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„'Sehr gut, und ich hoffe, diese Sage sollen auch unserem
oder^Wela^ r Wtfen ober Goethe suchen dein i ssnm kjäsä» er, mehr zu sich als zu den beiden Zeugen.
Sw toS"»«« te MEN und 6a«« to» »«8 8W, * 'ff ,ÄÄä"» s SÄ SSbÄSUIr L?*S* & !,..,,, <T*tcn$dieit gesagt hat, die göttliche Verwandtschaft des Lenius mit seinem Bruder. Ts ist, als erkennten in dem Lunten 'ich zwei Dämonen durchs Geschiebe des Gewölkes, und strecken Unwillkürlich die Arme aus, Lis sich die spitzen ihrer Zeige tinaer berühren: dann sinkt aufs neue der Nebel der art twstcheii beide." Es ist ein Augenblick im Laufe der Jahrtausende, wie ihn ähnlich die Legende nur noch m oer ... chg rfittiQ ?)Lj3 ^yioiScncd mit QlLc): cm&ct tcniti. , «,
: Goethes Vorsicht hat das Gespräch nur sehr Wat und,un- vvllkvmincn ausgezeichnet, und auch aus anderen ..üc.noir “S'“‘Ä. fc >« Wb. «R. «— H«S« ^dni^ußc ich tooir, Sire; Sic mögen nicht. Snb die *« WX& b.m°v towc $Ä«»; ™w ein tadelt aber, daß am Ende zu Werthers Liebe auch der» Ehrgeiz als Motiv der Katastrophe träte. Der Dichter lachE ' fe?efe W dem Kaiser ganz ungewöhnliche Freiheck bei.at.gt ev
kleinen Lande fragt der Kaiser und merkt nicht,
daher die Frage Lie zu einem Fürsten iiillstert, denn E solche mag er sie oft so gebraucht haben, ^,'n Wahrhei. mtcr- essiert ihn jetzt Sachsen nicht, er denkt: Wiekann our aies^ Geist nutzen? Schade, dah er nicht beschichte schreib. Aber ats Nomanier könnte er diesen Kongreß auszeichNen und alsDt^ matiker könnte er meinen römischen Vetter darstellea. _ßc macht er sicher besser als unsere Wüte undub«rdies «m einem Ausländer hat es doppelten Wert. Deshalb sagt er.
„Sie sollten währei'.d des ganzen Aufenthaltes hier bteibei und auszeichnen, wie dies große Schau,Piet auf Dir wnckr. Was hält Herr Goethe davon?' f f 6
-Mit dieser Frage, dm ferner apodiktischen Art lonst t^mo ist beendet er fast jede seiner Darlegungen Mgen dreier> Dichter, der sich so schwer herauslocken läßt. S'® fa9t vorsichtig.
Dazu kehlt mir die Feder eines antcken Autors.
Das ist politisch, denkt der Kaiser, doch e/ sagt.
Ihr Herzog hat mich nach Weimar eingeladen. Eine Werke war "er ziemlich böse, jetzt hat er sich aber gebessert.
Wemi er böse war, Sire, so war die Strafe wohl em j wenig streng, doch darf ich über diese Dmge vielleicht nicht urteiwn Wir jedenfalls — müssen ihn alle vereh^el,.
Vorzüglich, denkt der Kaiser, er tritt vor seinen Hern,, iüüt nVov durckblicken dah er doch ein Esel ist. Gewitz, der Mann muh m§ den Cäsar schreiben! Die Dickung davon auf Frankreich wird stärker als eine gewonnene Schlacht And
in zwei Miesere —, rSrrmk ckn, Ser EinwanV W EM, man Km,s aber dem Künstler vergeben, isam er sich eines schwer zu entdeckenden Kunstgriffes bediene.
Der Kaiser ist zufrieden mit seinein kle'men'Sieg auf fEi- dem Terrain, kommt nun auf das Drama, macht „sehr bedeutende Bemerkungen", wie einer, der die tragische Buhne mir der größten Aufmerksamkeit gleich einem Kriminalrichter betrachtet und dabei das Abweichen des französischen Lheaters vvn Natur und Wahrheit sehr tief empsunden hak. Do kam er auch auf die Schicksalsstücke Mit Mihbilligung, ftc hatten einer dunkleren Zeit angehört: _ ...
^Was will man noch mit dem Schicksal? Die Politik ist
JiE selben Augenblick macht er dieses Wsort auf seine Art wahr, wendet sich an Daru, spricht mit ihm über Kvntribuüone^ dann an Soult, der eben eintritt. Darauf kehirt
zurück, schneidet ihn von den andern in einer Art Waiwver ab, fragt persönliche Dinge. Dann geht er zur Attacke über.
Gefällt es Ihnen hier, Herr Goethe?
Doch auch dieser weih politische Augenblicke wahrzunehmcn,
Mrzen Gruppen junger AMnner auf sie kos, ZL"'LnZ ÄÄ «ÄÄ Miar-a Navona dringt dieser Lärm bald auch in die Häwer M, denn man schenkt den Kinern lE ^rompet^ ^e noch wockenlana weiterklingen, wenn die heuige Fee 'l<y
hereits längst wieder in ihr stilles Reich zuruckgezogen Ha.
Napoleon und Goethe.
Don Emil Ludwig.
Emil Ludwig laßt seinem viel serühmleii^W-irk über Goethe im Ernst Nvhwvlt Verlag ju | Berlin eine Napoleon-Biographie folgen, dir alle j Borzüge feiner Erzählungskunst, Charatt^'E> ,n^- I kraft und glänzenden Schilderung besitzt. Die welt- aeschichtliche Szene der Begegnung zwischen Goethe I imb Napoleon gehört zu den eindrucksvollsten c^el- 1 fcn des Werkes, das geschichtliche Treue mit dichte- I
rischer Phantasie vereint. I
Wit Goethe hat der Kaiser in Erfurt ein Gespräch von einer | WÄÄfSÄ -N'DiKM
verschwiegen ^wurde und das Beste ut
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L 'jjtt hundert Deutschen und kaum einem Franzosen s?
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er Trauerspiel sollte die Schule der Könige und der
Völker feitu Das ist der höchste Preis, den Dichter erringen Knnen! Le sollte den Tod des^ Cäsar auf eme
würdiae Art großartiger, als Voltaire es versuchte. Das konnce die schönste Aufgabe, dös Hauptwerk Ihres Lebens werd«' BBÄwä’s sä FSH SÄ.
in die Welt, dort werden Sie den reichsten cotoff für Zhre
HZich Äntt der^Dichter, er werde sich glücklich schätzen.
Weiter kann ich nicht gehen, denkt der Kaiser, tote nei^ich aeaenüber dem Zaren, sonst hält er mich für zu «nteressier.. Merkwürdig: dieser Mensch will nichts von mir, einmal ! . nianlen Wie reizt man ihn nut, den unbestechlichen
□Kann? Er soll unsere Stücke und Schauspiele sehen: dann wrrd ibn der Ehrgeiz locken, es besser zu machen:
V ^oimnen Sie heut abend ins Theater! Sie werden niete «Arsten finden. Kennen Sie den Fürsten-Primas? Den we«den Ste ln fK Loge an der Schulter des^Königs von »g» berg schlafen sehen. Kennen Sie den Zaren? ^ie sollten iym
I c$toa8 über Erfurt widmen! r, - .oir-.-r T>r - I Ein dritter Wink. Wird er endlich Einschlagen? Aber CG I -?i<bter lächelt wieder höflich und sagt mit Freimut. „
I r- .-. psraleichen nie getan, Sire, um es nie zu bereue,..
®a ist der Franzose leicht touchiert, und, wunderlich genug, der Sohn Sr Nevolution bezieht sich auf den SMnenkonig,
[ l,,'fcCV'klntc!C6euttoig XIV. haben es unsere großen Autoren I Ö,u^toöe^pg‘i Sire, nur ist nicht gewiß, ob sie es nie
bereut haben? dieser septischen Aniwo^
I MdM von diesem unhelm!ich«t Gespräch dttbeih^
Geister der überraschende Eindruck, daß icr '


