Jnwelenschätzen entstammt und bet von
ebenfalls Mts. Astors
Von Hein Kops über
Kennern auf 80 000 Mark geschätzt wird.
Literatur.
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fünf Uhr schuldig!: Fron?"
Auflösung des Tiauiuutrütsels in voriger Numuier:
* u stversrore n. HanSsrnn (zum Tienstniädchcu, das Sonntag Ausgang gehabt hat): „Mesen Ai argen sind Sie erst nm - ' " nach Hanse gekommen ....!" Tienftmädchcn >int» „Sie haben sich dock nicht um mich geängstigt, gnädige
vermischte».
C.Ä. FEr! «richt Mitt io neu Schmuck nm Leibe. Aus Ncwyork wird berichtet: Bei hem großen Feste der New- horker Millionäre, das im Plaza-Hotel gegeben wurde und das in der Darstellung prachtvoller lebender Bilder gipfelte, erlebte man das ungewohnte Schauspiel, eine Dame aus her Buhne zu sehe», die siir nicht weniger als acht Millionen Mark Juwelen au sich trug. Es war Mrs. Benjamin S. Guiuneß, eine Nichte der
Herzogin von Wellington, die hier als Semiramis die prachtvollsten Schmuckstücke Ncwyorks zeigte. Fast alle durch ihren Juwclcnreich- tuin berühmten Damen der Newyorkcr Vierhundert hatten Mrs. Guinnest. ihre kostbarsten Schätze zur Verfügung gestellt, nm das prachtvolle Schauspiel einer edelsteinüberladeucn Königin, von Mnive zu ermöglichen. Ihr Haupt schmückte das berühmte Diadem । von Mrs. John Jacob Aster, das einen Wert von 400 000 Mark repräsentiert, und zwischen den dunklen Augenbrauen der Königin Semiramis sah man einen prachtvollen Smaragden funkeln, der
den .Hals fallend, rieselten neun dicke Ketten prachtvoller Perlen hernieder, ein Schatz von mehr als 500 000 Mark Wert und Eigentum von Mrs. William H. Vanderbilt. Tie Haare der Königin wurden von einem kunstvoll gewebten Netz snnkeluoer Juwelen gehalten, das Mrs. Pahne Whitney gehört nnd auf 400 000 Mark(geschätzt wird. Um den rechten Arm ivand sich der |. glitzernde Körper einer Schlange aus Diamanten und Rubinen | zusammengesetzt, ein prachtvolles Armband mit großen Brillanten | schmückte das linke Handgelenk, während die Brust ein wundervoll ornamentiertes großes Schmuckstück aus Diamanten zeigte, das aus den Juwelenkassetten von Mrs. Clarenoe-Mackay stainmte und über 600 000 Mark, wert war. Das kostbarste Stück aber war die große schwere Perlenkette von Mrs. John R. Drexel, in ihrer Art in der Welt wohl einzig dastehend, eine Kette, die ein Vermögen von rund 1 200 000 Mark repräsentiert. Tas goldgc- ivirkte Gewand dieser Semiramis war auch seinerseits wiederum reich mit Edelsteinen besetzt und noch heute, erzählen die Newhorker von dem prachtvollen Anblick dieser Juweleuanhäusuug.
nicht wehr. Byzanz war zum Herrn aller Bulgaren diesseits der I Donau geworden. Aber endlich begannen diese sich wieder zu I rege» nnd 1186, unter Peter und Man, gewannen sie ihre Freiheit zurück. Zum dritten Male war das Bulgareuretch nm» gerichtet worden, dessen Zaren in T"N0va residierten, x.tc I bulgarischen Besitzungen erreichten saft 'wieder die Grenzen, Simeonischen Staates: aber auf eme Zeit gkanzender uUite I folgte rasch ein Zustand des Verfalls. Der Westen ging nur I 1290 an die Serben verloren, während die Byzantiner die südlichen Teile wieder an sich rissen. . , I
Teil beständigen politischen Verschiebungen, die diese Länder durch die Kriege mit den Slawenvölkern unterworfen waren, I gebot das Erscheinen der Tüirken Einhalt. Sclnschinau 111. I war der letzte bulgarische Zar von Tiruova seme Hauptsunt I fiel 1393 in die Hände der Türken, die unter Ba,a,id I. der Selb- 1 Istäudigkeit der Bulgaren ein Ende machte. Es folgte eme Zeit . schwerer Unterdrückung, in dev die Bulgaren, m deren Mitte M) zahlreiche türkische Kolonisten niedergelassen hatten, ihre Charakter- I elgeutümlichkeiten völlig verleugneten. 4 85 Jahre blieben Ne I :• unter türkischer Herrschaft, sie waren erst g?kstechtetes, .nun . achtetes Volk, auf dein das schwere Joch der invha'miuedainscheit I . Machthaber । lastete, i . .. . ' . <or,_ 1Q„e ,, < I
Der russisch-türkische Krieg vonr Jahve 18< r >8c8 galt ili I Befreiung der slawischen' 'Christen auf dein Balchn. rgroße I väterliche Slawenreich war für seine bedrückten staumiesgenossen I in die Schranken getreten, und durch den Frieden von -an stc phano sollte ein 'viertes Großbulgarieu begründet werden, dem ein Gebiet von etwa der doppelten Ausdehnung als es heute hat, Mgedacht 'war: sollte es doch nickt allein Ostrum'elien umschließen, sondern südlich davon erhebliche Gebiete umfaßen, bet .lanthi das Aeg,ätsche Meer erreichen und mit Ausschluß der Ehaltidike ganz Makedonien bis einschließlich der dessaretischen Seen, bis zum Gramiu-osberq und zum Drinflust und bis skopia tu itcb ausnehmen. Die Losreißung jener Länderstriche hätte die Vernichtung der türkischen Macht in Europa bedeutet. Es ist des Halb als ein großer Erfolg des Berliner! Kongresses zu betrachten, daß das eigentliche Bulgarien auf das Gebiet zwilchen | Donau und Balkan beschränkt wurde. Bulgarien wurde tvtbntares Fürstentum und Ostrnmelieu autonome Provinz des türkischen Reiches, mit einer christlichen Regierung. Am 23. Februar 1879 fand in Tiruova die erste Nationalversammlung statt, zwei Monate später erwählte die Sobranje zu ihrem Fürsten den Prinzen Alexander von Battenberg, der am 13. Juli als Alexander 1. in seine Residenzstadt Sofia feierlich einzog. Daß die Regierung mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, lag in der Natur des Volkes: nur dem zielbewußten und sicheren Auftreten ihres euer - gischen Fürsten, der es sogar wagte, die seine..Person betreffenden konstitutionellen Beschränkungen ans kurze Dauer' aufzuheben, war es zu danken, wenn das leicht erregbare Volk der Bulgaren in seinen inneren und äußeren Angelegenheiten nicht häufigere Verlegenheiten bereitete, als es bisher der Fall gewesen ut.
• Großes Aufsehen, Entrüstung und zugleich Bewunderung erregte es, als Bulgarien im Jahre 1885, entgegen den Bestimmnngen des Berliner Vertrages, die Vereinigung Ostrumiliens mit dem Fürstentum erzwang. Jene Ereignisse erinnern in ihrem Bosten vielfach an die letzten Vorkommnisse in Bulgarien. Am 18. September 1885 brach in Philippopel eine von dem Fürstenhaus angezettelte revolutionäre Bewegung aus, der, die türkischen Beamten hatten weichen müssen, und schon am 23. wurde die Vereinigung Ostrumeliens mit Bulgarien proklamiert. Daß dieser kühne Staatsstreich nicht ohne energische Proteste, ohne den Widersprach der Mächte abgchen konnte, spar offenkundig.' Rußland berief alsbald ihre in bulgarischen Diensten stehenden Offiziere zurück, und Serbien erklärte am 13. November den Krieg, um die Bulgaren zur Achtung des Berliner Vertrages zu zwingen. Aber Bulgarien ging siegreich aus diesem Feldzuge hervor, unb am .> l. Januar 1886 ward endlich durch einen Vertrag mit der Pforte die ostrumelischc Frage dahin geregelt, daß Fürst Alexander ans fünf Jahre znm Gencralgonvernenr von Ostrnmelien ernannt wurde und im übrigen der bisherige nntonome Charakter deck Provinz, ihr Abhängigkeits- Verhältnis zur Pforte aufrecht erhalten wurde. Eine Palast - xe'volution hatte indessen am 7. September 1886 den Fürsten genötigt, (tut beit Thron zu verzichten: -er legte die Regierung in die Hände der Nationalversammlung nieder, nnd sie erwählte am 7 Juli 1887 den Prinzen Ferdinand aus dem Hause Sachscn- Köbnrg-Gothä zum Fürsten, dessen augenscheinlich mit Erfolg gekrönte Bestrebungen, ein unabhängiges Königreich zu begründen, wir eben in diesen Tagen erleben.
Berfteck-Riitsel.
Johannes, Rhelugold, Ciseugitter, Vogelnest, Rosen, Regcm ivetter, Nizza, Hirtenstab, Statttnr, Pok?», Wasgeuwai , Lchuclldampfer, Bücherregal, Pfenn-g. ,
Ans jedem der vorstehenden Wörter sind der Reihe nach zwei zusammenhängende Buchstaben zu entnehmen, so dog sich varaa ein Sprichwort ergibt.
Auslösung in nächster 9i munter.
y Ehr. vonGri m nt e l s h a u sest, Abenteuer- mplizissiut ns. Herausgegeben von Reinhard Buchwald Eines der bedeutendsten Bücher -aus deutscher Vergangenheit gibt der Juselverlag in neuer Ausgabe heraus. Grrni- mclshausens Simplizissimus ist nicht allein ein mächtiges rKii- m'ent aus der furchtbaren Zeit des Dreißigjährige» Krieges, ,andern er bildet auch mit Wolfram von Eschenbachs „Parzwal' und Goethes „Wilhelm Meister" die Trias der großen Cr- zichungsromane unserer Nation,alliterntnr.... Außer lemem Inltm rischen und künstlerischen Wert i|t es die «rriichc bes selbfterlebten, durch die dies Wert auch Den modernen .Leser, unwiderstehlich in seinen Baun zieht. Tie neue Ausgabe erscheint in ickuchter, aber sehr sorgfältiger Ausstattung. ~ ic. vier simplizistmtus- Radierungen von Max Klingers werden hier zinn eistcnmal allgemein zugänglich und zum erstenmal zusammen mit der ruckt nag dargeboten, durch die sie angeregt sind. . J
Ein anssterbcnd e s B o 11. _ Ein eigenartiger Reiz luflt über jcneui Bolksstamm, der den Osten unsres Vaterlandes m- wohul : den Litauern. Zwischen russischen und reut peutW» Stämmen eingeschlossen, gehen die Litauer allmählich iiut>u- maueuliim aus. Leider verschwinden damit auch eine Fickte »>- alter Bräuche und Sitten, ein Stück eigenartiger und höchst interessanter Kultur. Einen reizvollen Einblick in die Lebensweg und Geschichte, der Litauer bietet«uns eilt reich r lnstrierter Art m in der ueuesteu Nummer (Heft 25) der bei M Vobach vu erscheinenden Familienzeitschrift: „Sonntags-Zeitung fürs deutsche Haus". Außerdem bringt die Zeitschrift wie stets eine d.uu des Sckwnen: Rotnanc und Novellen, Knnstbetlagen, Bericht- nnd Bilder über die neuesten Zeitereignisse, Vorlagen zur unpiii gung von Tarnen- nub Kindergarderobe, Handarbeiten nstv.
Redaktion: 5k. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitäK-Buch- und Steindrnckcrei, R. Lange, Gießen


