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befindet sich hier in Gießen bei Herrn Wilhelm Ma des, Hitlerwall 47.

A - Klasse:

6. Nauborn I

Somit

heraus:

Preisverteilung bei den Segelfliegern

in

1.

2.

3.

4.

5.

1. Steinbach II

2. MTV. Gießen I

3. Dornholzhausen I

Ballersbach I Steinbach I 1846 Gießen II Hörnsheim I Holzheim I

6 Punkte

5

3

0

4

2

0

10 Punkte

7

7

4

2

0

SJixfport

Gießener Leichtathleten in Offenbach und Diez

In den nun folgenden Entscheidungsspielen dec beiden ersten Sieger stellte sich folgende Siegerfolge

für sich entscheiden konnte.

B - Klasse

1. Gruppe: Dornholzhausen I Alsfeld I Krofdorf I Blasbach I

2. Gruppe: Steinbach II MTV. Gießen I Holzheim II

wurde zwischen Gießen und Steinbach ein Spiel um den 2. und 3. Platz nötig, das Steinback

Der Bund erstrebt eine auf gesetzlicher Grund­lage beruhende Altersversorgung der durch Geld­entwertung ihrer Alterssicherung beraubten Dolks- rwie den Schutz der Rechte des Sparers

Ausklang auf der Wafferkuppe.

Nachdem durch die sonntäglichen überragenden Streckenflüge das Gesamtergebnis und auch eine Reihe von Einzelresultaten noch wesentliche Verän­derungen erfuhren, wurde die für Sonntag vorge­sehene Preisverteilung und Siegerehrung auf Mon- tag verschoben. In Abwesenheit des Präsidenten des Deutschen Luftsport-Verbandes, Bruno L o e r z e r, der am Sonntag wieder abreisen lnußte, nahm der Leiter des Wettbewerbes, Prof. Dr. Georgii- Darmftadt, die Siegerehrung vor. Prof. £>r. Georgii dankte den Teilnehmern für die in die­sem Jahre besonders hervorragenden Leistungen. Am erfolgreichsten schnitten na urllch die Rekord­leute Heini D i t t m a r und Wolf H l r t h ab^ aber auch Peter Riedel, Ludwig H o f m a nn Wt eg- meyer und verschiedene Jungflieger sind m der Siegerliste verzeichnet.

Aus der Siegerliste.

schauung kennen zu lernen, sogar selbst zu fliegen. Ein wichtiger Augenblick ist es, zum ersten Male in der Maschine zu sitzen. Die ersten Hebungen er­folgen auf dem Boden. Interessanter ist es wieder, wenn man sich nachher schon etwas darüber erhebt. Die innere Erregung wird niedergekämpft, nach einigen gelungenen Sprüngen ist man vollkommen ruhig und vertraut der Maschine und dem eigenen Können. Wie schnell lernt sich doch das Segel­fliegen! Nach 15 Starts finden sich schon einige, die die A-Prüfung ablegen. Sie erfordert eine Flug­dauer von 30 Sekunden. Dabei wird eine Strecke von etwa 400 Meter geflogen und eine Hohe von einigen Metern erreicht. Die A-Prüfung wurde von neun Teilnehmern abgelegt, bei etwas mehr Schu­lung wären vielleicht alle dahin gekommen. Aber es

Sääss h° ' A id^der SeÄugsport gegenwärtig eifrig be> in unlerer engeren fieimat. In Nieder- ÄX71. Juli bi- 28. Juli ein Segel- m-a?rkur us^ftatt Das Fliegerlager lieat am Ost- fliegerturfu ) i Westen schweift der Blick

de- vhmwles ^cacy (m ^^^rgrunde in di^Labnberge übergeht, nordwestlich erhebt sich die Amöneburgs die weite Umgebung beherrschend.

Schon allein der Aufenthalt an diesem herrlichen Nlake wirkte erhebend aus leben Teilnehmer, viel- mebr noch der Gedanke, das Segelfliegen, von dem man schon so viel gehört hat, nun aus eigener An-

hatte. Diesesvon feiten",von meiner Seite" usw. richtet heute meist in der Formseitens",meiner- ieits",Ihrerseits" usw. viel Unheil an. Eine Be­kanntmachung:Seitens der Badedirektion wird verfügt..." wäre dem eigentlichen Wortlaut nach so zu verstehen, daß nicht die Direktion selbst, son­dern nur jemand von ihrer Seite die Verfügung erläßt. Diesen Sinn will die betreffende Stelle aber sicher nicht in ihre Worte gelegt wissen. Also schreibe man nie unbestimmt:seitens, meinerseits, Ihrer­seits" usw., wenn bas bestimmte:Von mir, von Dir, von Ihnen" usw. gemeint ist. In den Fehler verfällt man nicht, wenn man die Tatform und nicht die lateinischer Schreibart nachgeahmte Leide­form gebraucht. Also:Die Badedirektion ordnet an... (nicht:Don oder gar seitens der Bade- direktion wird angeordnet").Wir lehnen die Haf­tung für den Schaden ab" (nicht:Don uns ober gar unsererseits wirb bie Haftung abgelehnt").

läge liegenbe Platz ist von der Altersvereinigung 1879/1929 errichtet worden. Die Schutzhütte auf der Theodorsruh ist f. Z. von derHeimatvereinigung Schiffenberg" und Dem Verkehrs- und Verschöne­rungsverein gemeinschaftlich errichtet wor­den. Zur Markierung der Wege zurTheodors­ruh" durch den DHC. hat auch dieHeimatoer­einigung Schiffenberg" zehn Mark gestiftet.

**Seiten s",meinerseits" und ähn­liches. Der ZeitschriftDeutscher sprich deutsch" des Deutschen Sprachvereins entnehmen wir: Die Wendungenvon feiten",von dieser Seite",von meiner Seite" usw. gebrauchte man früher, wenn mit der Bemerkung ein unbestimmter Jemand und keine bestimmte Stelle gemeint war. In dem Satz: Don feiten des Klägers kam der Einwand...", war es also offen gelassen, ob der Kläger selbst ober irgenbjemanb von seiner Seite, vielleicht sein Rechtsanwalt, ein von ihm bestellter Sachverstänbi- ger ober ein Zeuge, bie Behauptung aufgestellt

ketten erhielten 1. Heini Di11mar, Peter R i e» b e l unb Hanna Reitsch für 581 Kilometer, 2. Hofmann, Wiegmeyer, Philipp für 473 Kilometer unb 3. Schmibt-Königsberg, Pernthaler-Dessau unb Carius-Leipzig für 289 Kilometer. Der Preis mürbe unter bie brei Ketten im Verhältnis ber er­zielten Flugstrecke verteilt. Von bem mit 1500 RM. ausgestatteten Dauerflugpreis fielen 540 RM. an ben Leipziger Carius mit einem Flug von 8:59 Stunben, 500 RM. an Caroli-Heilbronn für einen Flug von 8:12 Stunben unb 460 RM. an Hakenjos-Schwenningen für einen Flug von 7:49 Stunben. Der Preis für bie größte Strecken­summe würbe in zwei Klassen ausgeflogen unb unter folgenbe Bewerber verteilt: Klasse Al: Lub- wig Hofmann-Mannheim für 1177 Kilometer Gesamtstrecke 800 RM: U t e ch - Darmstabt für 544 Kilometer 375 RM.: Philipp- Berlin für 474 Kilometer 325 RM. Klasse Bl: Fischer- Darmstabt für 432 Kilometer 580 RM.: S p ä t h e - Chemnitz für 378 Kilometer 515 RM. unb Ber­gens- Berlin für 299 Kilometer 405 RM.

Den Milseburg- unb Nehring-Ge- bächtnispreis erhielt Lubwig Hofmann- Mannheim. Den Preis für bie größte Ge­samt-Flugbauer erhielten Fälsche- Frank­furt mit über 30 Stunben, Hofmann- Mann­heim mit 29 Stunben unb Fischer- Darmstabt mit 25 Stunben.

Der Höhenpreis unb Preis für bie größte Höhenfumme kann erst nach Prüfung ber Baro­graphen ber von ihren sonntäglichen Ueberlanbflü- gen zurückgekehrten Piloten zugesprochen werben.

entroertuna ihrer Alterssicherung beraubten Volks­genossen, sowie den Schutz ber Rechte bes Sparers unb seines Eigentums. Er arbeitet mit aller Tat­kraft baran, bah insbefonbere den au Almosen­empfängern heradgewürbigten ehrenhaftesten Volks­genossen eine ihren Derbiensten um bie Allgemein­heit entsprechenbe Bewertung unb bie Wieberher- stellung ihrer schuldlos vernichteten Ehre zuteil werde unb sie wieber als vollwertige Glieder unse­res nunmehr geeinten Volkes anerkannt werden.

Durch das von der nationalsozialistischen Regie­rung am 5. 7. 1934 verabschiedeteKleinrentner» Hilfe-Gesetz" ist regierungsamtlich den Kapital- und Kleinrentnern eine Ehrenerklärung und Anerken­nung zuteil geworden, die ihnen im nationalsozia­listischen Staat den Platz zuteilt, den sie infolge ihrer Vergangenheit und ihres Anteils an Deutsch­lands Größe verdient haben. Dadurch, daß den Kleinrentnern durch das neue Gesetz wesentliche Verbesserungen unb Vorteile geboten werden, hat

war nicht bie Absicht der Veranstalter, hohe fliege­rische Leistungen zu erzielen. Es galt vielmehr das Interesse für Die Segelfliegerei allgemein zu wecken unb für ihre hohen Jbeale zu begeistern. Deshalb wurde auch sehr viel von ber Wissenschaft bes Segelfluges geboten. Sehr interessant waren bie theoretischen Unterweisungen über Flugzeugbau, Kerabynamik, Jnstrumentenkunbe, Wetterkunde, ein Vortrag über die Entwicklung des Segelflugsports ufro. Auch in den Modellbau wurde eingeführt. Don jedem Kursteilnehmer wurde eine Flugzeugmodell her­gestellt, unb bann fanb ein Wettbewerb in ber Flugdauer ber Mobelle statt. Eines erreichte babei eine Flugzeit von 1 Minute 8 Sefunben bei sehr un­günstigem Winb

Den Abschluß bes Lehrganges bildete eine gemein­same Fahrt auf die Wasserkuppe. Hier ist die hohe Bedeutung der Segelfliegerei für unser Volk am ehesten zu erkennen. Als die Teilnehmer ausein­andergingen, fühlte sich jeder verpflichtet, an dem weiteren Ausbau der Segelfliegerei mitzuwirken unb es wurde beschlossen, die herzliche Kameradschaft, die alle während der kurzen Wochen verband, auch wei­terhin zu pflegen.

Endspiel im Fauslbatt des 8. Turnkreises.

Bei herrlichstem Wetter konnten die Spiele auf dem landschaftlich schön gelegenen Universitätsplatz ausgetragen werden. Die Spiele waren von dem Faustballobmann des Kreises, Dr. Wilhelm Loh, gut vorbereitet und konnten unter der Leitung des Kreisschiedsrichterobmannes D r o l s b a ch flott durchgeführt werden. Zwischen zwei Spielgruppen nahm der Kreisführer Daupert das Wort zu einer Gedenkfeier für den verstorbenen Reichspräsi­denten.

Im einzelnen sind die Ergebnisse des Wettbewerb- folgende:

... und MTV.

bei den Oranienkampsspielen in Diez.

Bei bestem Sportwetter tarnen am vergangenen Sonntag die VII. Oranien-Kampfspiele in Diez an der Lahn zum Austrag. Die Anzahl der Teil­nehmer war wohl gegenüber dem Vorjahre etwas geringer, doch sorgten bie teilnehmenden erstklas­sigen Kräfte aus Frankfurt, Darmstabt, Wiesbaden, Bonn usw. für recht gute Leistungen. So ist be­sonders zu erwähnen: Der Weitsprung von Has- singer-Frankfurt mit fast sieben Meter, der 400- Meter-Lauf von Kopp-Wiesbaden, der Speerwurf der hervorragenden Mehrkämpferin L. Pastors- Bonn mit fast 40 Meter (bie übrigens vor wenigen Wochen bie Weltrekorbhalterin Frl. Schuhmann- Essen schlagen konnte) u. a. m.

Der Mio. Gießen war bei biefer Veranstaltung nur durch Else Bickelhaupt vertreten. Sie konnte sich durchweg schön durchsetzen und errang einen ersten Sieg, einen zweiten und zwei vierte Plätze.

100-Meter-Lauf: 1. E. Bickelhaupt, Mtv. Gießen, 13,7 Sek.; 2. L. Nelles, FV. Bonn, 13 Sek., Handbreite zurück; 3. L. Diehl, Spvg. 1900 Gießen. Ein sehr scharfes Brust-an-Brust-Rennen zwischen Frl. Bickelhaupt, Mtv. Gießen, und Frl. Nelles-Bonn, das bie Mtv-erin burch gute Ziel- banbtechnik für sich entscheiden konnte.

200-Meter-Lauf: 1. L. Nelles, Bonn, 28,4 Sek.; 2. E. Bickelhaupt, Mtv. Gießen, ca. 3 Meter zurück; 3. L, Pastors, Bonn. In diesem Rennen konnte sich Frl. Nelles, Bonn, durch kraftvollen Lauf für bie erlittene Nieberlage über 100 Meter revanchieren unb entschieb bas Rennen in ben letz­ten Metern für sich.

Kugelstoßen: 1. L. Pastors, FV. Bonn, mit 10 Meter; 2. F. Gerkes, Wiesbaben, mit 9,80 Me­ter; 3. L. Nelles, Bonn, 9,48 Meter; 4. E. Bickel­haupt, Mtv. Gießen, 9,45 Meter. E. Bickelhaupt war von bem kurz vorher burchgeführten 200- Meter-Entscheibungslauf noch stark ermübet, kam aber trotzbem mit einem Wurf glatt über bie 10- Meter-Grenze, boch trat sie hierbei leiber über. L. Pastors stellte mit biefer Leistung ihre bisherige Bestleistung auf.

Speexwurf: In biefer Konkurrenz war bie Platzierung genau die gleiche wie beim Kugelstoßen, boch lag hierbei Frl. Pastors weit vor.

Auf diese Erfolge feiner Vertreterin kann der Männerturnverein Gießen sehr stolz sein, waren boch alle Erfolge mit harten Kämpfen oerbunben.

ber Nationalsozialismus gezeigt, baß er keine Ver­sprechungen macht, wohl aber Taten vollbringt.

Mitglieb bes Reichsbundes kann jeher rein ari­sche Volksgenosse werden, dessen Alterssicherung durch die Geldentwertung ganz oder teilweise ver­nichtet bzw. geschädigt worden ist oder der in Wah­rung seiner oder seiner Angehörigen Rechte die Bestrebungen des Bundes unterstützen will. Der Bund tritt grundsätzlich nur für seine Mitglieder ein. Wer nicht Mitglied ist, verzichtet also frei­willig auf die Leistungen des Reichsbundes.

Empfänger von Renten aus der Sozialversiche­rung, soweit sie nicht ausreichendes Kapital durch die Inflation verloren haben, gehören nicht in ben Reichsbunb, sonbern in ben Gesamtverbanb ber deutschen Arbeitsopfer. Das Gleiche gilt sinnge­mäß für Empfänger von Angestellten-, Kriegsbe- fd)äbigtenrente ober kleinen Pensionen; besaßen solche Rentner aber zugleich auch ausreichende Ver­mögen, so baß sie von ben Erträgen hätten leben können, so können sie im Reichsbund ausgenommen werden."

Gietzener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 7. Aug. Auf bem heutigen Wochen­markt kosteten: Lanbbutter, das Pfund 1,30 bis 1,35 Mark, Matte 20 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische), Klasse S 10%, Klasse A 10, Klasse B 9%, Klasse C 9, Klasse D 8, Wirsing (grün), das Pfund 15 bis 20, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 15, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 10 bis 12, Spinat 18 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen (grün) 25, (gelb) 25, Erbsen 25 bis 30, Tomaten 15 bis 20, Zwiebeln 12, Rhabarber 8 bis 9, Kar­toffeln (neue) 6 bis 6% Pf., ber Zentner 5 bis 5,50 Mark, Frühäpfel, das Pfund 15 bis 25 Pf., Fall­äpfel 5 bis 8, Pfirsiche 25 bis 35, Brombeeren 25 bis 30, Preißelbeeren 35, Aepfel 15 bis 25, Birnen 20 bis 35, Pflaumen 12 bis 15, Zwischen 20, Mira­bellen 20 bis 25, Reineclauden 18 bis 20, Suppen­hühner 80, Tauben, bas Stück 50, Blumenkohl 10 bis 60, Salat 8 bis 10, Salatgurken 10 bis 30, Einmachgurken 2 bis 3, Endivien 5 bis 15, Ober­kohlrabi 5, Lauch (Suppengrünes) 5, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bund 8 Pf.

*

** Personalien. Das Personalamt bes Hes­sischen Staatsministeriums gibt bekannt. Ernannt würben: ber Kanzlist Heinrich Scharmann bei dem Amtsgericht Darmstadt, zur Zeit in Gießen, zum Gerichtsvollzieher mit bem Amtssitz in Gießen; ber Kanzleigehilfe bei bem Forstamt Lich, Otto E m m e l zu Lich, unter Berufung in bas Beamten­verhältnis zum Kanzlisten; ber Kanzleigehilfe bei dem Forstamt Grünberg, Georg Mar kart zu Grünberg, unter Berufung in das Beamtenverhält­nis zum Kanzlisten; der Polizeihauptwachtmeister auf Probe Karl Jost in Gießen unter Berufung in das Beamtenverhältnis zum Polizeihauptwacht- meifter. Der Pfleger an der Universitätsklinik für physische und nervöse Krankheiten zu Gießen, Julius O e l s ch 1 ä g e r, wurde auf Nachsuchen und unter Anerkennung feiner dem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Oktober in ben Ruhe-

Das spielerische Können besonders ber Sieger­mannschaften war sehr gut, so daß ihr Ausstieg in bie nächst höheren Klassen diese um gute, nicht zu unterschätzende Gegner bereichert.

150 Meldungen zum Sauschwimmfest des Gaues in Nidda.

Für bas Gauschwimmfest des Gaues XII am kommenden Sonntag liegen jetzt über 150 Mel­dungen vor. Um allen Anforderungen für diese Veranstaltung gerecht werden zu können, wurde noch ein viertes Sprungbrett angebracht.

Die deutschen Tennis-Meisterschaften.

Oer erste Tag in Hamburg.

Die internationalen Tennis-Meisterschaften von Deutschland 1934 nahmen am Samstag in Ham- burg-Rothenbaum ihren Beginn. Da ben ganzen Vormittag Regen fiel, konnte mit den Spielen erst am Nachmittag begonnen werben. Vor Beginn der Kämpfe hielt der frühere Präsident des Deutschen Tennis-Bundes, Dr. Weder, eine Gedenkrede für unseren verstorbenen Reichspräsidenten v. Hinden­burg.

Den Reigen der Treffen eröffneten bann im Herren - Einzel der deutsche Meister Gottfried von (Tramm und ber Ungar Kiß, der gegen von (Tramm nichts zu bestellen hatte. Von (Tramm siegte sehr sicher 6:3, 6:3, 6:4. Don ben übrigen Treffen des ersten Tages es wurde nur im Herren-Einzel gespielt ist besonders bas gute Spiel des Düsseldorfers Po h Ihausen gegen den Engländer Tüder) zu erwähnen. Pohlhausen hatte mehrfach Gelegenheit zu Satzgewinn, verlor aber schließlich doch mit 10:8, 4:6, 6:8, 3:6.

weitere Ergebnisse:

(Tasca (Tschechei) Dr. Heitmann 6:1, 6:2, 6:3; Tinkler (England) ©opfert 6:2, 6:2, 6:2; Quist Kuhlmann 6:2, 6:2, 6:3; Dr. Dessart Henke 6:1, 8:6, 6:3; Maier Bruns 6:3, 7:5, 7:5; Ser» torio v. Gustke 6:4, 6:1, 6:3; Puncec (Jugo­slawien) R. Heydenreich 6:4, 7:5, 8:6; Jänecke Kühl 6:4, 7:5, 8:6; Turnbull (Australien) Dr. Kleinschroth 6:1, 6:4, 7:5; Jones (USA) Schwen­ker 6:3, 6:2, 6:0; W. Menzel Hildebrandt 7:5, 3:6, 6:1; Burwill H. Heydenreich 6:1, 4:6, 6:1, 6:1; Siba (Tschechei) Tübben 6:3, 6:3, 6:3.

Oer zweite Tag.

Auch ber zweite Tag ber Internationalen Tennis- Meisterschaften von Deutschland hatte etwas unter der ungünstigen Witterung zu leiden. Auf ben Plätzen am Rothenba^m hatten sich aber trotzdem zahlreiche Zuschauer eingefunben, die aber von den Leistungen der deutschen Nachwuchsspieler stark ent­täuscht wurden. Wie schon am Dortage, so schied auch am Sonntag einer nach bem anderen von ben Nachwuchsleuten im Herren-Einzel aus. Teilweise war bie Deklassierung geradezu beschämend. In die­ser Beziehung sind besonders die Niederlagen von Werner Wenzel und Gustav Jänecke anzufüh­ren. Werner Wenzel ließ sich von dem jungen Eng­länder Tinkler 3:6, 3:6, 3:6 ausschalten und Jänecke wurde von Tuckey nicht weniger beschämend mit 2:6, 1:6, 2:6 geschlagen. Zu allem Ueberfluß konnte auch ber Kölner Davispokalspieler Nourney in der zweiten Runde an dem gewiß nicht überragen­den Italiener Sertorio nicht vorbeikommen. Ser- torio gewann 10:8, 6:4, 5:7, 7:5. Gottfried von (Tramm gab zwar gegen den Sübslawen Puncec einen Satz ab, siegte aber boch schließlich sicher mit 6:4, 5:7, 6:1, 6:2. In ber oberen Halste bes Herren- Einzels stehen nur mehr Gottfried von Cramm unb Dr. Dessart, in ber unteren Hälfte haben sich Henkell! und G o 11 s ch e w s k y gehalten.

Bei ben Damen gab es keine überraschenden Er­gebnisse. Am Sonntag wurde das Einzel in An­griff genommen. Cilly Äußern, bie in ber ersten

VfB.-Neichsbahn beim BSC. Offenbach.

Wie es zu erwarten war, hatte basFest der Leichtathletik" bes Ball-Spiel-Clubs 1899 e.V. Offenbach, an bem bie DsB.-Reichsbahner am ver­gangenen Sonntag teilnahmen, eine glänjenbe Be­setzung gefunden. Es war für die Gießener schon immer schwer, sich gegen die starke Frankfurter Kon­kurrenz durchzusetzen. Ader auch diesmal waren bie DsB.-Reichsbahner oft schwer zu nehmende Kon­kurrenten. Lediglich Luh gewann seine Wurfkon­kurrenzen sicher. Der DfB.-Reichsbahn schnitt gut ab unb errang drei erste, vier zweite und einen dritten Sieg, bei starker Gegnerschaft aus Frank­furt, Hanau, Darmstadt, Mainz usw.

Ergebnisse.

Fünfkampf: 1. Acker, Stadtspv. Ffm., 3533 Punkte; 2. Luh, DsB.R., 3211; 3. Witzel, Eintracht Frankfurt, 2929 Punkte.

100 Meter, Klasse III: 1. Kühn, Eintracht, Ffm., 11,12 Sek.; Rodriguez, DfB.-R., 11,24 Sek.; 3. Zamp, Eintracht Ffm., 11,36 Sek. Rodriguez muß im Wettkampf mehr Energie entfalten, um sein wahres Können zu zeigen.

1500 Meter, Klasse III: 1. Burkhard, Tv. Offenbach, 4.26,12 Minuten; 2. Sobezak, DfB.-R., 4.30,03; 3. Sichelschmidt, Pol. Darmstadt, 4.33 Min. Eine feine Leistung des 19jährigen Sobezak, der mit seiner ihm eigenen Kampfkraft noch viel er­reichen wird.

Diskus, Klasse II: 1. Luh, DfB.-R., 36,81 Meter, 2. Eckard, Pol. Darmstadt, 36,70; 3. Leux, SpCl. 1880 Ffm., 34,16 Meter.

Speerwerfen, Klasse II: 1. Jakob, Turnv. Raunheim, 50,80 Meter; 2. Pieh, DfB.-R., 50,55; 3. Kehlmann, Tv. Rumpenheim 44,40 Meter. Der seitherige Reichsbahner Jakob startet nach beendig­tem Studium wieder für seinen Heimatverein. Ja- tob und Pieh sind in guter Form. Ihre Leistungen erstklassig. ,

Kugelstoßen, Klasse I: 1. Luh, DfB.-R., 13,62 Meter; 2. Diehl, Allianz Ffm., 12,62; 3. Leux, SpCl. 1880 Ffm., 12,34 Meter. Luh ist nicht mehr der sichere Techniker.

Diskus, Klasse I: 1. Luh, DfB.-R., 37,99 Meter; 2. Leux, SpCl. 1880 Ffm., 36,94; 3. Baß, Eintracht Ffm., 35,97 Meter. Luh gewinnt sicher. Auch hier könnten seine Leistungen höher sein.

Weitsprung, Klasse I: 1. Acker, Stadtspv. Ffm., 6,47 Meter; 2. Witzel, Eintracht Ffm., 6,15 Meter- 3 Luh, DfB.-R., 6,03 Meter. Mit diesem Platz hat sich Luh wieder in fünf Konkurrenzen durchgesetzt.

Der Fernsegelflugpreis von 4500 RM. wurde Heini D i 11 m a r für fernen ^^.Kilometer- Flug und Wolf H i r t h für seinen Flug oon 351 Kilometer zugesprochen, und zwar erhielt Dtttmar 2330 RM Hirth 2170 RM. In den F e r n z i e l f lug preis teilen sich Wolf Hirth und ber Ber- ,in-r°PhülpP mit j- 2000 RM D.e ch°°r°n Bedingungen des Zi-lslug-s sur Flugzeug ketten erfüllten die Stuttgarter Bau r, H a k e n to as WLSWWx |?Äi»

Segelfliegerkursus in Rieder-Ofleiden Gin Teilnehmer erzählt.

ftanb versetzt.

** Versetzungen von Forst beamten. Mit Wirkung vom 1. Juli 1934 würben in gleicher Diensteigenschaft auf Grunb ber Neuorganisation folgende Versetzungen von Forstbeamten vorge­nommen: E. Oberheim von der Försterei Liß- berg des Forstamts Konradsdorf in bie Försterei Schwickartshausen bes Forstamts Konrahsborf; K. Kipper von ber FörstereiHäuser Berg" bes Forstamts Lich in bie Försterei Langsborf bes Forstamts Lich; R. Hofmann von ber Försterei Schwickartshausen bes Forstamts Konrabsdorf in die Försterei Ober-Lais bes Forstamts Konrabs­dorf; Fr. Reeg von ber Försterei IHfa bes Forst­amts Eichelsborf in bie Försterei Eichelsborf bes Forstamts Eichelsborf; K. F r a n k von ber Försterei Stornfels bes Forstamts Eichelsborf in bie Förste­rei Rainrob bes Forstamts Eichelsborf; Ab. Bauer von ber Försterei Altheim bes Forstamts Dieburg in bie Försterei Merlau bes Forstamts Nieder- Ohmen; W. Sann von ber Försterei Frankel bes Forstamts Walb-Michelbach in bie Försterei Elben- rob bes Forstamts Euborf; K. Ahlbranb von der Försterei Konrabsdorf des Forstamts Konrads- borf in die Försterei Glaubzahl des Forstamts Nidda; R. Göbel von ber Försterei Kirtorf bes Forstamts Kirtorf in bie Försterei Meiches bes Forstamts Stornborf; O. H e ß von ber Försterei Leihgestern bes Forstamts Schiffenberg in bie Försterei Gambach bes Forstamts Butzbach; J-Hch Urbach von ber Försterei Pferbsbach des Forst­amts Bübingen in die Försterei Düdelsheim des Forstamts Düdelsheim; W. Klipstein von ber Försterei Ober-Lais des Forstamts Konradsdorf m bie Försterei Bayerseich des Forstamts Kranichstein.

** Mufgehobene Straßensperre. Aus ber Provinzialstraße GießenLondorf ist die Stra­ßensperre in der Ortsdurchfahrt Daubringen wieder aufgehoben worben.

** Unsere Gießener Walbungen in Wort unb B i l b". Der im Gieß. Anz. vom Samstag, 4. August, erschienene AussatzUn ere Gießener Walbungen in Wort unb Bild" bebar in einigen Punkten ber Richtigstellung: Der Weg mm Hirtenbrunnen zweigt nicht von ber vierten, son­dern von ber fünften Schneise am Alten Stein­bacher Weg ab. Wie wir in Erfahrung gebracht haben, beabsichtigt ber DHC. Gießen, ber bie Ein­lage unb Unterhaltung ber Markierungen im Um­kreise unserer Stabt betreut, bie Anbringung eines hinweisenben Schilbes. (Wie sehr wir übrigens mit un erem Aufsatz ben Wünschen ber naturliebenben Bevölkerung entgegengekommen sinb, beweist ber Umftanb baß gerabe ber Hirtenbrunnen am Sonn­tag bas Ziel zahlreicher Spaziergänger war.) Der Platz am Lubwigsbrunnen würbe von ber Altersvoreinigung 1882/1932 (nicht 1883/1933) her- gerichtet. Der etwa 100 Meter hinter biefer An-