Die militärische Gedenkfeier in Berlin
Die Trauer der deutschen VoWämme
Die Trauer der evangelischen Kirche
t e r l a n d.
nähme.
Thüringen.
2. Aug. (DNB.) Reichsstatthalter
Dr. Otto Dietrich, Reichspressechef der NSDAP., veröffentlich in der NSK. zum Tode des Reichspräsidenten von Hindenburg folgende Ausführungen. D. Red.
Telegramm an sidenten seinem gegeben.
Hildebrand, Reichsstatthalter und Gauleiter für Mecklenburg-Lübeck.'
Oie Trauer im Saargebiei.
Einstündiges Trauergeläut aller Berliner Kirchen.
Gottesdienst statt. In den folgenden Tagen find bis einschließlich zum Tage der Beisetzung die Glocken von 8 bis 9 Uhr abends zu läuten. Die Kirchen find in den nächsten Tagen tunlichst den ganzen Tag über offen zu halten. Für die Beflaggung der kirchlichen Gebäude gelten die entsprechenden Anordnungen des Rei- d) es. Für den Tag der Beisetzung ergeht besondere Allordnung."
wird, wegweisend und verpfllchlend für jeden Kämpfer der deutschen Nation.
Vir Frontsoldaten vom Nationalsozialistischen Deutschen Frontkämpferbund (Stahlhelm), die wir -em Generalfeldmarschall als unserem Ehrenmitglied besonders verbunden waren, geloben in Weser Stunde, seinem Vorbild nachzuleben und niemals müde zu werden, in treuem und bis zum letzten Atemzuge hin geb en den Dienst an Volk und Vaterland.
Front heil!
Franz Seihte, Bundesführer des NSDFB. (Stahlhelm).
Or. Meißner mit Weiterführung der Geschäfte beauftragt.
Berlin, 2. Aug. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hat den Staatssekretär
B e r l i n, 2. Aug. (DNB.) Der R e i ch s b i s ch o f erläßt eine Kundgebung, in der es nach einer Würdigung der Persönlichkeit und Bedeutung Hindenburgs im Kriege, in der Nachkriegszeit und im neuen Deutschland heißt:
„Das Leben des Reichspräsidenten Generalseld- marschalls von Hindenburg, zu dem ein ganzes Volk in unbegrenztem Vertrauen emporgeschaut hat, war getragen von einer tiefen Herzensfrömmigkeit; er war ein treues Glied der evangelischen Kirche.
Sein letztes wort an den unterzeichneten Reichsbischof lautete: »Sorgen Sie dafür, daß Christus in Deutschland verkündet wird.' Diese Wohnung wird die Deutsche Evangelische Kirche als ein heiliges Vermächtnis des großen Toten bewahren. Unter dieser Losung wird deutsche Ehre und deutsches Wesen zur vollen Entfaltung kommen.
In der Hand unseres Führers Adolf Hitler liegt jetzt das geschichtliche Erbe, das Deutschland heißt! Mit ihm bauen wir das Dritte Reich."
An den Führer
richtete der R e i ch s b i sch o f folgendes Telegramm: „In diesen Stunden gedenkt mit mir die ganze Evangelische Reichskirche Ihrer und der gewaltigen Verantwortung, die Sie neu übernommen haben. Wir erflehen Gottes Segen für Sie und unser Volk; Sie wissen, daß Ihnen unsere ganze Liebe und Treue gehört."
In einem Telegramm des Reichsbischofs an den
Obersten von Hindenburg
heißt es: „Der Entschlafene war uns in der großen Zeit des Krieges, in der schweren Nachkriegszeit und in den gewaltigen Tagen der nationalen Erhebung stets das Vorbild treuer Pflicht-
Reichspräsident von Hindenburg, der Generalfeldmarschall der deutschen Heere im Weltkriege und getreue Ekkehart seines Volkes in zwei Jahrzehnten schicksalentscheidender politischer Entwicklung, ist nicht mehr. Er starb auf dem Felde der Ehre, als Soldat feines Volkes, in treue st er Pflichterfüllung bis zum letzten Atemzuge. An seiner Bahre neigt sich heute in Trauer und Schmerz das ganze deutsche Volk.
Wie Hindenburg im Leben, in seiner ehernen monumentalen Gestalt die Einheit des deutschen Volkes verkörperte, so gibt heute dieses geeinte deutsche Volk, das in völliger Geschlossenheit vor seinem großen Toten steht, Zeugnis von feinem historischen Vermächtnis.
Mit Hindenburg ist eine Gestalt von w e l t - 1 geschichtlichem Format dahingegangen. Wenn heute fein Leben, fein Wirken, seine Leistung und seine epochale Bedeutung nicht nur in Deutschland, sondern in allen Staaten der Welt die verdiente Würdigung findet, dann betrachten wir es als unsere Ehrenpflicht, davon zu sprechen, daß sein Lebenswerk tief innerlich verbunden ist mit der nationalsozia- listischen Wiedergeburt der deutschen Nation. Der Generalfeldmarschall und Reichspräsident von Hindenburg war nicht nur der Repräsentant der Größe des vergangenen Reiches, er war auch der aktive Mitträger des neuerstandenen Reiches, des nationalsozialistischen Deutschland!
Er war es, der dem Ralionalsozialismus den Weg zum Staate freigemacht hat, als die Entwicklung reif war für den nationalsozialistischen Staatsgedanken. Er hat die Wiederauferstehung der deutschen Ration im Zeichen des Hakenkreuzes als eine Erlösung aus nationaler Erniedrigung, als Ausdruck seines eigenen nationalen Wollens empfunden. Und deshalb hat er dem neuen Deutschland neben den Farben des alten Reiches die Fahne der nationalsozialistischen Erhebung gegeben.
Er hat, seitdem er den N a t i o n a l s o z i a l i s - m u s in seinem wirklichen Wesen und seiner praktischen Arbeit kennengelernt hatte, nicht nur seine segensreichen Wirkungen für das deutsche Volk anerkannt, sondern ihn auch gefördert, wo immer er konnte. Hinter allen den großen Entscheidungen des Kanzlers in den verflossenen 18 Monaten der nationalsozialistischen Regierung stand der Reichspräsident von Hindenburg und setzte sich mit seiner vollen Autorität für sie ein. Er hat den Nationalsozialismus aus tief st em Herzen bejaht, und deshalb haben wir ihn auch ganz besonders schätzen und lieben gelernt. Das, was wir als Generalfeldmarschall in ihm bewunderten, haben wir als Nationalsozialisten in ihm wiedergefunden.
Wir wissen, daß gerade unser Führer den Reichspräsidenten von Hindenburg zu tief st verehrt hat. Oft hat er uns davon gesprochen. Ie-
präsidenlen an den Führer Dankesworte waren, dann weiß niemand mehr als Adolf Hitler, was er und das ganze deutsche Volk Hindenburg zu danken haben.
Was uns Hindenburg war
Von Or. Otto Dietrich, Reichspressechef der NSDAP.
behütete, von unserem Führer Adolf Hitler vollendete Einheit und Einigkeit des deutschen Volkes mit der größten Entschlossenheit und mit dem bedingungslosesten und äußersten Opferwillen zugleich mit der Ehre des deutschen Volkes zu bewahren. Damit bitte ich Sie, hochzuverehrender Herr Oberst, die tiefste Anteilnahme der Thüringer Bevölkerung, der Thüringer Nationalsozialisten und meine persönliche zu dem unermeßlichen Verlust, der Sie und uns alle betroffen hat, entgegennehmen zu wollen.
Fritz S a u ck e l, Gauleiter und Reichsstatthalter."
Von der Wasserkante.
Hamburg, 2. Aug. (DNB.) Reichsstatt» Halter und Senat haben an den Führer das nachstehende Telegramm gerichtet:
„In tiefer Ergriffenheit übermitteln wir Ihnen die Trauer und das Beileid zu dem Hinscheiden des Herrn Reichspräsidenten, Generalfeldmarschalls Paul von Hindenburg. In Dankbarkeit und Ehrfurcht neigt sich Hamburg mit unserem Volke vor der Größe des Entschlafenen, dessen Name die Zeiten überdauern wird, als der des Führers der deutschen Volksheere im größten Kriege der Ge- schichte, als treuen Ekkehart in düsteren Tagen und als Schirmherrn des Dritten Reiches."
Auch dem Sohn des verstorbenen Reichspräsidenten, Oberst von Hindenburg, haben Reichsstatthalter und Senat ihr Beileid übermittelt.
Schwerin, 2. Aug. (DNB.) Der Reichsstatthalter für Mecklenburg-Lübeck, Hildebrand, hat an Oberst von Hindenburg folgendes Telegramm gesandt:
„Wenn auch nicht unvorbereitet, so hat mich die Nachricht vom Ableben Ihres Herrn Vaters, des Reichspräsidenten und Generalfeldmarschalls, tief erschüttert. Am Tage der 20. Wiederkehr des Beginns des Weltkrieges, an dem wir unserer gefallenen Kameraden gedenken wollen, sinken unsere Fahnen auf Halbmast. Der größte Soldat des Weltkrieges ist zu seinen Kameraden heimgegangen. In tiefer Trauer steht das deutsche Volk an der Bahre seines großen Toten. In aufrichtiger Teil-
Saarbrücken, 2. Aug. (DNB.) Mit tiefer Trauer und Erschütterung hat die Saar- bevölkerung Donnerstag vormittag kurz vor 10 Uhr von dem Ableben des Reichspräsidenten Kenntnis erhalten. Feierliches Glockengeläut kündete das ernste Ereignis an. Wie em Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht durch tue Stadt Saarbrücken und das ganze Saargebiet. Binnen weniger Minuten gab ein überwältigendes Fahnenmeer dem allgemeinen Miterleben der Saar- bcvölkerung Ausdruck. Auch die Regierungskommission und die französische Grubenverwaltung haben anläßlich des Todes des deutschen Reichsoberhauptes ihre Flaggen auf Halbmast gesetzt. Ueberall stehen Gruppen von Menschen zusammen, die den Tod des Reichspräsidenten besprechen.
Das JWe Kreuz legt Trauer an.
Berlin, 2. Aug. (DNB.) Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes hat angeordnet:
Anläßlich des Ablebens unseres geliebten Reichspräsidenten und Schirmherrn des Deutschen Roten Kreuzes tragen sämtliche Mitglieder der Sanitätskolonnen und die Schwestern vom Roten Kreuz einschließlich der Schülerinnen, sowie die im Dienst befindlichen Hilfskräfte zur Diensttracht f ü r v i e r - zehn Tage einen Trauerflor am linken Oberarm. Die Dienstgebäude und -Anstalten des Roten Kreuzes setzen Flaggen halbmast wie die öffentlichen Gebäude.
geboren worden. Vier harte Kriegsjahre hätten in den Herzen unzähliger Deutschen das erste Samenkorn dieser neuen soldatisch-deutschen Weltanschauung gelegt. Im Herzen eines Mannes, der als unbekannter Soldat im Kriege seine Pflicht getan habe, sei der Funke zur hellen Flamme geworden, die Millionen und schließlich das ganze deutsche Volk ergriffen habe. Mit einem Treuegelöbnis für den Führer schloß Generalmajor von Witzleben seine Ansprache.
Oie Trauer
-es Kyffhäuser-Bundes.
Berlin, 2. Aug. Oberst a. D. Reinhard, der Bundesführer des Deutschen Reichskrieaerbundes „Kyffhäuser", richtet an die Kameraden des Kyff- Häuserbundes eine Trauerkundgebung, in der es u. a. heißt:
„Kameraden! Generalfeldmarschall von Hindenburg, der allverehrte Schirmherr unseres Kyffhäuser- bunoes, ist nach Gottes Ratschluß in die Ewigkeit hinüberaegangen. In tiefster Trauer senken wir unsere Fahnen an der Bahre unseres großen Kameraden. Sein hohes Vorbild als Mensch und Soldat wird in unserer Arbeit und in unseren Taten fortleben. Das ewige deutsche Soldatentum ist für uns nicht denkbar ohne die heilige Erinnerung an den unvergeßlichen Vertreter unseres soldatischen Denkens. Die Persönlichkeit des großen Soldaten aber wird ihr unvergängliches Denkmal finden in den Herzen seiner alten Kameraden. So wollen wir uns seiner in schlichtem Pflichtbewußtsein und unerschütterlicher Treue würdig zeigen und ihm nacheifern im Dienst am deutschen Vaterland, das das erste und letzte Ziel feines unermüdlichen Denkens und Schaffens war. Der soldatische Abschied von unserem toten Kameraden heißt: Vorwärts mit Gott in feinem Gedenkens"
desmal, wenn Adolf Hitler vom Reichspräsidenten zurückkam, war er aufs neue von ihm begeistert.
2Han sagt nicht zuviel, wenn man feststellt:
DNB. Berlin, 2. August. Um 20 Uhr beaann für eine Stunde von allen B e r lcn e r Äi r y e I . L„nL,t hon „nnnnpfifdien als auch den katholischen, Weimar, —v- —/-!-—V—7-
ein ei n st und?« es Glockengeläut für den Sauck - l richtete an Oberst von Hindenburg in hJimnpnnnapnen Reichspräsidenten. Außerordentlich Neudeck folgendes Telegramm:
mnr die B^elliaung der Berliner Bevöl- „Das unerforschliche Schicksal hat am 20. Jahres- eri n^nn den A b n d g o t t e s d i e n st e n der tag der Mobilmachung zum Weltkrieg einen der n^?s?on«icken Kirchen Während um 21 Uhr sich größten Feldherren, der zugleich eine der größten hpr T)nm der Haupttrauerfeier bis auf den und charakteristischsten Gestalten der deutschen Ge- bfafon Slah füllte strömten die Massen in die schichte war, abberufen. In tiefster Trauer und ^blLene^zü' bX?“* ?eTuhlte^Äfe °Vn"d
V Be i^dem Trauergottesdienst im Dom sprach Stände mit dem gesamten deutschen Volk an M ü l l e r. Er legte seiner Predigt das der Bahre des verewigten und von der ganzen S^^ftwort ^uarunde: „Sei getreu bis in den Tod, Welt anerkannten und verehrten Reichspräsidenten (n^miL d?r die Krone des Lebens geben". Unsere des Generalfeldmarschalls von Hmdenbura, mit Trauer fei fein bumpfes Klagen, sondern sie sei dem festen Willen, das große heilige Erke des mannhaft und stolz. Hehr und groß stehe die Per-1 Feldmarschalls, die von ihm immer ersehnte und
Anordnung der Reichsfilmkammer. Anordnung des Reichsbischoss.
Berlin, 2. Aug. (DNB.) Gemäß einerAnordnung Berlin, 2. Aug. (DNB.) Die Pressestelle der der Reichsfilmkammer haben am heutigen Tage und Reichsklrchenregierung mbt folgende Anordnung am Beerdigungstage des Herrn Reichsprä- des R e i ch s b , s ch o f s bekannt: sidenten alle Filmvorführungen zu .Ln tiefer Bewegung und Trauer hat das deut- unterbleiben I sche Volk die Kunde vom Tode seines Generalfeld
marschalls und Reichspräsidenten von Hindenburg vernommen. Ich ordne folgendes an: Heute abend find von 8 bis 9 Uhr sämtliche Glocken zu läuten. Um 9 Uhr findet in allen Kirchen
Württemberg.
erfüllung und selbstloser Hingabe für » Qn Oberst von Hindenburg fol-
d e n D i e n st a n D o l k und V at e rl an d. Sein genbß3 Telegramm gerichtet:
starkes Gottvertrauen und seine echt evangelische w ü r t t e m b e r g i s ch e Volk ist tief er-
Frömmigkeit werden Jem Andenken in unserer f$üttert über das Ableben des greisen Reichspräsi- Kirche lebendig halten." denken und Generalfeldmarschalls. Wir Schwa-
des verstorbenen Reichspräsidenten von Hindenburg! sonlichkeit des Feldmarschalls vor unseren Augen. Dr. Meißner mit der Weiterführung der Fröhliches, glaubendes Gottvertrauen und heiße bisher vom Bureau des Reichspräsidenten geführten Liebe zu Volk und Vaterland feien in dem Menschen Geschäfte beauftragt. I uni) Soldaten Hindenburg lebendige Wirklichkeit
Die NG-Lehrertagung findet statt.
LPD. Frankfurt a. M., 2. Aug. Die NS.- nur lebendig werden durch Arbeit, Hingabe und Lehrertagung findet wie vorgesehen vom 3. Treue.
bis 5. August in Frankfurt a. M. statt. Sie be- In den Abendstunden fanden sich zahlreiche ginnt am Freitag, 16 Uhr, mit der Eröffnung der Katholiken in ihren Gotteshäusern ein, um Lehrmittelausstellung im Bachsaal auf dem Fest- still des in die Ewigkeit gerufenen Reichspräsidenten Hallengelände durch Staatsminister Sche mm. Das zu gedenken. Am Freitag oder an den folgenden weitere Programm der Tagung wird durch die Tagen wird in der S t. Hedwigs-Kathe- Tagespresse rechtzeitig bekanntgegeben. drale ein feierliches Requiem stattfinden.
cYofoAtMmm rttl den den waren dem großen Deutschen immer in be-
Em werteres Telegramm an ven fonberer ßiebe unb Verehrung zugetan. Ich bitte,
Führer im Namen des württembergischen Volkes und in
tautet- D-rR-ichsr-gi-rung sprech- ich zum meinem Namen die ausrichtige Anteilnahme ent-
Beileid aus. Das Gottvertrauen und tue echt Baden.
evangelisch- Frömmigkeit desEntWafenen wird Sar|5rub 2 ä Der badische Mini, m allen deutschen e iR = i» ? ft e r p r ä f i b e n t hat der Familie des Reichsprä-
bleiben. Gott der Herr s 9 d^sen sidenten von Hindenburg namens der badischen Re-
re gl erung und ihre arbeit in o e, ' und des badischen Volkes telegraphisch fern
schweren Tagen der Trauer. Reichsbischof." herzliches Beileid ausgesprochen. . .
Der a) im i | (fben|0 der Reichs st atthalter m einem die Familie des Herrn Reichsprätief empfundenen Beileid Ausdruck
Berlin, 2. Aug. (DNB.) Unter stärkster An- _ ,, . . teilnahme der Bevölkerung ging Donnerstagabend
sie waren sich ans Herz gewachsen, der greise im Lustgarten die große militärische G e -
Reichspräsidenl und sein Kanzler, der General- denkfeier der Truppen des Stand-
feldmarschall und der Gefreite des Weltkrieges. ortes Berlin zur Erinnerung an den sich zum Der Reichspräsident und der Kanzler des Drit- 20. Male jährenden Tag des Kriegsausbruches vor len Reiches, sie waren gute Kameraden gewor- sich- Die Veranstaltung gestaltete sich gleichzeitig den, seitdem das deutsche Schicksal sie zusam- W einer erhebenden Trauerkundge bung für
' _____/ /..„s den zur großen Armee abberufenen General-
mensuhrle. Sie waren be.de Soldaten und in ,.td mansch all des W-ltkri-g-s und Reichsprä-
dieser ihrer soldatischen Haltung lag das Fun- sidenten. Unmittelbar vor der Schloßrampe nah-
damenl ihrer inneren Verbundenheit. Es hatte men bie Abordnungen des Kyffhäuserbundes, der
sich ein echtes und fruchtbares Vertrauensver- ehemaligen Schutztruppen, des Reichstreubundes,
hällnis herausgebildet, wie es wohl feit Wil- I SA., HI., Arbeitsdienst, SS., Landespolizei, Schutzhelms I. und Bismarcks Zeiten zwischen Reichs- Polizei, Feldjäger und Deutscher Luftfahrtoerband
oberhaupt unh Kanzler nicht mehr bestanden mit Fahnen Aufstelluna. Den linken Flügel nah-
’ v 3 h < men vier Kompanien Der Berliner Garnison em.
9 ' Unter den Ehrengästen bemerkte man den Chef
Ich weiß, daß vielleicht niemand in Deutschland der Heeresleitung General von Fritsch, Vermehr um Hindenburg persönlich trauert, treter der Reichs- und Staatsregierung, höhere Po- als Hitler. Er sieht und verehrt in ihm einen SA.- und SS.-Führer.
Gbura” 6&ben ‘ b«5 Unf ®en^r Um 20 Uhr marschiert- bi- Ehr-nkampani- der ickwb ttt «tn'enmbd bes Än fiÄ mit 24 Fahn-n d-r alt-n Arm-- an.
tote Mnd-nbura war Mitkämpfer auf Nach bem Nieberländischen Dankgebe, sprachen d°r ?r°ub-n-ruh mvv len W eazumR- ich! evangelische und d-r katholische W-hrkr-ispsarr-r. Er war der l-b-ndiae ^-uge für ®bte Größe unb Sie gebuchten zunächst des Heimgegangenen Gene- h»n ßUnni @(ii(errei*e5 2113 Rührer der deut- ralfeldmarschalls und erinnerten dann an den gra. fcken A-er- im a wal asten Ringen aller Zeiten, sten Aufbruch des Volkes am 2. August 1914.. Sie '^rd, er ,um s->-7os des Volke s Er erlebte «-dachten de- Opf-rtod-s d-r zwei Millionen deut- ^tiefften ^turz der Nation und versagte sich W" Menschen, die ihre Liebe zum Vaterland- ge- auch dem Vaterland- nicht in den Zeiten Mmad). ^m£i * $
ÄS Z bie i6Ä e°nnb e"^ Wer^eM
N ' o n zu erleben unb t°"g mihugestaltem ^^7„°-fewm^r,chall^ Äbe ftÄ S Am Ende seines Lebens stehl der Beginn einer ten Männern unseres Volkes zugerechnet werden,
neuen Zukunft Deutschlands. Die Gewißheit jenem 2. A u gu st 19 1 4 fei zum erstenmal die neuerstehender Größe des Reiches nimmt er innere deutsche Volksgemeinschaft geboren worden, mit ins Grab. Der Kreislauf eines wunder- ^Damals fei der Nationalsozialismus baren Lebens Hal sich sinnvoll geschlossen.
Hindenburg ist die Brücke über die zwei Jahrhunderte deutschen Schicksals. Er ist das Bindeglied zweier Epochen deutscher Nation, er hat das große Erbe unserer 23er» Bn^id)9ebor9en unb I)inüber9etra9en in ba5| Trauersitzung monumentaler Größe. Niemals *hat°°er des bayerischen Ministerrais. das verleugnet, worin er nad) Herkunft und Tra- München, 2. August. (DNB.) Aus Anlaß des dition wurzelte, wenn er das ^eue beiahte Todes des Reichspräsidenten trat heute vormittag
hat aber auch der Kanzler des ^^onalsozlallstlschen bayerische M i n i st e r r a t zu einer Reiches etwas von seinem Reichspräsidenten gefor- Trauersitzung zusammen, an der auch Staats» bert, dem dieser vor seinem gewissen nicht ha te |efretär Hofmann, der Stellvertreter des zur zustimmen können. Niema s hat Hindenburg^ seinem $ u München abwesenden Reichsstatthalters, Kanzler etwas verweigert, was im Interesse ber gi(nabm }
deutschen Nation von ihm erbeten muröe~ Ministerpräsident Siebert gab dem Gefühl
Wenn die letzten Worte des sterbenden Reichs- 11 i e f ft-e r Trauer der bayerischen Staatsregierung und des ganzen bayerischen Volkes Ausdruck. Er würdigte die Größe Hindenburgs, seine Bedeutung für das deutsche Volk und erinnerte daran, daß durch Gesetz vom 20. April 1933 der Reichs- , , .... Präsident Ehrenbürger von Bayern, in
Dieser Dank, der dem großen Toten nicht I tjeffen Bergen er so oft Erholung gesucht habe, ge-
mehr mit Worten abgestattet werden rann, rotrD roorben sej. Sein Leben und seine Pflichtauffassung
der ganzen Nation zu einer 9 e 1 * l..9,e. I feien Vorbild für jeden Deutschen. Mit
Verpflichtung zur Tat, zum unermüdlich aßen deutschen Gauen vereine sich auch Bayern
tätigen Dienst für Deutschland. |tn dem Gefühl der Trauer und Dankbarkeit, aber
auch im Sinne des großen Toten in dem Bekenntnis der Treue zu Führer, Volk und Da-


