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das Zimmer u>nö das Haus. Fm Park wär titt Teich- SW Freund lenkte seine Schritte daraus zu. Er war mit einen Eisdecke überzogen, nur für einen einsamen Schwart war eine freie Stelle gelassen. Holmes blickte hinein und ging dann weiter dem Tore W. Hier schrieb er Me kurze Notiz für; Hopkins Md gab den Zettel dem Pförtner.
(Fortsetzung folgt.)
wer entwarf und leitete die deutschen Operationen (870-71?
Lange hat man geglaubt und vie-lerseits Wird es heute Noch geglaubt, daß die Operationen des deutschen Heeres ihn Krieg mit Frankreich in einem gemeinsamen Kriegs- rat unter dem Vorsitz des Königs von Preußen beraten und beschlossen worden seien. Jit diesem Hrnblrck^ schreibt M'oltke am Schlüsse seiner „Geschichte des deutsch-,ranzosr- schen Krieges":
.„In der Schilderung gesGchtlicher Begebenheiten, wie sie auf die Nachwelt übergeht, bilden sich Irrtümer zu Legenden heraus, die später nicht leicht richtig zu stellen sind. Dahm gehören unter anderem die Erzählungen, welche die großen Entscheidungen nnstrer letzten Feldzüge mit besonderer Vorliebe und trt hergebrachten Weise aus der Beschlußfassung eines zuvor versammelten Kriegs ra tes hervorgehen lassen. Eme solche Legende ist in. Versen, und sogar in recht schönen Versen, besungen worden: Der Schauplatz ist Versailles. Die Franzosen machen einen Ausfall aus Paris, und die Generale, statt sich zu den fechtenden Truppen zu begeben, werden zur Beratung darüber versammelt, vb man es ivagen dürfe, mit dem Hauptquartier noch langer in Versailles zu verbleiben. Die Ansichten sind geteilt; meMaM will recht mit der Sprache heraus, der Chef des Generalstabs, der doch vor allem berufen ist, zu reden, — schweigt ! Die Bestürzung scheint groß gewesen zu sein. Nur allem der Krregs- Niiutster erhebt sich und protestiert mit allem Nachdruck gegen eine politisch wie militärisch so nachteilige Maßregel wie die Rart- Mung. Er empfängt den warmen Dan? des Königs, als der einzige, der den Mut gehabt hat, die Wahrheit frei und furchtlos, herauszusagen.
Die Wahrheit ist aber die, daß der zurückgebliebene Hof- strarschall, während der König mit seiner ganzen Umgebung zum 5. Armeekorps geritten, in übergroßer Sorgfalt die Hofequipageü hat anschirren lassen, was in der Stadt nicht verborgen gebliebem; ist und bei der sanguinischen Bevölkerung vielleicht allerei »ofs- uungen erregt haben mag. Versailles war durch vier Armeekorps geschützt; den Ort zu räumen ist niemand auch nur in den Sinn gKommen.
Ich kann.versichern, daß weder 1866 noch 1870/71 j em als ein Kriegsrat abgehalten worden ist. Außer aut Marsch- und Gefechtstagen war regelmäßig UM 10 Uhr Vortrag bei Seiner Majestät, wobei ich, begleitet vom General-Quartwr- incifter, die eingegangeneu Nachrichten und Meldungen vorzu- tragen und auf Gründ derselben neue Vorschläge zu machen hatte. Zugegen waren; der Chef des Militärkabinets, der Kriegsmmister imd in Versailles, solange das Hauptquartier der 3. Armee dort lag, auch der Kronprinz, alle jedoch! nur als Zuhörer. Der König forderte von ihnen zuweilen Auskunft über das eine oder; das andere; aber ich erinnere mich nicht, daß er sie jemals UM Rat gefragt hätte, der die eingeteiteiten Operationen oder die von mir gemachten Vorschläge betraf. Diese Vorschläge, welche sch stets zuvor mit meinen Offizieren besprochen, unterwarf vielmehr Seine Majestät selbst einer meist sehr eingehenden Erwägung. Er bezeichnete mit militärischem Blick und stets richtiger Würdigung der Sachlage alle Bedenken, welche der Ausführung entgegenstehen konnten; da aber int Kriege jeder Schritt Mit Gefahr verbunden ist, so blieb es schließlich ausnahmslos bei dem Borgeschlagenen.--"
Wiese, 1881 entstandene Richtigstellung wurde hauptsächlich veranlaßt durch ein Gedicht: „Ein deutscher Kriegsrat in Versailles", welches in dem von dem Verfasser Fedvr Von Köppen dem Feldmarschall übersandten Werke „Männer und Taten, vaterländische Balladen" Platz gefimben hatte und die alte Legende von jenem Kriegsrat poetisch behandelte. Der geschichtliche Hintergrund führt Aurück auf die Kämpfe bei Bry und Champignh östlich von Paris, wo die Franzosen am 2. Dezember 1870 einen Durchbruch versucht hatten, hauptsächlich auf die (falsche!) Nachricht hin, daß die Loire-Armee von Fontainebleau ;aus zum Entsatz heran- xücke. Moltke selbst schreibt über diesen Ausfall:
>,Das nachdrückliche Vorgehen des Generals Duerot ist der ernstlichste Versuch, den Paris zu seiner Befreiung gemacht hat. Derselbe war gegen den augenblicklich schwächsten Punkt der Einschließung im Osten gerichtet, hatte aber nur anfangs einigen Erfolg gehabt. — Es hat sich später eine Legende gebildet, wo
nach auf deutscher Seite in eirtÄni Kriegsvat die StinkmÄ Generals gegen alle Übrigen die RäumunU von Versailles (ttfl Westen von Paris gelegen!) durch das große Hauptquartier verhindert habe. Abgesehen davon, daß int Laufe des ganzen Feldzuges ein Kriegsrat niemals berufen worden, ist es ist der militärischen Umgebung des Königs niemand auch nur trt den Sinn gekommen, der Armee ein so Übles Beispiel zU geben!"
vermischtes.
* Eine selten eBrief marke. Vor kurzem ist eines der seltensten Postwertzeichen der Welt, die seinerzeit viel besprochene O'Co nne ll -M ark e von Neil-Braunschweig, zur Freude aller Sammler, die für das Stückchen Papier ein kleines Vermögen bezahlen können, in einigen Exemplaren im Nachlaß eines New-Porker Sammlers wieder zum Vorschein gekommen. Fasts es sich dabei nicht um einen privaten Neudruck handelt, hat dies schon wegen der seltsamen Entstehungsgeschichte dieser Marke die Bedeutung eines philatelistischen Ereignisses. Als Charles O'Conuell die Stellung des Direklo s der Posten von Neu-Braunschweig bekleidete, und es sich um die Ausgabe eines neuen Markentypus handelte, schien es dem etwas eitlen Generalgewaltigen für angebracht, statt des sattsam bekannten Kopses der Königin Viktoria fein eigenes Antlitz der staimenden Mitwelt aus dem neuen Postwertzeichen darzubieten. Eine New-Porker Kunstdruüanstalt übernahm nach einer Photographie den Entwurf und Druck der Marken, von denen zuerst diejenige im Werte von 5 Cents fertiggestellt wurde. Der Direktor war über die sprechende Aehulichkeit überaus erfreut, weniger jedoch die Bewohner der Hauptstadt, die in dem geheim betriebenen Vorgehen O'Connells fast ein crimen laesae majestatis erblickten. Eine wenige Stunden nach der Ausgabe der Marken veranstaltete P r o t e st v e r s a m m l u u g setzte durch, daß der Direktor seine Entlassung nahm und die Marken noch an demselben Tage zurückgezogen wurden. Die übrigen, bereits vorbereiteten Markenwerte aber sind nie zur Ausgabe gelangt.
* Wütende Stiere t in Gasthaus. Der Londoner, den sein Weg am Dienstag durch die W e st Street führte, konnte Zeuge und leicht Mitwirkender eines aufregenden, imgewöhiilichen Schauspiels werden. Drei Stiere wurden durch die Straße geführt : die mächtigen Tiere wurden scheu und konnten nicht mehr gehalten werden, rissen sich los und stürzten wütend in ein kleines Gasthaus. Die Wirtin im Vorzimmer ivar nicht wenig entsetzt und verschanzte sich Himer einen Stuhl, dann floh sie aus der Stube. Im Gange jedoch harrte ihrer eine neue Ueberraschung: hier kamen ihr zwei weitere Stiere entgegen. Zum Glück konnte sie sich retten. Inzwischen hatte der erste Stier im Vorzimmer seine Zerstörungsarbeit begonnen und aste Möbel zerstoßen. Er trabte dann ins Gastzimmer, und ehe der Wirt sichs versah, war er an den Schanktisch festgespießt. Doch die Verwundung war nur gering und er konnte flüchten. Auch im Gastzimmer wurde astes, Möbel wie Gläser, entzwei gebrochen. Dann marschierte das Tier durch den Hausgang und über den Hof zum Torweg. Hier waren durch den Lärm hunderte von Lenten zusammengeströmt, die beim Erscheinen des Stieres die Flucht ergriffen. Nach vieler Mühe konnten die Tiere endlich wieder emgefangen werden.
* Das Zauberwort. Auf einem Balle wird ein älteres. Fräulein ohnmächtig. Alle Bemühungen, sie ins Leben zurück- zurufen, sind vergebens. Da kein Arzt anwesend ist, gerät die ganze Gesellschaft außer sich. Da tritt ein Herr aus der Gesellschaft an das ohnmächtige Fräulein heran und flüstert ihr ins Ohr: „Mein Fräulein, ich liebe Sie!" Das Mittel übte prompt seine belebende Wirkung.
Silbenrätsel.
a, bi, binsk, bur, chart, dü, er, fa, fa, san, gas, o, lau, li, na, ne, ni, pi, re, ri, ry, ter, the, u, um.
Aus vorstehenden Silben und Buchstaben sollen zehn Wörter gebildet und derart untereinander gesetzt werden, daß die Anfangsbuchstaben von oben nach unten und die Endbuchstaben von unten nach oben gelesen den Namen eines bekannten Gelehrten und dessen Heimatland bezeichnen. Es bedeuten aber die einzelnen Wörter folgendes:
1. Stadt an der Wolga.
2. Germanischen Volksstamm.
3. Fluß in Rußland.
4. Ein Betäubungsmittel.
5. Flüssigkeitsmaß.
6. Ein Signal.
7. Italienischen Staatsmann.
8. Griechische Göttin.
9. Nebenfluß der Donau.
10. Stadt m Bulgarien.
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung der Schach-Aufgabe in voriger Nummer: Weiß- Schwarz.
1) S f 1 — h 2. Beliebig.
2) D, T, 8 gibt Matt.
Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.


