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Nach dieser langen Predigt, die Sie meinem für meine Kinder und meine Länder, allzu zärtlichen Herzen verzeihen mögen, will ich Ihnen sagen, was an Ihren Talenten und Vorzügen ist. Sie sind eine Kokette des Geistes, und ohne Urteil jagen Sie ihm nach, wo Sie ihn zu finden glauben. Ein Witzwort, eine Redewendung, die Sie in einem Buche finden oder von jemand hören, nimmt Sie gefangen, und Sie wenden sie bei der ersten Gelegenheit an, ohne viel zu überlegen, ob es paffend ist...
Indem ich diesen Brief beschließe, nehme ich Sie beim Kopf, küsse Sie zärtlich und wünsche, daß Sie mir diese langweilige schlechte Redeweise verzeihen, indem sie auf den Fonds sehen, aus dem sie kommt. Ich möchte mir Sie so geachtet und geliebt von jedermann sehen, wie Sie es verdienen, und daß Sie glauben, daß ich immer Ihre gute, alte treue Mama bin...
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o . 24. Dezember 1775.
Zwischen uns maltet ein großes Unglück: wir können uns beim besten aüßiUen nicht verständigen. Es ist möglich, daß ich vom Kummer zu niedergedruckt bin, um weder das Vertrauen noch die Offenheit mir gegenüber N sehen, die ich zu verdienen geglaubt habe, und das macht nun den .ueröruB meines Lebens aus. Ich kann wohl sagen, daß ich mich sechs- unddreihig Jahre nur mit Ihnen beschäftigt habe. Sechsundzwanzig Jahre und glücklich gewesen, aber in dieser Stunde kann ich es nicht mehr sagen, ich werde mich den gelockerten Prinzipien in der Religion und den elften nie anpassen können. Sie lassen die Antipathie gegen die alten Sitten und die ganze Geistlichkeit zu sehr sehen und Sie haben zu freie Prinzipien, was Moral und Führung anbetrifft... Diese Nacht und diese Tage sind zu festlich, um sich mit einem Entschluß, wie Sie von mir fordern (Joseph hatte seine Mutter infolge der steten Mihhelligkeiten gebeten, >yn von der Würde eines Mitregenten zu befreien), zu beschäftigen, ich werde ihn Ihnen nach dem neuen Jahr kundtun. Sie können mir wohl glauben, daß mein Herz dadurch mehr als betrübt ist, wenn ich sehe rote wenig das Ihre mit ihm übereinstimmt, und wie Sie Ihre alten Vorurteile vorziehen. Ich wünsche, daß Sie dadurch glücklicher werden, als lch es bin.
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_ f . 5. Juli 1777.
Dieses schreiben wird Sie in der Schweiz erreichen. Die Leute da werden den Wert Ihrer Gegenwart schätzen ... ich muß zu meinem großen Kummer sagen, daß, was Religion anbetrifft, nichts mehr zu verderben ist, wenn Sie wirklich auf dieser allgemeinen Toleranz zu bestehen gedenken, die, wie Sie sagen, Ihr Prinzip geworden ist, daß Sie nie ändern werden. Ich hoffe, ... daß Sie Gott vor diesem Unglück bewahre, welches das größte fein würde, daß die Monarchie je erlitten hat. Sie glauben sich dadurch Bauern zu verschaffen, die sich zu erhalten und herbeizuziehen, aber Sie werden Ihren Staat ruinieren und die Ursache des Verderbens so vieler Seelen sein. Wozu führt es, die wahre Religion zu besitzen, wenn Sie so wenig achten und lieben, daß Ihnen nichts daran liegt, sie zu bewahren und zu verbreiten... Sie werden es an dieser abscheulichen Schweiz sehen: man sieht und probiert täglich, was sich im Reich, England, Sachsen, Baden, Holland ufro. außer in Preußen zuträgt; aber ist das Land darum glücklicher? Hat es Bauern, diese zum Gluck des Staates so notwendige Menschenklasse? Es gibt kein Land, das weniger glücklich und darin rückständiger wäre als diese Gegenden. Ehrlichkeit und unwandelbare Lebensregeln sind nötig, wo wollen Sie sie finden oder bewahren?
25. Juli 1778.
Mein lieber Sohn! Man muß den Mut haben, sich selbst aufzuopfern und gerecht zu urteilen. Wir waren eine große Macht, aber wir sind es nicht mehr. Man muß sein Haupt beugen, wenigstens die Trümmer retten und die Volker, die uns noch bleiben, glücklicher machen, als sie es während meiner unglücklichen Regierung waren, da wir uns trotz unserer Verluste immer auf der früheren Hohe erhalten wollten. Beginne Deine Regierung damit, die Ruhe, den Frieden, das Glück denen zurückzugeben, die es so sehr verdienen. Du selbst wirst Dich an dem Glück der Anderen erfreuen, sogar auf Kosten Deiner persönlichen Größe. Ich kenne Dein Herz und baue darauf; rette Deine Völker und erwirb Dir dadurch größeren Ruhm als durch alle Ansprüche auf den Namen eines Eroberers. Ich umarme Dich...
Maria Theresia über die Ehe.
Die Kaiserin war nicht nur eine bedeutende Regentin, sondern auch eine sehr feine Menschenkennerin. Dies beweist der folgende Brief, den sie ihrer Lieblingstochter, der Prinzessin Albrecht von Sachsen, sandte, als diese um Rat fragte, wie sie sich ihrem Manne gegenüber zu verhalten habe, um sich dessen Liebe und Achtung zu bewahren:
Meine liebe Tochter!
Du willst, daß ich Dir über Deine Lage einen Rat gebe. Es gibt viele "ucher, welche diesen Gegenstand behandeln, ich will nicht wiederholen, was diese sagen. Du weißt, daß wir Frauen unseren Männern unter« warfen sind; daß unser einziges Bestreben sein soll, dem Gatten zu dienen, ihm nützlich zu sein, ihn zu unserem besten Freunde zu machen. Du kennst Deinen Mann, Du hast alle Ursache, zu hoffen, glücklich zu werden. Ich will Dich besonders darauf aufmerksam machen, daß Du in der zärtlichen J-iebe zu Deinem Mann nicht in ein Uebermatz gerätst, das ihm zur Last fallen könnte; nichts ist so delikat, als diese Klippe; die zärtlichsten und tugendhaftesten Frauen, und zwar die aus Neigung heiraten, scheitern daran. Je mehr Du Deinem Manne Freiheiten läßt, indem Du am wenigsten zarte Aufmerksamkeiten verlangst, desto liebenswürdiger wirst Du >hm sein; er wird Dich suchen, und gerne Dir leben. Trachte danach, ihn SU unterhalten, zu beschäftigen, daß er sich eben nirgends besser befinde, als eben bei Dir! Um Dir sein ganzes Vertrauen zu erwerben, mußt Du wrgen, es durch Dein Benehmen, Deine Diskretion zu verdienen! — , oß niemals den geringsten Verdacht in Deinem Herzen Eingang finden; lLmet,r Du Deinem Gatten Vertrauen und Freiheit schenkst, desto anhänglicher wird er Dir sein!
-alles Glück der Ehe besteht in Gottesfurcht und beständiger Rücksichtnahme der Gatten gegeneinander. Die törichte Liebe vergeht bald, aber
man muß sich achten, sich gegenseitig ergänzen und nützlich sein. Ich habe Dich hie und da eifersüchtig bei Deinen Freundinnen gesehen; hüte Dich ja davor bei Seinem Manne; das würde Dir Deinen Gatten nur entfremden!
Nicht einmal scherzen sollst Du über diesen Punkt; vom Scherzen kommt es zu Vorwürfen. Alle Ehen würden glücklich fein, wenn man sich so benehmen würde; und glaube mir, meine gute Tochter, es hängt soviel, unendlich viel von der Frau ab; sie soll die rechte Mitte innerhalten, die Achtung und das Vertrauen ihres Mannes gewinnen; sie soll dasselbe nie mißbrauchen, weder damit prunken noch befehlen wollen. Habe keine Vertraute: das soll Dein Mann allein sein. Ich will nicht einmal eine Ausnahme für mich machen, um Dich nicht an vertraute Mitteilungen zu gewöhnen.
Haben Worte des Unfriedens Dir den Tag getrübt, so laß die Sonne nicht darüber untergehen; suche vor Abend den richtigen Einklang wieder, damit die Disharmonie nicht in den Morgen übergehe!
Dies ist der Rat Deiner treuen Mutter
Maria Theresia.
Wie die Kaiserin starb.
Ihre Tochter Marianne schildert den Tod dieser wahrhaft großen Frau in naiver und doch so plastischer Weise, daß diese Stelle hier wieder- gegeben sein soll: „saß in ihrem Sessel, hatte eine gehoffte Hauben auf und einen braunen Männerschlafrock so sie allzeit fragte und in dem sie auch starb an... wir stellten uns im Crayh um ihren Sessel / machte uns eine Anrede von mehr als einer viertelstund ohne die Stimm zu verändern sie empfahl uns dem Kayser (Joseph II.) sie dankte uns um unsere Liebe vor sie, sie sagte die rürenbften Sachen, sah uns alle in thränen zerfließen und blieb gelassen / der tapfer wollte ihr antworten tonte aber nicht machte einen brillier und kniete vor ihr nieder / sie gab ihm ihren feegen er käste ihr die Hand sie tüste ihm ... endlich sah sie uns an und sagte: gehet hinaus, mir kostet es zu vill euch so zu sehen ... fünff Minuten vor ihrem tod stund sie mit gemalt von ihrem Sessel auf und machte einige schrit bis zu ihrer Chaise-longue wo Sie zusammen sank, mann legte sie so gut als möglich hinauff sie heisste sich noch selbst, der kayser sagte Jhro Mayst ligen sehr übel: ja sagte sie aber gut genug um zu sterben! sie machte noch drey vier akhemzug und verschied."
Aus dem Buche „Geliebter Sohn". (Elternbriefe an berühmte Deutsche. Herausgegeben von Paul Elbogen. Verlag Ernst Rowohlt, Berlin.
Volksdeutsche Arbeit im Güdosteu.
Die Siedlungspoliiik der Maria Theresia.
Von Fritz Heinz R e i m e s ch.
Im Jahre 1740 war Oesterreich ein morsches, durch die unendlichen Türkenkriege verarmtes Reich, besser gesagt: ein Mosaik von Landfetzen und Herrschaftsgruppen, die im Laufe der Jahrhunderte angeheiratet und erobert, durch Verträge erworben oder durch Erbansall an Habsburg gekommen waren. Ein Reich im Sinne straffer Verwaltung, innerer Zusammengehörigkeit war Oesterreich nicht. Die junge Herrscherin hafte weder Geld in ihren Kassen, noch ein schlagfähiges Heer, als alle die Feinde ihres Geschlechts aufftanben, um sich aus der vermeintlichen Konkursmasse ein Stück zu nehmen. Hätte es vor 190 Jahren so etwas wie ein deutsches Gewissen gegeben, diese Angriffe hätten nicht ftattgefunben; benn man hätte erkannt, baß Habsburg stark sein mußte, um seine große deutsche Aufgabe im Süboften beendigen zu können. Es ist eine seltsame und verhängnisvolle Tragik, daß Friedrich von Preußen und Maria Theresia nicht zusammenkommen konnten, wenn auch nicht als Ehepaar, so doch wenigstens als politische Freunde. Der Haß zwischen Habsburg und Hohen- zollern wurde stets geschürt, und statt die beiden fraglos größten Herrscher ihrer Zeit zu einer gemeinsamen allgemeindeutschen Kulturleistung zu verkoppeln, die beide erkannt hatten, kämpften sie um eine theoretisch und praktisch unergiebige Hegemonie in Deutschland — Mitteleuropa.
Maria Theresia und Friedrich der Große haften beide erkannt, daß ihnen von ihrer Zeit eine große Ausgabe gesteckt sei — nämlich die Neu - befieblung untergegangener Kulfurzonen. Die stumpfe Resignation des deutschen Landvolkes verwandelt sich langsam. Es ist ein Brodeln und Gären zu bemerken, das — da sich das Ventil der Auswanderung nach Amerika, wie etwa bei den Pfälzern, als zu eng erwies — zu Explosionen hätte führen können. Die beiden deutschen Großstaaten Preußen und Oesterreich verfügten über genügend Siedlungsland, um Hunderttausende neuer SieMerfteUen der in üppiger Fruchtbarkeit wachsenden Volksmenge zur Verfügung stellen zu können. Für beide Souveräne war die Befriedung und Sicherung ihrer östlichen bzw. südöstlichen Grenzen mit verläßlichen deutschen Grenzern geradezu höchste politische Notwendigkeit. Es hat natürlich gar keinen Zweck, heute darüber rechten zu wollen, daß die Schlesischen Kriege und der Siebenjährige geführt wurden; aber es ist notwendig, festzustellen, daß die Schwächung beider Staatswesen durch die Kriege sich schwer bei der Gestaltung des deutschen Lebensraumes gerächt hat. Wer sich die Volkstumsgrenze von Memel bis Neutitschein ansieht, der erkennt die vielen Ansätze einer gesunden Kolonisationspolitik ebenso, wie er den großen Plan erkennen muß, der in der Besiedlung des Donautieflandes bis zum Eisernen Tor liegt. Den Vorwurf, den die heutigen Geschlechter des Volkes ohne Raum gegen ihre Mtvorderen erheben dürfen, ohne undankbar gescholten zu werden, müßten sie erheben gegen die Saumseligkeit in der Fertigstellung der Volkstumsgrenze. Die Französische Revolution und ihre Folgen haben all das über den Haufen geworfen, was begonnen worden war, nämlich Germanisierung eines Gebietes, das als Sammelbecken deutschen Volkstums hätte dienen können.
Wie wollen von Friedrich und seinen Taten absehen und uns an diesem 29. November, da sich der Todestag der großen Kaiserin zum 150. Male jäyrt, ihrer deutschen Leistungen kurz gedenken, Leistungen, die dem deutschen Volke durchaus nicht gegenwärtig sind. Die schöne, geistreiche und fromme Erzherzogin, Königin von Böhmen und Ungarn und Herrscherin über Dutzende verschiedener Völkerschaften, verstand es mit frauenhafter


