Zum Was
Und Und Und Der
alle Quellen gehn zu Tal, alle Schwingen sind entspannt, Gottes Finger kerbt das Mal Auserstehung in das Land.
Es liegt ein Lächeln in der Luft Und strömt herein in dich so tief.
Leben steigt aus seiner Gruft, einen langen Winter schlief.
_ Sei- nnf Ser testen Höhe verloren im Blau steht, sieht
D" SÄmflen Lrg Ätala£n steil über sich ausragen, dem ?luge Än We?wekser, der gewaltig einbricht in das Unendliche de-
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auf die Schulter der Jungst > . -rrucktbarkeit und wird von den
jenem ?^aä)ssteigtauf EhoheK 5 ®rü’^£ Inbrünstiger schwillt
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I bäum, 9U)obobenbrort unb Myrten. . . f2.nnimer Bü^r seine
Kapellen und Einsiedeleien, mi denen e nst enn
^Ct>Utof,ihntenffiQ°5tun?inIb^n Steinbildungen des sächsischen Erzgebirge-
In bacchantischem Zuge sturmen d.e Gestal en M » scheint AMKLÄsL«' ä- c%’ihre
I 1 und Wodurch die Jahrtausende formte,
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I eine gewaltige Scheibe, -"ur 'M ^uo n die Balearen. Unter unse-
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Die Stunde ist es da der ^inpel l Asseln pflegte; aber seine Sturm an einen eisernen Ring im Felsen zu jejein Pf h > ejnft bje Klause ist zur Weinschenke Awmben und wo °us^ J den, Schalmei des H/rten klang, tont heust di bie segnenden Hand-
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Orion und Wassermann lenchteten as Der|d)I!l(ft
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Einsam steht es wie der Abendstern über der schwarzen Tiefe.
^iJ5°be^beUrüÄ^ Moste! Spanüms.° Werw°r aufdstfer
X"q°SÄ ba. Ä M nach Spanien brachte; wahrendder Maurenberrschaft in einer Grotte verborgen, wurde es 880 durch Hirten wieder entdeckt. Um die alte Mariensäule unter den Bogengängen des Kloiters stehen jetzt am Ostersonntag mit lichtblitzenden llugen die Auto- I mobile die von Minute zu Minute wie Kettenhunde fauchend unter dem "orbogen hervorjagen. In über zwölfhundert ä°llen können zweitausend I Bilger nächtigen. An zahllosen Gängen rechen stch dieseluftigen Raume I ancstander in denen man nach Art eines amenkamschen Hotels nut I Selbstbedienung sich selber versorgt. Für wenige Peseten erhalt man j Blicke und Zimmer, Teller und Kochgeschirr, >n der großen Klosterkantine sind alle Fleisch- und Gemüseerzeugnifse des Landes zu haben. I In aroülüaia-induftrieller Weise ist die Klosterverwaltung so bedacht für die viels'acken Wünsche der Ostern eintreffenden Pilger zu sorgen, deren Gesamtzahl jährlich auf neunzigtausend geschätzt wird. Nicht einmal mehr die früher üblichen Wachskerzen zur Erhellung der Klosterzellen smd heute erf ordeMch!" st e werd en elektrisch beleuchtet und allem d,e zwerghasten | Wachsqesäße erinnern noch an die primitive Art des Pilgers.
Hmter ider Basilika unter den Klostergarten ein einsamer Weg. Nur wenige Pilger beleben den schmalen Platz, die wie die Altome einer Burg ^ Abgrund hängt In sanften Terrassen steigend, hebt sich d,e wemrote toniae Erde eine gewaltige halbkreisförmige Arena, bis hef nach Arago- nien hinein bis zu der schneebedeckten Balustrade der Pyrenäen. In d Tstfe^der Fluß, im Osten die Berge durchbrechend, wo zwischen den fiünipfn das Meer erscheint, rund und leuchtend, eine geschliffene, enzianblaue Schale. Wie von der Hand eines Riesen wahllos ausgestreut liegen Städte Dörfer einsame Häuser an den Hängen, und doch zerstören ,>e wcht den urweltlichen Eindruck dieser Erde. Ja, hier stehen, heißt aus einem Gipfel des menschlichen Daseins stehen, obwohl dieser Blick nicht völlia umfassend ist' ober auch im Bilde der Natur gilt wie m der Malerei jenes träumerische Ausbeuten der unsichtbaren Linien durch d,e menschliche Vorstellungskraft^ dis durch keine Wirklichkeit übertroffen werden kann.
Oie Gralsburg.
Osterfest auf dem Mont Serrat.
Von Armin T. Wegner.
Steil und unvermittelt aus dem^Hügellande von Katalonieri erhebt
NLLMMZME WäckterdesheiligenGrals.
" Noch gleiten wir am Ufer des Flusses zwischen G°mufefeldern, Arbeiterkolonien Wein und Olivengärten, aber schon hebt sich die Zahn-
E 'L da hält der kleine Zug neben einem jahrhundertealten sterner
Auferstehung.
Eine Ostergeschichte um Matthias Grünewald.
Don Else Arnhem. &
Der Chronist schrieb das Jahr 1540, un&^dstses^Amsts waltete der in der Antoniterprazeptorei zu ^stnst.rm oiefeS ^un faß am hohen Bogenfenster im Hellen Licht der g g auf d°S das Pergament gebeugt und malte kunstvolle -Luqnaoe Blatt, über dem die Sonne in goldenen Knngeln t zw
„Dun aber wehtet schon seht lagern der vereh t «e Matthias Grünewald unter unserem Dache,.so sch ev Bruder ein gar frommer und geschickter Mann, o würdiger'Präzeptor Guido Guersi hat kommen ast If<>weyl^ damit er uts eyn schön neu Bildwer male
nun der hochlöbliche Meister sehne Ausgab gar ernst.mm w
sonderlich gut Merk schassen Will, scheut er die Ehl mw fcrc» Pinselstrich' ohne die hehtige Eyngebung und mnere S > §hn wahrer Künstler entraten kann, sondern M« f# werden muh als ehnem Geschenk des Himmels ^ill nur noch eyn ehnzige Tafel an dem Merk und W
«ls ob dem Meister das innere ©eW m^t kommen er sonderlich hiebey bedürfe, wie er selbsten sagt.. -
Schoß und liebkoste ihn. . .,. bat, du etwas
»ss«. ”sa.s»Ä”«"tt««»w •6- des Lebens einhaucht?"
Osterlied.
Bon Manfred Sturmann. Bon allen Seiten kommt der Wind Mit weichen Händen auf dich zu, Dich zu liebkosen wie fern Kmd. Und frei und losgelöst bist du Wie eine Wolke, die im Blau Die frühe Stunde überfliegt. In deinen Haaren glänzt der Tau, In deiner Hand der Morgen liegt. Es schmilzt der letzte Schnee vom Hang, Befreit sind Berg und Bogelhorst, Die Hinde springt den Acker lang. Die Füchse tummeln sich im Forst.


