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Donnerstag, 2. August 193H

Zahrgang

ttr. 178 Erstes Blatt

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Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Zteichspräsideni von Hindenburg t

von Hindenburg

geschaltet fühlten, der eiserne Hindenburg eine höhere Gewähr.

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stehkn babe7^e das Mab der Dinge verlieren'. Denn das Abenteuer war seiner Seele fremd' An seiner schlichten Frömmigkeit brachen sich die dämonischen Zweifel und niemals vergaß dieser Altpreuße über dem Wagnis des täglichen Handelnsdie unab- dinabare Verantwortung vor dem Ewigen. Sein Fuß stand fest, wo allen sch - den schwersten Schlägen. So lag m seiner männlichen

Vater des Vaterlandes.

Der große Alte Mann hat uns verlassen. Als hochbetagter Achter ist der fetter von Tannenberg, Generalfeldmarschall Reichspräsident H deutsche Eichbaum

storben nachdem er die beiden .letzten Jahrzehnte hindurch w e^der putsch in den Stürmen unferes 9^tanbe^. ^a5fii*e t2)amp^^)al(5e zum Stehen

feine Unerschrockenheit mit Gottes ^ugung die ru sch u?b jür a(ie Zelt brachte, schlug dem Helden das liebende Vertrauen vonl Hee^ unb in öer einfachen entgegen. Der Name Hindenburg hieß Hilfe in höchster K t P^gung seiner Wucht des Generalfeldmarschalls verehrte der Deutsche oie - nationalen Tugenden und Pflichten. Hindenburg allein auf dem Platz

Als Sieg und Kaiferherrlichkeit versanken, blieb JO') u M Das Beispiel und rettete Deutschland durch sein gebietendes Dasein^zum zw Reichspräsident seit ist erhaben über Worte und Beweise, und so erfch.en der Parteien Mit

dem 12. Mai 1925 erhaben über den Zeitgeist und vl I Preußenfaust, bis seinem Volk harrte er aus und hielt der nationalen Revolution

er an jenem unvergeßlichen 21. Marz 1933 m ¥>ot und ihrem Führer sein Vermächtnis übergab. die Zukunft unseres Reiches

Er oder keiner war geschaffen, im Amt des Präs ten ru^mgefrönte Gestalt des zu mahnen. Weil niemand seine weißen Haare; u ^st^punkt einer schwankenden Ehrgeizes bezichtigen durfte, gelang es ihm den SchPgn einem Jahrzehnt der Verfafsung mehr und mehr auf s^ne Person ZU bezieh Gt)ren, in Jahren der

Grundsatzlosigkeit brachte er das ^setz der Dauer w oe^ unter dem Zwang von Zwietracht wahrte er sich das oberste Schiedsgch^ be unt) viele gute Deutsche Versailles manches geschehen ließ, was seine ältesten

mit schmerzlichem Befremden sahen, so hat er doch der größeren Gefahr vom Anfang aum (tnbe ^oiberftanben, als ein deutscher Äac Äahon in der Staatsfuhrung Obgleich der alte Herr in der Wichelmstraße nie aus seiner natürlichen Zurück- Haltung heraustrat, konnten die Männer der Regierung j^hne chn nicht

mehr bestehen. Kein Witz und kein Verstand vermochten diesen Fels un Meer zu be- weaen und eben Mrurn hat seine Entscheidung den Ausschlag gegeben, daß er vor andertbaG Fahren dem Nationalsozialisten Adolf Hitler die Hank) reichte. Die Zwischenzeit oom Kaiserreich zum deutschen Volksstaat, die zu überbrücken der ^ar» aus dem großen Kriege berufen war, liegt abgeschlossen. Die Vorsehung ruft den jWffi her SrW mar ein Bekenntnis. Verloren im Toben der Maieriaijchlacht verlassen von jeder traditionellen Gewißheit, schöpfte der deuhche Soldat Mut und Zuversicht aus der unerschütterlichen Ruhe dieses Antlitzes. Zwilchen dem nervösen Versagen Wilhelms II. und der übermenschlich angespannten Führer- feistunq Ludendorsss war der Ches des Generalstabes ein Wort des Ausgleichs und der Süherheit Nirgends |o wie im Weltkrieg kam es daraus an, Entschlüsse zu iallen und die qesaßten Entschlüsse auch zu tragen. Darum gab den Millionen, die Janen ,unu uie » < / " . ' "r.b. c.*, mebr oder roentaer aus-

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