Jahrs

er ^rnSt^ippen imb bnntte mit id,urad)ent Ä

Aufrecht und trotzig stand Sergeant ^nry da und l chte.^ mau I Während der ganzen Nacht phantasierte er weiter, aber die Kameraden etwa eine Gerichtsverhandlung feto und ein gültiger Sp h^ G«» m I schwach und ermattet, ihm Beistand zu leisten. Nur Jens

ihm nicht Änmal Ge egenhett, sich zu ßtarb 4 teinen Augenblick von seinem ^Lager und sang ihm leise,

(Schluß folgt.)

Verantwortlich: vr. Hans Thyriot.

- Henry, den sie alle wegen feiner rohen Kräfte ^rcht^en. lag ^cht Merführt und ohnmächtig am Boden, aber er wimmerte nicht um Gnade, sondern schrie noch, als sei ihm Unrecht geschehen, daß man ihn sofort von den Stricken befreien sollte.

Gveely wandte sich langsam zu seinen Leuten um und sagte.

Ihr habt zu bestimmen, was mit dem Diebe geschehen soll. Cr hat seine Schuld gestanden und hat die Kugel verdient. mfi«

Schweigend standen die Kameraden und wagten nicht, Greelys Blicken

Taiife ein halber £>eibe geblieben war, er habe yenry iewyasug vor uw gesehen. Mit geballten Fäusten sei er am Teiche aus ihn zugekommen und habe ihm gedroht. Seine Augen seien nach oben gedreht gewesen.

Der Eskimo war durch keinen Zuspruch zu beruhigen. Er ächzte und wimmerte unaufhörlich. Und er war zu schwach, den kleinsten Bissen zu

daß er nur das Weiße habe sehen können, auch habe er di« tonlosen Worte nicht verstanden, die Henry ihm zurief. Die Wunden an Stirn und Brust hätten noch immer geblutet.

Der arme Christiansen war völlig verwirrt und krank. Mit fiebernden und hohlen Backen lag er da und stammelte unzusammenhängende Worte, deren Sinn sich nur schwer erraten ließ. .

Ich habe ihn getötet, das wißt ihr ja alle. Ich schoß ihn nieder... Mußte ich nicht gehorchen? ... Sagt doch selbst! ... Und jetzt kommt er ... kommt er ... und will sich an uns rächen ... Reißt ihm doch die Hände fort! ... Er umschnürt meinen Hals ... ßuft! Seht ihr ihn denn nicht!? ... Helft! ... Helft! ... Oh! ... Ihr müßt ihn viel tiefer begraben, denn er hat viel zu viel Kraft ... Und zerschneidet ihm doch die Riemen an den Händen! ... Ja ... Seine Fäuste sind gang blau ... Es ist end

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Schad Aber ich zugeben:

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- Druck und Verlag: Brühl'fche UniversttSts-Buch- und Steindruckerei, D. Lange, ®ie6 |

5 SS sofort erschossen! Führt ihn ab! Leutnant Kislingbury wird das Kominando übernehmen und nur '^lben, wenn das Urteil ^voll­zogen ist. Es darf keine Schonung geben. Oder bittet einer für ihn.

Gs roa^eüie traurige Angelegenheit, die traurigste in drei langen Jahren in Eisland, daß sie jetzt über einen ihrer Kameraden zu Gericht

rung eingetreten zu fein. . . , c;ne Herd«

Lockwood schoß mehrere Fuchse. Und ziveimal sah man eine

von Walen, die allerdings in weiter Entfernung voriiberzogen

Ja, wenn man das Ruderboot noch gehabt hatte, roare. bi«

fen, die Tiere zu verfolgen und eins von iynen 3» erlegen. Bootsplanken waren längst zu Kleinholz zerschlagen und verseu

Vorwärtsgestoßen stolperte Henry davon. Schweigsam bltev die Mannschaft vor der Hütte zurück und niemand wagte, Greely um Auf- & «»» m-Hi- MWÄtf «"» befahl zu laden. Henry überlegte, ob er nicht flüchten sollte. Doch.das war sinnlos Nein. Er hatte dem Leutnant so manchen Dienst erwiesen, er würde ihm das Leben schenken. Oder die Kameraden wurden seinem

ÄÄ &.*«.«« i»« N» s»««»'"» als er die erhobenen Flintenläufe aus sich gerichtet sah, schrie er noch >m . mei^en, - erhobenen Fausten: , I Als ob die Leute nur auf seinen Zusammenbruch gewartet h«

Ihr werdet doch nicht schießen Kameraden! gewilderten war im ersten Augenblick, in dem der Führer versagte, >edes Pftich geM

Langsam erstarrte das ungläubige Lächeln ml entern verwilderten Der(o unb Schneider rebellierte nut drohenden Worten. Er wollte M

Gesicht längst nachdem er in die Knie gesunken und hintuber gefallen wa . I ^ijf()enbjen<t nicht länger besorgen, wenn keiner ihm half. Mochten f Äugeln hatten ihn in Schläfe und Brust getroffen.^ I borb :er. ,naher sie ihre heiße Suppe bekamen. Er habe nicht lange«

Nur der Schuß des Eskimos Jens Edvard hotte weit ein Ziel verfehll. | ) ^ie Kinder zu päppeln, während sie in ihrer Faulheit keinen

Sckweiasam hügelten sie zu viert den Schnee über den Toten, nacyoem i ~. rührten ... , ,

Kisiingbury festgestellt Hatte, daß er nicht mehr atmete Da übernahm Greely selbst den Küchendienst, bis Schneider sich N!r

Den Tod festzustellen rvare Pflicht Dr. Pavys gewesen, aber der Arzt I ^Einheit schämte und sein Amt wieder aufnahm .

hatte sich geweigert, der Exekution beizuwohnen. .. , I Nach Tagen kam Frederick wieder allein mit dem Schlitten äuriw.

Langsam stampften sie zur Hütte,zuruck. Und kemer wagte an diesem I unterwegs der Kälte erlegen und der Kamerad :

Tage mehr, Henrys Namen zu erwähnen. I it)n Hin ^r großen Einsamkeit Eislands begraben müssen. Pflichtgem» i

Die furchtbarste menschliche Tragödie die sich jemals in-Eislaich ab- ^^u'^ral?lmwNeOber Tob"^ Nach Croß, etjrgng .

RÄÄÄÄffiÄ !ä;- «* ""ber*»***

manb wollte einen Augenblick eher erliegen als ihm vom Schicksal e J $auptnntei( jciner Mahlzeiten vorenthielt und selbst heimlich > ^"'Lymu^Christiansen und Edvard waren die drei-gewesen, die Henry auf I ^r^',n9t^9bce® HMe"bl"eibem sondern lies; "ich in das wärmende Strahl«« Gveelys Befehl erschossen Hatteri Jens i marber bje 1 Lr Sonne hinaü-iragen, lag still mit geschlossenen Augen.undJ,

Mannschaft; wenn er gewollt hatte, ferne Kugel wäre dem degradierten erzählen, was er beginnen wurde, wenn die Mannscha!

Sergeanten mitten durch die Stirn gegangen, aber er moUte feinen JJtcn- ' . ber $eimat märe. . t ..

scheu töten, auch nicht einen Feind, den er wegen feiner niedrigen ®ef .« I Eiison gab es keinen Zweifel mehr, daß sie gerettet wurd nung verachtete und haßte meiterwleben I Mit Sommerbeginn schien ja noch einmal eine Wendung 3«

Henry war tot, aber sein Geist schien wie ein Dämon wsueizuieoen. i . t

Immer neue kleine Diebstähle wurden entdeckt, ohne daß man dem -ater auf die Spur kam. Nur eine übernatürliche Macht konnte am Werke sein, um den Untergang aller zu beschleunigen. ......

Unb jetzt behauptete der abergläubische Christiansen, der trotz der - " halber Heide geblieben war, er habe Henry leibhastig vor sich Itit geballten Fäusten sei er am Teiche auf ihn zugekommen

chm Nicht einmal weegewerr, daß er Edvard wich keinen Augenblick von seinem Lager und lang lym leise,

immer Soldaten spielen und ließen die andern geyor,am zu, b Ohr, die die Amerikaner nicht verstanden

befahl, ihn zu erschießen? Er wollte noch immer n > g , I unbch wurde der Kranke ruhiger und verlor seine Hunger,

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getan hatte? toeine Schu b war e^ dochL Gesicht behaupte e, ber erschossene Henry wolle sich an seinen Mördern

ihm seinen Verstand verwirrte und bah er schlietzlich aus ^elvsieryauungs- Beide hatten ihn nur um wenige Tage überlebt.

trieb zum Diebe geworben mar. arauiamen Befehl aus- Der Tob bes bei allen beliebten David Lynn hinterließ tieffte Wirkung

Mf^m^Er^^eEseG^b^Soll^es^ Lektin für ihn Frage? wer'von'iL

ihm"mit biesen^verdammten Riemen, bie staMar^ waren nicht die Hande der^nächste^war $ur Rettung zu machen, schickte Greely Fr«.

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Edvard, die ihn abfuhren sollten. -xsinten wieder- war als Koch bei der Expedition und hatte die Hungerzeit mit am besten

Henry erhob ein großes Gelachter, als sie mit ihren Flmten wieder war ms xocy,ve^i lieber mit dem erprobten Jens Edvard

kamen und sich hinter ihm aufstellten. ... . . rift Wc aeganqen, aber Greely konnte den Eskimo jetzt nicht entbehren, da Lock-

Greely öffnete dem Sergeanten den ^lzuberrock und h Y 9,90b unb Biederbick frische Wilbspuren entdeckt, Lang unb Sailor eine

Tressen von ber Uniform. Dlemilitans^Degra!»ton bebemtet d e rgfte moob ut Herde'Wale gesichtet hatten. Der beste Jäger mußte nn- Beschimpfung die einem Soldaten widerfahren tann. 3n N 'n W n »orgrflV e Mannschaft bleiben und für frisches Fleisch Jorgen, to

blicke machte sie auf niemand Eindruck. Greely bezweckte woyi aua) n närf)ften Monate hinweghelfen konnte, bis einer ber erwarteten

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keine Hoffnung mehr auf Gnade. 1 heimlich das Magazin, dessen Vorräte Brainard auf die Unze

, . f wuh s;« I schätzen konnte, er bestahl die Kranken, die Wehrlosen, die er zu betreuen ^gt^Äre7ly um Auf- haste. Unb weil sie cs in ihrer Schwäche nicht merkten, gab es feine $la'Jtur Greely hatte es beobachtet. Im letzten Herbst hatte cr dem Krüp­pel Elison Brot weggenommen, jetzt stahl er ihm die letzten tm toW sack versteckten Brocken und gab ihm den Rum nicht, den er ihm jelbit verordnet hatte. t

Der zweite Dieb war Dr. Pavy, ber Arzt.

Greely fühlte sich selbst viel zu schwach, um ben Arzt ständig uta wachen zu können. Sein Herz versagte und machte ihn hilflos wie in«