Mitgliederversammlung derZezirkcharkasse Gießen
Die
Nachstehend beantworte ich auch einmal einige
Wer darf an den Fahrten teilneh
gegen 22 Uhr.
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Ueber 3000 Personen hat die NS.-Gemeinschaft .Kraft durch Freude" des Kreises Gießen im Laufe
Haut
Oberheffen
Gesek zur Ordnung der nationalen Arbeit in den
u I r. • 1_____L. Lfl — <7\av> Pnn a AOritrPf
pg. Oenzer-Gchotten
gehaltenen
folgendes
tKis vor allem den Gemeinschaftsgedanken in den
11.08
Das kaffe eine
hundertste Geschäftsjahr der Bezirksfpar- Giehen. das Jahr 1933, hat auch dieser erfreuliche Entwicklung, insbesondere des Spareinlagengeschäftes, gebracht.
Auf die Liquidität hat die Verwaltung, wie in früheren Jahren, besonderen Wert gelegt. Heber zwei Millionen RM. erstklassiger flüssiger Mittel find vorhanden. Einschließlich der lombardfähigen Wertpapiere ufw. stellt sich die Liquidität auf rund 20 v. h. der der Sparkasse
ten Ueberblick über das bereits in Schrift niedergelegte neue Recht.
Inzwischen waren der Reichsfachgruppenleiter der Deutschen Studentenschaft Pg. Schoch und Pg. Dr. C r i s o l l i erschienen, die auf einer Durchreise von Heidelberg unser Lager besuchen wollten.
Reichsfachgruppenleiter pg. Schoch
hat keinen Grund, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wer trotzdem den Wunsch hat, die Ferienfahrt der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" kennenzulernen, kann mitfahren, wenn er nach seinem Gehalt Vs bis V- des Fahrpreises mehr bezahlt,
Schutz den Ausgrabungen amGlauberg
* Büdingen, 8. Aua. Das Kre i s amt Büdingen hat eine Polizeiverodnung er- lassen, durch die den Ausgrabungen auf dem Glauberg besonderer Schutz Mell wird. In der Verordnung heißt es: „Zum Schutze der Ausgrabungsarbeiten auf dem Glauberg ist das Betreten des Glaubergs innerhalb des Ringwalles und das Betreten des Ringwalles selbst nur mit Genehmigung der Ausgrabungsleitung gestattet. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft."
lager."
Dann wurde die Fahne eingeholt. Kamerad Adam sagte allen ein herzliches Lebewohl, indem er jedem noch einmal fest die Hand drückte. —
lichkeit gegeben ist, an einer Fahrt teilzunehmen.
Können Beamte teilnehmen? Antwort:
die Hauptzüge des neuen Strafrechts auf, wie sich das Strafrecht vom „Vergeltungsstrafrecht" zum „Willensstrafrecht" verschoben hat, da es dem Staat keine Beschränkung im „Strafen" auflegt, wie das Vergeltungs-Erfolgsstrafrecht, da hier nur nach dem eingetretenen Erfolg bestraft werden kann. Der Gedanke der Spezialprävention wird in den Vordergrund gestellt. Daneben ist der Rechtsgüterschutz erweitert. Neue Maßnahmen der Siedlung, Besserung, Erziehung sind eingerichtet und einzelne Son
dertypen, wie der Gewohnheits-Sittlichkeitsverbrecher, herausgearbeit. Zum Schluß gab Professor
res Rechtslebens und zur Vertiefung des Kamerad fchaftsgeistes in der Studentenschaft.
i. August.
1. bis 11. September: Samländische Küste
erkennung. , . ,,
Ziegen, 3 Jahre und älter: 1. Heinrich Munster, Hattenrod, la; 2. Christian Scheld IV., ®ro= ßen-Buseck, Ib; 3. Heinrich Münch I., Grohen-Bu.
Ich mache es allen B e t r i e b s g e m e i n - s ch a f t s w a l t e r n und Amtswaltern der ---- ' owie sämtlichen Ortswarten >. - Gemeinschaft „Kraft durch
Ja, bis zur Gehaltsgrenze von 250 RM.
Können Kinder mitgenommen wer- den? Antwort: Jawohl, jedoch in Ausnahmefällen und bei frühzeitiger Anmeldung.
Welche F e r i e n f a h r t e n kommen für die nächste Zeit in Frage? Antwort:
18. bis 26. August: Schleswig-Holstein. Ziel Seebad Büsum, St. Peter Ading mit gemein- samer Fahrt nach Helgoland. Bei der Rückfahrt Aufenthalt in Hildesheim. Kosten 40 RM. Anmel-
An alle Velriebsgemeinschaflswaller und Amtswalter der Deutschen Arbeitsfront, Betriebs- und Ortswarte der RS.-Gemeiufchaft „Kraft durch Freude"
chen Professoren und Studenten. Nach dem Abendessen erfolgte
diums.
Am Abschluß des ersten Schulungslagers rierte
pg. (Erifolli
gab einen Ueberblick über die neue Prüfungsord- nung der Juristen und umriß die zukünftige Aus- bildungsform und Gestaltung des juristischen Stu
Studentische Gemeinschafisarbeit
Rückblick auf das zweite Schulungslager der juristischen Fachschaft auf Burg Gleiberg.
fand eine s,--------
Böcke und Ziegen statt. Die Prämiierung hatte
über „Nationalsozialistisches Rechtsdenken im . delsrecht", wobei er zwei Forderungen stellte, einmal genaueste Kenntnis des Gesetzes und dann Hm- einarbeiten eines neuen Geistes in die bestehenden Gesetzesnormen. An zahlreichen Beispielen zeigte er altes und neues Rechtsdenken (Ausprägung des Führerprinzips im Aktienrecht, Beseitigung der Anonymität des Grundkapitals, Haftung der Großaktionäre usw.). Es komme nur auf den Geist an, mit dem man an die Rechtsauslegung gehe. Wir sollten unser Denken am Recht nicht zu einem Warenhaus machen, sondern zu einem Dom.
An das Abendessen schloß sich ein Begrüßung s a b e n d an, auf dem Kam. Adam die Erschienenen begrüßte, vor allem Gaugruppenleiter D e n z e r und den Gauführer des Jurist enb unoes, Pg. Am end. Im Verlaufe des Kameradschaftsabends sprachen noch Pg. Denzer, Pg. hurend und Direktor M e n k e n, der Führer des Gleiberg-
zeigte dann die Grundzüge -des Arbeitsrechts auf, wie es neben dem Betrieb, der heute durch das
Ergebnis:
Böcke, 2 Jahre und älter: 1. Gemeinde Lau- bad) la; 2. Großen-Buseck Ib; 3. Großen-Buseck Ila; 4. Watzenborn-Steinberg Ilb; 5. Obbornhofen III.
Böcke, 1 Jahr alt: 6. Gemeinde Hattenrod la;
7. Holzheim Ib; 8. Laubach Ila; 9. Watzenborn- Steinberg Ilb; 10. Großen-Buseck Illa; 11. Harbach Illb; 12. Obbornhofen; 13. Harbach je An-
AS.-Gememschast „Kraft durch Freude"
Kreis Gießen.
«HIVEA
___ Spareinlagen sind von 13 284 073,97 RM. huf 14 277 257,32 RM. gestiegen, haben also eine Zunahme um 993183,35 RM. erfahren. Die Rechnung 1933 schließt ab in Einnahme mit 44 483 280,43 RM., in Ausgabe mit 44 094 769,20 Reichsmark. Der Rechnungsrest beträgt 388 511,23 fteichsmark.
Nach der vorgelegten Bilanz beträgt die Bilanzsumme 17 675 956,08 RM. Nach der vorgelegten gewinn- und Derlustrechnung sind im Jahre 1933 starke Abschreibungen auf Grundbesitz und Mobilien rorgenommen worden. Nach Vornahme dieser Ab- chreibungen verbleibt für 1933 ein Reingewinn ton 88 913,98 RM. Der Gesamtumsatz auf beiden Seiten des Hauptbuches beträgt 88 578 049,63 RM. ifür gemeinnützige Zwecke wurden insgesamt k015,01 RM. aufgewandt. Das Ausleihgeschäft der Sparkasse bewegte sich infolge der strengen Liqui- Hitätsvorschriften des Ministeriums ttn Jahre 1933 in engen Grenzen. Der Bestand der Gesamtaus- isihungen Ende 1933 einschl. 2 297 922,37 RM. Kontokorrent-Kredite betrug 17 277 443,85 RM.
Vor einigen Tagen fand, wie man uns berichtet, diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung L. Bezirkssparkasse Gießen statt. Erschienen waren ft sämtliche Vertreter der Stadt Gießen und der Sandgemeinden des Bezirks, außerdem von der Aufsichtsbehörde Herr Oberregierungsrat Dr. Schön hals, sowie der Vorsitzende des Sparten- und Giroverbandes, Herr Oberbürgermeister , D Rahn (Darmstadt) und als Vertreter der Landeskommunalbank-Girozentrale für Hessen in Darmstadt, Herr Direktor Henkel.
Nach einleitenden Begrühungsworten des Vor- ktzenden, Direktor Z a ch e i s , an die Erschienenen, leilt dieser mit, daß in der Zeit vom 14. November lis 14 Dezember 1933 die gesetzliche Revision der Sparkasse stattgefunden habe. Die Prüfung hat sich ruf alle Teile der Geschäfte der Sparkasse erstreckt, ^ach der in den Zeitungen veröffentlichten Bekanntmachung sind Beanstandungen, die die gesetzliche cder satzungsmähige Sicherheit beeinträchtigen können, nicht erhoben worden.
Der Direktor trug hierauf den Rechenschaftsbericht 1933 vor. Vorgelegt wurde der Rechnungsabschluß, die Bilanz nebst Gewinn- und Verlust- iechnung 1933, sowie die Aufwertungsrechnung und Vilanz 1933, ebenfo die endgültige Auswertungs- filanz von 1932.
Mit der Uebernahme der Regierung durch den Dolkskanzler Adolf Hitler hat mit dem Jahre 1933, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht, der Beginn der Wirtschaftsgesundung eingesetzt.
Gallas seiner Befriedigung über die geleistete Schu- Wir gehen nun hinaus mit dem Bewußtsein, lunasarbeit Ausdruck. Er glaube, daß eine solche schöne und wertvolle Stunden auf dem ehrwurdt- Form der Gemeinschaftsarbeit die ideale Form der gen Gleiberg verlebt und unseren Teil beigetragen Studienarbeit sei, eine enge Zusammenarbeit zwi- zu haben zur Erneuerung und Ausgestaltung unse- , <Yx-._c.rr..' ..^s sfirx-fitcdp-hon« iirih nur Vertlefuna des Kamerad-
Kastell, von dort mit dem Schiff nach Rüdesheim. Dort drei Stunden Aufenthalt. Dann von Rüd:: heim weiter mit dem Dampfer nach Koblenz, wo wir um 17 Uhr eintreffen. Gegen 20 Uhr Rückfahrt von Koblenz nach Gießen. Eintreffen in Gießen
düng bis 10. August.
25. August bis 2. September: Allgäu. Ziel- ftation ist Füssen-Schwangau, die bayerischen Königsschlösser. Kosten 30 RM. Anmeldung bis
Vereins. , , ..
Am Dienstag wurde die Schulungsarbeit fort- gesetzt mit einer zwanglosen Aussprache mit dem Dekan der juristischen Fakultät
Prof. Or. Bley.
Berührt wurden u. di- Themen »Stellung der Reichsstatthalter." „Was ist von den alten Laudern noch übrig geblieben?" .Wie kann eine Umgestaltung des Reiches etwa gedacht werden. ,, bau der Partei in den Staat. „Wie weit güt heute noch die Weimarer Verfassung?" und «n^r« au dem Gebiet „Staat und Recht" liegende Gesichts- ^Am Abend begab sich dann ta©fegSUr Lagers nach Krofdorf, um 6 raffen und echt studentische Fröhlichkeit berrschen zu lassen und die Kameradschaftsbande noch enger unter den deinen Lagerteilnehmern 3U ^upr •
Der dritte Tag sah in unserer Mitte
Professor Andreae,
”« Äff E°?gin7'aus°b°°?Er "Frage ml? xu dem kapitalistisch-liberalen Wirt-
'/J? f rum Aurütftehren?" Anknüpfend an die ae- fam. Dann zeig „ - e|nn,aifpn/ wie Marx selber stÄ"st°^tss°?ndlich blieb, während der Bolschewi-,
Vordergrund stellt. . v Q ,
Im zweiten Teil zeigte er wie das Rechtsdenken
Immer mit den Begriffen Blut, Boden, Raffe aufs (ngftc verbunden ist, und gab dann einen gedrang-
ber Monate April bis Juli einschließlich bei Ferien- und Wochenendfahrten betreut. Das ist gewiß eine schöne Zahl und ein großer Erfolg, ein Beweis zugleich für die Beliebtheit der Ferienfahrten bei allen Volksgenossen. Man frage nur hier und da einmal einen Volksgenossen, der eine der achttägigen i£ Ferienfahrten ins Allgäu, auf die Nordsee oder ...... _.r--------- _ . ,
ins Erzgebirge mitmachte, nach seinen Eindrücken. (Ostpreußen). Zielstation ist Königsberg, Unterbnn- Ueberatl wird man hören, wie gut für alles ge- j gung der Urlauber in Zittau, Cranz, Rossitten usw. sorgt wird. | Auf der An- und Rückfahrt ist Gelegenheit zum Be-
Trotzdem müssen wir feststellen, daß immer noch such von Marienburg und Königsberg. Kosten 52 viel zu wenige unserer Kameraden von der einzig-, RM. Anmeldung bis 22. August, artiaen Gelegenheit, unsere deutsche Heimat kennen Heü Hüleri
zu l-rnem Gebrauch machen. I Karl Christ, Kre.swart,Kraft durch Freud- .
seck, Ic; 4. Wilhelm Scheld III., Großen-Buseck, Id;
5. Ludwig Scheld V., Großen-Buseck, le; Karl Philipp vl., Steinberg, Ila; 7. Wilh. Wagner I., Großen-Buseck, Ilb; 8. Balth. Pfeiffer VIL, Großen-Buseck, IIc; 9. Heinrich Maul, Hattenrod, Ild; 10. Hch. Harbach I., Großen-Buseck, Ile; 11. Hch. Rühl, Utphe, 12. Rud. Möll, Utphe, 13. Wilh. Müller, Obbornhofen, 14. Jak. Naumann, Laubach, 15. Karl Peter, Laubach, 16. derselbe, 17. Hch. Pitz, Laubach, 18. Hch. Krd. Köhler, Bettenhausen, je III.; 19. Karl Freitag, Utphe, 20. Ed. Dietrich, Hat- tenrob, 21. Karl Otto Jäger, Laubach, 22. Hch. Krd. Köhler, Bettenhausen, je Anerkennung.
Ziegen, 2 Jahre alt: 1. Karl Görlach III., Eberstadt, la; 2. Hch. Münster, Hattenrod, Ib; 3. Hch. Feiling, Holzheim, Ila; 4. Balth. Pfeiffer VII. Sohn, Großen-Buseck Ilb; 5. Jak. Naumann, Lau- bad), 6. Wilh. Gorr, Lich, 7. Wilh. Wagner IX., Großen-Buseck, 8. Wilh. Wagner I., Großen-Buseck, je III.; 9. Jakob Lerch, Lich, 10. Ernst Mehl, Holz-
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Mittelpunkt des arbeitsrechtlichen Denkens geruckt lei, zur Schaffung eines neuen Arbeitsvertragsrechts lommen müsse, als zweiten Baustein in dem weiten Rahmen des gesamten Arbeitsrechts. Dann behandelte er das Arbeitnehmerschutzrecht und seine Em- jliieberung als drittes Element im Arbeitsrecht. Ferner berührte er das große Gebiet der Sozicu- »ersicherung, des Fürsorgewesens und brachte damit in Beziehung den freiwilligen Arbeitsdienst.
Anschließend machte dann der Gaugruppenleiter der jungen Juristen
Ausführungen über das Thema: „Nationalsozialistische Rechtsausfassuna". Ausgangspunkt fei die Mtionalfozialistische Weltanschauung. Vor allem Punkt 19 des Parteiprogramms und Hitlers „Mein Kampf" feien die Richtlinien eines neuen Denkens. 3m ersten Teil gab er eine kritfche Betrachtung des römfchen Rechts und zeichnete an Hand von Beispielen die Gegensätze zum deutschen Rechtsempfinden auf- auf der einen Seite die individualistisch- k-goistisch'e Anschauung des römischen Rechts gegenüber dem überindividualistischen deutschen Denken,
anoertraufen fremden Gelder. Sie hat gegen das Vorjahr 1932, das noch teilweise unter den Einwirkungen der Krise von 1931 stand, eine wesentliche Verbesserung erfahren.
Die Zinsrückstände betrugen 10,5 Prozent des Zinsen-Solls. Die Zinssätze in 1933 haben, was die Ausleihungen anlangt, eine weitere Senkung erfahren, während die Zinssätze für Spareinlagen nicht herabgesetzt wurden.
Was die Aufwertung anlangt, so ergibt sich eine Aufwertungsbilanzsumme von 4128 976,67 RM. Die gesamten bis Ende 1933 geleisteten Zahlungen auf Aufwertungsguthaben betragen 1928931,21 RM. Nach Prüfung der Aufwertungsrechnung und Bilanz durch den Verbandsrevisor hat die Aufsichtsbehörde, das Hessische Staatsministerium, durch Verfügung vom 6. Januar 1934
den endgültigen Aufwertungssah der Sparguthaben bei der Bezirksspaxkasse Gießen auf 23 Prozent festgesetzt.
Im Laufe des Herbstes d. Js. wird voraussichtlich die Berechnung der Höheraufwertung durchgeführt werden. Damit kann die gesamte Auswertunas- rechnung in die allgemeine Rechnung über geführt werden.
Der Vorsitzende erwähnt noch, daß im Geschäftsjahr 1933 der dringend notwendige An- und Umbau des Sparkassengebäudes durch- aeführt worden ist, der gegenüber dem früheren Zustande eine wesentliche Verbesserung bedeutet und eine größere Uebersichtlichkeit der Arbeitsräume gebracht hat.
mus eine starke Staatsgewalt ausbaute, allerdings nur als ein notwendiges liebel zur Erreichung der Herrschaft des Weltproletariats. Dann stellte Pro- feffor Andreas gegenüber die Form des Ständestaates, den Einbau der Wirtschaft in den Staat, wie gerade durch die Abhängigkeit der Stände voneinander die Gegensätze vor allem der Industrie und der Landwirtschaft ausgeglichen ^werden mit der Ausprägung einer Führung, die sich organisatorisch von oben nach unten durchsetzt. In der folgenden Aussprache wurden dann noch Punkte wie Autarkie, Welthandel und andere mehr berührt.
Arn Nachmittag weilte
Oberregierungsrat Schmidt
im Lager, der einen Ueberblick über die Reinhardt- sche Steuerreform gab. Folgende Gedanken sind etwa herauszustellen: Auf finanzpolitischem Gebiet die Belebung des Gewerbes und der Binnenwirtschaft durch Steuerermäßigung oder -Erlaß. Dann ging der Vortragende auf den zweiten Teil des Reinhardtprogramms ein, der eine künftige Vereinfachung und einen Abbau der Steuer abstellt, besonders unter Berücksichtigung der kinderreichen Familien, der aber auch weiterhin eine Ankurbelung der Wirtschaft vorsieht durch gänzliche Beseitigung von Steuern, etwa der Getränkesteuer usw.
Abends war ein Kameradschaftsabend mit der Krochorfer SA. geplant, jedoch waren die SA.» Kameraoen anscheinend durch Dienst und Erntearbeit verhindert.
Am letzten Tag zeigte
Prof. Gallas
Die Versammlung nahm hieraus eine Ersatzwahl für den aus dem Verwaltungsrat ausscheidenden Referendar Hopfenmüller vor. Hierbei wurde für den Rest von dessen Wahlzeit (Ende 1936) Oberzollinspektor Georg Heß in Gießen einstimmig zum Mitglied des Verwaltungsrates gewählt.
In seinem Schlußwort gibt der Vorsitzende einen kurzen Rückblick über die Entwickelung der Sparkasse in den vergangenen Jahren, indem er besonders d i e Ereignisse, die für die Sparkasse von Bedeutung waren, hervorhebt. Gleichzeitig verabschiedete sich der Vorsitzende, Direktor Z a ch e i s , von der Versammlung, indem er bekanntgab, daß er am 1. Oktober d. Js. in den Ruhestand trete. Sowohl der Verwaltungsratsvorsitzende, Beigeordneter Bartholomäus, als auch der anwesende Vertreter der Aufsichtsbehörde, der Vorsitzende des Sparkassen- und Giroverbandes und der Vertreter der Hessischen Girozentrale in Darmstadt, gaben in anerkennenden Worten dem Danke Ausdruck, den die Sparkasse dem scheidenden Direktor für seine pflichttreue und gewissenhafte Dienstführung schulde. Besonders wurde seitens des Vorsitzenden des Verwaltungsrates betont, daß weder politische noch dienstliche Einwendungen gegen den scheidenden Direktor erhoben werden, daß dieser vielmehr zu Gunsten einer jüngeren Kraft von dem Direktorposten zurücktrete.
Nach herzlichen Dankesworten des Vorsitzenden wurde die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.
die Schließung des Lagers.
Wieder versammelten sich die Lagerteilnehmer auf dem Burgfried, wo Kamerad Adam etwa folgende Schlußworte an uns richtete: „Genau wie wir uns vor einigen Tagen hier zusammengefunden haben, um die Fahne zu Beginn des Lagers zu hissen, so stehen wir jetzt wieder hier zu ihrer (Einholung. Leider mußten wir sie auf Halbmast setzen, da unser verehrter Herr Reichspräsident und Generalfeldmarschall von Hindenburg verschieden ist. Es ist fast symbolisch, daß aerobe 20 Jahre nach Ausbruch des Krieges das Ableben des Mannes erfolgte, der an dem Völkergeschehen so stark mit» bestimmend war. Wir gedenken hier gleichzeitig des Kriegsbeginns mit einem Gedicht von Heinrich Anacker:
Frontsoldatenlied.
Wir sind die Soldaten der neuen Front, Die Richter der zwei Millionen, Die keine Trommel vom Schlafe mehr weckt, Weil schwer und dunkel die Erde sie deckt In blutgesättigten Zonen.
Wir sind die Soldaten der neuen Front, Ihr Kämpfer von Lemberg und Lüttich, Und ihr, die ihr fielet im flandrischen Land. Der schmählich gefesselte Adler erstand Und breitet siegvrausend die Fittich.
Wir sind die Soldaten der neuen Front, Die Rächer verlorener Ehre.
Herbei, die ihr littet die brennende Pein! Entfaltet die Fahn' und reihet euch ein Im eisernen Hakenkreuzheere!
Hindenburg ist nachgefolgt den in den vier Jahren gefallenen Helden. Für uns entsteht die Pflicht, an ihre Stelle zu treten. Unser Führer ist heute Adolf Hitler, seien wir uns der Pflicht die- fern gegenüber bewußt. Auch hier im Lager haben wir an dieser Pflicht mitgearbeitet, wir haben ernste, sachliche Arbeit geleistet. Heute stehen wir am Schluß dieser Arbeit. Vielleicht treffen wir uns wieder im September im Reichsschulungs-
~ s ~ t-. qpHMfloHon nem Eeyall 7s vis 72 oes ^ayrpreyes meyr ot^uyu,
5 ÄwffÄrtX V Er.. damit einem, minderbemittelten^ameraden die Mäg. wachsene ohne Mittagessen 4,90 RM., Kinder ohne Mittagessen 2,45 RM.; Zahnradbahn auf den Niederwald 0,70 RM.
Dieser Tage fand sich zum zweiten Male für dieses Semester eine Schar Studenten der u r i st i s ch e n Fakultät auf dem schon tradi- ionell gewordenen Gleiberg ein, um in ernster Arbeit zur neuen Rechtsgestaltung Stellung zu nehmen und an der Neuschaffung eines nationabsozia- istischen deutschen Rechts mitzuarbeiten.
Auf dem Burgfried fand wieder die Eröffnung des Lagers statt, die diesmal unter der Zeitung des Kam. cand. jur. Amling stand.
Der Stuöentenschastöführer Kam. cand. jur. Heinz-Zürgen Adam begrüßte die Lagerteilnehmer, indem er etwa aus- sührte, daß sich zwar diesmal eine kleinere Schar usammengefunden habe, daß aber dadurch eine um o regere Arbeit möglich sei. Wir seien nicht zu- ammengekommen, um laute Feste mit viel schönen Worten zu feiern, oder leere Redensarten von uns zu geben, sondern um in ernstem Streben an der Schaffung eines neuen Rechts mitzuarbeiten.
An den Anfang der Arbeit stellte unser Kamerad Mnen Spruch von Bogislav von Selchow: „Trotz" — bescheiden und klein im Glück, trotzig aber und stolz im Leiden. — Dann erfolgte unter dem Hitler- ,ruß die Hissung der Hakenkreuzfahne. Damit war unser Lager eröffnet.
Sofort traten wir in die wissenschaftliche Arbeit (in. Kam. Adam dankte zunächst Herrn Professor Bötticher dafür, daß er sich nochmals bereit erklärt habe, vor feinem Scheiden aus seiner Gießener Wirkungsstätte sich an der Schulungsarbeit zu beteiligen.
Prof. Bötticher
Ziegenpramnerung m Hungen.
I Hungen, 6. Aug. Aus Anlaß des hier ab- haltenen Ferkel- und Ziegenmarktes Prämiierung der aufgetriebenen
Dritte Rheinfahrt der RS.-Gemeinfchaft „Kraft
durch Freude" am 2. September. fi
Die seither durchgeführten zwei Rheinfahrten mit der NS. ---------- v ,
je 1200 Teilnehmern haben gezeigt, wie groß das F r e u d e" z u r P f l i ch t, j e d e n i h r e r K a m e- Interesse an einer solchen Fahrt im Kreise Gießen raben auf die einzigartige Möglich- ist. Wir haben deshalb vor, am 2. September, zu > keit, in den Ferien Deutschland kennen einer Zeit, wo die ersten Trauben reif sind, eine zu lernen, aufmerksam z u machen,
dritte Rheinfahrt zu veranstalten. Zirka 300 An- Nachstehend beantworte ich auch einmal einige
melbungen sind hierzu schon ohne besondere Be- Fragen, die immer wieder an uns gestellt werden:
tanntgabe eingegangen. Die anderen Teilnehmer Wer darf an ben Fahrten teilneh-
wollen sich bis spätestens Samstag, 25. August, men? Antwort: Jedes Mitglied der DAF. ober auf der Geschäftsstelle der NS.-Gemeinschaft „Kraft Familienmitglieder eines DAF.-Angehörigen. durch Freude", Schanzenstraße 18, melden. Sind für die Ferienfahrten derNS.-
Die Fahrt geht wieder von Gießen nach Mainz- G e m ein schäft „Kraft b u r d) r e u b e - - - • ■ «• ~ 'irr '^esheim. G e h a 11 s g r e n z e n angegeben? Antwort:
Rüdes- Jawohl, 250 RM. monatlich. Wer mehr verdient,


