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Oberheffen
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Vom Nürnberger Stadion zur Deutschen Kampfbahn.
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28. Oberhessischer Provinzial-Zeuer- wehrtag in Bad-Nauheim.
Rufe der Mutter gemacht und bemühten sich sofort um die Bergung des Knaben. Die Bemühungen waren von Erfolg
begleitet. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche des Ruderlehrers brachten den Knaben bald zum Bewußtsein zurück. Durch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz wurde der Junge in die elterliche Wohnung verbracht.
ein paar Jahren. Mit einer Geldstrafe lasse sich hier der Strafzweck nicht erreichen. Der Angeklagte erhalte aber Bewährungsfrist, und wenn er sich zwei Jahre gut führe und der Kasse den Betrag gezahlt habe, so werde ihm die Strafe erlassen.
Die Wallfahrt nach Nürnberg ist vorüber, Teilnehmer und die Tausende und aber Tausende aus allen Gegenden des Reiches nach der fränkischen Hauptstadt gekommenen Besucher haben sich wieder zerstreut. Einhellig die Meinung und Ueberzeugung, daß die Deutschen Kampfspiele 1934 ein voller Erfolg auf der ganzen Linie geworden sind.
Stand das 14. Deutsche Turnfest in Stuttgart im Vorjahr an der Schwelle einer neuen Zeit, die für die deutschen Leibesübungen und ihren Einbau in die deutsche Volksgemeinschaft und Volkserziehung richtungweisend wurde, so war Nürnberg berufen, zu einer Schule des deutschen olympischen Geistes zu werden, zur Grundlage und zum Ausgangspunkt für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1936 in Berlin.
Von dem wunderbaren Nürnberger Stadion, das seine Bewährung für sportliche Großveranstaltungen unter Beweis gestellt hat, richten sich nun unsere Blicke auf die gewaltigen Bauten, die draußen im Grünewald entstehen, und für die die endgültigen Pläne jetzt festliegen. In gigantischem Ausmaß wird das Gelände des alten Stadions, dieser ersten Stätte deutscher Ertüchtigung, mit dem Sportforum zu einer Gesamtanlage verbunden, wie sie in der Welt ein zweites Mal nicht wieder zu ^Die größte Anlage stellt neben dem Stadion selbst d?e große Festwiese mit dem 65 Meter
Vier Todesopfer.
LPD. Dieburg, 1. Aug. Heute morgen zwi- schen 8 und 9 Uhr verunglückte aus dem sogen. Mainzer Berg beim Bildstock ein mit drei Studenten besetztes Auto, das von Darmstadt kam und auf dem Weg nach Lengenfeld (Vogtland), der Heimat der Studenten, war. Durch den Regen war die Straße schlüpfrig geworden, das Auto kam dadurch ins Schleudern uni) überschlug sich. Don den drei Insassen kamen zwei unter das Auto zu liegen. Sie erlitten so schwere Verletzungen, daß sie alsbald verstorben. Der dritte Student, der Bruder eines der Toten, trug nur leichtere Verletzungen davon. Die Beamten des Lan- deskrimtnalamts Darmstadt waren alsbald zur Stelle, nahmen den Tatbestand auf und brachten die Toten nach Darmstadt. Das Auto mußte abge- schleppt werden.
LPD. B ü r-st a d t, 1. Aug. Montag abend ereignete sich an der gefährlichen Ecke am neuen Rathaus ein folgenschwerer Unfall. Der Motorradfahrer Lorenz Zimmermann von hier kam mit dem Sozi-usfahrer H. Stockmann kurz vor 1 Uhr nachts von Lampertheim. Am Rathaus wurde er durch den leeren Seitenwagen aus der Kurve getragen und er fuhr über die Straße gegen die Rathauswand. Die schwere Maschine wurde völlig zertrümmert. Fahrer und Soziusfahrer wurden meterweit geschleudert und mußten schwer verletzt in das Wormser Krankenhaus verbracht werden. Ein auf dem Gehweg stehender Nachtschutzmann wurde von der Maschine erfaßt und erlitt kompli- zierte Beinbrüche. Er mußte ebenfalls tn . das Krankenhaus verbracht werden. Zimmermann : ist seinen Verletzungen erlegen.
Verfehlungen eines Offenbacher polizeikommiffars?
LPD. Offenbach, 1. Aug. Von der Pressestelle der Offenbacher Polizeidirek- tion wird mitgeteilt: Polizeidirektor Dr. Kaeß hat den Polizeikommissar bei der Polizeidirektion Offenbach Jäger mit sofortiger Wirkung vom Dienst beurlaubt und die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen ihn beantragt. Gegen den beurlaubten Kommissar sind schwere Vorwürfe erhoben worden, die, wenn sie sich bestätigen, einen Verstoß gegen die Pflichten eines Beamten, aber auch grobe Verfehlungen gegen den Geist der nationalsozialistischen Bewegung bedeuten. Kommissar Jäger wurde sosort in Haft genommen. Ferner wurde vom Polizeidirektor noch ein Angestellter bei der Polizeidirektion sofort beurlaubt, weil er einen vom Polizeikommissar Jäger erteilten Auftrag dem Polizeidirektor verheimlicht hatte. Der Polizeidirektor hat mit Rücksicht auf diesen Vorgang seinen Erholungurlaub unterbrochen.
Zwei schwere DerkehrSunfälle.
öieln finden ihre Liebhaber.
Gies;cner Wochenmarktpreise.
* Gießen, 2 Aug. Auf dem heutigen Wochen- nnarft kosteten: Landbutter, das Pfund 1,30 bis ,35 Mark, Matte 20 Pf., Käse, das Stück 4 bis •00, Eier Klasse S IOV2, Klasse A 10, Klasse B 9V2, .-lasse C 9, Klasse D 8, Wirsing, das Pfund 18 bis .90, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 15, Gelbe Hüben 10 bis 12, Rote Rüben 10 bis 12, Spinat V bis 25, Römischkohl 8, Bohnen (grün) 25 bis B (gelb) 25 bis 30, Erbsen 30, Tomaten 18 bis
Zwiebeln 12, Rhabarber 8 bis 9, Kartoffeln, 'sas Pfund 6 bis 6V2 Pf., der Zentner 6 bis 6,50 Mark, Frühäpfel, das Pfund 20 bis 25, Fallapfel . bis 8, Pfirsiche 30 bis 35, Brombeeren 30 bis •5 Aepfel 15 bis 25, Birnen 20 bis 35, Stachelbeeren 15, Johannisbeeren 20 bis 25, Pflaumen r2 bis 15, Zwetschen 20 bis 30, Mirabellen 20 bis •5, Reineclauden 20, junge Hähne 60 bis 100 Suppenhühner 60 bis 80, Tauben, das Stück 50 iis 70, Blumenkohl 10 bis 60, Salat 5 bis 10, Salatgurken 10 bis 30, Einmachgurken 2 bis 3, vberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf.
VornoNzen.
— Tageskalender für Donnerstag: HS.-Kriegsopferversorgung, 20.30 Uhr, Cafö Leib, Mitgliederversammlung. — Lichtspielhaus, Bahn- ofstraße, „Einmal eine große Dame sein!" — Waldeslust, ab 15 Uhr, großes öffentliches Kinder- sest.
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Tage des Aufmarsches der 100 000 des Gebietes Hessen-Nassau, wiederum mit den Besten anderer Banne um den Sieg kämpfen.
Am Sonntagvormittag finden die Mehrkämpfe statt, an die sich die Vorrunden im Handball-Blitzturnier anschließen. Der Nachmittag bringt die Handball-Entscheidungsspiele. Die einzelnen Scharen in den Gefolgschaften der Unterbanne stellen zu diesen Handballspielen Mannschaften, von denen bann wiederum die besten ermittelt werden. Man wird hier sehr spannende Kämpfe zu sehen bekommen, denn die Jungen von Stadt und Land treffen hier aufeinander und jeder will doch die Ehre haben, den Namen seines Standortes als Sieger zu sehen. Außerdem wechseln Vorführungen in Bodenübungen ab mit Medizinballstaffeln, Tauziehen, eine 10X100-Meter-Staffel und vielem anderen mehr. Den Abschluß des Tages bildet ein
Fuhball-Wellspiel der Mannschaft des Bannes 254 und der des Bannes 116, und man wird sehr gespannt sein, welcher dieser beiden oberhessischen Banne Sieger sein wird Jedenfalls wird dieses Bann-Sportfest am 5. August durch seine Vielgestaltheit für manchen Sportfreund Neues und Interessantes bringen. Wg.
Sportfest des Bannesckck6 derHF
besonders den Gästen von Krofdorf und Heuchel- beim. Den Abschluß der Feier brachte ein unter« !)altsames Beisammensein.
* Krofdorf, 1. Aug. In der jüngsten G e - meinderatssitzung wurde folgendes beschlos- en: Der Verkauf eines Grundstückes, in der Gemarkung Läufersrod gelegen, wurde genehmigt. — Einem Antrag der Firma Rinn & Cloos, Heuchelheim auf Ankauf eines Stück Weges hinter deren hiesigen Zigarrenfabrik gelegen, konnte aus grund- ätzlichen Erwägungen nicht entsprochen werden. — Die Gemeindevertretung erklärte sich bereit, die Hälfte der rückständigen Stromkosten für Straßenbeleuchtung an das Elektrizitätswerk Gießen zu zahlen. — Der Antrag der Deutschen Arbeitsfront auf Weiterzahlung der früheren Vergütung des Flurhüters wurde genehmigt. Anschließend wurde in nichtöffentlicher Sitzung verhandelt.
Kreis Biedenkopf.
LPD. Biedenkopf, 1. August. Das sechs Jahre alte Kind einer Familie in Schlierbach spielte in der Nähe des Backhauses auf einer Turmtreppe. Hierbei stürzte das Kind ab und brach sich das Genick. Der Arzt konnte nur noch den Tod
das Wegwerfen von Zigarren und Zigarettenstummeln, die noch brannten, verhängnisvolle Brände verursacht worden. Die Landwirte werden in ihrem eigensten Interesse zur Mithilfe an der Behebung solcher Mißstände und Unsitten ermahnt.
** Vor dem Tode des Ertrinkens gerettet. Am Dienstagnachmittag ereignete sich beim Baden in der Lahn, unweit des Anwesens des Marinevereins, ein Unfall, dem leicht ein junges Menschenleben zum Opfer fallen konnte. Ein Knabe hatte den Boden unter den Füßen verloren und
Lanvkreis (Rieften.
wg. Aus dem Buseckertal, 1. Aug. Durch bas prächtige Hochsommerwetter konnte ber Schnitt bes Getreibes in unserem Tale bereits beenbet werben. Ueberall würben bie Erntemaschinen eingesetzt. Roggen unb Gerste sinb eingebracht, Weizen unb Hafer stehen noch in Hausten auf dem Felde. Die Dreschmaschinen sind bereits in Tätigkeit. Vorerst dreschen die kleineren Landwirte; mit dem Scheu- nendru ch wird bald begonnen werden. Der Ertrag von Roggen und Gerste ist nach Quantität und Qualität zufriedenstellend. Bei Weizen und Hafer sind infolge der Notreife Verluste eingetretem Auch der Strohanfall ist nicht sehr groß. Die Bauern säen gegenwärtig Wicken und Erbsen als Futtermittel, um den Ausfall an Klee auszugleichen.
* Dorf-Gill, 1. Aug. Gestern verunglückte hier der 71jährige Landwirt Johann Heinrich Sarnes dadurch, daß er bei der Arbeit auf dem Hofe stürzte und einen Bruch des linken Beines erlitt. Er mußte in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.
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N. Flensungen-Mücke 1. Aug. Am Sonntag sand im Bibelheim Flensunger Hof ein Missions-Lichtbildervortrag von Missionar Domay von der Pilgermission Chrsichona ber 16 Jahre in China tätig war statt. Nach einer kurzen Ansprache, in der der Redner auf die Bedeutung und das umfangreiche Wirken der Ml sion hinwies, führte er die Zuhörer an Hand der Bilder auf das Missionsfeld in China. Er ermahnte sie das Werk der Mission, sowie die Bruder unb Schwestern draußen auf betendem Herzen zu tragen und für ihre schwere Arbeit zu °ps-rm Nach -,m gen Siebern zur Gitarre fanb der lehrreiche zioeno
-Bad-Nauheim, 2. Aug. In Bad-Nauheim wurde ein herrlich gelegener Fest- und Sportplatz nach monatelanger emsiger Arbeit in diesen Tagen fertiggestellt. Dieser neue Waldfestplatz findet seine • erste Verwendung bei dem großen oberhessiAen , Feuerwehrfest, das in Verbindung mit dem 28. Pro- , vinzial-Feuerwehrtag vom 4. bis 6. August durchgeführt wird. Die Anmeldungen zu der großen Veranstaltung sind bei der Festleitung, an deren Spitze der in Feuerwehrkreisen bekannte Oberbrandmeister Fisch steht, in großer Zahl eingelaufen. Zum Festfonntag allein sind 50 große Wehren mit rund 20 Musikkapellen und Spielmannszugen zu erwarten. Die Delegierten und Feuerwehrgäste aus dem rhein-mainischen Bezirk, besonders aus den oberhessischen Orten, rund 400 an der Zahl, treffen bereits am Samstag zum 28. Oberhessischen Feuerwehrtag ein, der nachmittags in der Turnhalle der Turngemeinde durch Branddirektor Braubach (Gießen) mit der Begrüßung der Vertreter der parteiamtlichen und Behördenstellen eröffnet wird und anschließend wichtige Derbands- fragen zu behandeln hat. Der Samstagabend bringt auf dem neuen Feftplatz einen Festk 0 rn - mer 5, in dessen Dienst sich die Turngememde, die Radfahrer - Vereinigung, der Gesangverein „Frohsinn-Liedertafel" und die rührige Feuerwehrkapelle mit sportlichen und musikalischen Darbietungen stellen werden. _ r „
Am Festsonntag findet nach der Gefallenenehrung am Ehrenmal der Stadt Bad-Nauheim und nach dem Empfang der auswärtigen Wehren am Vormittag in der Trinkkuranlage eine Schulübung ber Bab-Nauheimer Wehr statt. Gleichzeitig werben auf ber Abolf-Hitler-Straße bie Vor- 1 bereitungen getroffen zu einer großen Schau- . Übung unb Werbeveranstaltung, die - von ber Bab-Nauheimer Ortsgruppe bes Reichs- i luftfchutzbunbes vorbereitet wirb, unb bei ber bie Feuerwehr, bie Sanitätskolonne unb bie Technische Nothilfe Friebberg mitwirken werben. Die umsichtige Vorbereitung ber Veranstaltung bietet Gewahr bafür, baß bie Vorführung sich zu einer wertvollen Lehrbarbietung gestalten unb jebem Besucher einen nicht alltäglichen Anschauungsunterrricht erteilen
^n5 f-uchtwarme Wetter der letzten Tage hat die ' l-il-e schon verschiedentlich aus dem Boden gelockt , mb sie werben jetzt auch bereits reichlicher auf bem Sarft angeboten 3Jlit dem Beginn des Pilzsam- mlns ist es geboten, auf die mit dem Pilzgenuß irbunbenen Gefahren zu verweisen. Wer Pilze slmmelt, muß Pilzkenntnisse besitzen- sonst tut er ■t baran, seine Pilze durch Sachverständige pru-
zu lassen. Der Genuß der Knollenblätterpilze sht sehr oft den Tod nach sich. Häufig aber sind Kränkungen nach dem Verzehren van Pilzgench- tii nicht darauf zurückzuführen, daß die Pilze chtig waren, sondern darauf, daß sie unsachgemäß 1 bandelt wurden.
Eine Hauptregel für den Pilzsammler und für te Zubereitung muß immer sein: Was schlecht mcht und viel Ungeziefer an und in sich hat, ist licht genußfähig. Durchnäßte ober von Maden durchsetzte Pilze sind gesundheitsschädlich. Pilze dür- m auch nicht stundenlang ober eine Nacht hinburch \\ ufeinanberliegen. Stellen sich nach dem Genuß wn Pilzgerichten Verdauungsstörungen ein, dann
sofort ärztliche Hilfe notwendig.
Der viel verbreitete Glauben geht fehl, daß man an giftiges Pilzgericht daran erkennen kann, daß (m hineingesteckter silberner Löffel blau ober sswarz anläuft. Am beliebtesten und am Hau- Wen ist der Steinpilz, der wegen seines Zohlgeschmackes und seiner Ergiebigkeit der König |-r Küchenpilze genannt wird. Er kommt in lich- lm Laub- und Nadelwäldern am häufigsten vor, rt in prächtigen Exemplaren. Von den eßbaren , ilzen wird häufig auch der echte R eitz ger und !»r gelbe Rehling auch Pfifferling gewinnt, gesammelt. Ein hervorragend guter Speise- ' pilz ist der Champignon mit seinen rosaroten bametten. Auch die Morcheln und die L 0 r -
Das Streben der HI. auf allen Gebieten, die für ihre erzieherischen Aufgaben in Frage kommt, fei es nun auf kulturellem ober sportlichem Gebiet eine vollkommene Neuorganisation zu schaffen, haben bie Bannführung 116 veranlaßt, am 5. August auf dem Universitäts-Sportplatz einen groß angelegten Sportwettkampf durchzusühren. In friedlichem "Wettkampf sollen an diesem Tage Kameradschaften und Gefolgschaften der HI. ihre Arbeit der letzten Monate hinsichtlich der körperlichen Ertüchtigung unter Beweis stellen und gleichzeitig Zeugnis dafür ablegen, daß nicht nur Sportvereine notwendig sind, in denen die deutsche Jugend zu sportlichen Spitzenleistungen herangebildet werden soll.
Es soll der Oeffenttichkett gezeigt werden, daß es heute Hauptaufgabe der Führung der HI. ist, die ihr anvertraute Jugend zu tüchtigen, freien, sportgestählten Menschen zu erziehen, die jeder Lebenslage gewachsen sind und die überall ihren Mann stellen.
Dieser Tag des Sports, der fast sämtliche Hitler- Jungen des Bannes zusammenführt, um im Kampfe das Beste zu leisten, soll gleichzeitig die Besten ermitteln, die dann am 1. und 2. September, dem
LPD. Dillenburg, 1. August. Die Wildschweine treten in einigen Gemarkungen des Dillkreises in erschreckend hoher Zahl auf. Die Tiere streifen rudelweise über die Aecker und richten an den Getreide- und Kartoffelfeldern erheblichen Schaden an. In Weidelbach wurden dieser Tage etwa 50 Tiere auf einmal gesehen. Die Gemeinden haben Nachtwachen durch die Gemeindeangehörigen aufstellen lassen.
Freiheitsstrafe für Nichtabführung von Ortskrankenkasiengebühren.
LPD. Frankfurt a. M., 31. Juli. Wegen Vergehens gegen die Reichsverficherungsordnung erkannte der Einzelrichter gegen einen Unternehmer, ber hier ansässig unb Auslänber ist, auf zwei Wochen Gefängnis. Der Angeklagte hatte fällige Beiträge in Höhe von 182 Mk. an bie Ortskrankenkasse nicht abgeführt. Er bemühte sich vor Gericht sein Verhalten baburch zu entschuldigen, daß er angab, er habe als Ausländer die gesetzliche Bestimmung nicht gekannt. Im Urteil würbe ihm aber entgegengehalten, daß er als Fremder sich nicht hierauf berufen könne. Gerade als Ausländer habe er sich nach den Gesetzen seines Gasllandes zu richten und müsse sich deshalb über
ELP. Kein Uniformnerbot für HI. 1 eim Gottesdienstbefuch. Im Hinblick auf Zahlreiche Anfragen teilt der Reichsjugendpfarrer : uf Grund eines schriftlichen Bescheides der Reichs- uigenbführung mit, daß für die HI. ein Uniform1 •erbot beim Besuch von Gottesdiensten seitens der Neichsjugendführung nicht besteht.
** Sängertreffen in der „W a l d e s - u st". Am vergangenen Sonntag trafen sich, wie man uns berichtet, drei befreundete Gesangvereine m der idyllisch gelegenen* Ausflugsgaststätte „Wal- nesluft". Sinn und tiefere Bedeutung des Treffens mar, dem deutschen Liede zu dienen. Don den Gesangvereinen „Concordia" Krofdorf, Groß'scher Männerchor Gießen und Sängervereinigung Wieseck gelangten zunächst unter der Stabführung von Lhormeister PH. G r 0 ß zwei Maffenchöre zum Vor- irag („Herauf, heraus" von Cornelius unb „In inem kühlen Grunbe" von Silcher), die sehr gut gefielen. Die Gesangvereine von Wieseck und Krof- iiorf sangen außerdem den prächtigen Chor „Eine Wiese voll weißer Margueriten" unb ber Grvß'sche Männerchor bas stimmungsvolle unb bem Orte der Veranstaltung entsprechende Lied „Im Wald" > Schäffer). Ein einstimmiger Massenchor mit Orchesterbegleitung „Weckruf" (Knad) war von Außerordentlicher Wirkung. Nach verschiedenen Volksliedern, die von den vielen Gästen und Zuhörern sehr dankbar ausgenommen wurden, brachte Der Gesangverein' „Concordia" Krofdorf zum Ab- i'chluß den Chor mit Orchester „Am Wörthersee" I5U Gehör. Den Sängern der erwähnten Vereine wurde von Seiten des Publikums dankbarer Beifall zuteil. Besondere Anerkennung verdient der , Lhormeister PH. Groß- Wieseck, dem die Stabführung für die Chöre der genannten drei Vereine obliegt. Insbesondere gelang es seiner Bemühung, Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Sänger untereinander und zwischen Sängern und Zuhörern im Sinne ber Volksgemeinschaft zu stärken.
** Gefahren bei ber Drescharbeit. Zahr für Jahr ereignet sich bei bem Ausbreschen bes Getreides eine große Anzahl von schweren und "d)teilten Unfällen bei ber Bedienung der Dreschmaschinen. Es kommt vor, daß als Heizer und Ge- ireibeeinleger Leute verwendet werden, die sich zu dieser Arbeit nicht eignen. Als Heizer ober Einleger sollen nur nüchterne und zuverlässige Personen em- Seftottt werben, die sich ihrer Verantwortung be= wußt sind und eine sichere Gewahr für einen ordnungsgemäßen Verlauf bes Dreschens bieten. Eine anscheinend nicht auszurottende Unsitte beim Dreschen ist auch bas Rauchen. Nicht selten sind durch
wird. u .
Am Festzug bes Nachmittags werben sich rund 3000 Feuerwehrleute beteiligen. Eine besondere Note werden diesem festlichen Aufmarsch die historischen Gruppen geben, die Bilder aus der Gerichte des Feuerlösch- und Feuerwehrwesens Kartellen.
Belebung in der oberhessischen Basalt-Industrie.
* Homberg, 1. August. Die Bemühungen der Reichsregierung um den Ausbau des deutschen Straßennetzes wirken sich für die wirtschaftliche Entwicklung der oberhesfischen Industrie der Steine sehr vorteilhaft aus. Eine Anzahl Steinbrüche, die schon seit Jahren verwaist lagen, konnten den Betrieb wieder aufnehmen und vielen Erwerbslosen wurde dadurch wieder Verdienstmöglichkeit gegeben. Im B a sa l t st e i n b r u ch von Nieder-Of leiden, der mit zu den best- eingerichteten in Deutschland zu zählen ist, sind zur Zeit etwa 200 Personen beschäftigt
feinen Abschluß
Preußen.
Kreis Wetzlar
* Nodbeim a. d. Bieber, 1. 2Iug. Am S°n^g"Lr°nst°tte.° die H^Tur^und Etz-MM MM-MK Der Veremsfuhrer M«“ darüber Ausdruck, wesenden und gab femer ^reu
b°6 ^''bim weMen Turnerische Vorführungen unb’Ä n der Schüler, der Turner sowie der beiden kurn-rinnenabi-ilungen ernteten großen Snn Vtadi ber Abwicklung bes Programms ?°n te der V?rein-sührer ollen Mitwirkenden, ganz
versank Ein Ruderlehrer und ein Paddler, die die sie orientieren. Versicherungsvergehen in heutiger Lahn an dieser Stelle passierten, wurden durch die Zeit müssen streng bestraft werden, denn Die Rufe der Mutter des Ertrinkenden aufmerksam Kassen hätten es heute sehr viel schwieriger als vor
hohen Hitlertur m dar. Don hier aus erfolgt der Aufmarsch der olympischen Teilnehmer vor der Eröffnung der Spiele. Fast 400 000 Menschen kann dieser Platz fassen. Dom Olympischen Stadion selbst, der „Deutschen Kampfbahn" ist schon genügend berichtet worden.
Weniger bekannt sind die endgültigen Pläne für die Ausgestaltung des Sportforums. Hier wird das Turnhallengebäude stark vergrößert und allein mit sechs Hallen ausgestattet. Das Svmmerschwimm- bad ist bereits vorhanden, ein Winterschwimmdad mit besonderen Teilen für Springen unb Wasserball entsteht. Die Fechter werben ihre Wettbewerbe in einem Vorführungssaal, ber runb 1500 Zuschauer faßt, burchführen. Der Hauptbau des Sport- forums wird das
„Haus des deutschen Sporte“, in dem alle Fachämter der einzelnen Sportarten untergebracht werden. In der Nähe entsteht em riesiges Unterkunftshaus, in dem 600 Kur- fiften wohnen unb gespeist werben. Wahrenb ber Olympischen Spiele bienen diese Gebäude den Mannschaften als Ruheraum. In reichlicher Zahl werden auf dem Gelände Uebungsstatten angelegt, darunter zwei Uebungs-Laufbahnen zu 400 Meter mit allen Nebeneinrichtungen für Springen und Werfen. Beiderseits davon entstehen
12 Uebungsfdber für Fußball, Hockey- unb Handball.
unb laufen schöne Schule. Alle Tiere wur- Steigern ausgebildet und glanzen bannt in
1 8UrAln6lAenc Das bedeutet immer viel Bei- u^iür^den Lehrmestter. Eine der jungen Mit- krJrinnen der Liliputstadt zeigt sich als Kunst- ‘Sin wn gediegenem Können. Clowns warten woliüielungen-n Scherzen aus und reizen das Lttkum zu herzlichem Lachen. Reitkünste aus ; knnnrt \eiaen zwei ber Liliputaner mit über- suchende/Sicherheit. Einen Höhepunkt des Pro- .£ bilden neben der Vorführung eines oor- f S dreisterten Elefanten (der auf zwei kleinen Erfunden Podesten einen tadellosen Handstand , riübrti die Russischen Tanze", tue von den kle,- n Künstlern mit großer Leidenschaftlichkeit getanzt -rdkn SchüeMch beendet -ine junge Dame m,t wer Darbietung als Parterreakrobatm das un- ^Die" Wrche7stadt"Liliput lohnt den Besuch mit j« Erlebnis einer unterhaltsamen Stunde.
Vorsicht beim Pilzgenuß!


