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„ genötigt wurde, am 12. Juli heimzukehren. Wenige Tage firatb der Krieg aus. So hat das Schicksal Taine verhindert, LFÄh übM Deutschland zu schreiben, das er seinen AeisebüHM
Enoland, Italien, die Pyrenäen zur Seite stellen wollte. Es u»-in Perlust, den nichts hat ausgleichen können. Denn nur ein
von der Bedeutung Laines hätte das Deutschlandbuch der Frau Ktael ersetzen können, und seit Taine hat fern Franzose gleichen «Es über Deutschland geschrieben.
4ine hat einmal die Form seines Geistes als .französisch und lateinisch" bestimmt. Aber in der Substanz seines Wesens lagen Kentc die wir als verwandt empfinden, und auch die französische «Mk erkennt in chm eine „germanische Einbildungskraft ,d>evon b ischer Vernunft verwaltet werde. Same konnte tn sich selbst L fnKWbare Spannung zwischen Romanentum und Germanentum »leben Sie gab seinem Geiste Weite und Fülle. Sie enthielt freilich
die Möglichkeit schmerzlicher Konflikte. Sarnes äußeres Leben -das in der gesicherten Normalität französischer Burgerlichkeit „erlaufende Dasein eines großen Geistesarbeiters — bietet keinerlei Sonderheit, die den Betrachter menschlicher Dinge fesseln konnte, ^r das innere Drama, in dem die verschiedenen Setten feinet Statut miteinander ringen, ist bewegend und bisweilen tragisch ^Mit einer fast ängstlichen Zurückhaltung hat Same der Mitwelt
ter Nachwelt den Einblick in die private Sphäre seines Daseins «üvebrt Erließ weder Photographen noch Interviewer vor. Als kÄeimb LLon Bonnat ihn malen wollte, stimmte er nur unter fe? Bedingung zu, daß das Bildnis bei seinen Lebzeiten nicht aus- aefteW werden dürfe. Aus seinen Briefen, die m vier Ban^n ge« Kett mußte nach testamentarischer Verfügung alles aus« «merzt werden, was auch nur von fern fern
LZ Persönliche zu verhüllen, erschien ihm als selbstverständliches Lot der Würde Nur der Teil seines Wesens sollte die Oeffent« stchkeit beschäftigen, der der objefttoen Idee geweiht war.
Man erkennt in diesen Zügen die Geisteshaltung eines F l a u« Bert eines Leconte de Lisle wieder. Nicht nur chronologisch, auch 'seelisch ist Saine ihr Zeitgenosse. Wie lw erwachte ersum VMstbewuhtsein in jener Zeit, da das große Feuerwerk der roman» tischm Aera abgebrannt war. Die junge Generatwn wuchs auf in einer tiefen Abneigung gegen das pathetisch« BÄennertum, die theatralische Selbstbespiegelung und zuchtloseGefühlsschwelgerei ihrer Vorgänger. Was stellt sie ihr entgegen? Erne strenge, stolze Ab- schliehung, die fühllos scheinen möchte: ^.ng^WeR^kund^
Stiften* die sich nur in dem vom Persönlichen abgelosten Werk kuiid« gcbmtoitt; das Feuer eines Glaubens, der sich vor ber Menge verbirgt. Für Flau§rt war dieser Glaube die Kunst. Für Same war er die Erkenntnis.
Nur von hier aus kann man ihn verstehen Das einmal^ scheidende Erlebnis, das jeden bedeutenden Geist formt, war für Taine der Aufbruch des philosophischen Eros zur S&ee. der chn um das vierzehnte Jahr betraf. Es war die Entdeckung des DenkewS und des Selbstdenkenkönnens: der Rausch einer geistigen Ze^ungs- kraft, die sich darin erfüllt, die Welt durch die Macht des Gedankens zu ordnen. Aber diese persönlichste Erfahrung verschraickie sich mit den anonymen Tendenzen des Zeitgeistes. Die Ep^w brachte d-m jungen Saine als oberstes Erkenntnisideal das der Wiisenschaft entgegen. Er leitete seinen geistigen Eros rn emen mathematisch« naturwissenschaftlich orientierten Begriff der BLelterllarung 6‘mei , der ihn verengen und behindern muhte. Sein Trieb, das Ganze dm: Wirklichkeit zu erkennen, zu durchdringen und im Begriff zu haben verwandelte sich in das Streben nach einer universalen Weltsormel, nach einem abstrakten Gesetz, das allen Reichtum des Jndivl^retten aus sich erzeugen und entlassen sollte Aber um das Dewndere «ms dem Allgemeinen abzuleiten, bedurfte es _eme3 erlenntms theoretischen Prinzips. Saine fand es tm Kausaliwtsbegriff der Naturwissenschaft. Er übertrug ihn auf die geistige Welt, mid das ist, vom Standpunkt der kritischen Philosophie aus gesehmy ern Eündenfall. So wurde Saine der Stifter eines fciwitifischen Zwgma« stsmus. Er wußte es und wollte es. Noch wenige Monate vor s i > Tod« hat er gesagt: „Je suis le contraire d’un sceptique; je suis un dogmatique, je crois que tout est explicable, qu’il n y a point de myste definit!!; je crois l’homme capable de tonte la Science, et la Science capable de tout pour l’homme.“
Dieser Wissenschaftsbegriff enthält die Lieberzeugung von der durchgängigen Llrsachenbchtimmtheit alles Gescheyens. wn Deter minismus. So wurde Seine dazu geführt, jene bYpotyetischm Gesetze auszustellen, deren Zusammenwirken das Geheimms der Individual tüt erklären sollte. Am bekanntesten von diesen Aufstellungen ift w Milieutheorie geworden. Aus dem Determinismus fällst aber weiter, daß auch alles sittliche Handeln streng notwendig beding,.st, dav Tugend und Laster, wie Saine es mit einer f-Hnell zum Schlagwort gewordenen Formel ausdrückte, Produkte sindwie Bitriolund Zucker. Damit war das Problem der Werte gestellt. Tames Losungs versuche mußten hier scheitern. Wohl hat er immer Wieder die Llnter- stellung zurückgewiesen, daß die deterministische Weltauffassung mn b-r Willensfreiheit zugleich die moralische Berantwortsicheitnegter e. Er hielt am sittlichen Lebensideal fest und erklärte es für foluamch Mit den Denkforderu-igen der Wissenschaft Aber er konnte das doch nicht überzeugend vertreten. Aus Wissenschaft laßt sich> - welleicht! "7 eine Ethik gründen, ganz gewiß aber kein echtes sittliches Leven. Das gibt es nur da, wo das Gute und das Göttliche als treibende, schassende Kraft im Menschen lebt. . ■ <.
Wer diese schöpferischen Mächte der Seele konnte Taine nicht anerkennen. Llnerbittlichen Naturgesetzen unterworfen, zu Muhe uno Arbeit verdammt, konnte ja der Mensch nichts anderes , tun, als sich m das Llnabänderliche schicken. Lieber Sain^ Dasein liegt a^ Drundstimmung eine tiefe Resignation. Sie ließ chn mit dem Budshis
Der Generalreeder.
Erzählung von John B r t n d m a n.
(Fortsetzung.)
«ädlen Sie einmal nach, bester Kapitän, zählen Sie selbst nach, lassen Sie sie eigenhändig durch Ihre Finger gleiten. Nichts geht über Selbstzählen. Es sind lauter vollwichtige Peruckenkopse^) Sehen Sie, wissen Sie, ich habe eine ganz besondere Vorliebe für die alten Perücken- köpfe. Klepper muh sie immer sortieren, wenn Geld „eingeht. Sie haben solchen feinen, vornehmen Klang. Aber zählen Sie selbst. Mopper wurde Ligen, das macht nichts. Aber, guter Kapitän, ich sage Ihnen das macht viel. Wir sagen, das macht außerordentlich auhergewohnlich Diel aus. SBenn ich aus einem Gulden sieben Papphahne’) herauskriege, zähle ich sie dreimal, ehe ich sie in die Tasche stecke."
Ich zählte das Geld, aber es war richtig, stebenhundertundzwanzig Taler? „Aber, Herr Hofrat," sagte ich da, „ich meine, ich habe mir sieben- hundertundfünfzig auszubitten." „Das sind nun wieder Gesckwstsformen, bester Kapitän, reine Geschäftsformen, die sich einmal fo eingelebt haben im Verkehr Reine Usance. Nicht wahr? Sehen Sie! Sehen Sie! Sie hoben sicher' noch nie Geld auf Wechsel genommen, bester Kapitan. Das ist reine Usance. Das Geschäft wird dadurch reiner, unendlich viel reiner. Sie haben dann die alten fatalen Zinsen hinter ,sich und sich um nichts weiter zu kümmern als um das Kapital. Ich versichere ^«' Kapitan, auf Ehre Gott soll mich strafen, wenn das nicht reine Usance ist. Halten Sie sich nur wegen Zinsen und Unkosten an Agent Mopper. Ja, wie gesagt, ein ganz verfluchtes kleines Kerlchen, der Mopper, aber gewandt, agil, durch und durch Geschäftsmann, geborener Kaufmann Ihr aller Freund, der Mopper. Adieu, bester Kapitan. Bitte vergessen Sie auch nicht, nur den Geldbeutel wiederzuschicken. Wie? Ich habe eine sonderbare Marotte wegen der Geldbeutel. Wie gesagt, halten Sie das einem allen Mantzr
Brandenburgische und braunschweigische Gulden.
») Preußische 2i Silbergroschen.
mus und mit der Stoa sympathisieven. Marc A u re listsetn lebenslänglicher Begleiter gewesen Er sah in dem Wmck lophischrn Kaisers das Testament des ganzen Altertums und meinte, man brauche nur wenige Formeln darin zu ändern. um es ganz « Einklang mit den Ergebnissen der modernen Wissenschaft zu bringen.
Wer das Ideal wissenschaftlicher Erkenntnis zum einzigen
Inhalt macht, vollzieht damit notwendig eineii tragischen T^rzicht Er opfert einen Teil von sich selbst. Gr entsagt der^Full« M und dem Geheimnis der Welt. Tarne hat diesen selbstgewahlten ‘Ber- zicht um so schmerzlicher empfunden, je ftarter sein Sehnen nach Natur und Leben, nach Größe, Kraft und Schönheit war. In chm lebte ein pantheistisches Naturempfinden, antiker Fronumgkeit verwandt. Rock als Sechziger pflegte er im Frühjahr in den Wald von Fontainebleau zu pilgern. Dort konnte, er sich in dw Betrachtimg d^ jungen Laubes versenken, in dem der Saft stieg. Mude vom Denken, müde von den Büchern, erquickte er sich an der unmittelbaren Mi- schauung der allwaltenden Lebenskraft. Auch in den Blättern bet Geschichte spürte er ihr nach. Er verweilt mit Borliebe bei d-n Epochen, in denen das ungebänbtgte schone Menschentier sich barbarisch wild oder heroisch auslebt. Das Llnmaß germanischer Poesie, die entfesselten Leidenschaften der Renaissance, aber auch die antike Huldigung vor der Schönheit des beseelten Leibes das sind die Erscheinungsformen des Menschlichen,, die ihn hmreißen. ^rooraugt die Dichter, welche unsere Natur rn ihren höchsten^ Spa-mungs- zuständen und Energieentladungen darcktellen: Shakespeareund Marlowe, Balzac und Standhal Seltsam« ZwieWalt. der Denker in Saine konstruiert eine ode, in^anifche, Niederdrücken^ Weltansicht, während das geheimste und ttefste Schnen des Mensche und des Künstlers nach orphischer Emung mit der Welt, und nach heißem, kühnem, heroischem Leben geht. Fast alle Kulte Bietzsches hat Saine vor Nietzsche begangen. Aber er hat es nicht gewagt, od« nicht vermocht, sich mit Leben und Denken zu ihnen zu bekennen. Der Systemzwang seiner Vernunft verwehrte es ihm, seine Intuitionen schilosophisch zu rechtfertigen.
Der theoretische Seil von Taines Lebenswerk ist endgültig zu- sammengebr ocheii. Wir wissen heute, da» die naturwissenschaftliche Methode vor den Geisteswissenschaften versagt und daß der Po^ tivismus in jeder Form überwunden ist. Auch als politische: Historiker ist der Verfasser der Llrfprönge des zeitMnossischm FrM^ reich' von der modernen Forschung stark angegriffen wordem Aber nach allen diesen Abstrichen bleibt von Tames Werk auch heute genug übrig, was dauernden Wert besitzt: a les das. was Saine ati Künstler und Seelendeuter geschaut und geformt hat Tarne ist neben Emerson und Walter Pater, NE Sahnte.Beuve und Hermann Grimm emer der großen Essayisten des 19. -Jagt Hunderts. Sn glänzender Sprache weiß er große Epochm und Ge- ft alten vieler Kulturbereiche lebendig zu machen Der deutsche Lesm kann sich davon überzeugen wenn er „Die schönsten EsfckYs von Taine" zur Hand nimmt, die Joses Hvfmiller in der Reihe „Bücher ^der Bildung" herausgegeben hat. Sa, ^"ine gehört zum unverlierbaren Besitz europäischer Bildung Semen -nenschlichen Rang bat Nietzsche so bezeichnet: „Sii der schmerzlicyen Geschichte der modernen Seele, die in vielem Betrachten ,ogar eine tragische Geschichte ist, nimmt Saine seinen Platz ein als ein ivublserat«rer nnd ehrwürdiger Typus mehrerer der nobelsten Qualitäten dieser Seele, ihres rücksichtslosen Mutes, ihrer unbedingten Lauterkeit d«8 intellektuellen Gewissens, ihres rührenden und betcheidenen Stoizis mus inmitten tiefer Entbehrung und Bereinsanumg. DM solchen Eigenschaften verdient ein Denker Ehrfurcht, er gehört zu den wenigen, die ihre Zeit verewigen.


