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mer eine Wiederholung bzw. Fortsetzung dieses Schulungslagers im Laufe dieses Semesters ein­stimmig wünschten. Die Verpflegung, die der Burg­wirt N i e b e r g a l l lieferte, stellte alle Teilnehmer restlos zufrieden.

Wir hoffen, daß dieses Lager auch seine Werbe­kraft für Stadt und Universität Gießen in allen deutschen Gauen nicht verfehlen wird.

Arbeitsgemeinschaft für das Mein- Main-Gebiet.

Das Thema der ganzen Tagung war in die bei­den Teile Ziel und Weg aufgegliedert. Als Ziel der studentischen Kameradschaftserziehung wurde herausgearbeitet, daß der Student im Arbeitsdienst, SA. und Hochschule voll zum Einsatz gebracht wer­den muß, um so von sich aus die Einheit mit allen andern Ständen des deutschen Volkes herzustellen. Die Grundlage des neuen Arbeitens ist die Kame­radschaft, in der die Einheit innerhalb des studen­tischen Standes geschaffen und gewährleistet ist. Der Weg zu diesem Ziel ist vorgezeichnet durch die Möglichkeiten und Notwendigkeiten des studenti­schen Einsatzes. Soll der Arbeitsdienst den politi­schen Soldaten schaffen, soll die SA. zu opferberei­ter Hingabe an das Volk erziehen, so muß im Kameradschaftsdienst der Studentenschaft der Stu­dent in dem ihm gemäßen Rahmen der Hochschule seine Kräfte schulen und zur Entfaltung bringen.

Die Tagung war für das Rhein-INaingeblet auch insofern von großer Bedeutung, als in ihrem Verlauf die Studentenschaften der hoch- und Fachschulen des Gebiets sich zu einer Ar­beitsgemeinschaft zusammenschlossen.

Die Ndtwendigkeit einer organischen Arbeit in einem gleichen Kultur- und Wirtschaftsgebiet führte zu -diesem Zusammenschluß, der im Rahmen der Deut­schen Studentenschaft ein fruchtbares Zusammen­wirken mit allen Kräften unseres Heimatgebietes gewährleistet. Der Leiter der Abteilung für Hoch­schulen und studentische Fragen in der Gauleitung Hessen - Nassau, cand. ing. Friedrich Walcher, übernahm die Führung der Arbeitsgemeinschaft. Im Auftrage der Reichsführung der Deutschen Studen­tenschaft begrüßte Dr. Brand (Berlin) die Tagung und sprach den rhein-mainischen Studentenschaften die Anerkennung aus für die bahnbrechende Ar­beit, die sie geleistet hätten.

Oberheffen.

Lanvtreis Gietzen.

* Klein-Linden, 2. Mai. Heute gegen 18 Uhr rannte der in Klein-Rechtenbach wohnende Friedrich Reh Horn hier an der Straßengabelung Frankfurter Straße/Wetzlarer Straße mit seinem Motorrad gegen ein aus der Wetzlarer Straße kommendes L a st a u t o. Der bedauernswerte Mann, ein Familienvater von mehreren Kindern, trug bei dem heftigen Zusammenstoß neben leichteren Ver­letzungen am Oberkörper einen Unterschenkel­bruch davon, der seine Ueberführung in die Chirur­gische Klinik nach Gießen erforderlich machte.

* Lumda, 2. Mai. Der 34 Jahre alte Arbeiter Hermann Henkelmann von hier stürzte so un­glücklich, daß er einen Bruch des linken Un­terschenkels davontrug und nach Gießen in die Klinik gebracht werden mußte.

Deutsche Fußball-Meisterschaft.

Terminänderungen in der Gruppe Nordwest.

Der Deutsche Fußballbund hat in der Gruppe Nordwest eine abermalige Aenderung der Termine voraenommen, und zwar wurden die Spiele des 6. Mai auf den 13. Mai und umgekehrt verlegt. Der neue Spielplan bringt demzufolge die evtl, ent­scheidende Begegnung zwischen Benrath und Schalke 0 4 erst am 13. Mai in Duisburg und hat im einzelnen folgendes Aussehen:

6. Mai: Schalke 04 gegen Werder Bremen in Gelsenkirchen; VfL. Benrath SV. Eimsbüttel in Essen.

13. Mai: VfL. Benrath gegen Schalke 04 in Duisburg; Werder Bremen gegen SV. Eimsbüttel in Bremen.

Epielvereinigung 1900 Gießen

1900 II Hungen I 8:3 (3:1).

Nach dem Unentschieden (3:3) im Vorspiel in Hungen mußten diesmal die Gäste eine empfind­liche 8:3-Niederlage einstecken. Die Hiesigen stellten die bessere Einheit. Mittelstürmer Hofmann er­zielte bis zum Seitenwechsel drei schöne Tore, denen die Gäste beim Stande von 2:0 den ersten Gegen­treffer entgegensetzten. Mit 3:1 für 1900 ging es in die Pause. Nach Wiederbeginn hatten die Gast­geber den heftigen Wind als Bundesgenossen und wurden jetzt weit überlegen, nachdem die Begeg­nung bis dahin ziemlich ausgeglichen war. Hof­mann, Arnold II., Best (2) und K. Schneider er­zielten die fünf weiteren Tore für die Blauweißen, während die Hungener gegen Spielschluß, infolge großen Leichtsinns in der Gießener Abwehr, zu zwei weiteren Erfolgen kamen. Blum (1900) setzte einen Elimeter daneben.

LaubachI. Flensungen!. 2:2 (1:2).

Auf dem Laubacher Platz trafen sich beide Mann­schaften am Sonntag zu einem Gesellschaftsspiel. Zunächst gelang es den Einheimischen, durch ihren Mittelstürmer in der dritten Minute in Führung zu gehen. Die Gästemannschaft holte bald darauf auf und konnte durch einen zweiten Treffer in Vor­teil kommen. In der zweiten Halbzeit kamen die Laubacher, nachdem ein Elfmeter verschossen wor­den war, zum Ausgleich. Für den Schluß des Spie­les wurden die Gäste sehr gefährlich. Es gelang jedoch der ersatzgeschwächten Platzmannschaft, d»s Unentschieden zu halten.

Fuhdallabteilung des Tv. Kinzenbach.

Sportverein 1929 Bieber Fußball- abt. des Tv. Kinzenbach 2:5 (1:2).

Zu einem Gesellschaftsspiel weilte am Sonntag die erste Mannschaft bei dem SpV. 1929 Bieber. Die Platzmannschaft hatte Ersatz in ihren Reihen, leistete aber trotzdem bis zur Pause hartnäckigen Widerstand. Kinzenbach war seinem Gegner vor allem technisch überlegen und führte das Spiel, bis auf einige Phasen, stets leicht überlegen durch. Die Läuferreihe leistete gute Abwehr- und Aufbauarbeit. Der Spielverlauf war in der ersten Hälfte wechsel­voll und zeigte zunächst die Platzmannschaft im An­griff. Diese schoß auch den ersten Treffer. Es dauerte geraume Zeit, bis es Kinzenbach trotz starken Drän­gens gelang, aus einer fast unmöglichen Situation heraus den Ausgleich herzustellen. Durch ein wei­teres Tor übernahm Kinzenbach bis zum Wechsel die Führung. Nach der Pause verlor Bieber durch Verletzung einen Spieler und fiel stark ab. Kinzen­bach lag nunmehr fast ununterbrochen im Angriff und erzielte bis zum Schluß noch drei Tore, denen Bieber nur noch einen Erfolg entgegensetzen konnte.

Handball der Ep.-Vg. 1900.

Tv. Kirch-Göns I 1900 I 7:10.

Vergangenen Sonntag weilten die 1900er zu einem Gesellschaftsspiel in Kirch-Göns. Die Gieße­ner traten nicht in stärkster Aufstellung an und hat­ten gegenüber der guten Turnermannschaft einen schweren Stand. Es war erst wenige Minuten ge­spielt worden, und schon lagen die Spielvereini­gungsleute mit 3:0 Toren im Hintertreffen. Der Gleichstand konnte zwar bald wieder hergestellt werden, es war jedoch den Einheimischen möglich, sich bei Seitenwechsel eine 5:4-Führung zu sichern. In der zweiten Halbzeit legten sich die 1900er ins Zeug und führten trotz Gegenwindes ein überlegenes Spiel vor. Zahlenmäßig kam es durch das Schluß­resultat von 10:7 für 1900 zum Ausdruck. Von den Toren brachten Krüger acht und Schüler zwei auf ihr Konto.

Tv. Holzheim I 1900 II 4:4.

Das erste Aufstiegsspiel von 1900s zweiter Gar­nitur stieg beim Tabellenführer Holzheim. Es ent­wickelte sich ein hartnäckiger Kampf, der die Turner in der ersten Halbzeit im Vorteil (3:1), späterhin jedoch die Spielvereinigsleute aufkommen sah. Das Spiel stand auf nicht allzuhoher Stufe, besonders von den 1900ern hat man schon bessere Leistungen gesehen; allerdings hatte man nicht die etatmäßige Mannschaft zur Stelle.

Handball im Gau XII der DT.

Aufstiegspiele zur Bezirksklasse.

Tv. Garbenteich Tv. Lützellinden 7:4 (5:2).

Das Spiel war ein harter Kampf, der während der Dauer des ganzen Treffens mit größter Erbitte­rung und Einsetzung aller Kraft durchgefochten wurde. Die Platzmannschaft, mit ihrem eigenen Ge­lände sehr vertraut, nutzte diesen Vorteil geschickt aus und war während des Spieles immer leicht tonangebend. Der Sturm war diesmal weit besser in Form als in den letzten verlorengegangenen Spielen, und er wurde durch die eifrig und auf­opfernd spielende Läuferreihe recht gut unterstützt. Die Gäste gaben gleichfalls einen überaus hart­näckigen Gegner ab, der sich erst mit dem Schluß­pfiff geschlagen bekannte.

Turngemeinde Friedberg 2. Komp. 3K15 3:19 (1:9).

Am Sonntagnachmittag trafen sich die Mann­schaften zu einem Freundschaftsspiel, das die Sol­daten hoch überlegen sah. Die Kompanie siegte nach Belieben durch 19 Tore, von allen fünf Stürmern geschossen, gegen drei der Friedberger. Schon nach einer halben Minute wurde der Torreigen durch den Mittelstürmer eröffnet, und in regelmäßigen Ab­ständen wurden dann bis zum Schluß von der Kom­panie 23 Tore geschossen, von denen der Schieds­richter 4 nicht gab.

Wer die Friedberger schon früher spielen sah, mußte erstaunt sein über die schwache Leistung, die sich bei diesem Spiel boten. Der Tormann fiel ganz aus dem Rahmen. Bei den Soldaten konnte jeder Mannschaftsteil gefallen, hauptsächlich aber der Sturm, der fast bei jedem Wurf ein Tor erzielte.

Der Schiedsrichter war mit wenigen Ausnahmen zufriedenstellend.

Vorrunde der Kreismeisterschast im Faustball in Wetzlar.

Am Sonntag trafen sich die drei Mannschaften der Meisterklasse Gießen, Herborn und Holzheim. Unter starkem Wind, dem Feind jedes schönen Faustballspieles, litt die Veranstaltung sehr. Ebenso machte sich teilweise bemerkbar, daß noch wenig geübt worden war. Gießen zeigte sich seinen Gegnern überlegen und gewann mit 39:28 gegen Herborn, mit 57:28 gegen Holzheim, Herborn ge­gen Holzheim 40:25. Den endgültigen Sieger ent­scheidet nun die Rückrunde in Gießen.

Große Sportveranstaltung derReichsbahn-Turn-undSportvereine in Frankfurt.

Am Sonntag, 6. Mai, wird vom Reichsbahn- Turn- und Sportverein Frankfurt a. M. eine groß­zügige sportliche Veranstaltung aufgezogen. Im Mittelpunkt wird ein Fußball-Wettkampf seiner Fußballabteilung gegen den Deutschen Mei­sterFortuna" Düsseldorf stehen. Ferner ist eine Reihe von leichtathletischen Wettbewer- b e n vorgesehen. Besonders seien davon der 25- Kilometer - Gepäckmarsch und das 20 - Kilometer- Wettgehen erwähnt. Das Programm bringt ferner ein Handballspiel zwischen der Mannschaft der Reichsbahn Frankfurt und des VfR. Schwan­heim. Die Reichsbahn-Turn- und Sportvereine von Frankfurt und München werden sich ein Hockey- spiel liefern. Aus allen Richtungen des Reichs- bahndirektions - Bezirkes Frankfurt a. M. werden Tausende von Reichsbahn-Sportlern erwartet. Man rechnet mit einer Beteiligung von etwa 20 000 Men­schen. Es ist vorgesehen, daß auch von Gießen aus ein Sonderzug nach Frankfurt fahren wird, der allerdings in der Hauptsache für die Mit­glieder und Angehörige des VfB./Reichsbahn ge­dacht ist.

Die Suche nach dem unbekannten Gewichtheber!

Nach dem Fußball-Lokaltreffen VfB.-Reichsbahn gegen 1900 zog der 1. K r a f t - u n d S p o r t k l u b nSu rJ6 ^eronstaltung auf- Dem Kampfgericht stellten sich acht Mann zum Gewichtheben. Leider hatten sich nur zwei unbekannte Sportler gemeldet,, die beide beachtliche Leistungen zeigten. Die Leistun­gen der Vereinsmitglieder Funk Bello ff und Emmerich konnten nicht gewertet werden da diese Sportkameraden schon in Wettkämpfen im Ge­wichtheben erfolgreich waren. Im olympischen Fünf- kampf, bestehend aus einarmig Reißen, einarmig Stoßen, beidarmig Drucken, beidarmig Reißen und beidarmig Stoßen, erzielten die Wettkämpfer fol­gende Leistungen: Fl 1

Bantamgewicht, 112 Pfund. Stainer: einarmig Rechen 70, einarmig Stoßen 85, zweiarmig Drücken 90, zweiarmig Stoßen 120, insgesamt 275

120 Pfund. Funk: einarmig Reißen 90, Gotz 80; einarmig Stoßen Funk 110, Götz 95;

zweiarmig Drucken Funk 110, Götz 100; zweiarmig Reißen Funk 110, Götz 100; zweiarmig Stoßen Funk 160, Götz 130; insgesamt Funk 580, Götz 525.

Leichtgewicht, 135 Pfund. Klotz: einarmig Reißen 90, einarmig Stoßen 110, zweiarmig Drücken 110, zweiarmig Reißen 120, zweiarmig Stoßen 170, ins­gesamt 600.

Mittelgewicht, 150 Pfund. Schneider (Sportverein Ettingshausen): einarmig Reißen 100, einarmig Stoßen 95, zweiarmig Drücken 110, zweiarmig Reißen 115, zweiarmig Stoßen 150, insgesamt 570.

Halbschwergewicht, 165 Pfund. Unteroffizier Weiß (L/15): einarmig Reißen 100, Belloff (a. K.) 120; einarmig Stoßen Weiß 100, Belloff 125; zweiarmig Drücken Weiß 120, Belloff 125; zweiarmig Reißen Weiß 115, Belloff 140; zweiarmig Stoßen Weiß 160, Belloff 180; insgesamt Weiß 595, Belloff 690.

Schwergewicht, über 165 Pfund. Emmerich: ein­armig Reißen 120, einarmig Stoßen 115, zweiarmig Drücken 135, zweiarmig Reißen 140, zweiarmig Stoßen 200; insgesamt 710.

Deutscher Reitersieg in Rom.

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Oberleutnant Brandt erhält den Siegespokal des Esquilino-Preifes aus der Hand des Unter­staatssekretärs im italienischen Kriegsministerium, General Baistr o c chi. Dieser Sieg war der erste Erfolg, den die deutsche Offiziersabordnung in dem internationalen Turnier in Rom erringen konnte.

Die Führerschaft des Turngaues Rordheffen der DT. in Hanau.

In der alten Turn erst ad t am Main, die feit dem durch Jahns Teilnahme bekannten ersten Deutschen Turntag in der Wallonischen Kirche 1848 allzeit ein Vorort deutschen Turnens gewesen ist, versammelte sich am Samstag und Sonntag die Führer­schaft des Turngaues XII (Norüheffen) zu wichtiger Beratung. Außer dem Gauführerstab und Gauführerring waren auch die Turnkreisführer und Turnkreisgeldwarte der 12 Turnkreife des Gaues bei den Verhandlungen vertreten.

Der allgemeine Bericht des DT.-Gauführers Barner und der von Gaugeldwart Herzog (Kas­sel) eingehend erläuterte Voranschlag gaben reichlich Gelegenheit zur Behandlung und Klärung wichtiger Verbands- und Verwaltungsfragen. U. a. wurde klar das Ziel des vom Reichssportführer und Führer der DT. von Tschammer und Osten geschaf­fenen Reichsbunds für Leibesübungen aufgezeigt, der der Zersplitterung ein Ende machen und den einheitlichen Verband für Leibesübungen im Sinne Jahns bringen wird.

lieber die bisherige turnerische Tätigkeit im Gau erstattete Gauoberturnwart R. Paul (Gießen) Be­richt, der seine Freude darüber bekundete, daß nach dem Neuaufbau von Turnen und Sport im neuen ©au der Norden und Süden zu einer schaffensfreu- bigen Arbeitsgemeinschaft zusammengewachsen seien und in reger Lehrgangstätigkeit im Gau und in den Turnkreisen der turnerische Aufbau starke Antriebe erhalten habe.

In wichtige Aufgabengebiete der Turnerschast und des kommenden Reichsbundes führten die Vorträge der DT.-Gaufrauenführerin Friedel Kasten (Stromberg) überDas Frauenwerk und die Auf­gaben der DT." und des Gaudietwartes Vesper (Homberg) über die Dietwartscwbeit in der DT. und im Reichsbund. Der Dietwart empfahl enge Zusammenarbeit mit dem Reichsbund Volkstum und Heimat, wie auch mit dem Feierabendwerk "Kraft durch Freude". Das Ziel fei, daß jeder Tur- ner Dietwart fein und an der Erziehung zu deut- chem Volksbewußtsein mitarbeiten müsse.

lieber die einzelnen turnerischen Fachgebiete be­richteten: Der Fechtwart der DT. Stassen- Hanau, DT.-Gauspielwart Denn- Kassel, Gaumän-

nerturnroart Dahms-Bad Wildungen, Gau« schwimmwart Sauer- Gießen und Gauobertum« wart Paul. Bei der Durchführung der Reichs- fchwimmwoche und der Deutschen Kampfspiele wird sich der Gau mit allen seinen Kräften einfetzen, ebenso bei der Saarlandtreuestaffel, die mit einer großen Saarlandkundgebung auf dem Ehrenbreit- ftein abschließen wird. Der Gestaltung der diesjäh­rigen Kreisturnfeste und der beiden großen Bezirks- turnfefte in Friedberg (Bezirk Gießen) und Bebra (Bezirk Kassel) soll besondere Aufmerksamkeit zu- gewandt werden. Gauoberturnwart Paul und Gaudietwart Vesper gaben nach der technischen und der Volkstumsseite wertvolle Anregungen, DT.- Gaupressewart O ß w a l d - Bad-Nauheim und Gau- blattschristwart Siebert- Hersfeld zeigten die Wege für die Werbung, die für diese Veranstaltun­gen allenthalben einzusetzen hat.

Im weiteren Tagungsverlauf wurden u. a. Fra­gen noch behandelt: Die in dem jetzt erschienenen Jahrbuch des Gaues XII Nordhessen" veröffent­lichte Beftandserhebung vom 1. Januar d. Js., die in den meisten Kreisen einen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen hat; die Lehrgangsarbeit in der DT. und im Gau; die überall anzustrebende einträch­tige Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden; die Teilnahme an den Trainingsgemeinschaften; der Umsatz des Sportgroschens; die' Turner-Welt­meisterschaften in Budapest. Zu all den vielen Ge­genwartsfragen, die das Turn- und Sportleben be­herrschen, konnten die Turnkreisführer wertvolle Anregungen mitnehmen für die am nächsten Sonn­tag in allen Turnkreisen stattfindenden Tagungen der Vereinsführer und Vereinspresse- und Werbe­warte.

DT.-Gauführer Samer konnte mit herzlichem Dank an alle Mitarbeiter und mit dem Gelöbnis der Treue und stetigen Einsatzbereitschaft für das deutsche Volk und seine Führer die Arbeitstagung beschließen, von der bestimmt neue, starke Antriebe für das turnerische Schaffen in den Kreisen und Vereinen ausgehen werden. Der Turntag erwiderte begeistert das Sieg-Heil auf den Führer, auf den Reichssportführer und die Deutsche Turnerschaft, auf Volk und Vaterland.

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Denkt an die Nation! Werdet Mitglieder der NSA!