.......

64,04

64,16

64,14

64,26

Kopenhagen.

56,89

57,01

56,99

57,11

Stockholm...

65,68

65,82

65,78

65,92

London .....

12,745

12,775

12,765

12,795

Buenos Aires

0,568

0,572

0,573

0,577

Neuyorl....

2,497

2,503

2,493

2,497

Brüssel.....

58,39

58,51

58,41

58,53

Italien.....

21,30

21,34

21,29

21,33

Paris......

16,50

16,54

16,50

16,54

Schweiz ....

80,99

81,15

81,00

81,16

Spanien....

34,24

34,30

34,24

34,30

Danzig.....

81,62

81,78

81,60

81,76

Japan ......

Rio de Ian..

0,755

0,757

0,755

0,757

0,211

0,213

0,211

0,213

Jugoslawien.

5,664

11,61

5,676

11,63

5,664

11,63

5,676

11,65

Frankfurt a. M.

Berlin

Gchluß- kurS

Schlußk. Abend­börse

Schluß. kur°

Schlußk. Minag- börse

Datum

8.5.

9-5.

8.5.

9.5.

Mansfeld« Bergbau.........0

Kokswerke............ ... 0

Phönix Bergbau.............0

Rheinische Braunkohle» .....10

Rheinstahl ............. 0

Beretnigte Stahlwerke........ 0

Otavi Minen ......... 0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerk Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

3. G. Aarden-Jndustt«.......7

SchetdeanstaU........... 9

70,5

50,5

220,5

92

42,25

13,5

106,5

107,5

140,75

132

183

61,5 55 81

62,5 103,75

115,5

60,25

66,5

39,75

40,13

47

56,5

18,65

158

168,5

146,5

I 25,25

I 170

70,9

50

220

91,75

42,25

13,9

108,5

109

141

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61

54,9

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67 47,75 42,13

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160,5

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148,5

I 25 ! 69,5

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106,5 106,5

139,5

132,25

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81

1

104

60,25 67

48,75

40

124,75

46,9 56

64,9

18,9

158,5 168,5

146,5

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95,4

49,5

220,25

91

42,13

13,9

108,25

109,25

141

132,5

61,13

56

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63,75

103

60,13

66,75

47,5 41

125

46

57,25

63,5

18,25

161

168,5

149,25

s

Goldschmidt ..... 0

RütgerSwerke ............ 0

Metallgeiellschaft............. 0

Philipp Hottmann ..... 0

Zementwerk Heidelberg ...... 0

Lemeutwerk Karlstadt......... 0

Schultheis Patzenhoser .......0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 0

Hellstoss Waldhof ...... 0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ........ 1

Daimler Motoren ............ 0

Deutsche Linoleum........... 0

Oren stein & Koppel..........0

Leonhard Tietz ....... 0

Lhade......................10

Aerumnlatoren^abrS........0

lonti^Summt........... 0

Grttzner................. <

MatnkraftweÄe Höchst a.®U.. 4

Süddeutsch« Zucker 8

Arankfuri a. M.

Schluß- kurS

Schlußk. Abend- hörfe

Datum

8.5.

3.5.

Frankfurt a.M

Serkin

Gchluß- kurö

Schluß,. Abend- börfc

Schluß- kurS

Schlußk. Mittag- börfe

Datum

8.5.

9.5.

8-5.

9.5.

4% desgl. Serie 11 ..........

6,75

4,13 7

6,65

6,75

4,2

7

5,65

30

22,5

26,25

66 85,25 41,75

54,5 61

150,5

_

5% Rumän. vereinh. Rente 0.1903 4y>°/oRumSn.verelnh.Rentev.lS13

4% Rumänische vereinh. Rente .. »y*% Anatolier

4,25 7

3,65

4,2

7,25

3,7

29,7

22,4

26,5

66,5

85,5

41,75

54,5 61

150,5

26,13

132,9

98,75

103,75

55,25 99,5

95,5

88,5

132,5 119,65

vamvurg-AmerUa-Pakel ..... 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa-Dampfschtff...........0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz, und Prtoat-Bank ... 0

Deutsche Bank und Dtöconto-

Gesellschaft............... 0

Dresdner Bank..............0

23,25

27,25

66 84,75 41,25

53,5

59,5 149,75

26,65 131,9

99,5 103,5 55,25

98

92,5

89

133

23,5

21,25

27,13

66,25

85,5

41,25

53

Reichöbank ........ 12

8L8.®.................... 0

150

26,65

131,9

97,75

103,75

56,25

99

92,5

89

133,4

118

Bekulo.....................0

Sleftr. LieserungSgesellschaft... s

Licht und Kraft .... 6

gelten & Guilleaume......... 0

Aeselllch.s.Elettr.Unterne-mung. 6

Rheinische Elekttizttät ........ 5

Schuckert & (Jo..............5

Siemens & Halske............ 7

Lahmever L So............. 10

133,25

98,5 103,75

55,25

98,75

89

132,75

117

Serlin, 9.Mai

®ei$

Brief _

Amerikanische Noten..............

2,445

2,465

Belgische Noten..................

58,25

58,49

5fi 94

57,16

Englische Noten .................

12,72

12,78

Französische Noten...............

16,46

16,52

icq nfi

169,74

Italienische Noten................

21,22

21,30

Norwegische Noten ..............

63,97

64,23

Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Note»...............

Schweizer Sloten.

65,62

65,88

81,14

Spanische Note».................

34,24

Log arisch« Note»