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Wirtschaft

sprechende Erklärung abzugeben. Die Mittel, die

s l a g e r nach W e i l -

n 11

Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse

Frantturi a. 2J1

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 21t

30-7.

26

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Die hinter den Papieren

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28 64,25 91,25 56,25

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29 63,75 90,75 56,25

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142 97,75 114,5

68,5 108,5 101,5

90,5

145 118,25

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150,75

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207,5

80

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83

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243 90,13 41,75

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118

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80

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112

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66

45

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45,4

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73,5

21

220

174,5

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0,649

58,97

0,186

3,053

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170,07

21,62 0,753

5,676

63,68

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65,35

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34,38

10,46

2,518

0 0

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115,75

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59 123,75 6,75

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77

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81

I ® Farven-Industrie Scheldeanstalt........

@ult>id)mtbl Rütgerswerle .

Metallgefellichaft

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76 113,75

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170 128,5 74,13 66,75

Reue Verordnung über die Regelung des Absatzes von Kartoffeln.

0 o

0

In den Aufsichtsrat treten neu ein die Herren Dir. E. Busemann (Scheideanstalt), Flick (Flick-Kon­zern), Dir. Götz-Berlin, Gen.-Dir. Koettgen (Sie­mens), Prof. Selck (JG.-Farben), Major Kuntze (Familie Kleyer), Karl Trutz-Berlin, Prof. Dr. Lüer. Dir. Dr. Göckeritz tritt aus dem Vorstand in den Aufsichtsrat über.

Dresdner Bank 1,0 Mill, und Gen.-Dir. Hagemeier 0,5 Mill. 25 v. H. detz Nennbetrages find bar einge­zahlt, die restlichen 75 v. H. sind 1. September 1934 fällig.

Gen. Dir. Hagemeier besprach nochmals die in der raschen Absatzschrumpfung während 1931 und 1932 liegenden Gründe zur Sanierung und wies auf das befriedigende Ergebnis im ersten Halbjahr 1934 hin. Don den RM. 2 645100 jungen Aktien werden RM. 1 145100 von der Dresdner Bank zum Ausgleich

77,5

115

61,25

106,5

169,75

129,13

77

68,9

wartende Haltung herrschte.

Am Rentenmarkt gingen Altbesitz auf 93,25 und späte Schuldbücher auf 91,50 zurück. Am Pfand­briefmarkt ergaben sich durchweg Kursabschwächun­gen von 0,25 bis 0,50 v. H., während Stadtanleihen geschäftslos und behauptet lagen. Bon fremden Wer­ten blieben Schweizer Bundesbahn-Anleihen etwa behauptet. Die heute letztmals notierten Werte von Türken Bagdad und Zolltürken laut Pariser Ab-

ohne all die Ursachen der einstigen Zerrissenheit. Wer letztere wieder belebt, muh aus nationaler Verantwortung heraus zurückgewiesen werden.

Die NS.-Dolkswohlfahrt ist die Organisation des Führers, sie erfüllt ihre Aufgaben nach seinen An­ordnungen, denn das Volk, und damit wir, wollen den Frieden und die Einigkeit.

ber 1934 verfügbar macht, belaufen sich auf rund 1 Million RM.

146

207

77,5

37,5

81

Brüssel iRiif de Jan. . Sofia.....:

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

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Holland .... Italien.....

Japan ......

Jugoslawien. Oslo : Wien.......

Lissabon .... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......

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Neuyork...

57,5

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77,5 115,25 61,75 106,5 75,75

170 129,75

77 69,25

Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H, Lombardzinsfuß 5 v. H.

Reichsmark.

* Steigerung der deutschen Zell­stoffausfuhr. In der ersten Hälfte 1934 er­reichte die deutsche Zellstoffausfuhr.156 550 Tonnen gegen 135 920 Tonnen im zweiten Halbjahr 1933 und 119 950 Tonnen in der gleichen Zeit des Vor­jahres. Bei der Pappeausfuhr ergab sich auch ein ziemlich positives Ergebnis, die 36 030 Tonnen gegen 31280 Tonnen bzw. 36 420 Tonnen betrug. Auch die Packpapierausfuhr steigerte sich auf 26 750 Tonnen gegen 22 250 Tonnen bzw. 19100 Tonnen. Dagegen erlitt die Ausfuhr von Druck­papier einen Rückschlag, die auf 33300 Tonnen gegen 49 730 Tonnen bzw. 50 980 zurückging.

Frankfurter Börse.

VNttagsbörse im Verlaufe schwächer.

Frankfurt a. M., 31. Juli. Die Börse eröff­nete in sehr stiller Haltung. Infolge der allgemein vorherrschenden Zurückhaltung sowohl bei der Kund­schaft, als auch bei der Kulisse war die Umsatztätig­keit schleppend. Denlkrwartungen des Vorbörsenver­kehrs entsprechend zeigten die wenigen zur Erst­notiz gekommenen Papiere nur minimale Abwei­chungen nach beiden Seiten, wobei aber eher kleine Besserungen auf Grund von günstigen Wirtschafts­nachrichten überwogen. Kurz nach Börsenbeginn griff eine starke Zurückhaltung Platz. Das Beka'nnt- werden vor der schweren Erkrankung des Herrn Reichspräsidenten lähmte die an sich schon geringe Unternehmungslust vollkommen. Es setzten Verkäufe em, die bei der mangelhaften Aufnahmeneigung durchweg zur Kursabschwächung führten.

Stärker angegriffen waren Farbenindustrie, die bis auf 146 nach anfangs noch 148,90 v. H. zurück­fielen. Auf den übrigen Marktgebieten war die Ent­wicklung je nach Höhe des Papiers ähnlich. Die so gegen 12.30 Uhr zur Notiz gelangenden Werte lagen samt und sonders schwächer. Von Anfang an etwas niedriger eröffneten am Montanmarkt Phö­nix (-^ 1,25 v. H.), Rheinstahl ( 0,75 v. H.) Har- pener ( 0,25 v. H.), während Stahlverein 0,40 d. H. und Mannesmann 0,25 v. H. freundlicher lagen. Am Elektromarkt verloren Licht & Kraft 1,75 o. H., Schuckert 0,25 v. H.; Siemens setzten ihre Abwärtsbewegung um 0,40 v. H. auf 144,65 v. H. fort. Gut behauptet eröffneten Lahmeyer und Gef- fürel. Schiffahrts- und Transportwerte lagen gut gehalten, ebenso Daimler Motoren und Kunstseide AKU. Zellstoffpapiere und Reichsbankanteile ließen bis 0,50 v. H. nach.

Der Rentenmarkt eröffnete in ruhiger aber gut behaupteter Haltung. Altbesitz 93,70 (93,65), späte Reichsschuldbuchforderung uno. 91,75 v. H., dagegen Stahlverein-Bonds 76,13 ( 0,40 v. H.) Von frem­den Werten setzten Anatolier Eisenbahn ihre Be­festigung um 0,65 v. H. auf 38,13 v. H. fort. Un­garische Goldrente 7,15 (7,10). Im Freiverkehr gal­ten Gulden-Russen 1,50 bis 1,55 nach 1,45 bis 1,50 vom Hundert.

Die im Verlaufe, also gegen 13 Uhr, notierten Papiere erlitten Einbußen im Ausmaße bis zu 2 v. H., ebenso die bei Börsenöffnung gut behaupte­ten Werte, wie Mannesmann, Stahlverein, Reichs- hank, Buderus, Geffürel und Conti Gummi. Im

Snödnerroertf ............ q

Rannrtmann-Rbbcru 0

| kommen waren unverändert 7,60 bezw. 8 v. H. Tagesgeld in Auswirkung des Ultimos auf 4 v. H. (nach 3,50 v. H.) erhöht.

Abendbörse schwächer.

Die Abendbörse wies keine Erholung auf, da seitens der Kundschaft einige Verkäufe Vorlagen, die bei der herrschenden Geschäftsstille und Un­sicherheit zu weiteren Kursrückgängen führten. Farbenindustrie lagen anfangs widerstandsfähiger, da die Kulisse das herauskommende Angebot auf­nahm; später ließ der Kurs aber doch um ins­gesamt 0,75 v. H. nach. Am Elektromarkt lagen die Kurse durchweg bis zu 1 v. H. niedriger, Betula verloren sogar 2 v. H. Auch Montanwerte büßten überwiegend bis zu 1 v. H. ein. Im allgemeinen lag das Kursniveau um 0,50 bis 1 o. H. unter dem Berliner Schluß, nur wenige Werte konnten sich behaupten, Conti Gummi waren um 1,50 v. H. höher. Im Verlauf hielt die Geschäftsstille bei un- erholten Kursen an.

Am Rentenmarkt ergaben sich ebenfalls Ab­schwächungen, die in den meisten Fällen bis 0,25 v. H. betrugen, so bei Pfandbriefen, späte Reichs­schuldbuchforderungen und Stahlverein-Bonds. Alt­besitz 92,75 nach 93,30 v. H. Am Auslandsrenten­markt gaben 4 v. H. Schweizer Bundesbahn um 1 v. H. auf 194,50 v. H. nach, während 3,50 v. H. mit 180,90 v. H. gut behauptet lagen. U. a. notier- ten: Altbesitz 92,75, 6 v. H. Stahlverein 74,75, Reichsbank 148, Gelsenkirchen 59,75, Harpener 103,50, Klöckner 73,25, Mannesmann 66, Phönix 47, Rhein. Braunkohlen 241, Rheinstahl 88,50, Stahlverein 40, AEG. 23,50, Bekula 138,50, Bem- berg 65, Cement Heidelberg 105,50, Conti Gummi 130, Daimler 44,50, Scheideanstalt 207.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 31. Juli. Der Gemüse­markt hatte starke Zuführen in Gurken und To­maten, im übrigen waren sie ausreichend. Rotkraut, Weißkraut und Wirsing war gefragt. Die Preise für Einmachgurken, Kartoffeln und Tomaten sind leicht rückgängig. Das Geschäft nahm einen schleppenden Verlauf. Es erzielten: Blumenkohl 15 bis 35, Boh­nen (Busch) grüne 10 bis 12, do. gelbe 10 bis 14, Bohnen (Stangen) 16 bis 18, Erbsen 28 bis 30, Eskarol 6 bis 8, Karotten 5 bis 6, Salatgurken 10 bis 25, Einmachgurken (Salz) 110 bis 140, do. Essig 60 bis 100, Kartoffeln, Erstlinge 5/ bis 5XA, Kohlrabi 3 bis 5, Kopfsalat 5 bis 10, Rettich 4 bis 7, Römischkohl 6 bis 7, Rote Rüben 6 bis 7, Rot­kraut 10 bis 11, Spinat 12, Tomaten I 8 bis 10, do. holl. 8 bis 10, Tomaten II 6 bis 7, do. ital. 6 bis 7, Weißkraut 7% bis 8, Wirsing 10 bis 12, Zwiebeln 7K bis 7V», do. ital. 7%, Perlzwiebeln 18 bis 20, holl.

Am Obstmarkt herrschte sehr starkes Ange­bot von Birnen, Mirabellen und Pflaumen. Die Nachfrage nach guten Früchten aller Art ist befrie­digend, während minderwertige Ware fast unver­käuflich ist. Die Preise waren allgemein weiter gedrückt. Das Geschäft nahm einen nicht ganz be- friedigenden Verlauf. Es erzielten: Aepfel I 14 bis 18, II 10 bis 12, Wirtschaftsäpfel 6 bis 8, ital. 16 bis 17, Austral. lOA bis 11, Ungarn 13 bis 14, Aprikosen I 23 bis 25, II 16 bis 22, Früh- birnen I 8 bis 16, II (Spalier) 18 bis 22, Brom­beeren 20 bis 30, Heidelbeeren 20 bis 25, Johan­nisbeeren 14 bis 15, Sauerkirschen 14 bis 15, Mirabellen I 18 bis 24, II 10 bis 15, Pflaumen 5 bis 10, Preißelbeeren 25 bis 26, Renekloden 6 bis 10, Spillinge 8 bis 14.

Mainzer Schlachtviehmarkt.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

h. Sch. in G. Falls die Schwiegermutter in der Lage ist, den Nachweis zu führen, daß ihr am 1. Ja­nuar 1918 ein Kapitalvermögen von mindestens 12 000 Mark gehört hat, so dürfte sie Anspruch auf die Leistungen der Kleinrentnerhilfe haben. Es er­scheint in diesem Falle allerdings fraglich, ob eine Unterstützung gewährt werden kann, da die Rente aus der Angestelltenversicherung zusammen mit dem anrechnungsfähigen Teil des Zinseinkommens den maßgeblichen Einkommensvichtsatz nahezu erreicht. Zuständig für die Bearbeitung der Anträge sind die Bezirksfürsorgeverbände (Wohlfahrtsämter). Den Anträgen sind die erforderlichen Unterlagen zum Nachweis des am Stichtag vorhanden gewesenen Kapitalvermögens beizufügen.

pambuig-iämenta.'ßatei Hamburg-Südam. Dampfschiff Hansa-Dampfschifs

Norddeutscher Lloyd . .. y

ÖL®, für Verkehrswesen Akt. . 0 Berliner Handelsgesellschaft .. * ^ommera- und Privat-Bank . o bursch? Bank und Discvnto»

Gesellschaft ............ 0

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Mainkraftwerke Höchst a.«»..,. 4 74'75

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___________Berlin. 31-Juti Amerikanische Note»..............

Belgische Noten Dänische Noten ..........

Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten

Schweizer Noten ** Spanische Note,

Uoaachche Not«................

Mainz, 31. Juli. Auftrieb: 35 Ochsen, 20 Bu^ len, 614 Kühe oder Färsen, 274 Kälber, 730 Schweine. Es notierten pro ein Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen al) 27 bis 30, c) 23 bis 26; Bullen c) 21 bis 25; Kühe a) 23 bis 28, b)

16 bis 22, c) 10 bis 15; Fünfen a) 28 bis 33, b)

23 bis 27. Kälber b) 32 bis 43, c) 25 bis 31, d)

18 bis 24. Schweine b) 49 bis 51, c) 45 bis 50,

d) 45 bis 49. Marktverlauf: Rinder ruhig, lieber« stand. Kälber, lebhaft, ausoerkauft. Schweine rege, kleiner' Ueb erstand.

Schultheis Patzenhoser .... lllu (Allgemeine Kunstseide) Bemberg

«ellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas Daimler Motoren ..

Deutsche Linoleum Ctenftein & Koppel

Leonhard Tietz

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Akkumulatoren-Fabrik ..... tonkt-Eummi ...........

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Licht und Kraft °

Felten« Guilleaume " q «Ln L! ^LUn'ernehmung. 6 Rheinische Elektrizität .. r Schustert & (So. "S

Siemens« Halske.. ?

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Harpener ........"

Voesch EisenKSln-Neuesse, Ilse Bergbau ........

Ilse Bergbau Genüsse

DNB. Am 31. Juli endete die Marktregelung für Frühkartoffeln. Sie hat mit vollem Erfolg den Ab­satz der deutschen Frühkartoffelernte zu gerechten Preisen unter ausreichender Versorgung Der Be­völkerung trotz des durch die Trockenheit verursach­ten Minderertrages ermöglicht.

Die abgelaufene Frühkartoffelmarktregelung wird nunmehr durch eine neue Verordnung über die Re­gelung des Absatzes von Kartoffeln, die soeben im Reichsanzeiger erscheint, abgelöst. Die Verordnung gibt dem Reichsnährstand im wesentlichen die gleichen Ermächtigungen, die er für die Frühkartoffelmarkt­regelung erhalten hatte, nunmehr auch für die Ver­wertung der Gesamtkartoffelernte. Ihr Ertrag steht zur Zeit noch nicht fest. Die Nie­derschlagsmengen, die in den letzten zehn Tagen gerade in den bis dahin von der Trockenheit be­troffenen Gebieten des Reiches in sehr beträchtlichem Umfange niedergegangen sind, lassen ein befriedi­gendes Ernteergebnis erwarten.

Unterstützung für die Zigaretten-Klein- und Mittelbetriebe.

Die Wirtschaftliche Vereinigung der Zigaretten­industrie hat sich der Notlage der Klein- und Mit­telindustrie angenommen, indem eine Anzahl Fir­men der Großindustrie Mittel zur Verfügung stellten, die in den Monaten Mai, Juni und Juli die Aus­zahlung von Unterstützungsbeträgen und Darlehen an die Klein- und Mittelindustrie möglich machten. Herstellungsbetriebe, die im Durchschnitt des Steuer­jahres 1933/34 mindestens 500 000 Stück Zigaretten, jedoch nicht über 25 Mill, produziert habens können an einer freiwilligen Quotisierung teilnehmen. Die Unterstützungssätze der Großfirmen werden in Ge­stalt einer pro Mille-Abgabe gezahlt, die längstens bis zum 31. Dezember 1934 einer Kasse zugeführt werden, aber mit der Maßgabe, daß die Zahlungen aufhören, falls wirtschaftliche oder steuerliche Ver­änderungen eintreten, die die Einstellung der Zah­lungen notwendig machen. Der ordentliche Rechts­weg für die Geltendmachung von Ansprüchen ist ausgeschlossen. Diese Firmen, die während der Dauer des Ausgleichsabkommens eine Umsatzsteigerung er­fahren, sollen eine Ausgleichsabgabe an die Kasse zahlen, die dem pro Mille-Satz entspricht, den die Großindustrie an die Ausgleichskasse zahlt. Bis zum 6. August haben alle Firmen, die an dem Aus­gleichsverfahren teilnehmen wollen, eine ent®

* D i e Reichsrichtzahl für Lebenshal­tung s k o ft e n im Juli. Die Reichsrichtzahl für die Lebenshaltung (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung und Bekleidung sowiesonstiger Be­darf") stellt sich für den Durchschnitt des Monats Juli auf 122,9 (1913/14 gleich 100); sie ist somit um 1,2 v. H. höher als im Vormonat (121,5). Die Richt­zahl für Ernährung ist um 2 v. H. auf 117,8, die Richtzahl für Heizung und Beleuchtung um 0,5 v. H. auf 133,4, die Richtzahl für Bekleidung von 0,4 v. H. auf 115,7 und die Richtzahl für densonstigen Be­darf" um 0,1. v. H. auf 157,8 gestiegen.

* Steigende Ausfuhr in Schreib - und Rechenmaschinen. Die deutsche Ausfuhr in Schreib- und Rechenmaschinen hat sich im ersten Halbjahr 1934 recht beachtlich wieder zu heben ver­mocht. An Schreibmaschinen wurden 20 357 aus­geführt gegen 18 115 in der zweiten und 19 788 in der ersten Hälfte 1933, das sind wertmäßig für 3,24, 2,99 bzw. 3,68 Mill. RM. Die Rechenmaschinen­ausfuhr betrug 4374 gegen 3264 bzw. 3758 Stück oder wertmäßig 1,41 gegen 1,27 bzw. 1,44 Mill.

Preußen.

Großfeuer in llnterliederbach.

LPD. Frankfurt a. M., 31. Juli. Im Stadt­teil Unter-Liederbach brach heute nachmittag in der Möbelwerkstätte der Möbelfabrik Dör- höfer ein Schadenfeuer aus. Als der Brand bemerkt wurde, hatte er sich bereits auf den Dach­stuhl ausgedehnt. Da die Gefahr bestand, daß die Flammen auf das angrenzende Wohngebäude und den nur durch eine Mauer getrennten Holzschuppen der benachbarten Möbelfabrik übergreifen könnten, waren außer der Unter-Liederbacher Freiwilligen Feuerwehr die Höchster Wehr und ein Zöschzug der Frankfurter Feuerwehr an der Brandstelle er­schienen. Etwa 100 Leute vom Arbeitsdienst, die von der Unterkunft aus den Brand beobachtet hatten, leisteten bei der Bekämpfung des Feuers wertvolle Hilfe. Infolge des geringen Wasserdrucks konnten die Wehren den Brandherd nur mit vier Schlauchleitungen angreifen und. mußten sich dar­auf beschränken, die angrenzenden Gebäude vor einem Uebergreifen des Feuers zu schützen. Die Flammen fanden an den an der Brandstelle lagern­den Holzteilen reiche Nahrung. Nach etwa ein­stündiger Arbeit war das Feuer bekämpft. Der D a ch st uhl ist vollständig ausgebrannt. Die Prandursache ist noch nicht geklärt.

Ein Motorradfahrer tot aufgefunden.

LPD. Frankfurt a. M., 31. Juli. In der Nähe des Forsthauses Mitteldick sand man Dienstag früh auf der Landstraße einen Motorradfahrer tot auf. Dem Mann war der Schädel vollkommen eingedrückt, und Hände und Rücken wiesen schwere Verletzungen auf. Das Motorrad lag zer­trümmert bei dem Verunglückten. Es wird vermutet, daß der Motorradfahrer, der bei Tagesgrauen ge­funden wurde, nachts aus einer Schneise kam und von einem Auto erfaßt und getötet wurde. Der Autofahrer muß davongefahren sein, ohne sich um den Verunglückten zu kümmern.

Schulungslager für Lehrerstudenten in Weilburg.

Schluß! Minag- bSrse

3b?

72,25

89,5

47,5

242

88,75 40,75

14

114

117 160,25

Ihn werden die dem Reichsreferenten unterstehenden Referenten an den einzelnen Hochschulen in die dortige Arbeit hineingetragen.

Eine 500 jährige Schützengilde.

LPD. Hachenburg, 31. Juli. Am 4., 5. und 6. August begeht die Hachenburger Schützengilde aus Anlaß ihres 500jährigen Bestehens einen großen histori s che n Jubiläums-Schützentag mit Aufführung eines mittelalterlichen Schützen­festes. Die Schirmherrschaft der umfangreichen Ver­anstaltungen hat Graf Alexander von Hachenburg, Prinz zu Sayn-Wittgenstein, übernommen. Vor­stand und Festausschüsse haben großzügige Vor­arbeiten geleistet, so daß das im Mittelpunkt der Jubeloeranstaltung stehende F e st s p i e l, das einen Ausschnitt aus der Geschichte der Schützengilde im Rahmen eines mittelalterlichen Schützenfestes wie- dergibt, eine besondere Anziehungskraft auf die ge­samte Bevölkerung der näheren und weiteren Um­gebung der Stadt haben wird. Der alte Marktplatz mit dem Schloßbogen als Hintergrund ist die Kulisse für das festliche Schauspiel alter Schützenherrlichkeit. Ein historischer Festzug, Armbrustschießen im Schieß­rain und ein Feuerwerk vervollständigen das Fest­programm.

% Deutsche RetchSanleihk v 1927 6% ebem.7% $t. gieldjsanl. d. 1929 6Vi% Doung.AnIeihe von 1930 Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

AuSIos.-Rechten

Desgl ohne Auslvs.-Rechte

6% e De in.8% Hess. BoUsstaat 1929 (rückzahlb. 102%)

6% Heij. LandeSbank Darmstadt Gold SR. 12

6^*% Heil. LandeS-Hypotbeken» bank Darmstadt Llqui

vberheslen Provinz-Anlelhe mit Auslos.-Rechten

Deutsche komm Sammelabl An­leihe Serie 1 mit AuSIol.-Rechten e% ehem 8% Franks Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

% ehem 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse 18 unkündbar bis 1936 tVi% ehem </,% Franks Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbriefe

6%% ehem 4 yt% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.

«% ehem 8% Pr Landespfand- brtefanitall, Pfandbriefe R 19

% ehem. 7% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

Steuergutich Verrechnungskurs

4% Oeiterrelchliche Goldrente 4,20% Lesterreichische Silberrente

4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische Staalsrente v. 1910

4H% desgl. von 1913

6% abgesl Goldmexikaner von 99

*% Türkische Zollanleihe von 1911 4%türH|<6f Bagbadbahn-Anleihe

Schluß!. Abend» börfc | 31-7

72

47 241 88,5

40 14

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Adler- Kleyer-Ganierung genehmigt.

Die HD. ber Adler-Werke vorm. Heinrich Kleyer AG., Frankfurt a. M., genehmigte die Abschlüsse für die Geschäftsjahre 1932 und 1933 und das Sanie­rungswerk, das bekanntlich nach Auflösung von 0,75 Mill, gesetzlicher Reserve die Herabsetzung des Stamm-Aktienkapitals von 25,0 Mill, auf 12 333 900 RM. durch Einzug von 332 200 eigenen Aktien und Zusammenlegung des Restes 2:1 vorsieht. Den 21000 RM. Vorzugsaktien werden ihre Vorrechte genommen und das Aktienkapital wird auf 15,0 Mill, wieder erhöht. Die Dresdner Bank beteiligte sich mit den vgp ihr vertretenen Aktien nicht "an den Sanierungsbeschlüssen, ebenso waren die eigenen Aktien der Gesellschaft nicht vertreten. Die Ver­sammlung zeigte eine Präsenz von RM. 21 458 400 Stammaktien und RM. 21000 Vorzugsaktien, gegen die Beschlüsse stimmte die aus früheren Jah­ren bekannte Gruppe Dominik, der sich zeitweise ein weiterer Aktionär anschloß und die dann über ins­gesamt RM. 230 500 Aktien verfügte. Die Oppo­sition enthielt sich nur bei der Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien der Stimme und gab im übrigen Widerspruch zur Niederschrift.

LPD. Frankfurt a. M., 31.Juli. Das neu­errichtete Referat für Lehrerbildung b e r ; ........u-n------ -......

Deutschen Studentenschaft zieht seine ört- > die Großinbustrie in ber Zeit vom April bis Dezem- lichen Referenten nach beren Teilnahme an ber'*" Reichstagung der NSLB. in Frankfurt a. M. zu einem eigenen Schulungslager nach Weil­burg (Lahn) zusammen. Hier kommen zum ersten Male künftige Volksschullehrer und Stubienräte zu­sammen, um fick eine gemeinsame pädagogische Grundlage ihrer Ausbildung zu erarbeiten. Vertre­ter des Reichsministeriums für Erziehung, Wissen­schaft und Volksbildung, der HI. und der Dozenten­schaft werden sich hier gemeinsam treffen. In fünf Tagen, vom 6. bis 10. August, werden sich hier die jungen Kräfte zu einer festen Gemeinschaft zusam- menfinben und Zeugnis davon ablegen, daß die Ju­gend die Verantwortung für ihren eigenen Werde­gang selbst mit übernommen hat. Don dieser Grund­lage aus wird ein erster praktischer Dorstoß zur Schaffung eines pädagogisch geschulten, lebensver­bundenen Lehrernachwuchses unternommen werden.

Philipp Holzmann O| Zemenrwerl Heidelberg O Lewen twerk Karlstadt...... O

Buderus ...

Deutfche Erdöl Gelsenkirchener

26 1 25,75 |

74,5 -

180 | 185 I

weiteren Verlaufe hörten die Glattstellungen auf uVVun uer .uresuner Danr zum Ausgleich j und die Stirnung war etwas beruhigt Auf dem er

Forderungen ubLrn°mm°n._w-,ter zeichnete bie!&igtenW blieben die Kurse gehalten Fnr- ben waren geringfügig erholt. Das Geschäft stag­nierte indessen vollkommen, da allgemein eine ab»

I Schluß» I fürs

"Datum | 30- 7-

Mansselder Bergbau ........ O| 75~

RoUroerte O

Phönix Bergbau O 48,25

Rheinische Braunkohlen 10 243,5

Rheinstab! O 90,25

Vereinigte Stahlwerke..... O 41,5

Ltaoi Minen ......... O 14,4

Kaliwerke Aschersleben........ 5 118

Kaliwerke Westeregeln........6 117,5

Kaliwerk, Salzdetfurth ? yt| 161

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Schluß» fürs

Schluß!. Abend»

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Datum

30-7.

31-

30 7

31-7

4% desgl. «erie II

7,7

7,8

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g

5% Rumän vereinh. Rente v. 1903

4,45

4,4

4,4

4,4

4H%Ru man.oereinh.Renlev.1913

6,8

4% Rumänische vereinh. Rente 8%% Anatolier

4

37,5

4 38,13

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3,9

38,1

ftranttur u. Ul

Berlin

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Schluß!. Abend» börse

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Datum

30/

| 31-7

30-7

| 3b/

30-Juli

31 -3uli

Amtliche Notierung | Dritt

Amtliche Notierung

Geld | Brie

0,645

0,649

0,645

58,84

58,96

58,85

0,184

1,186

0,184

3,047

3,053

3,047

56,46

56,58

56,46

81,72

81,88

81,74

12,645

12,675

12,645

5,584

5,596

5,584

16,50

16,54

16,50

169,73

170,07

169,73

21,58

21,62

21,58

0,751

0,753

0,751

5,664

5,676

5,664

63,56

63,68

63,56

48,95

49,05

48,95

11,48

11,50

11,48

65,21

65,35

65,21

81,68

81,84

81,68

34,32

34,38

34,32

10,44

10,46

10,44

2,512

2,518

2,512

Banknoten.

Geld

2Me

2,465

2,485

58,69

58,93

56,41

56,63

12,60

12,66

16,46

16,52

169,31

169,99

21,46

21,54

63,39

63,65

65,05

65,31

81,50

81,82

34,18

34,32