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Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger
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Jahrgang MO
Hreitag, den 28. November
Nummer 92
Lied an die Kaiserin-Königin.
Rach Wiedereroberung der Skadk Breslau.
Von Johann Wilhelm Ludwig Gleim.
Nun beschließe deinen Krieg, Kaiser-Königin!
Gib dir selbst den schönsten Sieg!
Werde Siegerin!
Ueberwinde dich und gib Menschlichkeit Gehör:' ■S)abe deine Völker lieb!
Opfere nicht mehr!
Unfern Friedrich, der ein Held, Der auch Weiser ist. Der ein Wunder ist der Welt, Wie du selber bist...
Der gerechte Waffen trägt
Ins Gefecht mit dir, Mit uns kommt und sieht und schlägt, Tapferer als wir...
Heldin, den bezwingst du nicht! Gott kann Wunder tun!
Schenk ihm Freundesangesicht, Biete Frieden nun!
Williger war nie ein Feind, Feinden zu verzeihn. Schneller nie ein Menschenfreund, Ausgesöhnt zu sein ...
Nie ein größrer Feind der Schlacht Und der Heldentat
Als der Held, der deine Macht Ueberwunden hat!
Oie deutsche Kaiserin Ma ia Theresia.
Zu ihrem 150. Todestage.
Von Alfons von Czibulka.
Eine Lebensskizze dieser Fürstin kann nicht ohne Erwähnung des Kuriosums beginnen, daß hier in Deutschland die landläufige Meinung sie als österreichische Kaiserin bezeichnet. Obwohl es doch in jenem 18. Jahrhundert die österreichische Kaiserwürde noch gar nicht gab. Maria Theresia war Erzherzogin von Oesterreich, Königin in Ungarn und Böhmen und deutsche Kaiserin.
Es ist dieses Kuriosum eine Folge jener historischen Literatur, die ganz vergißt, daß bis zum Jahre 1806 fast alles österreichische Geschehen durch Oesterreichs tausendjährige Sendung, des deutschen Volkes Schild und Schwert zu sein — erst gegen Osten, dann auch am Rhein —, vor allem Reichsgeschichte gewesen ist. Während des langen Ringens um die Vorherrschaft ist aus propagandistischen Gründen diese Einstellung gegenüber Oesterreich entstanden, die alle preußischen Verdienste Überhöhte, alle österreichischen herabsetzte oder gar verschwieg. So daß man in dem Donau- deutschen schließlich einen Deutschen zweiten Ranges sah. Wiewohl doch die österreichischen Länder durch Jahrhunderte allein es gewesen sind, die mit ihrem Blute in den Stürmen der Türken- und Franzosenkriege Deutschland, ja das deutsche Volk als Ration am Leben erhielten. Wiewohl noch im Weltkriege die österreichisch-ungarische Armee durch den Opfermut, mit dem sie im Herbst und Winter 1914 fast zweimal ihren Bestand vor den russischen Linien liegen ließ, vor allem doch auch Breslau und Schlesien rettete. Und wiewohl endlich noch nach dem Friedens- schluß der beispiellose Befreiungskampf der Kärntner, bei dem die Bauern etwa in einer Nacht das Gailtal von den serbischen Truppen reinscgten, dieses Land der deutschen Sache erhielt.
Als Maria Theresia am 13. Mai 1717 in Wien geboren wurde, in den Gassen der Wienerstadt die Volksseste lärmten, mit denen man die Geburt einer Kaiserstochter feierte, war Prinz Eugen von Savoyen eben feinem gewaltigsten Siege, dem von Belgrad, entgegengefahren, wo er m einer Nacht- und Morgenschlacht das dreifach Überlegene türkische Heer "is zur Vernichtung schlug. Es war ein glückhaftes Jahr!
Von jener eugenischen Zeit und deren Geist war, als die Erzherzogin ™aria Theresia eine junge Frau geworden, gleichsam nichts geblieben jenes Lied vom Prinzen Eugen, das im Feldlager an der Donau «m kurbrandenburgischer Wachtmeister erdacht und gesungen, da man die musend erbeuteten Geschütze, Hunderte von osmanischen Fahnen und "vtzschweifen über die Donau führte und von den Wällen des hoch-
gebauten Belgrads Viktoria schoß. Nach dem Tode des Helden schien alles zu stürzen und zu gleiten. Es waren die letzten Jahre Karls VI., der doch den Sonnenkönig um Frieden bittend gesehen, eine Zeit des Epigonentums, die alle Zeichen aufwies unaufhaltsamen Verfalls. Nach Jahrzehnten wunderbaren Aufstiegs, in denen selbst die Feinde schon im Geiste den Doppeladler aus der Kuppel der Hagia Sophia in Stambul flattern sahen, in denen die Sache Oesterreichs die Sache des Abendlandes war, standen die kaiserlichen Erblande und mit ihnen das deutsche Imperium vor dem Sturze in den Abgrund. Es war eine jener Zeiten der Kleinheit, des Haders, des Unverstandes, der Korruption, wie sie in der Geschichte der Völker glücklichen Tagen unerbittlich zu folgen scheinen wie das Wellental dem Wellenberg.
Daß die schöne Erzherzogin Maria Theresia, die sich, noch nicht zwanzigjährig und noch unbekümmert um alle Politik, dem jungen, länderlosen Herzog Franz Stephan von Lothringen vermählt hatte, zur Herrschaft kommen könnte, daran hatte lange Zeit niemand wirklich gedacht. Sie war gut und einfach, wie es scheinen will, sogar ein wenig hart erzogen, aber nichts wies darauf hin, daß man ihre Nachfolge ernstlich erwog. Obwohl doch die Pragmatische Sanktion Karls VI. nicht nur die Unteilbarkeit der Länder sichern sollte, sondern auch aussprach, daß beim Fehlen männlicher Nachkommenschaft die Kaisertöchter thronberechtigt seien.
Nur Prinz Eugen, dessen Sorgen vor allem der Einigung des deutschen Volkes und der endgültigen Befriedung des Abendlandes galten, hatte auch hier in Jahrhunderten gedacht. In einer umfangreichen Denkschrift an Karl VI. riet er zur Ehe zwischen Maria Theresia und dem freilich um vieles jüngeren Kurprinzen von Bayern.
Wiewohl es müßig ist, so ist es doch verlockend, sich auszumalen, welchen Weg das deutsche Schicksal gegangen wäre, wenn dieser große Plan Eugens von Savoyen sich verwirklicht hätte. Vielleicht hätte bann das Haus Habsburg-Wittelsbach, durch seinen Länderbesitz — die österreichischen Erblande und Bayern — übermächtig im Reiche, jene von Eugen erstrebte Niederwerfung der Reichsstädte, "damit die Einheit aller Deutschen und aller in die deutsche Kultur einbezogenen Länder erreicht. Jenes vom Savoyer gewollte, gewaltige europäische Reich zwischen den flämischen Bänken und dem Balkan hätte entstehen können, damit aber eine Einigung und Machterhebung alles Deutschen, gegen die das später Gewordene doch nur Stückwert bleiben mußte.
Als Karl VI. nach langem Schwanken doch nicht groß genug zu denken vermochte, um sein erlöschendes Haus wiitelsbachifchen Stammes werden zu lassen, war wohl die letzte große Möglichkeit vertan, die abendländische Frage im deutschen Sinne zu lösen. Dazu kam, daß mit dem Tode Eugens alles Glück von Oesterreich gewichen schien und das ganze Europa nun auf den Tod des Kaisers wartete, um sich in feine Länder zu teilen. Frankreich hatte die Faust am Degen, um mit dem Ende des letzten Habsburgers Oesterreich zu zertrümmern und damit endlich das feit Jahrhunderten erstrebte Ziel zu erreichen, an die Stelle des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ein folches französischer HerrsAft zu setzen. Im Südosten aber drohte von neuem die türkische Gefahr und auch Spanien wartete, um sich auf die italienischen Besitzungen des Kaisers zu stürzen.
So standen die Dinge, als Karl VI., erst 55 Jahre alt, die Augen schloß. So verstört war man durch alle Schicksalsschläge, durch das über dem Donauland sich ballende Unwetter in Wien geworden, daß man in den letzten Tagen des Kaisers an eine wirkliche Machtergreifung durch Maria Theresia nicht mehr glaubte. Man hielt die Aufteilung Oesterreichs für unabwendbar.
Von der Erbin des Kaisers aber wußte man selbst an der Donau nicht viel mehr, als daß sie eine schöne, in ihren Gatten verliebte und ein wenig vergnügungssüchtige Frau sei. Um so erstaunter waren die alten Exzellenzen, die verstaubten Perücken und auch die wenigen noch tatkräftigen Würdenträger, als die lebensfrohe Erzherzogin nun mit fester Hand, verblüffendem Geschick, mitreißender Entschlossenheit und dem ganzen Schwung ihrer dreiundzwanzig Jahre die Zügel des dem Ad- grunde zusagenden Staatstarrens ergriff.
Am 29. November 1740 starb Karl VI. „An einer Unordnung der Galle, zu der das Podagra gekommen fei", wie die hochweifen Leibmedici sich ausdrückten. Noch am gleichen Tage trat Maria Theresia im schwarzen Staatskleid vor ihre an allem verzweifelnden Räte. Mit ihrer hohen, ebenmäßigen Gestalt, dem edlen, zarten Antlitz, aus dem lebhafte, hellgraue Augen leuchteten, dem blonden reichen Haar, den schönen Händen und Armen ein strahlendes Frauenbild.
Ein hilfesuchendes, gebrochenes Menschenkind hakten die alten Würdenträger ihres Vaters für diesen Akt der Huldigung erwartet. Eine Herrin stand vor ihnen. Die tapferen, zukunftssrohen Worte, die sie sprach, waren wie der Sturmwind ihrer großen Seele, deren Feuer nun selbst die Stumpfesten zu spüren meinten.
Eben noch hatte man sich im Adel, unter den Staatsräten, selbst in der Wiener Bürgerschaft mit dem Gedanken abgefunden, bayerisch zu


