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Oberheffen

nach Hause.

Reiskirchen.

Wewul

Jedem schmeckt sie!

Und darum

JETZT AUCH MIT STRO PH AN-MU N DSTU CK

Kapelle Les Motor-Sturmes. Tanz und das übliche Volksfest schlossen sich an.

Die Zigarette beider man bleibt!

Der Feiertag der nationalen Arbeit in der Provinz.

erweist sie sich als Fehlgriff! bleibt man bei ALVA!

Jeder - kennt sie! Jeder - schätzt sie! - Nie

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lang es, das Wohnhaus zu retten, dagegen wurden die Scheune und Stallungen vollständig vernichtet. Glücklicherweise konnte das Dreh in Sicherheit gebracht werden.

G Eichelsdorf, 3. Mai. Unsere Gemeinde wird auch in diesem Jahre die Kanalisation, die sie in Teilstrecken in den vorausgehenden Jah­ren bereits durchführte, fortsetzen, so daß die feuch­ten Stellen des Dorfgrundes trockengelegt sind. Die Vergebung der neuen Arbeiten steht bevor. Sie erstrecken sich mit den Nebensträngen auf etwa 500 Meter. Die A vfelb äume blühen in diesem Jahre fast ohne Ausnahme. Die Witterung war bislang der Blüte günstig. Sollten keine Fröste mehr eintreten, so darf mit einem guten Apfesiahr ge­rechnet werden. Bereits in der letzten April­woche konnte Grünfutter eingefahren werden. Die Kleeäcker haben sich gut entwickelt und können schon gemäht werden, ein Vorgang, wie er nur in den seltensten Jahren um diese Zeit zu ver­zeichnen ist.

Preußen.

Kreis Marburg.

LPD. Marburg, 3. Mai. Bei den schweren Gewittern, die am Dienstagabend den E b s - dorfer Grund überzogen, schlug der Blitz in die erst vor wenigen Jahren neuerbaute große Scheune der Stroßmühle bei Hachborn ein und zündete bei den großen dort lagernden Heu- und Strohvorräten sofort. Den alsbald am Brandplatz eintrefsenden Feuerwehren gelang es, die stark gefährdeten übrigen Mühlengebäude zu retten. Die Scheune samt Erntevorräten und einem dort untergestellten neuen Erntewagen wurden vernichtet.

einem Pflug und zwei kleinen Jungen,im Bauern liegt Deutschlands Zukunft", ein Wagen der Schlos­ser und Installateure, ein Bäckerwagen usw. Es olgten die verschiedenen Handwerker in ihrer Ar­beitskleidung, Abordnungen der Frauenschüft, des BDM., der SA., der SA.-Res. usw. Die Marsch­musik wurde von der Kapelle des hiesigen Motor- Sturmes gestellt. Die Schwerverletzten des Welt­krieges wurden in Autos im Festzuge mitgesahren. Nach einem Platzkonzert an der Turnhalle begrüßte der politische Leiter der Gemeinde, Karl Wenzel, die zahlreich Erschienenen (fast das ganze Dorf war anwesend) und erinnerte in seinen Ausführungen an den 1. Mai 1933, der das deutsche Volk 311m ersten Male einig und geschlossen gesehen hat. Und so solle auch dieser Tag zum zweiten Male gefeiert werden, als der Tag des deutschen Arbeiters, an dem die gesamte Nation einmütig teilnehme. In einer Riesenorganisation, wie sie die Welt sonst nirgends kenne, sei nun das schaffende Volk in Deutschland mit nahezu 30 Millionen Volksge­nossen zusammengeschlossen. Und bald die Hälfte aller Arbeitslosen hätte wieder eingestellt werden können. Mit Freude und Zuversicht müßten wir ge­rade deshalb diesen Feiertag der deutschen Arbeit begehen. Sodann hielt Lehrer Gustav H e r b st die F e st r e d e. Er ging in seinem feinen und trefflich stilisierten Vortrag von dem uralten Glauben un­serer germanischen Vorfahren aus, die um die Früh­lingszeit ein besonderes Fest des neuen Lebens feierten, das dann später vom Christentum über­nommen und mit einem tiefen Sinn vergeistigt wurde. Auch früher habe man schon den 1. Mai ge­feiert, aber es sei keine Feier gewesen, sondern die sog. Vertreter der Arbeiter hätten an diesem Tage gegen die Arbeitgeber gehetzt und zum Klasienkampf auf­gefordert. Das fei nun wie böser Spuk verflogen. Der 1. Mai sei ein wirkliches Volksfest geworden, wie es einst bei unfern Vorfahren war. Darüber hinaus bedeute dieser Tag noch viel mehr. Jahr­tausendalte Wünsche seien nun endlich in Erfüllung gegangen. Das, wonach sich das.deutsche Volk schon immer sehnte, nach einer starken Führung, nach einer großen Volksgemeinschaft, sei nun erfüllt. Der Redner ging sodann in großen Zügen auf die deutsche Geschichte ein und erinnerte daran, daß immer, wenn die Not am größten gewesen sei, den Deutschen ein Retter gekommen sei. Einen Mann, der niemals am deutschen Volke zweifelte, Adolf Hitler, gelang es nun, das deutsche Volk im Innern zu einigen, ihm wieder Halt und Zuver­sicht zu geben. Das Wort, das einst in den Frei­heitskriegen entstand,Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben", wurde wieder wahr. In großen Umrissen schilderte Lehrer H e r b st sodann das erste Jahr, das unter der nationalsozialistischen Regierung stand. Der Redner betonte, daß wir das größte Ver­trauen zu unserm Führer haben müßten, daß wir nicht kleinlich werden dürften, wenn nicht alle Wunsche sich sofort erfüllt hätten. Wir könnten sicher sein, daß der Dolkskanzler, getreu seinem Verspre- chen, sein Werk vollenden werde. Mit einem Sieg- Heil auf Adolf Hitler schloß der Vortragende seine mit großem Beifall aufgenommene Rede. Gemein­sam sang die Festgemeinde die beiden Nationallieder. Um 16 Uhr wurde bann die Rede des Führers vom Staatsakt auf dem Tempelhofer Feld über­tragen. Auch hierbei konnten die Hörer feststellen, daß die neue Lautsprecheranlage tadellos arbeitete. Nach der Uebertragung folgte ein Platzkonzert der

Kommunalpolitische Tagung ' in Alsfeld.

KAlsseld, 2. Mai. Hier fand unter dem Vor- sitz von Bürgermeister Dr. V ö l s i n g wieder eine Tagung der Kreisabteilung Alsfelddes ; Hessischen Gemeindetags im kleinen Saal desDeutschen Hauses" statt, zu der nahezu alle Bürgermeister des Kreises erschienen waren. Das Kreisamt war durch Kreisdirektor Dr. Stamm­ler und Verwaltungsinspektor Dip pell ver­treten; von der Kreisleitung der NSDAP, war der kommunalpolitische Fachberater, Derwaltungsan- wärter Lan glotz, anwesend. Außerdem waren auf Einladung erschienen Kreisfeuerwehrinspektor K n i e r i m und der Direktor des Landesstatistischen Amtes in Darmstadt, Dr. Li n d.

Nach einleitenden Begrüßungswbrten des Vor­sitzenden verlas dieser unter Mitteilungen verschiedene Ausschreiben des Hessischen Gemeinde­tags, unter denen eine Verfügung der Ministerial- abteilung für Arbeit und Wirtschaft des hessischen Staatsministeriums an die Kreisämter über die Benutzung der Gemeindebackhäuser von besonderem Interesse war.

Als erstes Referat der Tagung behandelte der Direktor des Landesstatistischen Amtes Dr. Lind das Thema:Die Mitwirkung der Bür­germeister bei der Anbauflächener­hebung und der landwirtschaftlichen S t a t i st i k". Der Vortragende wies auf die große Bedeutung der landwirtschaftlichen Statistik in der gegenwärtigen Zeit des Neuaufbaues der Land­wirtschaft hin, da sie der Reichsregierung die Unter­lagen liefern müsie für ihre Maßnahmen, nament­lich auch auf dem Gebiet der Getreidewirtschaft. Es sei daher eine wichtige und für das Volksganze bedeutungsvolle Pflicht der Bürgermeister, für eine einwandfreie und zuverlässige landwirtschaftliche Statistik bei der Anbauflächenerhebung und bei den Ernteschätzungen Sorge zu tragen. An Hand der vorliegenden Formulare erläuterte der Vortragende wichtige Einzelheiten bei der Durchführung der notwendigen Erhebungen.

Als zweiter Redner sprach Kreisfeuerwehrinspek- tor K n i e r i m überD a s Feuerlöschwesen der Gemeinden". Der Redner ging davon aus, daß es ein edler und wichtiger Grundsatz der Gemeinden sei, für ausreichenden Feuerschutz zu sorgen. Sehr wesentlich für einen sicheren Feuer­schutz sei eine gutgeschulte und richtig organisierte Feuerwehr. Im Kreise Alsfeld bestünden leider nur 13 Freiwillige Feuerwehren. Der Redner sprach bann über bie technischen Einzelheiten bes Feuer­löschwesens und gab ben Bürgermeistern wertvolle Hinweise für einen zuverlässigen Feuerlöschdienst, bei bem Feuerwehr und Gemeindebehörde Hand in Hand arbeiten müßten.

lieberDie Aufgaben bes Bürger- meifters als Dor st eher der Ortsp 0 li - zeibehörde" referierte Verwaltungsanwärter Langl 0 tz. Diese Tätigkeit werbe oft verkannt unb als nebensächlich behandelt. Die Tätigkeit der Ortspolizeibehörde gewinne aber im Zeitalter des Verkehrs ständig an Bedeutung. Der Vortragende erläuterte sodann die einzelnen Aufgabengebiete der Ortspolizei und ihre verschiedenen Funktionen.

Nach Erledigung verschiedener Anfragen, die aus der Mitte der Versammlung gestellt worden waren, schloß der Vorsitzende die anregend verlaufene Tagung mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer Adolf Hitler.

t'nnöfrcie Wicken

8 Lich, 3. Mai. Am 5. M a i sind 10 0 I a h r e verflossen, daß der langjährige erste Stiftslehrer und verdiente Organist der Marienstiftskirche Wil­helm Jäger zu Staden in der Wetterau ge­boren wurde. Den größten Teil seiner 50jährigen lehramtlichen Tätigkeit hat er in unserer Stadt verbracht. Viele Hunderte seiner Schüler, darunter sämtliche Kinder des Fürstlichen Hauses, danken ihm heute noch für seinen trefflichen Unterricht. Eine große Anzahl der tüchtigsten und erfolgreich­sten Organisten und Dirigenten Hessens hat seit 1875 in der Großhörmglichen Präparandenschule seinen anregenden Musikunterricht genossen und so seine musikalische Kunst weitergetragen: sie werden sich ihres Lehrers in Dankbarkeit erinnern. Der MännergesangvereinCäcili a", dessen Dirigent er vertretungsweise längere Zeit war, und der Evangelische Kirchengesangverein (gemischter Chor) in seiner heutigen Gestalt, den er 1892 neu ins Leben rief, werden es sich nicht nehmen lassen, ihres einstigen Leiters an seinem Grabe ehrend zu gedenken.

? Li ch, 3. Mai. Am Sonntag fand in der Turn­halle eine Luftschutzwerbeveranstaltung berOrtsgruppeLichund Umgebung des Reichsluftschutzbundes statt. Nachdem am Nachmit­tag der reiferen Schuljugend, Jungvolk, Hitler­jugend, BDM. ein Lichtbilderoortrag unb der Film Fliegerangriff und Bombenabwurf" nebst Ab- brennen eines Brandfatzes vorgeführt worden war, fand am Abend in der Turnhalle ein Werbeabend statt, der einen außerordentlich guten Besuch zu ver­zeichnen hatte. Nach einleitenden Musikvorträgen der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr unter Leitung von Postsekretär Freitag hielt der Leiter der Luftschutzortsgruppe, Brauing. M a i d h 0 s, die Be­grüßungsansprache, in der er auf ben Sinn unb Zweck des vor einem Jahre gegründeten Rerchs-

Den Auftakt zur Feier des Nationalfeiertags bil­dete eine Kundgebung des hiesigen Standorts der HI., die auf dem Nonnenköpfel ein großes Mai­feuer abbrannte. Standortführer, Scharführer Sack, sprach von der Bedeutung der Walpurgisnacht im Glauben und in der Anschauung unserer Altvordern unb verlas dann das Manifest des Reichsjugend- führers. Am Sonntagmorgen begrüßte der Spiel- mannszug III/116 die Einwohner. Unter flotter Marschmusik zogen die SA.-Männer zum Weckruf durch ben Ort. Um 7 Uhr hatte bie gesamte SA. Antreten zur feierlichen Flaggenparabe auf bem Adolf-Hitler-Platz. Scharführer Müller hielt eine kurze Ansprache, in der bie Bedeutung bes 1. Mai für bas Volk gewürdigt würbe. Er schloß mit einem Heil auf den Führer unb Kanzler. Auf bas Kom­mando von Sturmführer Wendel stieg bas Sie­gesbanner unter ben Klängen des PräsenUermar- sches am Mast empor. Anschließend hörte bie Ju- genb auf bem Schulhof bie Uebertragung aus Ber­lin. Am Nachmittag stellte sich ein großer Festzug auf, ber sich dann, geleitet von ben hiesigen Spiel- mannszügen ber SA. unb dem Jungvolk, durch bie Ortsstraßen bewegte. Manche originelle Gruppe, bas Leben bes beutschen arbeitenden Volksgenossen dar- fteUenö, wurde lebhaft begrüßt. Gemeinsam hörte

luftschutzbundes einging. Anschließend hielt ber Schulungslsiter ber Bezirksgruppe Gießen, Pg. S ch u cf) a r b (Gießen) einen längeren Vortrag, ber durch Lichtbilder ergänzt wurde. Seine Ausfüh­rungen behandelten in eingehender Weise die Ent­wicklung des Flugwesens, die ßuftrüftung der euro­päischen Staaten, die verschiedensten Arten der Vrand- und Gasbomben und die unbedingt erfor­derlichen Schutzmaßnahmen. Nachdem er die Organi- ation des Luftschutzes erörtert hatte, forderte er die Anwesenden auf, dem Reichsluftschutzbund beizu­treten. Der sehr interessante Vortrag sand große Aufmerksamkeit und Zustimmung. Danach wurde der FilmFliegerangriff und Bombenabwurf" vorge- ührt, der deutlich die Arten unb Kampf arten ber Bombenflugzeuge vor Augen führte. Mit Dankes- roorten an den Redner unb mit der Aufforderung an die noch Abfeitsstehenden zum alsbaldigen Bei­tritt schloß der örtliche Leiter M a i d h 0 f die Ver­anstaltung.

? Li ch, 3. Mai. Die von den Amtswaltern der NS.-Dolkswohlfahrt in diesen Tagen durchgeführte Haussammlung für das deutsche Jugendherbergswerk ergab in unserer Stadt den Betrag von 130,95 Mark.

Kreis Schotten.

* Gedern, 3. Mai. Bei dem starken Ge­witter, das am Abend bes Feiertags ber natio­nalen Arbeit über Oberhessen nieberging, schlug der Blitz in bas Gehöft von Heinrich Becker in ber Kolonie Schönhausen bei Gedern ein und zün­dete. Der angestrengten Arbeit der Feuerwehr ge-

Allendorf a. d. Lumda.

Der Tag der Arbeit wurde auch hier dukch die Ortsgruppe, der die Orte Climbach unb Treis an­geschlossen sinb, zu einem würbigen Festtag ge­staltet. Am Vorabenb bes Festtages fand in der hiesigen Kirche Gottesdienst statt. Ortspfarrer An­dres predigte in tiefgründiger Weife über die Bibelworte:Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen". Zur Verschönerung der Feier wirkte ber hiesige Kirchengesangverein mit. Arn Festtags- morgen 8.45 Uhr trafen in geschlossenen Formatio­nen mit Fahnen unb Wimpeln bie hiesige Hitler- Jugenb, der Bund deutscher Mädel, sowie die älteren Jahrgänge der Schulen auf dem mit Girlanden, Fichtenbäumen und Fahnen reich ge- chmückten Festplatz, auf dem sich schon vorher eine größere Anzahl Parteimitglieder unb anberer Per- onen eingefunben hatten, ein, um bie Radioüber­tragung der Kundgebung der Berliner Hitler-Jugend im Lustgarten zu hören. Von 12.30 Uhr ab bewegte sich sodann ein stattlicher Festzug in der Reihen­folge: Spielmannszug der SA., SA., Hitler-Jugend, Arbeiter, Bauern, Gewerbetreibende, freie Berufe und Beamte und Schuljugend durch die Londorfer und Treiser Straße nach bem nahegelegenen Hom- bergsroalb. Dort fanb, nachbem inzwischen auch die Zelle Climbach unb Stützpunkt Treis letzterer mit Musik eingetroffen waren, an einer idyllisch gelegenen Stelle, der sogenannten Teufels­kanzel, feierlicher Gottesdienst statt. Zu Beginn des Gottesdienstes intonierte die Kapelle das Nieder­ländische Dankgebet. Pfarrer B ö ch n e r von Treis predigte über die Bibelworte:Was Hilfe es den Menschen, so er die gänze Welt gewänne unb nähme boch Schaden an seiner Seele". Seine Ausfüh­rungen gingen dahin, daß wir Gott dafür besonde­ren Dank schuldig seien, daß er uns in unserem Führer Adolf Hitler einen Mann gegeben, der es in bem einen Jahre seiner Wirksamkeit als Reichskanzler schon bewiesen habe, daß ihm das Wohl des deutschen Volkes sehr am Herzen liegt und der es in der kurzen Zeit fertiggebracht habe, die Arbeitslosigkeit zum großen Teil zu beheben und viel anderes Elend zu beseitigen. Nach dem Gottesdienst hielt Ortsgruppenleiter Pg. Dr. Harth noch eine kernige Ansprache. In dieser hob er be­sonders hervor, daß alle echten Nationalsozialisten eine Gemeinschaft bilden, daß es im national- sozialistischen Staate keine Standesunterschiede gebe, daß der schlichte Arbeiter genau soviel bedeute, wie der Gelehrte, und daß wir unserem Führer Adolf Hitler, der es mit feinem deutschen Volke so gut meine, auch weiterhin wie seither die Treue halten und ihm unb seinen Mitarbeitern blinblings ver­trauen sollen. Mit dreifachem Sieg-Heil auf unse­ren obersten Führer und unser deutsches Vaterland und mit dem Gesang bes Horst-Wessel-Liedes fanb bie denkwürdige Waldfeier ihr Ende. Der Zug bewegte sich dann wieder unserer Stadt zu und löste sich auf bem Festplatz auf. Nach einer ein- ftünbigen Kaffeepguse fanb sich sodann gegen 15.30 Uhr alles auf dem Festplatz ein, um die Radio­übertragung vom Tempelhofer Felde zu hören. Gegen 15 Uhr hatten sich auf besondere Einladung der hiesigen Frauenschaft die über 70 Jahre alten Leute im Ranftschen Saale eingefunben, um neben bem Hören ber Rabioübertragungen mit Kaffee und Kuchen bewirtet zu werden. 72 Personen waren ber Einladung gefolgt, und in ihren Gesichtern spiegelte sich die Freude über die besondere Ehrung ab. Die Vorsitzende der hiesigen Frauenschaft Frau Harth eröffnete die schlichte Feier mit einer An­sprache, in der sie auf die Bedeutung des Tages hinwies. Sodann sprach noch Pfarrer Andres. Herzlicher Dank wurde ber Frauenschaft unb be- sonders der Leiterin Frau Harth aus der Mitte ber Gäste durch Lehrer i. R. Peil entgegenge- brad)t. Für Unterhaltung der alten Leute sorgten in bereitwilliger Weise noch der BdM. durch Vor­führung von Volkstänzen unb die Schuljugend durch den Vortrag von Gedichten und Liederversen. Kranken, die nicht teilnehmen konnten, wurde Kaffee unb Kuchen ins Haus gebracht. Schwächliche, die nicht gut zu Fuß waren, brachte Dr. Harth in liebenswürdiger Weife mit feinem Auto kostenlos

Großen-Linden.

Als Auftakt zum Tag der nationalen Arbeit fand am Montagabend in ber Kirche ©ottesbienft statt, an bem bie SA. und die anderen Organisationen der NSDAP, teilnahmen. Am Dienstag wurde ge- 1 meinsam mit der Gemeinde Leihgestern der Natio­nalfeiertag festlich begangen. Gegen 1 Uhr bewegte sich ber große Zug durch die mit frischem 3Raien- Srün geschmückten Straßen. Geführt von einem !raftwagenzug, der die Kriegsveteranen mit sich führte, folgten Reitersturm, SA., SAR., HI. usw. Die einzelnen Betriebe und Berufe boten in ihrer Arbeitskleidung ein imposantes Bild, das den starken Willen des neuen Deutschland äußerlich zum Ausdruck brachte. Insbesondere gefielen die Berg­leute, die in ihrer schwarten Knappentracht er- schienen waren. Nachdem ber Zug die Straßen von Großen-Linden unb Leihgestern durchzogen hatte, versammelten sich die Teilnehmer und bie übrige Bevölkerung auf bem Sportplatz an ber Rindsmühlr, um dort die Rede des Kanzlers zu hören. Vorher sprach Pg, Rektor Siegfried über die zukünftigen Aufgaben im neuen Staat, während anschließend Sturmführer Beck e r die vergangenen und die gegenwärtigen Verhältnisse schilderte. Die Feier wurde umrahmt von Choren der vereinigten Gesangvereine von Großen-Linden und Leihgestern. Mit dem Deutschlandlied unb bem Horst-Wessel-Lied fanb die eindrucksvolle Feier ihren Abschluß. In der Walpurgisnacht brann­ten, wie überall im Reich, die Höhenfeuer der HI. Auch die beiden Gefolgschaften der hiesigen HI. hatten getrennt auf den umliegenden Hohen riesige Holzstöße angezündet, als flammendes Symbol des wiedergeeinten deutschen Volkes. Die Gefolgschafts­führer verlasen, nachdem sie über Sinn und Zweck dieser Sitte gesprochen hatten, das von Reichs- jugendführer Baldur von Schirach erlassene Manifest und anschließend die Namen der im Kampf um Deutschlands Wiedererwachen gefalle­nen HJ.-Kameraden. Zum Abschluß wurde das LiedUnsre Fahne flattert uns voran" gemeinsam gesungen.

Lang-Göns.

Das Fest der deutschen Arbeit begann mit einem Gottesdienst am Montagabend. Am Vormittag des 1. Mai fand bie Jugendkundgebung statt. In ge­schlossenem Zuge marschierte bie HI., BDM., JV. unb alle Schulkinder, nebst ben Lehrern, durch das reich geschmückte Dorf nach dem Festplatz bei der Turnhalle. Hier hielt der Führer der HI., Walter Wilhelm, eine kernige Ansprache, in der er aus­führte, daß wir nicht, wie früher, in Stände- unb Bruderhaß gegenüberftünben, sondern eine große Volksgemeinschaft seien. Da dürfe auch bie Jugend nicht zurückstehen, auch sie müsse gewillt fein, sich ein- und unterzuordnen in das große deutsche Volk. Seine Ausführungen wurden mit großem Beifall ausgenommen. Um 9 Uhr erfolgte die Übertragung der Kundgebung der Berliner Schuljugend. Hierbei trat zum erstenmal der neu angeschaffte große Laut- sprechet in Tätigkeit. Begeistert sangen die Kinder bas Horst-Wessel-Lied mit. Am Nachmittag grup­pierte sich ein stattlicher Festzug jenseits des Bahnkörpers. Voraus ritt der SA.-Reitersturm Lang-Göns. Es schlossen sich an die Schulkinder, die Vereine und Körperschaften, die Arbeitsgemeinschaft ber hiesigen Zigarrenfabrik, zahlreiche geschmückte Wagen, die verschiedene Arbeitsgebiete sinnbildlich und anschaulich verkörperten,Blut und Boden" mit