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Kurszettel -er Berliner un- frankfurter Börse

Srantiur u. 2)|

Berlin

Fransfun a. Dl.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

börse

31.3uli

Datum | 31.7. I

1.8.

Amtliche Dotierung | Lrie

1.8.

31.7.

1-8.

31.7.

92,65

92,9

24,65

26

25

89

94,5

63,5

64,5

105,5 103,25

125,5

124

Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten.

26

74,5

180

Die hinter den

an.

92,75

89,5

93,3

90,75

89,5

92

93

101,4

92

93

101,3

72

47

241

88,5

40

14

117

17,20; Treber 17 bis 17,10; Heu 11; Weizen- Roggenstroh (drahtgepreßt oder gebündelt)

91,5

89,25

89

96

94

89

89

89,25

90

92

93

101,4

92,4

90

92,75

92,5

89,4

92,75

91,5

89

88,75

95,5

93,75

88,5

75,25

114

59,75

103,5

169,5

128

73,25

66

23,25

140,5

96,4

110,75

67

106,5

100

88

141,5

117

144,5

206,5

77

38

81

Schluß- furd

72,25

89,5

47,5

242

88,75

40,75

14

114

117

160,25

0,645 58,85 0,184

3,047 56,46

81,74

12,645 5,584 16,50

169,73 21,58 0,751

5,664 63,56

48,95 11,48

65,21

81,68 34,32 10,44

2,512

0,638 58,88

0,184 3,047

56,44 81,74 12,64

5,584

16,50

169,73 21,58 0,750

5,664 63,54 48,95 11,48

65,18 81,68

34,32 10,44

2,512

23,5

138,5

95,5

110

68 105,5 99,5 87,5

142

119,25

23,5 138,75

95

110,75

65,75 106

87,5 140

118,5

75 111

59,5

103,5

29,25

62,25

90,5

55,75

60

64

148

23,5 139,25 95,25

111,25

65,5

106,5

96

87,5

140,5 117,75

75,25

111,5

60

103,75

73,75

167

127,5

74,25

66,25

7

V

0

0

0

60,9

65,25

45,25

54

44,25

57,5

20,75

219

170,5

127

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57.75

66

45

56,5

122,25

45,4

58,9

73,5

21

220

174,5

128,5

0,642 59,00

0,186

3,053 56,56

81,90

12,67

5,596

16,54

170,07 21,62 0,752

5,676 63,66 49,05

11,50

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81,84 34,38

10,46

2,518

29 63,75 90,75 56,25

61,25

65

148

72,75

47 242,5

88 40,25

14 112,75 113 157,5

127,25

74

66

145,13

77

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24,75

11

v m^rkt

Gchlußk. Dhnog- börse

und

2,80

146,75

77

38,5

81

Mk., Mk., allen

Buenos Aires Brüssel.....

Rio de Jan. . Sofia ......

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

HelsingforS.. Paris ......

Holland ...

Italien Japan ......

Jugoslawien Oslo ; Wien Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanten....

Prag.......

Budapest ... Neu York ...

26,25 23

29,65

62,9 90,75 55,75

60,5

64,5

148

89

89

89,25

89,9

92

93

101,3

57,5

65

45,4

57,5

44,5

58,25

21

222

130

Das Gesamtgeschäft der IG. Farbenindustrie AG. hat sich nach einer Derwaltungsmitteilung auch in den Monaten April, Mai und Juni im allgemeinen günstig entwickelt. Die Gesellschaft hat alles daran gesetzt, ihren Auslandsabsatz trotz aller Schwierig­keiten zu halten. Auf dem Binnenmarkt konnten auf verschiedenen Gebieten weitere Fortschritte er­zielt werden.

Gegenüber dem 1. Viertel 1934 sind wiederum 4000 Neueinstellungen oorgenommen wor­den. Das F a r b st o f f g e s ch ä f t ist unverändert. Der Chemikalienabsatz ist gestiegen im we­sentlichen durch erhöhte Verkäufe auf dem deutschen Markt. Der Jnlandsabsatz von D ü n g e st i ck st o f- f e n wurde gehalten. Im Ausland ließ das Geschäft stärker nach. Die Benzingewinnung steigt

1,2

7,15

7

7

9

8

Frankfurt a. M., 2. Aug. Vorbericht. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 106 Rinder (28 Ochsen, 11 Bullen, 27 Kühe, 40 Fär­sen), 995 Kälber, 98 Schafe (53 Hammel), 632

Schweine. Es kosteten: Kälber 22 bis 45 Hammel 30 bis 34 Mk., Schafe 22 bis 32 Schweine 45 bis 52 Mk. Marktverlauf bei Viehgattungen mittelmäßig.

Allgäuer Butter- und Käsebörse.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 1. Aug. Am Getreidegroß- markt blieb das Geschäft bei stetiger Gesamttendenz eng. begrenzt. Die Nachfrage für Neu-Getreide läßt noch stark au wünschen übrig, lediglich wo dringen­der Bedarf hervortritt, werden Abschlüsse zu den gültigen Festpreisen getätigt. Neuer Weizen wurde in sehr guter Beschaffenheit angeboten und wurde

112,75

60,25

65

45,5

54,4

120,75

44,5

58,13

73

217

172

127,5

146

207

77,5

37,5

81

63,5

Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, * 100 Schwing Rumänische Noten......

Amtsgericht Gießen.

Ein Mann aus Vetzberg verursachte durch schuld­haftes Versagen seiner Bremsen einen Unfall in Wieseck. In einem Strafbefehl wurden ihm 40 Mark Geldstrafe aufgebürdet. Den gegen diesen Strafbefehl eingelegten Einspruch nahm er vor Eintritt in die Hauptoerhandlung zurück.

28 64,25 91,25 56,25 | 61,75 !

65 i

149 |

Absatzregelung für Saatgut.

Wie der Zeitunasdienst des Reichsnährstandes erfährt, wird in diesen Tagen eine Anordnung des Reichsnährstandes über den Ab­satz von Saatgut in der Herbstsaatperiode 1934 herausgegeben werden. Danach gelten für Hochzuchtsaatgut, anerkannte erste Absaaten und Handelssaatgut bei Winterroggen, Winterweizen und Wintergerste die aus der Anlage für die Herbstsaatperiode 1934 festgelegten Preiszuschläge für die einzelnen Festpreisgebiete. Ablieferung von Hochzuchtsaatgut usw. werden grundsätzlich auf die Pslichtumlage des einzelnen Betriebes angerechnet. Die Erzeugung von Handelssaatgut dgrf nur von Erzeugern, Händlern und Genossenschaften erfol­gen, die auch bisher Handelssaatgut herstellten. Das Handelssaatgut im Sinne dieser Ausführungsbe- stimmungen muß eine Reinheit von min­destens 5 v. H., eine Keimfähigkeit bei Roggen und Weizen von mindestens 9 0 v. H., bei Gerste von mindestens 8 5 v. H. haben. Die Anordnung wird mit dem 1. August 1934 in Kraft treten. Vorherige Abschlüsse behalten ihre Gültigkeit.

Deutsch-polnisches Roggenabkommeri auf ein Zahr verlängert.

Im Reichsministerium für Ernährung und Land­wirtschaft wurde am 1. August die Verlängerung des Abkommens über die gemeinsame Regelung der deutsch-polnischen Roggen- und Roggenmehlausfuhr unterzeichnet. Das Abkommen wurde gleichzeitig auf Grund der guten Erfahrungen mit der bisherigen Regelung für Roggen und Roggenmehl auf Weizen und Weizenmehl ausgedehnt. Die Verlänge­rung gilt für ein Jahr. Auf deutscher Seite hat das Abkommen Dr. Moritz, Ministerialdirektor im Reichsministerium für Ernährung und Landwirt­schaft, und auf polnischer Seite der polnische Ge­sandte in Berlin, L i P s k i, unterzeichnet.

t®. Farden-Jndustri« rfjeibeanftali........

Goldschmidt

Rütgerswerke

Melallgesellschaft

Frankfurter Börse.

rMllagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 1. Aug. Die Besorgnis über das Befinden des Herrn Reichspräsidenten lastet weiterhin auf der Börse. Die Unternehmungs­lust ist gleich Null, während von der Kundschaft erneut kleine Verkäufe getätigt wurden, die bei der herrschenden Zurückhaltung naturgemäß weitere Kursverluste im Gefolge hatten. Die Limiterteilung zum heutigen Monatsanfang waren sehr spärlich und betraf meist Verkäufe, wogegen Kauflimite bisher auch nur in kleinem Umfange verlängert wurden. Die Kursgestaltung war überwiegend wei­ter schwächer, teilweise zeigte sich jedoch bei einigen Werten etwas Widerstandskraft, andere hingegen hatten nochmals stärkere Einbußen zu verzeichnen.

So eröffneten wieder recht schwach: Conti Gummi VrruVP' Siemens (-2% v. H.), Aschaffenburger Zellstoff (3% v. H.), Mannesmann (1^ v. H) Farbenindustrie, die etwas größere Umsätze auf- wiesen, verloren unter Schwankungen 2 v. H. Am Schiffahrtsaktienmarkt Nordd. Lloyd1% d S)

In kleinen Mengen ebenso wie alter Weizen zu dem bis zum 16. August gültigen alten Festpreis von 207 Mark gehandelt. Roggen hatte ^um Festpreis nur kleines Geschäft, während Futtergerste kaum angeboten wird und nominelle Notiz hat. Heute kam erstmals neuer Hafer zu den für dieses Ernte­wirtschaftsjahr festgesetzten Preisen zur Notiz; der Preisunterschied zum alten Hafer beträgt 23 Mark per Tonne. Am Mehlmarkt hat sich bisher noch kein bedeutendes Neugeschäst gezeigt, die Umsätze beschränken sich hauptsächlich auf die Abwicklung der alten Kontrakte. Am Futtermittelmarkt bleiben ölhaltige Artikel zu den bisherigen Preisen bei knappem Angebot gefragt, wogegen Mühlenabfälle weiter leicht abbröckelten. Rauhfuttermittel lagen unverändert.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen (alt und neu) 207; Roggen R 9 157, R 13 161, R 15 165; Futter- gerfte G IX 159, G XI 162, G XII 164; Hafer (neu) H XIII 157, H XIV 159; Weizenmebl W X 28,90 plus 0,50, W XII 28,60 plus 0,50; Roggen­mehl R IX 23 plus 0,50, R XIII 23,35 plus 0,50, R XV 23,75 plus 0,50; Weizenmehl IV B 17 bis 17,25; Weizennachmehl 16,50 bis 16,75; Weizen­futtermehl 12,75; Weizenkleie (fein) 11, (arob) 11,50; Roggenfuttermehl 13,25; Roggenkleie 12.25; Sojafchrot 15,80; Palmkuchen 15,70; Erdnußkuchen

0,649

58,97 0,186

3,053

56,58

81,90

12,675

5,596

16,54

170,07

21,62

0,753

5,676

63,68

49,05

11,50

65,35

81,84

34,38

10,46

2,518

Banknoten.

76 113,75

60

104,25

73,75

170

128,5 ! 74,13

66,751

enen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H , Lombardzinsfuß 5 v. H.

MFarben im zweiten Vierteljahr 1034

Günstige Entwicklung.-4000 Neueinstellungen.

Selbsterkenntnis mit Hindernissen

Wir sagten, daß nach den neuesten experimentel­len Befunden der Mensch weder seine Stimme er­kennt, noch die Richtigkeit oder Falschheit eines über ihn abgegebenen Charaktergutachtens wirklich zu beurteilen vermag. Nun gibt es aber einige ganz einfache, für jeden Menschen spezifische Er­scheinungen, die also nur für ihn in Betracht kom­men, etwa sein Gesicht, seine Hände, seine Schrift, seine Art, sich auszudrücken diese ganz persönlich gefärbten und beeinflußten Dinge werden doch wohl ohne weiteres bei derVorführung" erkannt wer­den können? Die Antwort ist überraschend genug: niemand erkennt seine eigene Hand, selten jemand seine Schrift, ja unter gewissen Voraussetzungen nicht einmal das Gesicht! Dieses Ergebnis haoen Versuche gezeitigt, über die kürzlich m derUm­schau" berichtet wurde. Das Gesicht und die Hände der Versuchsperson wurden photographiert, ohne daß sie es bemerkte. Nunmehr wurden jeder Ver­suchsperson eine Anzahl Gesichtsphotographien darunter die eigene vorgelegt, bei denen Wan­gen und Hinterkopf abgedeckt waren, also nur das Profil sichtbar blieb. Es zeigte sich, daß nur in Ausnahmefällen das Profil richtig erkannt wurde, es zeigte sich ferner, daß niemand seine eigenen Hände erkannte, wenn ihm deren Photographie zu­sammen mit denen anderer Personen vorgelegt wurde. Die Schriftproben wurden, um die Auf­gabe etwas zu erschweren, in Spiegelschrift vorge­legt, ohne daß sonst irgend eine Veränderung an den Buchstaben oorgenommen wurde. Die Versuchs­personen erkannten ihre eigene Schrift häufig überhaupt nicht, in anderen Fällen nur unter gro­ßen Schwierigkeiten.

Seltsamerweise ließ sich dagegen feststellen, daß der Mensch von allen Ausdrucksmöglichkeiten seines Wesens am besten und sichersten Den Gang er­kennt: wenn man die Versuchspersonen beim Gehen filmte und dann den Film so vorführte, daß der Kopf nicht zu sehen war, so erkannten sie sich am Gang sofort wieder trotzdem zahlreiche Personen auf dem Film zu sehen waren und alle die gleiche Kleidung trugen. Der Mensch scheint also in (einen Gang soviel von seiner eigensten Wesensart hinein­zulegen, daß er sich selbst auf Grund des. Ganges besser erkennt, als auf Grund seiner Handschrift oder seiner Stimme.

mit dem planmäßigen Fortschreiten des Ausbaues der Hydrieranlagen in Leuna. Die Absatzverhält­nisse in Pharmazeut! ka sind in Deutschland zufriedenstellend. Die verstärkten Anstrengungen im Export führten in einer Reihe von europäischen Ländern zu günstigen Ergebnissen. Das deutsche Ge­schäft in photographischen Erzeugnis, fe n zeigt eine leichte Steigerung, die in der Haupt­sache saisonbedingt ist. Im Ausland war der Umsatz wertmäßig nicht zu halten. Der Jnlandabsatz in Viskose- Azetat- und Kupferseide hat im 2. Viertel 1934 zugenommen. Auch im Aus­land gelang es, mengenmäßig eine Steigerung zu erzielen. Das Jnlandgeschäft der Vistrafaser hat sich im Vergleich zum 1. Viertel 1934 günstig entwickelt.

Der Rentenmarkt eröffnete ebenfalls schwächer außer Stahlverein-Bonds, die 0,50 v. H. gewannen. Altbesitzanleihe gaben etwa 0,25 v. H., späte Schuld­bücher 0,13 v. H. und Reichsmark-Obligationen 0,25 und 0,50 v. H. nach. Ferner lag bei Börsenbeginn wieder kleines Angebot für den Pfandbriefmarkt vor. Fremde Werte lagen ruhig.

Im Verlauf war das Geschäft an allen Markt­gebieten auf ein Minimum beschränkt. Soweit gegen den Anfang Erholungen eintraten, sie be­trugen ziemlich gleichmäßig von 0,25 bis 0,75 v. H., bei einzelnen Montanwerten bis 1 v. H., konnten sie sich ziemlich behaupten, nur Farbenindustrie gaben ihren Gewinn von 1 v. H. wieder ab. Einige Pa­piere kamen noch recht schwach zur Notiz, so Gold­schmidt (minus 3,25 v. H.), Deutsche Linoleum minus 2 v. H.) und Cement Heidelberg (minus 2,50 v. H.).

Am Rentenmarkt zeigten die variablen Kurse später bei anhaltend kleinem Umsatz kleine Ver­änderung. Am Pfandbriefmarkt erwies sich das An­gebot nicht so stark, so daß die Kurse infolge der Aufnahmebereitschaft der Hypothekenbanken ver­hältnismäßig gut behauptet blieben. Nur Kommu- nal-Obligationen gaben erneut bis zu 0,50 v. H. nach. Stadtanleihen waren angeboten und ohne Nach­frage, die Kurse bröckelten durchweg etwas ab. Staatsrenten lagen ruhig, ebenso Auslandwerte.

Der Geldmarkt war wieder leichter, Tagesgeld wurde um 0,50 v. H. auf 3,50 v. H. ermäßigt.

Abendbörje knapp behauptet.

Die Abendbörse hatte allgemein wieder nur kleine Umsätze, da die Zurückhaltung der Kulisse fort­bestand. Die im Mittagsverkehr eingetretene Teiler­holung blieb nicht voll behauptet, i>a die Kundschaft wieder einige Verkäufe vornahm, die bei der herr­schenden Unlust wieder Rückgänge von durchschnitt­lich 0,25 bis 0,75, teilweise auch bis zu 1 v. H. gegen den Berliner Schluß verursachten. Weiter fest lagen aber Kunskseide Aku, in denen die Nachfrage für holländische Rechnung anhielt; der Kurs erhöhte sich bis auf 60,90 v. H. und verzeichnet somit einen Ta­gesgewinn von rund 4 v. H. Farbenindustrie gaben etwa 0,75 v. H. nach.

Am Rentenmarkt entwickelte sich in späten Reichs­schuldbuchforderungen, die bis auf 1,25 (plus 0,25 d. H.) anzogen, etwas mehr Geschäft, wogegen Alt­besitzanleihe nur knapp behauptet waren und ver­nachlässigt blieben. Am Auslandrentenmarkt hielt das Angebot in Schweiz. Bundesbahn-Obligationen an; 4-v. H. 192 (193), 3,5-v. H. 177,50 (179). U. a. notierten: Altbesitz 92,75, 6-v. H. Stahlverein 76,25, Reichsbank 148, Gelsenkirchen 59,50, Harpener 103,50, Mannesmann 66, Phönix 47, Rheinstahl 88, Stahlverein 40,25, Aku 60,40 bis 60,90, AEG. 23,50, Bekula 138,75, Conti Gummi 127, Daimler 44,25, Scheideanstalt 206,50, Licht & Kraft 110,75,

Hapag1 v. H. Bis zu 1 v. H. schwächer eröffne­ten außerdem: Scheideanstalt, Deutsche Erdöl, Me­tallgesellschaft, Holzmann, AKU, Harpener, Klöck­ner, Phönix, Rheinstahl, Stahlverein, Daimler, Be­kula, Gesfürel. Gut behauptet setzten Lahmeyer, Mansfeld, Schuckert und AEG. sowie Reichsbank­anteile ein, fester lagen Laurahütte (plus 2 v. H.), Zellstoff Waldhof (plus 0,65 v. H.), Licht und Kraft (plus 0,50 v. H.). Nach den ersten Notierungen zeigten sich bei einzelnen Werten Anzeichen einer geringfügigen Erholung, die aber bei der herrschen­den Geschäftslosigkeit fast ohne Wirkung blieb; meist kam sie über den Ansatz nicht hinaus.

der Mehrzahl der Fälle war die unbewußte Selbst­beurteilung zu n ft i g , sie gab das Wunschbild wieder, das Die Versuchsperson von sich hatte, nicht aber den wirklichen Charakter. So berichtet Dr. Wolff, daß über eine und dieselbe Stimme von Fremden das Urteillangweiliger Pedant" abgegeben wurde, während die Selbstbeurteilung exakter Mathematiker" lautete; in einem anderen Falle wurde eine Stimme mitober­flächlich und nachlässig" beurteilt, wäh­rend sie der Selbstbeurteiler als die einerg e - borenen Führernatur" bezeichnete.

Oas Wunschbild des Menschen

Diese Versuche zeigen sehr deutlich, wie leicht sich der Mensch zu einer falschen Beurteilung seines eigenen Charakters verführen läßt wie sehr er dazu neigt, das Wunschbild seiner selbst mit der Wirklichkeit zu verwechseln. Zu diesem Ergebnis gelangten auch ganz andere Versuche, die vor eini­ger Zeit am Hamburger Psychologischen Institut vorgenommen wurden. Man legte in Hamburg einer großen Zahl von Versuchspersonen ein Cha­raktergutachten vor, das angeblich auf Grund ihrer Handschrift abgefaßt wurden war, in Wirklichkeit aber ein reines Phantasieprodukt darstellte. Dieses Gutachten war ziemlich schmeichelhaft abgesaßt und prompt ließen sich sämtliche Versuchsper­sonen (es waren über hundert Angehörige der ver­schiedenen Berufsschichten) täuschen und erklärten das gefälschteGutachten" für durchaus zutreffend. Auch dieser in allen Fällen immer wieder bestätigte Irrtum kommt zu einem wesentlichen Teile dadurch zustande, daß die Versuchspersonen ihr Wunschbild in demGutachten" wenigstens teilweise wieder- fanden; außerdem haben psychologische Feststellun­gen der letzten Zeit ganz eindeutig ergeben, daß die subjektiven Faktoren bei der Beurteilung der eigenen Charaktergutachten so stark mitspielen (Aengstlichkeit vor der Beurteilung, neugierige (Spannung, Suggestivwirkung), daß eine wirklich objektive Kontrolle über die Wahrheit eines solchen Gutachtens durch die charakterisierte Person selbst fast niemals möglich ist.

* Verlängerun Verkauf von durch die Fabriken bis zum v. « 9 « |t. Die durch die Ueberwachungsstelle für Kautschuk am 17. Juli 1934 verhängte Sperre für den Ver­kauf von Kraftsahrzeugreifen durch die Fabriken ist bis zum 15. August d. I. verlängert worden. Es wird darauf hingewiesen, daß der Verkauf von Kraftfahrzeugreifen durch den Handel von dieser Sperre nicht betroffen wird. Der Kraftfahrzeug­reifenhandel kann vielmehr nach wie vor frei ver­kaufen, und zwar gleichgültig, ob es sich um Be­stände handelt, die ihm selbst gehören, oder in Kommission bei ihm liegen. Sollten gleichwohl in einzelnen Fällen benötigte Reifen nicht erhält- llch sein, so haben sich Interessenten nicht an das Reichswirtschaftsministerium, sondern unter Angabe der Reifengröße und des Händlers, durch den die Lieferung erfolgen soll, an die Ueberwachungsstelle für Kautschuk in Hamburg 36, Esplanade 6, zu wenden. Diese wird das Weitere veranlassen. Es besteht keinerlei Veranlassung, nicht dringenden Be­darf vorzeitig zu decken, da die Preise durch das kürzlich in Kraft getretene Reifenzwangskartell sta­bilisiert wurden und auch Oualitätsveränderungen in der Reifenherstellung nach Aufhebung der Sperre nicht zu befürchten sind.

* Einstellung des handelsrechtlichen Lieferungsgeschäftes in Hafer. Auf Grund der Verordnung zur Ordnung der Getreide­wirtschaft vom 14. Juli wird ab 1. August eine No­tiz für Hafer im handelsrechtlichen Lieferungsge­schäft nicht mehr erfolgen.

* Don der Frankfurter Börse. Ab 4. August findet an der Frankfurter Börse die Samstagsbörse wieder statt. Erste Kurse 11.30 Uhr, Einheitskurse 12.15 Uhr, Schlußkurse 13 Uhr.

___________Berlin, 1.August Amerikanische Note».........

Belgische Nolen Dänische Noten Englische Noten

Kempten, 1. August. Rahmeinkauf bei 42,5 Fetteinheiten ohne Buttermilchrückgabe (Preisfest­setzung der Mlchversorgungsverbände Alpenland (Ober- und Unterland) 120, (letzte Notiz 116,), Weichkäse mit 20 o. H. Fettgehalt, grüne Ware (Richtpreis des Milchwirtschaftsverbandes) 21. (21.) RM. Tendenz: bessere Nachfrage. Allgäuer Emmenthaler mit 45 o. H. Fettgehalt (Richtpreis des Michwirtschaftsoerbandes Allgäu) erste Sorte 70. bis 72. (70. bis 72.), do. zweite Sorte 65. bis 67. (65. bis 67.). Tendenz: normale Nachfrage. Butterpreise kommen erst am Samstag.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion Dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Zur Aufklärung.

Am 9. Juni 1934 wurde durch die Firma Karl Lapp, Dachdeckermeister, eine Fahrt nach dem Rhein unternommen. Beteiligt waren die Arbeit­nehmer und ihre Frauen. Einige Tage später konnte man eine Schilderung dieser Fahrt unter Dem TitelSoziale Tat eines Arbeitgebers" im Gießener Anzeiger" lesen. Am 24. Juli 1934 er­schien ein Eingesandt, das diese Tat in ein anderes Licht stellte.

Veranlassung zu dieser Fahrt gab die Innung Gießen. Die einzelnen Teilnehmer es handelt sich um sämtliche Beschäftigte im Bereich Der Dach- Dederinnung Gießen mußten einen Teil Der Kosten zu dieser Fahrt selbst entrichten. Am Dritten Pfmgstfeiertag wurde diese Fahrt ausgeführt. Nicht anwesend waren die Arbeitnehmer Der Firma ßapp. Diese lehnten die Mitfahrt ab. Zum Aus­gleich rourDe die am Anfang der Schilderung er­wähnte Fahrt durchgeführt, wobei keinerlei Kosten (auch nicht ein Lohnausfall für diesen Werktag) den Teilnehmern entstanden. Das Urteil Darüber sei Der Allgemeinheit überlassen.

Fachschaftsleiter Der DachDecker, Karl l l e r.

............. _

Bekula J **-! JettenL Guilleaume ''' X Rheinische Elekttlziläi . 8 &

Schucken L Co.......... «

SiemensL Halske... 7 SabuieveiLLo.........2 *10

% Deutsche RetchSanlethe v. 1927 6% ef)em.7% Dt. Reichsanl.v. 1929 6Yi% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche ünl..Ablös..Schulb mtl

AuSlos.-Rechten .......

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

8% eöem.8% Hess. BolkSltaal 1929 lrückzahlb. 102%) .........

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold M. 12

6Y*% Hess. LandeS-Hypotheken- bank Darmstadt Liqui

Oberhessen Provinz-Anlethe mit AuSlos.-Rechten

Deutsche Komm. Sammelabl. An. leihe Serie 1 mit Auölos.-Rechten

«% ebem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 8% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

K% ehem. 4Vt% Franks Hyp^ Bank-Liqu.-Psandbriefe.....

H% ehem <y,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu..Goldpfe. ...

6% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe ÖL 19 8% ehem. 7% Pr. Landespsand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. DerrechnunaSkurS .

4% Oesterretchtfche Soldrente.... 4,20% Oesterretcyische StlberreiUr 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4*4% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4%Zirti|d)e Bagdadbahn-Anlethe

Schulthet» Patzenhofer 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg ...............0

6stoss Waldhof 0

stoss Aschaffenburg 0

auer Gas ..............7

Daimler Motoren 0

Deutsche Linoleum .......... 0 vrenstetn L Koppel 0

Leonhard Dietz . 0

Thade2**10

Attumnlaioren-FabrU........0

lontkOhnnml............ q

Grttzne,........... 0.

Wrfe

179/251 1821

Schwedische Note» .

Schimmer Noten.........

Spanische Note»

VagMche Staat

Datum

Mansfelder Bergbau.........0

KokSwerte ..............0

Phönix Bergbau 0

Rheinische Braunkohlen 10

Rheinstahl .................. 0

Bereinigte Stahlwerke 0

Otooi Minen 0

Kaliwerke Aschersleben 5

Kaliwerke Westeregeln 5

Kaliwerke Salzdetfurth 7%

vamvurg-Amertka-Paket 0 Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0 Hanja-Dampfschifj . q

Norddeutscher Lloyd . 0

Verkehrswesen Akt. 0 öerlinn Handelsgesellschaft ... 4 und Privar-Bank . 0 ®anI und Dis conto- - Gesellschaft........ n

Dresdner Bank ...... n

Reichsbaak .........IZZZJ12

Philipp Holzmann 01

Zementwerk Heidelberg 0

Lemeatwerl Karlstadt.........0

1 - August

Amtliche Notierung

Geld | Brie

Schluß. Schluß.

1-8.

72,5 89,75 47,25 242,5 88,25

40,5 14,25 113,5

113 155

Frankfurt a.M.

utrju

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß, kurs

Schlußk. Mittag. börse

Datum

31.?.

1-8-

31.?-

1-8.

1% oesgl. Serie II ........

7,8

4,4

6,8

4

38,13

8

4,4

6,75

4

38,25

8

4,4

3,9

38,1

4,5

7

4

38

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^,%Rumän.vereinh.Renteo.i913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

3%% Anatolier .............

2,465

2,485

58,72

58,95

56,39

56,61

12,595

12,655

16,46

16,52

169,31

169,99

21,46

21,54

63.37

63,63

-

65,02

65,28

81,50

81,82

34,18

34,32

29

29,25

öu&rnei .................. 0

1,2

1,2

1,2

Deutsche Srdbl.............' 4

7

7,15

Gelsenkirchener........ 5

7

7,05

6,9

8,75

7,1

8,65

6,9

8,75

Voesch lkisenKöln-Neuessea '* 0

Ilse Bergbau ............... -

8

Jlfe Bergbau Genüsse........0

7/9

7/Z5

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