Ausgabe 
19.5.1930
 
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jedes

jo sind ft dahin Machst otungs, rfjeuert. Rohren 1 Bcide- wa wie rauchen ' nun in etwas reu zu- cemsge- nkasten, urkasien Frischen -chienen rechten r Halle n Platz tungen, Jnnen- iwischen n. Nun jen alle wie die r lange a Band werden n durch le Rad- n aus- Wande- igelangt

erhosi. lud in- ch durch i. Dort usschutz werden ne ein- aus, so if seine rgestellt, Arbeit gsheim.

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i Tage Pistolen n wein- hellblau, weniger

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Schle- nanlage :t= und herhell, nzelheit r habe' Nicht- n über, rnschars ir mit aalende er Zeit

lsch ge- istehen, anders >m wie leitsbe- n doch Grund i kann, Ersetz, eigen!' ß man t Hatt­er neu- erhand faßte" zusaw-

eßen.

Siesjener^amilieubMer

Nummer 39

hätte sprechen können. Sie gingen schweigend und mit Gesichtern nebeneinander her.

dem Aa.?es,e?en der Radieschcnbeete, die Hans und Lena auf mfihr/ns m 7UfileI h'Er. der Sommervilla angelegt hatten, vorige Woche wahrend Robert noch in der Schule gewesen war. Auch mit einer e.hampignonkultur hatten sie begonnen, deren Erträgnis in sechs Jahren fwlf« nrÄ-Am 'huen die Begründung eines eigenen Haus-

bkbenCrnh 9 llhen C' Gs roar alles herrlich und vielversprechend ge-

Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger

Jahrgang <930 Montaa.deni9.mak

Lena sollte mbt den beiden Klappholzbuben auf die Hohe Wand gehen, weil die Mutter das Einkochen der Himbeeren und Aprikosen nnh^Qh)en @ns "derhauptmal einen Tag Ruhe" haben wollte. Sie gaben den Kindern kaltes Huhn und Butterschnitten mit, allerlei Er- ZEgen und dem vierzehnjährigen Robert, als dem Aeltesten, zehn Schilling, für Getränke undauf alle Fälle". 0

?hQ5 Schwierige und Besondere der Unternehmung lag darin, daß

QOß nffp hr«>i niifotnnnh/if fin« haama» r.. l - 7 s. _ r. ö#, ö < r , . ®

So kamen sie zur Hütte, hatten noch eine halbe Stunde Plateau- b?nn loteten sie nahe der Schutzhütte, im Schatten einer Tanne. Robert packte den Rucksack aus, legte alles, was darin gewesen war, vor sich hm, nahm das ihm zukommende beste Stück vom Huhn und kaute schweigend wie die anderen '

Lena bekam Durst. Sie hoffte, Robert, der das Geld bei sich hatte werde endlich aufstehen und in die Hütte gehen, Selterswasser kaufen' Aber da hatte sie seine außerordentliche Sparsamkeit vergessen Er dachte gar nicht daran, das Geld anzurühren, es waren ja Früchte da man

ron£"7 V" ui «e m gefayren, uno |ie halte Ihre Stimme iick-n".vielleicht, weil ihr seine technischen Ausdrücke ge- EXf tett^' tDe,t fte Überhaupt immer füretwas Neues" war, viel-

X auch 8°nz einfach bestochen von der weltmännischen Zigarette. IDrurfi t ^tte sie ahnen können, daß Hans gerade über ihren Wider- keins EniiÄE fein ^urde! Und ganz gewiß gab es keinen Grund und aennnnt J il* bl0un0 l>afur, daß er sie gleicheine stinkdumme Gans" wm ®ehSrfitns~ r? ?bort, das, jeder wird es verstehen, nie mehr aus eoachtnis getilgt und Niemals vergeben werden konnte.

ien darauffolgenden Nacht zu einem Streit zwischen

hätten »fr fÄbru-^ern gekommen war, konnte Lena nicht wissen. Sie e5 na, flcrouBt, wenn einer sie danach gefragt hätte. Denn

"una in dulidertstenmal geschehen, daß der liederliche Hans Unord- Oerabe fresmnf l geschichtete Sachen gebracht hatte, und

as batte finnJ*a te 3Her2 behauptet:Du hast es mit Fleiß getan!" getroffen »ns5' vermutlich mit der Wucht der Wahrheit, ins Herz Robert marM®. maJ wie ein Panther auf seinen Beleidiger losgestllrzt. für sich uJrt5 Hans aber halte den Zorn, den Zorn des Gekränkten ®[aPPboIi hi» %r,ar b»r ^ampf ziemlich auf gleich gestanden, als Frau hatte. Uh Knr/Ur geöffnet und beide Buben in die Betten gezwungen ben, denn li» ? ,^aren sie, so unglaubhaft das klingt, ruhig liegengeblie- *uit Fäusten b^tzlich erkannt, daß das, was zwischen ihnen stand, Ochsten Morn!» - aus^etragen werden konnte. Und so waren sie am Pfiff und Mn »'Emde erwacht, das war daran zu sehen, daß Hans

er solle 9daf nnE?r.^ ^^^u>ufch, und daß Robert nicht einmal das Maul halten. So tief war der Bruch.

werde so viel Reue und Schmer? zeigen daß ^?ihm^w«f^"b' ^ns ^KZZKWV ZTZKUMM dem Gedächtnis getilgt und'nte°"veKen'w ?b "n S"' "^al- aus

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Widmung.

Bon Clemens Brentano. Was reif in diesen Zeilen steht. Was lächelnd winkt und sinnend fleht Das soll kein Kind betrüben;

Sie Einfalt hat es ausgesät. Die Schwermut hat hindurch geweht Die Sehnsucht hat's getrieben.

Unb ist das Feld einst abgemäht. Die Armut durch die Stoppeln geht, Sucht Aehren, die geblieben;

Sucht Lieb, die für sie untergeht. Sucht Lieb, die mit ihr aufersteht. Sucht Lied, die sie kann lieben. Und hat sie einsam und verschmäht Die Nacht durch, dankend in Gebet, Die Körner ausgerieben. Liest sie, als früh der Hahn gekräht, Was Lieb erhielt, was Leid verweht, Ans Feldkreuz angeschrieben: O Stern und Blume, Geist und Kleid, Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit!"

Wieder gut

Bon Gina Kaus.

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,uu,c- ys war aues herrlich und vielversprechend ge- I nichts'"in"'der°WeltbbättTfi^hf» roenn fürchtete, denn um i>"»ch!!?w I majSiJoSi "»LchVchl?"E? taS' ik" ®T »uf"mm«»°«

2n wollen aber das war es nicht gewesen, sondern bann wat rüchrte sich nickt vom Neck so !tne ganze Tange Weile, et

US und.sie.hakt^ ihre,Stimme für | stehenbleibeSwo sie^rade standen, Sn

'hnen eine Frage an den Führer richten. Endlich zog Robert sein Not^ buch aus der Tasche (Echt Robert", dachte Hans, , das Notiäbuck b,w Tour mitzunehmen!"), riß einen Zettel heraus schrieb wasdaraZ und egte ihn dann recht auffällig auf eine Felsplatte.

Gefährliche StelleN!"^^°' SeIsP[atte gekommen war, las sie:Achtung!!

Sie legte den Zettel wieder hin, für Hans, und dann gab sie ackt unb nahm die gefährliche Stelle. Dreimal mußte Robert das Notizbuch , - o ^e6en und die beiden, die keines Wortes würdig waren, schriftlich vor

konnte Lena nicht wissen. Sie Gefahren warnen, denn er war ein Mensch von P licht Knapp vor dem 1 fi- hnnnrfl 1 Ausstieg hatte sich Lena den Arm furchtbar zerschundm es tat Sr

weh- und sie hckte wohl ein wenig Mitleid Derb ent unb ein herum- gebunbenes Taschentuch, aber nichts davon! Sie verbiß ihren Schmerz, schluckte ihre Tranen und sand schließlich sogar ein gewisses Beranüaen au i rer heIde.ihaften Härte. Es ist ehrenvoll und deshalb bis zu9einfm gewissen Grad lustvoll, schweigend zu leiben.