Aus aller Welt
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Für Frauen und Kinder werden weiträumige Erholungsgelände geschaffen.
Das Frauenheim im Deutschen Sport- f o r u m soll für 120 Bewohnerinnen ausgebaut werden. Vor dem Heim befinden sich Uebungsplätze, Tennisplätze und ein großer Tanzring.
Eine gewaltige Anlage wird die Freilichtbühne für 20 000 Zuschauer mit vierfacher Bühneneinrichtung werden. Sie erinnert an alte griechische Theaterbauten, die noch heute, nach Tausenden von Jahren, unser Auge erfreuen. Große Musikvorführungen und Festspiele sollen hier stattfinden, die Anlage aber auch sportlichen Zwecken, z. B. Boxkämpfen, dienen. Während der Olympischen Spiele finden hier die Fest- auffuhrungen statt. Die akustische Wirkung dieses in einem Kessel gelegenen Raumes ist aufs sorgfältigste ausprobiert worden, man hat festgestellt, daß auf allergrößte Entfernung auch das leise gesprochene Wort noch hörbar ist und daß die Geräusche von in der Nähe vorüberfahrenden Bahnen, Wagen usw. so gut wie nicht vernehmbar sind.
Die Reiter erhalten einen großen Turnierplatz mit einer Tribüne für 7000 Zuschauer, dazu die notwendigen Gebäude mit Stallungen für 100 Pferde.
Daß selbstverständlich für den Automobilverkehr r i es i g e Parkplätze angelegt werden, sei der Vollständigkeit halber erwähnt; man rechnet mit einem notwendigen Raum für rund 10 000 Wagen. Hierher gehört auch die Bemerkung, daß die Verkehrsregelung aufs sorgfältigste getroffen wird. Den Hauptverkehr wird der Bahnhof Stadion der
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Donnerstag, den 2. August.
Gottesdienst
zur 20. Wiederkehr des Tages des Kriegsausbruchs. .Stadtkirche. 20 Uhr: Pfr. Becker. — Johannes- kstche. 20: Pfr. Bechtolsheimer. — Wahenborn- Steinberg. 20.30: Gottesdienst zum 20. Kriegsbeginn (Kirchen- und Posaunenchor). — Kirtorf. 20.45: Ge- dächtnisgottesdienst am 20. Jahrestag des Kriegs- beginns; Mitwirkung des Posaunen- und eines Jugendchors.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung'.)
Rk. Wir konnten lediglich in Erfahrung bringen, daß es in Deutschland insgesamt 2884 Kriegsblinde gibt, die im Bund erblindeter Krieger zusammen' geschlossen sind. Vorsitzender dieses Bundes ist Amtsgerichtsrat Dr. P. Plein, Berlin-Tem- pelhof, Kanzlerring 5, der Ihnen über alle emschlägigen Fragen Auskunft geben kann.
Kunst und Wissenschaft
Heidelberger Reichsfeflfpiele.
zähesten Kampfes 30 Meter unter dem Gipfel der Rückzug angetreten werden.
Deutsche Touristin in Norwegen verunglückt.
Aus Olden in Norwegen wird ein merkwürdiger Unfall gemeldet. 900 deutsche Touristen, die mit der „Monte Rosa" gekommen waren, besuchten den Kriksdals-Gletscher. Trotz eindringlicher Warnung kletterten fünf Reisende in eine 15 Meter tiefe Gletscherspalte. In diesem Augenblick „kalbte" der Gletscher und sperrte die Reisenden ein. Sie konnten Zwar nach mühseliger Arbeit befreit werden, doch ft a r b bei der Rückkehr nach Olden eine 25jährige Apothekerin aus Berlin an den im Gletscher erlittenen Verletzungen.
Flugzeug „Regenbogen" an der afrikanischen Küste gelandet.
Das französische Ueberseeflugzeug „Regen- b o-g e n", das seinen Postflug auf den Kapverdischen Inseln unterbrochen hatte, ist Mittwoch um 10.30 Uhr in Villa Cisneros (Rio de Oro) an der afrikanischen Küste glatt gelandet.
Tödlicher Absturz im Höllental.
Auf einer Tour vom Hupfleidenjoch ins Höllental stürzte zwischen den sogenannten Knappenhäusern bei der Höllental-Angerhütte die 59 Jahre alte Witwe Elisabeth Zanbitzer aus Leipzig töd - l i ch ab. Die Touristin bewunderte die schöne Aussicht und fuchtelte dabei mit ihrem Stock in der
noch waren fast sämtliche Wettbewerbsteilnehmer am Startplatz, und einige Maschinen flogen sogar während des Regens. Nach 100 Meter Höhengewinn mußten die Piloten meist schon zum Blindflug übergehen. Von den Nachwuchsfliegern, von denen gestern der Berliner Bergens sogar 135 Kilometer bei der nur wenig günstigen Flugwitterung zurücklegte, wurden auch heute wieder Streckenflüge bis 50 Kilometer durchgeführt. Mit 7 000 Kilometer Gesamtflug st recke haben die Wettbewerbsteilnehmer in elf Tagen also beinahe ein Sechstel des Gesamtumfangs des Erdballs umflogen und 22m al ist von ihnen eine Start- überhöhung von mehr als 1000 Metern erzielt worden, ein Gesamtbild, das jeden seitherigen Segelflugwettbewerb weit übertrifft.
Kurze Gportnotizen.
Ab gelehnt wurde bei dem Internationalen Tennis-Kongreß in London der von Südafrika eingebrachte Antrag, den Davispokal nur alle zwei Jahre auszuspielen. Dagegen will man die alte Austragungsweise, also ohne Ausscheidungsturnier, wieder einführen.
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Vlindsteuerung von Schiffen. — Reue Versuche von TNarconis.
Senator M a r c o n i, der bekannte italienische Erfinder hat an Bord feiner Jacht ,',Elektra" in der Nähe von Sestri Levante an der Riviera vor einem großen Kreis geladener Gäste neue Kurz- wellenversuche vorgeführt. Die neue Erfindung Marconis, die ein Ergebnis dreijähriger Arbeiten mit Kurzwellenproblemen ist, dient dazu, die Navigation im Falle von Nebel und behinderter Sicht zu erleichtern. Sie setzt den Führer eines Schiffes in die Lage, feinen Kurs auch unter den ungünstigsten Sichtverhältnissen zu fahren. Eine zweite Anwendungsmöglichkeit des neuen Apparates besteht darin, die Entfernung des Schiffes vom Hafen oder irgend einem anderen Punkte im Kreise von zwei Meilen zu bestimmen und sich zu orientieren.
Die Versuche glückten ausgezeichnet. 90 Meter über dem Meeresspiegel war in Sestri Levante ein Sender aufgestellt, während an Bord der „Elektra" die Empfangsstation aufgebaut war. Die Jacht verließ Santa Marguerita mit völlig verhängter Kommandobrücke und schlug dann m vollkommener B l i n d f a h r t rund zehn Seemeilen südlich die Richtung Sestri Levante ein, wo 1le genau auf der ungeschriebenen Route durch öuiei Bojen, die einen Hafeneingang markierten, durchfuhr, allein geführt von Marconis sogenanntem R a d i o f a r o (Radioleuchtturm.)
Den Versuchen wohnte u. a. der Präsident des Schiffahrtsamtes, die Präsidenten englischer und ltallemscher Schiffahrtsgesellschaften, sowie höhere englische und italienische Offiziere und Ingenieure
Englisches Frachtflugzeug vermißt.
Dem „Petit Parisien" wird aus Cherbourg berich- tet, daß man über das Schicksal eines am 29. Juli uon Folkestone mit Bestimmung Boulogne-sur-mer abgeflogenen englischen Frachtflugzeuges in großer foorge fei, das bisher an feinem Bestimmungsort nod) nicht angekommen ist.
17 Pariser Banffirmen verurteilt.
17 Pariser Bankfirmen, die die Lose der Staatlichen Lotterie über d e m amtlichen Verteilungspreis verkauften, sind von einem Pariser Gericht zu Geldstrafen von 16 bis 100 Franken verurteilt worden. Die von den Firmen vorgebrachten Einwände, daß die Zugabe, wie Bleistifte und Brieftaschen usw. in die erhöhten Preise emkalkuliert war, wurde als nicht stichha 11ig abgelehnt.
Das französische Flugzeug „Regenbogen" in Porto Praia.
Das französische Ozeanflugzeug „Regenbogen" ist nach Ueberguerung des Atlantiks in feinem Bestimmungsort Porto Praia eingetroffen. Es wird heute mittag nach Casablanca weiterfliegen.
Schwerer Gewittersturm über Spanien.
In dem Städtchen Monta del Margues in der spanischen Provinz Valladolid tobte ein schwerer Gew ittersturm, durch den das das Städtchen durchfließende Flüßchen über die Ufer trat. Neun Häuser stürzten infolge der Ueberschwem- m u n g ein. Die bereits eingebrachte Ernte wurde völlig vernichtet. Zahlreiches Kleinvieh ertrank.
Drei Zähre Zuchthaus wegen Anstiftung zum Meineid.
~ A ° .in3 , 31. Juli. Ein nicht alltäglicher Fall der Anstiftung zum Meineid stand gestern Dor öem Schwurgericht der Provinz Rheinhessen M Verhandlung. Auf der Anklagebank saßen die 38. fahrige Maria Thaidingsmann und der 37.
Karl Ho y le r aus Mainz bzw. Mainz. Mombach Wahrend die Thaidingsmann nur wegen einzelner kleiner Delikte vorbestraft war, ist Hoyler wegen Urkundenfälschung, Untreue, Betrug ufa chon sechsmal vorbestraft gewesen. Hoyler flagte feiner -3eit auf Scheidung seiner Ehe. Um diesen Prozeß zu seinen Gunsten zu entscheiden, oeran. laßte er tue Angeklagte, mit der er ein Liebes»»- tjaltnis unterhielt, entgegen der Wahrheit vor Ge- ncht unter Eid auszusagen, daß sie keinerlei intime Beziehungen zu ihm gehabt habe. Um die Aussoqr öer Frau zu erreichen, drohte der Anqe. klagte mit Totschlägen, falls der Prozeß nicht zu feinen Gunsten ausgehen würde. Unter Berücksichtigung der Zwangslage und sonstiger mil- oernöer Umstande verurteilte das Gericht die 2ln- gefragte zu einem Jahr Gefängnis. Hoc- ler wurde wegen Anstiftung zum Meineid zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Wie der Staatsanwalt in seinem Plädoyer ausführte, nriifie tue Seuche des Meineids, die sich in den vergangenen Jahren so breit machen konnte, mit Stumpf und Stiel ausgerottet wer- o e n. Die Untersuchungshaft wurde nur der Frau angeredjnet, die auch das Urteil annahm, während öer Angeklagte glaubt, dagegen Revision einlegen zu müssen.
Rundfunkprogramm.
Freitag-, 3. August.
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik 11.6.40: Fruhmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35:
?0: Nachrichten. 11.50: Sozialdienst, lo.n ™a9?fl??dert L 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittags, konzert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: Stunde der prau. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittags- konzert des Rundfunkorchesters. 17.30: Knut Ham- sun. Zum 75. Geburtstag (4. August). Eine Wür- digung. 17.45: Deutsche Volkslieder. 18: Stunde der Jugend. 18.25: Bericht von einer Reise durch Spanien. Ein Zwiegespräch. 18.50: Griff ins Hem. 19: Tanzmusik. 19.45: Politischer Kurzbericht. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation: Die Lüde- ritz-Bucht. Hörspiel von Albert Petersen. 20.45: Kammermusik. 21.50: Finnische Volkslieder. 22.20: Nachrichten. 22.35: Nachrichten aus dem Sende- bezirk. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Vom Schick- fal des deutschen Geistes. „Friedrich und Kalle/ Die Geburt der Pflicht. Hörfolge. 24 bis 1: Orchester- konzert.
Samstag, 4. August.
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.55: Fruhkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nächsten. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert L Bei 20 Grad im Schatten! Großes Hundstags- Konzert auf Schallplatten. 13. Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Fröhliches Wochenend! 15.10: „Lern morsen!" 15.40: Quer durch die Wirt' chaft. Berichte und Gespräche. 16: Nachmittags' 'onzert. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Wochen« chau. 18.30: Stegreifsendung. 19: Hausmusik des 17. und 18. Jahrhunderts mit alten Instrumenten. 19.30: Der Zeitfunk sendet Kurzgeschichten aus dem Leben. 20: Nachrichten. 20.05: Saarländische Um- chau. 20.15: Strandsest in Rummelshaqen. 22.20: Nachrichten. 22.35: 20-Jahr-Gedenkfeier der Schlacht von Langemarck. 22.45: Nachrichten aus dem Senderbezirk, Wetter- und Sportbericht. 23: Milt- tarkonzert. 24 bis 1: Nachtmusik.
Urfeile des Hessischen Sondergenchf-,
Darmstadt, 31. Juli. (LPD.) Das Hessisch.^
Sondergericht verhandelte am Montag der mehrere Fälle. Der 29jährige Bernhard Grob' aus Urberach, ein früherer Marxist, wurd! trotz hartnäckigen Leugnens von Zeugen überführt' m der Eisenbahn auf der Fahrt nach Frankfu»' Beleidigungen gegen den Führer ausgesprochen haben. Das Sondergericht verurteilte ihn zu zehn Monaten Gefängnis und nahm ihn fofow m Haft. 1 |uq
Der 29jährige Ludwig Bayer aus Darm stadt hatte kürzlich behauptet, die am 30. SfoJ erschossenen SA.-Meuterer „seien beseitigt word-n weil sie um den Reichstagsbrand Bescheid wußten' Eine Quelle dieser Phantasienachricht wollte sn' nicht angeben. Er erhielt ein Jahr Gefän« nis.
Der 27jährige Ennoch Frankfurter Qu. Heusenstamm bei Offenbach a. M. wollte de» Ruin feines Geschäfts auf den „Judenboykott" >u ruckführen und hatte abfällige Aeußerungen £ öie Regierung ausgesprochen. Wie das Gericht doch feftftellte, ist der Geschäftsrückgang lettntu eine Folge der eigenen schludrigen Geschäftsfähig Des Angeklagten, der zu s i e d e n M o n a t e n g, f ä n g n i s verurteilt wurde.
Weiter erhielt drei Monate Gefängnis der 30jährige Heinrich Metzel aus Groß, 3immern, der in angetrunkenem Zustande durch Aeußerungen das Ansehen der Regierung herabgesetzt hatte.
Reichsbahn bewältigen, dazu die Untergrundbahn mit einem besonderen Ausgang zum Stadion, und eine Reihe von bis aufs Kampfgelände heranführender Zufahrtsstraßen für Autos und Fußgänger. Das ehemalige Hauptrestaurant der Rennbahn Grünewald bleibt übrigens bestehen und soll während der Spiele als Erholungsstätte gelten.
Die Bauten sind schon außerordentlich weit gefördert, sie nehmen für das Auge immer sichtbarer werdende Gestalt an. Erstmalig auf der vom Hilfsfonds für den deutschen Sport gelegentlich der Deutschen Kampfspiele in Nürnberg veranstalteten Ausstellung konnte man das Modell der Gesamtanlage sehen und die Großzügigkeit dessen, was draußen im Grünewald für die Olympischen Spiele 1936 geschaffen wird, bewundern. Der Bauherr wird seine Pflicht tun, nun kommt es darauf an, daß der deutsche Sport in allen seinen Zweigen diese herrlichen Kampfstätten mit frohem Leben, mit Kampfsinn und deutschem Geist erfüllt. Von Stuttgart nach Nürnberg und von hier nach Berlin zu den Olympischen Spielen ist ein einheitlich ausgerichteter Weg des Aufbaus und der Zielrichtung, nun muß der ganzen Schöpfung die Krone des Sieges aufgesetzt werden.
Bisher 800 Starts und 7000 Kim. Gesamtflugstrecke.
Insgesamt 800 Starts wurden bis zum heutigen Wettbewerbstag des 15. Rhön-Segelflugwettbe- werbs durchgeführt, an dem allerdings starker Nebel und fortgesetzte Regenschauer nur geringen Wettbewerbsbetrieb ermöglichten. Immer wieder gingen in kurzen Abständen stärkere Regenfälle über dem Rhöngebirge nieder, die, nachdem die Starts erst gegen 14 Uhr ausgenommen werden konnten, eine Reihe von Unterbrechungen nach sich zogen. Denn-
Bei einem Abendsportfest in Mann- In den französischen Alpen, wo gegenwärtig heim ging der deutsche Rekord-Hochspringer Wein- Manöver der Luftstreitkräfte abgehalten werden, ist kötz-Köln nach seinem Motorrad-Unfall zum ersten cin Militärflugzeug gegen eine Felswand Male wieder an den Start. Er bewältigte dabei geflogen und in den Paß abgestürzt. Es ging voll- trotz seiner Verletzung die Höhe von 1,90 Meter, ständig in Trümmer. Die beiden Insassen, "~
* Unteroffizier und ein Leutnant, wurden auf
Einen Fußballkampf Deutschland Stelle getötet. Man führt das Unglück auf gegen Spanien wird es wahrscheinlich zu Be- "Luftloch" zurück.
ginn des nächsten Jahres geben. Spanien hat den Aufgeklärter Raubüberfall. —
Wunsch geäußert gegen Deutschland zu.spielen. Verhaftung und Geständnis des Täters.
D e r G a u S ü d w e st wird in der nächsten Seit . 9n der Ortschaft Damsdorf im Kreise Aauch-Bel- 18 Kämpfe im Amateurboxen durchführen. Borge- gelang C5 den Rau b ll b erfüll aufzuklären, sehen sind Treffen gegen die Ländermann,chasten ber "2 3uli in Tharlottenburg auf die Frau von Ungarn und Irland sowie gegen die Gaue Tabakwarengrohhandlers Steinbrecher Westfalen, Hannover, Sachsen, Schlesien Ostpreu- ”eFubt wurde. Als Tater wurde der [eit einem Jahr fien, Württemberg, Nordmark und Bauern be, emern Siedler m Damsdorf wohnende Walter
* * HBittermann ermittelt und verhaftet. Sitten
ftpinrirh (=;onot.4. , f < ., J ™ann legte ein umfassendes Geständnis ab, so daß
(K und Mayer e7da^ ^die Wvhnu^
(Hannover) das Diskuswerfen. Becher. Während er sich von der Frau des Händ-
Der e u r 0 D a m e i ft pr im n n ft f» r; M lers Tabakwaren einpacken lieh, zog er ein eigens
an oen totart zu gehen. * darauf eine Geldkassette, die er bei einem früheren
DiebesteLeistungbei einem „Amerikaner- Wt W’ "" 9e’
Sportfest in der schwedischen Stadt Surahammar K _
vollbrachte der amerikanische Wurfathlet Torrance «'Nder verursachen eine Zugentgleisung, im Kugelstoßen mit einer Weite von 16,25 Meter. | Wie die Reichsbahndirektion Trier mitteilt, ent» al eilten auf der Strecke Trier—Hemeskeil die Lokomotive und der Packwagen eines Perfonen- Zuges. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Reichsbahn ließ sofort einen Umsteigverkehr , einrichten, so daß der planmäßige Zugverkehr nicht
Der Schaden ist außerordentlich hoch. Zwei auf ein gestört ist. Die Untersuchung ergab, daß Kinder Hausdach geflüchtete Bauern konnten im letzten aus dem Orte Kell am Nachmittag in einer Kurve Augenblick durch Polizisten unter Lebensgefahr ge- schwere Steine auf die Gleise gelegt hatten, die der rettet werden. Da die Wassermassen auch die Land- Lokomotivführer zu spät bemerkte. An einer Stelle ftrafjen aufwühlten, ist jeder Verkehr unterbrochen, häuften sich die Steine derart, daß die Zugmaschine kanadischer Kanufahrer auf hoher See ertrunken, ""b der Packwagen aus dem Gleis sprangen. Die Der junge kanadische Seemann John ©mit!) M8^i,Uknfl ,ofo;t„in bie ®!?c Leitet Die aus Peterborough (Ontario) der, wie seinerzeit ine,,ben Zugunfall verursachten, sind 9 bis gemeldet, vor mehreren Wochen seine Heimatstadt H ^oyre alt.
verließ, um einen fünf Meter langen Kanu nach schweres Motorradunglück in USA. — Zwei Tote, England zu fahren, ist ertrunken. Seine Leiche etwa dreißig Verletzte.
wurde etwa 100 Meilen vom Land entfernt, von Wie aus Lakewood (Neujerfen) berichtet wird er. -'nem Dampfer geborgen. eignete sich bei einem Fest in dem benachbarten hol.
Vrafilianifcher Dampfer aufgelaufen. mansoille ein schweres Motorrad Unglück. Bei
Der brasilianische Dampfer „Run Barbosa", der Norführungen kamen Zwei Motorradfahrer plötzlich von Hamburg mit 87 Fahrgästen und 127 Mann Schleudern und fuhren in dieZuschauer- Besatzung nach Brasilien unterwegs ist, lief n^d- " 9 e Zwei Personen wurden getötet und an lich des Hafens von Leixoes (Portugal) auf ein ,9 »e r'c Neun von den Letzteren trugen Felsenriff. Das Schiff follte in Leixoes wei-1 ^were Verwundungen davon.
tere 226 Passagiere an Bord nehmen. Unter den Passagieren befanden sich auch 65 Deutsche, die von Belgien nach Brasilien ausreisen wollten. Sämtliche Passagiere sind an Land befördert morben. Es ist zweifelhaft, ob das Schiff wieder, m... f.,. „ _
flott kommt, da die Maschinen des Schiffes nicht von „Gotz von Berttchmgen , „Lanzelot und San- rnehr einwandfrei arbeiten und das Schiff auch verein , „Der zerbrochene Krug" und „Ein Somleck gestoßen zu fein scheint. öereten", „Der zerbrochene Krug" und „Ein Som-
Nach Meldungen aus Urumtschi ist die Expedi- siihrung der „D e u t s ch - n P a s f i ° n 1 9 Z 3" von tton S o e n H e d i n s dort eingetroffen. Die Ex- Richard E u r i n g e r, die zu gewaltiger und tiefer peöihon wird bald wieder aufbrechen, um die For- Eindruckskraft gelangte. Die Anteilnahme der ein- fchungsarbeiten fortzusetzen. Die chinesischen Behör- heimischen Bevölkerung wie der auswärtigen Be-
&!)Cn versprochen, die wissenschaftliche Arbeit facher ist derart groß, daß weitere Vorstellungen tatkräftig zu unterstützen. eingelegt werden müssen. Zunächst ist für den
Flucht indischer Terroristen aus dem Gefängnis. 2 und 4. August (Pioniertag in Heidelberg) die Wie aus Kalkutta berichtet wird, sind vier wegen "Deutsche Passion" außer den bisher bestimmten revolutionärer und terroristischer Betätigung ange- Vorstellungen eingesetzt worden, so daß sie Donners» klagte Eingeborene aus dem dortigen Gefängnis Freitag und Samstag gespielt wird, entkommen. Ihre Flucht wurde begünstigt durch (Ernennungen bei den Frankfurter Bühnen, einen heftigen Regenschauer während dessen die Der Generalintendant der Frankfurter Städtischen Wachter in dem Gebäude Zuflucht suchten. Sieben Bühnen hat in Uebereinftimmung mit dem Ober- Gefangene benutzten die Gelegenheit, um sich an bürgermeister den leitenden Oberjpielleiter Richard ^pm°^^ommengeknupften Lendentüchern her- Salz mann zum Direktor im Schauspielhaus abÄu?nffpnT^UnrtU5 ?^.er $°f und den Chefdramaturgen Friedrich Bethge zum
h?hpm •$' l Erstiegen sie die (Befangnismauer, stellvertretenden Generalintendanten ernannt 3 mDern sie einander auf die Schultern kletterten. Die TBnMfnfmppift Gnmortrou«,
Wachter konnten drei Häftlinge, die sich noch inner- a Wohttaligkeits-Konzertreife der halb der Mauer befanden, festhaltem Di? sieben ”American Le8lon Ban<*“ durch Deutschland. Häftlinge gehören zu einer Gruppe von 42 Terra- . Bord des Lloydschnelldampfers „Europa" riften, gegen die seit März verhandelt wird. traf die Kapelle der „American Legion“ Erstbesteigungen Bamberger Alpinisten auf Korsika QUS Milwaukee in Bremerhaven ein. In Bremen (Finp ’Rnmhom»!- sur ■ -n. wurde sie durch Vertreter der Regierung, des
auf K 3-it Bremer Senates und durch eine Ehrenabteilunq
mfiihr.n <nnn hvchalpme Kletterpartieen aus. des Kyffhäuferbundes unter Führung des Bundes- Neuwüren fllbren S L"°"ub'sher durchgeführten Vorsitzenden Oberst R-tnhardt fti-rllch emp- B-rlcht an äffr hX"1,<n chrem ersten fangen. Die 66 Mann starke Kapelle wird auf dem des rjauptaiDfels des (rinmL9 V r ^s^wand Wege zu einem internationalen Musiksest in Genf MUWWAL
l»|entU®fpf^ VÖUTÄ =;kaeL2n'U‘f?‘anÖ ^p-lle'd-r „American wurde. Weiter wurd- -in Angriff uMernommen °u rik°m,»: bS >"°hg°benden V-r°.mgung der ame- die in fenkrechten Plattenfchüffen ab all^L- lLOo find /T b-fucht w,rd. Die Musiker
Meter hohe Ostwand der Vogla Drba, bie als uner. aüeber U?b roarcn Mit.
ste'glich gilt. Nach ISftündiger Kletterei mußte trotz' Rheinlanb. ammtan,Men Befatzungsarmee im
Der Reichssportführer von Tscham- mer und Osten hat der deutschen Presse, dem deutschen Rundfunk und dem deutschen Film seinen Dank für die tatkräftige Unterstützung bei den Kampfspielen in Nürnberg ausgesprochen.
m . tr * ILuft. Dabei scheint sie das Gleichgewicht verloren
V o m Luftschiff „Graf Zeppelin" aus zu haben. Sie ist etwa 40 bis 50 Meter tief abge- rouröen anläßlich einer Rundfunkübertragung wäh- stürzt, wo sie in einem kleinen Bach tot liegen blieb, renö einer der regelmäßigen Postfahrten nach Süd- Die Leiche konnte geborgen werden.
beTninmnif*^ erneut zu Französisches rnilitärflugzeug an einer Felswand
Öen Olympischen Spielen 1936 m Berlin eingeladen. zerschellt. - Beide Insassen tot.


