662

Wieder das Hohngelachter. Dazwischen auch heisere^. Husten, bei heiserem Lachen den Atem fast erstickend. $ Hakatist, Schwein, Schächer erster Klasse!

jemand spuckte Doleschal ins Gesicht. Er rch tue Drgen jäh ent Entsetzen : das waren leine Wege-» EÄ,1K bi?r? wollten, die Sorte bie JSert, fachen! . .Hakatist, Schwein, Schächer erster Klasse . ...

Sie hietten 'ihn nieder^mit Uebermacht. Was half sein ,Eichbäumen? Auf je einem Bein kmete ferner, ferne

Schlägt tiüt"denet?ma? Linen dummen Jungen züchtigt.

Wählt! Wählt!

Wählt den Polen, den wahren Christ, den Ritter vieler Orden, Aleksander Boleslaw, Edleii von Garczhn^kr

E auf d e^r H er r s ch a f t C h w alib o r czy c e.

^oblende Riife tönten durchs Dorf. Jur Krug guiekte der Dudelsack, im Rausch gröhlteu die Manner. Kern Mensch dachte au Schlaf.

osm deutschen Krug haben die Deutschen gesesfen . onf/'Ct »n, Pole» dem» im polnilche» Wen!"

ekelst svät noch nach Mittertiacht, war Leben nm die Kirche^Lawrnenge limmer unb Pechsackelschem huschten um Mn Mubl heru m Und nun erhob ich em Geschrei, am i «altend taut ein Geheul wie Gebell der Meute die den ldieick umstellt hat Heissa, das Werk war getan. Hrnssa, iu Atze "zerrissen die verhaßten Wahlausrufe! Im schlam­migen Pfuhl schwammen sie.

Es lebe Polen!"

Ohrenbetäubendes Schreien. Und » * fnnn rafcß ein Zng geordnet. Um den Pfuhl zog s herum

Egst » L

von ihnen. Die Ebene war ein Lied geworden, ein Lred. des Triumphs, ein Lied des Jubels:

.Brüder, nehmt die Sensen rn die Hande!

Auf, zum Kampfe läßt uns eilen! Polens Knechtschaft hat ern Ende, Länger wollen wir nicht weilen. Sammelt scharenweis' euch alle Unser Feind, der Deutsche, falle! Plüudert, raubet, brennet, senget. Laßt die Feinde qualvoll sterben! Wer die deutschen Hunde hanget, Wird sich Gottes Lohn erwerben. Ich, der Propst, verspreche euch Fest dafür das Himmelreich!

22.

Ein paar Tage nach der Wahlversammlung im deut­schen Krug hätte sich der junge Wirt aufgemacht M eiwem Gang aber er sagte nicht, wohrn er gehen wollte. Der Mickaliua die sich alle Augenblicke eine Ausrede machte, von den Bräuers zu ihm hinüber zst laufen, übergab er

Boran, Hektor, zu Frauchen!" Doleschal tneb das Bierd. dessen Trab unter dem, m . " Reiter zum Schritt geworden war, bon neuem an. das Roß, den Stall witternd, wieherte tu die Nacht.

der Luch! Gespenstisch schimmerten die silbernen Weiden an seinem Rand; in ihrem Versteck fliisterte e> lew tat das der Nachtwind?! .

DZ WOp?-llt°°Är Seite'u»?iitnmte stchwM eine Faust hatte ihm ins Zaumzeug gegriffen. Zitternd

Ist der heimliche Kampf als där offene und so viel Wnger . wäbrt er Wo das Lebeu aus offnen Wunden dahrnstromi, i Et der Kampf bald entschieden, aber wo ent Leben ver­haucht aus heimlich blutenden Herzeuswunden, dauert ***&5U: m°rd- es; M «jÖÄ' 8 spitffrf-ip cz?rr reiten konnte über drutscye Hetorr uh * tom.te jebent Untertone» .» ben «tu einer foft übermütigen üjonbbewginig größte der bon «»Sofie,', Ute del M. ®oro, der ,,« t »»d

ssawÄSEErSs« hat? Sie schrumpfen zusammen, werden wcn<. j ii,,e@SSäC®®W«te, »or. »iS t,«6« er «ich versündigt alt die teil A» Helene, an den Kindern, an: M. felbet, yyfptnß morgen wollte er au Freund Paul schreiben Wäf 3»nge war fo öeforgt gewefen - oIM in Ordnung", würde er schreiben,allev ruhig am Ml«

Sechs, sieben Gestalten versperrten den Weg; ein Achter i Trofft aus dem Grabeu. I

Doleschal gab deu Sporn. Das Pferd stand wie an- igefesselt. Da nahm er die Reitgerte verkehrt: Wegelagerer, I Strolche, die haut man mit dem filberneii Knopf.

Keine Angst erfaßte ihn, wohl aber ein mW Stutzen. Wer waren di? was wollten die?! Er sah sich umringt. Wild hieb er drein: hier galt's, sich wehren. I

Er sah kein Gesicht. Sie waren alle vermummt. Sie batten die Mützen tief über die Ohren gezogen und die j igüte in die Stirn gedrückt. U>id dazu das unsichere Licht

Matz da!" Der Baron schrie es; in der stillen Nacht ballte der Kommandoton, aber der Lysa Gora sing den Hall auf und verschluckte ihn. Deutschan war weit, tein Beistand da in der Einsamkeit.

Ein unterdrücktes, höhnisches Lachen antworte dem Matz da". Sie wußten wohl, hier galt nur Faustrecht.

Doleschal wehrte sich verzweifelt h^r, Mr aus piaitem Grund und Boden vergewaltigt werden?! Wenn nur das Pferd gehorchen Wollte! Er preßte es

S wahnsinnigem Schenkeldruck. Niedertrampeln sollte es btefflS. ftinen Hufen. Aber es gehorchte Nicht ^°Die"P?itsch?ward jetzt dem um sich Schlagenden aus s... FD.O gewunden knick da war sie zerbrochen. Ein derber Knüttel fuchtelte bedrohlich, der Reiter suhlte sich an den Beinen gepackt und aus deut Sattel gerissem 1K) "Ich bin Doleschal, ihr irrt euch! Doleschal auf

Aus zum letzten Mal auf! Doleschal raffte sich noch eintnol ÄS empor; fie wichen S»rM vor dem

Schädel mit einem Knüttel: h

Dukatist! Schwem! Du deutscher Hund!

Taiimelnd brach Doleschal vornüber zusammen. Die 6»nbe "«geftredt,'b»S Mficht im Staub »ergrabe», I«S er "g»»sn°s. b bo3 6|§ bat)ill zitternd gepalten hatte, fioft letzt entsetzt mit einem saft menschlichen ilngstschret, S As wart bt'e U »,,d jagte davon, M über d»ö »nabfebbarc Meer Wit ben *"S!S St i Sr de» Sogen noch unreifen »ornS. 8»"t Joie «ut t J Nackt der Ebene für das suchende Auge be« irrenden derers: der Lysa Gora und der Turm von P-ei-cha-Dorf

Einsam lag der schwarze Lysa Gora - der zerschlagene

Mensch an seinem Fuß zahlte ja nicht me^ mit.

Aber um deu schwarzen Tnrm von Pocrecha-Dorf Wim melte es wie von lauter Glühwürmchen. ,

I Die Pociechaer hatten sich kurz entschlossen, in dieser i r Ltotegqut iutu I Nacht, jetzt, da der Gendarm nicht mehr darüber va ) , Träumereien versunkenen Ps^ate von Mattern und Bäumen abzure ßemRecht n, von tteuem an. Und Bor allem von der Holzwand der Kirche recht E teile in bie «acht. des Verfluchte» b r LeisSi

>r Grenze dort, rechts Morgen in aller Friihe schon wurdena .j , bie ten die "silbernen Weiden I hie andern Zettel emtreffeii, die besseren, d - ,

-steck flüsterte es leis einzig richtigen, von denen der Herr Vikar ihnen ge;agr